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#31

RE: Mutter hat Schizophrenie - Will nicht auf die offene Station, keine Tagesklinik, nur ambulante Therapie/Medikamente

in Treffpunkt für Angehörige 16.08.2017 00:28
von Hamelumi | 27 Beiträge | 133 Punkte
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@Agi007

Danke für deinen Beitrag. Ich hoffe dir geht es jetzt besser und du kommst gut zurecht. Ich weiß, dass man mit der Erkrankung gut leben kann, aber dafür muss auch einiges getan werden. Jeder hat meinen größten Respekt, wenn er gegen so eine Erkrankung ankämpft.

Es ist auch toll zu lesen, dass du es richtig findest, das ich etwas Distanz zwischen meiner Mutter und mir haben will. Das gibt Mut. Einerseits mache ich mir Vorwürfe und denke mir "aber du musst ihr doch helfen und für sie da sein" andererseits komme ich nicht an sie ran und weiß, dass mir das emotional wieder so stark zusetzen könnte, dass die Epilepsie sich meldet. Ich habe jetzt schon mehrere Freunde und Bekannte befragt und bisher hat jeder gemeint, ich muss, um helfen zu können, selber 'stabil' sein. Ich befürchte nur, dass sie das anders sieht und ich in die gleiche Schublade gesteckt werden, wie mein älterer Bruder.


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#32

RE: Mutter hat Schizophrenie - Will nicht auf die offene Station, keine Tagesklinik, nur ambulante Therapie/Medikamente

in Treffpunkt für Angehörige 17.08.2017 20:23
von Mieze123 | 31 Beiträge | 122 Punkte
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Hallo Hamelumi,

herzlich Willkommen hier. Ich bin selbst Angehörige und finde es auch total klar, dass man jemandem, vor allem seiner Mama, aus seinem Wahn raushelfen möchte, vor allem wenn die betroffene Person offensichtlich leidet.
Es ist allerdings tatsächlich etwas schwierig, die richtige Grenze zu finden. Einerseits möchte man helfen aber man möchte/sollte die Würde des Erkrankten wahren. Ich persönlich finde das gerade was das Thema 'Zwang' angeht echt schwer. Man will ja helfen und nicht mehr schaden. Wichtig ist auch, gut auf sich selbst aufzupassen. Ich selbst bin gesund, und mir geht das alles auch schon total an die Nieren. Wenn du an Epilepsie leidest, gilt es vermehrt gut auf dich zu achten. Ich weiß, man will helfen und denkt sich 'aber man muss doch...'.

Ich kann dir leider gerade auch keinen Tipp geben...was ich jetzt so raus gelesen habe, solltest du aber evtl tatsächlich nicht alles auf die Goldwaage legen, was deine Mama äußert. Ich weiß das ist nicht einfach, weil man sehr sensibilisiert auf alles reagiert in einer solchen Situation.

Vielleicht können ja doch die Leute im Umfeld sie zu etwas bewegen. Ansonsten wird ja immer auf den sozialpsychiatrischen Dienst verwiesen, der in manchen Situationen bestimmt auch helfen kann.

Sorry falls mein Text etwas wirr ist, ist am kleinen Handy getippt ;-)

Lg und Kopf hoch
Mieze



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#33

RE: Mutter hat Schizophrenie - Will nicht auf die offene Station, keine Tagesklinik, nur ambulante Therapie/Medikamente

in Treffpunkt für Angehörige 21.08.2017 08:55
von erdbeere | 5.636 Beiträge | 18838 Punkte
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guten morgen @Hamelumi

wollte mal horchen,wie es dir so geht und ob es etwas neues gibt?

liebe grüße
erdbeere


Du bist der Mensch, der mich zum Lachen bringt
und der, der mit mir weint
auch manchmal knallhart ehrlich ist,
es aber niemals böse meint.
Du bist der Mensch der mir verzeiht
und keinen einzigen Tag mit mir bereut
und sich immer mit mir freut.

