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#1

Weiterer Klinikaufenethalt ratsam?

in Treffpunkt für Angehörige 07.11.2016 14:24
von Mirabell | 13 Beiträge | 33 Punkte
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Hallo ihr Lieben,

Ich hatte vor ein paar Wochen meinen ersten Beitrag erstellt, bisher auch der Einzige. Bald habe ich sicher auch die Kraft und kann anderen gute Ratschläge, Tipps und Beistand geben. Denn in meinem Fall ist momentan eine positive Wende gekommen, zu der ich aber gerne Euren Rat einholen würde. Mein Freund war zum ersten Mal psychotisch. Vor zwei Wochen ca wurde er dann zwangseingewiesen und seitdem geht es bergauf. Er hat zu keinem Zeitpunkt die Klinik in Frage gestellt. Mittlerweile ist er auf der Offenen Station und erstaunlich klar! Reflektiert usw. Man kann wieder richtig mit ihm reden. Er will sich auch therapieren lassen, alte Lasten aufarbeiten usw. Jetzt meine Frage. Es gibt eine anthroposophische Klinik in Freiburg zu der mein Freund jetzt wechseln würde, auf eigenen Wunsch. Wir hatten ihm diese Klinik vor einigen Wochen schon mal nahe gelegt. Aber ist es denn überhaupt ratsam, dass er weitere Wochen in einer Klinik verbringt, auch wenn er nicht mehr akut psychotisch ist? Nicht, dass das wiederum kontraproduktiv ist. Sollten jetzt lieber andere Schritte erfolgen, Tagesklinik oder so? was denkt ihr? ich danke Euch für Eure Hilfe



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#2

RE: Weiterer Klinikaufenethalt ratsam?

in Treffpunkt für Angehörige 07.11.2016 15:04
von servus15 (gelöscht)
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Hi Mirabell,

aus meiner Sicht - ich kenne ja den genauen Gesundheitzustand nicht - sollte man wenn es möglich ist
wieder in sein normales Leben zurückkehren - vielleicht erst mal noch mit großer Pause bzgl Arbeit und allen
anderen Stressfaktoren und einem sanften Wiedereinstieg. Problem bei all diesen Kliniken ist ja, das man hochgradig hospitalisiert wird - alles wird einem abgenommen, man muss sich um nichts kümmern und wird sozusagen mit irgendwelchen oft auch frag-
würdigen Therapien unterhalten. Natürlich ist Körbe flechten, Malen , ein bisschen Sport für den ein oder anderen
ganz gut - aber oft sind es doch die Stunden des herumhängens in den psychatrischen Einrichtungen die so unglaublich
ausbremsen...und natürlich oft die Übermedikation. Je länger der Zustand anhält desto schwieriger ist es, wieder in seinen
gewohnten Rhytmus zu kommen. Medikation ist wichtig, aber das geht auch ambulant beim Psychiater um die Ecke.
Klar ist es immer ein Risiko - aber ein Dauerklinikaufenthalt ist aus meiner Sicht und Erfahrung auch keine gute Lösung.
Also wieder raus ins normale Leben und schauen was passiert! Was soll schon passieren? so lange man die Medies nicht komplett absetzt und er ist ja wie du schreibst reflektiert.

LG Servus 15


1 Mitglied hat sich bedankt!
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#3

RE: Weiterer Klinikaufenethalt ratsam?

in Treffpunkt für Angehörige 07.11.2016 15:40
von Mirabell | 13 Beiträge | 33 Punkte
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@servus15 Deine Einschätzung kann ich sehr nachvollziehen. Das stimmt schon. Wir dachten als Angehörige, dass 3 Wochen oder so in einer anderen Klinik ihm gut tun könnten, bevor er wieder nach Hause kommt und dort wöchentlich eine Therapie macht. Ich werde aber nochmal ihm gegenüber betonen, dass dies ganz allein seine Entscheidung ist und wir ihn machen lassen, wie er es für richtig hält. Er kann ja die Ärzte in der jetzigen Klinik nach ihrer Einschätzung fragen. Und sollte er dennoch in die Klinik nach Freiburg wechseln, kann er ja immer noch jederzeit gehen und zu Hause weiter an sich arbeiten



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#4

RE: Weiterer Klinikaufenethalt ratsam?

in Treffpunkt für Angehörige 07.11.2016 22:23
von servus15 (gelöscht)
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Ja klar - am besten man wird zum eigenen Manager der Krankheit - man darf bei dem all nie
vergessen das manche Kliniken auch ein großes Interesse habe Leute möglichst lang dazubehalten
- besonders wenn man privat versichert ist ist es echt krass - man ist der Goldesel - wie mir geschehen.
Es gibt natürlich auch krasse Fälle wo dies auch echt nötig ist.
Naja alles Gute Euch und gute Besserung;-)
Gruß Servus 15


