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#1

wirkt ein Hund positiv auf eine Schizophrenieerkrankung ?

in Treffpunkt für Angehörige 28.07.2017 18:00
von solaris | 6 Beiträge | 18 Punkte
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Hallo,

hat jemand Erfahrung, ob es sich positiv auf eine Schizophrenie Erkrankung auswirkt wenn ein Hund in der Familie ist,
oder ändert sich eher nichts ?

Hintergrund: Unser an Schizophrenie erkrankter geistig behinderter Sohn möchte einen Hund, seine Schwester auch,
aber meine Frau und ich sind nicht so begeistert.

Wir haben eher die Befürchtung, das nach ein paar Wochen der Hund für beide Kinder nicht mehr von Interesse ist und
alles vom Spazierengehen bis zur Pflege an uns hängen bleibt. Und das viele Jahre lang.
Hundehaltung bedeutet ja auch Verantwortung für ein Tier.

Hat jemand schon Erfahrungen zu diesem Thema.

Gruß

Solaris



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#2

RE: wirkt ein Hund positiv auf eine Schizophrenieerkrankung ?

in Treffpunkt für Angehörige 28.07.2017 18:13
von Henri | 232 Beiträge | 794 Punkte
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Ich habe einen Hund und seitdem geht es mir besser. Aber ich würde die Auswirkungen nicht überschätzen. Jedenfalls müsst ihr wirklich damit rechnen, dass alles an Euch hängen bleibt.


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#3

RE: wirkt ein Hund positiv auf eine Schizophrenieerkrankung ?

in Treffpunkt für Angehörige 28.07.2017 18:23
von Still | 227 Beiträge | 2747 Punkte
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Hallo @solaris ,

wir haben seit einem Jahr einen Hund und es ist sehr bereichernd. Die Tiere fühlen mit. Man muss nur die Verantwortung durch alle teilen dann geht es besser. Zu denken das die Kinder allein die Verantwortung tragen können ist sicher falsch. Für mich selber tut es gut mit ihm spazieren zu gehen und man geht auch mehr raus, trifft Leute und wird offener. Die Tiere sind sehr dankbar. Unser Mops freut sich immer von neuem wenn jemand aus der Familie kommt, da kein Interesse zu zeigen ist gar nicht möglich. Nur kommt es sicher auch auf die Rasse an.

LG Still


zuletzt bearbeitet 28.07.2017 18:23 | nach oben springen

#4

RE: wirkt ein Hund positiv auf eine Schizophrenieerkrankung ?

in Treffpunkt für Angehörige 28.07.2017 23:26
von Molly | 3.062 Beiträge | 14844 Punkte
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Wenn man sich ein Haustier holt, müssen Eltern immer damit rechnen, dass sie für das Tier da sein müssen. Wenn ihr absolut kein Interesse daran habt, würde ich es erst mal bleiben lassen und vielleicht vorerst einen Pflegehund aufnehmen, oder mit Hunden aus dem Tierheim Gassi gehen. Da könnt ihr dann sehen, wie die Kinder reagieren.

LG,
Molly


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#5

RE: wirkt ein Hund positiv auf eine Schizophrenieerkrankung ?

in Treffpunkt für Angehörige 29.07.2017 00:14
von Wolf_minus | 672 Beiträge | 2500 Punkte
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Hallo solaris,

Natürlich wird sich das Befinden eures Sohnes verbessern. Hunde haben das Bedürfnis, in einem Rudel zu leben.
Ob ihr dem Hund das bieten könnt, weiß ich nicht.
Ein Hund gibt das zurück, was seine Umwelt an Liebe und Verständnis bietet.
Also stellt sich eigentlich nicht die Frage, ob ein Hund anzuraten wäre, sondern eher, wie gut das Menschenrudel zusammensteht.

HG vom Wolf

PS: unsern alten Hund haben wir einschläfern lassen müssen. Er feht uns immer noch als liebes Familienmitglied.


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#6

RE: wirkt ein Hund positiv auf eine Schizophrenieerkrankung ?

in Treffpunkt für Angehörige 29.07.2017 01:08
von Gelöschtes Mitglied
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ihr solltet euch keinen hund holen,wenn ihr euch nicht um den kümmern wollt,wenn die kinder kein intereresse mehr haben,denn das kann schnell passieren.und wenn er dann für euch ein klotz am bein ist und ihr ihn am ende vielleicht noch ins tierheim gebt,weil sich keiner mehr um ihn kümmern will,wäre das nicht so toll.einen hund müssen alle wollen,sonst wird er irgendwann vielleicht zum ungeliebten familienmitglied,was dieser dann auch spürt.
ihr solltet euch keinen hund holen,nur weil die kinder das wollen.


