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#1

Drogeninduzierte Psychose

in Treffpunkt für Angehörige 18.03.2017 22:12
von nordia | 21 Beiträge | 67 Punkte
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Hallo ihr Lieben,

ich hab da wieder mal ne Frage und hoffe sehr auf Erfahrungsberichte.

Meine Schwester (29, fast 30) kifft seit sie 13, 14 is und nachdem sie von Vaters Seite auch noch ne Veranlagung hat (haben wir Geschwister wahrscheinlich alle drei) und ehrlich gesagt auch schon immer verhaltensauffällig war, is sie seit Jahren MEINER Meinung nach ebenfalls psychotisch geworden (genau wie mein Vater eben, sie is 1 zu 1 wie er; wenn nicht sogar noch krasser!). Oke, sie is nicht offiziell diagnostiziert, aber ich weiß aus anderen Gründen mehr als genug über Symptomatik etc., sodass ich nicht glaube mich zu täuschen in ihrem Fall.

Nun isses aber so, dass eine Freundin von mir, die ebenfalls eine psychotische Schwester hat, mir erklärt hat, dass Cannabis einerseits die Psychose auslöst und als ich sie fragte warum dann jmd der schon psychotisch is nicht aufhört mit kiffen, meinte sie dass andererseits eben durch diese Substanz die Psychose quasi in Schach gehalten wird.

Stimmt das denn so? Wie sind eure Erfahrungen?

Danke schon mal im Voraus,
liebe Grüße
nordia


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#2

RE: Drogeninduzierte Psychose

in Treffpunkt für Angehörige 18.03.2017 22:52
von DaSchizoo | 1.539 Beiträge | 9457 Punkte
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hallo @nordia
also meine diagnose ist drogeninduzierte schizophrenie.
ausgelöst wurde sie u.a.durch exzessives kiffen.hab dann alle paar jahre wieder mit kiffen angefangen,da ich dank medikamenten keine symptome hatte.doch es löste nach mehreren tagen,kleinsten konsums wieder welche aus.dann wieder aufgehört und iwann wieder angefangen.ein ewiger kreislauf.das letzte mal vor ca 1 jahr.dann...oh überaschung,nach einer woche wieder psychotisch geworden.seid dem rühr ich es nicht mehr an.und hoffe jetzt endgültig.seid ca 1,5 monaten jetzt mit allen drogen,nach 20 jahren aufgehört.es geht mir immer besser und erhole mich.
darum meine klare antwort:ja,kiffen löst die psychose aus und hält sie in schach.
es ist jedoch ein langer und schwerer weg,davon los zu kommen.denn es ist falsch zu denken,ich kiffe ja "NUR".

gruss danilo


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[Mit dem eigenen Tod stirbt man.
mit dem Tod anderer muss man leben.]
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#3

RE: Drogeninduzierte Psychose

in Treffpunkt für Angehörige 18.03.2017 22:56
von nordia | 21 Beiträge | 67 Punkte
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Hey du,

oke, erstmal danke für deinen Bericht.

Ich persönlich bin ohnehin kein Fan von diesem Verharmlosen von kiffen; ein Arzt hat mir mal gesagt das is die Nummer EINS (!) der Substanzen die bei Veranlagung ne Psychose oder Schizophrenie auslösen.

Oke, also siehst du das eh auch so wie meine Freundin. Hm, das war mir nicht so klar dass das Cannabis die Psychose in Schach hält.

Darf ich dich noch was fragen bzw. vll um deine persönliche Einschätzung bitten: Würde man meiner Schwester nun diese Droge wegnehmen, was denkst du würde passieren? Kann es sein dass sie sowas wie nen "psychotischen Zusammenbruch" erleidet?

