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#1

Bluttest zur Erkennung von Schizophrenie

in Schizophrenie in den Medien 04.03.2014 16:32
von Isabell (gelöscht)
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Hi ihrs,

es gibt bereits einen Bluttest, der mit einer Trefferquote von 83 Prozent eine Schizophrenie im Blut nachweisen kann: Bluttest

Ich hätte nicht gedacht, das sowas funktionieren kann, weil es sich doch eigentlich um eine Erkrankung der Psyche/ des Gehirns handelt. Ich frage mich, welche Besonderheiten das Blut von Schizophrenen aufweist? Vielleicht weiß jemand mehr darüber?

LG,
Isa


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#2

RE: Bluttest zur Erkennung von Schizophrenie

in Schizophrenie in den Medien 04.03.2014 17:04
von Gandalf (gelöscht)
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Hi Isa,
Habe mir das Video heute auch schon angesehen. Die rede darin ist von 51 Proteinen die mit geistiger Krankheit einhergehen.
Gruß


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#3

RE: Bluttest zur Erkennung von Schizophrenie

in Schizophrenie in den Medien 11.03.2014 09:18
von Geeker (gelöscht)
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Meine erste Reaktion war etwas geschockt. Sollte mein persönliche Theorie der Kontrolle über meinen Geiste doch falsch sein ? Nach kurzen überlegen empfinde ich den Test als eher neutral. Eine Möglichkeit festzustellen dass jemand anders ist. Meine Befürchtungen sind eher dass durch solche einen Test der unpersönliche schnelldurchlauf im Psychiatrischen Alltag verstärkt wird. Test, Neuroleptika und ab nach hause.

Ich persönlich hätte mir mehr Gespräche gewünscht. Aber naja was soll mann auch von einem System erwarten dass Homosexualität bis 1996 als schwerer Geisteskrankheit deklariert hat. Eine einfach Lösung zu einem komplexen System. Mein Vadda hat das auch immer gemacht. Mit Klebeband konnte mann alles reparieren. Hat dementsprechend auch gut funktioniert :)

Würde mich mal interessieren was eure Reaktion auf solch einen Test sind.


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#4

RE: Bluttest zur Erkennung von Schizophrenie

in Schizophrenie in den Medien 11.03.2014 10:06
von Isabell (gelöscht)
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Hi Geeker,

ich habe die gleichen Bedenken wie du, ich bin auch nicht frei von Bauchschmerzen, wenn ich von solchen Bluttests höre.

Dein Einwand bezüglich der Psychiatrie, die früher Homosexualität als Krankheit gesehen hat, ist sicherlich auch richtig. Ich denke so pointiert kann man das schon sagen.

Ich denke, dieser Bluttest hat den gleichen Nachteil wie alle anderen Schnellverfahren auch: Er arbeitet möglicherweise nicht präzise genug.

LG,
Isa


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#5

RE: Bluttest zur Erkennung von Schizophrenie

in Schizophrenie in den Medien 11.03.2014 12:37
von Hirnsehprogramm | 1.201 Beiträge | 2344 Punkte
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Meine Reaktion auf so einen Test: mit einem Hammer kann man gemütliche Hütten bauen, oder Schädel einschlagen, je nach Veranlagung des ihn verwendenden.

Einerseits kann das bedeuten, dass Menschen vielleicht schon vor dem ersten Schub wissen können, dass sie verdammt aufpassen müssen, etwa mit Cannabis, oder sich erstmal mit dem Thema beschäftigen und dann gut selbst beobachten müssen, um besser und schneller handeln zu können wenn Symptome sich andeuten - sowas kann helfen, vor dem ersten heftigen Schub, bevor der richtig unangenehm wird, rechtzeitig handeln zu können, sei's mit Medikamenten oder durch Veränderungen am Alltag, Gesprächstherapien und Vermeidung von Stress.

Andererseits kann das auch benutzt werden, um die positiv getesteten auszuschliessen oder ungerecht zu behandeln. So ala jeden gleich in die Anstalt auf hohe Dosis, das ist ist dann die "Schädel"-Variante in meinen Augen.