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#7

RE: wirkt ein Hund positiv auf eine Schizophrenieerkrankung ?

in Treffpunkt für Angehörige 29.07.2017 07:29
von Molly | 3.062 Beiträge | 14844 Punkte
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Ich hatte ja geschrieben, dass ihr damit rechnen müsst, selbst für den Hund dasein zu müssen. Ein Hund mit dem man ständig Gassi gehen muss und der vielleicht 15 Jahre alt wird, ist schon eine große Aufgabe, die ein Kind alleine unmöglich bewältigen kann.

Auch ist ein Hund von seinem Ursprung her ein Rudeltier, der dies auf die Familie übeträgt. Es muss sozusagen einen Leittier geben auf das er sich verlassen kann und das Regeln vorgibt, das das Kind aber nie repräsentieren kann. Dies kann zu Problemen im Verhalten des Hundes führen. Zur Frage im Titel, ob sich ein Hund positiv auf die Erkrankung auswirken kann, muss ich aber sagen, dass das schon so ist.

Psychisch Kranke, besonders Kinder, werden oft von der Gesellschaft ausgegrenzt. Da ist ein Tier, das weder nach Aussehen noch nach kleinen Macken schaut, so lange es gut behandelt wird schon eine Möglichkeit, Bindung aufzubauen.

Mir haben meine Tiere immer sehr viel bedeutet, allerdings hat es mich als Kind auch immer sehr belastet, wenn sie dann gestorben sind.

Wenn Du magst, lies eine meiner Erinnerungen dazu, die ich vor einiger Zeit geschrieben habe: https://alxdo.jimdo.com/startseite/erinnerungen/katerchen/


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zuletzt bearbeitet 29.07.2017 07:58 | nach oben springen

#8

RE: wirkt ein Hund positiv auf eine Schizophrenieerkrankung ?

in Treffpunkt für Angehörige 29.07.2017 08:17
von Jasper | 332 Beiträge | 681 Punkte
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einer vom Elternteil muss bereit sein immer für den Hund da zu sein, Futter genügend Gassi und auch mal Zuneigung... Erziehung, Hundeschule etc.

will das keiner 100% ist ein Hund fehl am Platz.

Positiv auf die Erkrankung ist es nur im nicht akuten Zustand.

Lg Jasper


No Risk , No Fun
zuletzt bearbeitet 29.07.2017 08:18 | nach oben springen

#9

RE: wirkt ein Hund positiv auf eine Schizophrenieerkrankung ?

in Treffpunkt für Angehörige 29.07.2017 21:28
von Chrisley | 21 Beiträge | 675 Punkte
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ein Tier ist sicherlich foerderlich fuer die Entwicklung eines Menschen.

mit Hunden habe ich keine Erfahrung. -aber ein Hund ist treu. nur verstehe ich Hunde nicht! -einen Hund kann man "schlagen" und er ist noch immer dein Freund.

habe eine Katze und sie ist ein Traum. sie gibt dir das zurueck, wie du ihr begegnest. -und immer einen Tick voraus.
-so ne art chinesischer Tiger, unglaublich feinfuehlig.


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#10

RE: wirkt ein Hund positiv auf eine Schizophrenieerkrankung ?

in Treffpunkt für Angehörige 30.07.2017 10:06
von solaris | 6 Beiträge | 18 Punkte
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Hallo Chrisley,

mit der Katze bin ich anderer Meinung, wir haben seit 6 Jahren eine Katze und unsere hat Personal
macht was sie will, die Anwesenheit im Haus ist von der Wetterlage draussen abhängig.

Gruß

Solaris



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#11

RE: wirkt ein Hund positiv auf eine Schizophrenieerkrankung ?

in Treffpunkt für Angehörige 30.07.2017 10:17
von Freia | 894 Beiträge | 6532 Punkte
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@solaris:

Kann man als Außenstehender (noch dazu digital) sicher nichts zu sagen, denn es kommt ganz auf die Umstände an - und im Übrigen auch auf das Tier!

Ich stelle mir aber vor, dass ein Hund therapeutisch bei eurem Sohn wirken kann - mehr als sonst irgendwas.

Deshalb: Dafür!


.
Liebe Grüße
Freia

"Und und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen." (Astrid Lindgren)
zuletzt bearbeitet 30.07.2017 10:18 | nach oben springen

#12

RE: wirkt ein Hund positiv auf eine Schizophrenieerkrankung ?

in Treffpunkt für Angehörige 30.07.2017 10:19
von Molly | 3.062 Beiträge | 14844 Punkte
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@solaris:!

Ach, ihr habt schon eine Katze, die kaum mal zu Hause ist? Dann wäre die nächste Frage, ob ihr diese mit dem Einzug eines Hundes nicht endgültig vertreiben würdet.

LG,
Molly


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zuletzt bearbeitet 30.07.2017 10:20 | nach oben springen

#13

RE: wirkt ein Hund positiv auf eine Schizophrenieerkrankung ?

in Treffpunkt für Angehörige 30.07.2017 10:29
von solaris | 6 Beiträge | 18 Punkte
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Hallo Molly,

daran haben wir natürlich auch schon gedacht, aber im Winter ist die Katze immer da, dagegen im Sommer eher wenig im Haus
aber meist irgendwo auf unserem Grundstück.
Wobei das Risiko für ein Verschwinden bei Anwesenheit eines Hundes natürlich vorhanden ist.

