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#1

Die Weihnachtsgeschichte der Kelly, eine richtige Geschichte, und es weihnachtet sehr

in Betroffenen-Literatur 12.11.2017 16:12
von Dana Dolata | 14 Beiträge | 111 Punkte
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Ich weiß, Weihnachten ist noch ein bisschen hin ... Aber nun handelt diese meine Erzählung auch von den Wochen davor, auch bezüglich Planung; ach, lest doch selbst einmal hinein ...

Die Weihnachtsgeschichte der Kelly, eine richtige Geschichte, und es weihnachtet sehr

Kelly, im Nadelöhr zwischen ihrem Schreibtisch, und ihrem Tisch, saß aufgehockert am offenen Fenster. Weihnachten, was für ein Wort, es hält immer, was es verspricht, leider nur kann dies alles sein. Es kann modrig sein und toll aber. Es kann mies sein. Und aus jüngerer Zeit stammend. Kelly wusste, es ist immer etwas Starkes, was das Fest ausmacht. Und wartete auf's kommende X-mas, notierte einen Zettel – mit Wünschen. Ihr Fenster stand weit offen. Es war September: Zeit der Tage, die tiefschön sind. Kelly sah's auch so und saß auch so, ganz nah dran an der seichten Luft, kündend von Herbst.

Geschenke hatte sie schon. Die ja kaufst am Besten das ganze Jahr über. Am Schönsten wäre es so, dachte Kelly und holte ihr Geschenk für Blanche und Eduard hervor, ihre Freunde, es waren ein Füller und ein Kugelschreiber, im Set, jeder sollte einen bekommen, und sie waren in ihrem Aquamarin und aus dem Holz so bezirzend, dass Kelly sie nun besah. Sie betastete sie auch, wischte dann ab und ab in den Schrank, bis Weihnachten, das dauert noch.

Außer in den Geschäften. Da fand sich das Zuckerzeug bereits. Und die Schietwetterweine. Alles ganz fein aufgereiht: haltbar bis Ostern. Kelly aß den Kram auch schon. Schmeckte ihr – eigentlich das ganze Jahr und so war eines ihre Lieblingsgetränke auch der Milchkaffee mit Zimtaroma, das ist wie Weihnachten im Becher.

Ihr Wunschzettel: Riesengroß sollte er werden. Bis jetzt stand nur dort drauf: Gefühl. Ihre Medikamente: Sie lösten eine Verflachung derer aus. Ihrer war sie es leid. Sie wollte Gefühl und das am besten gestern. Da ihr die Zeit so wie nicht wert vorkam. Allerdings spielte sie gerne Konsolenspiele. Da nur hatte sie gar nicht das „Gefühl“, etwas zu vertrödeln …

Es umgab sie mit schönen Sachen. Gerade übrigens auch am ersten Weihnachtsfeiertag und am zweiten. Heiligabend immer noch relaxt eigentlich. Nur die Familie, keine sozialen Sachen mit Lachen, obwohl viel Dreck mit bizarren Tanten und noch rassistischeren Onkeln am Tisch hochkommt. Da dann grub sie sich ein. Extra: Konsolenspielzeit!

Es ließ sie die Zeit vergessen. Auch die bis zum Fest, denn die war die Prekärste. Weihnachten, das steht einmal im Jahr auf dem Plan, und wenn dann du ab Sommer Panik davor hast, ist dies mehr als unerfreulich. Das halbe Jahr Weihnachten, dann lieber die Spiele. Jetzt schon.

Außer Rassismus, was eigentlich war noch. Konzentration vor allem. Aber nicht … auf das Wesentliche, nicht … wie der Gedanke des Festes es doch war. Vielmehr fehlte sie, die gute alte Konzentration, und zwar … bei Tisch! Kellys Psychose, die hatte Negativsymptome inne. Sie waren nicht die negativsten der Symptome der Psychose. Das waren die Positivsymptome mit Angst und Stimmen und noch mehr Angst, auch unsäglich großer, und dann den Halluzinationen. Negativsymptome, das will, dass all diese Dinge, die eben nicht auf Seite der Positivsymptome stehen, beschrieben werden. Soziale Angst, soziale Abschottung, Gefühlsverflachung – und so weiter.