Ich selbst fänd's spannen, wie so ein Test bei mir ausfallen würde, auch wenn es nicht mehr wirklich präventiv gelagert wäre. Die Trefferquote ist ja auch nicht so eindeutig, und es könnte vielleicht auch mit der Zeit aufzeigen, dass Psychosen/Schizophrenie auch unterschiedliche Ursachen haben können.

Geeker, hier wurden die Thematiken Hirnstoffwechsel vs. psychologisches Modell schon des öfteren angesprochen und diskutiert, du kannst ja mal im Forum in den älteren Themen stöbern, und da wieder in die Diskussion einsteigen, damit das Thema hier eher auf den Bluttestest focussiert bleibt . Ich selbst glaube beides ist relevant - veränderter Hirnstoffwechsel kann zum Öffnen einiger Filter führen, und was dann durchbricht kann sehr wohl psychologische Komponeneten haben und muss nicht völlig beliebig sein, und liesse sich dementsprechend auch durch psychologische Arbeit verändern oder lindern. Eine Frage für mich dabei ist dann immer noch: kommen die Veränderungen im Stoffwechsel durch psychologische Probleme zustande, und lassen sie sich durch Arbeit an der Psyche die Ungleichgewichte beheben? Ich selbst habe es auch so erlebt, das Arbeit an der Psyche massiv die Symptome lindern kann, vor allem inhaltlich, und als ich dann mal voller Übermut die Medikamente abgestzt habe: Absetzpsychose, zwar mit eher "positiven" Symptomen fast wie ein "guter Trip", aber durch die Heftigkeit der Symptome dann doch wieder sehr quälend! Also keine Angst, ich glaube nicht deine Ansätze sind völlig fehl am Platze, es gibt auch durchaus Berichte von Menschen, die durch solche Arbeit ihre Schizophrenie in den Griff bekommen oder überwunden haben!


zuletzt bearbeitet 11.03.2014 13:03 | nach oben springen

#6

Bluttest für Schizophrenie?

in Schizophrenie in den Medien 30.12.2014 22:41
von Molly | 2.997 Beiträge | 14408 Punkte
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#7

RE: Bluttest für Schizophrenie?

in Schizophrenie in den Medien 31.12.2014 12:29
von comfortzone | 394 Beiträge | 533 Punkte
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Also wenn das was bringt und die Forschung in dieser Richtung wirklich was machen können sollte, sage ich "warum nicht". Generell bin ich dafür, dass man überhaupt Bluttests macht, wenn psychologische Probleme auftreten. So kann man auch organische Ursachen finden, die z.B. Eine Depression auslösen können. Kenne Fälle, wo dies der Fall war, die Tests aber erst recht spät gemacht wurden. Auch sollte man Tests wiederholen. Ich muss alle 3 Monate Tests machen. Alleine wegen der hohen Dosierung. Aber besser Vorsicht als Nachsicht.


1 Mitglied hat sich bedankt!
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#8

RE: Bluttest für Schizophrenie?

in Schizophrenie in den Medien 31.12.2014 13:52
von Hirnsehprogramm | 1.201 Beiträge | 2344 Punkte
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Oh...selbst vorerst etwas über 80% klingt doch schon ganz gut. Ich meine, wir haben es mit etwas zu tun, was viele Betroffene erstmal völlig ignorieren, nicht verstehen können, verneinen oder verweigern, so weiss der Arzt schonmal vage bescheid, und man kann dem Patienten das Ergebnis auf Papier vor die Nase halten. Die Frage ist nur: gibt es auch "false-positives", weil das wäre ja ein Gau ähnlich wie jemandem zu erzählen er hätte Krebs obwohl er kerngesund ist! Prophylaktisch Neuros verabreichen, obwohl jemand noch nicht mal an der Schwelle zur Psychose steht, würde ich auch für fragwürdig halten. Aber sicher ein guter Schritt, um anhand anderer Hinweise rechtzeitig reagieren zu können, bevor eine starke Psychose in all ihrer negativen Pracht zum Blühen kommt.