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#5

RE: Weiterer Klinikaufenethalt ratsam?

in Treffpunkt für Angehörige 08.11.2016 07:33
von Jela | 1.673 Beiträge | 5098 Punkte
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Hallo @Mirabell,

also ich sehe das Ganze etwas differenzierter als meine Vorredner. Ich bin zwar auch der Meinung, dass das Ziel sein muss wieder im normalen Leben anzukommen. Wuerde aber aus meiner heutigen Sicht jede Hilfe annehmen, um mir diesen Weg so ertraeglich wie moeglich zu machen. Und wenn der Klinikansatz passt, wovon ich ausgehe da nach der Philosophie hier in der Regel der Mensch im Mittelpunkt steht, wuerde ich das noch machen, Zwei Wochen ist fuer diese Erkrankung ueberhaupt noch keine Zeit. Allerdings weiss ich natuerlich nicht, wie lange und schwer der Schub Deines Freundes war. Weiss aber, dass ich mich ueber eine solche Begleitung nach der Akutphase gluecklich geschaetzt haette. Denn die Psychose kennt nicht nur die Akutphase, sondern auch die daran anschliessende Wellen, die bis hin zur Depression gehen koennen. Auch da muss man erstmal durch. Das Gehirn, der Mensch und die Seele haben erstmal sehr viel damit zu tun das Erlebte zu verarbeiten und wieder auf Normalitaet zu fahren. Dazu koennen echte koerperliche Beschwerden und z.B. bleiernde Muedigkeit kommen. Auch wird es sicher notwendig sein die Medikamentation richtig einzustellen. In der Regel wird erstmal hoch eingefahren, um dann in der Dosis wieder runter zu gehen. usw.usw. Ein geschuetzter und vor allem begleitender und aufklaerender Raum ist da bestimmt kein Fehler. Selber fuer sich kaempfen kann man dann immer noch. Wenn seine Einstellung dazu stimmt, halte ich das absolut nicht fuer kontraproduktiv, ganz im Gegenteil. Ich sehe darin nicht den Kranken- sondern den Gesundungsaspekt. Und ein stationaerer Aufenthalt kann gegenueber der ambulanten Behandlung durchaus Vorteile bringen. Vorallem wenn das Konzept stimmt.

Liebe Gruesse Jela

PS: Ist das Freiburg im Breisgau ?


1 Mitglied hat sich bedankt!
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#6

RE: Weiterer Klinikaufenethalt ratsam?

in Treffpunkt für Angehörige 08.11.2016 08:36
von servus15 (gelöscht)
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Alles nachvollziehbar - aber aus meiner Sicht steht eben in vielen - es mag da Ausnahmen geben - psychiatrischen Einrichtungen
nicht der Mensch im Mittelpunkt sonder vollstopfen mit Medikamenten, ausbremsen auf Superlahm, vollstopfen mit billigem Essen -
dazu noch oft völlig inkomptetentes Personal sowie herumhängen im Vordergrund.
Die Raucherzimmer sind dann echt so eine art vorhölle und setzen dem ganzen noch die Krone auf.
Vielleicht mal einem Pferd bei der Reittherapie die Hufe auskratzen... so in der Art.
Das was dort abläuft im bezug auf Psychosen ist doch sowas von ich nenne es mal "billig" das man kotzen könnte.
Sorry - aber das ist zumindest meine Erfahrung.
Gruß
Servus 15


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#7

RE: Weiterer Klinikaufenethalt ratsam?

in Treffpunkt für Angehörige 08.11.2016 10:51
von Mirabell | 13 Beiträge | 33 Punkte
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@Jela Danke Dir für Deine Worte. Gestern hat mein Freund sich aus freuen Stücken entschieden in ca 10 - 14 Tagen noch in die andere Klinik zu wechseln, dann wird ein Platz frei. Und genau, die Klinik ist in Freising im Breisgau. Das ist eine anthroposophische Klinik. Mein Freund ist sehr offen für diesen Ansatz. Er hatte wie gesagt zum ersten mal eine Psychose, und hoffentlich auch zum letzten mal :) Ich würde sagen der Schub dauerte 2 Monate, mal mehr, mal weniger stark. Geholfen hat ihm denke ich letztendlich, die Zwangseinweisung. Die Tabletten sind mittlerweile auch fast alle schon ausgeleitet. Er nimm nur Abends noch eine Tablette, was aber wohl kein Neuroleptikum ist (glaube ich zumindest?!). Ich bin jedenfalls heilfroh, wie er zur Zeit redet, er weiß wir sind alle für ihn da und nimmt sich jetzt ganz in Ruhe Zeit für sich, zum Aufarbeiten usw. Er sagt viele reflektierende Dinge. Ich glaube auch, dass der weitere Klinikaufenthalt ihm gut tut, denn hier wird er keinesfalls mit Tabletten vollgestopft werden, es ist ja ein ganzheitlicher Ansatz.