Kelly war einfach nicht belastbar. Am Tisch, es ist immer der Tisch, nie der Garten, konnte sie sich nicht fallenlassen, ganz sie selbst sein. Sie baute eine Konzentration auf, es war gar nicht intrinsisch, hielt sie, und hatte Angst davor, dass die Leute immer noch am Tisch saßen, wenn sie abzuflauen begann. Gerade auch, saßen die Rassisten bei Kaffee und Kuchen und ihr. Nämlich dann war es so, dass Kelly sich die Blöße nicht geben wollte. Sie spielte nicht die ganze Zeit an der Maschine am ersten und zweiten Weihnachtstag. Sie gab auch Widerstand.

Sie kommt aus der DDR. Und schon als Kind bot sie den Onkeln Paroli. Mit kurzen Sätzen, so prägnant, wie fast nur Kinder sie vermögen. In der DDR war es auch, wo Kelly „Bananen“ einmal auf ihren Wunschzettel schrieb. Die gab es damals nicht gerade in Hülle und Fülle. Es gab sie kaum, Kelly wollte welche, so landeten sie auf einem Wunschzettel, der … in den alten Weihnachten Anekdote war. Alt, das war ungefähr zwischen DDR und Psychose.

Das schönste Fest war es da. Es wurde gesungen. Und es gab die Geschenke, über und über: Es gab feines Essen! Und eine große Vorfreude, die gab es auch. Das ist vergangen. Rührseligkeit und Glückseligkeit waren mangelnder Konzentration gewichen – wundertoll. Kelly ging pinkeln.

Jahrelang träumte sie von einem Freund, der sie rausholte. Raus aus dem Tanten-Onkel-Horror. Tatsächlich sollte genau das in diesem Jahr zum ersten Mal passieren. Und zwar auf den Färöer-Inseln. Mit Kamin. Und sonst ohne alles. Mit Kamin! Und auch nicht ohne Geschenke. Sie würde Frank einen Rollkragenpullover schenken in diesem Jahr, er war rosa und beige, mit noch einem Klecks Weinrot. Sah schön aus. Würde ihm stehen, nicht kratzend stehen und gerade auch auf den Inseln. Wie sie es sich immer dachte, würde es werden, und das in diesem Jahr.

Weihnachten …

Es wird auch gekocht, dachte Kelly. Aktuell wollte sie nur Spaghetti. Aber mein Freund, der will immer nur essen gehen. Auch im Nirgendwo zwischen Island, dem UK.

Er wird auch eine CD geschenkt bekommen. Pillatoss hieß die Band, die Veröffentlichung der CD wird auch für Kelly wie Weihnachten sein. Sie wusste das auch schon, sie sehnte es herbei zwischen Schreibtisch und Tisch. Zwischen Schreibtisch und Tisch war schon ein bisschen Weihnachten bei Kelly.

Wunschzettel:

Keine Angst
– Färöer –
Gefühl
Lauschigkeit
Fuck-Racism-Gespräche
Kamin
Auch die Pillatoss-CD …
Essen gehen! Oder Spaghetti. Im Garten der Ferienwohnung.
Einen Mantel für die möglichen Spaghetti im Garten der Ferienwohnung


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#2

RE: Die Weihnachtsgeschichte der Kelly, eine richtige Geschichte, und es weihnachtet sehr

in Betroffenen-Literatur 13.11.2017 19:55
von Sartorius77 | 784 Beiträge | 4133 Punkte
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Ich finde es schade, dass niemand bisher was dazu geschrieben hat.

Ich finde die Geschichte schwierig zu lesen. Und zwar, weil du so sprunghaft schreibst. Oder vielleicht so: mir fehlt ein wenig der Kitt zwischen den Sätzen, etwas, das einen ruhigen Erzählfluß erzeugt. Aber vielleicht willst du das ja gar nicht. Und das Ende mit dem Wunschzettel verstehe ich nicht. Das sieht für mich so aus, als ob die Erählung mittendrin abbricht. Hmm.

Aber mach in jedem Fall weiter, ich hab ja schon geschrieben, dass ich es toll finde, wie mal wieder jemand literarisch tätig wird.


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#3

RE: Die Weihnachtsgeschichte der Kelly, eine richtige Geschichte, und es weihnachtet sehr

in Betroffenen-Literatur 13.11.2017 22:12
von Molly | 3.342 Beiträge | 16539 Punkte
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Hallo @Dana Dolata!

