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#61

RE: Mein Sohn rastet aus....Wutausbruch,

in Treffpunkt für Angehörige 23.04.2018 09:38
von schauhin | 49 Beiträge | 246 Punkte
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@DaSchizoo,
...heute morgen, Hassanrufe, Beschimpfungen, Drohungen....ich hätte ihn in die Psychiatrie gesteckt...
ich bin ein satanist...
will nicht, dass er zu mir kommt und wieder durchdreht..
habe Angst..
10 Anrufe in kurzer Zeit und es geht weiter..
was mach ich jetzt?
er lässt nicht ab...30 Anrufe
wenn ich annehme, beschimpft er mich...er braucht dringend Hilfe...


zuletzt bearbeitet 23.04.2018 10:15 | nach oben springen

#62

RE: Mein Sohn rastet aus....Wutausbruch,

in Treffpunkt für Angehörige 23.04.2018 10:47
von schauhin | 49 Beiträge | 246 Punkte
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....alles so traurig...
er will alle abstechen, die ihm böses angetan habe...
habe das Gespräch mal angenommen und er hat sich richtig ausgekotzt...habe nur zugehört, nichts gesagt...
hat sich nun etwas beruhigt....
muss man denn warten, bis Schlimmes passiert?
Sicher ist, ich darf es nicht veranlassen...


zuletzt bearbeitet 23.04.2018 11:24 | nach oben springen

#63

RE: Mein Sohn rastet aus....Wutausbruch,

in Treffpunkt für Angehörige 23.04.2018 18:57
von Blumenduft | 70 Beiträge | 286 Punkte
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@schauhin,

das hört sich doch sehr ernst an.....Du kennst Deinen Sohn am besten, macht er das auch wenn er droht Leute abzustechen? Ich hab damals meine Schwester terrorisiert, weil sie aus der Pflege kam und ich dachte (warum auch immer) das sie und Kollegen dahinter stecken und mich zum aufstehen (hab viel geweint und gelegen) bewegen. Also wenn er das schon ernst meint IST er eine Gefahr für andere. Das er aber auch nichts annimmt oder alleine Einsicht hat. Echt schwer da was zu raten. Ich würd Dir raten beim psychiatrischen Dienst (kenn ich jetzt von Gesundheitsamt) anzurufen und zu fragen was Du machen kannst ohne das er noch mehr ausrastet. Wenn das nur laue luft ist mit seinen Drohungen, ....schwer zu sagen....dann würd ich ihn nicht beachten.

Dir ganz viel Kraft.


Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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#64

RE: Mein Sohn rastet aus....Wutausbruch,

in Treffpunkt für Angehörige 23.04.2018 20:01
von schauhin | 49 Beiträge | 246 Punkte
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Hallo@Blumenduft,

nein, bislang ist ja nichts passiert und bislang nur Drohungen, aber man kann ja nie sicher sein...
Die SPD sagt auch immer dasselbe ...ohne Einsicht kann man nix machen..
Wie bist du denn aus dieser Phase herausgekommen?
Bei meinem Sohn ist wohl der Cannabiskonsum die Ursache..wahrscheinlich hatte er nichts zu rauchen und dann kommen Entzugserscheinungen dazu....
Ich wollte mich ganz raushalten, ist mir heute nicht gelungen...nach dem 30.mal habe ich das Gespräch angenommen und ich habe ihn reden lassen, dabei das Handy zur Seite gelegt....er hat sich richtig ausgekotzt...
Ich hatte nur Angst, dass er wieder zu mir kommt und wie am Samstag mich bedroht und beschimpft..
Später wurde er wieder ruhiger...sogar sehr ruhig, dass ich etwas normaler mit ihm reden konnte...
was machst du heute noch, etc.? ...
später rief er nochmal an, um mir zu sagen, dass er jetzt einkaufen geht...er habe jetzt Geld von seinem Freund, der bei ihm wohnt,
bekommen, ...
Deshalb diese Veränderung...ja ein Teufelskreis...

