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#1

Schizophrenie und Sprache

in Schizophrenie in den Medien 05.09.2013 16:13
von Isabell (gelöscht)
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Hallo Ihr Lieben,

ich lese heute wieder ein Buch. Es geht darin um den poetischen Ausdruck von Schizophrenen in literarischen Werken, um die Psychopathologie der Sprache und den Wert von geisteskranken Sprachschöpfungen für die Literatur. Viel kann ich dazu noch nicht sagen, aber es wird spannend werden.

Wer zeitgleich mit mir lesen möchte, kann sich das Buch kaufen.

Leo Navratil
Schizophrenie und Sprache
Zur Psychologie der Dichtung
DTV

Ich möchte das Buch vorab empfehlen, mal sehen, ob ich es immer noch empfehlen kann, wenn ich damit fertig bin.


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#2

RE: Schizophrenie und Sprache

in Schizophrenie in den Medien 05.09.2013 22:22
von hannesuse (gelöscht)
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Buchstabenspiele...:-)

Die Post der Postmoderne postet posthum ein Postscriptum.
Prähistorisches ist prädestinierter für das Präsens,
aber die Chronologie der Chronopathologie ist chronisch chronologisch,
daher artikulieren Artefakte zunächst nur artverwandtes.

Kreative Kreatur...Natur,
entdecke Enttäuschung entsprechend dem Enthusiasmus, als eine entstandene Entwicklung.

A bientot.... - auf einen guten Tod.


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#3

RE: Schizophrene Lyrik

in Schizophrenie in den Medien 05.09.2013 23:13
von Isabell (gelöscht)
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Vom Vater der schizophrenen Dichtkunst:

Einsam stand ich und sah in die afrikanischen dürren
Ebnen hinaus; vom Olymp regnete Feuer herab.
Fernhin schlich das hagre Gebirg, wie ein wandelnd Gerippe,
Hohl und einsam und kahl blickt' aus der Höhe sein Haupt.
Ach! nicht sprang, mit erfrischendem Grün, der schattende Wald hier
In die säuselnde Luft üppig und herrlich empor,
Bäche stürzten hier nicht in melodischem Fall vom Gebirge,
Durch das blühende Tal schlingend den silbernen Strom,
Keiner Herde verging am plätschernden Brunnen der Mittag,
Freundlich aus Bäumen hervor blickte kein wirtliches Dach.
Unter dem Strauche saß ein ernster Vogel gesanglos,
Ängstig und eilend flohn wandernde Störche vorbei.
Nicht um Wasser rief ich dich an, Natur! in der Wüste,
Wasser bewahrte mir treulich das fromme Kamel.
Um der Haine Gesang, um Gestalten und Farben des Lebens
Bat ich, vom lieblichen Glanz heimischer Fluren verwöhnt.
Aber ich bat umsonst; du erschienst mir feurig und herrlich,
Aber ich hatte dich einst göttlicher, schöner gesehn.

Auch den Eispol hab' ich besucht; wie ein starrendes Chaos
Türmte das Meer sich da schröcklich zum Himmel empor.
Tot in der Hülse von Schnee schlief hier das gefesselte Leben,
Und der eiserne Schlaf harrte des Tages umsonst.
Ach! nicht schlang um die Erde den wärmenden Arm der Olymp hier,
Wie Pygmalions Arm um die Geliebte sich schlang.
Hier bewegt' er ihr nicht mit dem Sonnenblicke den Busen,
Und in Regen und Tau sprach er nicht freundlich zu ihr.
Mutter Erde! rief ich, du bist zur Witwe geworden,
Dürftig und kinderlos lebst du in langsamer Zeit.
Nichts zu erzeugen und nichts zu pflegen in sorgender Liebe,
Alternd im Kinde sich nicht wiederzusehen, ist der Tod.
Aber vielleicht erwarmst du dereinst am Strahle des Himmels,
Aus dem dürftigen Schlaf schmeichelt sein Othem dich auf;
Und, wie ein Samenkorn, durchbrichst du die eherne Hülse,
Und die knospende Welt windet sich schüchtern heraus.
Deine gesparte Kraft flammt auf in üppigem Frühling,
Rosen glühen und Wein sprudelt im kärglichen Nord.