Leider bin ich erst jetzt dazu gekommen zu lesen!

Ich finde deine Geschichten irgendwie schön. So verträumt... Der Stil würde mir gefallen, aber ich hab auch einige Fehler gefunden, die du jetzt leider nicht mehr ausbessern kannst. Wenn du deine Geschichten als Blog einstellen würdest, könntest du Fehler auch nach längerer Zeit noch kitten.

LG,
Molly


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zuletzt bearbeitet 13.11.2017 22:13 | nach oben springen

#4

RE: Die Weihnachtsgeschichte der Kelly, eine richtige Geschichte, und es weihnachtet sehr

in Betroffenen-Literatur 14.11.2017 15:29
von Dana Dolata | 14 Beiträge | 111 Punkte
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Lieber Sartorius77,

wenn ich in einen Schreibfluss gerate, empfinde ich es als langweilig. Meint, es soll so ein bisschen spröde schon auch sein. Am Ende ist für Kelly schon ein bisschen Weihnachten, da sie sich auf das diesjährige alternative X-mas auf den Färöer-Inseln freut. In diesem Jahr braucht sie im Vorfeld keine Computerspiele, mit denen sie sich sonst abgelenkt hat, ihr Freund Frank ermöglicht ihr ein Fest, wie es auch endlich einmal im Rahmen ihrer Möglichkeiten ist beziehungsweise auch noch schön für sie wäre. Und das ist das Ende. Na! Ihr Wunschzettel kommt noch ... In dem ist alles noch einmal zusammengedampft. Und ich dachte, es ist vielleicht witzige Idee, im Text ist von einem solchen ja auch bereits die Rede.

Grüße!

Und an Molly, wenn du Muße hast, schreibe gerne einmal auf, was du ändern würdest. Ich dann könnte am Ende des Threads noch eine neue überarbeitete Version anhängen. Was ich nur ganz ganz wahrscheinlich nicht würde, denn ich schreibe in erster Linie für mich und ich mag dies Geschichterl bereits ganz gerne. Klar ist es schön, wenn ich auch gelesen werde, aber ich muss mit allem, was ich rausgebe, ok sein. Schiele nicht auf den Leser, zu dem ich mir dennoch immer aber wünsche, dass er etwas mitnehmen kann. Aber ich schreibe nicht nach seinem Maul. Auf deine Ideen wäre ich dennoch ganz gespannt. Schreib mal auf, wenn du Lust hast! DA würde ich mich aber freuen!

Gruß. Dana


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#5

RE: Die Weihnachtsgeschichte der Kelly, eine richtige Geschichte, und es weihnachtet sehr

in Betroffenen-Literatur 14.11.2017 22:51
von Molly | 3.342 Beiträge | 16539 Punkte
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Liebe @DanaDolata!

Ich hab mal kurz den Anfang deiner Geschichte durchgesehen:

Zitat von Dana Dolata im Beitrag #1
Ich weiß, Weihnachten ist noch ein bisschen hin ... Aber nun handelt diese meine Erzählung auch von den Wochen davor, auch bezüglich Planung; ach, lest doch selbst einmal hinein ...

Die Weihnachtsgeschichte der Kelly, eine richtige Geschichte, und es weihnachtet sehr

Kelly, im Nadelöhr zwischen ihrem Schreibtisch, und ihrem Tisch, saß aufgehockert am offenen Fenster. Weihnachten, was für ein Wort, es hält immer, was es verspricht, leider nur kann dies alles sein. Es kann modrig sein und toll aber. Es kann mies sein. Und aus jüngerer Zeit stammend. Kelly wusste, es ist immer etwas Starkes, was das Fest ausmacht. Und wartete auf's kommende X-mas, notierte einen Zettel – mit Wünschen. Ihr Fenster stand weit offen. Es war September: Zeit der Tage, die tiefschön sind. Kelly sah's auch so und saß auch so, ganz nah dran an der seichten Luft, kündend von Herbst.

Geschenke hatte sie schon. Die ja kaufst am Besten das ganze Jahr über. Am Schönsten wäre es so, dachte Kelly und holte ihr Geschenk für Blanche und Eduard hervor, ihre Freunde, es waren ein Füller und ein Kugelschreiber, im Set, jeder sollte einen bekommen, und sie waren in ihrem Aquamarin und aus dem Holz so bezirzend, dass Kelly sie nun besah. Sie betastete sie auch, wischte dann ab und ab in den Schrank, bis Weihnachten, das dauert noch.