Du wirst es sicher noch nicht gelesen haben, mein Sohn hat schon vier Krankenhaus Aufenthalte in der geschlossenen Abteilung hinter sich und ist schwer traumatisiert....also auch Ärzte, die ihn nicht gleich verstehen, nicht auf ihn eingehen, sieht er als Feind und jeder will ihm was Schlechtes...kann man ihm auch nicht ausreden..
Er ist nicht krank, alle anderen sind es...
Er ist Kiffer, will Kiffer bleiben und ist auch noch stolz darauf...

Er sucht sich ja auch keine Hilfe, wie hier im Forum, da könnte er sich austauschen, aber er ist nicht krank..
Ich wünsche dir einen schönen Abend...danke dir nochmal


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#65

RE: Mein Sohn rastet aus....Wutausbruch,

in Treffpunkt für Angehörige 23.04.2018 21:14
von Gelöschtes Mitglied
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tut mir leid,war zwar den ganzen tag online,aber nicht zu hause.lass pc meißt an und die seite war noch offen.

so hart es klingt,aber ja es muss erst was passieren.das er dich bedroht ist wieder echt assi von ihm.aber versteh den grund,das er dich verteufelt,da du ihn in die psychiatrie gebracht hast.er merkt nix mehr.wenn er dir so kommt,kannst ihn ruhig ignorieren.

geh jetz schlafen.wünsche dir eine ruhige nacht.


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#66

RE: Mein Sohn rastet aus....Wutausbruch,

in Treffpunkt für Angehörige 23.04.2018 21:34
von Jenie | 1.712 Beiträge | 13198 Punkte
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Also ich persönlich würde da nicht lange rum fakeln und mich an die Stellen wenden die dafür Rat geben können. Dich selbst abgrenzen ist auf jeden Fall mehr als angebracht und ich hoffe du hast dein Türschloss ausgewechselt. Das würde ich auch dringend tun.

Falls es zu schlimm wird dir selbst gegenüber würde ich auch die Polizei rufen wenn es sein muss etc. Denn er hat dich ja bereits angegriffen. Der geht momentan gegen jeden und alles und da sich seine Wut inzwischen eh auch gegen dich richtet kommt es da auch nicht mehr drauf an.

Mein ältester hat zwar nicht solche Dinge getan aber als er damals nach seiner Partyphase Suchtdruck hatte, war ihm alles scheissegal und er hat auch viel trotzig und wütend reagiert. Er meinte dann er füttere nun seine dunkle Seite, und wenn es sein muss würde er halt eben nun kriminell werden usw.

Darauf habe ich ihm das gesagt:

Sag deiner dunklen Seite in dir, die sich momentan immer mehr über die helle drüber legt, dass sie mich mal gehörig am Arsch lecken kann und das ich garantiert aufpassen werde was sie tut und ihr tüchtig Sand ins Getriebe schmeiße.

Aber wie gesagt der war bei weitem auch noch nicht annähernd soweit wie dein Sohn. Aber wäre er es gewesen, ich hätte auch gehandelt. Und so wie er momentan drauf ist ja ich würde mich da komplett rausziehen und in Kontakt mit den Beratungsstellen etc, bleiben usw.
Ich wünsche dir alle Kraft der Welt, denn sowas ist mega anstrengend.

Grüße Jenie


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#67

RE: Mein Sohn rastet aus....Wutausbruch,

in Treffpunkt für Angehörige 23.04.2018 22:36
von schauhin | 49 Beiträge | 246 Punkte
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Nein, liebe@Jenie,

das Schloss werde ich nicht austauschen...ich mach es so, dass ich den Schlüssel von innen stecken lasse und dann kommt er auch nicht rein...
egal was ich jetzt mache, er wird schwer werden..


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zuletzt bearbeitet 23.04.2018 22:40 | nach oben springen

#68

RE: Mein Sohn rastet aus....Wutausbruch,

in Treffpunkt für Angehörige 23.04.2018 22:54
von schauhin | 49 Beiträge | 246 Punkte
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Ich weiß@DaSchizoo, du hast morgen den ersten Arbeitstag...viel Glück und nette Kollegen...du kannst bestimmt vor Aufregung nicht schlafen...
Den Mittelweg finden, wie du letztens geschrieben hast, ist schwierig...
...sich wortlos zurückziehen?
Er wird den Kontakt zu mir suchen und ich muss konsequent sein, ok. ich versuche es....viel reden hilft eh nicht mehr, es muss gehandelt werden...
Schlaf du auch gut..


