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#16

RE: Brauche mal eine Einschätzung zur Behandlung meines Mannes

in Treffpunkt für Angehörige 28.07.2017 22:01
von Himbeere | 780 Beiträge | 5354 Punkte
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Liebe Sirod,

gut zu lesen, dass du jetzt einen Einweisungsschein hast und auch dein Mann der Ansicht ist, dass eine Klinik
ihm helfen kann.

Wartezeiten haben die Kliniken immer, es ist dann eine offene Psychiatrie. Denke, du bist jetzt erst einmal
erleichtert, dass dein Mann doch Einsicht gezeigt hat und das mit der Klinik wird er auch schaffen.

LG Himbeere


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#17

RE: Brauche mal eine Einschätzung zur Behandlung meines Mannes

in Treffpunkt für Angehörige 29.07.2017 19:30
von Sirod | 210 Beiträge | 1946 Punkte
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Ja, @escargot , das ist dann eine offene Station. Die Schwester hat gesagt, daß er nur bei einer Notfallaufnahme auf eine geschlossene Station kommen könnte.

Wie merkst du, daß das NL nicht mehr so gut wirkt? Kommst du vermehrt auf merkwürdige Gedanken? Ich finde gut, daß du das zu Hause machen kannst!


Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”, aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

*Charlie Chaplin*
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#18

RE: Brauche mal eine Einschätzung zur Behandlung meines Mannes

in Treffpunkt für Angehörige 29.07.2017 19:43
von Sirod | 210 Beiträge | 1946 Punkte
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Ja, das stimmt @Himbeere , ich bin unglaublich erleichtert, daß sein Therapeuten es geschafft hat ihn zu überzeugen. Dieser Stimmungsabsturz, den er hatte, der hat mir ziemlich zu schaffen gemacht, dafür bin ich selbst psychisch zu labil. Das kann auf so einer Station bestimmt besser aufgefangen werden als von mir, bzw. haben die entsprechende Medikamente.

Leider wollte die Schwester sich nicht festlegen wie lange es ungefähr dauert. Ich hoffe das zieht sich nicht so.


Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”, aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

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#19

RE: Brauche mal eine Einschätzung zur Behandlung meines Mannes

in Treffpunkt für Angehörige 29.07.2017 20:37
von escargot | 4.287 Beiträge | 17895 Punkte
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@Sirod

ach, ich bin von 20 mg Olanzapin plus ordentlich Lorazepam auf mittlerweile 2,5 mg (bzw. ab und zu auch mal 5) plus etwas Lorazepam und erinnere mich noch gut, dass ich mit der hohen Dosierung nicht zurecht kam und es einfach kein LEBEN mehr war, sondern gefühlt nur noch ein Dahinvegetieren. Dachte immer so muss man sich als Wachkomapatient fühlen.

Ich konnte nicht teilhaben am Leben. Nicht arbeiten und mich nicht um mein Kind oder meine Familie mehr kümmern.

Nagut, aber ich will Dir keine Angst machen jetzt.

Wenn man suizidal ist, kommt man ebenso auf die Geschlossene.

Merkwürdige Gedanken gar nicht. Ich bin "nur" abgrundtief erschöpft und müde, aber dazwischen LEBE ich wenigstens und das ist der Unterschied zu meinen Spitzenolanzapinzeiten.

Liebe Grüße und alles Gute euch!
escargot

P.S.: Ja, die sagen das nie, wie lange das dauert. Können sie auch nicht. Ist zu unterschiedlich und zudem kann man hier ziemlich viel Kohle bekommen für ein Psychiatriebett je Nacht und das wird anderswo sicher nicht anders sein. Ich weiß, wie viel hier...... da schlackern einem die Öhrchen!


