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#1

mal eine andere Frage

in Treffpunkt für Angehörige 25.04.2018 16:16
von Steffie | 735 Beiträge | 2088 Punkte
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Habe eine Freundin mit der ich 25 Jahre "befreundet" bin. Einschlägig krank. Leider geht es mit ihr nur bergab. Außerdem "bringt" sie nicht das, was man von einer Freundin verlangt. Letztens habe ich vorsichtig nachgefragt, ob sie eine richtige Vorstellung von mir hat. Sie besucht mich nicht mehr und unternimmt sonst nichts mehr (außer Einkaufen und ATW und dortige Veranstaltungen), außerdem leidet sie unter dem "metabolischen Syndrom", raucht und schluckt eine halbe Apotheke. Jahrelang hat sie mich zugelabert mit dem Leid, das ihr widerfahren ist und sich geweigert neue Themen anzusprechen. Gespräch auf unterem Niveau. Menschen mit denen es bergab geht ziehen einen runter, oder täusche ich mich? Würdet ihr so eine "Freundschaft" weiterpflegen?

lg


"Freundschaft ist wie Liebe ohne Flügel."


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#2

RE: mal eine andere Frage

in Treffpunkt für Angehörige 25.04.2018 18:11
von Sartorius77 | 745 Beiträge | 3933 Punkte
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Wenn man kranke Freunde hat und das ist wohl bei vielen hier im Forum der Fall, muss man damit rechnen, dass sie immer mal wieder den Kontakt abbrechen lassen bzw. man den Eindruck hat, eine Einbahnstraßenbeziehung zu führen. Auch, dass die Gespräche immer wieder um dieselben Themen kreisen, dürfte der Erkrankung geschuldet sein.

Jetzt liegt es an dir: deine Freundin bist du natürlich leicht los, indem du dich einfach nicht mehr meldest. Aber 25 Jahre Freundschaft schmeißt man auch nicht so einfach weg. Auch wenn der Umgang kein angenehmer mehr ist, würde ich an deiner Stelle weiter machen. Es kostet dich schließlich nichts, sie ab und zu zu besuchen, auch wenn ihr nichts miteinander unternehmen könnt und auch nichts besprechen. Ich hatte mal einen älteren Bekannten hier in der Nähe, zu dem ich immer 20 km geradelt bin. Es war auch nur noch wenig mit ihm anzufangen, aber dann hab ich halt eine Runde Scrabble oder was gespielt und einen Tee getrunken. Manchmal sind wir auch eine Runde spazieren gegangen. Er ist dann in ein Altersheim weit weg von hier gekommen und heute kann ich ihn nur noch ab und zu einen Brief schreiben oder antelefonieren. Von seiner Seite kam und kommt nichts mehr. Für mich ist es trotzdem ein Gewinn gewesen und sei es auch nur, weil ich damit einmal die Woche 40 km Rad gefahren bin. Ich weiß auch, dass er sich immer gefreut hat, wenn ich vorbeigeschaut habe, auch wenn er das nicht so zeigen konnte.

Deine Freundin nicht mehr zu besuchen, weil sie dich runterzieht, kommt mir aus der Distanz gesehen kaltherzig vor. So jemand kann eben nicht mehr mit den Maßstäben einer normalen Freundschaft bemessen werden.


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#3

RE: mal eine andere Frage

in Treffpunkt für Angehörige 25.04.2018 18:17
von Jenie | 1.742 Beiträge | 13447 Punkte
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Im Grunde sollte man schon auch bei den Zwischenmenschlichen Beziehungen auf ein gesundes Gleichgewicht achten. Wenn man lauter Freunde und Menschen um sich hat die einen runterziehen dann ist das sicher nicht ok und gut.

Aber wie Sarti schreibt - 25 Jahre das ist eine lange Zeit und daher würde ich das auch nicht so wegwerfen.

