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#1

Verliebt ... soll ich es zulassen???

in Treffpunkt für Angehörige 11.06.2017 00:33
von Carlota (gelöscht)
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Ich habe einen Mann kennen gelernt.
Es kribbelt.
Schöne erste Treffen.

Bereits bei unserem ersten Treffen erzählte er mir von seinen Psychosen. Und anschließenden depressiven Zuständen.
Er wollte mich wohl lieber gleich aufklären. Und ich war ihm sehr dankbar dafür.

Ich habe in meinem Leben 2 Depressionen gehabt - die 1. nach dem Tod meines Sohnes, die 2. nach einer Art Burnout (ich lebte damals im Ausland, das Wort "Burnout" war mir nicht bekannt und ich wurde wegen bipolarer Depression auch mit Antidepressiva behandelt, die ich irgendwann selbst absetzte) - ich bin raus aus diesem 2 Jahre andauernden Zustand und habe mich "gefangen". Ja, ich bin wohl eine "der Umstände wegen in Depressionen Fallende" - aber CHRONISCHE Depressionen, psychotische Zustände - das ist mir irgendwie nicht begreiflich. Was heißt schon "begreiflich" - durch meine eigenen Depressionen habe ich mittlerweile ein viel größeres Verständnis - aber ich habe ja auch selbst gemerkt, daß ich da auch wieder rauskommen kann.

Nun lerne ich diesen wunderbaren Mann kennen. Er ist sehr einfühlsam, sehr aufmerksam, sehr fürsorglich, sehr liebevoll. Wunderbar.
Seine psychotischen oder depressiven Zustände kenne ich nicht. Davon erzählt er nur. Er ist seit Jahren medikamentös eingestellt und stabil.
Und eben - er hat das einfach CHRONISCH, mag sein, daß die Krankheit doch wieder ausbricht, er seine "Anfälle" kriegt. ICH war schon immer so, daß ich mich aus eigener Kraft aus egal welchen beschissenen Situationen im Leben wieder rausholen konnte. Meine Erkenntnis ist, daß man sich eh nur selbst helfen kann, die Kraft aus sich selbst schöpfen muß - ein Psychotherapeut oder sonstiger Helfer kann da schon große Hilfe leisten - ja. Aber MAN SELBST muß sich aus dem Loch holen letztlich.

Und nun habe ich solche Zweifel - ich hatte so viele Probleme in meinem Leben und dachte, ich lerne jetzt mal wieder einen klasse Kerl kennen, lasse mich auf eine Beziehung ein - aber ich weiß nicht, ob ich mir das wirklich antun möchte, einen psychisch kranken Mann.

Entschuldigt, ich habe wirklich keine Ahnung von Psychosen, das hört sich für mich ganz furchtbar an. Ich habe Angst. Große Angst, mich auf diesen tollen Mann einzulassen.
Denn ich weiß, daß ich nicht immer so stabil sein werde, ihn unterstützen zu können - und so egoistisch bin ich dann schon, daß ich mich selbst vor "Ansteckungsgefahr" schützen möchte, denn daß mich anhaltende depressive Stimmungen in meiner Umgebung auch mal mit runter ziehen und dann möglicherweise wegen weiterer schlechter Umstände in meinem Leben (wenn mal wieder "alles zusammen kommt") mich auch dauerhaft mal wieder in Depressionen stürzen könnten, das weiß ich sehr wohl!
Ich hatte die letzten Jahre (meine letzte Depression ist nun 5 Jahre her) viel gelernt, wie ich mit schwierigen Situationen umgehen kann, damit ich für mich erst gar nicht Voraussetzungen schaffe, daß ich in Löcher falle. Ich genieße mein Leben sehr - vielleicht durch die Depressionen noch viel mehr! Ich bin wirklich DANKBAR für meine Erfahrungen, so blöd und anmaßend sich das hier vielleicht anhören mag. Aber ich habe vieles gelernt. Das wohl Wichtigste: Mich an KLEINIGKEITEN erfreuen zu können.

