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#46

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 07.06.2016 19:31
von escargot | 4.290 Beiträge | 17927 Punkte
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Liebe Saartje,

doch schreib ruhig! Dann sind wir im Bilde und es hilft Dir ja auch.

Ja,wahrscheinlich wird er ein Weilchen auf der Arbeit ausfallen - erstrecht, wenn diese quasi der Hauptauslöser war. Weiß das sein Arbeitgeber eigentlich?

Danke für's Daumendrücken! Das kann man immer gebrauchen :)

Liebe Grüße
escargot


>> And the day came when the risk to remain tight in a bud was more painful than the risk it took to blossom <<
Anais Nin
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#47

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 07.06.2016 19:50
von Molly | 3.342 Beiträge | 16550 Punkte
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@saartje:

Hallo Saartje!

Wenn es Deinem Mann wieder besser geht, soll er nicht zu lange warten, wieder arbeiten zu gehen. Sonst kann es sein, dass sich die Ängste verfestigen. Wenn er bereit ist, sich zu outen könnte er mit dem Hamburger Modell wieder einsteigen. Da muss man erst wenige Stunden arbeiten und steigert die Arbeitsstunden dann mit der Zeit. Er muss ja mit Sicherheit weiterhin Medikamente nehmen, wodurch man müde und weniger belastbar ist.

LG,


LG,
Molly

Mein Wahlspruch: Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft!
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#48

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 08.06.2016 16:37
von saartje | 358 Beiträge | 762 Punkte
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Hallo!

Sein Arbeitgeber weiss nichts von seiner Erkrankung. War auch bisher nicht nötig, da er ja erst lange nach seiner ersten Psychose dort angefangen hat zu arbeiten.

Bisher hat er mit seinen Medikamente ( nimmt sie seit 15 Jahren ) alles gut hinbekommen. Er hat immer so gut auf sich geachtet, weniger gearbeitet, genug Auszeiten und Schlaf, usw. Klar, jetzt mit der Erhöhung müssen wir mal abwarten.

Morgen hat er wieder einen Arzttermin. Bin mal gespannt - ich denke, dass das Tavor wieder reduziert wird. Hab ich ein bisschen Angst vor.
Aber habe ich ja eh immer....

Mein Problem ist, dass ich alles kontrollieren muss um (scheinbar) Sicherheit zu bekommen. Ist in meiner Kindheit entstanden...
Und die Situation ist nicht kontrollierbar, instabil, unsicher. Der Horror für mich. Gestern war ich kurz vor einer Panikattacke!

Das schlimmste ist aber, dass mein Mann sich dann wieder Sorgen um mich macht. Ein Teufelskreis....

Es grüßt Euch
saartje


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#49

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 08.06.2016 19:01
von Hotte | 1.639 Beiträge | 4808 Punkte
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Saartje: Angstmanagement

Mein Vater war auch so eine Sicherheitsfetischist und hatte sich das sogar zum Beruf gemacht. Natürlich habe ich das von ihm übernommen und da ich das Planen und Kontrollieren nicht beruflich auslebe, artet es unproduktiv aus.
Wenn Du was daran ändern willst, dann empfehle ich Dir obigen Thread, da ich in dem Thread eine entsprechende Lektüre empfehle.

Sorry, falls ich Dir das schonmal vorgeschlagen haben sollte...
Viele Leute scheinen nicht alle Beiträge im Forum zu lesen und sind daher dankbar, wenn man sie nochmal darauf hinweist.

Es werden, wie Du sicher weißt, immer wieder unkontrollierbare Situationen auf Dich zukommen. Das ist ein Thema, an dem ich auch gerade arbeite.^^
Mein Mann sucht sich derzeit neue Arbeit und ich habe wieder keine Ahnung, ob er nochmal was in Hamburg findet oder ob er diesmal in Berlin anfängt oder noch woanders. Doch im Gegensatz zu der psychose-auslösenden Krise vor vier Jahren habe ich diesmal auch eigene berufliche Pläne, die mich hier in Hamburg halten. Damals war ich mit meinem Beruf unzufrieden, wusste aber nicht warum und hatte mich daher sehr nach meinem Mann ausgerichtet. Heute bin ich da ganz anders aufgestellt und erlebe mich als sehr viel unabhängiger.

