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#1

Eine Tochter stellt sich vor

in Treffpunkt für Angehörige 09.02.2014 00:59
von Gravity (gelöscht)
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Hallo,
ich möchte auf diesem Wege versuchen, Antworten auf meine vielen Fragen zu bekommen und vielleicht auch irgendwie Unterstützung.
Ich bin 23 Jahre alt & Studentin. Aufgewachsen bin ich bei meine Mutter, meinen Vater durfte ich nie kennenlernen sowie auch nicht meine Großeltern oder Tante väterlicherseits, deshalb fehlt mir schonmal 50 % der Familie.
Meine Mutter leidet an Schizophrenie - zumindest bin ich mir da relativ sicher. Sie hat mich alleine aufgezogen & war schon immer krank. Seit ich ein kleines Mädchen bin muss ich den ständigen Launenwechsel (von Depression über Manie bis hin zur Schizophrenie) ertragen und es gab nur wenige Tage, an denen alles gut & normal war. Wir sind etliche Male umgezogen, weshalb der Rest der Familie 700 km entfernt sind. Da sich aber alle mit meiner Mutter zerstritten haben, bin ich ganz alleine mit ihr.
Sie hat 2 mal versucht sich umzubringen, Pulsadern + Hals aufgeschnitten. Es war immer sehr knapp. Außerdem ist sie Alkoholsüchtig.
Jedes Mal kommt sie in die Klinik (etwa der 10. Aufenthalt im Moment) & wird wieder entlassen.
Ich habe nie das Gefühl dass man ihr dort wirklich geholfen hat.
Sie bekommt Medikamente, dann geht es ihr besser. Sie kommt Nachhause, setzt die Medikamente ab, sucht sich keinen Psychotherapeut (und selbst wenn, dann müsste sie mind. 1 Jahr warten, bis da ein Platz frei wäre).
Sie bekam schonmal einen Betreuer - der hat sich nie um sie gekümmert.
Im Moment spricht sie von sich selbst in der 3. Person und verweigert seit Wochen Medikamente einzunehmen. Völliger Realitätsverlust & Aggressivität, Verfolgungswahn, keine Krankheitseinsicht. Müsste man sie in der Klinik nicht dazu zwingen Medikamente zu nehmen? Schließlich weiß sie doch gar nicht mehr was sie tut? Ich verstehe nicht wieso sie einfach so immer wieder entlassen wird - macht sich eine Klinik dadurch nicht strafbar? Ihr steht doch (auch wenn sie es selbst nicht versteht) eine Form von Behandlung zu oder nicht? Ich meine dann kommt sie Nachhause und versucht wieder sich umzubringen - irgendwann schafft sie es mal - und dann?!
Kann eine Klinik das wirklich verantworten?
Ich selbst habe Abstand von ihr genommen, weil ich durch die psychische Belastung sonst selbst kaputt gehe, eine somatoforme Störung hab ich jetzt schon am Hals.
Bitte helft mir!
Ich habe mich an Psychotherapeuten, sozialpsychiatrischen Dienst & die Uniberatung gewendet, aber keine Antworten bekommen, die irgendwie zufriedenstellend wären!
Danke :)


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#2

RE: Eine Tochter stellt sich vor

in Treffpunkt für Angehörige 09.02.2014 02:33
von frog91 | 300 Beiträge | 510 Punkte
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Hallo Gravity,
ich habe das hier schon mal geschrieben. In der Situation, in der du steckst, stecken viele Angehörigen von Betroffenen, die sich nicht behandeln lassen wollen. Und dann steht die Familie da und frägt sich, was nun? Das ist eine äußerst schwierige Frage, auf die ich nur ein paar Bruckstücke aus meiner Selbsthilfegruppe zu antworten weiß, an der auch Angehörige teilnehmen. Erstmal zu der Sache mit dem Krankenhaus: Wenn deine Mutter sich nicht selbst gefährdet oder andere, kann sie niemand dazu zwingen sich behandeln zu lassen. Schon gar nicht kann sie jemand zwingen, Medikamente zu nehmen. Das hat das Bundesverfassungsgericht, glaube ich mal, so entschieden um dem Missbrauch, der stattfand, entgegen zu wirken.
Es ist Schade, dass das mit dem Betreuer nicht geklappt hat. Den es gibt eigentlich auch wirklich gut ausgebildetes Personal, die mit dieser Situation umzugehen wissen. Da hast du den Sozialpsychiatrischen Dienst genannt, der sich nicht mehr bei dir meldet, was ebenfalls Schade ist, weil diese Leute normal auch Ahnung haben. Das wären die Adressen gewesen, an die ich verwiesen hätte.
Diese Leute schaffen es manchmal, innerhalb eiens längeren Zeitraums (!), durch Beziehungsarbeit den Betroffenen zur Behandlung zu bewegen.

