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#1

Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 29.01.2016 19:44
von Serendipity | 292 Beiträge | 837 Punkte
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Hier kann man sich anmelden:
http://hochsensibilitätskongress2016.com/

Man bekommt jeden Tag Zugang zu drei online-Videos, die für 24 Stunden freigeschalten sind.
Wer sich die Vorträge nochmal anhören möchte, kann eine DVD bestellen.


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#2

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 07.02.2016 14:58
von Hotte | 1.639 Beiträge | 4802 Punkte
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Ich habe mir eben das Interview mit Oliver Domröse angesehen und dazu Notizen gemacht.
Es ging in erster Linie darum, sich (als Mann) mit seiner Aggression zu befrieden, Wut als Kraft konstruktiv zu nutzen und nicht zu unterdrücken. Fehlt die Wut gänzlich, weil man sie unterdrückt, mangelt es auch an Rückgrat, Durchsetzungs- und Willenskraft. Andersherum ist man als Macho auch nicht in seiner Mitte als Mann, weil man es dann übertreibt mit dem Ausleben von Aggression.

@runnhide
Ich musste dabei viel an Dich und Deinen gegenwärtigen Konflikt denken. Die Kernaussage ist wohl, dass Aggression an sich nicht "böse" ist, sondern eben als Kraft sehr nützlich, wenn die Aggression konstruktiv genutzt wird. Abgrenzung und Nein-Sagen fängt bereits da an, wo man den Raum verlässt oder ein Gespräch beendet. Auch wenn sich an der Kasse jemand vordrängelt, muss man sich das nicht gefallen lassen, und kann das einfach ansprechen. Das wären beispiele für konstruktive Aggression.

Ich weiß nicht, ob Du Dir das Video auch ansehen willst, aber bei Interesse können wir ja das Thema "Konstruktive Aggression" in einem separaten Thread besprechen. Möchte das hier an dieser Stelle nur anbieten.


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#3

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 07.02.2016 17:54
von Hotte | 1.639 Beiträge | 4802 Punkte
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Im Gespräch mit Heidi Marie Wellmann geht es um die Berufung im Sinne eines inneren Rufes, dem man folgen sollte.

Dabei werden auch Krisen angesprochen, welche als Chancen, ja sogar als Geschenk bezeichnet werden.
Hauptsächlich habe ich herausgehört, dass man sich nicht fragen sollte, wie man es bloss hinkriegen sollte, sich an die Erfordernisse eines bestimmten Arbeitsplatzes anpassen kann, sondern das Ganze andersherum angehen sollte und sich überlegen, was man einer Firma zu geben hat. Kennt man also seine Talente und weiß, was man mit Freude und Begeisterung tut, dann sucht man sich ein Unternehmen, das passen könnte und bewirbt sich initiativ (oder man macht sich entsprechend selbständig). Im Vordergrund steht die Aussage, dass jeder eine Einzigartigkeit hat, die gebraucht wird und man seinen Beruf an diese anpassen und sich nicht nach dem Arbeitsmarkt richten sollte.

Da auch eine Psychose eine durchaus wegweisende Krise darstellen kann, kann ich mir auch dies gut als Gesprächsthema hier im Forum vorstellen. Jemand Interesse?


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#4

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 08.02.2016 12:02
von runnhide (gelöscht)
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Hallo @Hotte!

Ich würde mir das Video sehr gerne anschauen, allerdings fehlt mir dafür das Highspeed-Internet. Der Internetanbieter, bei dem ich mich für einen neuen Anschluss gemeldet habe, tut nichts. Deswegen muss ich immer noch das Handy als PC-Modem nutzen und das läuft sehr langsam, weswegen man keine Videos anschauen kann (64 kbit/s).

Zum Thema: Ja, allgemein gilt Aggression eben als böse. Aber was wäre möglich, wenn wir menschliche Reaktionen nicht mehr in "gut" und "schlecht" aufteilen? Selbst Aggressionen sind eine menschliche Reaktion, die ebenso durch Klärung und Verständnis aufgelöst werden kann. Was wir aber häufig stattdessen tun, ist uns angegriffen zu fühlen und dann selbst aggressiv gegen den Aggressiven vorzugehen. Für mich besteht da kein Widerspruch, denn ich fühle und weiß, dass jemand, der mal aggressiv wird, wieder durch ein sachliches Gespräch zur Vernunft geführt werden kann. Das habe ich schon oft selbst geschafft, denn wenn man sich von der Aggression nicht beeindrucken lässt, dann spürt der Gegenüber, dass seine Aggression sinnlos ist. Und wenn man eben dann in einem Atemzug sein "Wahnsystem" mit ihm zusammen widerlegt, ergibt sich sowas wie eine innere Reinigung. Ich fühle halt, dass Aggressionen nicht so schlimm sind, wie meistens gemeint wird. Ich bin von meiner Sache überzeugt. Der einzige Konflikt, den ich da habe, ist, das so viele das nicht nachvollziehen können und das ist schade. Mehr Toleranz und Feingespür würde uns allen irgendwo gut tun.