(Jonathan Zelter "Ein Teil von meinem Herzen")
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#34

RE: Mutter hat Schizophrenie - Will nicht auf die offene Station, keine Tagesklinik, nur ambulante Therapie/Medikamente

in Treffpunkt für Angehörige 21.08.2017 12:00
von Hamelumi | 27 Beiträge | 133 Punkte
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Guten Morgen @erdbeere

gibt bisher nichts neues. Im letzten Brief habe ich von der Tagesklinik geschrieben, an die sie sich wenden kann, wenn es zu schlimm wird und sie nicht bis November warten will oder kann. Ich schrieb auch, dass sie beim Hausarzt anfragen kann, ob nicht dieser mal dort anruft, weil es schon dringend wäre früher hin zu kommen. Ob sie das auch so sieht, weiß ich natürlich nicht. Und ich habe sie dazu motiviert, wieder mehr zu lesen und ihre Gedanken und Ängste runter zu schreiben.

Ich versuchte ihr auch zu erklären, dass ich den Kontakt nicht abgebrochen habe sondern es für keinen von uns Vorteilhaft war, wenn man einen anschreit oder anmault und durch Briefe so etwas gar nicht passieren kann. Ich habe aber auch geschrieben, dass ich verstehen kann, dass sie dies als 'Kontaktabbruch' erkennt. Mein Freund und ich waren halt sonst oft da und auf einmal nur per Briefe.

Soweit ich weiß ist dieser Samstag bei ihr angekommen.

Ansonsten geht es mir ganz gut. Der Abstand hilft, mir darüber klar zu werden, dass ich nicht für sie verantwortlich bin und ich ihr nur helfen und beistehen kann, wenn sie dies auch selber will. Ich bin mir auch so langsam darüber klar geworden, dass ich nicht jede freie Minute für sie verwenden darf. Natürlich liebe ich sie, sie ist meine Mutter und ich wünsche mir, dass es ihr gut geht und sie ihr Leben genießt. Aber dafür kann ich meines nicht aufgeben oder viel zu extrem eingrenzen. Ich habe angefangen wieder stärker Gitarre zu spielen (ich bekomme schon leicht Hornhaut auf den Fingerspitzen) und es macht mir viel Spaß.

Viele Grüße
Hamelumi


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#35

RE: Mutter hat Schizophrenie - Will nicht auf die offene Station, keine Tagesklinik, nur ambulante Therapie/Medikamente

in Treffpunkt für Angehörige 21.08.2017 12:04
von Hamelumi | 27 Beiträge | 133 Punkte
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Hallo Mieze,

danke für deinen Beitrag. Es ist halt wirklich schwer, eine Grenze zu finden. Habe ich mich für etwas entschieden gehabt, habe ich es kurz danach angezweifelt. Das ist jetzt besser geworden.

Den sozialpsychiatrischen Dienst würde ich einschalten, wenn die Nachbarin sich bei mir meldet und meine Mutter wieder an den Gleisen herumläuft oder sonst irgendwas schlimmes passiert. Meine Mutter antwortet bisher nur einmal auf die Briefe und erwähnte, dass sie aktuell kein Auto fährt wegen den Medikamente. Das ist ja schon mal klasse und ich habe ihr auch geschrieben, dass ich das sehr verantwortlich von ihr finde und das super ist.

Viele Grüße


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#36

RE: Mutter hat Schizophrenie - Will nicht auf die offene Station, keine Tagesklinik, nur ambulante Therapie/Medikamente

in Treffpunkt für Angehörige 27.08.2017 11:42
von Hamelumi | 27 Beiträge | 133 Punkte
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Hallöchen,

ich wollte mich mal melden und kurz erzählen, das ein zweiter Brief meiner Mutter angekommen ist.

Im Vergleich zum ersten Brief war ihre Schrift viel sauberer und sie hat sich auch nicht wiederholt. Sie hat mich und meinen Freund angesprochen, gefragt wie es uns so geht und hat keine Vorwürfe gemacht wie beim ersten Brief. Im großen und ganzen klang der Brief so, als würde sie positiver in die Zukunft blicken.

Sie erzählte, dass sie eine Betreuerin zur Seite gestellt bekommen hat. Diese hat sich bei ihr vorgestellt und hilft ihr. Meine Mutter meinte zwar, ihr gefällt das mit der Betreuerin überhaupt nicht und will mit dem Richter darüber sprechen, dass diese Betreuerin abgezogen wird - doch gleich danach meinte sie, dass die Betreuerin ihr helfen könnte, viel schneller einen Termin bei der Psychiaterin zu bekommen und die Zuzahlung für das Krankenhaus-Tagesgeld soll niedriger werden. Darum kümmert sie sich auch gleich.