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#8

RE: Weiterer Klinikaufenethalt ratsam?

in Treffpunkt für Angehörige 08.11.2016 11:32
von Jela | 1.673 Beiträge | 5098 Punkte
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Hallo @Mirabell,

schoen, dass es Deinem Freund schon wieder einigermassen gut geht. Ich wohne nur zirka eine Autostunde von Freiburg entfernt. Und kenne da von diesem Ansatz her die Husemann Klinik, ohne selbst da gewesen zu sein. Mich hat man damals leider ohne weitere Aufklaerung und Unterstuetzung zurueck in den Alltag und damit letztendlich in die Ambulanz geworfen. Das war extrem schwierig fuer mich, da ich sehr stark erkrankt war und mit heftigen Nachwehen zu kaempfen hatte. Und durch meine Klinik auch nicht sehr gut, bis gar nicht aufgeklaert war. Ich hatte damals keine Ahnung ueber Psychosen. Zwei Bekannte von mir, die ich spaeter ueber die Selbsthilfegruppe kennen gelernt habe, waren aber in dieser anthroposophischen Klinik und haben nur positives berichtet. Mir hat an diesen Berichten der Umgang mit den Patienten und der Inhalt der therapeutischen Ansaetze und Hilfestellungen sehr gut gefallen. Ich denke, dass eine solche Begleitung wirklich hilfreich ist und Sinn macht. Der Alltag kommt dann frueh genug wieder.Alles Gute fuer Euch.

Liebe Gruesse Jela


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#9

RE: Weiterer Klinikaufenethalt ratsam?

in Treffpunkt für Angehörige 08.11.2016 15:09
von escargot | 4.290 Beiträge | 17923 Punkte
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Liebe Mirabell,

ich sehe das ähnlich wie Servus und würde nur im allergrößten Notfall in die Klinik gehen. Klinikalltag ist zu weit weg vom real Life. Aber jetzt hat er sich ja schon entschieden. Ich würde - wann immer es geht - eine ambulante Therapie vorziehen.

Alles Liebe für Euch!
escargot


>> And the day came when the risk to remain tight in a bud was more painful than the risk it took to blossom <<
Anais Nin
zuletzt bearbeitet 08.11.2016 15:09 | nach oben springen

#10

RE: Weiterer Klinikaufenethalt ratsam?

in Treffpunkt für Angehörige 08.11.2016 16:52
von Wolf (gelöscht)
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Hallo Mirabell,

ich selbst bin ein Befürworter für die Klinische Behandlung von Schizophrenie. Natürlich nicht in der geschlossenen Abteilung. Da frage ich mich ernsthaft, wie dein Freund dahin gekommen ist. Eigentlich reichen ja auch weniger drastische Mittel.

Meine Bedenken habe ich aber gegenüber anthroposophischen Kliniken. Das ist aus meiner Sicht eher dem Holus-Pokus zuzuordnen, denn grade bei einer psychiatrischen Erkrankung hilft es wenig, seinen eigenen Mittelpunkt zu finden. Dafür ist die Erkrankung viel zu ernsthaft. Daher ist eine echte psychologisch unterstützte ambulante Therapie aus meiner Sicht am sinnvollsten.

Wenn dein Freund das aber ausprobieren will, soll er das tun. Ich wäre sehr auf einen Erfahrungsbericht gespannt.

Herzliche Gruß vom Wolf


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#11

RE: Weiterer Klinikaufenethalt ratsam?

in Treffpunkt für Angehörige 08.11.2016 19:48
von Jela | 1.673 Beiträge | 5098 Punkte
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Solche Kliniken mit Hokus Pukus gleich zu setzen finde ich schon mutig. Das Konzept, das ich kenne basiert auf den heutigen wissenschaftlichen Kenntnissen der Medizin und Psychiatrie und wird durch die anthroposophischen Geisteswissenschaften lediglich noch zusaetzlich ergaenzt. Da bekommst Du durchaus das, was Du eine echte psychologisch unterstuetzende Therapie nennen wuerdest und noch mehr. In dieser, mir bekannten Klinik bei Freiburg wuerde ich aus meiner heutigen Sichtweise jederzeit gehen, zumal die auch mit der Uniklinik zusammenarbeiten. Fachlich bist Du da bestimmt gut aufgehoben. Und Du kannst mir glauben, ich bin eigentlich kein Klinikfan. Dazu habe ich zuviel Mist gesehen, wo ich untergebracht war. Abschliessend moechte ich aber doch noch anmerken, dass es nach meiner Meinung extrem wichtig ist wieder den eigenen Mittelpunkt zu finden. Gerade weil die Erkrankung so schwer ist und man vollkommen aus der Bahn geworfen wird. Da tut es gut das was man Seele nennt wieder zu entdecken und leben zu koennen. So war auf jeden Fall meine Erfahrung auf dem Gesundungsweg, und nur die kann ich wieder geben. Fuer mich war es sehr, sehr wichtig !