Ich fände es gut, wenn wir das Konstruktive an Aggressionen mal gesondert in einem Thread besprechen könnten. Im Moment habe ich leider wenig Zeit.


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#5

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 08.02.2016 12:09
von Schneepferdchen (gelöscht)
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Wenn es denn so einfach wäre.


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#6

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 08.02.2016 12:10
von runnhide (gelöscht)
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Auch das Folgen dieses inneren Rufes klingt sehr interessant. Eine Berufung ist eng verknüpft mit individueller Kreativität und die kommt aus dem Inneren. Deswegen ist es eine Art Ruf.

Vielleicht sind Krisen deswegen als Weckruf zu betrachten.

Mein eigener Weckruf besteht auch in der Psychose. Ich habe es nicht gelernt, mit meiner Sensibilität umzugehen. Das muss man jetzt nachholen.


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#7

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 08.02.2016 16:30
von Hotte | 1.639 Beiträge | 4802 Punkte
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Okay runnhide,
ich komme dann später drauf zurück und mache ein separates Thema auf. Die nächste Zeit bin ich erstmal ausreichend mit Input versorgt.

Aus dem Gespräch mit Anne Heintze habe ich mir als wichtigste Botschaft im Zusammenhang mit psychischer Erkrankung mitgenommen, dass sich "echte" Hochsensibilität daran erkennen lässt, dass die Sensibilität auch bei Stress-Abstinenz erhalten bleibt. Das ist also recht leicht davon abzugrenzen, ob man nur vorübergehend stark stressbelastet und deshalb sensibler ist als andere.
Ich setze die Anführungszeichen, weil stets bei Vergleichen ein Mensch in irgendeiner Hinsicht sensibler sein wird als der andere und solche Grenzen recht willkürlich gezogen werden können. Mir ist es auch nicht wichtig, unbedingt zu den Sensibelsten zu gehören, ich muss nur mit meiner eigenen Sensibilität umgehen lernen. Den Kampf, nicht so sein zu wollen, wie man ist, muss man aufgeben und sich mit der Sensibilität akzeptieren.
Camillo sprach davon, dass man seine Wahrnehmung an- und abschalten lernen kann und somit später je nach Bedarf dimmen.

Eine konkrete Übung wurde von Anne beschrieben:
Beginne den Tag mit Dankbarkeit. Finde jeweils drei Gründe für Dankbarkeit in den letzten 24 Stunden in beruflicher Hinsicht, in privater Hinsicht und für Dich selbst.
Diese Übung trainiert das Gehirn; auf ähnliche Weise wirken bei mir auch meine Fortschrittstagebücher.


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#8

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 08.02.2016 18:04
von LuckyLive (gelöscht)
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Ach, das würde mich auch interessieren.. mal sehen, ob ich neben der Lernerei noch dazu komme...

Online Kongreß.. tolle Idee...

Danke für's teilen.


LG


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#9

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 08.02.2016 21:06
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Von dem, was Ka Sundance erzählt hat, hat mich am meisten beeindruckt, wie anschaulich er beschrieben hat, wie er coacht und wie er dabei wechselt zwischen dem Verbundensein mit seinem Gegenüber und der Distanz. Das erinnerte mich an mein altes Nähe-Distanz-Problem.

Auch für die Angehörigen hier dürfte der Impuls hilfreich sein, dass selbstloses Helfen einen gesunden Egoismus voraussetzt. (Gerade empathische Menschen laufen Gefahr, ein Helfersyndrom zu entwickeln.) Nur wenn man sich selbst einen Raum schafft, in dem man sich wie ein kleines Kind ausleben kann, impulsiv und auch verrückt sein darf - also man selbst sein darf und keine Rücksicht nehmen muss - kann man auch für andere da sein. Diesen Raum kann man zum Beispiel beim Sport finden.

