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#1

Kleiner Zwischenstand

in Treffpunkt für Angehörige 01.01.2018 10:16
von Mieze123 | 29 Beiträge | 116 Punkte
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Hallo zusammen,

ich wünsche euch erst einmal ein frohes neues Jahr:-)

Wollte nur kurz einen Zwischenstand mitteilen. Nachdem meine Mutter nun seit ca. 2 Jahren unbehandelt und mit einem ziemlich starken Wahn und wohl auch Stimmen hören unterwegs war, hat sie jetzt doch wieder den Weg zu einer Psychiaterin gesucht, bei der sie nach ihrer ersten Psychose schon war. Sie hatte letzten Donnerstag einen Trrmin, bei dem ich dabei war, und soll jetzt erst mal Risperdal nehmen ( 2 mg jeweils morgens und abends), dazu noch 50 mg (glaube ich) Seroquel am Abend. Mir kommt die Dosis recht hoch vor, allerdings hat sie morgen gleich wieder einen Termin bei der Ärztin und ich denke, dass das jetzt erst mal nur für den Anfang war, um den Wahn etc. zu mindern.

Risperdal hat ja bei sehr vielen starke Nebenwirkungen verursacht wie ich hier so gelesen habe; ich hoffe, dass es ihr damit aber trotzdem erst mal besser geht, die Symptome mildert, und die Ärztin bei Bedarf das Medikament wechselt. Ich möchte mich bei dem Ganzen nicht mehr so einbinden lassen. Ich hoffe aber sehr, dass meine Mama vielleicht auch endlich mal versucht, eine Therapie o.ä. zu machen, um über das für sie wirklich Erlebte in der Psychose zu sprechen und eben mehr versucht zu machen, als nur Medikamente zu nehmen (auf Dauer gesehen).

Ich wünsche euch allen einen schönen ersten Tag und Start im neuen Jahr! :)

Lg
Mieze



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#2

RE: Kleiner Zwischenstand

in Treffpunkt für Angehörige 01.01.2018 11:04
von Schnitzelchen | 267 Beiträge | 1257 Punkte
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Hallo @Mieze123

auch dir ein frohes, neues Jahr!

Gut dass deine Mutter zur Psychiaterin gegangen ist!

Zu der Höhe des Risperdals: 4 mg ist keine allzu hohe Dosis. Im Vergleich: ich hatte 7 mg in der Klinik und durfte erst auf 6 und jetzt auf 5mg runter gehen. Auch das Seroquel ist super niedrig. 50 mg ist grad mal zum schlafen und hat in dieser Dosis keinen antipsychotischen Effekt. Normal sind Dosen um 600 mg, aber ich hatte auch schon mal 1200 mg. Ich schätze, dass die Psychiaterin erst Mal niedrig anfängt, ehe sie steigert.

Ich wünsche dir, dass es deiner Mama bald besser geht und somit auch dir!

Alles Liebe und viele Grüße,
Schnitzelchen


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#3

RE: Kleiner Zwischenstand

in Treffpunkt für Angehörige 01.01.2018 14:16
von ecki | 155 Beiträge | 439 Punkte
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Zitat von Mieze123 im Beitrag #1
Hallo zusammen,

ich wünsche euch erst einmal ein frohes neues Jahr:-)

Risperdal hat ja bei sehr vielen starke Nebenwirkungen verursacht wie ich hier so gelesen habe

Lg
Mieze




Dir auch ein Frohes Neues Jahr und Deiner Mutter gute Besserung

Risperdal ist immer das erste Mittel was probiert wird. Es gibt Behandlungsleitlinien wo ich es mal gelesen habe.
Wer es nicht verträgt, tippelt meistens. Auf der Stelle die Beine bewegen wie beim gehen. Es ist nahezu unmöglich ruhig zu stehen. Habe ich selber auch gehabt und bei so vielen schon so gesehen.

