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#1

Ein zwischenstand

in Treffpunkt für Angehörige 16.12.2017 08:55
von Jenie | 541 Beiträge | 4348 Punkte
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Monchichi nimmt nun schon die Zweite Woche morgens kein Olanzapin mehr. Wir haben erst wenige Tage die hälft von 2,5 mg weggelassen, danach jeden zweiten Tag ganz weggelassen und seit etwas über eine Woche nimmt er es gar nicht mehr.

Er steht jeden Tag nun zwischen 12:00 und 13:00 Uhr auf, ist dann zwar noch recht dröpplig, trinkt sich einen Kaffee und dann geht es aber. Er bleibt auf. Er passt auf Motte auf, geht mir ihr auch wenn es nicht gerade schüttet raus und macht auch einen Küchendienst. Das festigen wir gerade.

Wenn wir Unterwegs sind kommt es noch vor, dass er, wenn Menschen reden um uns herum sie Dinge sagen hört und auf sich oder uns bezieht die ich nicht höre oder wo ich eh nicht hinhöre. Er Provoziert auch manchmal ein wenig seine Gedanken um dann dagegen zu steuern. Sprich: Er übt sich darin gegen die Gedanken und Stimmenverfremdungen oder was da bei ihm kommt selbst anzukämpfen. Ablenkung hilft und das innere sich drüber stellen.

Der Älteste ist in Gesprächstherapie mit seinem Burn Out und vertrug die Tabletten nicht die ihm der Doc verschrieben hatte. Er bekam Symptome die er so sonst gar nicht hatte wie – Selbstmordgedanken und Neurodermitis was er sonst nie hatte. Aufgrund seines Berufes ist er nun in einer anonymen Behandlung aber mit Krankschreibung. Man möchte seinen Berufsstand nicht gefährden, da er sich ja auch Selbstständig machen und damit weiter arbeiten möchte usw.

Tja und die Ärztin hat dort mit ihm die Tabletten nun abgesetzt und er bekommt was man nicht meinen Soll: Medizinisches Cannabis.
Das muss er zwar selbst bezahlen und sich kümmern, aber sie findet, dass es bei ihm wirkt und besser so ist, als die Tabletten. Ich merke es ja auch, dass es ihm besser tut musste mich aber erst mal damit anfreunden. Also was Monchichi sogar nicht verträgt, hilft ihm wiederum.
Das ist mal ein Spagat den musste ich auch erst mal verdauen und annehmen lernen da ich den Geruch ja auch nicht so mag. Bzw. Ich bin noch dabei es zu akzeptieren. Da ich inzwischen aber einige hier kennengelernt habe die das auch so haben und machen wird es so langsam mit meinem Umdenken.

Tja und damit verbunden räume ich nun erst mal auf. Übe mich darin den Situationen der beiden gerechter zu werden. Dazu die Familie nebst Männe. Männe und ein Teil der Familie sind da leider sehr Vorurteilig den beiden gegenüber. Egal ob es der älteste mit seinem *besonderen Medikament* ist, oder ob es Monchichi ist der sich ja nicht so hängen lassen soll usw.
Es ist noch ein Stück weg zu gehen, aber die letzten zwei Tage bin ich da ein gutes Stück vorangekommen, so dass wir nun damit erst mal arbeiten können.

Soweit erst mal bei uns der Stand der Dinge Ich finde es ganz positiv, bin aber auch ein wenig Müde von den Ereignissen der letzten Tage und Woche und Ruhe mich nun mal einige Tage etwas mehr aus.

Grüße Jenie


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