Wichtig für alle ist sicherlich die Aussage: Du bist nicht Deinen Gefühlen ausgeliefert. Du hast die Wahl, Dich auszuliefern - oder eben nicht.
Wenn man sich überfordert fühlt, reizüberflutet, dann kann man einfach dicht machen, zB indem man zehn Minuten barfuß am Strand läuft.
(Klar, nun hat nicht jeder einen Strand um die Ecke, aber an dem Strand liegt es nicht. Es hat damit zu tun, worauf man seine Aufmerksamkeit lenkt. Man kann sich auch für ein paar Atemzüge auf seine Atmung konzentrieren oder man spürt den Kontakt mit der Sitzfläche oder man nimmt seine Füße wahr, wie sie den Boden berühren oder die Hände auf der Tastatur, ....
Der Trick dahinter: Konzentriert man sich auf körperliche Empfindungen, verdrängen die automatisch das andere aus der bewussten Wahrnehmung. Das ist meine Erfahrung auch aus der Körperarbeit und vom Tanzen her.)

/edit:
Nochwas ist sicherlich ganz hilfreich. Ka sagte:
Schreib mal auf, was Du Dir den ganzen Tag lang sagst. Zu keinem anderen Menschen bist Du so gemein wie zu Dir selbst.
Man sollte seine Aufmerksamkeit nicht auf Defizite lenken, sondern den Blick auf Fortschritt / Wachstum richten.
Sich selbst in den Arm nehmen.
Anerkennen, was Du schon alles geleistet hast.
(Meine Genesungsbegleiterin sagt immer: Fortschritt statt Perfektion)


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#10

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 08.02.2016 23:14
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Ulrike Hensel hat eingangs klar abgegrenzt, dass es sich bei Hochsensibilität nicht um eine psychische Krankheit handelt.
Da das Selbstbild stark durch das Fremdbild beeinflusst wird, führt es oft zu Selbstzweifeln, wenn man immer zu hören bekommt man sei überempfindlich, nicht belastbar, reagiere über oder sei immer so extrem. Deshalb kann es sehr hilfreich sein, für sich zu der Einschätzung zu gelangen, dass diese Probleme mit der Sensibilität zusammenhängen und dass diese Sensibilität auch starke Seiten hat.
Sie hat die Indikatoren für HS nach Elaine Aron beschrieben:
- intensivere Wahrnehmung
- intensivere Emotionalität
- Leichtere Erregbarkeit
- Verarbeitungstiefe

Für mich war wichtig zu hören, dass die Bedeutung der Alleinzeit (also Zeiten, in denen man sich zurückzieht) bei HS höher ist und HS auch weniger Zeit mit anderen Menschen zusammen brauchen. Das bestärkt mich darin, es dabei zu belassen, und mich nicht zu erhöhter Freunde-treffen-Frequenz zu zwingen, nur weil es normal zu sein scheint.
Ein Tipp für den Alltag war, ein eigenes Zimmer für den HS einzurichten, damit diese Rückzugsmöglichkeit besteht. Das ist etwas, das ich auch umsetzen werde, sobald ich zu Hause bin, da mein Partner jetzt ja auch jeden Tag zu Hause sein wird. Wir würden uns sonst bald auf den Zeiger gehen.

Sehr schön beschrieben fand ich, dass eine dynamische Balance anzustreben ist zwischen den Grundstrebungen
Nähe <---> Autonomie und Stabilität <---> Abwechslung
Das ist ein Muster, das mir selbst auch schon aufgefallen ist, aber es tut gut, das aus anderem Mund zu hören.
Man bewegt sich da immer auf einem Spannungsfeld und es ist nicht möglich, sich einen Punkt auszugucken, an dem man sich am wohlsten fühlt, um dann dort stehen zu bleiben. Deshalb muss man immer mit der Selbstwahrnehmung agieren und flexibel reagieren.


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#11

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 09.02.2016 15:20
von Schneepferdchen (gelöscht)
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Ich stelle fest, dass die Interviews bei mir allmählich wirken. Ich erinnere mich an Zeiten, in denen es mir supergut ging und ich weiß jetzt wieder, was ich dafür tun muß.
Ich möchte mich bei Euch bedanken, daß Ihr darauf aufmerksam gemacht habt. Hätte von dem Kongreß sonst ja nix erfahren. Ihr gebt Euch alle sehr viel Mühe auf den richtigen Weg zu kommen und auch dort zu bleiben.
Mit richtigem Weg meine ich positiven Weg. Welcher Weg der richtige ist, das kann nur jeder selbst entscheiden. Aber die Hauptsache ist, daß der Weg positiv ist. Und das ist er.

