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#16

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 16.06.2018 00:18
von lutreola | 566 Beiträge | 2769 Punkte
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Ich sehr gerade, der gesamte Thread heißt, bevor ich sie frage....damit ist ja schon alles beantwortet. Manchmal bin ich ein Dösel, entschuldige.


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#17

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 16.06.2018 13:00
von Angehörender | 17 Beiträge | 67 Punkte
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Hallo liebe Mitleser,

gestern hatte ich keinen so guten Tag und meine Freundin auch nicht. Mittags war sie bereits soweit, dass sie sich zum heulen vom Arbeitsplatz entfernen musste. Abends waren wir eingeladen und da war es mal wieder so weit. Zwei Gäste, die ich kaum verstehen konnte, haben sich nach Angaben meiner Partnerin (die neben mir saß) über sie abfällig geäußert. Sie sei ja eindeutig vom Gewerbe, aber bei ihr würde ja wohl kaum ein Mann was davon haben. Ich mildere das bewusst stark verbal ab. Auf der Arbeitsstelle ist der Grundtenor auch stets derselbe. Sie erledigte ihre Arbeit unzureichend und sei ja wohl eine Fehlbesetzung. Ich kann absolut bestätigen, dass es sich um Einbildung handelt. Wir mussten dann abrupt gehen, wütend schmiss sie eine PET-Flasche auf den Boden, die beim Zurückfedern über meinen Kopf flog. Ich fuhr dann zurück und wir haben miteinander geredet.

Sie hatte mal Beratungsgespräche aber keinen Kontakt zu Psychologen. Die lange Wartezeit haben Sie damals abgeschreckt eine Therapie zu beginnen. Was mich wundert, neben den immer gleichen Symptomen wie warmer Kopf, Unruhe, kleinen Augen, veränderter Stimme und großer Unsicherheit (okay Husten, Blähbauch, Gesichtjucken usw. lasse ich mal außen vor) beruhigt sie sich meist wieder. Sie hat auch noch nie wegen so etwas auf der Arbeit gefehlt. Auch waren alle fünf "Anfälle" am Wochenende. Wir haben besprochen, dass sie nochmal einen Anlauf nimmt und sich eine Psychologin sucht. Jetzt doch noch mal ne Frage: geht das so einfach, oder braucht sie eine Überweisung? Und geht so eine Behandlung auch ohne Tabletten? Das wäre Grundvoraussetzung und ich kann mir denken warum. Vorher müsste sie doch in jedem Fall erst medizinisch abgecheckt werden, oder?

Zu mir: wir arbeiten beide, ich habe einen etwas anspruchsvolleren Job, wobei ich denke sie könnte mehr leisten. Bildung habe ich etwas mehr und interessanterweise habe ich in sehr milder Form ähnliche Symptome. Ich kann das aber immer ganz gut einordnen. Manchmal habe ich aber trotzdem diffuse Verlustängste, unbegründete Eifersucht oder bin schnell beleidigt/ gekränkt. Bei ihr kommen aber die Umdeutungen der Gespräche hinzu, die Denkblockaden (gestern Mittag zuletzt) und eine Reihe von psychosomatischen Beschwerden wie Reizdarm, Husten, belegte Bronchien, unruhiger Schlaf etc. Depotspritze kann ich ausschließen und der Titel des Treads hat sich ja inzwischen überlebt. Gestern war ich z. B. etwas "beleidigte Leberwurst", aber wer hat das nicht gelegentlich?

Ich möchte allerdings eine Partnerschaft auf Augenhöhe und da kein Ungleichgewicht schaffen oder mich zu ihrem Retter aufschwingen. Wir haben eine Partnerschaft und da hilft man sich eben gegenseitig. Und ich halte sie gerne lang im Arm oder massiere sie, damit sie Bodenhaftung bekommt, aber helfen muss sie sich schon selbst. Worum es mir geht ist eben Offenheit. Deswegen beantworte ich ihr auch jede "noch so kleinkarierte, eifersüchtige Frage" damit bei ihr wieder Ruhe einkehrt. Nur, wenn sie sich es etwas leichter machen kann und es Hilfe jenseits des Pillendöschens geben sollte, würde ich ihr das gerne empfehlen, denn ich hab sie schon verdammt lieb ;-)

Allen Schreibern/ innen hier vielen Dank für das Interesse und die ausführlichen Antworten. Werde an dieser Stelle gern noch etwas berichten. Aber wir wissen alle: psychische Krankheiten sind ein heißes Eisen! Wir haben beide solide Jobs und bei ihr muss man etwas aufpassen. Ich selbst habe pädagogische und pflegerische Erfahrungen, arbeite aber mittlerweile in einem völlig anderen Bereich. Soweit ein kleiner Zwischenbericht, werde sicher noch ein paar Fragen haben... schönes Wochenende!


