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#1

Erfahrungswerte und Hilfestellung für meinen Vater

in Treffpunkt für Angehörige 26.04.2018 17:27
von Sohnemann | 3 Beiträge | 15 Punkte
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Hallo zusammen!

Ich habe schon einige Zeit hier mitgelesen und auch schon viele hilfreiche Sachen zur Erkrankung erfahren. Vielen Dank dafür!

Kurz zur Vorgeschichte:
Mein Vater leidet? seit ich das bewusst einordnen kann (ich bin 34 Jahre alt) an paranoider Schizophrenie mit manisch/depressiven Schwankungen. Wenn ich mich recht erinnere war er bislang 6mal stationär für eine längere Zeit in Behandlung. Teilweise freiwillig, teilweise Zwangseinweisung. Der Grund hierfür ist, dass er seine Medikamente immer wieder selbst absetzt und dann ein Auslöser (meist das Scheitern einer Beziehung) zu psychotischen Rückfällen führt. Der Grund warum er seine Medis nich nehmen will ist vielfältig. Mal verursachen sie Herzrasen, mal Impotenz, mal hilft es ihm besser über seine Probleme zu reden, mal hält er sich für geheilt, usw.
Nach einer Einweisung war ich eine Zeit lang sein Betreuer, habe seine Finanzen geordnet usw.. Beim nächsten Rückfall habe ich dem Gericht gesagt, dass ich das nicht mehr machen werde. Da wurde ein Berufsbetreuer bestellt, der aber nach einem halben Jahr wieder abgesetzt wurde. Kurz darauf war dann wieder Schluss mit Medikamenten.

Aktuelle Situation:
Der aktuelle Rückfall hat sich schon vor ein paar Wochen angekündigt. Meistens erkennt man das dann im Nachhinein. Wieder einmal ist eine Beziehung in die Brüche gegangen. Jedenfalls kamen dann seltsame Äußerungen. Vor einer Woche war es dann akut und vielleicht war ich auch diesmal teilweise Schuld daran. Er war mit seinen Enkeln unterwegs auf dem Spielplatz (ich hatte ein schlechtes Gefühl und ärgere mich im Nachhinein, dass ich es erlaubt habe. Zum Glück ist alles gut gegangen). Statt zur verabredeten Zeit erschien er 25 Minuten später, obwohl er ein Handy dabei hatte. ICh hab mir rießige Sorgen gemacht und ihn ziemlich angeschnauzt. Daraufhin kamen seltsame SMS auch mit dem Hinweis ich würde meine Kinder vernachlässigen usw. Ich besuchte ihn daraufhin und habe versucht ihn zu überreden in die Klinik zu gehen. Aber das war in etwa so aussichtsreich wie einem Kieselstein das 1x1 beizubringen. Kurz darauf rief ein Nachbar von ihm bei mir an und sagte, dass er rumschreit usw. Ich gab ihm den Rat, dass er die Polizei rufen soll. Etwas anderes kann ich auch nicht tun.
Die Polizei war wohl 2mal da, aber hat keine Einweisung veranlasst. Die nächsten Tage das gleiche Spiel. Verwandte und Nachbarn wechseln sich ab um mir zu sagen, dass "man da mal was machen muss". Die Polizei sagt, sie dürfen nur bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung und die sehen sie nicht (obwohl er munter mit dem Motorrad und dem Auto unterwegs ist in seinem Zustand). Ich verstehe die Argumentation, macht die Sache aber nicht besser. Kommt es mir so vor oder ist man da seit dem "Fall Mollath" etwas zurückhaltender geworden was Einweisungen angeht? Jedenfalls habe ich dann noch beim Gesundheitsamt angerufen und darum gebeten, dass jemand seinen Zustand begutachtet. Kann ein paar Tage dauern hat man mir gesagt. Also abwarten...