Sie erzählte im Brief noch, dass sie auf den Flohmarkt war und was sie in den nächsten Tagen so machen will (Garage saubermachen, Auto mal putzen, Holz schlichten). Sie hat auch gemeint, sie will eine Therapie beginnen und in einigen Monate, je nach dem wie es ihr dann geht, ihre Arbeit wieder aufnehmen.

Ich habe ihr schon geantwortet und wir haben uns für den Brief bedankt. Ich habe ihr geschrieben, dass die Betreuerin jetzt kein Feind von ihr ist - die Betreuerin ist im Endeffekt sowas wie ein persönlicher Ansprechpartner. Und sowas ist ja schon mal klasse. Ich habe auch geschrieben, dass ich es toll finde, dass sie selbstständig von einer Therapie spricht und wenn sie erst einmal länger krankgeschrieben ist und Krankengeld bekommst ist das auch vollkommen okay. Sie soll sich Zeit lassen und sich nicht überanstrengen.

Viele Grüße und einen schönen Sonntag


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#37

RE: Mutter hat Schizophrenie - Will nicht auf die offene Station, keine Tagesklinik, nur ambulante Therapie/Medikamente

in Treffpunkt für Angehörige 27.08.2017 13:48
von Wolf_minus | 667 Beiträge | 2470 Punkte
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Es scheint ja aufwärts zu gehen liebe @Hamelumi
Bei einer Therapie wird ihr sicher viel über die Erkrankung erklärt. So hat sie dich Chance, doch noch krankheitseinsichtig zu werden.
Ich wünsche dir alles Gute


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#38

RE: Mutter hat Schizophrenie - Will nicht auf die offene Station, keine Tagesklinik, nur ambulante Therapie/Medikamente

in Treffpunkt für Angehörige 27.08.2017 14:18
von Hamelumi | 27 Beiträge | 133 Punkte
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Jap, ist ja schon mal ein gutes Zeichen.
Bin übrigens männlich :P
Euch auch alles gute und falls irgendwas neues passiert oder ich fragen habe melde ich mich wieder.


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#39

RE: Mutter hat Schizophrenie - Will nicht auf die offene Station, keine Tagesklinik, nur ambulante Therapie/Medikamente

in Treffpunkt für Angehörige 27.08.2017 14:54
von Doug Quaid | 114 Beiträge | 339 Punkte
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Wow! Habe jetzt den ganzen Thread gelesen und war zwischendrin ganz schön erschüttert. Mein herzliches Beleid für alles, was so vorgefallen ist. Aber zumindest sieht es ja wenigstens vorerst nach einem Happy End aus. Ich bin selbst psychotisch und kann aus Erfahrung sagen, dass es möglich ist die Krankheit gut in den Griff zu kriegen, wenn man daran arbeitet. Das ist zwar sehr anstrengend, aber lohnt sich auf jeden Fall. Deshalb hoffe ich, dass deine Mutter am Ball bleibt. Ich wünsche euch alles Gute!


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#40

RE: Mutter hat Schizophrenie - Will nicht auf die offene Station, keine Tagesklinik, nur ambulante Therapie/Medikamente

in Treffpunkt für Angehörige 28.08.2017 13:19
von Hamelumi | 27 Beiträge | 133 Punkte
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Ich habe gerade eben mit der Betreuerin telefoniert. Meine Mutter war wohl sehr unfreundlich zu ihr und hat ihr direkt am Anfang des Gespräches gesagt, dass sie alles tut um sie los zu werden. Die Betreuerin hat es wohl geschafft, dass meine Mutter vorerst die Zuzahlung für den Klinik-Aufenthalt nicht zahlen muss.

Meine Mutter hat der Betreuerin verheimlicht, dass wir aktuell nur per Brief Kontakt haben und bei mir Epilepsie diagnostiziert wurde. Nach dem Gespräch fühlte ich mich doof (meine Mutter hatte meine Krankheit verheimlicht - ich hoffe sie erkennt, dass die Betreuerin nicht ihr Feind ist - sie hat es zum Beispiel geschafft, dass sie die Rechnung der Klinik nicht zahlen muss) und habe nach einigen Infos gesucht, die der Betreuerin helfen könnte. Ich habe dies meinem Freund gezeigt und während er die E-Mail durchgelesen hat, habe ich wohl wieder geschmatzt und war kurz abwesend - wohl wieder eine Absenceepilepsie (http://www.epilepsie-gut-behandeln.de/wa...ierte-epilepsie siehe Absencen (Absence-Anfälle)).

