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#1

Noch eine Angehörige ohne Plan

in Treffpunkt für Angehörige 15.06.2016 13:41
von Manamana (gelöscht)
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Liebe Alle,
dann geselle ich mich mal zu euch, ich bin nämlich gerade auch ein bisschen am balancieren.
Mein Freund, mit dem ich in einer WG zusammenlebe, ist 28 und hatte im Winter 2014/2015 seinen ersten Psychoseanfall. Damals war das anscheinend ein ziemliches Drama, weil keiner genau wusste was los ist und ihn deshalb auch nicht stoppen konnte, bis er dann für zwei Wochen in einer geschlossenen Klinik bleiben musste. Mit Hilfe von Olanzapin ging es ihm dann erstmal wieder besser, bis er in die (anscheinend bei solchen Medikamenten typische?) Post-Psychose-Depression gestürzt ist, aus der ihn auch ein zweifacher Medikamentenwechsel nicht wirklich herausgebracht hat.
In dieser Phase sind wir zusammengekommen, und nachdem er das Medikament im Juli abgesetzt hatte, ging es ihm im Laufe der letzten Monate immer besser, sodass er auch Studium und Arbeit wiederaufnehmen konnte.
Jetzt ist letzte Woche die Psychose wiedergekommen, Gott sei dank haben wir es beide rechtzeitig bemerkt und, mit Hilfe unseres Mitbewohners und eines sehr fähigen Psychiaters nimmt er seit einer Woche wieder Olanzapin. Seitdem geht es ihm deutlich besser, aber natürlich noch längst nicht wieder gut.
Mittlerweile bin ich aber auch so langsam ganz schön am knabbern, weil ich bisher überhaupt keine Erfahrung auf dem Gebiet hatte, auch erst lausige 20 Jahre alt bin und leider auch gerade sonst keiner da ist, der mich in der Pflege ein bisschen unterstützen könnte; seine Eltern sind nicht in Berlin und er hat sich eigentlich auch klar dagegen ausgesprochen, sie herzuholen.
Auch der Spagat zwischen Uni und Sorgen-um-den-Freund-machen wird immer größer, anscheinend ist meine Energie doch begrenzt. Wir merken beide, dass ihn zwischendurch jemand aus seinem Gedankenchaos rausholen muss, aber ich merke eben gemeinerweise auch, dass ich das nicht ununterbrochen in den nächsten Wochen übernehmen kann. Es ist auch einfach wahnsinnig viel Verantwortung, wenn immer ich entscheiden muss, ob er jetzt klar denken kann oder nicht, ob er allein sein kann oder nicht, etc...
Auf der anderen Seite bin ich umgeben von Leuten, die sich Sorgen um mich machen und mir sagen, ich solle da nicht zu viel Energie reinstecken... aber das will ich doch bis zu einem gewissen Punkt, und ich möchte meinen Freund gerade jetzt nicht im Stich lassen!
Dazu kommt die Sorge das Danachs: Eine Depression wäre für uns beide der allerschlimmste Fall glaube ich, aber so wie ich das verstanden habe, lässt sich das mit den Medikamenten kaum umgehen...?
Ich wüsste also einerseits gerne, was man so an Beschäftigungen finden kann, die meinem Freund vielleicht ein bisschen Struktur in den Tag geben und helfen, sich nicht die ganze Zeit in seinem Gedankenkarussell zu drehen; außerdem würde ich mich über Erfahrungswerte freuen, was Grenzenüberschreiten bzw. Pausemachen angeht; und vielleicht auch im Bereich Olanzapin, wie lange/wieviel/ wie oft man das bei wie heftigen psychotischen Anfällen nehmen muss, und wie sich da jeweils die Nebenwirkungen gestalten?
Entschuldigt den Roman, ich würde mich trotzdem über Antworten freuen!!!
Alles Liebe


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#2

RE: Noch eine Angehörige ohne Plan

in Treffpunkt für Angehörige 15.06.2016 14:16
von Molly | 2.757 Beiträge | 12912 Punkte
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Hallo Manamana!

