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#1

Johanna Sällstrom - ein nachträglich erweiterter Suizid?

in Schizophrenie in den Medien 13.05.2018 19:32
von Woody | 141 Beiträge | 655 Punkte
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Die Tage mal wieder im Fersehen gesehen: Jung, schön, erfolgreich - und schon über 10J mausetot...
Aus diesem Anlass hier ein paar Schlaglichter auf Trauma, Depression - und dadurch induzierten Tod und Folgetod.
Ein paar Auszüge aus einer traurigen Geschichte:

Sällström starb im Alter von 32 Jahren in seinem Haus am 13. Februar 2007 an einer Überdosis von Schlaftabletten. Sie war am selben Morgen aus der Psychiatrie nach Hause gekommen. Sie hinterließ eine Tochter, die 2001 geboren wurde und im Jahr 2014 Selbstmord beging, kurz bevor sie 13 Jahre alt wurde.

Der Tod von Johanna Sällström machte auch Henning Mankell zu schaffen, so dass er nicht die beiden geplanten Bücher über Linda Wallander schrieb. Auch in der zweiten Staffel der Wallander-Filmreihe wurde Linda ausgelassen.
https://translate.google.com/translate?h...B6m&prev=search

Der Tsunami von 2004, als sie mit ihrer kleinen Tochter Tallulah in Thailand Urlaub machte, wurde für die Ursache des Suizids gehalten, obwohl kein Abschiedsbrief gefunden wurde. Sällström hatte sich an diesem Tag am Leben festgeklammert, indem sie sich mit der einen Hand an einem Baum und mit der anderen an ihrer dreijährigen Tochter festhielt. Die Erfahrung hatte eine verheerende Wirkung.
https://www.theguardian.com/uk/2009/dec/...books-detective

Todesanzeige für die Tochter: https://www.findagrave.com/memorial/167985823

Das alles ist m.E. ein eklatanter Fall von fortgesetztem Psychiatrieversagen im ach so fortschrittlichen Musterland Schweden.
Siehe dazu auch hier: http://rainersblogg.blogspot.de/2007/04/...on-johanna.html

Traurige Grüße
Woody


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#2

RE: Johanna Sällstrom - ein nachträglich erweiterter Suizid?

in Schizophrenie in den Medien 13.05.2018 19:55
von Nocturna | 223 Beiträge | 1222 Punkte
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Ich finde das zeigt vorallem, dass man niemand zum Leben zwingen kann, der nicht mehr leben will. In der Psychiatrie wird einem das Recht zu sterben genommen. Dass sie bis zum Ende des Aufenthaltes am Leben geblieben ist, zeigt das. Um als stabil zu gelten muss man nur gut schauspielern können, sich derweil im Griff haben und die richtigen Antworten geben ... Selbst wenn die Therapeuten ahnen, dass man sie manipuliert, weil man nach Hause und endlich sterben dürfen will - fachlich beweisen können sie garnichts, man darf ihnen eben keine konkreten Anhaltspunkte geben und sich eine Weile im Griff haben. Offensichtlich war es ihr die Anstrengung wert, um dann die Chance für den Freitod zu beanspruchen. Ihrer Tochter gegenüber war das sehr egoistisch. Hoffentlich gehts ihr gut, da wo sie jetzt mit ihrer Tochter ist...

LG

N.


Lieber einen Schritt vor ins Ungewissen oder zwei zurück in die Hölle?!
1 Mitglied findet das Top!
zuletzt bearbeitet 13.05.2018 20:09 | nach oben springen

#3

RE: Johanna Sällstrom - ein nachträglich erweiterter Suizid?

in Schizophrenie in den Medien 13.05.2018 22:37
von Woody | 141 Beiträge | 655 Punkte
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Wer weiß, ob die beiden beisammen sind. "Jeder stirbt für sich allein."
Traurige Grüße
Woody


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#4

RE: Johanna Sällstrom - ein nachträglich erweiterter Suizid?

in Schizophrenie in den Medien 14.05.2018 10:07
von Sirod | 190 Beiträge | 1533 Punkte
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"Then psychology—part of our study. Buddhist psychology, as the ancient Indian psychology, is really highly developed. So, sometimes I’m maybe a little bit prejudiced, because sometimes I compare ancient Indian psychology, including Buddhist psychology, the modern Western psychology is like kindergarten level." Dalai Lama

Wie tragisch, daß jemand so eine desaströse Naturkatastrophe überlebt, die dann (vermutlich) zum Auslöser für den eigenen Freitod wird.


Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”, aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

*Charlie Chaplin*
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#5

RE: Johanna Sällstrom - ein nachträglich erweiterter Suizid?

in Schizophrenie in den Medien 14.05.2018 10:23
von Woody | 141 Beiträge | 655 Punkte
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Ja, das geht mir auch nach.Man hört das ja zB auch von KZ-Überlebenden, dass sie Schuldgefühle haben, weil sie es geschafft haben und andre nicht.
Aber dass Mutter und Tochter den Fluten des Tsnuami entkommen, um im Meer des Thanatos zu versinken - das ist... mehr als tragisch... makaber... nur ohne Worte zu sagen.
Wobei ich mich frage, ob die denn vom DL so hochgepriesene Buddhistische Psychologie (was soll das eigentlich genau sein?) dazu etwas zu sagen hat. @Sirod - weißt Du mehr?
LG
Woody


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#6

RE: Johanna Sällstrom - ein nachträglich erweiterter Suizid?

in Schizophrenie in den Medien 14.05.2018 18:49
von Sirod | 190 Beiträge | 1533 Punkte
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Du meinst jetzt zu posttraumatischen Belastungsstörungen?

Soweit ich weiß, definieren die buddhistischen Lehren keine psychischen Krankheiten, sondern zeigen "nur" den Weg zu mehr innerer Gelassenheit und Mitgefühl.


Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”, aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

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