>> And the day came when the risk to remain tight in a bud was more painful than the risk it took to blossom <<
Anais Nin
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zuletzt bearbeitet 29.07.2017 20:42 | nach oben springen

#20

RE: Brauche mal eine Einschätzung zur Behandlung meines Mannes

in Treffpunkt für Angehörige 01.08.2017 11:19
von Sirod | 210 Beiträge | 1946 Punkte
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So, es ist geschafft, mein Mann ist in der Klinik. Gestern am frühen Nachmittag rief die Station an, um zu sagen, daß er kommen könnte. Er hat erst abgesagt und ich habe ihm dann den Vorschlag gemacht die Schwester zu fragen, ob wir erstmal nur zum Gucken kommen können. Das war kein Problem und zum Glück ist die Klinik nicht weit von uns, so daß wir schnell dort vorbeifahren konnten. Mein Mann hat sich zwar nach der Besichtigung immer noch sehr schwer getan mit der Vorstellung dort aufgenommen zu werden, hat sich dann aber doch in sein Schicksal gefügt. Er braucht ja eine vernünftige Einstellung. Heute Morgen habe ich ihn zur Aufnahme gebracht. Jetzt hoffe ich, daß er sich halbwegs wohl fühlt, damit er nicht auf die Idee kommt sich wieder zu entlassen.

Für mich ist jetzt erstmal Entspannung angesagt, das war ziemlich anstrengend!


Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”, aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

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#21

RE: Brauche mal eine Einschätzung zur Behandlung meines Mannes

in Treffpunkt für Angehörige 01.08.2017 11:21
von erdbeere | 7.237 Beiträge | 26104 Punkte
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hallo @Sirod

ja das kann ich mir vorstellen,dass dir jetzt erstmal ein stein vom herzen fällt...
schön,dass ihr nicht so lange warten musstet auf einen platz und gut,dass dein mann jetzt dort ist...
hoffentlich fühlt er sich dort bald einigermaßen wohl und gut betreut,sodass er sich auf die behandlung einlassen kann...

drück die daumen


Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne.
Weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache.
Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.

(aus "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry)
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#22

RE: Brauche mal eine Einschätzung zur Behandlung meines Mannes

in Treffpunkt für Angehörige 01.08.2017 21:14
von Sirod | 210 Beiträge | 1946 Punkte
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Danke @erdbeere, das ist lieb von dir! ♥


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#23

RE: Brauche mal eine Einschätzung zur Behandlung meines Mannes

in Treffpunkt für Angehörige 13.08.2017 19:20
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Hallo ihr Lieben!

Gerade habe ich meinen Mann nach seinem Wochenendurlaub wieder in die Klinik gebracht. Er ist am Dienstag zwei Wochen dort. Er bekommt weiterhin Risperidon (das NL wurde also nicht geändert) aber in einer geringeren Dosis, nur 2mg am Tag. Der Spiegel im Blut ist damit ausreichend. Er hat auch wieder regelmäßig Tavor bekommen, das soll nächste Woche ausgeschlichen werden. An sich macht er einen guten und ausgeglichenen Eindruck, die Gesellschaft dort auf der Station tut ihm gut, die Mitpatienten und die Mitarbeiter mögen ihn. Auf der Station hat er keine Stimmen gehört, die nicht da waren und er fühlt sich auch nicht beobachtet (soweit ich das beurteilen kann, er hat nichts merkwürdiges erzählt). Er schläft gut und ausreichend!

Was ich jetzt nicht verstehe ist, daß er immer noch an dem Verschwörungs-/Verfolgungswahn festhält. Wir haben uns heute Morgen unterhalten und da fielen immer wieder die Namen der Leute (aus der Gemeinde bzw. Dorf), die ihm nicht wohlgesonnen sein sollen. Er erkennt immer noch nicht, daß das unrealistisch ist. Und kurz vor der Abfahrt hat er draußen die (halluzinierte?!) Stimme der Nachbarin gehört, die ihn wieder negativ kommentiert hat. Er wollte deshalb auch, daß ich ihn schon etwas früher als geplant in die Klinik zurückbringe. Das hat ihn sehr aufgeregt. Und er hat mir versichert, daß er sich das alles nicht eingebildet hat, sondern echt ist. Er hätte genau die Mundbewegungen gesehen.