Die postpsychotische Depression ist oft auch eine Folge der Medikamenteneinnahme. Man ist durch die Nebenwirkungen (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, kognitive Probleme) so sehr beeinträchtigt, dass man sich nicht vorstellen kann, wie man das normale Leben mit diesen längerfristig bewältigen soll. Man wird besonders in der Zeit wo man hoch dosiert ist von anderen abhängig.

Gerade weil die Medikamente normalerweise auf Dauer eingenommen werden müssen, ist es wichtig sie nach einer gewissen Zeit, wenn der Betroffene stabilisiert ist, so herunter zu dosieren dass er nicht mehr zu sehr beeinträchtigt ist. Die Zeit bis dahin muss man aushalten. Jedes Medikament hat aber eine Karenzzeit, in der sich die Wirkung erst anpasst. Bei meinem Medikament (Amisulprid) sind das etwa zwei bis drei Wochen. Dosiert man innerhalb dieser Zeit weiter runter weil man keine Besserung der Nebenwirkungen spürt, ist die nächstniedrigere Dosierung eventuell schon zu gering. Deshalb sollte man Reduktionen langfristig angehen und möglichst immer mit einem Arzt zusammen durchführen.

Speziell was Olanzapin angeht habe ich keine Ahnung, aber damit ein gewisser Spiegel aufgebaut wird, sollte es mit Sicherheit wie jedes andere Neuroleptikum regelmäßig und dauerhaft eingenommen werden. Damit kein Rückfall eintritt, sollte der Betroffene ein möglichst stress- und konfliktfreies Leben haben, denn selbst mit Medikamenten ist man nicht mehr zu hundert Prozent geschützt wenn man ständig psychosozialem Stress ausgesetzt ist.

Falls ihr keinen Beipackzettel für das Olanzapin habt: http://www.apotheken-umschau.de/Medikame...en-9214553.html

Da steht alles zur Dosierung usw. drin.

LG,


Mein Wahlspruch: Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft!
zuletzt bearbeitet 15.06.2016 14:34 | nach oben springen

#3

RE: Noch eine Angehörige ohne Plan

in Treffpunkt für Angehörige 15.06.2016 14:48
von erdbeere | 5.103 Beiträge | 16727 Punkte
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hallo @Manamana ,

erstmal -lich willkommen im forum,fühl dich wohl hier...
als angehöriger hat mans ja auch nicht leicht,aber find es toll das du deinen freund so gut unterstützt...das ist super...
denn man braucht auch viel halt in der erkrankung,ist zumindest so meine erfahrung...
ich hatte nach meinen psychosen auch ziemlich lange mit starken negativsymptomen
(depressionen,antriebslosigkeit,riesiges schlafbedürfnis etc) zu kämpfen...
hab das mit einem antidepressivum einigermaßen in den griff bekommen...jetzt schleichen wir das antidepressivum grade aus...

ich wünsch euch alles gute,und das du hier noch viele hilfreiche antworten bekommst,gebt nicht auf...


liebe grüße
erdbeere


Du bist der Mensch, der mich zum Lachen bringt
und der, der mit mir weint
auch manchmal knallhart ehrlich ist
es aber niemals böse meint
du bist der Mensch der mir verzeiht
und keinen einzigen Tag mit mir bereut
und sich immer mit mir freut

(Jonathan Zelter "Ein Teil von meinem Herzen")
zuletzt bearbeitet 15.06.2016 14:50 | nach oben springen

#4

RE: Noch eine Angehörige ohne Plan

in Treffpunkt für Angehörige 15.06.2016 14:51
von Manamana (gelöscht)
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Vielen Dank liebe Erdbeere!
Ist ja schonmal gut zu hören, dass man nicht alles falschgemacht hat bisher... :)
Liebe Grüße!


