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#1

Öffentliche Vorführung oder Inklusion?

in Schizophrenie in den Medien 26.03.2018 19:06
von Freia | 876 Beiträge | 6310 Punkte
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Was sagt ihr dazu?
Schaut ihr DSDS? Ich muss zugeben, dass ich es geschaut habe und ehrlich entsetzt bin was da passiert, mit dem Kandidaten, der wie öffentlich bekanntgemacht wurde, an einer drogeninduzierten Psychose erkrankt ist.

https://www.derwesten.de/kultur/fernsehen/dsds-teilnahme-trotz-psychischer-erkrankung-warum-diegos-auftritt-kein-skandal-ist-id213749173.html


.
Liebe Grüße
Freia

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#2

RE: Öffentliche Vorführung oder Inklusion?

in Schizophrenie in den Medien 26.03.2018 22:05
von Fränzchen | 307 Beiträge | 1971 Punkte
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Ich finde es sollte nur dann öffentlich bekannt gemacht werden, wenn der Betroffene es auch will. Aber ich finde auch eine Erkrankung, gleich welcher Art, ist nichts wofür man sich schämen muss. Schlimm finde ich hingegen die Leute, die sich darüber das Maul zerreißen. Ich selbst gehe im Alltag recht offen mit meinen psyciischen Erkrankungen um, wobei ich aber manchmal auch nur die Depressionen nenne, je nachdem wie ich mein Gegenüber hinsichtlich der Reaktion einschätze. Allerdings muss ich auch sagen, dass es für mich wohl auch deshalb leichter ist darüber zu sprechen, da sowieso kaum einer was mit dem Begriff schizotyper Störung was anzufangen weiß.
Meine Erfahrung ist, dass es besser ist damit ehrlicher umzugehen, als das Ganze versuchen zu vertuschen. Das habe ich mal gemacht, als ich noch nur die Depressionen hatte, mich aber dadurch in ein regelrechtes Lügennetz vetstrickt.
Das ist einer der Gründe, weshalb ich lieber mit offenen Karten spiele. Der andere ist, dass ich schlussendlich nichts habe, wofür ich mich schämen muss und auch nicht einsehe warum ich das sollte. Hüh und Hot kann erzählen, dass er Diabetis, Grippe oder sonst was hat, von daher. Schlussendlich ist etwas Psychisches auch nur eine Erkrankung wie jede andere auch. Und ehrlich gesagt, kann sich die Geseellschaft nur ändern, wenn man sie mit ihren Ängsten konfrontiert.


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#3

RE: Öffentliche Vorführung oder Inklusion?

in Schizophrenie in den Medien 26.03.2018 22:23
von Molly | 2.995 Beiträge | 14351 Punkte
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So lange man versucht etwas zu verheimlichen, macht man sich verletzlich und erpressbar!


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#4

RE: Öffentliche Vorführung oder Inklusion?

in Schizophrenie in den Medien 26.03.2018 22:25
von Jenie | 1.377 Beiträge | 11023 Punkte
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Ich habe schon länger kein DSDS mehr geschaut und habe mich jetzt erst mal durch die Videos mit Diego geklickt und mir das angesehen.
Auch den offiziellen Kommentar auf der Webseite verlinkt von dir des Pfarrers usw. habe ich gelesen.

Generell ist der Herr Bohlen ja jemand der im Grunde ein Herz für Schwächere hat. Ich erinnere mich an einen Daniel Küblböck oder auch an Menderes denen es bisher nicht schlecht tat und beide heute davon profitieren, wohlbemerkt auch nicht nur finanziell.

Ich persönlich finde es nicht schlimm was ich da gesehen habe. Er bekommt seinen Bodyguard somit kommt man ihm auf seiner Leiter zur anderen Seite der Mauer entgegen. Das er so aufgedreht ist entspricht seiner Art und das unstrukturierte seiner Erkrankung usw. Ansonsten denke ich das es für eine bessere Akzeptanz in der Gesellschaft nicht verkehrt ist. Es war sein Wunsch da mit machen zu wollen und dem ist entsprochen worden. Ein sogenannter Erlebnis Schock in die andere Richtung und zwar ich kann was und ich bin wer kann sich durchaus heilend und positiv in Zukunft auswirken wenn er das dann mal für sich verarbeitet hat.

