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#1

Frage zu Ablify - Olanzapin

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 29.11.2017 18:05
von Jenie | 1.816 Beiträge | 14039 Punkte
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Heute war ich mit Monchichi in der Ambulanz und da es ihm nun deutlich besser geht soll er Ergotherapie bekommen. Kognitiv und evtl. noch was. Der Doc meinte wir könnten morgens nun die 2,5 mg. Olanzapin einfach auch weglassen. Ich habe ihm gesagt das wir das schon mal versucht haben und Monchichi dann schlechter ging. Allerdings hatten wir an den beiden Tagen auch ein wenig mehr Stress als sonst.

Dann meinte er dann soll Monchichi 5mg Ablify nehmen. Bisher bekommt er ja nur dämpfendes Zeug. Also Olanzapin und das Dominal Forte und zum Anheben der Stimmung könne er ja dann Ablify nehmen. Wir haben neue Rezepte dafür mitbekommen und die müsste ich ja morgen dann auch holen.

Wir haben gerade überlegt und nachgedacht. Das eine Dämpft das andere belebt. Olanzapin macht HUnger das Ablify dämpft wiederrum den Hunger sagte er auch noch ok. Aber wenn man das dämpfende reduziert belebt es ja auch denke ich mal, der Hunger ok der wird dann wohl noch bleiben. Ich bin immer ein wenig vorsichtig was viele Medikamente anbelangt und Pharma reicher machen. wobei wenn es notwendig ist da kein anderer Weg mache ich das ja auch immer oder wir.

Ein drittes Medikament wäre es nun hinzu und wieder Nebenwirkungen und Belastung für Niere und Leber mh mh mh

Wir sind am überlegen ob wir nicht doch erst den ersten Vorschlag nochmal versuchen das Olanzapin morgens weg zulassen bevor wir ein drittes hinzu nehmen. Fühle mich da gerade etwas unsicher und bin hin und her gerissen.

Wer hat Erfahrung mit den drei Medikamenten oder was meint ihr?

Grüßle Jenie


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#2

RE: Frage zu Ablify - Olanzapin

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 29.11.2017 20:32
von gerhard | 210 Beiträge | 584 Punkte
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Hallo Jenie,

Olanzapin und Abilify habe ich bereits selbst eingenommen. 10mg Olanzapin bekam ich in meinem ersten psychotischen Schub mit 16 Jahren, nach einem Jahr wurde es abgesetzt, worauf wenig später der zweite Schub folgte. Psychiater stehen aktuell in der Kritik Neuroleptika zu schnell abzusetzen und so starke Entzugserscheinungen herbeizuführen, die der Gesundung nicht gerade förderlich sind und eher einen erneuerten Schub begünstigen.
Nun weiß ich nicht wie hoch die Dosierung des Zyprexas deines Sohnes ist, jedenfalls lautet die Empfehlung laut DGSP (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie) in 10% Schritten zu reduzieren.
Warum Psychiater und Neurologen diese Vorgehensweise in der Regel nicht anwenden, ist mir ein Rätsel.

Hier einmal für dich der Link zu einer Broschüre des DGSP, die das Absetzen von Neuroleptika thematisiert:
https://www.dgsp-ev.de/fileadmin/user_fi...ka_2014_web.pdf

Unter Abilify fühlte ich mich eigentlich ganz gut. Ich nahm es zwischenzeitlich vor circa einem Jahr ein. Allerdings hatte ich heftige Nebenwirkungen, insbesondere Kreislaufprobleme, die womöglich, aber nicht sicher, auf meinen Alkoholkonsum zurückzuführen sind. Unter meiner Dauermedikation, dem Risperdal, habe ich diese Nebenwirkungen nicht.

Ein paar Monate vor dem Versuch mit Abilify hatte ich es mit Seroquel/Quetiapin versucht. Das ging allerdings voll in die Hose, mir gings morgens schlechter als hart verkatert und Grippe zusammen.