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#69

RE: Mein Sohn rastet aus....Wutausbruch,

in Treffpunkt für Angehörige 24.04.2018 09:58
von Sirod | 192 Beiträge | 1549 Punkte
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Liebe @schauhin!

Ich glaube in dieser Situation gibt es kein richtig oder falsch mehr. Bei Gewaltandrohungen würde ich nur noch an mich denken. Ich finde du klingst im Angesicht der Situation noch ausgesprochen gefaßt. Schlimm, daß es so gar keine öffentliche Hilfe gibt. Wünsche dir ganz viel Kraft!

lg,
Sirod


Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”, aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

*Charlie Chaplin*
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#70

RE: Mein Sohn rastet aus....Wutausbruch,

in Treffpunkt für Angehörige 24.04.2018 19:11
von Blumenduft | 70 Beiträge | 286 Punkte
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Hallo schauhin,

ich....ich habe nach einem Suizidversuch eingesehen das ich in keine Richtung mehr kann....die Whg. schon gekündigt ....Dickes Minus auf dem Konto ...weil ich in Hotels abgehauen bin (wo mich niemand kannte) um zu duschen und auf Toilette zu können....Scheibenwischer meiner Mutter demoliert, auf ihrem Briefkasten Verräter geschrieben u.s.w. also ich bin schon heftig gewesen....anfälle von Aggressivität....und in dieser Phase meinen jetzt Kumpel kennengelernt..der etwas auffing....mich von der Idee in ein anderes Land nur mit EC (wo ja nix mehr war) und Hund um zu sehen wie weit ich komme....hat er mich an der Bushaltestelle aufgehalten mit mir geredet...bis ich heim bin....dann im Flur geredet...weil ich mich nich in die Whg. traute....trotzdem nahm ich einen Strick....naja....ich sah meinem Hund in die Augen und merkte das er von mir abhängig ist und nicht zu irgendwem sollte....also nahm ich den strick wieder ab.....hatte schon blaues Auge und Striemen am Hals...also es zwar nicht 5 Vor zwölf sondern zwölf.

Dann durch eine Anwältin (die ich engagierte gegen Stalker) wieder Kontakt zu meiner Mutter bekommen....mit ihr in den Garten gefahren um dort zu schlafen...als ich die Stimmen da noch immer hörte war mir klar......der nächste Versuch würde klappen. Also sagte ich morgends zu meiner Mutter (die schon mal früher die Polizei rief wg. Suizidgefahr....die sprachen mit mir und meinten ich sei nicht gefährdet) das ich jetzt in die Klinik müsse. Also half sie mir und am ende landeten wir beim Gesundheitsamt.....der Arzt und Pfleger sprachen mit mir.....ich wollte aber nicht ohne meinen Hund und meinte meine Mom könnte garnicht mit ihm gehen und so. Also sprachen Sie mit meiner Mutter und die sagte....klar kümmer ich mich um ihn.

Dann gings schnell. Meine Mom nahm den Hund und ich wurde von den Herren mitgenommen...alle Dämme brachen und ich konnte nicht mehr aufhören zu weinen. Erst in der KLinik beruhigte ich mich ein bißchen. Gespräch mit dem Obearzt.....und zack hatte ich ein Bett im offenen Bereich und musste versprechen die nä. 2Tage nicht rauszugehen. Dann durfte ich mit Begleitung raus und später kam ich in das Haus für langzeitpatienten. Nach 6 Wo. ca. wollte ich raus....weil neue Whg. gefunden und Umzug irgendwie organisieren (meine Mom zahlte ein Unternehmen...Gott sei dank). Dort war ich nur noch am weinen und bekam nix hin und liess mich wieder einweisen von meinem Psychiater (der wollte erst nicht und ich sagte das mich niemand auffangen könnte. Insgesamt war ich 8Monate in der Klinik und habe das Glück das meine Ärztin mich privat Ehrenamtlich weiter Psychologische Gespräche mit mir führt.

