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#31

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 18.06.2018 09:15
von Angehörender | 17 Beiträge | 68 Punkte
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Zitat von Molly im Beitrag #29
Übrigens hat man normalerweise bei Schizophrenie oder allgemein Psychose keine solchen körperlichen Symptome wie deine Freundin. Es könnte also gut möglich sein, dass sich dahinter eine organische Erkrankung versteckt.

Davon gehe ich inzwischen auch aus, denn sie hat ja durchaus Heißhungerattacken, bzw. isst sie gerne und eher mehr als zu wenig.
Soweit ich es mitbekommen habe, passt das nicht zu einer Psychose/ Wahn?

Zitat von Nocturna im Beitrag #30
... aber gut gemeint ist nicht das Selbe wie gut gemacht. Und sollte sie ernsthaft Leidensdruck haben, dann sollte eher die Frage "Wie krieg ich sie zu einem guten Arzt" lauten, als munter selbst Experimente zu machen. Glaubst du ernsthaft, du kannst sie korrekt diagnostizieren? Oder wir könnten das?

Ich zitiere mich mal selbst:
Zitat von Angehörender im Beitrag #24
Und dann sollte, meiner Ansicht nach, ein medizinischer Rundumcheck stattfinden, da ich den Ansatz mit der Ernährung sehr spannend finde. Sie hat mal etwas von erhöhten Leberwerten erzählt, allerdings nicht warum. Eine Vorstellungsrunde beim (muss doof fragen) Psychiater oder Psychologin könnte sinnvoll sein oder nicht?

Wobei ich noch weniger machen werde als das, denn sie muss etwas ändern wollen. Ich bin nicht ihr Daddy!
Wäre paranoide Schizophrenie anzunehmen gewesen, hätte sie möglicherweise einen Zustand erreicht, in dem sie sich selbst nicht mehr helfen kann. Das schließe ich derzeit aber aus.

Mir geht es nur darum die Zeit, die wir bei mir verbringen, möglichst sinnvoll zu gestalten indem ich Angebote mache, die uns beiden gut tun. Das wird z. B. sein

- ausreichend schlafen
- viel Bewegung (in angemessenem Rahmen)
- gesunde Ernährung
- Gespräche über die Arbeit, andere belastende Dinge (unter vielem Anderen, aber eben auch)

Darüber hinaus werde ich sie weiterhin von Zeit zu Zeit ansprechen, ob sie nicht Hilfe annehmen möchte. Leider sieht es inzwischen nicht mehr danach aus. Aber auch da werde ich ihr nicht "die Pistole auf die Brust setzen". Irgendwann steckt sie im Wahn (es bessert sich aktuell leider nicht), oder es bessert sich von alleine. Das wird man sehen. Und sollte sie es irgendwann selbst leid sein und mich fragen was sie denn tun kann, haben wir Dank diesem Forum und sehr bemühten Angehörigen/ Betroffenen schon gute Ansatzpunkte.

(Ich war einfach ganz ehrlich erschrocken und besorgt. Wenn Dir Deine Freundin plötzlich erzählt Du seiest an einem bestimmten Abend ja leider früher gegangen, tatsächlich hat man aber die Nacht zusammen verbracht, und das Ganze ist keine 14 Tage her, das ist erst mal spooky. Und wenn man auf ein stehendes Auto zufährt und ohne mein Zutun hätte es gecrasht... da ist man erst mal besorgt. Inzwischen sehe ich aber vieles lockerer. Da hat mir der Austausch hier geholfen.)

Von daher kann ich Dich völlig beruhigen Nocturna, aber ich kann Deine Empörung verstehen. Ich würde auch nicht wollen, dass jemand an mir herumdoktort. Schon gar nicht meine Partnerin ;o) Da reicht es mir schon, wenn sie permanent nervös an mir herumtütelt und mich anlächelt als sei alles in Ordnung und ich weiß: nichts ist in Ordnung...aber sie kann sich nicht anvertrauen!


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#32

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 18.06.2018 09:27
von Jenie | 1.754 Beiträge | 13526 Punkte
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Hinter Schizophrenie stecken mitunter auch immer organische Dinge. Was ist denn diese Stoffwechselstörung die da mitschwingt?
Die Botenstoffe im Gerhirn, das ist organisch. Nur das bei der Schizophrenie andere Faktoren halt noch dazu kommen wie Umweltbelastungen, Stress, Traumatisches etc.

