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#1

Zudröhnen oder Ausschleichen...

in Schizophrenie in den Medien 10.10.2017 19:02
von Freia | 833 Beiträge | 5959 Punkte
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#2

RE: Zudröhnen oder Ausschleichen...

in Schizophrenie in den Medien 11.10.2017 06:24
von nagarjuna2017 (gelöscht)
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Hallo Freia,

sehr guter Beitrag,danke dir!

Nagarjuna


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#3

RE: Zudröhnen oder Ausschleichen...

in Schizophrenie in den Medien 11.10.2017 08:55
von lucky | 48 Beiträge | 538 Punkte
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ich schliesse mich dem an @Freia toller und ineresannter beitrag danke dir


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#4

RE: Zudröhnen oder Ausschleichen...

in Schizophrenie in den Medien 11.10.2017 10:08
von Freia | 833 Beiträge | 5959 Punkte
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Ja, ich finde den Podcast auch sehr gut und informativ.
Ehrlich gesagt finde ich diese ungeschminkte Wahrheit was die Psychopharmaka-Lüge betrifft aber auch ganz schön harten Toback. Ebenso die Tatsache, dass die Forschungen auf dem Gebiet abgebrochen wurden und es allenfalls einen neuen halbherzigen Ansatz gibt.
So richtig gerne will man das alles nicht hören.


.
Liebe Grüße
Freia

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#5

RE: Zudröhnen oder Ausschleichen...

in Schizophrenie in den Medien 11.10.2017 10:10
von lucky | 48 Beiträge | 538 Punkte
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Da gebe ich Dir unbedingt Recht @Freia harter Tobak , das hat mich auch bischen Geschockt


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#6

RE: Zudröhnen oder Ausschleichen...

in Schizophrenie in den Medien 11.10.2017 10:17
von escargot | 3.743 Beiträge | 13852 Punkte
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Ja liebe @Freia, lieben Dank für`s Teilen des Podcasts!

Ich finde das auch ziemlich ernüchternd irgendwie (Pillen zunächst nur "um mal runter zu kommen und zur Entspannung", Forschung quasi gestoppt etc.) und ganz zum Schluss der Beitrag von Frau P. über das "Schweben", der auch im Buch "Die abklingende Psychose" vorkommt, hat mich bewegt. Mir ging es auch so, dass ich ein bisschen erleichtert aufgeatmet habe, dass es dafür offenbar ein Wort gibt und @Sartorius77 sagte das sei nicht neu. Er kenne es aus einem Buch. Wüsste schon gern aus welchem. Nun, für mich ist das dennoch neu und auch erleichternd! :)
In dem Buch steht allerdings auch, dass es Monate oder Jahre brauche, bis das (vielleicht) mal verschwinde. Sehr krass.

Liebe Grüße
escargot


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Anais Nin
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zuletzt bearbeitet 11.10.2017 10:20 | nach oben springen

#7

RE: Zudröhnen oder Ausschleichen...

in Schizophrenie in den Medien 11.10.2017 13:58
von nagarjuna2017 (gelöscht)
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Hallo Freia,

der Podcast hat im wesentlichen meine Ansichten und Überzeugungen bestätigt,so dass ich sagen kann,dass ich mich auf dem richtigen Weg fühle.
Interessant fand ich auch,als der Arzt aus der Charite,bei dem man Reduzieren konnte,gesagt hat,dass die meisten Psychiater in zu großen Schritten reduzieren und die herkömmlichen Tablettendosen gar nicht für eine vorsichtige und vernünftige Reduktion hergestellt sind.
Toll fand ich auch seinen Hinweis,dass bei einem entsprechenden Rezept die Apotheker durchaus kleinere Dosen bzw. Tabletten mit geringeren Dosierungen herstellen können.

Doch am Besten fand ich die Beschreibung eines Experten,der meinte,dass es nicht mehr um das Bekämpfen von Symptomen,sondern vielmehr um die Steigerung der Lebensqualität von Psychose-Erfahrenen gehen muss...