Außer in den Geschäften. Da fand sich das Zuckerzeug bereits. Und die Schietwetterweine. Alles ganz fein aufgereiht: haltbar bis Ostern. Kelly aß den Kram auch schon. Schmeckte ihr – eigentlich das ganze Jahr und so war eines ihre Lieblingsgetränke auch der Milchkaffee mit Zimtaroma, das ist wie Weihnachten im Becher.

Ihr Wunschzettel: Riesengroß sollte er werden. Bis jetzt stand nur dort drauf: Gefühl. Ihre Medikamente: Sie lösten eine Verflachung derer aus. Ihrer war sie es leid. Sie wollte Gefühl und das am besten gestern. Da ihr die Zeit so wie nicht wert vorkam. Allerdings spielte sie gerne Konsolenspiele. Da nur hatte sie gar nicht das „Gefühl“, etwas zu vertrödeln … ...





Ich bin sicher, es ist nicht gut dich hier zu verbessern, aber du hattest ja geschrieben ich soll es tun. Bestimmt hast du einen besonderen Schreibstil, der vielleicht einiges von dem Rot der Sätze, Wörter und Satzzeichen die ich angestrichen habe relativiert, aber er macht es eben schwierig deinen Text zu lesen. Wie gesagt, fällt einem so etwas nach nochmaligem Lesen auf und im Blog kann man es dann verbessern. Aber du hattest ja geschrieben, dass du das nicht möchtest. Mir ist auch klar, dass du anders schreiben kannst wenn du willst, denn in deinem Beitrag über meinem hier tust du das ja. Es liegt also ganz sicher am Schreibstil.

LG,
Molly


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zuletzt bearbeitet 14.11.2017 23:33 | nach oben springen

#6

RE: Die Weihnachtsgeschichte der Kelly, eine richtige Geschichte, und es weihnachtet sehr

in Betroffenen-Literatur 15.11.2017 12:28
von Dana Dolata | 14 Beiträge | 111 Punkte
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Liebe Molly,

vielen Dank, ich freue mich, dass du mir zeigen wolltest, was du anders gemacht hättest. Es ist nun aber so, dass ich aus den Rotmarkierungen größtenteils nicht so recht schlau werde. Dir gefällt "aufgehockert" wohl nicht, dieses Wort gibt es auch nicht, ich habe es für die Geschichte erfunden und sehe dies auch ganz relaxed. Auch mutet das Wort selbst relaxed an - finde ich ... "Wischte dann ab" ist auch besonders formuliert, das sollte schon auch so, ist aber sicher Geschmackssache. "Ihrer war sie es leid" sehe ich hier noch, das ist korrekt aber vielleicht nicht ganz umgangssprachlich, und "da ihr die Zeit so wie nicht wert vorkam", womit gemeint ist, dass sie ihr Gefühl sehr vermisste, welches ihr durch Nebenwirkungen der Medis aber abhanden gekommen war. "Da nur hatte sie ... " ist auch leicht speziell, das gebe ich zu. Das andere, die Rotmarkierungen einzelner Buchstaben und Wörter, verstehe ich leider nicht.

Ich gehe hinsichtlich meines Stils einen besonderen Weg. Es soll nicht zu flüssig sein, etwas aber schon, aber mit kleinen Kanten hier und da gerändert, und einen Schreibfluss mag ich bei mir gar nicht. Er langweilt mich immer zutiefst.

Soll also so, aber es ist sehr interessant zu sehen, wie Andere es empfinden.

Wie gefällt dir der Inhalt?

Grüße!

Dana


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#7

RE: Die Weihnachtsgeschichte der Kelly, eine richtige Geschichte, und es weihnachtet sehr

in Betroffenen-Literatur 15.12.2017 16:49
von Dana Dolata | 14 Beiträge | 111 Punkte
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Die Kurzgeschichte ist heute als Hörfassung im Rahmen eines Podcasts "Geschichtenkapsel" erschienen, vielleicht ja möchtet ihr, gerade auch jetzt in der Vorweihnachtszeit, einmal lauschen. Es ist hier.


