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#1

Dracanias Dreigestirn

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 15.10.2013 11:52
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Es war einer der frühen Tage in Dracania. Ich nahm wieder einmal eine Gruppeneinladung an. Mal sehen, was für Idioten ich dieses Mal erwische. Die erste Überraschung: Sie benutzten den Chat. Die zweite: Sie sprachen auch Deutsch. Wunderbar, so kann es bleiben.
Wie spielten eine Weile, schlugen die Monster tot oder liessen uns totschlagen, und packten uns dann gegenseitig auf die Freundschaftsliste. Isuami und Kirnehnnaj. Was für merkwürdige Namen. Ihn nannten wir nur Kirne und sie kürzten wir Isu. Mein Avatar Mobseklopp wird von allen nur Mobse genannt.
Kirne war Sozialtherapeut und Isu Telefonistin in einem Krankenhaus. Ich dazu als Patient, das passte ja. Wie Arsch auf Eimer.
Wohin wir auch gingen, wir gingen zu dritt. Ging einer afk - was weg von der Tastatur bedeutet und nicht aufs Klo, liebe Isu - warteten die anderen auf ihn. Hatte einer Probleme mit der Internetverbindung und folglich einen disco, so warteten wir. Verglichen mit anderen Gruppen haben wir viel gewartet und geschnackt und dafür weniger gemetzelt. So lernt man sich eben besser kennen.


Begeistert bin ich noch nicht davon, auch wenn Isu laut loslachen musste. Das muss doch noch irgendwie weitergehen, hmm.


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#2

RE: Dracanias Dreigestirn

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 15.10.2013 13:24
von Dolchstoß | 174 Beiträge | 274 Punkte
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Hi, um welches Game gehts da ? Oder verstehe ich das jetzt komplett falsch und es ist so eine Art Kurzgeschichte ?


Streite nie mit Idioten. Idioten ziehen einen auf ihr Niveau und schlagen einen dann durch ihre Erfahrung.
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#3

RE: Dracanias Dreigestirn

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 15.10.2013 13:32
von Hotte | 1.632 Beiträge | 4746 Punkte
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Hi, es geht um Drakensang Online und sollte eine Kurzgeschichte werden.


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#4

Otto wird Schriftsteller

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 16.10.2013 19:05
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Neuer Versuch, neue Geschichte: Otto wird Schriftsteller


Otto hatte schon lesen können, bevor er in die Schule kam. Er las so fließend, dass seine Lehrerin glaubte, er kenne die Geschichte auswendig, sie sei ihm so oft vorgelesen worden. Die Wahrheit war, dass Otto niemanden hatte, der ihm vorlas. Es gab nur gelegentlich Hörspiel-Kassetten, wenn die Eltern zum Kartenspielen gingen.
Otto konnte auch schon vor den anderen schreiben. Als es das Heft mit den Buchstaben zum Schreiben-Lernen gab, malte er sie in den Ferien alle aus. Nach den Ferien sollte es dann aber erst losgehen und er langweilte sich sehr. Natürlich hat die Lehrerin geschimpft, weil er schon in dem Heft gemalt hatte.
Eines Tages, als auch die anderen Kinder schon schreiben konnten, da gab es über die Ferien die Hausaufgabe, einen Aufsatz zu schreiben. Irgendeine Geschichte durfte man sich ausdenken, die vom Weihnachtsmann handelte. Und Otto schrieb, vier Seiten lang. Vom Weihnachtsmann und von Elfen und Zuckerstangen, Rentieren, und und und...
Was war die Reaktion der Lehrerin, als Otto stolz seinen Aufsatz vorlas? Sie behauptete, das habe er aus einem Buch abgeschrieben. Er war am Boden zerstört.
Seine Mutter schickte heimlich den Aufsatz an die Tageszeitung und dort wurde er auch abgedruckt.
Da begriff Otto, dass er einfach zu gut für die Schule war. Er musste warten, bis er erwachsen war.