Ich finde, dass man bei Neurolptika immer so ein bisschen die Katze im Sack kauft. Es ist schlecht vorhersehbar ob nun dieses oder jenes Medikament die gewünschte Veränderung herbeiführen kann. Es gibt auch die These, dass Neuroleptika ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der minimalsten Nebenwirkungen vergeben werden.

Heute bin ich mir gewiss, dass beispielsweise Antriebsmangel oder Sprachverarmung eher den Krankheitssymptomen zuzuordnen sind und nicht so sehr den Nebenwirkungen. Wobei das individuell ganz unterschiedlich wahrgenommen wird.

Kombitherapie mit zwei oder mehr Medikamenten steht ebenfalls in der Kritik, da die Wechselwirkungen nicht abgeschätzt werden können.

Des Weiteren würde ich euch empfehlen, euch einen niedergelassenen Psychiater zu suchen. In der Ambulanz einer Klinik stehen die Psychiater und Psychologen selbst etwas mehr unter Stress und somit findet nicht gerade eine intensive Auseinandersetzung mit den Patienten und deren Problemen statt. Vielleicht ist das nicht überall so, doch behaupte ich das einfach mal pauschal.


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#3

RE: Frage zu Ablify - Olanzapin

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 29.11.2017 23:02
von Jenie | 1.816 Beiträge | 14039 Punkte
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Danke @gerhard für deine Zeit, Erfahrung und den Link :o)

Monchichis Medikation momentan ist so: 2,5 mg Olanzapin am Morgen und Abends 10 mg Olanzapin mit 40 mg Dominal Forte am Abend.
Einen festen Psychiater haben wir aber erst ab Mitte Januar, dauert ja leider immer 3 Monate ++ bis man einen Ersttermin bekommt.

Ich muss dazu sagen dass meine Kinder wie auch ich fast nie Medikamente nehmen - brauchten. Die haben alle bisher auch keine 4x Antibiotika in ihrem Leben nehmen brauchen. Wir haben die normalen Dinge stets mit Ernährung, Hausmitteln und Alternativen in den Griff bekommen. Daher sprechen wir wenn wir mal was nehmen müssen auch recht schnell auf Medis an. Das sagten die Ärzte auch bei Monchichi.
Wiederrum baut unser Körper auch langsamer ab, leider eben auch Gifte Chemie... und wir haben einige Unverträglichkeiten.

er bekam Anfangs Morgens 5 mg Olanzapin und Abends 80 mg Dominal Forte da war er noch in der Klinik und man sagte immer es käme keine Veränderung. Als ich ihn dann Zuhause einen Tag hatte merkte ich sehr deutlich das er die Tür raus fand, er konnte aber kaum sprechen. Ich hatte ihn dann fünf Tage später ganz nach Hause geholt und merkte das er sehr schnell rausfand, aber das Sprach - Zuck und 18 bis 20 Stunden nur schlafen Problem blieb.

Für mich war fast klar dass die Dosierung für ihn zu hoch ist. Also haben wir nach Rücksprache die das Dominal Forte um die hälfte reduziert und eine Woche später noch das Olanzapin morgens. Seit her ging es ihm viel besser und er konnte endlich sprechen ohne das es so dermaßen verwaschen war und die Zuckungen wurden auch besser.

Das mit dem runterzehnteln hatte ich heute auch angesprochen, da ich es irgendwo schon mal gelesen hatte, aber da ist er drüber hinweggegangen. Am liebsten hätte Monchichi noch Stationär kommen sollen für eine weitere Einstellung mit Ablify.
Er sagte in der Psychatrie gilt, immer nur an einer Schraube drehen. Also vorsichtig.

Tja und Monchichi hat mir vorhin gesagt das er die Olanzapin heute morgen nicht genommen hatte, weil wir ja so früh schon los mussten und später hat er geschlafen und sie nicht mehr genommen. Ok. Auch recht. ich lege ihm für morgen eine Viertel hin. Wir werden erst mal das Olanzapin Morgens nach dem ersten Vorschlag versuchen los zu werden.

