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#76

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 24.06.2016 17:03
von escargot | 4.209 Beiträge | 17283 Punkte
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Ah danke @saartje! Jetzt verstehe ich es etwas besser! Eigentlich finde ich es auch gut, dass Dein Mann Dich um Hilfe bitten konnte, heute und das Du zu ihm gehen konntest. Er scheint sich selbst auch ganz schön unter Druck zu setzen und hohe Ansprüche zu haben? Die Frage ist und bleibt, wie es damit künftig weiter gehen soll...? Habt ihr da einen Plan?

Ja die Reduktion im niedrigeren Bereich scheint echt schwieriger zu sein. Merke ich ja gerade selbst, auch wenn es ein NL ist und kein Benzo.
Das Problem am Tavor ist eben auch, dass es relativ schnell abhängig macht. Und er nimmt es jetzt schon die ganzen 5 Wochen,oder?

Schön und wichtig, dass Du auch Dir was Gutes tust bei all den Sorgen/Stress!
Wir wollen auch Sonntag grillen! :)

Liebe Grüße
escargot


>> And the day came when the risk to remain tight in a bud was more painful than the risk it took to blossom <<
Anais Nin
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#77

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 24.06.2016 18:15
von saartje | 358 Beiträge | 762 Punkte
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ich lese ja immer mit, wie es bei dir funktioniert @escargot - und drücke dir die Daumen, dass du es schaffst. Aber auch, dass wenn es nicht auf Anhieb geht, du dich nicht fertig machst!

Stimmt, mein Mann setzt sich sehr unter Druck und hat einen sehr hohen Anspruch an sich. Ich sage ihm oft, dass er im Moment nur das machen soll, was ihm gut tut. Aber er war/ist immer der "Macher" in unserer Beziehung. Hat sich um ganz viel gekümmert, die Finanzen, Versicherungen, einkaufen, etc.

Er wird auf jeden Fall zur Therapie gehen, nur zur Zeit rät die Ärztin noch davon ab. Er soll erst mal etwas stabiler werden. Am Dienstag haben wir wieder einen Termin bei ihr. Sie sagt, er soll sich schonen und zur Ruhe kommen.

Machst du denn eine Therapie, oder versuchst du es alleine?

LG
saartje


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#78

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 24.06.2016 18:48
von Hotte | 1.639 Beiträge | 4802 Punkte
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saartje,

das Hauptproblem bei einem Entzug ist es, die psychische Abhängigkeit zu überwinden.
Körperlich ist man beim Rauchen zB nach 10 Tagen durch.

Meinem Eindruck nach gehen bei Dir die Alarmglocken recht früh an, auch wenn ich es hilfreich finde, wenn Dir wiederkehrende Muster auffallen und Du diese Deinem Mann gegenüber rückmeldest.


---
Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus! (G. Sielaff)
Mein Blog: https://ingo-schreibt-anders.blog
Ich schreibe auch in der http://www.schreibkommune.de/. Dort findet ihr Geschichten und Artikel mit Themen rund ums Schreiben.
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#79

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 24.06.2016 20:25
von escargot | 4.209 Beiträge | 17283 Punkte
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Liebe Saartje,

das ist ja lieb, dass Du quasi "mitfieberst". Gerade bin ich wieder recht optimistisch, dass es klappen kann. Ich glaube bei mir und meinem Mann ist das ähnlich - nur eben umgekehrt. Ich glaube auch, wenn man einen so hohen Anspruch an sich selbst hat, ist man in vielen Dingen auch ziemlich gut und versiert. Aber in Summe wird alles dann irgendwie vielleicht doch too much und der Körper bzw. die Psyche bremst einen dann aus?

Denke Therapie kann hilfreich sein. Ich suche noch... irgendwie hatte ich jetzt im letzten Monat aber auch keine Zeit mich da weiter drum zu kümmern. Aber wäre schon wichtig. Nur kann ich auch nicht von unterwegs oder Arbeit aus telefonieren. Es ist also echt nicht so einfach. Wobei ich auch einige angeschrieben hatte. Bisher nur Absagen. Und es müsste eben zeitlich auch machbar sein. Und allein das ist recht schwierig, da mein Mann beruflich sehr stark eingebunden und auch oft auf Dienstreisen ist (er müsste dann unser Kind abholen etc.).