Das was @Fränzchen schreibt, nämlich diejenigen die sich das Maul zerreißen - ja ganz genau die sind die schlimmen und nicht der Kerl oder auch die Matti die irgendwo auch Probleme zu haben scheint. Ich denke wenn nicht dort wo sonst könnten Menschen mit derart Erkrankungen eine Chance die sie sich selbst wünschen bekommen? Warum denn nicht?

Ich finde es einen richtigen und auch wichtigen Schritt der es zumindest wert ist zu versuchen damit auch Psychisch Erkrankte mehr in die Mitte der Gesellschaft zu holen und ihnen wohlbemerkt auch die Chance zu geben das zu zeigen was sie können. Denn sie sind ja nicht nur Krank. Ebenso bin ich auch jemand der generell der Meinung ist das Erkrankte egal welcher Art nicht nur unter Ihresgleichen gehören, denn sie identifizieren sich dann nur damit und wie in dem Kommentar - was sie brauchen ist auch Normalität.

Wegen mir gerne mehr davon damit die Gesellschaft mal anfängt umzudenken

Grüße Jenie


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#5

RE: Öffentliche Vorführung oder Inklusion?

in Schizophrenie in den Medien 26.03.2018 23:01
von Jela | 1.323 Beiträge | 4367 Punkte
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Die Gesellschaft denkt nicht um, das ist das generelle Problem Jenie glaube ich. Wir werden das auf jeden Fall nicht mehr erleben. Du wirst psychisch und in den meisten Faellen auch finanziell an den Rand der Gesellschaft oder sogar aus der Gesellschaft raus gedraengt. Ich habe gerade Hart aber Fair mit dem Thema Hartz4 geschaut ( mit dem ich mich jetzt auch noch beschaeftigen muss, Rente usw. ) und bin entsetzt, wie weltfremd hier argumentiert und stigmatisiert wurde. Bis auf ein paar wenige Leute, die vom Leben und auch von der Psyche eine Ahnung hatten.Auch haben die Meisten nach meiner Auffassung an den falschen Stellen geklatscht. Man versteht offensichtlich nicht den Unterschied zwischen Leben und Ueberleben, oder will ihn nicht sehen. Man schafft es immer noch nicht, nicht alle " Schwachen " in einen Topf zu werfen. Und das ist bei der Erkrankung, die noch zusaetzlich belastet genauso. Ich teile Deine Meinung in keinster Weise mehr Molly, obwohl ich ein sehr offener Mensch bin. Die Erfahrung lehrt mich anderes. Ich ueberlege mir mittlerweile sehr genau wem oder was ich etwas erzaehle. Schon aus Selbsterhaltungstrieb. Denn die meisten Menschen koennen mit unseren Themen nichts anfangen, sie fuehren nur zu Stigmatiesierungen oder Vorfuehrungen am besten noch hinter Deinem Ruecken. Auch Inklusion ist nur ein halbherziger Versuch, alleine das es dieses Wort gibt spricht schon Baende. Und auch darueber kann ich mittlerweile ein Buch schreiben, bin vor geraumer Zeit der hiesigen Ortsgruppe beigetreten. Oh Gott oh Gott kann ich da nur sagen, die letze Diskussion mit Gemeinderaeten hat mich echt abschliessend geerdet. Sorry fuer den Exkurs DSDS habe ich ehrlicherweise nicht gesehen.


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#6

RE: Öffentliche Vorführung oder Inklusion?

in Schizophrenie in den Medien 26.03.2018 23:39
von Molly | 2.995 Beiträge | 14351 Punkte
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@Jela!

Ich hab es da einfacher als Viele. Bin ja schon aussortiert! Da muss man nichts mehr verheimlichen.

Allerdings finde ich stimmt meine Aussage schon, egal ob du jetzt bereit bist dich zu outen oder nicht. Es belastet einen immer, etwas verheimlichen zu müssen. Das kann der Seele nicht gut tun. Es besteht ja immer irgendwie das Risiko der Entdeckung.

Die verheimlichte Krankheit steht dann wie eine Mauer zwischen einem selbst und den anderen. Mich hat es früher jedenfalls immer sehr belastet. Ich weiß jetzt auch keinen, der wegen meiner Erkrankung über mich tuschelt und dass ab und zu dann auch mal über mich geredet wird wenn das Thema psychische Krankheit auftaucht, ist doch normal.

Und hab ich deshalb Nachteile? Ich glaube, das was mir die anderen wegen meiner Krankheit eventuell nicht zutrauen, würde ich auch wenn sie es nicht wüssten unter der Belastung nicht schaffen.