Grüße,Nagarjuna


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#8

RE: Zudröhnen oder Ausschleichen...

in Schizophrenie in den Medien 11.10.2017 14:34
von escargot | 3.743 Beiträge | 13852 Punkte
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@nagarjuna2017 ja, das mit der LebensQUALITÄT ist mir auch sehr wichtig und schön, dass das mal so halbwegs offen auch kommuniziert wird. Ich sage auch ich will mein Leben LEBEN. Und nicht mich (dauerhaft) verstecken oder verkriechen. Aber leicht ist das wahrlich nicht.

Liebe Grüße
esc.


>> And the day came when the risk to remain tight in a bud was more painful than the risk it took to blossom <<
Anais Nin
zuletzt bearbeitet 11.10.2017 14:35 | nach oben springen

#9

RE: Zudröhnen oder Ausschleichen...

in Schizophrenie in den Medien 11.10.2017 14:56
von Ste und Humpel | 88 Beiträge | 752 Punkte
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Danke Freia, sehr interessanter Artikel. Finden wir wunderbar, dass solches Wissen und solche Strömungen bekannt werden. Liebs Grüessle, Ste und Hump



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#10

RE: Zudröhnen oder Ausschleichen...

in Schizophrenie in den Medien 11.10.2017 16:27
von Sartorius77 | 584 Beiträge | 2790 Punkte
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Natürlich findet man sich da wieder: Gewichtszunahme, den Tag ohne Plan verbringen, keine Gedanken oder Gefühle...kennt man alles, zumindest in Ansätzen. Mein Problem in weit größerem Maße sind allerdings die Symptome aus der Psychose, die einfach nicht mehr weg gehen. Ich habe das Gefühl, durch diesen Geräuschteppich, den ich habe, kann ich mich nur noch schwer auf andere Dinge konzentrieren. Die Geräusche holen mich immer wieder ein. Dagegen sollte mal jemand was erfinden.


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#11

RE: Zudröhnen oder Ausschleichen...

in Schizophrenie in den Medien 11.10.2017 17:20
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Die Information, dass man die meisten NL auch als Reinsubstanz vom Apotheker in Microdosierungen in Kapseln geben lassen kann, ist Gold wert. Das ist sowas, das kann glaube ich vielen Menschen viel Leid ersparen, bei'm Reduzieren bzw. Absetzen, oder ein einigermassen schmerzloses Absetzen überhaupt ermöglichen.

Ich habe den Beitrag sehr genossen, viele Ideen, die ich wichtig fand und finde wiedergefunden. Wenn das der WDR ist und die Meinungen mittlerweile anerkannt, dann hat sich denke ich schon viel getan in Sachen Konzepte zur Behandlung von Psychosen. Vielleicht ist es auch eine Frage von Ärztegenerationen, und die der alten Schule werden nach und nach von aufgeschlosseneren jüngeren Menschen ersetzt?

Ich fand das ausgewogene in der Diskussion dieses Beitrages auch gut. Sonst bekommt man in der Frage "Psychopharmaka" ja oft nur stark polarisierte, einseitige Meinungen dargelegt. In diesem Beitrag erscheinen mir realistischere Abwägungen zur nicht ganz einfachen Thematik gemacht worden zu sein.