1 Mitglied hat sich bedankt!
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#5

RE: Noch eine Angehörige ohne Plan

in Treffpunkt für Angehörige 15.06.2016 14:53
von Manamana (gelöscht)
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Danke Molly für die vielen professionellen Tipps! Ich hoffe, ich finde noch genug Leute, mit denen mein Freund und ich das zusammen ausklamüsern können; aber alles an Infos ist schonmal besser als ohne!
Gruß!


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#6

RE: Noch eine Angehörige ohne Plan

in Treffpunkt für Angehörige 15.06.2016 16:31
von Quietschi | 930 Beiträge | 1901 Punkte
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Hallo Manamana.
Ich nehme jetzt seit 3 Jahren Olanzapin 15mg morgens und 15 mg abends und fahre damit recht gut, auch wenn die Stimmen davon bei mir zumindest nicht weg gehen und ich ein Medikament dazu bekommen habe. Der Verlauf der Psychose gestaltet sich do unterschiedlich wie die Menschen, die sie befällt.
Schön, dass du es hier ins Forum geschafft hast, um ein wenig aufgefangen zu werden. Ja, und natürlich musst du - bei aller Fürsorge - auch darauf achten, dass du nicht selbst unter die Räder kommst.
Liebe Grüße,
Quietschi


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#7

RE: Noch eine Angehörige ohne Plan

in Treffpunkt für Angehörige 15.06.2016 18:37
von suffered | 736 Beiträge | 1500 Punkte
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@Manamana
Dein Freund kann froh sein, hat er so eine verständisvolle Freundin (Die meisten haben keine)

@Quietschi
30mg pro Tag?
Das ist schon eine Höchstdosis, ich nehme nur noch 5mg Abends. Vielleicht sind die Stimmen die du hörst eine grössere Macht, Geister die von verstorbenen Wesen anerkannt werden. Ich hatte mal 15mg aber bin froh bin ich auf 5mg runter. Aber 30mg sind viel zu viel du tust dir wahrscheinlich keinen Gefallen damit. Ausserdem gibt es Medien die Verstorbene wahrnehmen können - auch ich glaube an ein Leben nach dem Tode.


zuletzt bearbeitet 15.06.2016 18:40 | nach oben springen

#8

RE: Noch eine Angehörige ohne Plan

in Treffpunkt für Angehörige 15.06.2016 20:28
von escargot | 3.589 Beiträge | 12749 Punkte
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Zum Olanzapin: Ich lag bei 15 mg am Tag schon halb bewegungslos in der Ecke. Aber wiege auch nur 60 kg bei ca. 1,80 m. Trotzdem finde ich 30 mg echt heftig @Quietschi!


>> And the day came when the risk to remain tight in a bud was more painful than the risk it took to blossom <<
Anais Nin
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#9

RE: Noch eine Angehörige ohne Plan

in Treffpunkt für Angehörige 15.06.2016 21:02
von Molly | 2.757 Beiträge | 12912 Punkte
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Im Beipackzettel steht : Die tägliche Dosis beträgt zwischen 5 und 20 mg. ... Aber an Suffereds Aussagen kann man sehen, dass für Suffered 5mg tgl. vielleicht zu wenig sind.


Mein Wahlspruch: Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft!
zuletzt bearbeitet 15.06.2016 21:04 | nach oben springen

#10

RE: Noch eine Angehörige ohne Plan

in Treffpunkt für Angehörige 15.06.2016 21:35
von escargot | 3.589 Beiträge | 12749 Punkte
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@Molly: Der Gedanke mit suffered ging mir auch durch den Kopf! ;-)


>> And the day came when the risk to remain tight in a bud was more painful than the risk it took to blossom <<
Anais Nin
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#11

RE: Noch eine Angehörige ohne Plan

in Treffpunkt für Angehörige 16.06.2016 03:18
von Hotte | 1.619 Beiträge | 4631 Punkte
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Hallo Manamana, herzlich willkommen hier!