ICh habe mir für die Zeit nach der unweigerlich kommenden Einweisung eine Art Schlachtplan zurecht gelegt. Ich bin durch die vielen Jahre vielleicht etwas abgestumpft was die Krankheit meines Vaters angeht. Ich lasse das nicht mehr so an mich heran. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich selbst Kinder habe und somit andere Prioritäten. Das Verhältnis zu meinem Vater ist nicht gut. Ich kann mit seinem Lebensstil nichts anfangen und mich nervt diese Uneinsichtigkeit hinsichtlich seiner Krankheit.
Ich dachte mir, ich führe eine Art Gedächnisprotokoll, wo ich die Geschehnisse und Aussagen während seiner Psychose aufschreibe. Ich habe gelesen, die Leute können sich danach nicht mehr daran erinnern, was sie gesagt und getan haben. Ich will ihm damit auch zeigen, wie schlimm diese Phasen für seine Umgebung sind. Vielleicht bringt ihm das zur Einsicht, dass es ohne die Medikamente nicht geht. Außerdem werde ich ihm klipp und klar sagen, dass er seine Enkel nicht mehr alleine sehen kann, wenn er seine Medikamente nicht nimmt. Das Risiko ist mir inzwischen zu groß. Er hört Stimmen und am Ende fährt er mit denen im Auto durch die Gegend o.ä..

Mein Vater ist jetzt 60 und langsam frage ich mich wie es weiter gehen soll. Ich finde wenig Auskunft darüber wie die Krankheit sich im Alter auswirkt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Rückfälle inkl. Sedierung sowie die Medikamente ohne Nachwirkungen an seiner Gesundheit vorbei gehen. Wenn ich ehrlich zu mir bin, gibt es auch Anzeichen einer beginnenden Demenz (obwohl ich nicht weiß ob das nicht ein Symptom der Krankheit ist) Ich denke irgendwann wird er in eine Pflegeheim oder eine WG o.ä. müssen. Nur wie bringe ich ihn dazu ohne Krankheitseinsicht?



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#2

RE: Erfahrungswerte und Hilfestellung für meinen Vater

in Treffpunkt für Angehörige 26.04.2018 17:33
von erdbeere | 6.036 Beiträge | 20713 Punkte
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puh ok, also erstmal herzlich willkommen bei uns @Sohnemann , da habt ihr ja auch schon vilees mitgemacht...
ja alles nicht einfach und kompliziert, seufz....ohne krankheitseinsicht ist es sehr sehr schwer was zu erreichen, wenn es nicht klick macht ...leider...
aber ich will dich natürlich nicht entmutigen und wünsche euch trotzdem das sich das blatt vielleicht noch wendet und er einsieht das er hilfe braucht...

liebe grüße und alles gute für dich/euch
erdbeere


Du bist der Mensch, der mich zum Lachen bringt
und der, der mit mir weint
auch manchmal knallhart ehrlich ist,
es aber niemals böse meint.
Du bist der Mensch der mir verzeiht
und keinen einzigen Tag mit mir bereut
und sich immer mit mir freut.

(Jonathan Zelter "Ein Teil von meinem Herzen")
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#3

RE: Erfahrungswerte und Hilfestellung für meinen Vater

in Treffpunkt für Angehörige 26.04.2018 17:55
von Melisse | 580 Beiträge | 3502 Punkte
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Hallo, ich wünsche dir einen guten Austausch hier und hoffentlich nützliche Antworten auf deine Fragen.
Ich kann deinen Vater schon irgendwie verstehen das er die Medikamente immer wieder absetzt, manche vertragen sie wirklich sehr schlecht vielleicht gehört ja dazu?! Nimm es ihm nicht so übel.
Liebe Grüsse Melisse


In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln.
J.W. Goethe
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zuletzt bearbeitet 26.04.2018 18:01 | nach oben springen

#4

RE: Erfahrungswerte und Hilfestellung für meinen Vater

in Treffpunkt für Angehörige 26.04.2018 19:36
von UgoAdmin | 2.905 Beiträge | 11855 Punkte
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Hallo,

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Viele Grüße und einen guten Austausch,
ugo


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#5

RE: Erfahrungswerte und Hilfestellung für meinen Vater

in Treffpunkt für Angehörige 26.04.2018 20:11
von Eleonore | 389 Beiträge | 881 Punkte
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Herzlich willkommen, hab einen guten Austausch hier


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#6

RE: Erfahrungswerte und Hilfestellung für meinen Vater

in Treffpunkt für Angehörige 26.04.2018 23:33
von suffered | 802 Beiträge | 1673 Punkte
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In der Regel kommt man umso älter man wird umso besser mit der Schizophrenie klar, weil man sich selbst immer besser kennt und die Stärke der Schübe mit dem Alter nachlässt.