Überrascht hat mich wirklich die dargestellte Konsequenz zur Idee der Genesungsbegleitung. Habe ich da etliche Entwicklungen verschlafen die letzten Jahre? Ich bin auch schon lange durch eigene Erfahrungen der Ansicht, dass eine Akzeptanz der Symptome, eine Verarbeitung der Erlebnisse in der Psychose und die Arbeit daran, bestehende Symptome besser (bewusster) verstehen und handhaben zu lernen, vielen Betroffenen eine enorme Hilfe sein könnte. Ich glaube auch daran, dass durch die richtige Art der Arbeit daran vielen Betroffenen, wenn schon keine Heilung, dann zumindest ein wirklich leichter tragbares Leben trotz Symptomen und mit möglichst niedriger oder gar abgesetzter Medikation ermöglicht werden kann. Ich habe vor Jahren noch darüber geflucht, dass es in meiner Wahrnehmung kaum ernsthafte Angebote abseits von aus meiner Sicht eher fahrlässigen Esoterik-Spinnern in diese Richtung gab, und ich mir meinen Zugang zum Handhaben meiner Symptome komplett selbst erarbeiten musste. Das war im Grunde unmenschlich schwer, und Glück meinerseits durch die Natur meiner Individuellen Symptome und ihrer relativen Schwäche...aber es hat mir ein Leben geschenkt, in dem ich mich nicht mehr in Wahnvorstellungen gefangen und von ihnen bedroht fühle & meinen Frieden mit meinem Kopfkino schliessen konnte. Ich glaube vielen würde es durch eine Begleitung bei und auch Anleitung zu dieser Arbeit wesentlich leichter, oder sogar überhaupt erst möglich werden, so etwas zu erlangen. Sicher nicht allen Betroffenen, aber vielen. Und es geht nicht nur darum, nicht mit seinem Zirkus allein gelassen zu werden, sondern um ganz reale Bemächtigung von anfangs als erschreckend wahrgenommenen Zuständen und Eindrücken.

Der Beitrag hört sich stark danach an, als würden solche Konzepte endlich Einklang mit dem schulmedizinischen System finden, und das erfüllt mich mit einem guten Gefühl. Auch die Aussage, dass von den Medikamenten auch mal nur das nötigste verabreicht werden sollte, hört sich in diesem Beitrag gar nicht mehr wie eine Randmeinung sondern wie als grundsätzlich fundiert akzeptiert an. Weht da ein Hauch von Frühling durch die Sprechzimmer der Psychiatrie?


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#12

RE: Zudröhnen oder Ausschleichen...

in Schizophrenie in den Medien 11.10.2017 19:00
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@Hirnseh:

Zitat
Überrascht hat mich wirklich die dargestellte Konsequenz zur Idee der Genesungsbegleitung. Habe ich da etliche Entwicklungen verschlafen die letzten Jahre?



Nee, ich fürchte nicht wirklich, dass du was verschlafen hast. Schön wäre es ja, wenn es noch viel mehr Psychiater nach der Facon des Dr. Schlimme gäbe und wenn es nicht nur eine Handvoll Krankenkassen wären, die für Betroffene eine Genesungsbegleitung durch EX-IN Mitarbeiter übernehmen. Leider fürchte ich, dass noch viel Pionierarbeit geleistet werden muss in dieser Hinsicht, damit letztlich auch die Gelder bereitgestellt werden für eine flächendeckendere Versorgung.


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#13

RE: Zudröhnen oder Ausschleichen...

in Schizophrenie in den Medien 11.10.2017 19:51
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Ja, da sehe ich in der Tat auch die grösste Schwierigkeit...für jeden Betroffenen, bei dem man diese Art von Therapie probieren will, braucht es auch fähige Menschen, die dann hoffentlich so ein Coaching auch halbwegs drauf haben. Ich glaube da ist der Mangel, es gibt einfach die ausgebildeten Menschen nicht um jedem Patienten so eine Chance zu ermöglichen. Je komplizierter die Psychose und Lebenssituation, umso mehr muss der Therapeut auch drauf haben, und das ist wirkliche ein kompliziertes Unterfangen, das auch nicht in jedem Fall zum Erfolg führen wird, allein das bedeutet in der Praxis einige Schwierigkeiten. Ex In finde ich nicht schlecht, habe aber bisschen Zweifel, ob die Qualifikation für das Beackern von stärkeren Symptomen ausreichend ist. Glaube auch Ex In focussiert sich mehr auf Teilhabe und Wiedereingliederung in die Gesellschaft, und nicht so die konkreten Probleme im Umgang mit Symptomen? Zustande kommen kann ein Sinnvoller Dialog über diese ja trotzdem, bzw. wird meist auch eher als im Gespräch mit einem Arzt alter Schule...aber ich frage mich dabei auch, ob da nicht in der Regel eher jemand wie ein Psychologe oder zumindest ein Psychotherapeut mit Spezialisierung nötig wäre. Es wurde in dem hier verlinkten Beitrag ja explizit von der Idee gesprochen, Betroffenen einen bewussten Umgang mit ihren Symptomen zu vermitteln, um ihnen so Souveränität zu schenken und eine Reduktion der Medikamente zu ermöglichen, das ist leichter gesagt als getan.