Während Otto erwachsen wurde, hatte er vergessen, dass er schreiben konnte. Es fiel ihm erst wieder ein, als er jemanden kennen lernte, der ihn förderte. Zum ersten Mal im Leben wurde er gefördert und nicht gebremst. Er hatte bereits verinnerlicht, zu schnell, zu laut, zu viel zu sein und schon fast das Fragen verlernt. Diesem Mann, der seine Schätze sah und sie ihm zeigte, hatte er sehr viel zu verdanken. Otto blühte auf und schrieb wieder. Er schrieb sich seine Schmerzen von der Seele und dabei in die Herzen seiner Leser. Dafür brauchte er kein Handwerkszeug, er handelte einfach nach seinem Gefühl.
Otto träumte davon, eines Tages Bestsellerautor zu werden. Solange er Fronarbeit leistete und nur gelegentlich schrieb, war dieser Traum ungefährlich. Er trieb ihn zu Höchstleistungen an. Es gelang ihm nun, selbst eine Geschichte in einer Zeitung zu veröffentlichen und einmal gewann er sogar einen Wettbewerb.

Doch als plötzlich durch eine Krankheit sein Innerstes nach außen gekehrt und sein ganzes Leben auf den Kopf gestellt wurde, da sah es auf einmal anders aus. Seinen bisherigen Beruf konnte und wollte Otto nicht mehr ausüben. Nun musste er sich wohl oder übel umorientieren. Er hatte nicht so recht Lust, sich für etwas Neues zu entscheiden. Nichts schien ihm passend.
Und was, wenn er das Schreiben zu seinem Beruf machte? Auf einmal war die Möglichkeit zum Greifen nah. Geld spielte ohnehin keine Rolle, es ging um eine sinnvolle Beschäftigung, die ihn erfüllen sollte. Etwas, das ihm auch Spaß machte. Denn Otto hatte inzwischen damit abgeschlossen, entgegen seiner Bedürfnisse zu handeln, indem er irgendeinen Job machte, der ihm lediglich Geld und Stress einbrachte.
Wenn Otto jetzt wirklich hauptberuflicher Schriftsteller werden wollte, dann verband sich das Schreiben zwangsläufig auch wieder mit Druck wie jede Arbeit. Denn er müsste auf Kommando schreiben können und er müsste gut sein. Verdammt gut. Konnte er das wirklich leisten, trotz seiner Krankheit? Aber wenn er es nicht einmal versuchte, wäre das nicht Verrat an sich selbst? Wenn er gleich kampflos aufgab, würde er dann noch in den Spiegel sehen können? Nein. Er musste es angehen.

Also begann Otto wieder zu schreiben. Erst Kurzgeschichten, dann setzte er sich an seinen ersten Roman. Mit den Geschichten hatte er sich bereits einen Namen gemacht. Deshalb hatte er gute Karten, als er einen Verlag für sein erstes Buch suchte. Um sich unnötigen Zeitdruck zu ersparen, wandte er sich erst dann an den Verlag, als das Manuskript bereits fertig war. Ob sein Debütroman nun gleich ein Bestseller wurde, das bleibt abzuwarten.


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#5

RE: Max ist tot

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 30.10.2013 18:51
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„Max!“, gellte meine Kinderstimme durch das Haus, „Maxi!“
Das Körbchen stand nicht an seinem gewohnten Platz. Die Leine lag nicht wie üblich auf dem Nähmaschinentisch in der Diele. In der Küche kein Napf. Hier stimmte doch etwas nicht.
Ich rief noch einmal: „Maxim?!“
Kein Hund zu sehen; das vertraute Kratzen seiner Krallen auf dem Fliesenboden nicht zu hören. Nur sein Geruch hing noch immer in der Luft.

Ich griff zum Telefon. „Mama, wo ist der Maxi?“, wollte ich wissen. Es konnte doch nicht sein, dass ich aus der Schule kam und der Hund einfach nicht da war.
„Darüber haben wir doch gestern gesprochen, Schatz“, setzte sie vorsichtig an.
Hatten wir nicht. Ich konnte mich nur daran erinnern, dass der „Dackel“, wie mein Vater ihn immer nannte – obwohl er gar kein Dackel, sondern ein Foxterrier-Mischling war – krank war. Und zwar hatte er eine sogenannte Dackellähmung. Soweit hatte ich das Gespräch meiner Eltern am gestrigen Abend verstanden. Für einen sogenannten Dackel konnte eine sogenannte Dackellähmung doch nicht so schlimm sein.
Ganz deutlich ist mir in Erinnerung, wie mein Vater sagte: „Ich kann das nicht mehr mit ansehen.“ Er konnte auch kein Blut sehen, deshalb ist er auch nicht Arzt, sondern Ingenieur geworden.

