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#1

Depression bei meinem Mann

in Treffpunkt für Angehörige 07.12.2016 15:23
von saartje | 358 Beiträge | 762 Punkte
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Liebe Foris,

leider geht es meinem Mann sehr schlecht zur Zeit. Er hatte ja im Mai 2016 einen Schub nach 15 Jahren.
Er nimmt aktuell 10 mg Olanzapin, 24mg Perphenazin und noch Amitriptylin (weiss aktuell nicht wie viel).
Das Olanzapin hat er, nach Rücksprache mit seiner Ärztin, in den letzten Wochen von 15mg auf 10mg reduziert.

Aktuell ist er depressiv. Ich weiss nicht so recht, wie ich damit umgehen soll. Ich versuche ihm Hoffnung zu machen, höre ihm zu, gehe raus mit ihm, tröste ihn etc....
Er ist ja noch krank geschrieben und geht fast jeden morgen zum Sport, kocht sich dann was, legt sich hin und verbringt den Nachmittag mit lesen oder auch schon mal fernsehen. Finde ich ja schon super!!! Konnte ich in meiner Depression nicht...
Er ist so unglaublich negativ und hoffnungslos, dass ich auch bald nicht mehr kann und oftmals echt froh bin, dass ich arbeiten gehe.

Könnt ihr mir einen Rat geben, wie ich mich verhalten soll, denn natürlich platzt mir auch manchmal der Kragen. Später tut es mir dann leid.
Aber ich habe das Gefühl, je mehr Aufmerksamkeit ich ihm gebe, desto schlimmer wird es!

Wie ist das bei euch, wenn ihr depressiv seid? Was hilft euch dann?

Vielen Dank und liebe Grüße
saartje


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#2

RE: Depression bei meinem Mann

in Treffpunkt für Angehörige 07.12.2016 16:55
von Wolf_minus | 644 Beiträge | 2373 Punkte
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Liebe Saartje,

ich denke, dass Depression auch zu der Erkrankung dazugehört. Jedenfalls haben die Ärzte mir das so erklärt.
Bekommt er denn das Amitriptylin schon länger, so dass die Wirkung noch schon voll entfaltet ist?

Ich selbst bekomme zwei Antidepressiva. Ja, was soll ich sagen: Ich komme damit so hin. Bei mir ist besonders gerade jetzt im Winter trotzdem etwas problematisch.
Daher bin ich froh, das ich meine Arbeit habe. Das lenkt ab und ich gehe meiner Frau nicht 24 Stunden auf den Geist. :-)

Es ist sehr schwierig, mit depressiven Menschen zusammen zu leben. Anderseits bringt die Erkrankung auch mit sich, das man sich sehr mit der Partnerin verbunden fühlt.
Liebe Saartje, ich denke immer noch, dass sich der Zustand deines Mannes bessert.

Herzlichen Gruß vom Wolf


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#3

RE: Depression bei meinem Mann

in Treffpunkt für Angehörige 07.12.2016 17:31
von saartje | 358 Beiträge | 762 Punkte
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Lieber Wolf,

ja das Amitriptylin nimmt er ja auch schon seit 15 Jahren etwa. Die Ärztin möchte es allerdings erst mal dabei belassen, weil sie keinen Schub riskieren möchte wegen der antriebssteigernden Wirkung.
Ja, die Depression gehört zu 80% dazu....

Ich weiss ja nicht, wie es bei dir ist, aber bei meinem Mann habe ich das Gefühl, dass er darauf wartet, dass ihm helfe. Und je mehr ich mich kümmere, umso schlimmer wird es.
Er war schon immer etwas wehleidig, z.B. bei Schupfen.
So lange hat er ja jetzt noch keine Depression, aber er sagt, dass er jetzt schon nicht mehr kann. Dann werde ich auch schon mal ungeduldig.


Noch ein kleiner Tipp bei Winterdepressionen - versuchs mal mit Vitamin D. Nehmen wir auch
Bei mir hilft es ;o).

Danke!
saartje


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#4

RE: Depression bei meinem Mann

in Treffpunkt für Angehörige 07.12.2016 17:46
von Nadi | 892 Beiträge | 5301 Punkte
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Liebe saartje

ich kann Dir wohl leider nichts raten, denn ich scheine zu den 20% ohne Depression zu gehören.

Jedenfalls habe ich schon einige Menschen mit Depression kennengelernt, und so etwas hatte ich nie. Diese Hoffnungslosigkeit, dieses Negativ sehen, diese auch teilweise Agressivität und mit Beleidigungen um sich werfen, da bin ich einfach nicht der Typ dafür.

Und ganz ehrlich, bisher bin entweder ich auf Distanz gegangen oder diese Menschen wollten das selber so. Also leider hier kein Rat von mir, außer vielleicht ein innerliches auf Distanz gehen und die Krankheit sehen, nicht den Menschen.