Ich hatte 13 Tage keine Absencen mehr und jetzt innerhalb von drei Tagen waren zwei Stück... Alles nur weil ich wieder mehr "involviert" bin. Meine Mutter hat bald Geburtstag und ich weiß nicht, ob wir sie besuchen sollen. Einerseits will ich, andererseits will ich (vorerst) nicht. Es bringt nichts, wenn ich merke, dass irgendwas bei mir nicht stimmt und die Absencen deswegen wieder zunehmen...


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#41

RE: Mutter hat Schizophrenie - Will nicht auf die offene Station, keine Tagesklinik, nur ambulante Therapie/Medikamente

in Treffpunkt für Angehörige 28.08.2017 13:26
von Agi007 | 1.013 Beiträge | 4930 Punkte
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Gute Besserung!Anscheindend nimmt dich das mit deiner Mutter stark mit.Ich finde,du kümmerst dich schon sehr um deine Mutter.Ich würde versuchen weiterhin etwas Distanz zu wahren,damit es dir besser geht.Du könntest zum Beispiel eine schöne Geburtsragskarte für deine Mutter besorgen.Mit Betreuern kenne ich mich nicht so aus,da ich keinen benötige.Ich glaube man bekommt ihn auch nicht einfach so,da muss schon ein triftiger Grund vorliegen.Ich hoffe dir geht es bald besser.


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#42

RE: Mutter hat Schizophrenie - Will nicht auf die offene Station, keine Tagesklinik, nur ambulante Therapie/Medikamente

in Treffpunkt für Angehörige 28.08.2017 13:38
von escargot | 3.743 Beiträge | 13852 Punkte
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@Hamelumi irgendwie finde ich es nicht gut, dass du mit der Betreuerin telefoniert hast - wahrscheinlich ohne das Wissen deiner Mutter. Das könnte sich dann auch nachteilig auswirken fürchte ich, wenn sie Wind von der Sache bekommt.

Und vielleicht hat sie es nicht verheimlicht, dass ihr nur per Brief Kontakt habt und Du unter Epilepsie leidest, sondern einfach "nur" weg gelassen? Warum auch immer.

Toll auf jeden Fall, was die Betreuerin erreichen konnte! Allerdings stelle ich es mir auch nicht gerade einfach vor, eine Betreuung zu akzeptieren. Das ist schon ein sehr, sehr starker Eingriff in einen Alltag, den man mal selbst regeln konnte und es vermutlich auch so selbst am liebsten täte.

Gute Besserung für Dich! Schick doch ein Blumensträußchen und eine schöne Karte?
Vielleicht ist das besser so für den Moment.

Liebe Grüße
escargot


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zuletzt bearbeitet 28.08.2017 13:39 | nach oben springen

#43

RE: Mutter hat Schizophrenie - Will nicht auf die offene Station, keine Tagesklinik, nur ambulante Therapie/Medikamente

in Treffpunkt für Angehörige 28.08.2017 14:04
von Hamelumi | 27 Beiträge | 133 Punkte
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@Agi007 Danke für die Besserungswünsche. Ich glaube weiter Distanz zu haben ist schon hilfreich und das richtige. Trotzdem werde ich innerlich unsicher, wenn ich weiß, dass sie sich enttäuscht fühlen wird, wenn wir an ihrem Geburtstag nicht da bin. Ich wurde einfach so erzogen.

@escargot Ich war selber am überlegen ob es sinnvoll wäre mit der Betreuerin zu reden. Die Betreuerin hatte mir einen Brief geschrieben und die Adresse hatte sie wahrscheinlich von meiner Mutter oder der Bank (ich war im Konto als Vollmacht eingetragen). In diesem Brief hat sie darum gebeten, dass ich mich kurz bei ihr melde. Du hast schon Recht, natürlich könnte sie es einfach 'vergessen' haben. Das mit einem schönem Blumenstrauß ist schon eine gute Idee. Ich sehe einfach mal was die nächsten Tage so bringen.

Die Betreuerin konnte ihr wohl schon einen früheren Termin bei einem Facharzt besorgen. Das ist ja auch schon mal sehr gut.