Eine sehr wichtige Sache hast du bereits getan, sich distanzieren. Wobei das nicht heißen muss, dass man den Betroffenen in Stich lässt. Aber etwas Abstand ist gut, um sich nicht selbst zu gefährden.

Vielleicht weiß jemand noch einen besseren Ratschlag. Das ist alles was ich dazu sagen kann.

Liebe Grüße und alles Gute,
Frog


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#3

RE: Eine Tochter stellt sich vor

in Treffpunkt für Angehörige 09.02.2014 09:29
von Isabell (gelöscht)
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Hi Gravity,

ich schließe mich Frog an. Eine psychiatrische Klinik ist kein Wohnheim und über die Akutbehandlung hninaus findet dort keine Therapie statt. In der Regel sind solche Klinikaufenthalte auf einige Wochen bis wenige Monate angelegt, danach geht der Patient, mehr oder weniger stabil nach Hause. Was es im Krankenhaus allerdings gibt, das sind Sozialarbeiter und jedes Krankenhaus ist verpflichtet, die Lebensumstände des Patienten zu prüfen. Wenn absehbar ist, dass der Patient nicht für sich alleine sorgen kann, wird meistens bereits im Krankenhaus alles für eine gesetzliche Betreuung und/oder das betreute Wohnen vorbereitet.

Ich finde es auch schade, dass du so schlechte Erfahrungen mit dem SpD gemacht hast. Ich verweise oft und gerne auf den sozialpsychiatrischen Dienst, weil der eine gute Adresse für die ambulante Pflege außerhalb der Klinik ist. Nun hattest du auch leider Pech mit dem gesetzlichen Betreuer, den deine Mutter hatte. Aber für sowas gibt es Beschwerdestellen. Die gesetzliche Betreuung muss funktionieren, ansonsten kann man auch einen anderen Betreuer bestellen.

Gravity, ich rate dir, es noch einmal damit zu versuchen. Dass die Betreuung nicht funktioniert, ist eigentlich nicht die Regel. Vielleicht käme auch ein betreutes Wohnen in Betracht, da wäre die Mutter 24/7 unter Aufsicht.

Alles Gute,
Isa


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#4

RE: Eine Tochter stellt sich vor

in Treffpunkt für Angehörige 10.02.2014 10:27
von Gravity (gelöscht)
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Danke für eure Antworten!

Ich habe schon mit den Ärzten gesprochen und gemeint, dass sie dafür sorgen sollen, dass meine Mutter in betreutes Wohnen kommt. Allerdings ist es so, dass meine Mutter das überhaupt nicht möchte und auch nicht einsieht. Kann man sie dazu dann trotzdem "zwingen"?

Ich denke schon dass meine Mutter eine Gefahr für andere ist, sie kam in die Klinik weil sie in einem Supermarkt Randale gemacht hatte...

Falls ich es mit dem Betreuer nochmal versuche, müsste irgendjemand aber kontrollieren, ob der auch wirklich sich kümmert. Das könnte ich nur, wenn ich meine Mutter frage. Aber ich möchte eigentlich nicht mehr mit ihr reden geschweige denn sie sehen.


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#5

RE: Eine Tochter stellt sich vor

in Treffpunkt für Angehörige 10.02.2014 12:25
von Isabell (gelöscht)
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Hi Gravity,

ich denke schon, dass man deine Mutter ins betreute Wohnen hineinzwingen kann. Die genauen Abläufe kenne ich nicht, wahrscheinlich wäre es so, dass du nachweisen müsstest, dass sie tatsächlich nicht mehr für sich selbst sorgen kann. Fremdgefährdung ist ein anderes Thema, wenn sowas vorliegt, dann wird es einen richterlichen Beschluss und eine zwangsweise Unterbringung in einem Krankenhaus geben.

Etwas anderes ist der normale Alltag deiner Mutter, zB Einkaufen, das Zubereiten von Mahlzeiten, Körperpflege usw.
Wenn sie das nicht kann und es ihr Probleme macht, das halbwegs auf die Reihe zu bekommen, dann kann man über betreutes Wohnen nachdenken. Zumindest wäre dann wieder ein ambulanter Betreuer gefragt, der kann übrigens auch veranlassen, dass sie im betreuten Wohnen untergebracht wird, wenn Hausbesuche nicht mehr ausreichen.