LG Ecki


Du kannst dein Leben nicht verlängern und du kannst es auch nicht verbreitern. Aber du kannst es vertiefen.
Gorch Fock
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#4

RE: Kleiner Zwischenstand

in Treffpunkt für Angehörige 02.01.2018 19:59
von Mieze123 | 29 Beiträge | 116 Punkte
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Hallo @Schnitzelchen,

vielen Dank :-) Hmmm jetzt bin ich etwas unsicher bzgl dem Seroquel, evtl. waren es doch 500 mg, morgen sehe ich meine Mutter dann frage ich sie.

Da meine Mutter ja alleine ist und meinen behinderten Bruder noch versorgen muss, hoffe ich sehr, dass sie das irgendwie hinbekommt. Obwohl einen die Medis ja erst mal ganz schön weghauen können. Damals bekam sie in der Klinik Haldol und wurde damit sogar entlassen. Musste dann die erste Zeit für sie einkaufen etc. und sie rausbegleiten, sie hatte da auch noch starke Ängste. Von fremden Hilfen hält sie nicht so viel.

Ging es dir bald besser mit den Medikamenten, wenn ich fragen darf? :)

LG und einen schönen Abend :)



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#5

RE: Kleiner Zwischenstand

in Treffpunkt für Angehörige 02.01.2018 20:29
von Mieze123 | 29 Beiträge | 116 Punkte
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Hallo @ecki

Danke dir :-)

Diese Symptome hatte sie damals auch. Sie hatte aber kein neues Medikament erhalten, sondern sie einfach abgesetzt. Glaub sie hatte ihrer Ärztin auch nicht davon berichtet. Bisher kann sie ihre Erkrankung auch nicht sehen.es wäre natürlich schön, wenn das irgendwann anders wäre und sie so nicht mehr solche Ängste haben muss.

LG



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#6

RE: Kleiner Zwischenstand

in Treffpunkt für Angehörige 03.01.2018 06:43
von Schnitzelchen | 267 Beiträge | 1257 Punkte
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Liebe @Mieze123

es ist immer schwierig im Alltag ein neues Medikament einzunehmen, weil es u.U. sehr müde macht und einen, wie du schon sagtest, weghaut.

Ich persönlich habe es noch nie ambulant geschafft, sondern war immer in der Klinik um ein neues Medi einzuschleichen. Wenn ich dann entlassen wurde, hatte ich mich schon daran gewöhnt und konnte sie ohne Probleme weiter nehmen. Das kommt allerdings auch auf die Medikamente an, diese wirken ja sehr unterschiedlich bei den verschiedenen Menschen.

Ich hoffe, deine Mutter verträgt das Risperdal und das Seroquel.

Liebe Grüße und alles Gute!
Schnitzelchen


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#7

RE: Kleiner Zwischenstand

in Treffpunkt für Angehörige 03.01.2018 12:07
von Agi007 | 777 Beiträge | 3456 Punkte
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Hallo,ich hatte auch bei der ersten Psychose 4mg Risperdal in der Klinik bekommen.Es hilft sehr gut bei Positivsymptomen .Ich habe es nur 6 Monate genommen,dann wurde ich auf Abilify und später auf Amisulprid umgestellt.Wenn man stabil ist,dann werden meistens die Medikamente nach einem halben Jahr reduziert.Ich wurde etwas müde von Risperdal,aber gegen die Psychose half es sehr gut.Ich konnte davon wunderbar schlafen.Es ist aber wichtig,dass deine Mutter die Medikamente regelmäßig nimmt.Es gibt Risperdal,glaube ich ,als Depotspritze .Wünsche eine gute Besserung.


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#8

RE: Kleiner Zwischenstand

in Treffpunkt für Angehörige 03.01.2018 12:14
von Molly | 2.585 Beiträge | 11750 Punkte
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Mir wurde von Risperdal total schwindelig. Außerdem schwollen die Nasenschleimhäute zu sodass ich Nachts nur noch durch den Mund atmen konnte und deshalb die Zunge austrocknete. Ich entwickelte in dieser Zeit auch einen Tinnitus, den ich mit der Medikamenteneinnahme in Verbindung brachte.


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