Mein Bauchgefühl fühlt sich damit besser an als jetzt noch ein drittes Medikament dazu. Zumal er ja doch inzwischen angefangen hat am leben wieder mehr teil zu nehmen. Morgen geht's mit dem anderen besten Freund ins Kino und Samstag machen sie mit noch paar einen Kartenabend. Es wird doch so langsam und da möchte ich nichts verhunzen :O)

Grüße Jenie


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#4

RE: Frage zu Ablify - Olanzapin

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 29.11.2017 23:57
von escargot | 4.389 Beiträge | 18762 Punkte
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Gut, dass du skeptisch bist mit Dreifachmedikation! Da weiß man halt gar nicht mehr was nun von was kommt!

Ich habe nur Erfahrung mit Olanzapin UND Quetiapin UND Tavor bzw. Olanzapin UND Risperdal UND Tavor. Alles nicht vergleichbar.

Schön, dass du da bist für deinen Monchichi. Ich glaube das ist das Allerwichtigste überhaupt!

Alles Liebe!
escargot


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#5

RE: Frage zu Ablify - Olanzapin

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 30.11.2017 11:50
von Hotte | 1.639 Beiträge | 4808 Punkte
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Hallo Jenie, ich kenne alle drei Medis, aber nicht in dieser Kombination.

Dominal forte bekam ich in der Akutklinik (zusätzlich zu Risperidon) abends zum Schlafen. Ich hatte das zum Glück auf Bedarf und nahm es nur wenige Tage.

Olanzapin nehme ich abends zum Schlafen, bisher in Monotherapie. Dass jemand das morgens gibt, höre ich das erste Mal und finde ich sehr erstaunlich.

Abilify hatte ich nach Risperidon als Monotherapie. Damit hatte ich andere Nebenwirkungen als mit Risperidon...

So wie Du Monchichi beschreibst ist er völlig zugedröhnt. Ich würde eine Zweitmeinung einholen.


---
Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus! (G. Sielaff)
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Ich schreibe auch in der http://www.schreibkommune.de/. Dort findet ihr Geschichten und Artikel mit Themen rund ums Schreiben.
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#6

RE: Frage zu Ablify - Olanzapin

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 30.11.2017 12:51
von UgoAdmin | 2.971 Beiträge | 12119 Punkte
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Zitat von Jenie im Beitrag #3
Monchichis Medikation momentan ist so: 2,5 mg Olanzapin am Morgen und Abends 10 mg Olanzapin mit 40 mg Dominal Forte am Abend.


Olanzapin wirkt an sich schon stark sedierend. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man dann noch Dominal zum Einschlafen braucht. Kein Wunder jedenfalls, wenn die Sprache dann verwaschen ist..


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#7

RE: Frage zu Ablify - Olanzapin

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 30.11.2017 13:00
von Molly | 3.414 Beiträge | 16965 Punkte
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@Jenie!

Es gibt für tagsüber Medikamente die antipsychotisch aber nicht sedierend wirken. ZB Abilify oder Amisulprid.

LG,
Molly


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#8

RE: Frage zu Ablify - Olanzapin

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 30.11.2017 16:38
von Jenie | 1.816 Beiträge | 14039 Punkte
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Dankeschön für eure Zeit, Erfahrung und Meinungen.

Er hat heute früh nur das Viertel genommen. Werde erst mall das Olanzapin morgens abstellen und danach versuchen wir mal noch das Dominal abzustellen. Zugedröhnt ja das kommt hin. Der steht morgens auf und sein Kreislauf ist absolut im Keller, selbst mi Kaffee muss er sich wieder hinlegen und dann schläft er weiter bis Mittags.

Als er in die Klinik kam bekam er ja als aller erstes Risperdal morgens und Abends und das Dominal Forte noch abends dazu. Aber davon war er nur Apathisch. Danach haben sie auf Olanzapin umgestellt.
Das Abilify ok ja gut, das kann man ja dann immer noch, aber da warte ich jetzt ab bis wir Mitte Januar beim übernehmenden Doc sind, zumal ich den schon seit 10 Jahren kenne - es ist meiner der mich damals mit der PTBS behandelte, und ich ihm vertraue weil es eben nicht einer ist der nur auf Medikamente pocht.