Liebe Grüße
escargot


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zuletzt bearbeitet 24.06.2016 20:27 | nach oben springen

#80

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 24.06.2016 20:34
von saartje | 358 Beiträge | 762 Punkte
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@hotte - ja meine Alarmglocken klingeln wirklich sehr früh und ich mache damit nicht nur mich selber, sondern auch meinen Mann verrückt.
Eins meiner Hauptprobleme ist, dass ich alles kontrollieren möchte. Arbeite da auch hart an mir das abzulegen.Tja, nur leider ist eine psychische Erkrankung so gar nicht kontollierbar. Dss macht es für mich wahsinnig schwer.

LG
saartje


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#81

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 24.06.2016 20:51
von saartje | 358 Beiträge | 762 Punkte
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Liebe escargot,
freut mich, dass du das Gefühl hast, dass es klappen könnte. Ich drücke dir weiterhin fest die Daumen.
Wahsinn, wie du das alles schaffst, arbeiten, Kind, oft alleine, Umzug...Hut ab!

Zum Glück hat mein Mann einen Therapeuten, der ihm kurzfristig einen Termin gibt.

Wünsche dir weiterhin alles Gute und lieben Dank für deine Worte
saartje


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#82

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 25.06.2016 12:07
von escargot | 4.209 Beiträge | 17283 Punkte
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Danke, liebe saartje!

Wie geht es denn Deinem Mann damit, dass Du heute wieder arbeiten bist? Ist das okay für ihn?

Liebe Grüße und morgen einen schönen freien Grillsonntag!
escargot


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#83

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 25.06.2016 18:09
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Was soll ich sagen... wir waren heute morgen wieder in der Klinik!
Gestern Abend war er wieder sehr unruhig und hat gegen 19:30h 0,5mg Tavor genommen. Wir sind dann wieder früh ins Bett, aber er konnte nicht schlafen. Also nochmal 0,5mg - danach ist er eingeschlafen. Heute morgen war er allerdings wieder früh wach - gegen 05:30h. Und dann ging es los, er konnte sich gar nicht beruhigen. Ich denke, er hatte eine Angstattacke. So, wie er es beschrieben hat, hört es sich danach an. ABER, er wollte keine Tavor nehmen, sondern sich in die Klinik einweisen lassen.
Dazu muss ich sagen, dass ich auch schon mal so weit war während einer Angstattacke.

Ich habe dann meine Mutter angerufen, da ich auch keine Kraft mehr habe, seine Tasche gepackt und wir sind dann in die Klinik.
Als er dann einmal beim Arzt war, wurde er auch wieder ruhiger. Es war nur noch Platz auf der geschlossenen Station und der Arzt hat geraten nach Hause zu fahren, da wir am Dienstag einen Termin bei seiner Psychiaterin haben und er am 07.07. einen Platz in der Tagesklinik hat. Die Ambulanz, wo wir zur Psychiaterin gehen, und die Klinik sind miteinander verbunden. Die Ambulanz ist eine Aussenstelle der Klinik.

Der Arzt in der Klinik hat ihm gesagt, dass er auf jeden Fall die Tavor weiter nehmen muss. Er hat dann meinem Mann direkt in der Klinik 1mg gegeben. Mein Mann wurde dann auch ruhiger und viel entspannter und konnte dann zu Hause auch noch eine Stunde schlafen.

Was mir jetzt furchtbar leid tut ist, dass ich heute morgen sehr böse zu ihm war. Ich hatte kaum geschlafen, da ich nachts unter Angstzuständen gelitten habe...
Ich habe ihm gesagt, dass ich es nicht mehr aushalte und arbeiten gehe, damit ich weg bin von ihm. Und dass er mich auch einweisen lassen kann, wenn es so weiter geht.
Er kann ja nichts dafür, aber ich bin total überfordert mit der Situation. Ich habe jetzt aber noch einem guten Freund Bescheid gegeben und er und seine Freundin stehen mir gut zur Seite. Das Problem ist, dass meine Mutter morgen zu meinem Bruder muss, um auf die Kinder aufzupassen. Sie kommt Donnerstag zurück.

