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#1

Suche Hilfe wegen Familienangehöriger in der Nachbarschaft

in Treffpunkt für Angehörige 08.10.2016 18:03
von Despair (gelöscht)
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Hallo zusammen,

ich wohne aktuell noch bei meinen Eltern. Wir haben ein Haus, direkt neben meiner Oma und meinem Onkel. Meine Oma ist dement, mein Onkel ist Schizophren. Er ist jetzt ca. 40 Jahre alt und lebt bei seiner Mutter und ist sehr unselbsständig.

Ich habe mich entschlossen hier anzumelden und Hilfe zu suchen, weil ich nicht mehr weiter weiß. Meine Mutter und mein Vater leiden sehr unter der Schizophrenie. Er ruft morgens bis abends und teilweise sogar Mitten in der Nacht an und sagt, dass wir über ihn geredet haben. Meine Eltern kümmern sich sehr liebevoll, sowohl um meine Oma, als auch um meinen Onkel und standen ihm schon in schlimmen Phasen bei. Anfang des Jahres war er in der Psychatrie, aufgrund eines Suizidversuches. Ich hatte wirklich Hoffnung, dass es besser wird. Anfangs war es auch besser, aber dann nach 4 Wochen wurde es wieder schlimmer und schlimmer. Er ist noch beim gleichen Psychater, bei dem er über die Jahre auch war. Er bekommt nun aber andere Medikamente (Spritze und Tabletten). Soweit ich weiß, war er noch nie bei einer Selbsthilfegruppe oder einer Gesprächstherapie (Psychologe). Ich war anfangs sehr motiviert, nach seinem Klinkaufenthalt, und habe auch überlegt, ob wir ihm z.B. Fische holen, um die er sich selbsständig kümmert und auch sowas wie einen Haushaltsplan. Mir wurde aber leider schnell bewusst, dass nichts von meinen Ideen klappt. Er sitzt den ganzen Tag vor dem Fernseher und macht wirklich nichts. Das ist ja nicht das Problem. Das Problem ist, dass er wirklich ständig meine Eltern beschuldigt, dass sie über ihn reden, oder dass sie etwas gemacht haben, was einfach nicht stimmt. Meine Eltern haben ihm immer bei allem geholfen - dann wird aber etwas, was sie netterweise gemacht haben, umgedreht und gesagt "Das habt ihr nur gemacht, weil ihr mich nicht leiden könnt." Meine Eltern zerbrechen daran, das merke ich.

Kann mir jemand helfen? Was könnten wir machen? Die Idee mit einem betreuten Wohnen hatten meine Eltern auch schon und fände ich persönlich die beste Lösung. Allerdings möchte er das nicht, weil er dann sagt, dass wir ihn loshaben möchten.

Mich bedrückt die ganze Situation sehr und auch meine beiden anderen Geschwister, die deutlich jünger sind, leiden sehr darunter.

Würde mich über eure Antworten freuen. Danke!

Liebe Grüße
Despair


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#2

RE: Suche Hilfe wegen Familienangehöriger in der Nachbarschaft

in Treffpunkt für Angehörige 08.10.2016 18:13
von UgoAdmin | 2.915 Beiträge | 11920 Punkte
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Viele Grüße und einen guten Austausch,
ugo


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#3

RE: Suche Hilfe wegen Familienangehöriger in der Nachbarschaft

in Treffpunkt für Angehörige 08.10.2016 18:22
von Kleepferdchen (gelöscht)
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Hallo Despair,

ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Du Dir sehr viele Gedanken machst und schon viel ausprobiert hast. Ich denke, der Schlüssel ist eine vertrauensvolle Unterstützung. Jemand, der Euch auf offene und ehrliche Weise zusammenführt.
Ich bin sicher, dass das geht, ohne dass jemand große Angst haben muss oder schlimme Befürchtung.
Eine Grundvoraussetzung ist jedoch Offenheit, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit.