Achja Monchichi beschrieb inmer so ein Gefühl im Brustbereich wie ein Druck was er seit dem Wahn hatte. Das ist jetzt immer hin schon viel schwächer geworden sagt er. Er meint es fühle sich immer ein wenig so an wie wenn man sich freut.
Ich kenne sowas in der Art ja auch, Übermüdung und dann habe ich auch Druck oben und so ein Gefühl das ich nicht gut beschreiben kann und wenn ich genug schlaf dann hatte geht es wieder weg. Also wenn das schon mal besser wird denke ich das er allmählich genug soviel geschlafen hat.

Habe die neuen Pillen heute auch nicht abgeholt und werde das dem Ambulanz Doc nächste Woche auch so sagen,


Grüße Jenie


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zuletzt bearbeitet 30.11.2017 16:41 | nach oben springen

#9

RE: Frage zu Ablify - Olanzapin

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 01.12.2017 15:07
von Schlendrian | 403 Beiträge | 2478 Punkte
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Abilify ist ein ganz gutes Medikament und wirkt teilweise aktivierend, aber bei manchen auch ermüdend. 5 mg ist aber eine sehr niedrige Dosis. Eigentlich halte ich nichts von Mehrfachkombinationen, vor allem weil alles 3 Neuroleptika sind. Ich würde es vielleicht erstmal ohne die 2,5 mg Olanzapin probieren oder diese auf 1 mg vorher senken, wenn das möglich ist. Also ganz langsam ausschleichen. Ich würde dann Abilify nur einschleichen, wenn ein morgendliches Neuroleptikum notwendig wäre.

LG


Schizophrenie ist eine Gabe, die außer mir, niemand zur Kenntnis nimmt.
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#10

RE: Frage zu Ablify - Olanzapin

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 01.12.2017 17:38
von horst364 | 145 Beiträge | 882 Punkte
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Hallo,

Ich habe auch jahrelang abends Olanzapin und morgens Abilify genommen. Morgens habe ich auch schon Olanzapin genommen. Da ist man den halben Tag lang zugedröhnt und zu nicht viel in der Lage. Meine Erfahrung ist aber, dass man die Nebenwirkungen des einen Medikamentes nicht mit einem anderen Medikament wegmachen kann. Deshalb habe ich das Abilify irgendwann weggelassen, da ich davon nur zusätzliche Nebenwirkungen hatte. Manche Ärzte verschreiben gegen jegliche Symptome irgendwelche Medikamente und denken, dann müsste es schon passen. Reduzieren halte ich für sinnvoller. Eigentlich kann man höhere Dosen relativ schnell reduzieren. Nur bei niedrigeren Dosen oder beim Absetzen muss man sehr langsam und vorsichtig reduzieren. Außerdem sollte bedacht werden, dass wenn man so viel schläft, die Muskulatur auch abbaut und man dadurch Probleme bekommen kann.


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#11

RE: Frage zu Ablify - Olanzapin

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 01.12.2017 19:34
von Jenie | 1.816 Beiträge | 14039 Punkte
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Vielen herzlichen Dank für eure Antworten

Heute hat er wieder nur ein viertel genommen und bisher klappt das sehr gut. Werde das mal noch einige Tage weiter so laufen lassen und wenn mir mein Gefühl grünes Licht gibt das andere viertel noch weglassen. Werde berichten wie es sich entwickelt.
Monchichi ist ja auch eher einer der hyperaktiven Sorte, also der läuft normal mit Flugbenzin, daher denke ich das reduzieren erst mal reichen sollte.