Ich möchte mit meiner eigenen Erfahrung zur postpsychotischen Depression ergänzen: Die gibts auch ohne Medikamente nach einer Psychose oder Manie. Deshalb rettet einen da nicht das Absetzen der Medikamente.
Letztes Jahr hatte ich einen Aufenthalt in der Klinik, in die ich notfallmäßig eingeliefert wurde und daher wurde mir auch Haldol gespritzt und ich wurde mit Tavor ruhiggestellt. Dieses Haldol war keine Depotspritze, sondern hat nach 24 Std. keine spürbare Wirkung mehr gehabt.
(Detailwissen für Freaks: 5mg i.m., siehe https://www.diagnosia.com/at/medikamente...jektionslosung/)

Trotzdem hing ich nach dieser Krise, deren Gipfel 4 Tage Klinik und danach 10 Tage Krisenpension mit Intensivstbetreuung (für uns beide als Paar übrigens) notwendig machte, noch über zwei Monate lang durch.

Diese Depression wird man (oder jedenfalls: bei mir klappt das so) wie jede andere auch los, indem man den Finger aus dem Arsch zieht, sich bewegt und auf die Ernährung achtet, aber in diesem Fall sollte man seinem Gehirn wirklich eine angemessene Zeit zur Regeneration und wirklich viel Schlaf gönnen und sich Unterstützung zum Wieder-Fitwerden suchen, da eine Manie oder Psychose eine Höchstleistung darstellt, die das Hirn auf Dauer beschädigt und entsprechend lange Zeit kostet es, bis das Gehirn sich davon erholt hat.

Struktur hat mir zu meiner allerersten Zeit nach der ersten Psychose ein Farmspiel gegeben, das ich übrigens immer noch spiele. Ich erkenne nämlich daran, dass ich den Einloggbonus dort verliere, dass ich ganz gewaltig aus der Struktur gefallen bin. Mittlerweile bin ich wieder bei Tag 14 angekommen. Also ist meine letzte Krise zwei Wochen her.^^

Die Themen Pausen / Regeneration findest Du über die entsprechenden Schlagworte in meinem anderen Blog:
https://lysander2016.wordpress.com/tag/pausen/
https://lysander2016.wordpress.com/tag/regeneration/
Du kannst dort auch einen geordneten Themeneinstieg wählen: https://lysander2016.wordpress.com/genesung/
Leider gibt es noch nichts explizit für Angehörige. Aber ein Freitextfeld für eine Suche nach beliebigen Stichworten.

Zum Thema Olanzapin, das mir unter dem Namen "Zalasta" als Schlafmittel für Bedarf verordnet wurde...
Oben links im Menü siehst Du den Button Lexikon. Dort findest Du unter Neuroleptika eine Liste, in der auch Olanzapin auftaucht.
Liste: Wiki:Liste-aller-Neuroleptika
Hier alles einschl. Nebenwirkungen: Wiki:olanzapin (Danke @Ugo dafür!)
Weiterhin findest Du dort neben dem Listeneintrag den Link zum Apothekenbereich unseres Forums und das entsprechende Thema Olanzapin, wo sich persönliche Erfahrungsberichte versammelt haben: Zyprexa (Olanzapin) (Nochmals Danke an Ugo für das Aufbauen dieser Struktur.)
Wenn Dir diese Struktur zu kompliziert ist, kannst Du auch oben den Button Suche verwenden. Mit dem Stichwort "Olanzapin" findest Du das:
search.php?q=olanzapin&type=all&matchtype=or&im_feld=text&orderdirection=DESC&orderby=date

Du kannst ganz dolle viel Beschäftigungsideen in meinem Blog hier im Forum finden. Ich habe einmal 100 Tage lang jeden Tag aufgeschrieben, was ich so anstelle oder auch nicht.
Hier geht es los: blog-u86-8.html
Wenn Du seitenweise von unten nach oben die Beiträge verfolgst und von Seite 8 rückwärts zur ersten klickst, solltest Du es chronologisch nachvollziehen können. Wenn Du ein bestimmtes Schlagwort suchst, kannst Du versuchen, ob auch bei Deinem Browser mit Strg + F oben rechts ein kleines Suchfenster aufgeht, mit dem Du die Beiträge durchsuchen kannst.