Viel Glück und liebe Grüße

Kleepferdchen


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#4

RE: Suche Hilfe wegen Familienangehöriger in der Nachbarschaft

in Treffpunkt für Angehörige 08.10.2016 20:09
von Wolf (gelöscht)
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Hallo Despair,

ich kann da sicher nicht viel helfen.
Aber du solltest wissen, dass sich Schizophrenie immer auf das bezieht, was einem selbst am wichtigsten ist. Draus kannst du erkennen, dass deine Eltern ihm sehr wichtig sind.
Natürlich ist es sehr schwer zu ertragen, wenn man ständig Unterstellungen ausgeliefert ist.

Für mich stand mal die Frage, ob die Erkrankung für den Erkrankten, oder für dessen Angehörige schlimmer ist. Es ist für beide sehr schwer.
Und ich hoffe sehr, dass deine Eltern und alle Angekörige das aushalten können. Ich weiß selbst, wie schwer das für meine Frau war, als ich akut war.
Daher hilft eigentlich nur das Wissen über die Erkrankung, um das besser verstehen zu können.
Anderseits könnte man auch mal seinen Arzt konsultieren, um mit ihm die nächsten Schritte zu besprechen. Er unterliegt zwar der Schweigepflicht, aber ihr könnt ja darüber sprechen, was er aus eurer Sicht für Symptome hat. Es geht ja darum, wie man ihm besser helfen könnte.

Herzlichen Gruß vom Wolf


zuletzt bearbeitet 08.10.2016 20:09 | nach oben springen

#5

RE: Suche Hilfe wegen Familienangehöriger in der Nachbarschaft

in Treffpunkt für Angehörige 08.10.2016 21:14
von Molly | 3.181 Beiträge | 15617 Punkte
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Hallo Despair!

Für mich hört sich das so an, als ob er noch Stimmen hört. Vielleicht hört er direkt Stimmen die wie deine Eltern klingen und die Schlimmes sagen. Es könnte aber auch sein, dass er unbekannte Stimmen hört, die ihm erzählen deine Eltern würden Übles vorhaben.

Jedenfalls wirken anscheinend die Medikamente nicht, die er bekommt. Das liegt bei manchen an zu viel Stress und Sorgen. Jedenfalls wirken die Medikamente, selbst wenn man sie als Depotspritze bekommt nicht bei jedem gleich. Vielleicht braucht er ein Anderes. Deshalb solltet ihr, wie Wolf schon geschrieben hat, seinen Psychiater darauf aufmerksam machen, dass er Dinge behauptet, die so nicht stimmen. Der weiß dann schon was los ist.

LG,


LG,
Molly

Mein Wahlspruch: Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft!
zuletzt bearbeitet 08.10.2016 21:15 | nach oben springen

#6

RE: Suche Hilfe wegen Familienangehöriger in der Nachbarschaft

in Treffpunkt für Angehörige 08.10.2016 22:35
von Despair (gelöscht)
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Hallo ihr Lieben,

danke für eure Antworten. Ich muss mir das Ganze einfach mal von der Seele reden und hoffe wirklich, dass es eine Lösung für das Ganze gibt.

@ Kleepferdchen,

danke für deine Antwort.
Meine Famile ist sehr offen und ehrlich zu ihm. Sie haben wirklich nie böse über ihn geredet, wenn er dabei war. Auch nicht wo er es hören kann - da bin ich mir zu 100% sicher. Meine Familie war wirklich immer sehr nett zu ihm und er redet sehr oft sehr schlecht über meine Familie und kränkt sie damit sehr. Klar ist er krank, aber so kann es wirklich nicht mehr weitergehen....
Es ist wirklich eine sehr große Belastung für meine Familie. Ich mache mir wirklich große Sorgen....

@ Molly & Wolf,
danke für eure Antworten.