Sorge für dich selbst gut das du ausgleichen kannst und ein Gegengewicht hast das dir Kraft gibt

Grüße Jenie


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#4

RE: mal eine andere Frage

in Treffpunkt für Angehörige 06.05.2018 20:04
von Steffie | 735 Beiträge | 2088 Punkte
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Vielleicht ist es Teil meiner Erkrankung, dass ich nicht mehr weiß was Freundschaft ist. Was man selbst leisten muß oder auch erwarten kann, wie man eine Freundschaft pflegt. Bei obiger Person ist mir aufgefallen, dass das Verhältnis zur Familie nicht so gut ist wie es sein sollte und die Familie gesamt darunter leidet. Als ich sie kennengelernt habe und auch später war ich nicht in der Lage, die Frau buchstäblich dazu zu drängen wieder zu ihrer Familie zu stehen und diesen Rückhalt zu leisten und diese aufzumuntern. Ist es nicht so, dass Freundschaft auch bedeutet, einen Menschen zurechtzuweisen, wenn er was falsch macht, ihn zu kritisieren, ihm zu bestimmen was er zu tun hat. Bin ich als Freundin nicht vorrangig dafür geeignet, das zu tun? Unterbinden Sozialarbeiter/Psychiater dieses Verhalten? Bei mir, bei der jeweils anderen Person? Solche sozialen Prozesse dürfen doch nicht unterbunden werden. Kennt das jemand von sich selbst oder aus seinem Bekanntenkreis? Weiß jemand, was ich damit meine?

lg


"Freundschaft ist wie Liebe ohne Flügel."


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#5

RE: mal eine andere Frage

in Treffpunkt für Angehörige 06.05.2018 21:39
von Molly | 3.271 Beiträge | 16130 Punkte
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Man sollte allgemein sagen dürfen wenn man denkt, dass ein anderer einen Fehler macht. Man will ja nur helfen. Leider macht man sich damit keine Freunde. Die meisten sind dann beleidigt.


LG,
Molly

Mein Wahlspruch: Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft!
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zuletzt bearbeitet 06.05.2018 21:41 | nach oben springen

#6

RE: mal eine andere Frage

in Treffpunkt für Angehörige 06.05.2018 21:54
von Steffie | 735 Beiträge | 2088 Punkte
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Eben nochmal die Frage. Wie geht man mit Menschen um, die sich nichts sagen lassen? Naja, ich lasse mir bei meinem Alkoholkonsum auch nichts sagen. Würde ich mir was sagen lassen, wär ich wahrscheinlich auch nicht berentet. Bekommen wir nicht Medikamente, damit wir uns was sagen lassen? So nach dem Motto "Mensch, Du bist auf dem falschen Weg, lass Dir was sagen?"

lg


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zuletzt bearbeitet 06.05.2018 22:49 | nach oben springen

#7

RE: mal eine andere Frage

in Treffpunkt für Angehörige 06.05.2018 23:01
von Jenie | 1.742 Beiträge | 13447 Punkte
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Liebe @Steffie

Natürlich ist es von Freunden das was manche sich wünschen. Freunde mögen doch ehrlich sein und alles sage... Aber ja nicht immer wird ehrlich gut vertragen. Daher ist es wie so oft mal wieder eine Art - Kommunikationssache.

Wenn dich niemand um deine Meinung fragt so ist es respektvoller die Freundin zuerst zu fragen ob sie deine Meinung - zu einem Thema oder einer Sache auch hören möchte. Sagt sie ja kannst du dies tun und auch da ist es eben wie so oft, wie sage ich es ihr...

Respektvoller Umgang und nicht ihr was bestimmen oder aufdrängen wollen. Ihr seid beide Erwachsen und nicht du ihre Mutter...
Es ist DEINE Sichtweise und DU fühlst dich bemüßigt ihr was sagen etc. zu wollen und das muss nicht ihre Sichtweise sein.
Ein Okay sich bei der Freundin vorher holen ob ich ihr einen Ratschlag geben darf ist besser. Ratschläge sind nun mal auch Schläge und die betreffende Person kann sich das anhören und wägt selbst ab ob sie das annimmt oder nicht.

Und bevor ich anderen was sage - schaue ich auch erst mal vor meiner Haustüre nach ob es da sauber ist :o)

Bleib bei dir und kümmere dich um deine Probleme und lasse die anderen die sich nicht was sagen lassen doch so wie sie sind.
Mach dich frei und lerne Toleranz. Nimm sie so wie sie ist und nimm dir das davon was dir gut tut.