Aber jetzt kehr' ich zurück an den Rhein, in die glückliche Heimat
Und es wehen, wie einst, zärtliche Lüfte mich an.
Und das strebende Herz besänftigen mir die vertrauten
Friedlichen Bäume, die einst mich in den Armen gewiegt,
Und das heilige Grün, der Zeuge des ewigen, schönen
Lebens der Welt, es erfrischt, wandelt zum Jüngling mich um.
Alt bin ich geworden indes, mich bleichte der Eispol,
Und im Feuer des Süds fielen die Locken mir aus.
Doch, wie Aurora den Tithon, umfängst du in lächelnder Blüte
Warm und fröhlich, wie einst, Vaterlandserde, den Sohn.
Seliges Land! kein Hügel in dir wächst ohne den Weinstock,
Nieder ins schwellende Gras regnet im Herbste das Obst.
Fröhlich baden im Strome den Fuß die glühenden Berge,
Kränze von Zweigen und Moos kühlen ihr sonniges Haupt.
Und, wie die Kinder hinauf zur Schulter des herrlichen Ahnherrn,
Steigen am dunkeln Gebirg Festen und Hütten hinauf.
Friedsam geht aus dem Walde der Hirsch ans freundliche Tagslicht;
Hoch in heiterer Luft siehet der Falke sich um.
Aber unten im Tal, wo die Blume sich nährt von der Quelle,
Streckt das Dörfchen vergnügt über die Wiese sich aus.
Still ists hier: kaum rauschet von fern die geschäftige Mühle,
Und vom Berge herab knarrt das gefesselte Rad.
Lieblich tönt die gehämmerte Sens und die Stimme des Landmanns,
Der am Pfluge dem Stier lenkend die Schritte gebeut,
Lieblich der Mutter Gesang, die im Grase sitzt mit dem Söhnlein,
Das die Sonne des Mais schmeichelt in lächelnden Schlaf.
Aber drüben am See, wo die Ulme das alternde Hoftor
Übergrünt und den Zaun wilder Holunder umblüht,
Da empfängt mich das Haus und des Gartens heimliches Dunkel,
Wo mit den Pflanzen mich einst liebend mein Vater erzog,
Wo ich froh, wie das Eichhorn, spielt auf den lispelnden Ästen,
Oder ins duftende Heu träumend die Stirne verbarg.
Heimatliche Natur! wie bist du treu mir geblieben!
Zärtlichpflegend, wie einst, nimmst du den Flüchtling noch auf.
Noch gedeihn die Pfirsiche mir, noch wachsen gefällig
Mir ans Fenster, wie sonst, köstliche Trauben herauf.
Lockend röten sich noch die süßen Früchte des Kirschbaums,
Und der pflückenden Hand reichen die Zweige sich selbst.
Schmeichelnd zieht mich, wie sonst, in des Walds unendliche Laube
Aus dem Garten der Pfad, oder hinab an den Bach,
Und die Pfade rötest du mir, es wärmt mich und spielt mir
Um das Auge, wie sonst, Vaterlandssonne! dein Licht;
Feuer trink ich und Geist aus deinem freudigen Kelche,
Schläfrig lässest du nicht werden mein alterndes Haupt.
Die du einst mir die Brust erwecktest vom Schlafe der Kindheit
Und mit sanfter Gewalt höher und weiter mich triebst,
Mildere Sonne! zu dir kehr ich getreuer und weiser,
Friedlich zu werden und froh unter den Blumen zu ruhn.

F. Hölderlin - Der Wanderer


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#4

RE: Schizophrene Lyrik

in Schizophrenie in den Medien 05.09.2013 23:26
von hannesuse (gelöscht)
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Unglaublich.... ,

leider eine andere Zeit. Ich würde mich auch noch als Wanderer sehen oder bezeichnen, wenn auch kürzlich´nur´mit dem Rad...aber diese ´Stille´ und ´Naturgewaltigkeit´, die gibt es leider nicht mehr so oft. Zuviele Strassen und zuviel Verkehr... Unglaublich, wie, wenn auch für meine Begriffe etwas schwülstig, er seinen Gedanken und Gefühlen so nachhängen kann. Schön....sogar mit einem bisschen Neid.