Interessant auch, wenn es tatsächlich Biomarker gibt, dann kann man auch von einer physischen Veränderung im Stoffwechsel bzw. von bestimmten genetischen Eigenarten etc. ausgehen?


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#9

RE: Bluttest für Schizophrenie?

in Schizophrenie in den Medien 31.12.2014 14:04
von hello219 (gelöscht)
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Zitat von Hirnsehprogramm im Beitrag #3
Die Frage ist nur: gibt es auch "false-positives", weil das wäre ja ein Gau ähnlich wie jemandem zu erzählen er hätte Krebs obwohl er kerngesund ist!?


Nunja, dazu denke ich, es wäre schon etwas Anderes, schon allein da die Schizophrenie nicht direkt lebensgefährlich ist und mit 30% vollständiger Remission auch definitiv besser Prognosen hat. Abgesehen davon wird kein Arzt das ganze nur an einem Bluttest festmachen. Jemand der psychotisch wäre würde sich ja schon anders verhalten. Falls dieser Test die Prodromalphase anzeigen würde, würde man wahrscheinlich erstmal den Verlauf abwarten, eben weil man um diese Fehlerquote weis. Soweit meine Meinung.


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#10

RE: Bluttest für Schizophrenie?

in Schizophrenie in den Medien 31.12.2014 15:54
von Quietschi | 930 Beiträge | 1901 Punkte
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Das ist quatsch. Mein letzter Bluttest war total normal und da war ich schon krank. Ich hatte ein großes Blutbild und da waren alle Werte im normalen Bereich. Schizophrenie lässt sich nicht durch nen Bluttest messen.
Ich kenn da nen Trick: steck dir die Finger in die Ohren und wenn du dann immer noch Stimmen hörst, bist du vermutlich schizophren.
Liebe Grüße,
Quietschi


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#11

RE: Bluttest für Schizophrenie?

in Schizophrenie in den Medien 31.12.2014 16:16
von Hirnsehprogramm | 1.201 Beiträge | 2344 Punkte
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Nein, es geht um einen neuartigen speziellen Test, der noch gar nicht gemacht wird, mit dem man über spezielle "Biomarker" im Blut zu einem gewissen Prozentsatz speziell diese Erkrankung vorhersagen bzw diagnostizieren können soll.

Das mit den Stimmen kann aber auch trügerisch sein, da denkt man erst: "Ja, oh mein gott, ich höre welche...", ist dann aber gleich wieder beruhigt, wenn sie einem erzählen man sei doch nicht schizophren...


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#12

RE: Bluttest für Schizophrenie?

in Schizophrenie in den Medien 31.12.2014 16:17
von hello219 (gelöscht)
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Zitat von Quietschi im Beitrag #5
Ich kenn da nen Trick: steck dir die Finger in die Ohren und wenn du dann immer noch Stimmen hörst, bist du vermutlich schizophren.


Ob ironisch oder nicht, muss das nicht zutreffen. Ich hatte für kurze Zeit mal akustische Halluzinationen in Form einer musikalischen Halluzinose (Bei mir wurde beim Psychiater KEINE Schizophrenie festgestellt) und durch Zuhalten der Ohren verschwand auch die Musik. Diese kam wieder sobald ich die Hände wieder weg genommen habe.


zuletzt bearbeitet 31.12.2014 16:29 | nach oben springen

#13

RE: Bluttest für Schizophrenie?

in Schizophrenie in den Medien 31.12.2014 16:38
von snuggles (gelöscht)
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#14

RE: Bluttest für Schizophrenie?

in Schizophrenie in den Medien 31.12.2014 16:44
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An den schon vorhandenen Thread zu diesem Thema angehängt

...mann, mein Gedächtnis war auch schon mal besser. Das verlinkte Video ist wie dieser Thread ja auch noch vom März...


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#15

RE: Bluttest für Schizophrenie?

in Schizophrenie in den Medien 01.01.2015 17:01
von Herbert08 (gelöscht)
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Befindet sich der Bluttest denn noch in der Entwicklung oder steht er Ärzten schon zur Verfügung?


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