Was soll ich davon halten? Müßte er nicht eigentlich "aufwachen"? Wie war das denn bei euch, als euch bewußt wurde, daß ihr eine Psychose hattet? Wirkt das NL überhaupt bzw. ausreichend? Ich hätte ja lieber gesehen, wenn er ein anderes bekommen hätte, weil ich den Eindruck hatte, daß das nicht hilft. Menno, ich will, daß er wieder völlig normal ist. :(

rätselnde Grüße,
Sirod


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#24

RE: Brauche mal eine Einschätzung zur Behandlung meines Mannes

in Treffpunkt für Angehörige 13.08.2017 19:35
von Molly | 3.342 Beiträge | 16539 Punkte
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Liebe @Sirod !

Das eine sind Halluzinationen, das andere ist ein Wahn, der sich aus den Hallus bildet. Oft ist eins von beiden schlecht zu behandeln.

LG,
Molly


LG,
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#25

RE: Brauche mal eine Einschätzung zur Behandlung meines Mannes

in Treffpunkt für Angehörige 13.08.2017 19:45
von erdbeere | 7.237 Beiträge | 26104 Punkte
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hallo @Sirod

wielange nimmt er denn jetzt insgesamt das risperdal schon?
ich frage,weils ja meistens so 4 wochen dauert,bis das nl richtig wirkt...
und selbst nach 4 wochen und wenn das medikament die volle wirkung entfaltet hat können die symptome manchmal bleiben...
das kann schon alles ein sehr lange dauernder prozess sein...kann-muss aber auch nicht...will dir keine angst machen...
es kann natürlich auch sein,dass du recht hast und es einfach nicht das "richtige" medikament für ihn ist ...
aber ich denke das werden sie in der klinik doch sicher auch im auge haben,oder?
sprichst du denn auch regelmäßig mit den behandelnden ärzten?
dann könntest du ihnen ja zb mitteilen,was dir gestern aufgefallen ist -
mit dem nach wie vor bestehenden verschwörungs- bzw verfolgungswahn meine ich...

liebe grüße
erdbeere


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#26

RE: Brauche mal eine Einschätzung zur Behandlung meines Mannes

in Treffpunkt für Angehörige 13.08.2017 20:40
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Hallo @Erdbeere und @Molly!

Das Risperdal nimmt er jetzt ca. 6 Wochen. Letzte Woche hat er auch kurze Zeit bevor ich ihn vom Sonntagsurlaub zurück in die Klinik bringen wollte die Stimme der Nachbarin gehört und war sehr aufgebracht. Ich habe ihn dann gefragt, ob er das der Ärztin erzählt hat, was er bejaht hat. Er hat mir auch gesagt, daß die Ärzte/Psychologen recht zufrieden mit ihm sind und er nach dem Ausschleichen des Tavors entlassen werden kann. Nur wenn er dann zu Hause wieder die Stimmen der Nachbarn hört, dann hat sich ja nichts geändert. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, daß er in der Klinik auch irgendwelche Verfolgungsgefühle entwickelt, was aber nicht der Fall zu sein scheint.

Ich habe bisher noch gar keinen Kontakt zu den behandelnden Ärzten aufgenommen, weil ich eine sehr starke soziale Phobie habe (ich bin ja selbst auch psychisch krank) und mir das entsprechend schwer fällt jemanden anzusprechen. Ich würde aber gerne darüber sprechen, weil mich das beunruhigt und ich das nicht einordnen kann. An wen muß man sich denn da wenden, an die Stationsschwester? Macht man das telefonisch oder persönlich? Ich hatte gehofft darum herumzukommen. ;)

Danke für eure Antworten!
Sirod


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#27

RE: Brauche mal eine Einschätzung zur Behandlung meines Mannes

in Treffpunkt für Angehörige 13.08.2017 20:42
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Hallo @Sirod !