Der ist mir noch zu dolle zu gedröhnt. Heute hat er sich Mittags auf die Couch gesetzt, dabei hielt er die rechte Hand mit dem Arm so krampfhaft am Körper, auch die Hand so komisch, er ist nicht locker und hatte auch wieder Zuckungen dabei in den Bewegungen. Das ist immer Morgens und Mittags extrem und wenn er dann nochmal geschlafen hat so ab 16:00 Uhr lässt es nach und er wird lockerer.

Mir gefällt das nicht und es tut mir auch weh ihn so zu sehen
Aber ich lasse es mir nicht anmerken und muntere ihn auf. Ich habe ihn mal gefragt ob er das selber merkt, nein er merkt das gar nicht und habe ihm auch mal als es akut da war drauf aufmerksam gemacht, da hat er dann ein wenig sich lockerer machen können, aber er merkt das selbst nicht wenn er so langsamer spricht, näselt, Zuckungen hat oder verkrampfte Haltungen.

Naja was solls es wird schon werden habe viel Hoffnung

Grüßle Jenie


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#12

RE: Frage zu Ablify - Olanzapin

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 01.12.2017 19:42
von escargot | 4.389 Beiträge | 18762 Punkte
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Zitat von Jenie im Beitrag #8
Das ist jetzt immer hin schon viel schwächer geworden sagt er. Er meint es fühle sich immer ein wenig so an wie wenn man sich freut.

Achja Monchichi beschrieb inmer so ein Gefühl im Brustbereich wie ein Druck was er seit dem Wahn hatte. Das ist jetzt immer hin schon viel schwächer geworden sagt er. Er meint es fühle sich immer ein wenig so an wie wenn man sich freut.
Ich kenne sowas in der Art ja auch, Übermüdung und dann habe ich auch Druck oben und so ein Gefühl das ich nicht gut beschreiben kann und wenn ich genug schlaf dann hatte geht es wieder weg. Also wenn das schon mal besser wird denke ich das er allmählich genug soviel geschlafen hat.



Insbesondere auch zu #11 @Jenie!

In meiner Körperthrapie habe ich gelernt, dass das ein Körpersignal (für was auch immer) ist! Ich zum Beispiel halte die Luft an, wenn ich Stress habe oder Angst und dann bekomme ich ganz schnell Wahrnehmungsstörungen.

Es ist gut, wenn er sich beobachtet und seine Körpersignale wahr nimmt. Vielleicht wäre Körpertherapie auch etwas für ihn? Aber nicht alle trauen sich an "sowas" ran. Aber einen Versuch wäre es vielleicht wert. Ich hatte Glück und wünsche euch auch Glück!

Liebe Grüße
escargot


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#13

RE: Frage zu Ablify - Olanzapin

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 03.12.2017 01:07
von Molly | 3.414 Beiträge | 16965 Punkte
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Hallo @Jenie !

Ich möchte dich ein wenig warnen, was das Absetzen angeht!

Bei mir ist es jedes mal so, dass ich die ersten drei bis vier Wochen nach dem Absetzen oder Reduzieren noch ganz gut klar komme. Erst mal fühle ich mich sogar viel besser, weil die Nebenwirkungen des Medikamentes wegfallen. Das nennt man Honeymoon-Effekt. Die Stimmen und die Paranoia werden aber schleichend stärker und dann nach ca. vier Wochen kann ich es im normalen Leben (also unter Leuten bei der Arbeit und so) kaum noch aushalten.

Ich denke dann, dass alle mich beobachten und sich über mich lustig machen, die Stimmen reden ständig und da ich sie dann auch gut verstehen kann, schlägt alles was sie sagen voll auf meine Gefühlswelt durch. Ich werde dann auch depressiv und bekomme Angstzustände, dass ich es einfach nicht mehr schaffe und das vielleicht auch für immer so bleiben wird.

Nach einigen derartigen Versuchen weiß ich, dass die Medikamente wenn ich sie dann wieder in einer erhöhten Dosis einnehme nach weiteren drei bis vier Wochen meinen Seelenzustand wieder einregulieren und es mir dann nach noch einigen Wochen auch wieder gut geht. Das ist dann aber eine sehr schwere Zeit und im seelischen Bereich schon mit den Schmerzen bei einer schlimmen, akut körperlichen Krankheit vergleichbar.