Meine Eltern hatten schon öfters vor, dass sie mit seinem Psychater sprechen. Leider sind sie immer wieder davon abgekommen, weil sie Angst haben, dass er dann wieder sagt "Ihr habt mit ihm schlecht über mich gesprochen". Die Idee meiner Eltern war auch mal, dass sie mit zum Psychater gehen - auch das wollte er nicht. Denkt ihr, dass es der Psychater für sich behält, wenn meine Eltern angerufen haben? Ich habe Angst, dass es sonst noch schlimmer wird.

Er hat jetzt schon andere Medikamente als vor seinem Klinikbesuch und anfangs wirkten sie auch gut. Er hört leider sehr oft Stimmen, insbesondere von meiner Familie. Manchmal war es aber auch schon irgendjemand auf der Straße, in der Bahn oder ein Postbote. Denkt ihr, es gibt Medikamente die besser helfen? Oder gibt es auch Fälle wie ihn, bei denen nichts hilft?

Das Problem ist auch, dass er seine Krankheit nicht als Krankheit sieht. Er denkt die Stimmen sind real. Meine Eltern sagen immer zu ihm, dass die Stimmen, die schlecht zu ihm reden nicht real sind - aber ich habe das Gefühl, dass er das einfach nicht versteht. Gibt es irgendwie etwas, um ihm verständlich zu machen, dass das wirklich so ist?

Ich werde nicht mehr all zu lange daheim wohnen und mache mir wirklich sehr große Sorgen um meine Eltern. Es beschäftigt und belastet sie wirklich sehr.

Liebe Grüße
Despair


zuletzt bearbeitet 08.10.2016 22:47 | nach oben springen

#7

RE: Suche Hilfe wegen Familienangehöriger in der Nachbarschaft

in Treffpunkt für Angehörige 09.10.2016 00:14
von Wolf (gelöscht)
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Hallo Despair,

das kann ich verstehen, dass deine Eltern davor Angst haben. Es ist so unangenehm, wenn jemand beauptet, schlecht über einen zu sprechen.
Nur kennen sie eben diese heimtückische Erkrankung nicht genau. Egal was deine Eltern tun, dein Onkel wird immer seine Sichtweise haben, dass alle schlecht über ihn reden. Daher dürfen deine Eltern sich davon nicht beeinflussen lassen, denn es ist und bleibt eine heimtückische Krankheit. Wenn sie das verinnerlichen können, fällt es ihnen vermutlich leichter, sich von seinen Ansichten nicht mehr beeinflussen zu lassen.
Übrigens, ich selbst bin ja auch schizophren. Nur mit meinen Neuroleptika würde ich auch, wie dein Onkel, wieder in solche Denkmuster verfallen.

Herzlichen Gruß vom Wolf


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#8

RE: Suche Hilfe wegen Familienangehöriger in der Nachbarschaft

in Treffpunkt für Angehörige 09.10.2016 00:19
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Hallo Wolf,

danke für deine Antwort. Es ist schön die Hilfe eines Schizophrenen zu bekommen.
Meine Eltern wissen das, nur leider sind die Probleme mit meinen Onkel Tag für Tag da und nicht nur ab und an.

Du schreibst "Nur mit meinen Neuroleptika würde ich auch, wie dein Onkel, wieder in solche Denkmuster verfallen.". Was meinst du damit? Nimmst du noch andere Medikamente, die dir helfen?

Liebe Grüße
Despair


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#9

RE: Suche Hilfe wegen Familienangehöriger in der Nachbarschaft

in Treffpunkt für Angehörige 09.10.2016 07:31
von erdbeere | 6.349 Beiträge | 22119 Punkte
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guten morgen despair,

möchte erstmal herzlich willkommen sagen...fühl dich wohl hier...
auf einen guten austausch...

liebe grüße
erdbeere


Du bist der Mensch, der mich zum Lachen bringt
und der, der mit mir weint
auch manchmal knallhart ehrlich ist,
es aber niemals böse meint.
Du bist der Mensch der mir verzeiht
und keinen einzigen Tag mit mir bereut
und sich immer mit mir freut.