Es gibt auch viele bekannte Personen die im Alter wieder aufblühten, zum Beispiel John Nash.

Aber dazu muss man die Schlimmen 20iger und 30iger erstmal überleben, denn viele bringen sich in den jungen Jahren um.


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#7

RE: Erfahrungswerte und Hilfestellung für meinen Vater

in Treffpunkt für Angehörige 27.04.2018 09:14
von Sohnemann | 3 Beiträge | 15 Punkte
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Vielen Dank für die Antworten.

Dass das ganze mit dem Alter besser wird, widerspricht etwas den Erfahrungen, die ich gemacht habe. Nach meinem Gefühl sind die Psychosen von mal zu mal schlimmer. Dass er mich persönlich irgendwelcher Sachen beschuldigt hat, kam vorher nie vor. Auch ide Vergesslichkeit nimmt eher zu als ab.

@Melisse: Ja das mit den Medikamenten ist so ein Streitpunkt zwischen uns. Natürlich sehe ich die Nebenwirkungen. Ich glaube ihm auch dass er da leidet. Aber statt zu einem Arzt zu gehen und vielleicht eine andere Dosis oder ein anderes Medikament zu nehmen, wird sofort alles abgesetzt. Es ist ihm egal, dass sein Umfeld unter seinen Rückfällen leidet. Diesen Egoismus (ja ich bin evtl auch egoistisch, weil ich möchte dass er deswegen Medikamente nimmt) und das Weigern etwas zu ändern, nach inzwischen 6 Klinikaufenthalten, nervt mích. Er läd immer wieder seine Krankheit auf sein Umfeld ab. Was auch nett ist, dass es wohl bei seinen Bekannten teilweise Leute gibt, die ihn bestärken die Medikamente abzusetzen. Komischerweise hört man von denen dann nie etwas wenn es dann wieder soweit ist und er durchdreht.
Und es ist mir einfach inzwischen zu riskant ihm meine Kinder anzuvertrauen, wenn ich befürchten muss, dass er Stimmen hört oder ihm plötzlich alles egal ist. Daher werde ich ihm klar sagen: Entweder Medikament oder du bekommst deine Enkel nicht mehr. Vielleicht ist das ein Hebel.



zuletzt bearbeitet 27.04.2018 09:17 | nach oben springen

#8

RE: Erfahrungswerte und Hilfestellung für meinen Vater

in Treffpunkt für Angehörige 27.04.2018 09:29
von Melisse | 580 Beiträge | 3502 Punkte
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Irgendwie finde ich es traurig das du deine Kinder als Druckmittel für Medikamente nehmen willst, ich fände es besser wenn du das anders hin bekommst. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das die Nebenwirkungen bei unterschiedlichen Medikamenten doch recht ähnlich sein können, Unruhe, Bewegungsstörungen, Schwindel, Schlafstörungen, Zittern, Atemnot.. das alles durfte ich erleben. Ich kenne die Nebenwirkungen deines Vaters nicht, denke aber schon das er seine Gründe hat sie immer wieder abzusetzen. Wie du selbst schreibst fehlt ihm die Krankheitseinsicht vielleicht liegt es auch einfach nur daran?! Versuch doch nochmal mit ihm zu reden, wenn das möglich ist, vielleicht lässt er sich dann doch nochmal darauf ein Tabletten zu nehmen eben in niedriger Dosierung.
VG Melisse


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#9

RE: Erfahrungswerte und Hilfestellung für meinen Vater

in Treffpunkt für Angehörige 27.04.2018 10:05
von Jenie | 1.578 Beiträge | 12325 Punkte
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Mh irgendwie verstehe ich nicht was an 25 Minuten zu spät kommen krank sein soll. Das du dir Sorgen machtest ok aber 25 Minuten zu spät kommen ja das ist doch kein Weltuntergang. Auch das er die SMS schreibt du würdest deine Kinder vernachlässigen hat für mich nichts Krankhaftes sondern das war und ist halt in dem Moment warum auch immer seine Meinung.