LG,
Isa


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#6

RE: Eine Tochter stellt sich vor

in Treffpunkt für Angehörige 11.02.2014 01:55
von Stanley Nic (gelöscht)
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Sowas kenne ich aus zweierlei Dingen....bin selber alkoholsüchtig, seit drei Jahren trocken.Es kommt der Moment, da gibt man auf und begibt sich in seine Trauer, die ist dann auch schon fast eine Psychose.
Ich selber hab mich ins betreute Wohnen begeben, mit der Diagnose Hepatitis C.
Hab mich behandeln lassen mit Interferon und Ribavirin.
Mit Alkohol werde ich polytoxisch, so hab ich mir die Hepatitis eingefangen, bin nun C negativ.
Ging nur deshalb, weil ich selber wollte.......die Psychatrien hätten mich eher verfaulen lassen, Zwangseinweisung hätte ich nie bekommen.
Meine Kinder hätten sich das wohl gerne gewünscht.
Hab die Betreuung gewechselt und im laufe der Zeit eine Frau kennengelernt, die eine heftige, grausame Psychose hat.
Nimmt ihre Medikamente nicht und ich habe gehofft, das irgendwann jemand eingreift, habe mit allen möglichen Ärzten gesprochen,
bei denen sie bekannt ist.
Keiner hat etwas machen können, da weder Fremd - noch Eigengefährdung bestand.
Eines Tages, Anfang Januar dieses Jahres, hat sie mir eine runtergehauen........ab da war ich verschwunden.
Die Frau hab ich wahnsinnig lieb, hab sie auf Händen getragen....musste sie aber verlassen.
Auch wenns schwer fällt.....verlasse deine Mutter, nicht um sie allein zu lassen.
Aus Selbstschutz muss das sein, du wirst "Co-Abhängig" in vielerlei Dingen.
Die Psychose meiner Freundin habe ich "geteilt", mich mit dem dasein *anderer* abgefunden und sie weggeschimpft.
Ging eine Weile gut, aber ich selber hab dauernd Angst gehabt....jetzt nach fast 6 Wochen merke ich erst, welcher Gefahr ich da ausgesetzt war.
Offensichtlich hat mein verschwinden was bewirkt, sie war wieder im Internet, der Briefkasten war leer und Licht war an.
Hab mich trotzdem nicht gemeldet, ich werde warten müssen, das sie das macht.
Gehe viel raus, unter die Leute und einkaufen oder spazieren.
Das lenkt positiv ab und vertreibt Depressionen.
Muss morgen in die Neurologie, meine Schlaflosigkeit untersuchen lassen.......die habe ich- so glaube ich inzwischen - von den Sorgen, die ich mir mache.
100 Stunden am Stück wach ist kein Thema für mich.
Tabletten wie Atosil oder Doxepin taugen nichts, damit dosiere ich mich nur hoch.
Bein Alkohol musste ich selber was machen, bei der Hepatitis auch.
Bei meiner Freundin war es auch so....und diese Schlaflosigkeit bearbeite ich auch selber.
Bin seit 4 Monaten in Behandlung.....
Was ich meine ist halt...ich denke, wenn du was änderst, gravierend.....zieht deine Mutter mit....zwangsläufig.
LG


zuletzt bearbeitet 11.02.2014 02:18 | nach oben springen

#7

RE: Eine Tochter stellt sich vor

in Treffpunkt für Angehörige 11.02.2014 07:15
von Stanley Nic (gelöscht)
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Noch ein Nachtrag, weil es gleich für mich losgeht und ich wohl mehrere Tage nicht Online komme...

Beim Missbrauch von Rauschmitteln aktiviere ich eigentlich nur meine Körpereigenen Botenstoffe also Adrenalin, Serotonin,Dopamin, Endorphin etc....über meine Neurotransmitter.
Die sind aber alle eh in mir drinne und Alkohol macht dieses eine bestimmte Gemisch und Opiate ebend ein anderes.
In Kneipen kann man gut beobachten, wie die Leute sich überhöflich volltrunken in den Armen liegen, sind über "Normal Null" weit hinaus.
30 Minuten später liegen sich dieselben weinend in den Armen, weil der Level rapide nach unten geht.
Deshalb trinkt man wieder "von vorne an" weiter.....um glücklich zu sein.
Deine Mutter will eigentlich nur glücklich sein, durch den Alkohol kriegt sie da einen kleinen Schub nach oben, das lässt nach und das trinken geht weiter.
Weil der Rest Nervengift ist machen gewisse Rezeptoren dicht und da beginnt der körperliche Schaden, torkeln ,lallen etc.
Den musste ich als Lähmung erleben, hatte Polyneuropathie......und grausam wie das klingt, erst da wurde ich wach.
Konnte mir keinen Nachschub mehr besorgen.
Als die Beine wieder laufen konnten, sind diese eigenmächtig mit mir in die Entgiftung gelaufen.
Klingt komisch, war aber so.
Später habe ich dann gelernt, mit anderen Dingen Dopamin zu aktivieren, Sport, Gitarre, Tontechnik und Discobetrieb zu managen.
Lottogewinn ( war nicht viel ) und Freundin ging aber auch ganz gut.
Vieleicht hilft dir das selber, über diese Sache hinwegzukommen.
Musst auf dich selber ganz dolle achten.
Hilfe für deine Mutter gibt es eh nur nach Programm als Tagesstruktur mit Ergotherapie etc, was sie aber sicherlich schon kennt.
Hier in meiner Stadt hab ich das alles durch.
Wenn Agressionen sich breitmachen und Sachen fliegen, such das weite.
Die Tochter von meiner Freundin ist 20 und macht nichts anderes, besser wie ich es gemacht habe.
LG