Ich fühle mich so hilflos im Moment und meine ganzen Ängste und Sorgen kommen mit einem Paukenschlag zurück. Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich sehr stark die Kontrolle haben muss, um Sicherheit zu bekommen. Und gerade ist nichts kontrollierbar und sicher schon gar nichts.

Ich versuche mir immer zu sagen, was soll passieren? Er hat keine Krankheit, an der er sterben wird, er kann zur Not in die Klinik.

Habt ihr Erfahrung mit Tavor gemacht? Insbesondere mit dem Absetzten? Hattet ihr auch solche Reaktionen?
Der Arzt in der Klinik sagte auch, dass es wahrscheinlich daran liegt, dass ihm das Tavor fehlt.

So, jetzt habe ich eine Teufelchen auf der Schulter sitzen, dass mir immer wieder einflüstert, dass er ja nur wegen des Tavors nicht "durchdreht". Und es ohne ja eh nicht geht.

Kennt ihr das auch?
LG
saartje


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#84

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 27.06.2016 07:52
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Liebe Saartje,

ich lese das hier erst jetzt. Irgendwie wurde das bei mir gar nicht angezeigt und ich bin durch Zufall nur drauf gestoßen. Seltsam. Ich hatte auch Angstattacken nach bzw. bei Absetzen des Tavors. Google mal Skillliste (bin gerade nicht sicher, ob ich hier sowas verlinken darf). Da sind einige Sachen aufgeführt, die einem unter Umständen helfen können. Einen Versuch wäre es allemal wert.

Das mit der Tagesklinik zum 7.7. klingt aber ganz gut. Dann hat er sich doch um einen Platz da bemüht?

Ich wünsche dir viel Kraft! Pass auch gut auf Dich auf!
Liebe Grüße
escargot


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#85

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 27.06.2016 12:20
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Liebe escargot,

vielen Dank für deine Antwort!
Ich denke auch, dass es vom Absetzten des Tavors kommt.
Er ist jetzt wieder auf 2mg, über den Tag verteilt. Gestern ging es ihm schon besser und geschlafen hat er auch gut.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag 11 Stunden und von gestern auf heute auch wieder 10 Stunden.

Was jetzt neu ist, dass er ein bisschen Schiss hat, alleine zu bleiben. Ich hoffe, das legt sich wieder, weil damit kann ich gar nicht umgehen.

Du hast aber ein ganz schönes Pensum, escargot. Mit wird ja schon beim lesen ganz schwindelig. Wie schaffst du das nur alles?

Viele liebe Grüße
saartje


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#86

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 27.06.2016 13:39
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Liebe Saartje,

schön, dass es ihm offenbar besser geht. Ja, das mit dem vielen Schlaf kenne ich auch noch. Leider hatte ich da eher irgendwann das Gefühl, dass das Leben an mir vorbeizieht. Und ich weiß nicht, wie lange man das Tavor in der - doch relativ hohen - Dosis so bedenkenlos nehmen kann. Irgendwann kommt halt dann doch der Entzug und das wird je länger man es nimmt auch immer härter....

Du bist dann jetzt aber arbeiten?
Dieses ständige quasi "auf Abruf sein" stelle ich mir für Dich auch sehr belastend vor! :(
Gut, dass er bald in die Tagesklinik kommt. Die Tage kann man ja fast schon zählen!

Was meinst Du mit meinem Pensum?
Gerade habe ich ein Stündchen Mittagsschlaf gemacht und jetzt gehe ich joggen. Aber dann hole ich mein Kind und wir fahren zu Musik.

Liebe Grüße
escargot


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#87

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 27.06.2016 14:13
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Liebe escargot,

ich hoffe, dass es jetzt auch ein wenig stabil bleibt! Ja, mit der Tagesklinik ist ganz gut.
Ich bin arbeiten und das tut mir auch gut. Aber natürlich mit meinen Gedanken immer bei ihm. Morgen haben wir wieder einen Termin bei seiner Psychiaterin und am Mittwoch habe ich Therapie. Das tut mir immer sehr gut.

Mit dem Pensum war nicht negativ gemeint - bitte nicht falsch verstehen. Du machst wahnsinnig viel, Fahrrad fahren, joggen, Kind, Umzug, backen, kochen, uvm. Ich frage mich nur, wie du das alles schaffst..! Ich bekomme das nicht hin...