Das er nun herum schreit ok das ist dann danach was anderes. Vielleicht wäre es gut wenn du dich bei Ihm Entschuldigst dafür das du ihn angeschrien hast und ihm erklärst das du dir sorgen machtest? Ich würde ihn auch nicht mit den Kindern Druck machen - das er es schafft mit den Kindern auf den Spielplatz zu gehen finde ich sehr gut und eher heilsam für ihn, denn Kinder brauchen einen ja und halten ihn eher mehr im hier und jetzt.

Grüße Jenie


Kreativität ist die Würze im Geist
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#10

RE: Erfahrungswerte und Hilfestellung für meinen Vater

in Treffpunkt für Angehörige 27.04.2018 10:21
von Sohnemann | 3 Beiträge | 15 Punkte
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Tut mir Leid Jenie, aber das ist komplett an den Haaren herbeigezogen.
Natürlich sind 25 Minuten kein Weltuntergang. Erstmal. Es ist aber auch nicht gerade ein Zeichen von Zuverlässigkeit. Wenn aber jemand die Kinder hat, der Stimmen hört, der auch mal vor meiner Tür stand und mich mit "zu Siemens nehmen will, um mir die Leute zu zeigen, die ihm das Gerät in den Kopf gepflanzt haben", dann mache ich mir als Vater Sorgen. Zumal die Trennung von seiner Freundin für mich ein glasklares Zeichen war, das mit sowas zu rechnen ist.
Dass ich meine Kinder vernachlässige hat er mir nicht nur per SMS geschrieben, sondern auch nochmal ins Gesicht "geschrien". Und das kann seine Meinung sein, wie sie will, es ist schlicht an den Haaren herbei gezogen, vollkommen.

Außerdem habe ich ihn nicht angeschrien, sondern ihn angepflaumt, weil er zu spät war. Sorry, aber das nehme ich nunmal nicht so einfach hin, zumal das Thema Zuverlässigkeit immer zwischen uns steht. Danach habe ich versucht komplett ruhig mit ihm zu reden. Er hat mir dan von Mikrofonen in den Wänden erzählt und noch andere vollkommen unsinnige Dinge. Ich habe mir das alles ruhig angehört und dann gesagt, wir sollten doch in die Klinik fahren. Als er dann mir das mit den Kindern ins Gesicht geschrien hat, bin ich gegangen.

Ich schlage vor, du vertraust ihm deine Kinder an, wenn du das für so heilsam hälst. Ich werde es jedenfalls nicht tun. Dafür liebe ich meine Kinder zu sehr und setze sie dieser Gefahr nicht aus.



zuletzt bearbeitet 27.04.2018 10:24 | nach oben springen

#11

RE: Erfahrungswerte und Hilfestellung für meinen Vater

in Treffpunkt für Angehörige 27.04.2018 17:00
von Jenie | 1.578 Beiträge | 12325 Punkte
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Das klingt schon etwas anders als oben beschrieben. Das was du oben schriebst liest sich nicht so akut wie du hier nun in den Einzelheiten schilderst wie das mit den Mikrofonen. Dennoch halte ich es nicht für eine gute Idee ihn mit den Kindern zu erpressen.
Das hat auch weniger was damit zu tun sie ihm anzuvertrauen oder nicht.

Ich bin da generell anders und gehe mit solchen Dingen anders um. Ich würde halt mitgehen mit den Kindern und so ihn mit im Auge haben. Aber du schriebst ja auch das Euer Verhältnis nicht so toll ist und du genervt. Letztlich musst du das ja selbst wissen was du tust und niemand kennt deinen Vater besser hier im Forum als du selbst.

Grüße Jenie


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