„Wir mussten den Maxi -“ Sie räusperte sich und unterdrückte ein Schluchzen.
„Wir mussten den Maxi einschläfern lassen“, erklärt sie, „Der Hund ist tot.“
„Nein!“, schrie ich auf.
Ich hörte sie in ein Taschentuch schnäuzen.
„Aber warum?“, jammerte ich. Ich konnte es einfach nicht verstehen.
Als meine Mutter keine Worte mehr hatte, legten wir auf. Ich konnte ohnehin nicht mehr zuhören.
Egal, was sie jetzt sagte, nichts konnte aufwiegen, dass mein bester Freund gestorben war. Mein geliebter Hund, mit dem ich so viel Zeit verbracht hatte. Mit dem ich bei Wind und Wetter draußen war. Der mir stets so geduldig zugehört hatte und der für alles Verständnis hatte.
Ohne Max war ich allein.

Ich rannte in mein Zimmer und knallte die Tür zu. Ich war fertig mit der Welt und stürzte in tiefe verzweifelte Trauer.
Wieso musste all das hinter meinem Rücken passieren?
Warum war ich so übergangen worden?
Ich war doch kein kleines Kind mehr, ich war vierzehn Jahre alt und somit schon fast erwachsen. Da hätte man doch mit mir reden können, so eine Entscheidung mit mir gemeinsam treffen.
Und vor allem: Ich konnte mich nicht verabschieden. Das war nie mehr gut zu machen.

Als mein Vater nach Hause kam, beobachtete ich ihn genau. Er verzog keine Mine, sah nicht traurig aus, weinte nicht. In mir tobte der Schmerz. Irgendjemand musste schuld sein an meinem Elend.
Also warf ich ihm an den Kopf: „Du Mörder!“
„Bitte was?!“, sah er mich entgeistert an.
„Du hast Maxi umgebracht“, schluchzte ich.
Dazu fiel ihm nur ein: „Du hast doch nicht mehr alle Tassen im Schrank.“
Das war der Anfang vom Ende unserer Vater-Sohn-Beziehung.


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#6

RE: ...

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 02.11.2013 07:31
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Ich hatte hier die Idee für meinen Roman. Auf Anfrage per PN.


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zuletzt bearbeitet 02.11.2013 07:35 | nach oben springen

#7

RE: ...

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 05.11.2013 16:24
von snuggles (gelöscht)
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Zitat
„Du hast Maxi umgebracht“, schluchzte ich.
Dazu fiel ihm nur ein: „Du hast doch nicht mehr alle Tassen im Schrank.“
Das war der Anfang vom Ende unserer Vater-Sohn-Beziehung.



Nanu, das ist der Grund für den Bruch mit deinem Vater? Ich hatte auch einen Hund, der Lähmungserscheinungen hatte. Dackellähme ist eine schwerwiegende Krankheit und die Tiere leiden sehr darunter. In den allermeisten Fällen endet sie ohnehin mit dem Tod, dein Vater hat also nur etwas vorweg genommen, was deinem Hund sowieso nicht erspart geblieben wäre. Das ist in meinen Augen eine sehr menschliche Reaktion, Leid zu beenden und ein Lebewesen zu erlösen. Dein Vater hat richtig gehandelt, auch wenn du es jetzt noch nicht einsehen kannst. Ich nehme an, deine Eltern haben es auch dir zuliebe getan. Welchen Abschied hättest du gehabt, wenn du deinen Hund schmerzvoll hättest sterben sehen. So bleibt er dir in freundlicher Erinnerung und nicht als todkranker, leidender Hund.

Liebe Grüße
snuggles


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#8

RE: ...