Aber ich bin ja auch nicht DIE Depressive. Ich hatte Depressionen. Aber die sind vorbei. Aus erledigt. Zum Glück.
Ich bin ein positiv denkender Mensch. Versuche auch in den vermeintlich schlechten Erfahrungen das Positive zu sehen. Ja, das gelingt mir (meistens) gut.
Wenn ich so meine Zweifel habe, dann denke ich sogar, ich könnte diesen Mann mitreißen, mit meiner positiven Energie. Mag sein.
Aber vielleicht reißt auch ER MICH mit, wenn es ihm dann doch einmal schlecht gehen sollte?

Ich weiß nicht wie es ist, dauerhaft an dieser Krankheit zu leiden. Ich stelle mir das ganz schrecklich vor. Ich stelle mir einfach vor, daß ich immer noch so wäre wie vor 5 Jahren. Nein, das will ich nicht. Und ich konnte es ja abstellen.
Aber dieser Mann kann das nicht. Er leidet seit 30 Jahren an dieser Krankheit.

Morgen sehe ich ihn wieder. Ich habe das Gefühl, daß wir gerade an dem Punkt unserer Bekanntschaft sind, an dem man sich nun langsam entscheidet, ob man sich fallen läßt oder nicht.

Ich weiß nicht, was ich tun soll.

Ich weiß es einfach nicht.


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#2

RE: Verliebt ... soll ich es zulassen???

in Treffpunkt für Angehörige 11.06.2017 05:47
von Eleonore | 376 Beiträge | 830 Punkte
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Herzlich willkommen, lies Dich mal durch und hab einen guten Austausch


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#3

RE: Verliebt ... soll ich es zulassen???

in Treffpunkt für Angehörige 11.06.2017 08:19
von Carlota (gelöscht)
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Danke für´s Willkommenheißen!

Ich habe schon viel gelesen hier und anderswo.

Der Mann, dieser MENSCH interessiert mich. Ich fühle mich wohl bei ihm.
Ich werde es also jetzt mal laufen lassen.
Seine Krankheit behalte ich im Hinterkopf.

Aber Muffensausen bleibt. Größeres, als bei anderen Männern, die ich kennenlernte.
Ist ja nicht so, daß ich dabei NUR AN MICH denke. Wie kann ICH damit umgehen?
Eben, wenn ich NICHT damit umgehen kann, kann ich ihn nicht unterstützen, nicht
"richtig" für ihn da sein, wenn er mich braucht. Dann hat eine Beziehung ja keinen
Wert. Ja, das Muffensausen bleibt.


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#4

RE: Verliebt ... soll ich es zulassen???

in Treffpunkt für Angehörige 11.06.2017 09:34
von DaSchizoo | 1.646 Beiträge | 10431 Punkte
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erstmal herzlich willkommen @Carlota .
du solltest den schritt wagen,wenn er so ist wie du beschreibst.wenn er jetzt so einfühlsam und lieb und fuhrsorglich ist,wird sich das in einer eventuellen psychose wahrscheinlich nicht ändern,denke ich.
ich bin auch ein sensibler,liebevoller und führsorglicher mensch.in meinen psychosen hat sich das nur noch verstärkt und es war von all dem etwas zuviel auf einmal für andere menschen um mich rum,somal es ja auch meisst fremde waren,denen ich helfen wollte.