Danke auch dafür...


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#5

RE: Schizophrene Lyrik

in Schizophrenie in den Medien 05.09.2013 23:33
von Isabell (gelöscht)
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Ich mag die Passage des friedsamen Hirsches am liebsten, der ins freundliche Tageslicht geht

Ich kenne und finde mich häufiger an solchen Orten wieder. Besonders an den Tagen, wenn ich auf Rügen an der Ostsee bin. Auch Caspar David Friedrich und andere Romantiker standen am Kreidefelsen und sahen das Naturschöne.


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#6

RE: Schizophrene Lyrik

in Schizophrenie in den Medien 05.09.2013 23:48
von hannesuse (gelöscht)
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Das verstehe ich gut. Ich bin/war selbst mal so´ne Naturverknallte. ...Ein wenig ist passiert....und nun, ist selbst dort die Liebe nicht mehr so rein....zumindest für mich.

Anbei....ein Link (wenn er denn funktioniert)...für das Rilke- Gedicht.....

Mich trifft es immer....gerade zum Schluss, aber ich habe etwas gebraucht...um dieses, ich würde fast sagen ´Meisterstück´ einzusehen....und selbst danach...es hört nicht auf mich zu inspirieren. Das macht es wahrscheinlich auch aus...

So...hier ist es...hoffentlich.
http://rainer-maria-rilke.de/110008elegie.html


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#7

RE: Schizophrene Lyrik

in Schizophrenie in den Medien 06.09.2013 00:47
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Ich verstehe leider nur wenig davon, nur Bruchstücke. Ich nehme an, dass es ein Nachruf ist?

So geht es mir immer, wenn ich über die erste Ungereimtheit stolpere, traue ich mich nicht mehr, das Ende zu verstehen.

Die Fledermaus fand ich schön im Porzellan des Abends und den Vogel vom Schoß in die Luft - und der Mensch sieht mit allen Sinnen den weiten Raum vor sich und ist dennoch so begrenzt, rückwärts und vorwärts. Meint er mit dem Tier die innere Natur des Menschen?

Das Gedicht ist beinahe so unverständlich wie der Tod. Man geht rückwärts ins Leben und nach vorne hin ist nur Tod.

Naja, ich muss jetzt auch sterben, wenigstens für diese Nacht.


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#8

RE: Schizophrene Lyrik

in Schizophrenie in den Medien 06.09.2013 15:47
von Blue Mathilda (gelöscht)
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Diesen Auszug habe ich vor mehreren Jahren in einem Satire-Wiki gefunden. Ich habe mich dort für den Erhalt des Textes eingesetzt. Es konnte geklärt werden, dass der Urheber während des Schreibens psychosekrank war, ich meine mich zu erinnern, dass diesbezüglich auch ein Sachverständigengutachten zur Unterbringung in eine Klinik anhängig war. Ich finde den Text sehr spannend und inspirierend, hier ein Auszug:

Aus diesen Finsteren Löchern,
Kamen sie knöchern…! Sie wollten die Welt, gar wohl bestellt, komplett erobern, - in einem Rutsch, war alles futsch! Morsch und verderblich, denn alles sei erblich, hieß die Parole, die Dia-Systole! Es hieß: „Zu den Waffen“, um alles zu raffen, die Welt zu entvölkern, - am Himmel, wölkern, schwebte die Not, und alles war tot!

Der Tod, ein Geselle, direkt aus der Hölle, war immer dabei, frisch fromm fröhlich frei! Er ließ sich´s nicht nehmen, als treuer Gefährte, mit all seiner Härte, immer zur Stelle, um ganz auf die Schnelle, und fürchterlich blechern, mit seinen Fächern, Alles zu sieben, mit seinen Hieben!