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#18

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 16.06.2018 13:47
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Zitat von Molly im Beitrag #8
wie lange das schon so geht

Ob es einen Monat dauerhaft so geht kann ich schlecht sagen, aber die erste Gesprächsumdeutung ist auf jeden Fall länger her.

Zitat von Freia im Beitrag #11
wenn du über DEINE Problem schreibst die du auch im Zusammenhang mit deiner Partnerin hast.

Stimme ich dir zum Teil zu. Aber wie ich es schon geschrieben habe, empfinde ich es als Teil einer Partnerschaft, dass man sich auch um den anderen etwas sorgt. Habe ich zum Bsp. verbrauchten Atem rieche ich das nicht. Sehr schnell kann man aber mal Probleme mit der Verdauung haben, von denen man nichts merkt. Dann ist es gut, wenn man einen ehrlichen Partner hat, der einen darauf aufmerksam macht.
Ich habe meine Partnerin auch auf die Dinge angesprochen, wollte für mich jedoch abklären, ob vielleicht nicht doch mehr dahinter steckt. Und wie schon geschrieben wurde: kein Mensch sehnt sich nach einer F20-Diagnose! Da wollte ich einfach wissen von was ich rede.
Aber du hast schon Recht, man sollte solche Dinge versuchen innerhalb der Beziehung zu lösen. Manchmal gibt es jedoch einen Diskrepanz in der Wahrnehmung und der normale Weg macht keinen Sinn.
Zitat von Freia im Beitrag #14
Und wenn ich deine Freundin wäre, dann würde ich mir wünschen dass du meine Angst vor einer F20er Diagnose verstehst und mich beruhigst was das betrifft und mir auf keinen Fall reinredest und ich dir vertrauen kann.

Ich werde ihr keinesfalls reinreden. Aber ich sehe es so, dass jeder für sich selbst, aber auch etwas für den Partner die Verantwortung trägt (so wünsche ich es mir zumindest) und da gehört es für mich dazu, dass man sich auch mal unliebsamen Wahrheiten stellt. Das kann ich natürlich nicht verlangen, aber wenn die Partnerin wutentbrannt den Tisch verlässt, sich laut darüber empört welch unverfrorene Dinge da über sie verbreitet würden, hinter jeder Tür eine Verschwörung befürchtet und dann noch ihrem Unmut freien Lauf lässt, ehe sie in einen Heulkrampf ausbricht, sehe ich den partnerschaftlichen Frieden - sofern sich das häuft - etwas in Gefahr. und wenn eben "nur" eine Erkrankung dahinter steht, finde ich, sollte man gemeinsam versuchen eine Lösung zu finden. Denn Wut und Angst sind keine schönen Gefühle und ich möchte, dass es uns beiden gut geht.

Ihr habt mir schon viele wertvolle Denkanstöße gegeben, da wollte ich nochmal direkten Bezug nehmen.


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#19

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 16.06.2018 14:19
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Jetzt muss hier bei dir doch noch mal wieder was 'senfen' - wollt mich jetzt eigentlich gepflegt zurückhalten.

Aber ich sehe schon der Knackpunkt, wo sich unser beider Geister unterscheiden, ist wie du die Beruteilung des Zustandes deiner Patnerin triffst.

Ich persönlich bin der Meinung deine Parternerin hat ein Recht darauf so zu sein wie sie ist!!! Und von einem liebenden Partner wünschte ich mir, er würde mich so lieben wie ich bin und allzeit loyal sein.