Die meisten achten doch gar nicht auf diese körperlichen Symptome die da noch so sind, oder man bringt sie nicht damit in Verbindung.
War ja bei uns auch der Fall. Ich wäre im Leben niemals von alleine darauf gekommen dass die körperlichen Symptome da ebenso eine Rolle dran haben. Eine rein kranke Seele gibt es meiner Meinung nach auch nicht wirklich.

Auch habe ich manchmal den Eindruck das einiges verklärt wird oder alles auf die sogenannte Psyche geschoben wird, was eigentlich nicht dahin gehört. Uns hat man ja auch immer und Jahrelang gesagt - ja ist halt Stoffwechselstörung und hier die Pillen oder jene muss man da nehmen. Wenn ich gefragt habe was ist denn die Stoffwechselstörung was ist das? Blieb es bei pauschalen Antworten wie ja ist halt im Gehirn macht dies und das und dafür nimmt men diese und jene Pillen.

Vor kurzem schrieb hier mal jemand von einer gewissen schlechten Grundsubstanz. Ja die macht es mit aus wenn man die Zähne so schlecht beieinander hat, zu Akne neigt, schlechter Haut oder Muskel - Knochen und Kreislauferkrankungen das sind doch alles nur die Vorläufer oder Begleiterscheinungen bevor man immer mehr erkrankt. Die können sich vorher oder dabei mehr oder weniger Zeigen.

Leider kann man aber nicht alle Schäden wieder in Ordnung bringen. Der Zenit ist immer irgendwann überschritten und man kann nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Ich bin auch bisher noch nicht überzeugt davon das eine Schizophrenie komplett heilbar ist, da es einfach mit noch mehr abnängenden Faktoren einher geht. Auch hier kann man vermutlich wenn man das schafft nur Symptomfreier Leben und die Dnge pflegen egal ob mit Medis oder anders die gepflegt werden müssen um einen gewissen Status zu halten.

Der Grundschaden im Gehirnstoffwechsel ist aber meiner Meinung nach nicht reperabel. Aber sicher weis ich das nicht.
Einen oder mehrere Ärzte mit zu raten zu ziehen und zweitgleisig zu fahren - Schulmedizinisch wie auch das andere halte ich allerdings auch für sehr wichtig. Die Eventualitäten diese gilt es denke ich mit ins Boot zu nehmen und von Therapien bis evtl. Medikamentationen abzuwägen.

Ich kann verstehen das sie kein NL nehmen möchte, aber zumindest abklären was ist aus Psychologischer und Neurologischer Sicht denn überhaupt da wäre angebraucht. Ist aber nicht nur das Non plus Ultra das mussten wir bei unserem Ältesten damals und dem Doc den er erwischte auch feststellen. Aber dazu kann man ja wechseln.

Grüsse Jenie


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#33

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 29.06.2018 08:12
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Zitat von Jenie im Beitrag #32
Der Grundschaden im Gehirnstoffwechsel ist aber meiner Meinung nach nicht reperabel.

Ich könnte mir aber vorstellen, dass man irgendwann identifiziert was ihn verursacht, bzw. was genau fehlt, und man das dann substituieren kann.

Ich wollte noch mal Danke sagen und allen meinen Respekt aussprechen, die nicht aufgeben und sich mit der Krankheit/ den Erkrankten auseinander setzen. Ich merke bei mir, dass meine Kräfte langsam nachlassen. Anfangs dachte ich noch, dass ich das für uns beide schultern könnte. Inzwischen bin ich da etwas pessimistischer. Wenn ich so zurückblicke auf die letzten Monate passt vieles zu einem Medikamentenentzug, was ich miterlebt habe. Und während vieles nachgelassen hat bei meiner Freundin, über das ich mich anfangs wunderte, geht es mir zusehends wie Soulbound im Nachbartread.

Ihre Arbeitskollegen, die mich gar nicht kennen, sagten ihr ich hätte unlautere Motive, mein seniler Nachbar rufe über die Strasse sie sei dumm und dick. Und meine Ehrlichkeit wird auch in Frage gestellt... Ich kann und möchte sie nicht zum Arzt zwingen, aber ich fürchte wir steuern auf etwas zu, dass ich (wir) bald nicht mehr gereglt bekommen. Mitten in der Beziehungsanbahnung ist das echt tricky. Und natürlich weiß ich, dass sie mich jetzt braucht. Nur bin ich ja kein Heiliger und habe selbst auch noch Bedürfnisse und Anforderungen, die ich erfüllen muss..