LG,
nordia


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#4

RE: Drogeninduzierte Psychose

in Treffpunkt für Angehörige 18.03.2017 23:07
von DaSchizoo | 1.539 Beiträge | 9457 Punkte
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das is eine schwere frage,die ich nicht genau beantworten kann.
kann nur sagen was ich persönlich denke,aus meiner erfahrung.
einen psychotischen zusammenbruch denk ich nicht.eine psychischer is schon ehr wahrscheinlich.sprich depression beim entzug.so erging es mir jedenfalls.würde ärztliche hilfe empfehlen,um diese symptome mit medikamenten im rahmen zu halten und diese talfahrt zu verkürzen.
will sie denn aufhören und weiss sie das es vom kiffen kommt?
denn wenn das nicht der fall ist,wird es schwer,sie davon zu überzeugen denk ich.


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zuletzt bearbeitet 18.03.2017 23:08 | nach oben springen

#5

RE: Drogeninduzierte Psychose

in Treffpunkt für Angehörige 18.03.2017 23:15
von nordia | 21 Beiträge | 67 Punkte
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Nein, sie will nicht aufhören und sie hat ja kein Problem, wir sind alle die gestörten A-löcher die nur eifersüchtig auf sie sind und sie hassen und wir lügen alle nur rum usw... sie hat KEINERLEI Krankheitseinsicht, und das wird sich auch nicht mehr ändern.

Ich wollte nur mal wissen wie das weitergehen KÖNNTE, wenn man ihr die Substanz entziehen würde (es kann nämlich sein dass dies demnächst von Außenstellen zwangsweise getan wird).

Mir wärs ja an sich egal das alles; meine Schwester hab ich schon vor Jahren verloren, denn die Person zu der sie geworden ist kenn ich nicht...

Das Problem is nur dass sie meine Nichte psychisch misshandelt und DIREKT NEBEN IHR konsumiert.

Aber Jugendamt weiß schon Bescheid und jetzt heißts abwarten, wie das weitergeht...


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#6

RE: Drogeninduzierte Psychose

in Treffpunkt für Angehörige 18.03.2017 23:30
von DaSchizoo | 1.539 Beiträge | 9457 Punkte
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das ist schlecht.genau so hab ich auch damals immer reagiert,wenn mich jemand davon abbringen wollte.
es ihr dann zu entziehen,is glaub ich nicht so leicht.denn man bekommt sinen stoff immer,wenn man ihn will.was viele meist nicht glauben.

ist ein verdammt schweres vorhaben,was ihr da habt.würde dir gern was anderes sagen.aber so ist es nunmal in diesen kreisen.entweder man hört auf,weil man einsieht,das es einen kaputt macht,oder man bleibt drauf.

ich bin nach der kurzen zeit auch noch nicht übern berg.wenn ich sagen kann,5 jahre dann vielleicht.es ist und bleibt ein teufelskreis.

wünsch euch viel erfolg und würde gern wissen wie es weiter geht...


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#7

RE: Drogeninduzierte Psychose

in Treffpunkt für Angehörige 19.03.2017 00:53
von nordia | 21 Beiträge | 67 Punkte
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Dass sie das Zeug kriegt wenn sies wirklich will, ja, das is klar. Es is nur so, dass das JA sie unter Umständen vor die Wahl stellt, entweder saubere Urintests abzugeben oder ihr das Kind zu entziehen - vorausgesetzt, die nehmen den Fall überhaupt ernst genug was ich nach momentaner Sachlage allerdings schwer bezweifle. Und ich kann auch bei ihr nicht mehr einschätzen, ob sie selbst unter so einer massiven "Drohung" eines offiziellen Amtes aufhören könnte (denke eher nicht).

Jap, is ne verdammt verzwickte Situation, bin seit Wochen schlaflos deswegen und total fertig, vor allem weil sie mir die Kleine entzieht und diese schon selber zu mir gesagt hat sie will bei mir wohnen und ihre Mama nur mehr ab und zu besuchen (und das nicht nur einmal)... Und naja, ich liebe das Kind beinahe so als wärs mein eigenes, sie is der wichtigste Mensch in meinem Leben und ich heul mich jeden Tag gegen vier Uhr morgens in den "Schlaf" weil sie mir so fehlt...

Ich bin selber auch gespannt wies weitergeht; sollten meine Befürchtungen eintreffen und das JA den Fall nicht weiterverfolgen, weiß ich allerdings auch nicht mehr, welche Schritte ich noch unternehmen könnte...