Viel Spaß beim Lesen!

Und denk dran:
Je mehr Du Deinem Freund abnimmst, desto unselbständiger und abhängiger wird er von Dir. Überleg Dir gut, ob Du das wirklich willst.


---
Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus! (G. Sielaff)
Mein Blog: ingo-schreibt-anders.blog
zuletzt bearbeitet 16.06.2016 03:21 | nach oben springen

#12

RE: Noch eine Angehörige ohne Plan

in Treffpunkt für Angehörige 16.06.2016 19:01
von suffered | 736 Beiträge | 1500 Punkte
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Wieso denn? wirke ich psychotisch mit meinen 5mg?


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#13

RE: Noch eine Angehörige ohne Plan

in Treffpunkt für Angehörige 16.06.2016 20:32
von Molly | 2.757 Beiträge | 12912 Punkte
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Zitat von suffered im Beitrag #7

Vielleicht sind die Stimmen die du hörst eine grössere Macht, Geister die von verstorbenen Wesen anerkannt werden.


Klingt jedenfalls etwas durcheinander. Ich dachte immer, Geister wären Verstorbene.

Zitat von suffered im Beitrag #7
Ausserdem gibt es Medien die Verstorbene wahrnehmen können - auch ich glaube an ein Leben nach dem Tode.


Medien nehmen vor allem hilfesuchende Menschen finanziell aus. Selbst wenn diese Medien tatsächlich solche Wahrnehmungen haben, sagen ihre Stimmen im Zusammenhang auf Hilfesuchende nämlich höchstens per Zufall die Wahrheit. Selbst wenn sie Geistwesen oder ähnliches sind, reagieren sie vor allem auf das was uns selbst direkt oder in unserem Unterbewusstsein beschäftigt. Wenn wir also keine maßgeblichen Konflikte und Ängste mehr verarbeiten müssen, quasi ein zufriedenes Leben haben, werden sie ruhiger und gutmütiger oder lassen uns sogar in Ruhe.

So lange die Medikamente nicht selbst durch quälende Nebenwirkungen dazu führen, dass wir ins seelische Ungleichgewicht kommen, schirmen sie uns vor zu viel emotionalem Stress ab und dimmen somit die Stimmen herunter.


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zuletzt bearbeitet 16.06.2016 20:36 | nach oben springen

#14

RE: Noch eine Angehörige ohne Plan

in Treffpunkt für Angehörige 18.06.2016 14:57
von Quietschi | 930 Beiträge | 1901 Punkte
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@ escargot : Ich habe die Höchstdosis und trotzdem höre ich noch Stimmen. Jetzt kriege ich seit 4 Tagen noch ein anderes Medikament hinzu, damit jetzt die Stimmen hoffentlich bald mal weg gehen. Wünsch mir Glück.

@ suffered : Ich glaube weniger, dass ich ein Medium bin, als vielmehr einfach hartnäckig schizophren.


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#15

RE: Noch eine Angehörige ohne Plan

in Treffpunkt für Angehörige 18.06.2016 18:25
von suffered | 736 Beiträge | 1500 Punkte
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@Quietschi
Aber das hat doch mit dem überdimensionalen zu tun. Wie gesagt ich finde den Gedanken, dass man nur dieses eine Leben hat naiv. Denn wir sind viel grösser und interessanter als nur dieses eine Leben, welches wir durch die Krankheit erleben müssen. Stell dir die Todesangst von erfolgreichen Menschen als Alternative dar. Wir Leidgeprüften wollten uns schon X-Male umbringen und haben eine höhere Phase erreicht. Ich bin absolut überzeugt dass ein Menschenleben nur ein kurzer Auschnitt aus dem grösseren Ganzen ist!


zuletzt bearbeitet 18.06.2016 18:26 | nach oben springen


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