Danke euch zweien.


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#44

RE: Mutter hat Schizophrenie - Will nicht auf die offene Station, keine Tagesklinik, nur ambulante Therapie/Medikamente

in Treffpunkt für Angehörige 28.08.2017 14:38
von escargot | 3.743 Beiträge | 13852 Punkte
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Achso, dann kann ich es doch verstehen, dass du der Bitte nachgekommen bist @Hamelumi. Nur was machst du, wenn deine Mutter dich fragt, ob du mit ihr telefoniert hast? Schenkst du dann reinen Wein ein? Das würde ich vielleicht überlegen...

Ja, wahrscheinlich wird sie enttäuscht sein, wenn du am Geburtstag nicht da bist. Aber dir geht es selbst ja gesundheitlich auch nicht gerade so richtig gut und da musst du auch zu allererst mal schauen, dass das besser wird, bevor da Kapazitäten für jmnd. anderen übrig sind.
Will man in dem Moment nicht sehen, aber dann hoffentlich später einmal.

Muss gestehen, mir fällt das auch immer schwer und noch schwerer, wenn dann Freunde sagen ich solle mit meinem Mann reden und dann kommt Unverständnis für meine Angst-Animositäten oder meinen derzeitigen pillenbedingten (?) Deprikoller, gegen den ich wirklich versuche mit allen erlaubten Mitteln zu kämpfen. Aber es ist nicht leicht. Wahrlich nicht. Und es ist wertvoll, wenn man Hilfe und Unterstützung an seiner Seite hat.

Ach weißt du, ich denke es war IN DEM MOMENT für deine Mutter einfach vielleicht nicht von Bedeutung. Möchte ihr da keine bösen Absichten unterstellen und es ist ein wichtiger Punkt. Aber man darf nicht vergessen, dass ihre Welt gerade aus den Fugen geraten ist und dann sind oftmals andere Punkte auf einmal wichtig, deren Logik sich leider nicht von anderen oder wenn überhaupt sehr selten von anderen erschließen lässt.

Liebe Grüße und einen feinen Tag!
escargot


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#45

RE: Mutter hat Schizophrenie - Will nicht auf die offene Station, keine Tagesklinik, nur ambulante Therapie/Medikamente

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Huhu,

ich wollte mich mal wieder melden.

Leider hatte ich am 07.09 wieder so einen Aussetzer. Diesmal war es aber anders als sonst. Bisher hatte ich solche Aussetzer immer gemerkt. Die Aussetzer selber waren nach einigen Sekunden weg, nach einigen Minuten hatte ich mich vollkommen erholt.

Beim letzten war es so, dass ich laut meinen Freund fast 30 Minuten gebraucht habe, bis ich wieder vollkommen 'da' war. Er hatte gemerkt, dass ich nicht so ganz da bin. Er fragte mich wann meine Mutter Geburtstag hat oder was im letzten Brief stand, den wir ihr geschickt haben. Diese Fragen konnte ich einfach nicht beantworten. Ich habe es versucht, aber es ging nicht. Nach diesen 30 Minuten ging es und ich war wieder voll anwesend.

Ich bin dann gleich zu meinem Neurologen und wir haben die Dosis vom Levetiracetam leicht erhöht. Ich gehe davon aus, dass es stark mit emotionalem Stress zusammenhängt. Der Neurologe meinte zwar, dass das zusammenhängen könnte, aber Epilepsie selbst wird nicht durch diesen Stress ausgelöst (könnte halt begünstigt werden).

Meine Mutter hat per Brief geantwortet und hat mir davon erzählt, dass sie Ende diesen Monat ihre Therapie beginnt. Es war sehr schön, dies zu hören. Ich hoffe, sie ist ehrlich und sieht das als Chance. Sie meinte ganz am Ende des Briefes, ich solle nicht soviel grübeln und nachdenken. Dieser Brief ist natürlich schon wieder 4 Tage her.

Wir haben ihr eine schöne Geburtstagskarte und eine Blu-Ray mit einem Konzert von einer Künstlerin, die sie gerne hört, geschenkt. Ich hoffe das ist alles pünktlich angekommen und sie hat sich gefreut.

Das wars schon... Dachte ich halte euch auf dem Laufenden, auch wenn es nicht primär um meine Mutter geht.

Viele Grüße :)


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