Du hingegen bemühst dich hier (auch mit deiner akribischen Symptomenliste) Krank von Gesund zu unterscheiden! Und DARUM sollte es nicht gehen. Ich habe immer noch diesen einen Satz von Lo ( @lathyrus_odoratus ) den sie neulich, schrieb im Kopf: Wir sind nicht unsere Krankheit!
Gerade bei so Sachen aus dem Schizophrenenformenkreis lässt sich krank von gesund gar nicht oder nur schwer trennen.

Hier, dieser Satz von dir hat mich dazu gebracht dir noch mal zu schreiben:

Zitat
, ehe sie in einen Heulkrampf ausbricht, sehe ich den partnerschaftlichen Frieden - sofern sich das häuft - etwas in Gefahr. und wenn eben "nur" eine Erkrankung dahinter steht, finde ich, sollte man gemeinsam versuchen eine Lösung zu finden.



Fakt ist einfach lieber @Angehörender es steckt NIEMALS nur eine Erkrankung hinter einem unnomralem (pathologischem) Verahlten dahinter. Alles hat seinen Grund. und nur wenn ein Betroffener die Chance bekommt mit seinen Gründen (Wahninhalten?) ernst genommen zu werden, kann eine Genesung eingeleitet werden, die sich von einer bloßen Medkiamenteneinnahme unterscheidet und deshalb viel,viel besser in ein Leben mit ganz anderer Qualität zurückführen kann.

Danke auch dass du mitgehst und dich nicht gleich hast verprellen lassen... da hast du bei mir jetzt wieder Carma-Punkte gesammelt.


.
Liebe Grüße

Freia

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zuletzt bearbeitet 16.06.2018 14:21 | nach oben springen

#20

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 16.06.2018 15:10
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@Angehörender ,

Zitat
Jetzt doch noch mal ne Frage: geht das so einfach, oder braucht sie eine Überweisung? Und geht so eine Behandlung auch ohne Tabletten? Das wäre Grundvoraussetzung und ich kann mir denken warum. Vorher müsste sie doch in jedem Fall erst medizinisch abgecheckt werden, oder?



Ich weiß jetzt nicht ob du in meinem Faden gelesen hast? Für mich hat sich in der letzten Zeit herausgestellt, dass Therapie ohne Thema Schizo in irgendeiner Form durchaus möglich ist. Allerdings haben sie die Richtlinien für die Vergabe von Therapieplätzen geändert.

Hier kannst du alles erfahren über die neuen Psychotherpeutischen Richtlinien.

Wollte deine Partnerin aber eine Therapie machen wo auch ihre Stimmen (scheint ja so als hätte sie welche) Thema sein sollen. oder würde sie nur ansprechen dass sie welche hat - dann war es das mit der Therapie - da ziehen die psychologischen Therapeuten alle sogleich den Schwanz ein und verweisen auf den sozialpsychiatrischen Dienst oder eine Klinik.

Wenn das Schizo-Thema in einer Therapie Behandlungsthema sein soll... dann machen das ärztliche Therapeuten oder Verhaltenstherapeuten aber nur unter Vorraussetzung, dass auch Pillen eingenommen werden - und es wird mithin erwartet, dass deine Partnerin zuvor in einer Institutionsambulanz war - oder sogar stationär, zur Abklärung der Diagnose.

Aus diesen Gründen bekomme ich selbst zur Zeit keine Therapie - denn ich WILL KEINE PILLEN!


.
Liebe Grüße

Freia

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zuletzt bearbeitet 16.06.2018 15:11 | nach oben springen

#21

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 16.06.2018 17:42
von Jenie | 1.742 Beiträge | 13447 Punkte
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Du kannst bei einem Neurologen oder Psychologen jederzeit einen Termin ausmachen. Hier bei uns geht das auch ohne Überweisung. Weis nicht ob das in jedem Bundesland so ist. @Angehörender Ich lese bei dir meine ich raus - solider Beruf das es da evtl. nicht günstig ist mit solch einer Diagnose ?

Ich finde die Situation ist nicht die schlechteste die du mit ihr hast. Sie hat ja noch Dinge die gut bei ihr Funktionieren, auch wenn sie teilweise Sätze falsch für sich hört. Das sie Heulkrämpfe bekommt zeigt ja da will was raus oder es kommt was hoch, wenn sie unangenehmes im Leben hatte.

Sie ist bereit sich helfen zu lassen und das ist ein Mega Plus!