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 06.11.2013 14:19
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Hallo snuggles,

es ist nicht so, dass mir heute nicht klar wäre, dass man ein Tier bei einem so gravierenden Bandscheibenvorfall besser einschläfert. Damals konnte ich das nicht verstehen. Die Folge dieses abschiedslosen Todes ist nun, dass ich mich von meinem Onkel auch nicht verabschieden konnte, weil ich es nie gelernt habe. Ich konnte mich einfach nicht dazu überwinden, ins Krankenhaus zu gehen und seine Hand zu halten, weil ich fest davon überzeugt war, dass er diesen Krankenhausaufenthalt diesmal nicht überleben würde und genauso war es auch. Deshalb halte ich die Entscheidung für falsch, ein Haustier hinter dem Rücken des Kindes einschläfern zu lassen.
Mein Onkel blieb mir so zwar in freundlicher Erinnerung, aber das finde ich sehr egoistisch und meine Gewissensbisse, warum ich nicht doch hingefahren bin und ihn alleine ließ habe ich nun noch dazu. Schließlich bin ich ein erwachsener Mann und er war lange genug im Koma, dass ich die Gelegenheit dazu gehabt hätte. Trotzdem, ich konnte einfach nicht.

Das andere ist, dass ich der Ansicht bin, dass man so eine Entscheidung nicht über den Kopf des Kindes hinweg treffen sollte. Da ist das Einschläfern nur ein Beispiel. Es gibt so viele Möglichkeiten, ein Kind in das Familienleben einzubeziehen. Sei es bei einschneidenden Erlebnissen wie einem Umzug in ein anderes Haus, bei der Einrichtung des Zimmers oder bei alltäglichen Kleinigkeiten wie die Wahl der Margarine.


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#9

RE: ...

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 07.11.2013 00:02
von Jeanny (gelöscht)
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Hallo Hotte,

heißt das, dass du deine Eltern dafür verantwortlich machst, dass du dich später als Erwachsener nicht von deinem Onkel verabschieden konntest? Bist du deshalb auch psychotisch geworden?

lg


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#10

RE: ...

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 07.11.2013 00:36
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Hallo Jeanny,
in der Tat halte ich den Tod meines Onkels für einen der Auslöser meiner Psychose. Es war auf jeden Fall ein starker Stress-Faktor.

Meine Eltern heute noch in die Verantwortung zu nehmen ist müßig. Wenn ich versuche, mein eigenes Verhalten zu verstehen, gerät mein Blick unweigerlich zuweilen zurück zur Kindheit. Der Tod dieses Hundes war der erste, mit dem ich konfrontiert wurde.
Bei meinen Großeltern war ich nicht dabei, als sie starben. Aber bei meinem Onkel hätte ich die Wahl gehabt.


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#11

RE: ...

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 07.11.2013 00:59
von Jeanny (gelöscht)
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Hallo Hotte,

deine Eltern dafür in die Verantwortung zu nehmen, wäre nicht nur müßig, sondern auch unangemessen. Wäre der Tod deines Hundes nicht gewesen, hättest du die Probe auf den Ernstfall auch nicht gehabt. Hätte, wäre, würde...

Nun ist dein Onkel gestorben und du konntest dich nicht von ihm verabschieden, weil du es nicht konntest. Das ist ja auch schwierig. Trotzdem war das doch eine Sache zwischen dir und deinem Onkel, findest du nicht?

Bestimmt war da viel krankmachender Stress dabei und wenn man etwas sensibel ist, dann steckt man das nicht so leicht weg, wie jeder andere.

lg


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#12

RE: ...

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 17.12.2013 18:27
von Mnut (gelöscht)
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Hallo Hotte,
ich finde, du schreibst sehr gut. Mach bloß weiter, versuche es einfach.
Ich habe vor meiner Erkrankung Kurzgeschichten geschrieben, aber seitdem ich dieses Abilify nehme, ist nichts mehr von meiner Kreativität übrig, ich schaffe es nicht mehr, Geschichten zu schreiben.
Ich will dir Mut machen, trotz der Erkrankung weiterzukämpfen und mit dem Schreiben nicht aufzuhören, es ist immer noch viel Potential da, wie ich finde.


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#13

RE: ...

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 18.12.2013 00:45
von Hotte | 1.632 Beiträge | 4746 Punkte
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Ja, Potential mag da sein. Aber ich schaffe es nicht, es auszuschöpfen. Danke Dir aber für Deine Rückmeldung, Mnut.


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