LG,
Molly


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#7

RE: Öffentliche Vorführung oder Inklusion?

in Schizophrenie in den Medien 26.03.2018 23:57
von Jela | 1.323 Beiträge | 4367 Punkte
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Weisst Du Molly, wir denken da etwas anders drueber, ich verheimliche nichts, sondern ueberlege mir ganz einfach mit wem ich ueber was und wie mich unterhalte. Grundsaetzlich habe ich kein Problem mit dem was Du outen nennst. Da bin ich selbstbewusst genug, ich habe in meinem Leben schon einiges geleistet.Da brauch ich mich nicht verstecken. Auch belastet mich da nichts, da ich nichts verheimliche. Fuer mich ist das lediglich eine Vertrauens- und damit Grundsatzfrage. Ich habe gelernt Tratscherei und Vorurteile zu" hassen" fand das aber noch nie toll. Musste dazu seit meiner Erkrankung aber viel lernen und teilweise auch Lehrgeld bezahlen. Das moechte ich einfach nicht mehr allzu oft erleben. Sind aber abgeschlossene Geschichten, seis drum.


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#8

RE: Öffentliche Vorführung oder Inklusion?

in Schizophrenie in den Medien 27.03.2018 00:04
von Steffie | 545 Beiträge | 1519 Punkte
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hi, @molly ich bewundere Deinen Mut.

lg


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#9

RE: Öffentliche Vorführung oder Inklusion?

in Schizophrenie in den Medien 27.03.2018 07:34
von Molly | 2.995 Beiträge | 14351 Punkte
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@Jela

Ich gehe damit natürlich auch nicht hausieren, aber für mich ist es nicht mehr schlimm, wenn es jemand weiß. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass ich in einer Psychose niemals austicke, sondern eher mit Depressionen und Angst reagiere. Da kommen keine negativen Reaktionen aus der Umwelt. Ich werde von anderen eher als Opfer gesehen, denn als Gefahr.


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#10

RE: Öffentliche Vorführung oder Inklusion?

in Schizophrenie in den Medien 27.03.2018 07:35
von Molly | 2.995 Beiträge | 14351 Punkte
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Deshalb wird wahrscheinlich auch kaum schlecht über mich geredet.

LG, Molly


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#11

RE: Öffentliche Vorführung oder Inklusion?

in Schizophrenie in den Medien 27.03.2018 09:16
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Ist der Ruf erst ruiniert... ;o)

Man muss nicht mit hausieren gehen das sehe ich auch so und alles andere da ist es denke ich sehr gut wenn man ein tolles Netzwerk hat.
Es ist schon richtig das man sicher nicht jedem alles sagen kann da es leider immer welche gibt die einen dann unter die Gürtellinie schießen.
Ja @Jela ich denke auch das es mindestens eine weitere Generation benötigt bis mal die Vorurteile etwas abgebaut sind.

Das wird auch nicht überall gleich gut funktionieren und daher kann man einen Umgang auch kaum pauschalisieren. Je nach Wohngegend usw. kann da jemand mehr Glück haben als ein anderer. Daher finde ich beides nicht falsch, das muss man für sich selbst immer abwägen.

Grüße Jenie


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#12

RE: Öffentliche Vorführung oder Inklusion?

in Schizophrenie in den Medien 27.03.2018 19:57
von Freia | 876 Beiträge | 6310 Punkte
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Was RTL da mit dem Psychose Betroffenen macht finde ich persönlich ziemlich schlimm und verachtenswert. Alles nur für die Quote, der Kandidat Diego wird jedesmal durchgewinkt und öffentlich vorgeführt. Abscheulich! @Jenie , der 'Bodyguard' bietet doch keinen Schutz um die Würde des Erkrankten Kandidaten zu wahren!? Und Dieter Bohlen ist nun wirklich kein lieber Onkel!


.
Liebe Grüße
Freia

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#13

RE: Öffentliche Vorführung oder Inklusion?

in Schizophrenie in den Medien 27.03.2018 20:28
von Jenie | 1.377 Beiträge | 11023 Punkte
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Nun das ist deine Ansicht @Freia vielleicht ist das für dich als Betroffene anders als für mich als Angehörige.
ich sehe da eher Politik drin was nicht unüblich ist bei derart Sendungen.
Ich sehe auch nicht das er Vorgeführt wird, aber das ist halt meine Sichtweise und mein empfinden dazu.