das einzige was daran etwas schlagartig geändert hat,war das mich die polizei immer iwann verwirrt aufgegriffen hat.die haben mich dann sofort in handschellen abgeführt und in eine zelle gesteckt.
dabei war ich auch noch relaiv friedlich.doch als sie dann anfingen mich mit 3-5 mann,zu durchsuchen,auf den boden drückten und mir meine damalige schnallenhose vom leib zu reißen (und ich übertreibe nicht),war der spaß dann auch für mich vorbei.ich fing an sie anzuschreien und zu beleidigen.als mir einer sein knie ins genick drückte,als ich auf dem boden lag und mir dieses fast brach,schrie ich nur noch um hilfe.
als sie dann iwann von mir abliessen und mit ihrer "durchsuchung" fertig waren,trugen sie mich mit 2 mann wieder in die zelle.
meine hose hatten sie dabei kaputt gerissen und ich konnte sie nicht mehr zu machen.ich schmorte da dann noch die halbe nacht in der zelle,bis es langsam hell wurde.plötzlich holten sie mich raus und brachten mich zur tür nach draussen.und ich konnte einfach gehen.
ich bin mir sicher,weil schichtwechsel war und das keiner mitbekommen sollte,das sie sich an einem wehrlosen freak abreagiert haben!
seid dem ist mein einziger auslöser der meine friedliches da sein ändert,das treffen auf polizisten.aber jawohl mit grund.

ansonsten habe ich noch nie in meinem leben jemanden etwas angetan und auch in der tiefsten psychose nie das bedürfnis gehabt jemanden zu schaden.so wie der charackter eines menschen ist,wird dieser in einer psychose nur verstärkt.und wenn er jetzt so ist wie du beschreibst,
ist er in meinen augen ein guter mensch.was ich aber nur intuitiv beurteilen kann,da ich ihn nicht kenne.

auf jedenfall ist deine angst unberechtigt,glaube ich.
und da du selbst psychisch vorbelastet bist,könnte das doch gut passen.denn du kannst zum teil verstehen wie es ihm geht,wenn er mal depressiv sein sollte und kannst dementsprechend rücksichtsvoll mit ihm umgehen.

deine einstellung,das man sich nur selbst helfen kann,teile ich im grossen und ganzen.aber eine vertrauensperson,kann mehr bewirken als alle psychologen,psychiater oder sonstiges.und wenn ihr jetzt schon so eine vertrautheit habt,das er dir gleich von seiner krankheit erzählt,
ist das ein sehr gutes zeichen.würde sagen ihm liegt was an dir und er will gleich mit offenen karten spielen,da er was ernsteres im sinn hat.

so,das war mein wort zum sonntag;)
ich wünsche euch alles gute.lass dir das nicht durch unsinnige ängste verderben.

lieben gruß danilo


[Ich möchte schreien,doch kann es nicht!]
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#5

RE: Verliebt ... soll ich es zulassen???

in Treffpunkt für Angehörige 11.06.2017 15:48
von Hotte | 1.628 Beiträge | 4726 Punkte
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Wenn Du selbst wie bipolar erkrankt bist, wundert mich, dass Du nicht selbst schon aus der Manie heraus psychotisch dekompensiert bist.

Zum Zulassen hätte ich Dir auch geraten, aber Du hast Dich ja bereits entschieden, Deinem Herzen zu folgen. :)


---
Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus! (G. Sielaff)
Mein Blog: https://ingo-schreibt-anders.blog
Ich schreibe auch in der http://www.schreibkommune.de/. Dort findet ihr Geschichten und Artikel mit Themen rund ums Schreiben.
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#6

RE: Verliebt ... soll ich es zulassen???

in Treffpunkt für Angehörige 12.06.2017 00:20
von Carlota (gelöscht)
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Oh, wir hatten heute einen wunderschönen Tag.
Und ich habe mich entschieden, ich werde dieser Beziehung eine Chance geben.
Es fühlt sich gut an.

Danke für eure Antworten!