Hat vielleicht jemand noch eine Idee mit was ich mich selbst bei der Stange halten kann? Mir fehlt echt der Ansatzpunkt (sofern ich nicht mit Lösung der Beziehung drohen soll, was ja keine Lösung ist).


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#34

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 29.06.2018 10:26
von Jenie | 1.754 Beiträge | 13526 Punkte
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Hallo @Angehörender

Ja den Grund finden und damit dann gut Leben auf jeden Fall, das denke ich auch. Wie sieht es bei dir persönlich mit Entlastungen aus? Auch du kannst an Beratungsstellen Hilfen bekommen wie Entlastungsgespräche und Ideen zu deiner eigenen Stabilität. Es nutzt nichts wenn du in ein Art Helfersyndrom oder Co - Abhängigkeitsverhalten gerätst und am Ende dir selbst schadest.

BEi derart enger Beziehung ist es nciht leicht sich selbst abzugrenzen aber ich würde ihr das genau so sagen wie es ist. Es zieht dich zunehmend selbst mit runter und ich würde auch klar sagen das ich selbst Beratung in Anspruch nehme da du dir nihct selbsst schaden möchtest oder eben in so ein Helfersyndrom oder Abhängigkeitsverhalten landen willst.

Wie sieht es denn aus? Wolltet ihr nicht Beratung holfen oder zum Doc evtl.? Was macht die Ernährung und Co.?

Grüsse Jenie


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#35

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 07.07.2018 22:42
von Syntaxie | 21 Beiträge | 52 Punkte
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Hallo @Angehörender


Diesbezüglich

Zitat
Ihre Arbeitskollegen, die mich gar nicht kennen, sagten ihr ich hätte unlautere Motive, mein seniler Nachbar rufe über die Strasse sie sei dumm und dick. Und meine Ehrlichkeit wird auch in Frage gestellt... Ich kann und möchte sie nicht zum Arzt zwingen, aber ich fürchte wir steuern auf etwas zu, dass ich (wir) bald nicht mehr gereglt bekommen. Mitten in der Beziehungsanbahnung ist das echt tricky. Und natürlich weiß ich, dass sie mich jetzt braucht. Nur bin ich ja kein Heiliger und habe selbst auch noch Bedürfnisse und Anforderungen, die ich erfüllen muss..

Hat vielleicht jemand noch eine Idee mit was ich mich selbst bei der Stange halten kann? Mir fehlt echt der Ansatzpunkt (sofern ich nicht mit Lösung der Beziehung drohen soll, was ja keine Lösung ist).
l



... gibt's einen relativ neuen Begriff, der gleich von vornherein auch Verwirrung ausschließt.

Ideästhesie - sekundäre Wahrnehmungen, die jeweils auf primären basieren bzw. davon ausgelöst werden.
Die sekundären W. heißen im englischen -concurrent- und die primären auslösenden -inducer-
Hat höchstwahrscheinlich mit dem limbischen System als Schalt- u. Verteilzentrale zu tun, welches auch für Emotionen zuständig ist.

Diese sekundären Wahrnehmungen sind auch ergänzend. Und das bedeutet; wenn's um Gefühle geht, kann das absolut konträr
also gegensätzlich wirken. So gegensätzlich, daß es von vielen absolut nicht als Funktion des eigenen Hirns akzeptiert wird.
Und deshalb natürlich nur als übelwillig und von Fremden Personen ausgehend empfunden wird.

Die Funktionen sind rein logisch gesehen völlig korrekt.
Der Irrglaube bezüglich Herkunft ist aber dann Starrsinnigkeit und jene(r) ist Schizophrenie.

Relativ neuer Begriff schrieb ich. Der veraltete und verwirrende Begriff ist "Synästhesie".
Aber darunter finden sich zusätzlich zum Stimmenhören auch andere sek. Wahrnehmungen.
Eventuell hat deiner Partnerin noch andere kuriose Wahrnehmungen, die sich in der (unvollständigen) Liste dort finden:
http://www.daysyn.com/Types-of-Syn.html
Schau mal bei emotions --> sounds .. dahinter versteckt es sich... das oft verhasste Stimmenhören.

Inducer sind nicht immer offensichtlich, weil sie quasi verdrängt sein können. Daher die Bezeichnung concurrent für
die sek. Wahrnehmungen. Inducer können auch akausal, d.h. garnicht gegenwärtig, sondern Sekundenbruchteile bis
sehr weit in der Zukunft "versteckt" sein.