Ich kann dir nur raten was ich tun würde. Und ich sage dir das weil ich einen weiteren Sohn mit Burn Out hatte dessen Berufsstand geschützt werden musste und der nach einem Jahr nun wieder fit ist und wieder arbeiten gehen kann. Der hatte in seiner tiefsten Phase meine Sätze sehr oft falsch verstanden, meist immer ins negative zu sich bezogen. Aber noch nicht so extrem wie bei deiner Freundin. Bei ihm war auch das Problem das er die Medikamente nicht vertrug die ihn der Psychologe gab. er bekam zwar dann noch ein medizinisches Cannaboid, aber das war nur eine geringst,Mögliche Stütze das meiste konnten wir nur über die Ernährung und Stoffe Regeln.

Ich kann natürlich nciht einschätzen ob das noch was wäre für deine Partnerin, aber ein Versuch und dabei Beratungstelle schon mal gehen wäre ja nicht verkehrt wenn sie eh kein Medikament haben will.

Für eine Therapie kann man entweder versuchen staatliche Hilfstellen aufzusuchen. Zb. die Psychologische Beratungsstelle und dort erst mal ein Hilfsgespräch bekommen. Evlt. machen die oder wissen die eine weitere Hilfsstelle die Entlastungsgespräche anbieten können und oder auch eine Therapie.

Wenn sie einen Berufsstand hat, der durch eine gewisse Diagnose gefährdet sein könnte, kann man diesen so schützen und ohne Krankenkasse Therapien bekommen wenn der Zustand es noch zulässt und das werden sie euch auch sagen.
Dann kann man immer noch einen Psychiater aufsuchen und um eine Therapie bitten. Vielleicht tut es auch ein Antidepressiva je nach Zustand statt gleich ein Neuroleptika.

Aber ich würde sie wirklich ganz flux mit guter Nahrung und Nährstoffen vollpuimpen so haben wir das gemacht.
Mein Sohn hat folgendes gemacht;

Natrium Bäder - im Wechsel mit Magnesiumchlorid Bäder - falls ihr keine BAdewanne habt gehen auch Fussbäder oder eine Sole machen zum einnehmen.
Bioladen Vitamin B Complex
Zink Mangan Selen
Calzium und Magnesium am besten als Pulver natürlich gibt eines das nehmen wir heisst Dolomit

Dazu ein Basica aus der Apotheke oder Orthomol oder ein Pflanzliches Basiches Pulver
Bitterkräuter
Gute Öle für weitere NÄhrstoffe wie Oliveni und Schwarzkümmel Öl , davon nahm er täglich einen teelöfel ein
Dazu Weizen oder Gerstengras und MMS Schwefel Pulver.

Dazu ist er viel gelaufen - also Bewegung an frischer Luft

Aber bitte Hilfen nicht vergessen Beratungsstelle Psychosozialer Dienst die habne auch Psychiater die was einschätzen und euch Rat geben können und die helfen auch den Beruf zu erhalten



Grüsse Jenie


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zuletzt bearbeitet 16.06.2018 17:46 | nach oben springen

#22

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 17.06.2018 00:24
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Vielen Dank für die Richtlinien, Freia und vielen Dank für die Auflistung der Nährstoffgaben, Jenie. Morgen Abend werde ich mich nochmal mit ihr besprechen. Und keine Sorge, ich bin ja der Ratsuchende und kann schon etwas Kritik einstecken. Auch wenn ich gar nicht so sehr in krank und gesund unterscheide, wie es sich vielleicht liest. Meine Freundin hat einen Namen, eine Vita, viele positive Eigenschaften und noch mehr liebevolle Gedanken an mich. Das und vieles mehr ist sie für mich und nicht sie, die Paranoide und ich, der Typ mit Durchblick! Da müssten wir glaube ich auch beide lachen, was wir oft und gerne machen.

