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#1

Schwierige Situation, vieleicht könnt ihr mir Rat geben

in Treffpunkt für Angehörige 11.07.2013 18:24
von tembacco (gelöscht)
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Hallo erstmal, bin neu hier und hoffe nicht fehl am Platz zu sein
Bin Angehöriger und brauche dringend Rat, hab schon mehrere Nervenzusammenbrüche gehabt obwohl ich sonst sehr stabil bin.
Zur Sache: Meine Ex ( wir leben seit 3 Jahren getrennt ) hat seit ihrer Kindheit Epilepsie welche unter behandlung ist, jedoch reagiert Sie auf Ärzte nicht sehr gut aber das ist nicht das Problem.
Seit etwa 4 Jahren bekommt sie paranoide Vorstellungen von Abhöhren, über Versuchskaninchen bei Ärzten bis zur Staats Verfolgung übers Internet. Anfängliche Gespräche darüber führten letztendlich zum völligen Vertrauensverlust. Der Versuch mit einem Arzt darüber zu reden schlug fehl ( wegen oben genannter Symtome )
Ich möchte Sie nicht hängen lassen, komme aber kaum noch in ein vernünftiges Gespräch, ständige Stimmungsschwankung von kichern bis anschreien
In ihrer Familie gibt es mindestens 2 diagnostizierte Fälle von Schizophrenie und ich gehe davon aus das es bei ihr eine ähnliche Diagnose geben würde, ich bekomme sie aber nicht zu einem Arzt. Ihre Familie lebt nicht in Deutschland so dass von dort keine Hilfe zu erwarten ist.
Was geschiet eigentlich wenn eine Schizophrenie nicht behandelt wird, bitte gebt mir ein Feedback damit ich die Hoffnung ihr zu helfen nicht aufgebe ( niemand in dieser Situation sollte hängen gelassen werden )
Dank vorraus an alle Interessierten


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#2

RE: Schwierige Situation, vieleicht könnt ihr mir Rat geben

in Treffpunkt für Angehörige 11.07.2013 20:15
von ruhenderStein (gelöscht)
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Man kann bei einer Schizophrenie Neuroleptika geben. Anscheinend verkürzt das die Dauer der Psychosen.
Zudem kann der Betroffene in einer geschlossenen Station untergebracht werden,
zum Selbstschutz und zum Schutz der Umgebung.

Wenn diese Behandlungsmethoden ausbleiben, kann es sein dass die Psychosen länger dauern,
und/oder der Betroffene sich selbst oder andere gefährdet.


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#3

RE: Schwierige Situation, vieleicht könnt ihr mir Rat geben

in Treffpunkt für Angehörige 11.07.2013 20:56
von Isabell (gelöscht)
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Wenn sie wegen ihrer Epilepsie in Behandlung ist, müsste sie doch sowieso regelmäßig beim Arzt vorstellig werden. Vielleicht könnte ihr behandelnder Arzt im Rahmen einer Routineuntersuchung ein Gespräch mit ihr führen, um eine Psychose auszuschließen?


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#4

RE: Schwierige Situation, vieleicht könnt ihr mir Rat geben

in Treffpunkt für Angehörige 11.07.2013 23:20
von Tulip (gelöscht)
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ohne Behandlung kann sich das Wahngebilde so sehr verfestigen, dass ihm dann auch nicht mehr mit Medikamenten beizukommen ist


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#5

RE: Schwierige Situation, vieleicht könnt ihr mir Rat geben

in Treffpunkt für Angehörige 11.07.2013 23:25
von tembacco (gelöscht)
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Leider hat sie ihre behandlung abgebrochen, bekommt aber weiter ihre Antiepileptika


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#6

RE: Schwierige Situation, vieleicht könnt ihr mir Rat geben

in Treffpunkt für Angehörige 12.07.2013 00:15
von UgoAdmin | 2.883 Beiträge | 11732 Punkte
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Die wird ihr aber kein Arzt dauerhaft verschreiben, wenn sie die Arztbesuche nicht wahrnimmt.

Wenn sie epileptische Anfälle in den nächsten Jahren vermeiden will, wird sie sich auf jeden Fall in Behandlung begeben müssen und da kann dann auch eine mögliche Psychose abgeklärt werden.


Ugos Homepage: http://www.hummelreich.net
Bitte nicht taggen, ich habe die Taggen-Funktion deaktiviert
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#7

RE: Schwierige Situation, vieleicht könnt ihr mir Rat geben

in Treffpunkt für Angehörige 12.07.2013 02:19
von Old Dixie (gelöscht)
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Eine unbehandelte Psychose kann dazu führen, dass sich Wahnideen verfestigen und später nicht mehr korrigierbar sind. Eine Behandlung mit Neuroleptika ist deshalb meist unbedingt erforderlich. Wichtig ist auch eine Krankheitseinsicht, damit man Hilfe auch annehmen kann. Das ist meistens nicht gegeben, weshalb es auch Aufgabe von Freunden und Familie ist, den Kranken davon zu überzeugen, sich helfen zu lassen. Es gibt für dich die Möglichkeit, den sozialpsychiatrischen Dienst in deiner Stadt zwischenzuschalten. Die können dabei behilflich sein, die Freundin ggf. vor sich selbst zu schützen und organisieren auch alle weiteren Schritte. Meistens sind diese Dienste darauf angelegt, unschöne Klinikaufenthalte möglichst zu vermeiden. Wahnvorstellungen haben oft sonderbares Verhalten zur Folge und können den Betroffenen verängstigen, daher ist es wichtig, solches Fehlverhalten im Vorfeld auszuschließen.


zuletzt bearbeitet 12.07.2013 02:21 | nach oben springen

#8

RE: Schwierige Situation, vieleicht könnt ihr mir Rat geben

in Treffpunkt für Angehörige 14.07.2013 12:18
von Schlappi (gelöscht)
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Hallo tembacco.

Wenn sie nicht zum Arzt will,dann ruf deswegen die Polizei an. Sie sollen erst mit ihr reden,das sie zum Arzt gehen soll.Wenn sie das nicht macht,kann sie durch die Polizei in einer Klinik eingewiesen werden.Du mußt der Polizei halt vorher genau schildern,was für Symptome sie hat und wie sie sich verhält.

P.S.
Bevor die Polizei sie einweist,werden sie erst bei ihr in der Wohnung bleiben und einen Arzt rufen. Wenn der Arzt eine Psychose feststellt,wird sie in deine Klinik gebracht. Ich weiss nicht, ob die Polizei mit Gewalt die Tür zu ihrer Wohnung einbrechen können,wenn sie nicht freiwillig die Tür aufmacht.


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