Falls du es nicht beim Stöbern hier im Forum irgendwo entdeckt hast:
Ich erwähnte schonmal Nikola Tesla, Erfinder des Wechselstroms, von dem bekannt ist, daß er Synästhetiker war.
Der hatte höchstwahrscheinlich solche sek. Wahrnehmungen, die seine Überlegungen im rational technischen Bereich
ergänzt haben, wenn er mal was nicht direkt bedacht, also übersehen hatte.
Seine Akzeptanz der Ergänzungen, evtl. einfach ein gedachtes "Danke" dürfte jeweils kurz danach, eben akausal den
jeweiligen inducer dargestellt haben. Das scheint zuerst paradox, aber es kommt vor. Selber schon so erlebt.

Zweimal Musik zum Thema

Enigma - Second Chapter https://youtu.be/cWloNZ9_qwM

Russ Ballard - Voices https://youtu.be/FNrbrhQknLQ



Also Idee, nicht nur für dich alleine, studiert beide das Thema "Synästhesie" auch wenn allgemein nur behauptet wird
es wären "vermischte Sinne". Das Phänomen ist Ärzten fast unbekannt und so kommen sie dazu eine ganze Menge
der sek. Wahrnehmungen als Müll zu bezeichnen. Immer dabei im Hinterkopf behalten - sekundäre Wahrnehmungen,
die auf primären basieren.

LG
und alles Gute :-)


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#36

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 09.07.2018 11:31
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Hallo @Syntaxie

vielen Dank für den Tipp mit dem Song von Russ Ballard Der Song ist echt gut und beschreibt es ja eigentlich mit wenig Text sehr umfassend. Und auch der Hinweis auf Ideästhesie ist ein interessanter Ansatz. Denn es gibt bei uns ein paar Dinge, die nicht so ins übliche Bild passen. Wobei Selbstdiagnosen natürlich immer nur der Versuch einer ganzheitlichen Vorstellung sein können über etwas, das sich nur punktuell, ohne erkennbare Zusammenhänge, ereignet.

Auf der einen Seite sagt sie ich tue ihr gut, auf der anderen Seite habe ich den Eindruck ich ziehe sie psychisch in Bereiche, bei denen sie selbst passen muss. Schwer zu erklären. Es hat viel mit einordnen zu tun, so wie jeder Mensch wohl auch sein ureigenstes Ordnungssystem hat, mit dem er bevorzugt arbeitet. Bei der Suche nach Ideästhesie stieß ich auf einen Vergleich mit Synthesia und Autismus. Das fand ich spannend, denn ich habe den Eindruck, dass sie - wie so viele - sehr sensibel und zurückhaltend ist. Autismus ist eine so starke Diagnose, aber ich denke sie hat viele Vorstufen.

Ich bin eh der Meinung Denken ist Glücksache. Und wer mal LSD konsumiert hat, der weiß wie stark alleine die biochemische Präsenz von einer Substanz im Milligrammbereich unser gewohntes Denken und unsere Empfindungen durcheinander bringen kann. Danach noch zu erwarten, dass alle Menschen auf ähnlichen Ebenen unterwegs seien, wäre vermessen.

Die Webpage daysyn überfordert mein Verständnis von der Sache etwas, aber dass Gefühle andere Sinneswahrnehmungen beeinflussen können ist ja bekannt. Dass sie Sinneswahrnehmumgen auch erzeugen können (wenn ich es richtig verstehe) wäre für mich eher ein Ansatz. Denn zum Bsp. verschlimmert Alkohol bei meiner Freundin die Symptome gravierend, was dann ja eher ins Stoffliche geht.

Ich mag das Forum auch nicht zu sehr strapazieren, denn nach den vielen guten Ansätzen hier im Tread könnte man zurecht erwarten, dass jetzt erst mal der Arztbesuch folgt, usw. Das Leben hält jedoch derzeit Anderes parat und so doktoren wir etwas herum, was natürlich kontrovers aufgenommen werden kann. Aber das Fazit kann ich vorwegnehmen: das Schlimmste derzeit sind wirklich die Zweitwahrnehmungen.. Einen Wahn erkenne ich nicht - ebensowenig welches jetzt wirklich ihr Problem ist. Jedoch täglich Mobbing von den unterschiedlichsten Seiten zu erfahren, halte ich für ungesund. Egal woraus es sich zusammensetzt...


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