Ich hatte das Nur bei "nur eine Krankheit" in Anführungszeichen gesetzt und wollte damit zum Ausdruck bringen, dass es natürlich alles andere als nur eine Krankheit ist. Aber so lange sich eben etwas verändern lässt, fände ich es für uns einfach schöner, wenn wir in Harmonie leben könnten und nicht unbearbeitete Dinge aus der Vergangenheit unseren Beziehungsalltag belasten. Weshalb ich jetzt aktiv geworden bin ist einfach mein Eindruck, dass sie gerne etwas für sich tun möchte aber ihre Familie sie da scheinbar nicht so gut unterstützen kann. Und ja, ich räume ein, auch etwas Angst, dass sich das bei ihr erst alles am entwickeln ist und jetzt der Zeitpunkt gegenzusteuern. Da möchte ich sie nicht alleine stehen lassen.

Trotzdem bedanke ich mich für die andere Sichtweise. Ich hatte selbst mal eine psychische Erkrankung und kenne die Stigmatisierung, die damit einhergeht. Aber vielleicht stehe ich auch etwas auf dem Schlauch. Mit der Aufzählung der Symptome wollte ich nur ein möglichst konkretes Bild zeichnen. Ganz bewusst habe ich alles aufgezählt, was mir auffällt und nicht nur das, was für eine bestimmte Krankheit spricht. Die Diagnose muss der Arzt stellen, aber was Jenie angeführt hat, macht für mich ebenfalls Sinn. Evtl. ist es auch einfach ein PtBs oder eine bakterielle Vergiftung, wer weiß?

Aber ich bin wirklich froh, dass ihr euch etwas meiner angenommen habt, das war so nicht zu erwarten und es kostet mich schon etwas Überwindung, wenn auch auf dem Papier anonym, mich hier zu "outen". Ihr Berufsstand ist nicht zu schützen, aber es gibt leider viele AG, die sich sehr schnell von Personal trennen, sollte es sich mal einfallen lassen krank zu werden. Und etwas Mobbing könnte schon vorhanden sein. Daher ist oberste Prämisse ihre kleineren Unpässlichkeiten absolut privat zu halten ;-)

Schade, dass sich Schizophrenie und Therapie ausschließen sobald Hallos vorhanden sind. Das ist ja absoluter Bockmist! Ohne Ehrlichkeit bringt ja die ganze Therapie nichts. Ich fürchte jedoch, dass Medikamente in ihrer Familie zu Organschäden führten, was die Einnahme von NL ins Unwahrscheinliche rücken würde. Dass du keine Pillen willst finde ich sympathisch Freia, mir ginge es genauso. Obwohl ich selbst diesen Deal eingegangen bin, aber eben keine NL.


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#23

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 17.06.2018 00:51
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@Angehörender !

Therapie ist bei Schizophrenie nicht ausgeschlossen. Allerdings belastet das dann unter Umständen sehr, besonders wenn noch Positivsymptome da sind.

Ich selbst habe vor etwa zwei Jahren eine kognitive Verhaltenstherapie begonnen. Es hat mir aber nicht sehr gut getan, weil ich wieder mehr Symptomatik entwickelte (hatte ich in geringerem Maß aber auch schon die ganze Zeit vorher) und einfach die Therapeutin (zu jung) nicht für mich passte und ich habe sie dann nach einem halben Jahr abgebrochen. Jedenfalls bekommt man da schon gewisse Fähigkeiten vermittelt, speziell um mit Fehlwahrnehmungen, die man der Umwelt entgegenbringt, umgehen zu lernen. Eine medikamentöse Behandlung wäre aber auf jeden Fall anzuraten um die bösen Einwürfe, die sie ja anscheinend tatsächlich hört, wenigstens in gewissem Maß in Schach zu halten.

Mir fällt gerade ein, dass es zur kognitiven Verhaltenstherapie schon vor längerer Zeit ein Onlineangebot vom UKE-Hamburg-Eppendorf gab. Das war auch hier im Forum verlinkt. Ich schau gleich mal, ob es das Angebot noch gibt. Dort konnte man ohne jegliche Schwellenangst anonym übers Internet teilnehmen. Fand ich total gut. Ist sehr schonend für den Betroffenen. Ich hab die Übungen damals auch gemacht und wusste in meiner Therapie schon einiges. Konnte dann auch besser mit meinen Wahrnehmungen umgehen. Das wäre vielleicht etwas für Deine Freundin, denn es dauert schon sehr lange, bis man einen Therapieplatz hat und vielleicht traut sie es sich ja auch gar nicht zu, dort hin zu gehen.