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#7

RE: Verliebt ... soll ich es zulassen???

in Treffpunkt für Angehörige 12.06.2017 12:04
von kati1201 | 16 Beiträge | 85 Punkte
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Hallo Carlota,

ich wollte dir auch nochmal Mut zusprechen, dass du dich richtig entschieden hast.
Ich kann deine anfänglichen Zweifel sehr gut nachvollziehen. Mir ging es vor 1,5 Jahren nicht anders als ich meinen, heute, besten Freund nach 17 Jahren wieder getroffen habe und von der Krankheit erfahren habe. Ich dachte auch nur: "wie furchtbar muss das sein?" aber auch: "Will ich mich damit auseinander setzen?" Ich habe mich dann damit auseinander gesetzt und ganz viel darüber gelesen und auch mit ihm offen darüber gesprochen. Ich habe gefragt: "Warum ist das passiert? Was passiert im Ernstfall mit dir? Was mache ich dann? Wie erkenne ich es?" Und so weiter.
Ziemlich schnell war ich dann froh darüber, meine anfänglichen Zweifel ignoriert zu haben. Irgendwann bekam ich dann doch noch einmal Angst weil ich mir den Film "Das weiße Rauschen" angesehen habe, in dem es um Psychosen geht. Und wieder habe ich offen mit ihm über meine Ängste gesprochen, die mir aber sofort genommen wurden. Heute ist alles bestens. Klar sind die Gedanken an die Krankheit und die damit verbundenen Sorgen irgendwie immer da, aber doch auch irgendwie "nur nebenbei". Es wird einfach nicht ständig thematisiert, jeder geht "ganz normal" mit dem anderen um. Trotzdem kann aber auch jeder mit seinen Sorgen, Gedanken, Ängsten jederzeit zum anderen kommen und sich aussprechen. Egal, ob es sich nun um die Erkrankung oder irgend etwas anderes handelt. Es ist schön, wie es ist. Ich bin so froh, ihn zu haben. Er ist so ein wunderbarer Mensch.
Vertraue dir und vertraue ihm. Dann macht ihr beide instinktiv alles richtig, auch im Ernstfall.
Ich wünsche dir alles erdenklich Gute für deine Beziehung. Genieße es einfach!!!


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#8

RE: Verliebt ... soll ich es zulassen???

in Treffpunkt für Angehörige 12.06.2017 16:52
von Carlota (gelöscht)
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Hallo Kati1201,
danke für deine schöne Antwort.

Ich sitze ja immer noch mit Riesenzweifeln da, ich bin 51 und hatte gedacht, wenn JETZT ein Mann käme, der könnte doch einfach mal völlig unkompliziert sein (im Gegensatz zu meinen letzten beiden langjährigen Beziehungen) und ich habe endlich mal eine streßfreie Beziehung auf meine "alten" Tage!!!
Und dann kommt SO jemand in mein Leben!
Aber ich muß sagen, er ist einfach wirklich ein toller Mensch. Sehr aufmerksam und liebevoll mir gegenüber wie selten ein Mann in meinem Leben. In seiner Nähe fühle ich mich wohl, behütet!

Wir hatten gestern eben DEN Moment, bei dem es um DIE Entscheidung ging. Entweder Beziehung oder eben auseinander gehen.
Und ich habe ihm von meinen Ängsten erzählt. Und wir haben SEHR offen gesprochen. Das war sehr schön und danach habe ich ja auch entschieden, daß ich dieser Beziehung eine Chance geben will.

Aber heute sitze ich allein in der Arbeit, sehe ihn erst in einige Tagen wieder - und da kommen die Zweifel hoch, der Fluchttrieb. Ich kenne ihn ja nur so wunderbar stabil, wie er eben jetzt ist. Ich weiß nicht, wie er ist, wenn er in einer Psychose oder Depression fest hängt.
Ich weiß, daß ich ihn unterstützen und ihm helfen will in solchen Situationen, bin mir aber nicht sicher, ob ICH dieser Sache gewachsen bin. Ach. Ich werde das dann ja sehen. Bis dahin - hoffentlich vergeht VIEL Zeit! - werden wir uns ja viel besser kennen, wissen, wie wir miteinander umgehen können. Und ich habe Vertrauen in ihn, daß wir immer offen miteinander sprechen können.

