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#1

60 Jahre Stillstand

in Schizophrenie in den Medien 06.01.2017 18:45
von Freia | 939 Beiträge | 6864 Punkte
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#2

RE: 60 Jahre Stillstand

in Schizophrenie in den Medien 06.01.2017 21:36
von Doug Quaid | 114 Beiträge | 339 Punkte
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Interessanter Artikel, aber vielleicht ein bisschen zu schwarzmalerisch. Ich bin schon froh, dass ich kein Haldol nehmen muss.


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#3

RE: 60 Jahre Stillstand

in Schizophrenie in den Medien 07.01.2017 00:03
von suffered | 810 Beiträge | 1694 Punkte
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Stimmt eigentlich, 2013 gaben sie mir Haldol und ich sagte den Psychiatern warum um alles in der Welt geben sie mir Medikamente die es schon seit 60 Jahren gibt. Mit den Chemiekeulen ist unser Problem nicht zu lösen, sondern mit Selbsterkenntnis und einem Leben das zu einem passt - denn wir sind anders als die gesunden und müssen auch ein spezielles Leben führen um gesund zu bleiben.

Es geht um's Luft ablassen aus den Reifen.

Ich bin froh, dass ich eine kleine Medikamentation nehmen kann und meine Negativsymptome fast vollständig verschwunden sind. Allerdings ist mein Gefühlsleben durch die Krankheit nicht wie bei einem gesunden Menschen... Aber irgendwie war ich ja schon immer gefühlsmässig und sozial fragil...

Auf jeden Fall gehört beides Dazu der Körper und der Geist. Und Medis setzten nur beim Körper an, indem sie ihn ruhigstellen.


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#4

RE: 60 Jahre Stillstand

in Schizophrenie in den Medien 15.01.2017 09:39
von Cellardoor | 486 Beiträge | 795 Punkte
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Guten Tag zusammen,

ich habe den Artikel auf meinem Smartphone in der geschlossenen Psychiatrie lesen dürfen und darüber in der Morgenrunde gesprochen.

Haldol & Co verändern nicht nur das Denken, sondern auch den Körper oder zumindest das Körpergefühl.
In den letzten Wochen habe ich das am eigenen Leib erfahren.

Es ist gut, dass Ärzte-Zeitungen darüber berichten - und auch, wenn durch den Zusammenhang zu "Springer" das Ganze eine leicht populistische Note bekommt, fokussiert es die Aufmerksamkeit auf politisch relevante Themen.

Dennoch spüre ich Veränderungen im Bereich der Psychiatrie. Es wird nicht mehr ausschließlich auf den "sedierenden Hammer" gesetzt, sondern an Konzepten gearbeitet, welche der Resozialisierung von Betroffenen entgegen kommt.

Betroffene selbst dürfen den "hypokratischen Eid", den Mediziner einst ableisteten, allerdings nicht verraten. Ärzte selbst sollten sich stets an diesen Schwur erinnern.
Die Medikamente sind sehr teuer in der Entwicklung (über die Herstellung lässt sich vielleicht noch streiten), sie sollen einem helfen, retten woanders vielleicht sogar Leben. Ich denke da zum Beispiel an das Antiepileptikum "Ergenyl", welches auch zum Einsatz bei bipolaren Störungen kommt, in erster Priorität aber epileptische Anfälle von Epilepsie-Patienten verhindern soll. Auch, wenn Psychopharmaka für das eigene Leben oft eher zunächst hinderlich wirken, nehme ich meine Behandlung sehr streng und rate jedem Betroffenen dazu, Zugang zum Rat der Ärzte zu finden.

Das Prinzip, so viel, wie nötig und so wenig, wie möglich an Psychopharmaka zu nehmen und selbst die Bedürfnisse seines eigenen Körpers auf gesunde Art und Weise zu regulieren - das ist in meinen Augen die harte Aufgabe der Genesung von Betroffenen, zu denen ich auch gehöre. Eine Behandlung mit Psychopharmaka stellt in meinen Augen einen Kompromiss aus hypokratischem Eid und eigenen Bedürfnissen dar.

Freundliche Grüße


Der Mensch ist auch immer eine Summe seiner Begegnungen.
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zuletzt bearbeitet 15.01.2017 09:42 | nach oben springen


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