Hab gerade über Google das hier gefunden: https://clinical-neuropsychology.de/meta...ining_psychose/ Die schreiben zwar, dass sie sich eine Spende wünschen. Das ist aber freiwillig.

Im Übrigen gibt es auch Online-Tests zum Thema Schizophrenie. Ich schau mal kurz... : http://www.schizophrenietest.de/

Wenn sie offen für so etwas ist und dann auch ehrlich zu sich selbst, könnte das schon hilfreich sein.

LG,
Molly


LG,
Molly

Mein Wahlspruch: Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft!
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zuletzt bearbeitet 17.06.2018 01:08 | nach oben springen

#24

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 17.06.2018 11:09
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Hi Molly,

ist das hier:

Zitat von Molly im Beitrag #23
Hab gerade über Google das hier gefunden: https://clinical-neuropsychology.de/meta...ining_psychose/ Die schreiben zwar, dass sie sich eine Spende wünschen. Das ist aber freiwillig.

so ähnlich wie das im Forum Verlinkte, oder ist es dasselbe? Ich habe es mir mal angesehen und mir fielen spontan noch ein paar Situationen auf, die ich so auch schon erlebt habe. Psychose scheint es ja mit Depressionen zu geben oder als Teil einer Schizophrenie. Das ist ganz schön verwirrend. Mir selbst ist es total egal welchen Namen das Kind hat und ich glaube auch nicht, dass meiner Freundin eine Diagnose wichtig ist. Wäre mir selbst auch nur am Rande wichtig. Aber irgendwo muss man ja einen Anfang finden.

Jedenfalls vielen Dank für die Links. Den Test kannte ich, er fördert recht unterschiedliche Ergebnisse zutage. Aber einen ersten Ansatz liefert er vielleicht. Heute Abend sprechen wir nochmal über den Freitag und ich denke am Wichtigsten ist es mal zu ergründen woher die Selbstwertprobleme stammen. Dann vielleicht noch Strategien entwickeln wie man - selbst wenn tatsächlich getuschelt würde - mit solchen Situationen positiv umgehen kann. Und dann sollte, meiner Ansicht nach, ein medizinischer Rundumcheck stattfinden, da ich den Ansatz mit der Ernährung sehr spannend finde. Sie hat mal etwas von erhöhten Leberwerten erzählt, allerdings nicht warum. Eine Vorstellungsrunde beim (muss doof fragen) Psychiater oder Psychologin könnte sinnvoll sein oder nicht? Da bin ich überfragt.

Vielleicht gibt es für sie auch nur ein weiter so, daran könnte ich dann auch nicht viel ändern. Natürlich wäre sie dann kein anderer Mensch für mich, aber es gibt eben noch Familie im Hintergrund und auch auf der Arbeit sollte sie es sich nicht verscherzen, denn sie hat es eigentlich schon gut dort.

Ich hoffe sie schafft es bald wieder zu mehr Selbstwertgefühl zu kommen, damit ihr mögliche Angriffe im beruflichen Umfeld nicht so sehr zusetzen. Über Psychosen muss ich selbst noch viel lernen, glaube ich. Es gibt ja doch einiges, das man tun kann, aber der Alltag legt eben auch ein enges Korsett auf einen. Von den anderen Treads kann ich mir sicher auch das ein oder andere abschauen...


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#25

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 17.06.2018 12:00
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Erhöhte Leberwerte hatten wir teilweise auch. Zuviel tierische Fette machen eine Fettleber zb.
was Untersuchungen diesbezüglich anbelangt hat uns die Schulmedizin leider nicht viel geholfen. Gerade mal die Fettleber
konnten wentigstens damit erkennen. Nährstoffdefizite sind in den normalen Blutuntersuchungen des Hausartztes nicht erkenntlich gewesen. Erst mit den Vollblutuntersuchungen des Labors. Wir sind zu ener alternativen Klinik gefahren und haben uns dort Rat geholt.

Begleitet werden wir von Ärzten die Alternative Naturheilpraxen mit untestützen und da haben wir unheimliches Glück das dies auch unser Neorologe / Psychiater tut, der Kinderarzt ebenso, einen Heilpraktischen Arzt, einen Umweltmediziner einen aus der Orthomolekularen Medizin und zwei weiteren aus der Ernährungsmedizin. Also ein alternativ mit anbietender Arzt wäre da hilfreich.
Ansonsten einen Heilpraktiker. Oder Umwetlmediziner. Den weg den wir gehen ist im Grunde den die Ursachen rauszufinden und zu bearbeiten statt nur die Symptome zu behandeln.