Wir (mein Mann und ich) haben auch diesen Teufelskreis mit der Rückkopplung, weil wir uns gegenseitig Sorgen umeinander machen und dazu neigen, uns gegenseitig aufzuschaukeln. Daher werde ich mir eine Auszeit nehmen, weil ich nicht derjenige bin, der fürs Geldverdienen zuständig ist.


---
Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus! (G. Sielaff)
Mein Blog: https://ingo-schreibt-anders.blog
Ich schreibe auch in der http://www.schreibkommune.de/. Dort findet ihr Geschichten und Artikel mit Themen rund ums Schreiben.
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#50

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 08.06.2016 19:29
von saartje | 358 Beiträge | 762 Punkte
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Vielen Dank für den Thread - werde ich mir mit Sicherheit durchlesen.

Ich arbeite ja auch schon in der Therapie daran, die jetzige Situation zeigt mir nochmal, wie fragil das ganze noch ist.
Wie versuchst Du daran zu arbeiten ? Gehst Du auch in Therapie?
Es ist gut das ich arbeite, sonst würde ich meinen Mann verrückt machen. Ganz schlimm.

LG
saartje


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#51

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 08.06.2016 23:44
von Hotte | 1.639 Beiträge | 4808 Punkte
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Hallo Saartje,

richtest Du Deine Fragen an mich oder an die Allgemeinheit oder an jemand anders?
Wer ist "Du" in diesem Fall?
Es ist für uns alle hier eine große Hilfe, mit unserem Usernamen explizit angesprochen zu werden, damit wir wissen, wer gemeint ist.

Da die Wahrscheinlichkeit recht groß ist, dass ich gemeint bin, weil ich zuletzt geantwortet habe und auch als Teil der Allgemeinheit bin, antworte ich einfach mal, ohne die Klärung meiner obigen Frage abzuwarten.

Ich habe eine Genesungsbegleiterin bei der Integrierten Versorgung und bei Bedarf ein ganzes Team, das mich durch Krisen begleitet. Eine Therapie mit einem therapeutischen Gegenüber mache ich derzeit nicht, schreibe aber seit zehn Jahren regelmäßig Tagebücher, was mir sehr bei der Selbstreflektion hilft.
Da ich schon über ein Jahr auf der Warteliste stehe bei jemanden, wo ich bereit gewesen wäre, 100,-/Std. privat zu zahlen und ich seitdem erneut (für eine Nacht) in die Klinik musste, ziehe ich eine Aufnahme in eine Tagesklinik in Erwägung.
Auf jeden Fall werde ich mich hier oben für Juli/August ausklinken und mich den Sommer über zurückziehen und für mich erstmal einiges aufarbeiten/ mir von der Seele schreiben, das in den Krisengesprächen, die lediglich meiner psychischen Stabilisierung dienen, immer zu kurz kommt.

Das kann ich bestätigen: Gut, dass Du arbeiten gehst. Wäre mein Mann nicht in der letzten Zeit ebenfalls zu Hause, wäre ich Anfang Mai nicht durchgedreht und in der Klinik gelandet. Ursächlich ist das aber nicht alleine gewesen, nur ein weiterer Belastungsfaktor. Irgendwann ist einfach das Maß voll.
Deshalb setze ich ja auch alles daran, selbst wieder in Arbeit zu kommen. Es beruht ja schon irgendwo auf Gegenseitigkeit. Ihn mache ich ja genauso verrückt mit meiner Verrücktheit.