LG Nadi


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Sie denken, weil Sie mich nicht mögen, mag Jesus mich auch nicht. Aber, können Sie das beweisen?
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#5

RE: Depression bei meinem Mann

in Treffpunkt für Angehörige 07.12.2016 18:05
von escargot | 3.189 Beiträge | 10186 Punkte
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Liebe Saartje, mir geht es da wie Nadi. Ich kann Dir da leider auch nichts raten. Ich hatte aber insbesondere nach dem ersten 'psychotischen Erleben' 4 oder 5 Monate solche Niedergeschlagenheitsgefühle, dass ich schließlich wieder in die Klinik musste, da ich nur noch "Züge gucken" wollte und total verwahrlost war...

mir konnte da keiner helfen. Das musste ich erst selbst wieder kapieren in der Klinik. Dort wurde natürlich das Zyprexa wieder hochgesetzt, obwohl ich im Nachhinein keinerlei psychotische Symptome hatte!!! Nur wenn man eben einmal den Stempel hat...

tut mir leid, dass ich Dir keinen (Geheim)Tipp geben kann und sich das irgendwie so negativ liest (habe gerade mal nochmal alles durchgelesen). Ich schicke trotzdem mal ab.

Halte durch!
escargot


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#6

RE: Depression bei meinem Mann

in Treffpunkt für Angehörige 07.12.2016 18:06
von saartje | 358 Beiträge | 762 Punkte
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Liebe Nadi,

freut mich für dich, dass du nicht unter Depressionen leidest!!!

Ja, man neigt dazu auf Distanz zu gehen. Muss ich zum Teil auch, sonst gehe ich selbst vor die Hunde!
Ich versuche ja immer geduldig zu sein, aber wenn so gar nichts positives mehr kommt und jeder Tag schlimmer ist, als der vorherige...

Danke für deine Antwort, Nadi

LG
saartje


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#7

RE: Depression bei meinem Mann

in Treffpunkt für Angehörige 07.12.2016 18:35
von Wolf_minus | 644 Beiträge | 2373 Punkte
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Liebe Sartje,

Zitat von saartje im Beitrag #3
Ich weiss ja nicht, wie es bei dir ist, aber bei meinem Mann habe ich das Gefühl, dass er darauf wartet, dass ihm helfe.


Wenn du das Gefühl hast, könntest du mit ihm darüber sprechen, ob es nur ein Gefühl ist, oder es tatsächlich so ist. Vielleicht versucht er nur mit dir daarüber zu sprechen, ohne den Anspruch, dass du ihm helfen sollst. Denn eigentlich müsste er ja wissen, dass du das nicht kannst und wenn überhaupt, er bei einem Arzt mit diesen Themen besser aufgehoben ist.

Ich habe eben meine Frau gefragt, ob sie mit meiner Depression Sorgen hat. Nein, meinte sie, nur mit der Antriebslosigkeit.
Schau, durch euch komme ich mit meiner Frau auch wieder besser ins Gespräch.

Herzlichen Gruß vom Wolf


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#8

RE: Depression bei meinem Mann

in Treffpunkt für Angehörige 07.12.2016 19:04
von saartje | 358 Beiträge | 762 Punkte
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Lieber Wolf,

ich rede immer viel mit ihm. Und versuche ihm auch zu erklären, dass ich für ihn da bin, ihn aber nicht heilen kann.
Es ist schwer zu erklären...mein Mann braucht immer viel Aufmerksamkeit und hat eine sehr geringe Frustrationstoleranz.

Er steht auf und fängt an : ich kann nicht mehr, es wird nie wieder gut, ich schaffe das nicht, es wird immer schlimmer, hilf mir, was soll ich tun, ich bin hoffnungslos, was soll ich heut machen, ich halte das nicht mehr durch, etc...
Ich flüchte dann zur Arbeit, er geht zum Sport. Dann telefonieren wir, wenn er nach Hause kommt. Dann wieder: ich habe es gerade so geschafft, ich kann nicht mehr, was soll ich tun, es wird immer schlimmer, keiner hilft mir.
Okay, dann versuche ich ihn zu beruhigen. Er kocht dann was und legt sich hin. Danach telefonieren wir meistens nochmal und es kommt wieder das gleiche. Abends komme ich nach Hause und was passiert...der Tag war so schlimm wie nie, es wird nie wieder, ich hab den Tag gerade so geschafft, ich darf nicht an morgen denken, gleich ist der Abend vorbei,...

Versteht ihr mich, dass ich manchmal nicht mehr kann!

LG
saartje


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#9

RE: Depression bei meinem Mann

in Treffpunkt für Angehörige 07.12.2016 19:11
von escargot | 3.189 Beiträge | 10186 Punkte
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Ja Saartje ich verstehe Dich ABER ich verstehe auch Deinen Mann! Er hat keine Lust mehr auf das oder dieses (?) Leben. Alles ist farblos und grau in grau dazu das nasskalte Wetter aber ohne verzaubernden Schnee!

