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#106

RE: Mein Sohn rastet aus....Wutausbruch,

in Treffpunkt für Angehörige 06.05.2018 22:33
von Molly | 3.073 Beiträge | 14886 Punkte
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Liebe @schauhin !

Zitat von schauhin im Beitrag #111
@Molly.....bin etwas überrascht, was dieser Beitrag ausglöst hat..
wollte nicht einen Streit hervorrufen...


Ich war auch erstaunt, dass DaSchizoo sich so dermaßen aufgeregt hat und gleich beleidigend wurde. Hab mich dann ziemlich geärgert.



Zitat von schauhin im Beitrag #111


"Bei Drogen-Psychose reicht Abstinenz als Therapie" diese Nachricht aus einem Ärzteblatt hatte ich zuvor gelesen...aber...dazu ist eine Krankheitseinsicht nötig, um das herauszufinden...;
denn wenn nach einer Abstinenz die Symptome ausbleiben, ist es sehr wahrscheinlich, dass Cannabis die Ursache ist...
nur, im Krankenhaus, in der geschlossenen Abteilung wurde er gleich mit Medis vollgestopft und diese Möglichkeit des realen Entzugs war garnicht möglich, da die anderen Medis (die er sicher auch gebraucht hatte, um zur Ruhe zu kommen) ihn daran gehindert hatten...
was ich meine, ist, dass man die NL hätte so reduzieren können, bis dann der Entzug Wirkung gezeigt hätte...
das ist nur meine Einschätzung oder eher der Wunsch, wie eine Heilung verlaufen könnte...


Ich kenne ein paar Leute, die schon vor Jahren an einer drogeninduzierten Psychose erkrankt sind. Sie haben zwar momentan keine Symptome, aber auch nur weil sie Medikamente einnehmen. Zumindest bei ihnen ist es nicht wieder komplett weggegangen. Es ist schade, dass die Angehörigen so schlecht über die Krankheit und die Behandlung aufgeklärt werden. Die Psychose und das Cannabis sind unterschiedliche Sachverhalte. Die Psychose wurde zwar vielleicht durch das Cannabis ausgelöst (also als auslösenden Faktor), aber eventuell liegt dann eine Veranlagung vor, die schon vorher bestand. Es gibt auch Forschungen, wonach durch den Cannabisgenuss selbst die Hirnstruktur speziell im heranwachsenden Menschen auf Dauer verändert wird, was die psychotischen Symptome auslösen soll.


Zitat von schauhin im Beitrag #111


Ich kann ja garnichts in einen Topf werfen, weil ich beides nicht kenne...
nur was ich im Internet lese, gibt es auch bei den sogenannten NL auch Stimmungsaufheller, Substanzen, die die Angst nehmen, beruhigen, gegen Unruhe u.a. sind....
und Cannabis konsumieren bringt offensichtlich auch eine gutes Gefühl, die Probleme werden mal draußen gelassen.


In erster Linie sedieren die meisten dieser NL. Man schläft nur noch. Es ist aber nicht angenehm 8 Stunden zu schlafen, dann aufzuwachen, immer noch müde zu sein und dann gleich die nächste Ladung verpasst zu bekommen. Inzwischen gibt es mit Abilify und Amisulprid auch antriebssteigernde Medikamente, die aber nicht immer und bei jedem wirken. Ein gutes Gefühl geben sie aber vor allem in der Anfangszeit auf keinen Fall. Neuroleptika sind in den meisten Fällen Folterinstrumente, wenn die Dosis oder auch der Mensch der sie bekommt nicht passt. Die Medikamente die ein gutes Gefühl geben sind Benzodiazepine, und die machen ebenfalls süchtig.

Zitat von schauhin im Beitrag #111

...Es tut mir sehr leid, dass du diese Erfahrungen machen musstest....vielleicht war es nicht das Richtige NL...bestimmt gibt es andere Substanzen, die eine andere Wirkung (weniger Nebenwirkungen) haben und die du besser verträgst...

Hier im Forum kannst du dir bestimmt Rat holen...

Wünsche dir auch gute Genesung



Vielen Dank, aber mehr Genesung als ich sie derzeit erlebe, wird es bei mir nach 26 Jahren sicher nicht mehr geben.

Ich nehme seit 2005 eben eines dieser beiden Neuroleptika (Amisulprid), das bei mir in mäßiger Dosis (400 mg) und bei aushaltbaren Nebenwirkungen zu einer sehr guten Lebensqualität geführt hat. Ich habe mein Leben bei Arbeit in einer geschützten Umgebung, neben Berentung und weitestgehender Stressfreiheit auf die Krankheit eingestellt und komme so weit in den letzten Jahren einwandfrei zurecht.

Wenn Du magst, lies meine Website: https://alxdo.jimdo.com/ Es gab Zeiten, wo es mir schlechter ging...

LG,
Molly


Mein Wahlspruch: Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft!
zuletzt bearbeitet 06.05.2018 22:47 | nach oben springen

#107

RE: Mein Sohn rastet aus....Wutausbruch,

in Treffpunkt für Angehörige 06.05.2018 22:47
von rose | 828 Beiträge | 2561 Punkte
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Als schizoaffektive Tochter einer schizoaffektiven Mutter sage ich, dass ich mir auch immer eine gesunde Mutter gewünscht habe. Ich habe meine Mutter, die mir die Psychiater ungefähr, als ich 9 Jahre alt war, "weggenommen" haben, sehr geliebt, bis zu ihrem Tod vor eineinhalb Jahren. Ich hatte auch Ausraster, aber meine Mutter hat mir immer verziehen. Genauso habe ich ihr verziehen, dass ich mich gezwungen sah, zu früh erwachsen zu werden oder zu scheinen. Dafür, dass sie bei der Schwangerschaft mit mir zu viel gegessen hat, hat sie sich vor ihrem Tod entschuldigt.


Es gibt keine Probleme, sondern nur zu einfache, vereinfachende Lösungen, die wir für problematisch halten.
1 Mitglied hat sich bedankt!
zuletzt bearbeitet 06.05.2018 22:52 | nach oben springen


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