LG
saartje


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#88

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 27.06.2016 14:47
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Liebe Saartje,

darf ich mal fragen: Ist das eine Verhaltenstherapie?
Auf jeden FAll gut, dass Du die hast und damit auch einen Ansprechpartner für die aktuellen Sorgen und Belastungen!

Habe ich auch nicht als negativ aufgefasst mit dem Pensum. Aber ich denke gerade auch viel über mich nach und was ich ändern müsste, um eben weiterhin stabil zu bleiben/sein. Der Umzug ist jetzt glücklicherweise geschafft. Und bei all den anderen Aktivitäten habe ich auch Spaß und sehe es als Hobby und Ausgleich an. Selbst meine Arbeit macht mir meistens Spaß und es gibt nur wenige unliebsame Dinge, die ich dann vor mir her schiebe, aber das hat wohl jeder.

Hab einen schönen Tag und ich wünsche Euch morgen einen guten Termin bei der Psychiaterin. Was sagt sie denn zum Tavor? Hat sie einen Plan?

Liebe Grüße
escargot


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#89

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 27.06.2016 15:52
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Ja genau, das ist eine Verhaltenstherapie. Ich habe richtig Glück mit meiner Therapeutin, ich kann sie auch zwischendurch kontaktieren, wenn es mir schlecht geht.
Letztes Jahr war ich einer Tagesklinik für 12 Wochen und da habe ich auch viel über mich gelernt. Ich habe eine ziemlich harte Zeit hinter mir - mein Vater hatte im Feb/2013 eine sehr schwere Gehirnblutung, lag lange im Koma und ist als Pflegfall nach Hause gekommen. Er konnte NICHTS!!! Und das mit Mitte 60...
Auch da bin ich in diesen Kontrollwahn gefallen, habe mich um alles gekümmert (meine Eltern leben getrennt und die Frau meines Vaters ist sehr speziell) und konnte nicht abschalten. Bis ich dann im September/14 selber wieder ( nach 2007 und 2010) zusammen gebrochen bin. Und jetzt war mal Ruhe eingekehrt...habe ich gedacht!
Aber, so ist das Leben! Auch das werden wir schaffen!!!

Du kannst dich am besten einschätzen, escargot! Und wenn es dir Spaß macht, ist doch super. Wichtig ist nur, dass man nicht vor sich selber davon läuft. War bei mir der Fall. Bloß viel machen, um nicht über mich nachdenken zu müssen. Ich wünsche Dir auf jeden Fall weiterhin viel Erfolg!!!

Die Psychiatern sagte am Anfang mal, dass sie die Erfahrung gemacht hat, wenn Leute das Tavor tatsächlich benötigen, die Abhängigkeit nicht so schwer wird. Mein Tante arbeitet in der Psychiatrie (in Holland) und meinte auch, er soll es erst mal nehmen und die Dosis wäre noch gering. Sie arbeiten dort manchmal mit bis zu 4x 2mg. Und auch sie sagte, dass er es nehmen soll.

Ich selber habe auch lange gebraucht, zu akzeptieren, dass ich Tabletten nehme, weil ich immer denke, dass es ja dann NUR durch die Tabletten besser wird. Und aktuell habe ich das auch wieder.
Es gibt auf jeden Fall genug redebedarf mit der Therapeutin...


LG
saartje


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#90

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 27.06.2016 19:12
von Wolf (gelöscht)
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Hallo Saartje,

hab auch erst heute gelesen, da ich unterwegs war.

Das ist echt böse mit den Panikatacken. Das kenne ich auch von mir aus früheren Jahren.
Da ist eine Verhaltenstherapie fast die einzige Möglichkeit, um zu lernen damit besser umzugehen. Tavor ist da ja ganz böse, weil es dann anfängt, in die Abhängigkeit zu treiben. (ich habe damals nach 2 Monaten absetzen können) Zum Glück!
Ich hoffe, dass dein Mann die Verhaltensterapie durchsteht, denn das sehr anstrengend. Grade für Männer ist das nicht angenehm, über seine Ängste zu sprechen. Denn Männer dürfen ja keine Angst haben ~

Alles Gute für Euch.
Wolf


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