Die Antwort von DaSchizoo hat mir auch sehr gefallen. Die Bemerkung, daß sich der Charakter eher noch verstärkt in einer Psychose. Er ist halt ein ganz sanfter Mensch, nicht aggressiv und sehr aufmerksam und fürsorglich. Soll nicht heißen, daß ich mir ihn nun in einer Dauer-Psychose wünsche ... (sorry, ich hab einen schrägen Humor, ER würde jetzt herzlich lachen!).

Also, ich bleib dran und ich hoffe, ich darf hier ab und zu mal berichten, wie es mir und ihm so ergeht!


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#9

RE: Verliebt ... soll ich es zulassen???

in Treffpunkt für Angehörige 12.06.2017 17:04
von Carlota (gelöscht)
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@ Hotte
Deinen Text
"Wenn Du selbst wie bipolar erkrankt bist, wundert mich, dass Du nicht selbst schon aus der Manie heraus psychotisch dekompensiert bist."
verstehe ich nicht wirklich.

Was bedeutet "psychotisch dekompensiert"?


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#10

RE: Verliebt ... soll ich es zulassen???

in Treffpunkt für Angehörige 13.06.2017 09:15
von kati1201 | 16 Beiträge | 85 Punkte
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Hallo Carlota,

frag ihn, wie er war, wenn er eine Psychose hatte. Sprecht ab, was du dann tun sollst/kannst, um ihm zu helfen. Das gibt dir Sicherheit für den Ernstfall, wenn du genau Bescheid weißt.
Ansonsten mach' dir nicht so viele Gedanken. Genieße einfach deine schöne Beziehung. Ihr geht jetzt am Anfang schon sehr offen miteinander um. Behaltet es einfach so bei.
Und halte uns auf jeden Fall auf dem Laufenden. Über schöne Dinge liest man doch sehr gerne.
LG Kati


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#11

RE: Verliebt ... soll ich es zulassen???

in Treffpunkt für Angehörige 13.06.2017 15:31
von Hotte | 1.628 Beiträge | 4726 Punkte
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@Carlota
dekompensieren bedeutet, dass es einem plötzlich schlechter geht.
Ich bin mehrmals aus der Manie heraus durch den Schlafmangel psychotisch geworden, dh ich kenne Psychosen aus eigener Erfahrung.
Bei mir bedeutet psychotisch, dass mein Denken sehr zerfahren ist, so sehr, dass ich meine Handlungen nicht mehr unter Kontrolle habe und mich auch nicht verständlich machen kann. Dazu kann ich Halluzinationen haben, ich sehe, höre, rieche oder spüre dann Dinge, die es nicht wirklich gibt. Wahn habe ich auch schon erlebt, also ein Hereinsteigern in bestimmte fixe Ideen so weit bis ich das Gefühl für die Realität verloren habe.


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#12

RE: Verliebt ... soll ich es zulassen???

in Treffpunkt für Angehörige 13.06.2017 18:49
von Himbeere | 724 Beiträge | 3719 Punkte
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Hallo @Carlota

erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum.

Ich denke, du hast es richtig gemacht und bist deinem Herzen gefolgt. Überstürze jedoch nicht alles.
Gib dir und der Beziehung Zeit und dann wirst du sehen, wohin die Reise geht. Eine Beziehung
zeigt sich erst dann richtig, wenn Probleme auftreten. Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

LG Himbeere


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#13

RE: Verliebt ... soll ich es zulassen???

in Treffpunkt für Angehörige 17.06.2017 17:39
von Carlota (gelöscht)
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Lieber Himmel, geht das plötzlich alles schnell! Er ist total verliebt und ich kämpfe noch immer mit meinen Bedenken, ich merke das, denn ALLES an dem Mann paßt und ich fange manchmal das zittern an, wenn ich nur in seinem Arm liege - und trotzdem trete ich ständig die Bremse. Und bresche dann doch wieder vor. Er hat´s gemerkt und ich hab´s ihm gesagt. Er war sehr traurig.
Ich konnte es wieder gut machen, denn ich mag ihn nach dieser kurzen Zeit schon sehr sehr gern!