Mache am besten einen Gesprächstermin mit dem Stationsarzt aus.

Wir sind gerade im Chat, deshalb nur kurz...


LG,
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#28

RE: Brauche mal eine Einschätzung zur Behandlung meines Mannes

in Treffpunkt für Angehörige 13.08.2017 23:18
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Das kannst du telefonisch machen.


LG,
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#29

RE: Brauche mal eine Einschätzung zur Behandlung meines Mannes

in Treffpunkt für Angehörige 27.08.2017 13:20
von comfortzone | 394 Beiträge | 533 Punkte
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also für mich liest sich das, als würde man von einem Medikament erwarten, dass die schöne heile Welt kurz nach Medikamenteneinnahme wieder da ist. Von solchen Vorstellungen sollte man sich lösen. Das baut direkt oder indirekt Druck auf und hilft keinem. Es bewirkt lediglich, dass man hinter jeder Maßnahme einen heiligen Gral wittert. Sowas gibts nicht. Bei einer schleichenden Krankheit kann man nicht den Anspruch stellen, dass sie ohne Weiteres wieder abkehrt.

Eine Medikamenten-Einstellung kann lange dauern. Meine Person hat so 1-2 Jahre gebraucht und beim letzten Arztbesuch wurde mal wieder an den Dosen geschraubt (im beidseitigen Interesse).

Neben Medikamenten ist auch die Psychologische-Therapie wichtig. Psycho-Edukation und so ein Kram. Damit man sich und die Krankheit besser "kennenlernt".

So ein Prozess geht nicht von heute auf morgen. Dich stört das, aber deinen Mann wird die gesamte Entwicklung bestimmt auch ein Dorn im Auge sein. Insgesamt denke ich, dass ihr auf einem guten Weg seid. Nur geht nicht zu hastig.

Was Anfänge mit Medis angeht. Das sind keine Wunderwaffen. Anfangs haben sie mich einfach nur ausgenockt. Danach wurde ich mit der Zeit stabiler aber hatte auch mit den Nebenwirkungen zu kämpfen. Wenn man und der eigene Körper diesen ersten Stress überstanden hat, kann man weitersehen.


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#30

RE: Brauche mal eine Einschätzung zur Behandlung meines Mannes

in Treffpunkt für Angehörige 27.08.2017 15:04
von Sirod | 210 Beiträge | 1946 Punkte
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Hallo ihr Lieben!

Mein Mann ist mittlerweile seit einer Woche wieder zu Hause. Er ist wie ausgewechselt, freundlich, gut gelaunt und agil. Es hat ihm gut getan unter Leute zu kommen. Ich habe mir natürlich nicht getraut zum Arzt nochmal Kontakt aufzunehmen. Kack Soziale Phobie! :( Dafür habe ich aber einen ausführlichen Entlassungsbericht hier liegen. Darin heißt es, daß das Wahnsystem kaum korrigierbar war. Wobei dieser Eindruck auch sicherlich dadurch entstanden ist, daß unser Nachbar wirklich ein A... ist, sprich die Paranoia meines Mannes haben sich aus der Realität heraus entwickelt. Bisher hat er sich über keine merkwürdigen Kommentare der Nachbarn beschwert, allerdings vermutet er wieder eine Kamera.

@comfortzone
Ich hatte mir von dem Medikament schon versprochen, daß er aus seinem Verschwörungs- und Verfolgungswahn herauskommt und erkennt, wie unrealistisch seine Vorstellungen sind. Und du meinst, daß es in erster Linie darum geht erstmal etwas stabiler zu werden und die Positivsymptomatik in Kauf zu nehmen? Dann wären wir ja auf dem richtigen Weg.

liebe Grüße
Sirod


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