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#14

RE: Zudröhnen oder Ausschleichen...

in Schizophrenie in den Medien 11.10.2017 20:13
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@Hirnseh :
Ich habe hier das neue Buch 'Neue Antidepressiva Atypische Neuroleptika' von Peter Lehmann, Volkmar Aderhold, Marc Rufer und Josef Zehentbauer vorliegen.

Wenn du mich fragst ist GELD immer und immer wieder das eigentliche Problem. Psychose Betroffene haben nun mal keine Lobby:

"Entgegen der benaupteten Alternativlosigkeit zu Psychopharmaka und Elektroschocks gibt es längst wissenschaftlich überprüfte nichtpsychiatrische Alternativen (zum Beispiel Soteria, Krisenherberge, Offener Dialog) im Falle akuter psychischer Probleme."
(...) " Für die c.a. 100 Millionen Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es c.a. 100 solcher Therapieplätze." (Seite 153)

Und zu EX-IN:

"Diese geschulten und für ihre Arbeit - wenn auch spärlich - honorierten EX-Patienten helfen dann auch Patienten, beispielsweise im Dialog mit Ärzten. Es gibt EX-IN- Mitarbeiter, die im Dialog mit der Schulpsychiatrie selbstbewusst auftreten und die Neuroleptika-Monokultur empfindlich stören. Durch diese hoch-engagierten "Psycho-Experten aus Erfahrung" ensteht ein Korrektiv zu den Schul-Psychiatern. EX-IN Mitarbeiter müssten noch deutlich mehr Befugnisse erhalten, um mit der herrschenden Psychiatrie auf Augenhöhe kooperieren zu können. " (Seite 195)

Was deine Zweifel zu EX-IN in der Praxis betrifft kannst du @escargot fragen. Wie sie in ihrem Threat berichtet, wird sie seit mehr als einem halben Jahr von einer EX-IN-Mitarbeiterin betreut und sie war auch vor noch nicht allzulanger Zeit in einer Krisenpension.


.
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zuletzt bearbeitet 11.10.2017 20:15 | nach oben springen

#15

RE: Zudröhnen oder Ausschleichen...

in Schizophrenie in den Medien 11.10.2017 20:48
von Molly | 2.888 Beiträge | 13665 Punkte
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Ich hatte leider noch keine Zeit den Bericht anzuhören. Vielleicht am Wochenende...

Was die Tabletten angeht, denke ich heute, dass für mich ein verträgliches Mittelmaß sinnvoll ist. Ich habe das schon so oft probiert, aber ich werde vor allem die Stimmen nie komplett los werden. Bei mir ist das eben eindeutig paranoide Schizophrenie mit allen üblichen Symptomen. Egal ob ich jetzt schnell oder langsam ausschleiche, werden sie mich dann entsprechend recht schnell oder nach längerer Zeit wieder quälen. Ich bin froh, dass ich so wie ich jetzt lebe ein lebenswertes Dasein habe und gebe mich damit zufrieden, dass ich die Dinger eben jeden Tag schlucken muss.


Mein Wahlspruch: Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft!
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zuletzt bearbeitet 11.10.2017 20:51 | nach oben springen


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