Das "gute" an seiner Krankheit ist, daß wir sehr schnell sehr offen - und über alles andere auch sehr offen! - reden.
Und wovor hab ich nun Angst? Er meint, es geht ihm gut wie lange nicht mehr, er wurde bereits von Freunden angesprochen, die noch gar nichts von mir wußten, daß er "wie verwandelt" sei. Daß möglicherweise sein nächster "Schub" (sagt man das so?) länger als sonst auf sich warten lassen könnte und dann möglicherweise auch weniger schlimm ausfallen könnte.
Ja, alles prima.
Und wir sind sehr zärtlich miteinander, sehr fürsorglich. Er ist wirklich ein Schatz.

Habe heute mit meiner Mutter geredet, habe nichts von Psychosen erzählt, "nur" von Depressionen. Sie hat für "solche" Krankheiten keinerlei Verständnis, was sie nicht versteht, das begreift sie nicht. Ich muß ihr ja nicht auch noch Angst machen und von Psychosen erzählen, von denen ich selbst keine große Ahnung habe (ich habe mit ihm gesprochen, daß meine Mutter beim Kennenlernen nur die "Light"-Version zu hören bekommen sollte, zumindest in der Anfangsphase, hat er akzeptiert). Nun, sie will ihn kennen lernen, ist schon richtig gespannt auf ihn, ich hab ja auch sehr von ihm geschwärmt. Ich denke mal, das wird nächstes Wochenende passieren.

Ja, im Gespräch mit meiner Mutter ist mir selbst aufgefallen, daß ich meine blöden Bedenken mal in den Wind schießen und mich VOLL einlassen sollte.

Morgen wird er wieder bei mir sein, nachdem er bereits 3 Tage am Stück bei mir war. 2 Tage Auszeit haben jetzt aber auch mal gut getan, denn wie gesagt - wir sind uns sehr schnell sehr nahe gekommen - mir dreht sich schon alles! ;-)

Und heute stellte ich fest, daß ich - das erste Mal - Schmetterlinge im Bauch hatte als ich an ihn dachte. Fühlte sich SEHR GUT an!!!


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#14

RE: Verliebt ... soll ich es zulassen???

in Treffpunkt für Angehörige 17.06.2017 19:29
von escargot | 3.901 Beiträge | 14944 Punkte
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Liebe @Carlotta,

ersteinmal ein ganz herzlichen Willkommensgruß auch von mir!

Du machst das schon ganz richtig, sagt mir mein Bauchgefühl. Genieße den Moment. Jetzt. Wie es ist. Wie Du Dich fühlst damit und dabei und wenn es anders kommt, dann gehst Du erst über die Brücke, wenn sie kommt! Und bis dahin wird noch viel Zeit vergehen. Ganz sicher, denn so eine zarte Liebe trägt....

alles erdenklich Liebe für Euch!
escargot

P.S.: Dein Thread hat mich sehr angerührt!


>> And the day came when the risk to remain tight in a bud was more painful than the risk it took to blossom <<
Anais Nin
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#15

RE: Verliebt ... soll ich es zulassen???