LG
Solaris



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#14

RE: wirkt ein Hund positiv auf eine Schizophrenieerkrankung ?

in Treffpunkt für Angehörige 08.10.2017 08:55
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Hallo,

möchte euch mal wieder auf dem laufenden halten wie sich das Thema bisher weiterentwickelt hat:

Ja, wir haben mittlerweile einen Hund, leider ist unser Sohn seit Anfang August in einer Klinik für Geistig Behinderte (nach einer Woche geschlossene Abteilung) und wird dort behandelt wegen Schizophrenie. Einmal haben wir ihm schon den Hund beim Besuch mitgebracht, hat ihm gut gefallen. Ist leider nicht so einfach, den die Klinik ist über 100 km von unserem Wohnort entfernt.

Was mir eventuell ein Angehöriger beantworten könnte?

Am Anfang seines Aufenthaltes haben wir ihn 2x pro Woche besucht, daraufhin wurden wir von den Ärzten und vom Pflegepersonal dezent darauf hingewiesen ob wir unsere Besuche nicht reduzieren könnten. Er integriert sich sonst nicht richtig und kooperiert nicht.
Außerdem spricht er nicht viel mit Ihnen. (Mit uns ja auch nicht mehr, seit er erkrankt ist).
Hängt an der Anzahl der Besuche die Verbesserung des Zustandes ?
Aber wir haben unsere Besuche dann auf einmal pro Woche reduziert, wobei es war vermutlich nicht das entscheidende, den sein Zustand wurde bisher auch nicht wirklich besser, ausser das er immer noch höhere Dosierungen bekommt. (soweit wir es mitbekommen)
letzte Woche war er kurz in der Offenen, kam aber nicht zurecht und wurde wieder in die geschlossene verlegt.
Mittlerweile resigniert er bei unseren Besuchen schon selbst und sagt die können mir auch nicht helfen, weint immer wieder.

Wenn wir ihn Fragen ob er seine Stimmen noch hört, verneint er es meistens oder sagt gar nichts, weil er möchte ja heim.
Ich bin kein Arzt und kein Erkrankter, aber meine Vermutung: er hört weiterhin seine Stimmen, deshalb redet er nicht viel,
denn die Stimmen nehmen einen großen Teil seiner geistigen Leistungsfähigkeit in Anspruch und diese ist geringer wegen der
geistigen Behinderung.

Sollten die Tabletten nicht nach 2 Monaten erste Verbesserungen erzielen ?
Die Ärzte haben soweit uns bekannt auch schon verschiedene Neuroleptika probiert in verschiedenen Dosierungen.
Unser letzter bekannter Stand: drei Tabletten morgens, eine Mittag und drei Abends.

Sind wir zu ungeduldig ?

Gruß

Solaris



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#15

RE: wirkt ein Hund positiv auf eine Schizophrenieerkrankung ?

in Treffpunkt für Angehörige 08.10.2017 09:35
von Freia | 894 Beiträge | 6532 Punkte
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Liebe/r @solaris,

warum ist euer Sohn in der Klinik?
Sorry wegen der provozierenden Frage, aber ist eine weitere Fortsetzung des Klinikaufenthaltes wirklich unumgänglich?
Könntet ihr das mit der Medikation nicht auch ambulant mit einem niedergelassenen Psychiater regeln?
Persönlich bin ich davon überzeugt, dass der KONTAKT zum sozialen, familiären Umfeld mindestens so heilsam sein kann wie so manche Pille.

Ich antworte hier heute jetzt auch mal als Angehörige. Mein Bruder (Ende 50) ist betroffen und aus heutiger Sicht denke ich, es war eine große Leistung meiner Eltern, dass sie ihn immer haben bei sich leben lassen. Er arbeitet selbständig (Forstwirtschaft) nach seinen eigenen Maßstäben mit meinem Vater zusammen und ist gut in dem kleinen Dorf in dem sie leben sozial integriert. Er hat übrigens auch immer schon einen Hund gehabt. Wie alles wird wenn meine Eltern nicht mehr sind, wissen wir zur Zeit nicht wirklich weil er nicht ganz allein leben kann - aber das tut hier jetzt nichts zur Sache.

Vielleicht hätte ich diesen Thread erst nochmal von Anfang an lesen sollen. Vielleicht ist es euch ja auch gar nicht möglich euren Sohn zuhause zu behalten, weil ihr arbeiten gehen müsst oder so?

Es ist wirklich verdammt schwierig. Kann mir gut vorstellen dass euch das Herz blutet, wenn ihr euren Sohn in der Klinik so unglücklich seht.


.
Liebe Grüße
Freia

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