---
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#52

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 10.06.2016 14:41
von saartje | 358 Beiträge | 762 Punkte
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Hallo Hotte,

danke für deine Antwort.
In einer Tagesklinik waren sowohl mein Mann, als auch ich schon. Ich kann es nur empfehlen.
Für meinen Mann kommt es im Moment nicht in Frage, da er eigentlich seinen Tag gut strukturiert und er lieber eine Einzeltherapie machen möchte. Er hat auch schon einen Termin, aber seine Psychiaterin hat ihm abgeraten jetzt schon in Therapie zu gehen.

Psychotische Symptome hat er zum Glück keine mehr. Aber er ist super schnell überfordert mit allem.

Schönen Tag noch und bis bald
LG
saartje


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#53

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 10.06.2016 17:30
von Wolf (gelöscht)
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Hallo Saatje,

nach meiner Erfahrung wird das Überfordertsein mit der Zeit wieder zurück gehen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Nur ganz aufgehört hat das bei mir nicht wieder.
Ich weiß nicht, ob ich das schon geschrieben habe: Natürlich ist es viel zu früh, mit Psychotherapie anzufangen. Sein Gehirn braucht nach der Überbelastung erstmal viel Ruhe. Bei mir hat das 4 Monate gedauert, bis ich in Therapie durfte. Dann ging es allerdings stetig bergauf.

Gruß vom Wolf


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#54

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 10.06.2016 18:02
von saartje | 358 Beiträge | 762 Punkte
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Hallo Wolf,

vielen Dank für deine Antwort. Es tut echt gut, zu lesen, dass es wieder besser wird.
Ich denke auch, dass es viel zu früh ist für eine Therapie. Vor allem muss er ja auch dorthin kommen und das bedeutet Bahnfahren etc.
Geht gar nicht im Moment. Ich würde ihn ja fahren, aber ich arbeite.
Zur Zeit begleite ich ihn noch zur Psychiaterin und nach 10 Minuten Gespräch mit ihr, ist er schon fix und fertig.
Sie ist guter Dinge, dass die Akutphase überstanden ist und er an einem Schub "vorbei geschrabbelt" ist. Zum Glück haben wir so früh reagiert. Jetzt reduziert mein Mann das Tavor um 0,5 mg am Tag.

Hast du dich damals auch so von Freunden und Familie zurück gezogen ? Mein Mann möchte im Moment noch nicht mal mit seinem besten Freund telefonieren.

Vielen Dank für eure Anteilnahme!!!!
LG
saartje


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#55

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 10.06.2016 18:23
von Wolf (gelöscht)
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Ja Saartje,

ich war damals gar nicht in der Lage, irgendwelche Kontakte zu pflegen. Ich war eben einfach nur fertig. Freunde gingen gar nicht, selbst meine Eltern konnte ich damals nicht kontaktieren. Eine schlimme Zeit. Aber denke daran, dass mich heute das Leben wieder hat. Ich arbeite, habe diverse Hobbys und natürlich meine liebe Frau, die mir durch die schwere Zeit geholfen hat, so dass ich ihr immer dankbar sein werde.


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#56

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 10.06.2016 18:56
von saartje | 358 Beiträge | 762 Punkte
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Danke Wolf für die Rückmeldung!

Ist bei meinem Mann auch so - seine Eltern möchte er auch gar nicht sprechen.
Dann bin ich ja beruhigt, dass es bei dir auch so war.

Du hast ja geschrieben, dass du keinen Rückfall hattest. Auch keine kritischen Situationen ? So wie bei uns? Mein Mann war ja bisher auch Rückfall frei.
Wenn ich zu persönlich werde, sag es bitte. Oder wenn es dir zu viel wird darüber zu schreiben...