Die Klinik war meine Rettung, meiner Mutter bin ich sehr dankbar...auch meinem Kumpel und einer meiner Schwestern die Kontakt hielt.....aber am meisten meinem Lebensretter (egal ob er ein Stinker draussen ist) meinem Hund!!!

Zuerst war ich wg. Burnout (wg. Mobbing) krankgeschrieben.. 2009..hatte eine Therapie angefangen und wurde mit den Themen getriggert. Meine Psychose (erkennbar hatte ich ab Nov.2009, Klinik erst Juli 2010 - 2011 und noch mit Tabl. und Therapie. Höre aber keine Stimmen mehr (das hat mir so höllisch Angst gemacht....beobachtet zu werden u.s.w. hat was mit meiner PTSB zu tun), habe in einigen Situation noch Angst, bin nicht so gern unter vielen Menschen (zittern, Panik) u.s.w. Hänge in der Depression fest....heisst schlecht zu motivieren, trautigkeit und Wut möglich..aber nichts positives als fühlbares Gefühl. Ich weiss wie man lacht.....aber fühle es nicht. Hab 2016-2017 einen Minijob (2-3Std) Jahresvertrag gehabt ....ging so....mehr schaff ich nicht mehr. Habe Erwerbsminderungsrente und einen Behindertenausweis mit 70%.

Ich hoffe das zeigt Dir das wie ich finde ja viele die gleiche Symptome haben mit leichten Änderungen.
Dir weiterhin viel Kraft.


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zuletzt bearbeitet 24.04.2018 19:56 | nach oben springen

#71

RE: Mein Sohn rastet aus....Wutausbruch,

in Treffpunkt für Angehörige 24.04.2018 23:20
von schauhin | 49 Beiträge | 246 Punkte
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Meine liebe@Blumenduft,

es tut mir so leid...du musst ja Schlimmes erlebt haben, dass es überhaupt zu dem Suizidversuch gekommen ist...hast also vorher schon ein Trauma erlebt, was du nicht richtig verarbeiten konntest...wolltest dich ganz aufgeben..
Nun hast du aber schon einiges erreicht, hast gekämpft...
Nur die Traurigkeit und die Depression musst du noch bekämpfen.
Vielleicht ist alleine leben auch nicht so gut für dich..dieses Trauma begleitet dich ständig und vermutlich brauchst du auch jemanden, mit dem du direkt reden kannst...
Vielleicht auch eine neue Arbeit, die dir Spaß macht....zusätzlich zur Rente kann man ja auch noch etwas dazuverdienen und du kommst auf andere Gedanken..
Wirst du noch immer von der Therapeutin begleitet?
Und die Medikamente...verträgst du sie...was ist mit den Nebenwirkungen?
Ich habe keine Ahnung, was Medikamente angeht..aber gibt es nicht Stimmungsaufheller?
Seit wann ist denn die PTSB diagnostiziert worden?

Wünsche dir jedenfalls, dass du bald wieder mehr Lust am Leben und Freude haben kannst.
Danke dir nochmal für deine Antwort.

Ich muss jetzt auch Stärke zeigen, in dem ich mich zurückziehe...
nicht so einfach, wenn er anruft und er wissen will, wie es mir geht...
was kann ich sagen, ihn fragen, ohne dass es wieder zu den Wutausbrüchen kommt...
momentan beendet er das Gespräch...
Vermutlich will er fragen, wann wir uns sehen können....
lg


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#72

RE: Mein Sohn rastet aus....Wutausbruch,

in Treffpunkt für Angehörige 24.04.2018 23:38
von Summer | 171 Beiträge | 1096 Punkte
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Liebe schauhin, es ist wirklich schwer was du durchmachst zur Zeit. Und da das Mittelmaß zu finden ist sicher nicht einfach....Ich wünsche dir ganz viel Kraft und alles Liebe. Bin selbst Angehörige. Lg Summer 🌻🌻


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#73

RE: Mein Sohn rastet aus....Wutausbruch,

in Treffpunkt für Angehörige 25.04.2018 19:43
von schauhin | 49 Beiträge | 246 Punkte
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Lieber @DaSchizoo,

so sehr habe ich mich gefreut über deine Antwort...