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#8

RE: Eine Tochter stellt sich vor

in Treffpunkt für Angehörige 11.02.2014 13:13
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Ich denke wichtig wäre FÜR DICH zuerst mal daß du dihc da emotional mehr rausziehst.

Die Frau hat in deinem Leben nun wahrlich schon genug Schaden angerichtet. Da wird es Zeit daß du aufhörst ihr dein ganzes Leben und dein Wohlbefinden hinterherzuwerfen.

Sie will keine Behandlung, dann kann man nichts machen so lange sie keine Gefahr für sich oder andere ist. Um ihr zB ein betreutes Wohnen und Behandlung aufzuzwingen müsste sie einen gerichtlich bestellten Betreuer für Gesundheitsbelange und Aufenthalt anstrengen. Ich bin aber nicht so sicher ob ein Mal in der Öffentlichkeit ausfällig zu werden dafür ausreicht.

Ich hab auch so einen Bekannten mit einer bipolaren Störung wo sein Bruder und wir Freunde zuschauen mussten wie er vor die Hunde geht und wirklich NIEMAND etwas machen konnte um das zu verhindern weil er halt von seinem Substanzmissbrauch nicht lassen wollte und auch seinen Lebenswandel nicht ändern wollte.
Du kannst deine Mutter NICHT retten wenn sie diese Rettung nicht will.

Wie gesagt, sieh zu daß du dich da rausziehst, du musst diese Frau und alles was sie in deinem Leben an Dingen angerichtet hat aus deinem System bekommen damit du mal anfangen kannst du selbst zu sein. Du könntest zB mal zu deinem Vater und den anderen Verwanten Kontakt aufnehmen.


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#9

RE: Eine Tochter stellt sich vor

in Treffpunkt für Angehörige 11.02.2014 13:14
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Zitat von Gravity im Beitrag #4
Danke für eure Antworten!

Ich habe schon mit den Ärzten gesprochen und gemeint, dass sie dafür sorgen sollen, dass meine Mutter in betreutes Wohnen kommt. Allerdings ist es so, dass meine Mutter das überhaupt nicht möchte und auch nicht einsieht. Kann man sie dazu dann trotzdem "zwingen"?.



Ja, wenn sie eine gerichftlich bestellte Betreuung hat die auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht beinhaltet.


Wenn du den Eindruck hast daß ihr Betreuer nichts taugt gibt es sicher Mittel dagegen vorzugehen. Ich würde mal beim Gesundheitsamt anfragen, und bei Psychiatrieerfahrenenvereinigungen die sich mit der Materie Betreuung auskennen.


zuletzt bearbeitet 11.02.2014 13:16 | nach oben springen

#10

RE: Eine Tochter stellt sich vor

in Treffpunkt für Angehörige 11.02.2014 14:16
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Zu meinem Vater hab ich schon versucht Kontakt aufzunehmen, allerdings reagiert er niemals. Will einfach nichts von mir wissen. Meine Verwandten verstehen glaub ich nicht, wie schlimm das alles eigentlich ist. Ich habe auch sie kontaktiert, aber nur von ihnen zu hören bekommen, "hab dich doch nicht so" "naja hoff doch einfach dass nächstes Jahr besser wird" super danke! :(

Manchmal telefoniere ich mit meiner Oma, aber die ist selbst so fertig mit ihren Nerven, dass die eig. nur noch über meine Mutter seniert und ich sie trösten muss. Also auch keine Hilfe für mich.

Ich fühl mich so alleine mit der Sache. Meine Mutter war einfach meine ganze Familie. Und jetzt leidet sie so und ich muss da einfach zugucken - wie soll man sowas ertragen?


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#11

RE: Eine Tochter stellt sich vor

in Treffpunkt für Angehörige 11.02.2014 14:19
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Seit du klein warst musstest du ihre Launen ertragen. Das nennst du "Familie"?

Für mich hört sich das an wie ein Phänomen das sich Parentifizierung nennt. Also eine Rollenumkehr, wo ein Kind anfängt sich für die Eltern verantwortlich zu fühlen.

Vieleicht wäre es sinnvoll dir therapeutische Hilfe zu holen dafür daß du nie eine richtige Fürsorge erlebt hast.


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