Jeder hat das Recht eine eigene Meinung zu haben und jeder hat das Recht diese auch zu ändern
Und wenn ihr bei einem punkt nicht einer Meinung seid - na und? Dann einigt man sich halt drauf das man in
dem Punkt sich eben nicht einigen kann auf eine Meinung und jeder darf seine haben fertig.

mach es dir doch nicht selbst so schwer, es ist dein Programm im Kopf was dich an dem anderen was stören lässt und dieses Programm kannst du für dich verändern damit es dich nicht mehr stört ;o)

Grüße Jenie


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zuletzt bearbeitet 06.05.2018 23:02 | nach oben springen

#8

RE: mal eine andere Frage

in Treffpunkt für Angehörige 06.05.2018 23:36
von Steffie | 735 Beiträge | 2088 Punkte
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Wenn jemand nicht mehr will soll man ihn lassen? Woher weiß ich, dass es so ist und ich mich nicht täusche? Ist es da sinnvoll nach Diagnosen zu unterscheiden?

lg


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zuletzt bearbeitet 06.05.2018 23:36 | nach oben springen

#9

RE: mal eine andere Frage

in Treffpunkt für Angehörige 08.05.2018 23:58
von Steffie | 735 Beiträge | 2088 Punkte
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danke @Sartorius77 40 km auf dem Fahrrad pro Woche sind sicher nicht schlecht.


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#10

RE: mal eine andere Frage

in Treffpunkt für Angehörige 09.05.2018 17:21
von Hotte | 1.639 Beiträge | 4802 Punkte
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Hallo @Steffie
eine Freundschaft zu jemandem wie Dir, der derartig abfällig über seine langjährigen "Freunde" spricht, würde ich nicht weiter pflegen.

Ansonsten bin ich bei Jenie, Freunde sind nicht dazu da, ihre Freunde zu maßregeln oder sich anderweitig übergriffig in deren Leben einzumischen.
Meine Freunde haben Verständnis dafür, dass ich mich mal monate- oder jahrelang nicht melde und dann wieder da bin als wäre es gestern gewesen. Wie ich heute weiß, liegt das an einer Erkrankung. Auch ich habe Freunde, die das ähnlich handhaben und zwischenzeitlich nicht erreichbar sind.

Meine Medikamente nehme ich, weil sie mir helfen sollen, meine Krankheit in den Griff zu bekommen. Natürlich ist es dann auch einfacher, "mir etwas zu sagen", als wenn ich in einer akuten Manie oder gar Psychose bin, einfach weil meine Absprachefähigkeit erhalten bleibt. Hohe Dosen NL können einen gewissermaßen zum Ja-Sager machen... aber dann handelt es sich mE um eine Überdosierung und nicht um das Ziel der Medikation.


---
Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus! (G. Sielaff)
Mein Blog: https://ingo-schreibt-anders.blog
Ich schreibe auch in der http://www.schreibkommune.de/. Dort findet ihr Geschichten und Artikel mit Themen rund ums Schreiben.
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#11

RE: mal eine andere Frage

in Treffpunkt für Angehörige 09.05.2018 21:43
von Nocturna | 246 Beiträge | 1403 Punkte
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Hi Steffie,

ich habe auch zwei gute, alte Freundinnen, die monatelang abtauchen. Wir haben zu guten Zeiten besprochen, wie wir dann mit einander umgehen. Wir haben da auch thematisiert, wie sehr wir uns Sorgen machen... dann tauchen Zweifel auf, ob die Freundschaft eine monatelange Sendepause übersteht... vielleicht ist es auch eine Kränkung, in Notzeiten überflüssig zu sein... usw... (Eine Freundin empfindet sich als völlige Versagerin und will sich nicht aufdrängen... Die andere Freundin ist manchmal so mit überleben beschäftigt, dass sie keine Kapazität für andere hat)... Frag deine Freundin, wie es bei ihr während dem Tief ist. Wenn dich das beschäftigt, dann schreib es und gib es der Freundin mit dem Hinweis, dass sie es liest sobald sie es sich zutraut. Natürlich hast du immer das Risiko, dass deine Nachricht ungelesen vernichtet wird, aber mit dem Risiko musst du leben. Fragen ist erlaubt, es darf nur kein Vorwurf erkennbar sein. Vorwürfe braucht niemand, dems dreckig geht. Und übers eigene Leid jammern, ist auch nicht so dolle, wenn die Freundin im Mittelpunkt steht.

Ich drück dir die Daumen!

LG

N.

P.S Zugeb, ich bin auch schon mal wochenlang abgetaucht gewesen. Zum Glück konnte ich danach die Freundin wieder kontaktieren... Aber sie war sauer und wir hatten beide Missverständnisse angesammelt. Das macht das Wiedersehen gleich mal unangenehm. Solange der Tonfall anständig ist, finde ich dass man mitteilen kann, was die Sendepause gerade auslöst. Es ist die Verantwortung von der abgetauchten Person, nach sich zu schauen und es dann zu lesen, wenns in Ordnung ist.


