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#46

RE: Montagsroman

in Betroffenen-Literatur 04.08.2017 01:32
von UgoAdmin | 2.946 Beiträge | 11992 Punkte
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Er würde es erstmal dabei bewenden lassen. Die Vorstellung, wieder in seinen alten Beruf zurückzukehren, amüsierte ihn und er musste an den Fischer und seine Frau denken. Wollte er freiwillig zurück in seine Fischerhütte oder der mächtigste Mann des Universums werden? Diese Frage hatte ihn seit seinem Frühstück immerzu beschäftigt. Er überlegte hin und her und zauderte.

Noch nie hatte Herr von Reifenfeld eine Angelegenheit aufgrund einer moralischen Überzeugung entschieden. Die Beschaffenheit der Welt erklärte er sich rein zahlenmäßig: Entweder gab es zu wenig oder zu viel von allem, meistens passierte alles aus einem Mangel heraus. Woher sollte er wissen, was richtig und falsch war? Der erfüllte Traum oder die unerfüllte Sehnsucht?

Erstmal brauchte er dringend Urlaub. Er stellte er sich vor, was von ihm übrig bliebe, abzüglich seiner Träume und seiner Forschungsarbeit. Aus der Ferne hörte er spitze Schreie und das Klackern von Frauenschuhen..


zuletzt bearbeitet 04.08.2017 01:33 | nach oben springen

#47

RE: Montagsroman

in Betroffenen-Literatur 04.08.2017 11:02
von Schlafloser (gelöscht)
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Frau Dr. Schreckenberg betrat das Zimmer. "Na, wie geht es uns denn heute?" und reichte ihm seine morgendliche Dosis.
Nachdem Seifenrest die Medikamente geschluckt hatte drückte sie wie wild an den Ohrringen rum um eine Reaktion zu provozieren.
"Wie heissen sie den nun genau?" fragte sie beiläufig?

"Meine Name? von Reifenfeld. Ich habe ein Mittel gegen die Unsterblichkeit erfunden und die Regierung ist involviert".
Dr Schreckenberg nickte "Natürlich, gestern hiessen sie noch Seifenrest. Hier, schauen sie auf das Gesprächsprotokoll was sie unterschrieben haben"

"Ich bin schon länger hier?" stammelte Reifenfeld, "wie lange schon. Und wer hat da eben geschrien?"
Dr. Schreckenberg blickte ihm eindringlich in die Augen "Sie sind schon eine Woche hier und ich werde ihnen jetzt wo sie wieder ein wenig klarer sind die Wahrheit sagen. Die Wahrheit ist .....


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zuletzt bearbeitet 04.08.2017 11:03 | nach oben springen

#48

RE: Montagsroman

in Betroffenen-Literatur 04.08.2017 21:38
von Hotte | 1.639 Beiträge | 4808 Punkte
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... dass Sie psychisch krank sind, unheilbar krank. Es spielt auch keine Rolle, ob Sie eines Tages wieder gesund werden, weil ich Ihnen ja schon eine hübsche Diagnose verpasst habe und wenn das einmal in Ihren Akten steht, werden Sie das nie wieder los und auf ewig gebrandmarkt sein. Ihr Therapeut, falls sich eines Tages einer erbarmt, Sie trotz Ihrer Psychoseerfahrung zu behandeln, wird Ihnen das als Stigma erklären."
Herr Seifenstein nutzte diesen kurzen Augenblick, den die Ärztin schwieg, um auf die Stimmen zu lauschen. Und er hörte nichts! Gar nichts, wo die letzten Wochen ein ständiges Gemurmel gewesen war.
"Herr Steinreifen, haben Sie mich verstanden? Ist Ihnen klar, wie tief Sie noch im Wahn stecken?" Dr. Schreckenberg lachte höllisch.
"Frau Doktor, können Sie das nochmal machen? Die Stimmen sind weg. Ich glaube, ich bin ein Fall von Spontanheilung. Das ist ein wichtiger Baustein in Sachen Unsterblichkeit. Vielleicht können wir miteinander ins Geschäft kommen."
"Herr Feldreifen-Stein, also bitte! Ich bin die Ärztin, Sie sind der Patient. So kommen wir ins Geschäft. Wenn die Stimmen im Augenblick weg sind, ist das sicherlich ein Erfolg der medikamentösen Behandlung. Wir sprechen uns bei der nächsten Visite wieder. Bis dahin wünsche ich weiterhin gute Besserung!"


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Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus! (G. Sielaff)
Mein Blog: https://ingo-schreibt-anders.blog
Ich schreibe auch in der http://www.schreibkommune.de/. Dort findet ihr Geschichten und Artikel mit Themen rund ums Schreiben.
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