in Treffpunkt für Angehörige 25.06.2017 21:47
von Carlota (gelöscht)
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Es geht weiter ... wir hatten schöne Tage miteinander, manchmal habe ich ihn in seiner Euphorie gebremst, es ging alles so schnell. Dieses so schnell so intensiv sich kennenlernen - das ist auf einer Seite schön, aber ich war völlig erschöpft.
Und letzten Mittwoch also das erste Treffen mit seinen besten Freunden - ein Grillabend, ganz zwangslos bei ihm zu hause.
Seine Freunde und ich - das paßt.
Es hätte also ein schöner Abend werden können - wenn ER nicht plötzlich wegen jeder Kleinigkeit in die Luft gegangen wäre. Er hat sich streckenweise in sein Haus verzogen, während wir im Garten waren, er kam dann immer wieder, hat einen nach dem anderen - auch mich - angepflaumt. ich bin zu ihm ins Haus und er hat mich angepflaumt wegen einer Kleinigkeit. Ich war sauer, er entschuldigte sich, aber er hat dann weiterhin jede flapsige Bemerkung seiner Freunde und mir lautstark kommentiert und sich aufgeregt. Er war sauer.
Die Freunde gingen nach und nach und am Ende saß noch einer dort. Mit dem hatte ich ganz kurz einen innigen freundschaftlichen Moment, als wir uns kurz über IHN austauschten, während ER im Haus war. Daher hab ich diesen Freund zum Abschied links und rechts geküßt und kurz umarmt (da ich lange im Ausland lebte, ist mir eine körperliche Begrüßung und Verabschiedung mittlerweile total ins Blut übergegangen, ich weiß, in Deutschland ist das nicht so gang und gäbe). ER hat mich dann ohne Kuß und Umarmung ins Gästebett verfrachtet und ich war irritiert, bin aber wegen Übermüdung sofort eingeschlafen.
Am nächsten Morgen dann hatten wir einen tollen Streit, er meinte, er sei der falsche Mann für mich, ich bräuchte einen "Alphamann", der er nicht wäre und ich solle mich doch mit seinem Freund (eben, der als letzter ging) zusammen tun, unsere Umarmung hätte ja Bände gesprochen! Also, da bin ich ja wirklich auch sauer geworden. Ich habe versucht, ihm das zu erklären, aber ich war selbst so aufgeregt, daß ich nicht die richtigen Worte fand und sowieso nur heulte.
Ich dachte, es sei aus und wollte gehen. Er machte mir aber noch eine Tasse Tee und wir sprachen noch ein wenig, aber so richtig SCHÖN war unsere Verabschiedung am Ende nicht.
Später haben wir dann lange telefoniert und uns ausgesprochen, seine Sicht - meine Sicht. Und er meinte, daß er es JETZT verstehen könnte, wie der Abend und Morgen für mich war, es war ihm nicht bewußt, wie ICH die Situation sah. Und wir beschlossen, das zu vergessen und wieder da weiter zu machen, wo wir ja schon waren.

Und so sagte ich, daß ich ihn am selben Abend wieder besuchen wolle, er freute sich, wir telefonierten mehrmals am Tag und ich bemerkte eine übergroße Euphorie bei ihm - also den totalen Gegensatz zum Abend vorher.

Und genau in dem Moment, in dem ich losfahren wollte zu ihm, rief er an und meinte, sein Neffe wolle mich sprechen. Der sagte mir dann, daß er IHN in die Psychiatrie bringen würde, es sei mal wieder soweit.
Er wollte mich später anrufen und mir berichten.

Tja, da saß ich also da. Mit tausend ????? im Hirn und Sorgen.

Und merkte, daß ich über den Zeitpunkt des Nachdenkens, OB ich mir einen psychisch kranken Mann antun möchte, schon längst hinaus bin. Ist das nicht Wahnsinn? Ich kenne ihn erst 14 Tage und wir sind uns so nahe gekommen, daß ich trotz dieser Situation an ihm festhalten möchte. Nun, es gibt sicherlich schlimmere Anfälle - als seinen. Aber an die Nerven ging es mir doch.

Ich konnte ihn dann erst Samstag besuchen, wir saßen 4 Stunden im Klinikgarten und haben viel geredet und auch ein wenig gekuschelt, wie man halt kuscheln kann, wenn da noch zig andere Leute im Garten hocken. Es war aber gut.