Lieber einen Schritt vor ins Ungewissen oder zwei zurück in die Hölle?!
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zuletzt bearbeitet 09.05.2018 21:56 | nach oben springen

#12

RE: mal eine andere Frage

in Treffpunkt für Angehörige 10.05.2018 00:11
von Steffie | 735 Beiträge | 2088 Punkte
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Danke ihr beiden. Also die Freundin von der ich geschrieben habe... 3/4 der Familie haben sich aufgegeben und meine Versuche was von ihr zu hören sind halt "Tests". Gleichzeitig habe ich den "Wahn", das ich für ihr Leid verantwortlich bin. Wäre ich eine gute Freundin und wach und geistig da, da könnte ich ihr das Internet und Foren wie diese schmackhaft machen, aber ich kann es nicht. Das ich mich "abfällig" äußere ist bitterböser Sarkasmus. Ich habe als kleines Kind bei meinem Vater miterlebt wie sich jemand aufgibt und jetzt habe ich eine "Freundin", die das gleiche macht (Adipositas und Folgeerkrankungen und Psyche). Und gegenwärtig reagiert sie halt nicht. Nochmals danke.

lg


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#13

RE: mal eine andere Frage

in Treffpunkt für Angehörige 10.05.2018 10:35
von Sirod | 204 Beiträge | 1764 Punkte
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@Steffie , in dem Fall scheint es mir besser für dich zu sein, du distanzierst dich von dieser Freundin, auch wenn ihr euch schon so lange kennt. Das ist nicht gut für dich, wenn da vergangene Traumata bei dir angetriggert werden. Als Kind glaubt man schnell man müsse die kranken Eltern retten, weil man existenziell von ihnen abhängig ist. Das eigene Vermögen ist aber höchst beschrenkt. Sich das zugestehen zu können, kann eine große Entlastung sein. Du konntest weder deinem Vater helfen, noch kannst du der Freundin helfen, das ist nicht dein Versagen, sondern der Schwere der Erkrankung beider geschuldet. Dein Wohlergehen sollte an erster Stelle stehen. Niemandem ist geholfen, wenn dich die Verzweiflung und die Hoffnungslosigkeit deiner Freundin so runterzieht! Letztlich ist jeder ganz allein für sich selbst verantwortlich!

lieben Gruß,
Sirod


Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”, aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

*Charlie Chaplin*
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zuletzt bearbeitet 10.05.2018 10:39 | nach oben springen

#14

RE: mal eine andere Frage

in Treffpunkt für Angehörige 10.05.2018 17:08
von gerhard | 209 Beiträge | 582 Punkte
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Hallo Steffie,

die Freundschaft zu deiner Freundin scheint dir wichtig zu sein, sonst hättest du dich sicher nicht mit deinem Anliegen an uns gewendet.
Im Kern geht es dir vielleicht gar nicht darum, dass sie dir etwas "bringt". Es könnte vielleicht eher so sein, dass du ihr helfen möchtest, weil du sie magst und ein gesunder und achtender Mensch dazu gewillt ist anderen Menschen zu helfen. Außerdem ist jedem Menschen was positives abzugewinnen, egal wie gut oder schlecht es ihm geht, wie ich finde.

An deiner Stelle würde ich ihr einen Brief schreiben. So könntest du dir in aller Ruhe und Sachlichkeit überlegen was du ihr schreibst und mitteilen möchtest. Deine Freundin würde sich sicherlich freuen. Ein Brief ist immer noch die persönlichste Mitteilung und hat weitaus mehr Gewicht als das gesprochene Wort.


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#15

RE: mal eine andere Frage

in Treffpunkt für Angehörige 10.05.2018 17:20
von Steffie | 735 Beiträge | 2088 Punkte
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Danke, aber ich glaube das geht nicht so richtig. Die Forenteilnehmer hier sind oft relativ fit, was das schreiben und lesen anbelangt, von der Bekannten kenne ich das nicht. Wahrscheinlich ist es besser, die Ansprüche zu reduzieren, denjenigen sein Leben leben lassen und sich anderweitig zu orientieren was "normale" Dinge anbelangt. Trotzdem danke. Was anderes dabei ist, ich bemerke gerade meine "Defizite" als Freundin und Gesprächspartner und frage mich, seit wann es schon so ist.

lg


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