(Jonathan Zelter "Ein Teil von meinem Herzen")
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#10

RE: Suche Hilfe wegen Familienangehöriger in der Nachbarschaft

in Treffpunkt für Angehörige 09.10.2016 08:28
von Nadi | 892 Beiträge | 5301 Punkte
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Hallo @Despair

das klingt mir aber schon etwas so, als ob Dein Onkel Euch da voll im Griff hat und Ihr in so eine Art Co-Abhängigkeit gefallen seid.

Ich meine, als ich das hatte, allen Leuten zu mißtrauen, habe ich allein gewohnt und bin niemandem zur Last gefallen, noch nicht mal finanziell, da hatte ich noch Erspartes. Ergo wollte ich auch nicht, daß mir jemand "hilft", weil ich ja so "krank wäre". Ich dachte, ich tue niemandem etwas, störe niemanden, warum drohen mir die Leute dann?

Aber bei Euch klingt das ja so, als ob der Onkel da hotelmäßig residiert, Euch ständig nervt und dann noch sein Agressionen bei Euch abläd. Da ginge es dann wohl nicht nur um Krankheitseinsicht, sondern um eine Soziales-Miteinander-Einsicht.

Ich weiß nicht, ob ich das richtig verstanden habe, aber so kommt es bei mir an.

LG Nadi


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Sie denken, weil Sie mich nicht mögen, mag Jesus mich auch nicht. Aber, können Sie das beweisen?
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#11

RE: Suche Hilfe wegen Familienangehöriger in der Nachbarschaft

in Treffpunkt für Angehörige 09.10.2016 15:05
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Hallo Nadi,

vielen Dank für deine Antwort.

Ja, genauso sehe ich das auch wie du. Er macht wirklich gar nichts. Hilft seiner kranken Mutter überhaupt nicht - er kann ihr noch nicht mal das Essen in der Mikrowelle erwärmen, selbst das ist zu viel. Er sitz den ganzen Tagen vorm Ferneseher und ich muss sagen, wenn ich den ganzen Tag nur Fernseh schaue, dann geht es mir auch nicht gut. Hast du denn einen Rat, wie meine Familie mit dieser Situation umgehen kann? Es gab schon sehr viele Gespräche, die meiner Meinung nach nichts gebracht haben.

Liebe Grüße
Despair


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#12

RE: Suche Hilfe wegen Familienangehöriger in der Nachbarschaft

in Treffpunkt für Angehörige 09.10.2016 15:37
von Nadi | 892 Beiträge | 5301 Punkte
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Hallo @Despair

es gibt Tageskliniken, da muß aber ein fester Anwesenheitszeitplan eingehalten werden, da müßte er dann regelmäßig morgens hin und abends wieder zurück. So eine Therapie muß wohl vom behandelnden Arzt geraten und beantragt werden.

Dann gibt es noch Tagesstätten vom Sozial-Psychiatrischen Dienst, dann kann er kommen und gehen, wann er will. Da müßtet Ihr den Sozial-Psychiatrischen Dienst mal anfragen.
Da wird jedenfalls Programm geboten, was die Leute nicht überfordern soll und freiwillig ist. Und es gibt Unterhaltung mit anderen Betroffenen und Animation zu Gesellschaftspielen oder Gesprächen.

Da wäre er dann mit anderen Betroffenen zusammen und nicht nur mit den "Erfolgreich Funktionierenden", das hilft schon mal, sich selber nicht so schlecht und wertlos zu fühlen. Und es gibt menschliche Ansprache, nicht nur aus der Konserve.

Das könnte er ja stundenweise mal probieren, ob er sich da gut fühlt.

LG Nadi


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zuletzt bearbeitet 09.10.2016 15:38 | nach oben springen


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