Wie ist jetzt eigentlich die weitere Planung? War nicht mal eine Reha angedacht? Oder doch nochmal Tagesklinik? Wobei er seinen Tag ja "rum zu bekommen" weiß (oh Gott, wie sich das wieder anhört!) Aber Du weißt, was ich meine....

es ist echt nicht leicht!
escargot


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#10

RE: Depression bei meinem Mann

in Treffpunkt für Angehörige 07.12.2016 19:12
von Henri | 197 Beiträge | 617 Punkte
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Ich war nach meiner Psychose auch so drauf. Zum Glück hat mich meine Psychologin darauf angesprochen und mich in die Klinik eingewiesen. Da bin ich dann dreizehn Wochen geblieben. Heute bin ich stabil. Nehme auch Antidepressiva. Vielleicht wäre ein längerer stationärer Aufenthalt auch was für Deinen Mann, saartje.


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#11

RE: Depression bei meinem Mann

in Treffpunkt für Angehörige 07.12.2016 19:13
von erdbeere | 3.776 Beiträge | 11698 Punkte
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ja saartje,ich versteh dich...und ich bewundere euch angehörige sehr...
ich bewundere meinen mann auch immer sehr dafür und bin ihm so sehr dankbar...
weisst du,ich hab auch ca 7 jahre mit sehr schweren depressionen zu kämpfen gehabt,
zum einen durch den tod unseren kleinen sohnes und zum anderen eben durch die erkrankung...
jetzt geht es mir wieder besser,gib die hoffnung nicht auf...
auch wenn es sehr schwer ist und manchmal so ausweglos scheint...
es kann besser werden,auch wenn es manchmal eine sehr lange zeit dauern kann...


fühl dich lieb gedrückt
erdbeere


"Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,dann wird es dir sein,als lachten alle Sterne.
Weil ich auf einem von ihnen wohne,weil ich auf einem von ihnen lache.
Du allein wirst Sterne haben,die lachen können."

(aus "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry)
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zuletzt bearbeitet 07.12.2016 19:14 | nach oben springen

#12

RE: Depression bei meinem Mann

in Treffpunkt für Angehörige 07.12.2016 19:25
von Still | 109 Beiträge | 1130 Punkte
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Hallo Saartje,

ich leide auch neben an Depressionen. Bei mir war es am Anfang, als ich das Antideprsseivum nahm und es noch nicht wirkte, als ob abends ein Hebel umgelegt wurde. Es war alles nur noch sinnlos und dunkel, keinerlei positive Gedanken. Es wurde besser als das Antidepressivum seine volle Wirkung entfaltete.
Gib die Hoffnung nicht auf, vielleicht stimmt die Dosierung nicht oder er muss ein anderes nehmen.

LG Still


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#13

RE: Depression bei meinem Mann

in Treffpunkt für Angehörige 07.12.2016 19:38
von Nadi | 892 Beiträge | 5301 Punkte
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Also Tagklinik oder Tagesstätte finde ich auch ganz gut. Weil jetzt macht er wohl den Tag über etwas, aber ist dabei immer allein im Kampf gegen seine "Geister".
Wenn er mehr Leute um sich hätte, würde er auch mehr angeschubst werden oder auch mal rausgeschubst aus seiner Kreiserei. Das könnte ihm helfen.

Aber Antidepressiva sollte er auch nehmen und das dauert da wohl auch mit der richtigen Einstellung.


LG Nadi


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#14

RE: Depression bei meinem Mann

in Treffpunkt für Angehörige 07.12.2016 20:48
von Wolf_minus | 644 Beiträge | 2373 Punkte
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Liebe Saartje,

ich bin stolz auf dich!

Manch eine andere Frau würde sagen: So einen Jammerlappen kann ich nicht ertragen, und würde davon laufen. Wenn ich nur wüsste, wie ich ihn motivieren kann.
Wichtig ist aus meiner Sicht, dass er noch mal mit der Psychaterin spricht. So kann es doch nicht weiter gehen.
Und natürlich verstehe ich dich, wenn du am Ende der Kräfte angelangt bist.

Früher gab es sowas wie Paarterapie. Ich weiß nichtmal, ob es sowas heute noch gibt. Die zielte darauf ab, dass man sich gegenseitig? besser verstehen konnte.

So jedenfalls kanst du das nicht mehr lange durchhalten. Das müsste doch auch denem Mann bewust sein.?

Herzlichen Gruß und alles Gute für euch beide!


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#15

RE: Depression bei meinem Mann

in Treffpunkt für Angehörige 07.12.2016 21:27
von escargot | 3.189 Beiträge | 10186 Punkte
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Saartje, da Du ja selbst noch in Therapie bist (?), vielleicht bestünde auch die Möglichkeit Deinen Mann mal ein paar Mal mitzunehmen? Ich weiß leider nicht, ob das realistisch ist, aber ich stelle mir das hilfreich vor. So würde ich mir das gerade mit diesen Netzwerkterminen wünschen und mein Mann meinte gestern auch er wäre gern dabei gewesen, aber wir haben leider (noch?) keinen Kindersitter und eben das Problem der Kinderbetreuung.

Liebe Grüße
escargot


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Anais Nin
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