Er ist so und drängt sich halt gerne in den Vordergrund und das wird auch so gezeigt wie es ist. Teilweise sieht man seine Unsicherheit in den augen und auf der anderen Seite ist er sehr wohl auch klar ansprechbar und versteht sehr wohl was ihm gesagt wird. Jedoch nimmt er den Konkurrenzkampf sehr ernst und tut sich mit der Gruppe schwer. Also passt es doch zu seiner Erkrankung um die man ja nun mal auch weis. Es wäre schon recht komisch wenn er normal wirken würde dann würde ich mir die Frage stellen wo soll der denn krank sein. So ist es deutlich und klar und ich kann damit mir ein Bild machen.

Und das Herr Bohlen nicht nur nett ist dürfte auch klar sein sonst wäre er nicht da wo er heute steht. Dennoch weis ich das er schon jemand ist der einen fable hat für Benachteiligte und das weis ich auch nur deswegen weil ich mit einem seiner Songschreiber befreundet bin.
Und wo steht das der Bodyguard Schutz bieten soll? Auch wird sogar in der Sendung gesagt das er wohl eher nicht für seinen Schutz da sein braucht sondern wohl eher eingreifen könnte wenn er so gegen die anderen wettert.

Das was da gemacht wird nenne ich mal Ernst nehmen. Er war sehr aufgeregt dabei mit seiner Entführung und wenn man jemanden hat der da solche Ängste ausstrahlt warum nicht einen *Bodyguard* anbieten? Der muss ihn ja auch nicht wirklich beschützen sondern damit hat man ihm etwas angeboten was er ja auch angenommen hat und ist in der Tat dann auch mit nach Südafrika geflogen.

Ich sehe darin auch eine Lehre - so kann man damit auch umgehen statt nur abtun oder sonst was.

Aber wie gesagt das ist halt meine persönliche Ansicht und bestätigt für mich auch das wieder wie ich damals bei Monchichi irgendwann den Draht fand in seinem Wahn ihm ein Stückweit auf der Leiter entgegen zu kommen, nach dem ich begriffen hatte das nur dagegen reden nicht zielführend war ihn wohin einzuladen. Bzw. vertrauen zu erhalten.

Grüße Jenie


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#14

RE: Öffentliche Vorführung oder Inklusion?

in Schizophrenie in den Medien 27.03.2018 20:43
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@Jenie , nur dass du es weißt: Ich bewundere dich sehr wie du als Betroffenen Mutter bist. Sowieso kommt mir deine Kraft und Energie schon fast übermenschlich vor.
Bin selbst nur am Rande Betroffene aber auch Angehörige. Sehe da übrigens Parallelen, denn mein Bruder wurde Zeit seines Lebens von unseren Eltern ähnlich beschützt wie dein Sohn.
Finde deine Beiträge hier zum Thema sehr interessant und ich versuche dein Denken zu verstehen - aber kann mich da dann doch nicht anschließen.
Es tut mir im Herzen weh diesen Kandidaten zu sehen, wie er verraten und verkauft wird als Psychose Betroffener.


.
Liebe Grüße
Freia

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#15

RE: Öffentliche Vorführung oder Inklusion?

in Schizophrenie in den Medien 27.03.2018 21:02
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Mh das musst du doch auch gar nicht liebe @Freia . Wenn dir das Weh tut dann ist das so und hat auch seine Daseins Berechtigung. Wir sehen doch alle nur das wie wir aus dem inneren heraus sind und unsere Welt etc. wahrnehmen. Es muss nicht stimmen was ich empfinde - für mich ist es halt so. Und wenn es für dich anders ist, so ist das völlig in Ordnung.

Ich bin da halt generell so das ich psychische Erkrankungen nicht unbedingt als hoffnungslose Krebserkrankung betrachte oder so. Sehe darin eben auch Chancen wenn man erkrankt und nicht nur Abgrund. Klar scheiß ich mir manchmal einen ein, oder habe mir das ein oder andere Mal bei Monchichi auch in die Hosen gemacht vor angst, aber ich verfalle nicht in Mitleid und versuche positiv nach vorn zu schauen.

Vielleicht ist das manchmal auch naiv aber ich bin dann gerne naiv, es lässt sich leichter leben und ich mache mir weniger Sorgen oder Kopf um gewisse Dinge.

Grüße Jenie


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