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#8

RE: Die Weihnachtsgeschichte der Kelly, eine richtige Geschichte, und es weihnachtet sehr

in Betroffenen-Literatur 16.12.2017 11:10
von Maja | 2.804 Beiträge | 12609 Punkte
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Dankeschön für den Hinweis auf die Geschichtenkapsel, @Dana Dolata

Kelly ist mir gar nicht so unähnlich.

Werde mir auch noch mehr anhören.

Lieber Gruß
Maja


Egal,wie oft ich am Boden liege,ich muss immer einmal mehr aufstehen.
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#9

RE: Die Weihnachtsgeschichte der Kelly, eine richtige Geschichte, und es weihnachtet sehr

in Betroffenen-Literatur 16.12.2017 11:50
von Jenie | 1.754 Beiträge | 13526 Punkte
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Ich habe deine Geschichte oben erst einmal gelesen @Dana Dolata. Das war anstrengender als das normal Verständlich Geschriebene, denn du schreibst in einer ganz eigenen Sprache mit einem eigenen Denken von Satzbau und Wörtern. Es hat den Nachteil dass manch einer es zwei oder drei Mal lesen muss, es ist so nicht flüssig verstehbar. Hat aber wieder rum den Vorteil wenn es einen anspricht oder wenn man es möchte, dass man sich näher mit der Geschichte auseinander setzt um sie zu verstehen.

Der Podcast ist besser dazu. Der Vorleser betont an den richtigen Stellen und durch das Vorlesen gelangt es flüssiger ins Verständnis. Es gibt eine Menge besonderer Geschichtenschreiber und Erzähler die eben nicht übliche Sätze verwenden, mixen das neuere mit alten zusammen, gepaart mit eigenen Wörtern. Je nach eigenem Denken und Verständnis versteht man das eine mehr und das andere schwerer.

Ich ziehe dass da heraus weil mir dies beim Lesen von besonderer Literatur die sich zuhauf in den Regalen meiner Pflegeeltern befindet ein halbes Leben begleitet hat. Ich habe sehr oft mein Grips ganz schön anstrengen müssen wenn Vater in der Adventszeit uns Geschichten Vorlas und das waren mit Vorliebe eben genau jene die in einem besonderen Dialekt oder eben sehr eigen Geschrieben waren.

Mich persönlich hat dies sehr intensiv darin geschult Kauderwelsch und sonstige schwerer verständliche Schreibsen in eine einfache für jeden klar Verständliche Sprache zu übersetzen und mich auch so auszudrücken. Wort Findungen sind etwas sehr spannendes und es gibt für ein und dasselbe unzählige Begriffe je nach Ort, Bildung und Sprach Gewandtheit.

Mach das mal schön weiter denn auch wenn wir heute eher eine Zeit haben mit kurzer knapper und klarer Sprachkommunikation
finde ich es wichtig dass es derart Schreiben gibt die uns noch ein wenig mehr abverlangen um die Kommunikations und Verständnisfähigkeit zu erhalten, auszubauen und zu schulen.

Grüße Jenie


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#10

RE: Die Weihnachtsgeschichte der Kelly, eine richtige Geschichte, und es weihnachtet sehr

in Betroffenen-Literatur 18.12.2017 14:41
von Dana Dolata | 14 Beiträge | 111 Punkte
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Hallo Jenie,

danke für dein Feedback! Kurzum: Das ist von mir schon alles bewusst so angelegt worden. Aber nicht, da du so vielleicht mehr einsteigst in die Geschichte, weil du sie dreimal lesen musst, sondern einfach, weil das mein Empfinden einer Schönheit widerspiegelt. Ich will nicht zu flüssig schreiben, da es mich langweilt, ich möchte meine Texte quasi umranden - mit einer schönen Borte - an der man sich auch mal festhakt ;-) Aber ach, was soll's, lass es einfach haken! ;-)

Und doch, es stimmt, was du sagst, dass du vielleicht mehr in die Tiefe kommst durch schwierige Texte. Um mein Englisch zu verbessern, lese ich gerade ein Buch auf Englisch und Deutsch, ich habe mir zwei Ausgaben gekauft, und ich steige hier viel mehr ein in das Ganze. In diesem Fall aber leider auch mehr, als der Text für mich hergibt, aber das System ist schonmal gut!!! ;-)

Lieben Gruß!

Dana


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