Danke für deinen Input!
LG,
nordia


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#8

RE: Drogeninduzierte Psychose

in Treffpunkt für Angehörige 19.03.2017 02:03
von suffered | 735 Beiträge | 1491 Punkte
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Ziemlich heftige Situation, aber mach dich nicht noch mehr fertig @nordia.

Gönn dir mal Schlaf, es ist das A und O. Und wenn dich dieses Problem so sehr beschäftigt, dann handle besser, anstatt daran noch kaputt zu gehen.

Gute Nacht
suffered


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#9

RE: Drogeninduzierte Psychose

in Treffpunkt für Angehörige 19.03.2017 13:12
von nordia | 21 Beiträge | 67 Punkte
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hey,

ich hab versucht zu handeln, aber irgendwie nimmt mich da keiner ernst genug. Meine Schwester is auch eine wahnsinnige Verstellungskünstlerin; nach außen is sie die liebevolle, gesunde Mutter, immer gut drauf, total lustig, beliebt... Und auch das JA wird diese Show die sie da immer abzieht nicht durchschauen...

Naja, kann ja den Schlaf nicht erzwingen, aber wird schon wieder. Mach mir halt um die Kleine massiv Sorgen, da ich gar nicht weiß wies ihr grade geht mit all dem und was ihre Mutter ihr jetzt alles einredet...

LG,
nordia


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#10

RE: Drogeninduzierte Psychose

in Treffpunkt für Angehörige 17.04.2017 10:16
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo nordia....mein Sohn ist ja auch der Meinung,dass er das Kiffen braucht und es ohne unerträglich für ihn wäre. Als das so anfing mit seiner Psychose..verheimlichte er mir ,die anderen Sachen wie MDMA,Amphethamine...die er noch nahm....und er meinte es käme davon....Habe mich dann mit dem Thema mal befasst und tatsächlich herausgefunden,dass THC tatsächlich helfen kann die Symthome im Schach zu halten.Angeblich würde sein Therapeut sagen....lieber Kiffen als Psychopharmaka......aber ob das so stimmt? mmmhhhh mitlerweile kann ich ja nix mehr glauben....fakt ist und das habe ich selbst beobachten können......dass wenn er an seiner Bong zieht.....agressiv wird.....aber das sieht er selbst auch gar nicht so......will seine familie verklagen....denn er würde nun bald sein THC auf Rezept bekommen.....was ja nach den neuesten Gesetzen durchaus möglich ist......Und ja wie Du schreibst,das Schauspieltalent ist unglaublich.....als ich mitbekam wie er sich mit anderen außenstehenden Personen unterhalten kann....und wie er sich mir und seiner familie gegeüber verhällt......das sind 2 verschiedene Persöhnlichkeiten....ich denke das macht es ja so schwer...zu verstehen zu geben,wie diese Person tickt....am Ende drehen die das so,dass wir die,, bekloppten´´ ( nicht falsch verstehen)sind.......Was mir zu Deinem Fall einfällt....Privatdedektive....die das Verhalten Deiner Schwester gegenüber dem Kind festhällt....Hast das persönlich mitbekommen,dass sie zu dem Kind eklig ist oder sind das nur Deine Ängste und Vorstellungen?....verstehe mich nicht falsch....einer Mutter das Kind zu entziehen...da muß schon viel vorfallen....oh je....alles so traurig echt


zuletzt bearbeitet 17.04.2017 10:18 | nach oben springen

#11

RE: Drogeninduzierte Psychose

in Treffpunkt für Angehörige 24.04.2017 17:14
von suffered | 735 Beiträge | 1491 Punkte
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THC kann Psychosen auslösen oder verstärken. Auch MDMA ist pharmakologisch so ziemlich das Gegenteil von Antipsychotika.

Wenn er in diesem Zustand noch weiterkifft wird er nur noch kränker. Ich kannte auch einen notorischen Kiffer der sagte dass ihm das kiffen gut täte, er hat sich das Leben genommen.


zuletzt bearbeitet 24.04.2017 17:15 | nach oben springen


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