So richtig beschreiben kann ich seinen Zustand nicht. Er wirkt streckenweise so normal auf mich, wie ich ihn bislang kannte. Und dann wieder äußerst angespannt, auch mit den Gedanken abwesend. Heute war ich wieder bei ihm. Ein befreundetes Ehepaar von ihm war auch bei ihm, die kannte ich ja vom Grillabend. Ich war mit der Frau eine Weile alleine gesessen und wir haben ein bißchen über den Grillabend geredet. Da fiel es mir auch wie Schuppen von den Augen - er hatte an dem Abend eben jede unserer Bemerkungen ihn betreffend auf sich bezogen und ist total ausgerastet. Er konnte nicht erkennen, daß so flapsige Bemerkungen unter Freunden LIEBEVOLL gemeint sind. Er hat alles negativ gesehen. Und heute - als wir allein waren - hat er einige Bemerkungen fallen lassen, aus denen ich erkenne, daß er jeden Schritt, jede Bemerkung der anderen Patienten und Pflegepersonal auf sich bezieht, alles in Frage stellt, sich Szenarien einbildet, was die alles vorhaben um ihm zu schaden. Ich hab das mal so hauptsächlich stehen lassen bzw. versucht, einiges in eine "normale" Sichtweise zu ziehen. Er ist drauf eingegangen. Und schien auch irgendwie beruhigt. Als ich ging, merkte ich, daß er Angst vor der Nacht hat. Tja, die kann ich ihm nicht nehmen, die Besuchszeit war vorbei und da muß er allein durch. In Gedanken bin ich bei ihm.

Derweil versuche ich meine Gedanken zu sortieren, mich zu beruhigen. Mich damit abzulenken, ihm Alltägliches abzunehmen. So läuft grad meine Waschmaschine und ich merke, daß ich unglaublich gerne "für ihn sorge". Andererseits hab ich auch keine Lust, eine Art Mutter-Sohn-Verhältnis aufzubauen, ich will seine Frau sein. D.h. ich erwarte in einer Partnerschaft auch, daß er für mich und MEINE Sorgen ein Ohr hat. Und da nehme ich mich grad sehr zurück. Ich erzähle ihm zwar von meinem Alltag, aber das langweilt mich selbst eher, ich möchte auch meine Sorgen und Träume loswerden und glaube aber, daß er damit im Moment total überfordert ist.

Diese Freundin, mit der ich heute kurz alleine sprechen konnte, meinte, daß er wohl letzte Woche beim Grillabend überfordert war. Alles neu. ICH, und auch einige der Freunde kannten sich untereinander nicht. Er hatte wohl Angst, daß der Abend eine Katastrophe wird, was er zwar nicht wirklich wurde - denn wir hatten uns alle auf Anhieb gut verstanden - aber wirklich schön war er halt nicht durch sein Verhalten.
Und sie meinte auch, daß ihn möglicherweise die Situation mit mir - das Verliebtsein in mich - auch völlig überfordert. Würde mit der Aussage seines Neffen übereinstimmen, der meinte, daß ER seit ca. 14 Tagen so angespannt - wenn auch glücklich - ist.

Nun tja. Morgen können wir uns nicht sehen, ich arbeite den ganzen Tag. Also erst Dienstag Nachmittag wieder.

Aber wirklich, im Moment bin ich nicht wirklich abgeschreckt, da ich aus den Aussagen seiner Freunde und des Neffen davon ausgehe, daß ER nach Abklingen dieser Phase wieder "ganz der Alte" ist und eben ein äußerst lieber, liebevoller Mensch ist und dann auch erstmal wieder 1 - 2 Jahre Ruhe ist.

Ach, leicht ist es sicherlich nicht - würde mich lieber aufregen über offene Klodeckel oder Zahnpastatuben oder rumliegende Wäsche. Ja, DAS wären Probleme, mit denen ich wirklich umgehen kann!

Liebe Grüße und danke für´s Zuhören!


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