Untersuchungen auf SChadstoffe - KPU und HPU also Kryptopyrrolie - und NÄhrstoffe usw. machen wir alles mit Ganzimmun in Mainz einem Labor welches die alternativen Kliniken auch nutzen.

Würde dir auch diese KPU - HPU Untersuchung empfehlen die verweist drauf hin ob eine Leberschwäche vorliegt und bestimmte Stoffe vermehrt ausgeschwemmt werden. Kann man bei Amazon kaufen den Test und kostet ungefähr 40 Euro. Ist leicht durchzuführen Zuhause.

Mir fällt gerade noch ein es gibt ein Forum dass da recht hilfreich sein kann mit viel Rat wobe wir das nicht gebraucht haben aufgrund der vielen uns gut helfenden Docs die wir haben. Aber ich bin da immer mal wieder am lesen wenn ich Dinge nachgoogle die wir gesagt bekommen und finde da auch sehr viel von. Dieses Forum konzentriert sich auf Ursachen zu finden: http://www.symptome.ch/vbboard/

Grüsse Jenie


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#26

RE: Bevor ich sie frage...

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Super, Danke Jenie für den Forumstipp!

Ich finde auch, man sollte nicht nur Symptome bekämpfen, aber über die Symptome findet man manchmal zu den Ursachen. Auf jeden Fall habe ich jetzt drei, vier wertvolle Anregungen, die ich zunächst mal zusammen mit ihr angehen möchte/ gern angehen würde.

In der Ernährung bin ich persönlich etwas weiter, aber das ist ein weites Feld. Für mich reicht es aus morgens ein, zwei Äpfel zu essen, mittags Salat mit etwas Fleisch/ Käse und Brötchen, abends meist ein paar Nüsse und worauf ich so Lust habe. Dazu 1,5 Liter Wasser verteilt über den Tag. Damit bin ich fit und fühle mich gut. Was für sie das Beste wäre weiß ich nicht, Schokolade, Pommes und Kuchen sind es vermutlich nicht. Wobei sie aktuell auch mal auf Obst zurück greift. Da nähern wir uns etwas an.

Mal ganz konkret nachgefragt: wenn eine Leberschwäche vorliegt, was wären denn die Konsequenzen, bzw. was wäre zu beachten? Und wie war dein Sohn konditioniert? Hatte er vorher schon einen Fokus auf vollwertige Ernährung, oder hatte er auch eine Vorliebe für Fett- und zuckerhaltige Speisen?


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#27

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 17.06.2018 16:31
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Unsere Konsequenz war aus der Leberschwäche das wir die Entgiftung und Darmsanierung nun machen.
Ebenso die Ernährung basisch dabe einhalten und in Zukunft auch mehr davon beibehalten werden.
Die weitere Konsequenz ist das man die Nährstoffe auffüllen muss die dadurch flöten gingen.
Wie machen das über die Ernährung die komplett vom Biobauern kommt und über überwiegend Biologische
Zusatzstoffe, da mehr Bioverfügbarkeit. Eine weitere KOnsequenz ist auch das wir hier die Wohnung nach und
nach umrüsteten auf SChadstofffrei und ebenso auf Reizärmere Gestaltung.

Denke das sind alles gute Stützpfeiler gegen den Nitro oder Oxidativen Stress und wurde uns auch so geraten.

Du hast aber nicht zufällig das Buch gelesen : Wir fressen uns zu Tode? :o)
Deine Ernährung ist reduziert auf das was der Körper braucht und das streben wir so nebenher auch damit an.

Meine Söhne waren voher MMA und Muay Thai Trainer - also von Sport her gesehen sehr konditioniert. Das Problem war das unsere Ernährung bei derart Leistung eben nicht stimmte. Dazu kamen bei uns Schadstoff Vergiftungen durch Möbel - Laminat Boden und die Umwelt in der wir hier leben ist leider auch recht belastet. Ebenso die Lebensmittel selbst die ja auch genügend Pestizide etc. enthalten.