Heute morgen wurde ich gleich überrascht von seinem Anruf, ob er frühstücken kommen kann, er hätte nichts mehr zu essen...
ich habe dann ziemlich dumm, weil überflüssig, gefragt, ob er nichts mehr zu essen hätte....
nein, ich muss jetzt arbeiten...später könne er kommen..er hat ja einen Schlüssel...

ich war so durcheinander, wollte garnicht, dass er herkommt....habe ihm dann eine Nachricht geschickt, dass er doch nicht kommen soll, weil es mir nicht gut geht und ich auch unter seinem Verhalten leide...das war von mir nicht gut durchdacht und für ihn auch unverständlich, weil ich ja zunächst gesagt hatte, dass er kommen könne...

...er kam trotzdem, da er sich schon auf den Weg gemacht hatte...
da der Schlüssel von innen steckte, konnte er nicht aufschließen und bollerte gegen die Tür...

Ich machte die Tür auf und er wollte wissen, warum er nicht aufschließen konnte...ah, du hast von innen abgeschlossen...!
Ob er meine Nachricht nicht gelesen hätte...er sei schon unterwegs gewesen..
Da ich zur Arbeit musste, bin ich gegangen und er blieb...was eigentlich auch ok ist, wenn er nicht ausrastet..

Dann kam im Laufe des Tages ein Schwall von Nachrichten auf mein Handy...und ich hatte Sorge, was er nun anstellt und ob er noch da ist, wenn ich komme...
Nein, es war alles in Ordnung...

"würde gern mal mit ihm reden"
Wie soll das funktionieren?

Viele liebe Grüße


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#74

RE: Mein Sohn rastet aus....Wutausbruch,

in Treffpunkt für Angehörige 25.04.2018 20:35
von Jenie | 1.712 Beiträge | 13198 Punkte
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Ich schließe mich da mal den letzten worten von @Dashizoo an. Mir fällt gerade ein als Monchichi damals die 10 Wochen in seinem Wahnzustand war, das ich einen Zugang zu ihm fand als ich schon völlig am Boden zerstört war und ihm sagte:

Ich kann nicht mehr ich bin traurig und wir alle hier leiden und das geht so nicht mehr.
Er kam und meinte er müsse mich umarmen um mir zu geben was ich jetzt brauche. Aber diese Umarmung war kalt
Ich sagte ihm das sie kalt war und es so nicht das ist was ich brauche.

Aber durch diese Situation habe ich gemerkt das ich einen Zugang zu ihm finden konnte. Sein älterer Bruder sagte ihm dann noch das er mal darüber nachdenken solle warum sich alle gegen ihn wenden. Sogar Mama die das normal nie macht und das gab ihm auch noch mal zu denken.

Ich habe ab da angefangen wenn er seine Schimpfkanonen anfing abzubrechen. Nein für heute reicht es und wir beenden das Gespräch.
Wenn es ein Gespräch gab an dem wir uns nicht einigen konnten was ja meistens der Fall war in seinem Zustand, so habe ich ab da einen Standartsatz genutzt: Einigen wir uns einfach darauf das wir uns in dem Punkt mal nicht einigen können fertig und ein Lächeln dabei.
Ich habe nicht mehr gegen ihn geredet sondern einfach nur Wind aus den Segeln genommen.

Das war etwas was unheimlich half damit er nicht in so eine Verzweiflung kam und ja gut der wurde ja nicht wütend aber immer wenn es bei ihm schlimm wurde schmiss er sich auf den Boden oder haute sich gegen den Kopf und das ließ dann sehr nach.

Grüße Jenie


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zuletzt bearbeitet 25.04.2018 20:36 | nach oben springen

#75

RE: Mein Sohn rastet aus....Wutausbruch,

in Treffpunkt für Angehörige 25.04.2018 22:47
von schauhin | 49 Beiträge | 246 Punkte
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@Jenie,

das hast du aber sehr schön formuliert, mir fallen ja häufig nicht die richtigen Worte ein...oder bin sprachlos..
danke dafür lg


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