1 Mitglied findet das Top!
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#12

RE: Weiterer Klinikaufenethalt ratsam?

in Treffpunkt für Angehörige 08.11.2016 20:27
von Wolf (gelöscht)
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Hallo Jela,

ich bin nicht so mutig, wie du das findest. Ich darf aber vielleicht meine Meinung äußern, auch ohne deinem Anspruch zu erfüllen. :-(
Und in der Tat habe ich geschrieben, dass ich auf Erfahrungsberichte gespannt bin.

Bleibt mir zu sagen, dass du etwas freundlicher deine Sichtweisen mitteilen kannst. Du musst ja nicht jeden Menschen platt in die Ecke drängen, wie du das so unhöflich mit mir machst.

Von oben herab geht gar nicht.


zuletzt bearbeitet 08.11.2016 20:28 | nach oben springen

#13

RE: Weiterer Klinikaufenethalt ratsam?

in Treffpunkt für Angehörige 08.11.2016 20:57
von Jela | 1.673 Beiträge | 5098 Punkte
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Von oben herab ??? Das ist Dein Empfinden Wolf und von mir weder beabsichtigt noch gedacht. Jeder Mensch hat halt so seinen Denk- und Schreibstil. So auch ich, ohne Dich in eine Ecke draengen zu wollen. Ich habe lediglich eine andere Meinung zu diesem Thema als Du und artikuliere das auch. Das soll uns aber nicht trennen. Wir sind ja hier unter anderem WEGEN dem Meinungsaustausch. Gehen muss letztendlich jeder seinen Weg selber.


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#14

RE: Weiterer Klinikaufenethalt ratsam?

in Treffpunkt für Angehörige 08.11.2016 21:01
von suffered | 841 Beiträge | 1770 Punkte
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Um wieder auf's Thema zu kommen.

Mich hat die Klinik nur noch kränker gemacht, aber das ist nur meine Wenigkeit (bedingt durch meine Persönlichkeit - die Freiheit über alles stellt). Anderen kann ein Klinikaufenthalt gut tun. Aber so wie du schreibst geht es ihm ja schon wieder ziemlich gut, Tagesklinik oder so würde wahrscheinlich ausreichen.


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#15

RE: Weiterer Klinikaufenethalt ratsam?

in Treffpunkt für Angehörige 08.11.2016 21:35
von ecki | 229 Beiträge | 1056 Punkte
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Hallo Mirabell,
laut Deinem Profil bist Du aus HH. Ich gehe davon aus, Dein Freund ist auch HHburger. So kurz nach der akuten Phase würde ich es nicht empfehlen so weit (Freiburg) zu Reisen. Der normale Weg, wäre jetzt die Tagesklinik. Erstens zur Stabilisierung und es wäre noch abzuwarten ob noch eine postpsychotische Depression folgt. Nach zwei Wochen sind ja noch nicht mal die Medis richtig eingeschlichen. Risperdal nehme ich an. Ist das Medi der ersten Wahl. Das wird normal erst vier Wochen beobachtet.
Sich selbst zu entlassen kann man immer aber ist das auch die Empfehlung der Ärzte? Ich kann eigentlich Ihm nur Geduld empfehlen.
Mein Verlauf war ungefähr so um Dir ein Beispiel zu geben: Ziemlich schnelle Psychose mit 30, dann wieder sehr schnell klar und gut drauf. Nach vier Wochen postpsychotische Depression und entlassen aus Klinik erst nach einem 3/4 Jahr mit anschließender REHA- Drei Jahre AU. Dann gings wieder. Noch weitere zwei Psychosen mit 46 und 48 aber nach jeweils drei Wochen aus Klinik entlassen und nach 6 Wochen wieder arbeitsfähig.
Alles Gute für Euch und ich hoffe für Ihn, dass er von den Minussymptomen verschont bleibt
Ecki


Du kannst dein Leben nicht verlängern und du kannst es auch nicht verbreitern. Aber du kannst es vertiefen.
Gorch Fock
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