Aufgrund seiner Gnade, stand bis zur Wade, Europa im Blut! Voll schäumendster Wut!

Und schäumender Weise, doch still und ganz leise, planschte im Bade, als Kind and´rer Gnade, ein göttlicher Schlingel, mit seiner Klingel, und seinen Schellen, in den Wellen, und ließ sich´s nicht nehmen, ihn zu beschämen! (Den Tod…)! So kam es schließlich, völlig verdrießlich, zu einem großen (in der Brotdosen), Leib voller Kinder (keine Rinder), geschüttelt vom Baume (jenseits von Zaune), und alle Kanaillien, sanft raffender Taillien, wollten`s erleben, sich zu erheben! In versammelter Runde, voll froher Kunde, kündet`s der Herold, namens Gerold, allen Gesellen (und Fahrgestellen), dass es erlaubt sei, wenn man behaupt sei… Blödes Gelalle, aus dem Munde der Qualle, findet sein Weglein, über das Steglein, in alle Welt, der es gefällt! Und hinter den Bergen, bei den zehn Zwergen, wollte man`s wissen, ob sie sich küssen, und aller Last, wenn sie verblasst, hat sich entledigt, und entpredigt!


Text steht unter der Lizenz CC/by-sa, Namensnennung und weitergabe unter gleichen Bedingungen. [1]


zuletzt bearbeitet 06.09.2013 15:55 | nach oben springen

#9

RE: Schizophrene Lyrik

in Schizophrenie in den Medien 27.09.2014 04:13
von MDark (gelöscht)
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Ich habe mit vielem aufgehört..
Gedichte, Geschichten, Ideen zu Spielen, Musik... Alles weil ich kein Feedback bekam.
Und selbst wenn es Feedback gegeben hat, war es wohl nicht ausreichend für die Tätigkeit...

Grüße


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#10

RE: Schizophrenie und Sprache

in Schizophrenie in den Medien 11.04.2015 08:03
von Aqua (gelöscht)
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In dem Buch stehen auch Stücke eines Alexander. Das ist Pseudonym für Ernst Herbeck: ein sehr gehuldigter Dichter, schizophren war er auch. Herbeck ist 1991 im Alter von 70 Jahren gestorben. Er hat viel im sogenannten Künstlerhaus der österreichischen Nervenheilanstalt Gugging gedichtet, und wollte da auch nie etwas anderes, die anderen malten auch.

Das dürfte das Erste sein, was er für Navratil geschrieben hat:

"Der Morgen

der Feenwind

da sich im Schnee

die Mähnen treffen

Amseln pfeifen heer

im Wind und fressen."

Ich find's ganz cool!

Ich hab sowieso grad Lust auf Gedichte! Werde wohl einmal schauen, was ich so finde an Gedichten vom Herbeck.

Die taz schreibt über ihn " ... dass die Texte eben nicht, wie manche glauben, ein unverfälschter Ausdruck der Seele sind. Im Gegenteil. Die Effekte sind bewusst gesetzt ... "

I don't know. Ich habe während keiner meiner Schübe geschrieben, nur während des letzten tägliche Kleinigkeiten an einen Freund; wie es mir geht und so. Ich weiß auch nicht, ob ich es wollen würde, mir hilft eine Art Dezentralisierung, ich müsste es vielleicht wie Herbeck machen: nicht mehr viel verändern, ist es erst einmal auf dem Blatt. Kein Draufrumreiten.

Ich schreibe Musik am Computer. Am Tag, an dem ich mich im März selbst aufmachte in die Klink, habe ich einen kleinen Song komponiert. Das half. Dann jedoch wollte ich ihn verbessern - und es ging schlechter, VIEL schlechter, am Abend habe ich dann meine Sachen in eine Reisetasche geworfen und gefriemelt ...

Ich glaube, es würde beim Schub schon eher mehr unverfälschte Seele sein. Weiß es aber nicht. Und wie gesagt, ich würde mich da nicht trauen, bewusst Effekte zu setzen, wie die taz es schreibt.


zuletzt bearbeitet 11.04.2015 08:12 | nach oben springen


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