LG,
Molly


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#14

RE: Frage zu Ablify - Olanzapin

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 03.12.2017 08:54
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Danke sehr @Molly und @escargot

Gestern hat er wieder eine halbe genommen statt ein viertel weniger. Durch das blöde Gespräch mit seinem Vater kam er abends spät nochmal zu mir und sagte er habe einen Rückfall gehabt. Er habe als er auf dem Balkon etwa zwei Stunden nach dem Gespräch ging wieder Stimmen gehört. Also unten waren Menschen und die haben zu ihm hochgerufen er solle doch mal Hallo sagen usw.

Mh ich stelle auch fest das er noch nicht Stimmen hört die nicht da sind sondern er deutet wenn eh welche reden anders. Oder erlebt es halt anders. DAs war in seinem Wahn ja auch schon so.

Das ist blöde es ist der zweite Reduzierungsversuch und wie beim ersten kommt am dritten Tag eine Verschlechterung. Allerdings ist bei beiden Versuchen auch Stress dagewesen. In dem Falle ja das blöde Gespräch wegen dem Unterhalt mit dem Vater.

Ich muss mehr Ruhe reinbringen für ihn. Er ist nicht in der Lage zu klagen das möchte ich ihm nicht antun. Ich werde erst mal zusehen das ich vollends kläre wo das Geld erst mal ersetzt werden kann. Wohngeldbescheid kam gestern sind aber 130 Euro nur und wäre sogar weniger als die 200 Euro vom Vater. Also werde ich mich heute hinsetzen wenn Motte nachher bei Oma ist und den Hartz vier Antrag anfangen zu bearbeiten.

Eine Klage werde ich nur dann anstrengen wenn ich einen Weg finde es stellvertretend für ihn machen zu können und das auch mit einer Psychosozialen Betreuung hier oder so. Mir ist das zu heavy. Es bringt nichts um jeden Preis den ollen zum zahlen zu zwingen. Bisher musste ich das immer und ich denke das hat auch viel dazu geführt das Monchichi so krank geworden ist und es den beiden großen Jungs immer wieder dadurch nicht gut ging. Jetzt wo er krank ist, wäre es dass erst mal das wir es nicht müssen weil es für Monchichi nicht gut ist sagte der von der Psychologischen Beratungsstelle.

Auch wenn es mich ärgert das er die Situation für sich ausnutzt aber ich bin Geduldig und habe Zeit... Er wird seine Quittung im Leben noch bekommen.

Vielleicht versuchen wir auch erst mal wenn es ihm jetzt einige Tage wieder besser geht das Dominal Forte abends loszuwerden. Ist evtl. die bessere Vatiante. Mal sehen wir probieren wie geht und ich werde erst mal für Ruhe und vor allem für Unterstützung sorgen dass wir noch bekommen.

Grüßle Jenie


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#15

RE: Frage zu Ablify - Olanzapin

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 03.12.2017 13:36
von Molly | 3.414 Beiträge | 16965 Punkte
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@Jenie !

Ihr müsst eine gleichbleibende Dosierung beibehalten. Sonst kann sich da nichts regulieren. So weit ich weiß, sollte die vom Arzt verordnete Dosis mindestens ein Jahr bleiben. Erst dann kann man langsam an eine Reduzierung denken, wenn der Betroffene sich stabilisiert hat.

Wenn es selbst mit regelmäßiger Einnahme Probleme gibt, stimmt etwas mit dem Umfeld nicht oder die Nebenwirkungen sind zu schlimm. Liegt es an den Nebenwirkungen, muss man nach einem verträglicheren Medikament suchen, liegt es am Umfeld muss man da etwas ändern, damit psychosozialer Stress erst gar nicht auftritt.

Am besten wäre es Millionär zu sein, denn dann kann man sich sein Leben so einrichten wie man will. Blöder Spruch, ich weiß!

LG,
Molly


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