Unser Focus lag Jahrelang auf Vollwertige Ernährung aber genau darin liegt wohl heute der Fehler. Unsere Nahrung ist ja alles andere als Gehaltvoll und wenn man dann Schäden hat kippt es irgendwann. Je nach dem was man halt sonst noch so macht und hat.
Eine Vorliebe für tierische Fette die war bei uns da. Aber nicht für Zuckerhaltiges. Jedoch haben meine beiden schon in ihrem jungen frisch ERwachsenenalter sich wie viele ein wenig ausgetobt. Party - Burger und co... DAs hat ihnen denke ich den Rest gegeben.

Grüsse Jenie


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#28

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 17.06.2018 21:47
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Zitat von Angehörender im Beitrag #24
Hi Molly,

ist das hier:
Zitat von Molly im Beitrag #23
Hab gerade über Google das hier gefunden: https://clinical-neuropsychology.de/meta...ining_psychose/ Die schreiben zwar, dass sie sich eine Spende wünschen. Das ist aber freiwillig.

so ähnlich wie das im Forum Verlinkte, oder ist es dasselbe? Ich habe es mir mal angesehen und mir fielen spontan noch ein paar Situationen auf, die ich so auch schon erlebt habe. Psychose scheint es ja mit Depressionen zu geben oder als Teil einer Schizophrenie....

... Eine Vorstellungsrunde beim (muss doof fragen) Psychiater oder Psychologin könnte sinnvoll sein oder nicht? Da bin ich überfragt....




Hallo @Angehörender !

Es ist dasselbe Angebot.

Es gibt viele verschiedene Arten der Psychose und auch die Schizophrenie hat unterschiedliche Ausprägungen. Ich leide unter paranoider Schizophrenie und hatte früher, bevor die Medikation anschlug, auch immer schlimme Depressionen und Ängste.

Wenn sie es machen würde, wäre es schon gut mal zu einem Psychiater oder Psychologen zu gehen. Nur muss man meistens sehr lange auf einen Termin warten. Das kann schon ein halbes Jahr dauern. Ihr müsstet sagen, dass etwas Akutes vorliegt. Dann bekommt man unter Umständen einen Nottermin.

LG,
Molly


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#29

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 17.06.2018 22:26
von Molly | 3.271 Beiträge | 16130 Punkte
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Übrigens hat man normalerweise bei Schizophrenie oder allgemein Psychose keine solchen körperlichen Symptome wie deine Freundin. Es könnte also gut möglich sein, dass sich dahinter eine organische Erkrankung versteckt.


LG,
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#30

RE: Bevor ich sie frage...

in Treffpunkt für Angehörige 18.06.2018 01:45
von Nocturna | 246 Beiträge | 1403 Punkte
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Also ich werd ähnlich komisch sobald ich Laktose aufnehme. Es kann bei deiner Freundin echt alles Mögliche als Ursache haben. Ich denke da hilft nur der Gang zu Fachmann oder Fachfrau, wenn du wirklich Klarheit willst. Mollys Idee mit der Bitte beim Arzt wegen dem Nottermin ist echt super, zumindest falls es echt dringend ist. Die Frage ist eben, ruft sie da an? Bringt ja nichts wenn du für sie anrufst und statt ihrer hingehst. Sie hat ja seltsame Symptome und nicht du, oder???? Entschuldige, wenn ich von selbstgestrickten Behandlungsmethoden nichts halte... aber gut gemeint ist nicht das Selbe wie gut gemacht. Und sollte sie ernsthaft Leidensdruck haben, dann sollte eher die Frage "Wie krieg ich sie zu einem guten Arzt" lauten, als munter selbst Experimente zu machen. Glaubst du ernsthaft, du kannst sie korrekt diagnostizieren? Oder wir könnten das? Damit vergeht nur wertvolle Zeit. Sollte sie was Schlimmes haben, ist das der falsche Anlass um sich als (entschuldige meine Wortwahl) Hobbymediziner hervor zu tun. Sorge dafür dass sie von einem Arzt diagnostiziert wird. Vielleicht hat es auch eine ganz harmlose Ursache...! Ich wünsche ihr das Beste!

LG

N.


Lieber einen Schritt vor ins Ungewissen oder zwei zurück in die Hölle?!
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