Lieben Dank
saartje


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#57

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 10.06.2016 19:37
von Wolf (gelöscht)
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Quatsch Saartje,

du wirst nicht zu persönlich und es wird mir auch nicht zu viel. Dafür sind wir hier ja da. Und ich bin schon relativ belastbar. :-) Ich habe, glaube ich geschrieben, dass es eine wertvolle Aufgabe ist, anderen Menschen durch die schwierige Zeit zu helfen und dass die eigene Erfahrung so einen Sinn ergibt. Und schau, du handelst so ähnlich wie meine Frau damals. Und darüber freue ich mich sehr!

Einen Rückfall hatte ich tatsächlich nicht. Ich habe, in Absprache mit meiner Psychiaterin, immer höher dosiert, wenn kritische Ereignisse auftraten. Sie war überzeugt, dass ich gut gelernt habe, mit der Erkrankung umzugehen. So bin ich bisher gut gefahren.

Später kann dein Mann vielleicht lernen, sich und seine persönlichen, auslösenden Umstände selbst besser einzuschätzen. Ich habe so meine Frühwarnsysteme. Besonders stressbedingte Situationen, wo erstmal keine Lösung in Sicht ist, machen mir zu schaffen. Das wird auch von guten Ärzten so vermittelt.

Aber konfrontiere deinen Mann bitte nicht mit jetzt diesem Thema. Dafür ist das viel zu früh. Viel später könnt ihr vielleicht darüber sprechen, wo er lernen kann, was seine für ihn gefährliche Situationen sind.

Alles Gute für euch!


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#58

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 10.06.2016 20:19
von escargot | 4.290 Beiträge | 17927 Punkte
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@saartje: Mir ging es auch so bzw. noch krasser, denn ich war quasi in einer Parallelwelt gefangen bzw. zwei Parallelwelten. Das ist schwer zu verstehen, wenn man das selbst nicht erlebt hat. Aber das ist enorm anstrengend und man kann gar nicht anders, als für den Moment die vermeintlich reale Welt links liegen lassen.
Aber Wolf hat Recht. Es wird auch wieder besser und Dein Mann hatte ja offenbar die ganze Zeit noch Bezug zur Realität.
Gut, dass er das Tavor schon reduzieren kann! Und richtig klasse, dass die 'Behandlung' ihm geholfen hat und er nicht komplett in eine Psychose reingerutscht ist!

Eine schöne Zeit euch beiden jetzt am Wochenende!
escargot


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#59

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 13.06.2016 13:50
von saartje | 358 Beiträge | 762 Punkte
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Hallo!

Ich hoffe, ihr hattet alle eine schönes Wochenende.
Unseres war recht entspannt. Meinem Mann geht es jeden Tag ein bisschen besser.

Trotzdem würde mich mal interessieren, ob bei Euch der Morgen auch immer am schlimmsten war/ist ?
Heute morgen fand ich ihn wieder sehr "komisch". Er wacht ja immer noch gegen 06:00h auf und steht dann auch auf, hört ein wenig Musik, stellt sich Setlisten (Musik) zusammen, frühstückt und gegen 08.00h dreht er seine Morgenrunde. Er nimmt morgens 4mg Perphenazin und 0,5mg Tavor. Oft empfinde ich ihn dann als verwirrt. Vielleicht ist es der Überhang von der Nacht. Heute meinte er, dass er von seinem Kollegen geträumt hat und er dann gewissen Verhaltensmuster übernehmen möchte?! Dann klingeln bei mir ja wieder alle Alarmglocken.

Aber vielleicht bin ich auch zu sensibel. Die Ärztin meinet ja, dass sie glaubt, dass das schlimmste hinter uns liegt...

Bin verunsichert...

LG
saartje


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#60

RE: Angst vor Rückfall

in Treffpunkt für Angehörige 13.06.2016 17:41
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Ach Saartje,

ich denke auch, dass das wird. Es dauert eben recht lange, bis man wieder stabil ist. Aber um so länger man Abstand hat, um so mehr hat man die Möglichkreit, zu gesunden. Da ist natürlich erstmal viel Geduld von Nöten.

Gruß vom Wolf


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