Liebe Grüsse von Schnee


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#12

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 10.02.2016 13:39
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Bevor ich mir die nächsten Videos ansehe, will ich kurz meine Eindrücke der letzten beiden zusammenfassen. Gestern war ich nicht sehr aufnahmefähig, weil ich nur die halbe Nacht geschlafen hatte und mich auch die Reise und Rückkehr hier in Hamburg gestresst hatte. Dadurch war meine Konzentration nicht so gut und ich musste häufig unterbrechen.

Von Sylvia Harke war ich etwas enttäuscht, weil ich mir sehr viel von diesem wichtigen Thema, wie der Selbstwert entsteht, mehr versprochen hatte. Dabei lässt es sich simpel darauf begrenzen, dass das Selbstbild eben aus dem Fremdbild generiert wird und es schon mit der Frage anfängt, ob das Kind überhaupt gewollt ist. Die ersten sieben Lebensjahre sind entscheidend und wenn wir in dieser Zeit nicht ausreichend gewertschätzt werden, dann verinnerlichen wir das und ziehen solche Erfahrungen im Außen immer wieder an.
Um da rauszukommen, muss man nun zunächst lernen, positives Feedback anzunehmen und auch die Bereitschaft haben, Nähe zuzulassen trotz Angst vor erneuter Verletzung. Dann muss man als Erwachsener die guten Eltern für das eigene innere Kind sein. Man sollte darauf achten, dass man sich in seinem Selbstwertgefühl nicht zu abhängig macht von einem Umfeld, das einen immer wieder bestätigt. das kann man auch selbst tun, indem man auf seine eigenen Gedanken achtet.
Grundsätzlich sollte man sich sehr gut überlegen, wem man so viel Macht über sich zugesteht, dass man sich aufgrund Aussagen von dieser Person ggf. scheisse fühlt.
Dieser Selbstwert ist dann Voraussetzung dazu, sich überhaupt abgrenzen zu können und Abgrenzung erreicht man später mit der Gesamtheit der Strategien (Sport, Kunst, ...) und braucht dann auch keine Übungen mehr, die am Anfang sehr hilfreich sein können.

Stefan Hiene ist auch der Ansicht, dass die Folge dessen, dass man einem Kind zB sagt "Du brauchst nicht traurig sein" ein dysfunktionaler Erwachsener ist, weil man auf diese Weise lernt: Wenn ich Gefühle habe, stimmt was nicht mit mir.
Dabei sind unsere Gefühle tatsächlich unser Navigator, da sie ganz klar sagen: Hier will ich sein, hier will ich nicht sein.
Deshalb muss man dahin zurück, wieder wie ein Kind auf sie zu vertrauen. Der Weg dahin muss nicht zwangsläufig über das Ausagieren dieser Gefühle führen.

Leider kann ich das gerade nicht besser wiedergeben, da einiges schon weg ist, weil die Eindrücke nicht mehr frisch sind und es fehlt mir momentan die Zeit, sie anhand meiner Notizen zurückzuholen.


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#13

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 10.02.2016 16:55
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Ich finde, Du hast das sehr schön zusammengefasst. Das mit dem Selbstwert ist ja genau das. Man muss sich selbst nachträglich gute Eltern sein. Das kann man wirklich lernen.
Und für mich gehörte dazu, mich von meinen leiblichen Eltern zu verabschieden. Dadurch habe ich mein inneres Kind vor ihnen geschützt.
Leider bin ich im Moment etwas von diesem Weg abgekommen und habe mich vernachlässigt durch zu viel Arbeit und zu viel Stress. Ich werde das jetzt ändern und ich finde es total schön, dass wir hier diesen Kongreß gemeinsam "besuchen" und uns darüber austauschen können.
Ich empfinde das als ein Geschenk, was gerade zur rechten Zeit kommt. Nochmals danke:-)

Lg
Schnee


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#14

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 11.02.2016 08:43
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Matthias Kirchner hat sehr beeindruckend strukturiert dargestellt, was die Folgen der unterdrückten Gefühle sind. Interessanterweise ist man um ein Vielfaches verletzlicher, wenn man seine sensible Seite ablehnt und nicht zur Geltung kommen lässt. Sobald man diese angenommen hat, ist man nicht mehr angreifbar.

Unterdrückung der Gefühle
--> Vermeidung von Situationen, in denen Gefühle hochkommen
--> der herkömmlichen Geschlechtsrolle des Mannes entsprechen + Verlust von Kommunikationsfähigkeit und Empathie
--> Wer bin ich eigentlich? (Erst wenn ich mich angenommen habe wie ich bin, kann ich andere finden, die auf gleicher Wellenlänge sind.)
--> Überfordert mit Gefühlen anderer und Ratlosigkeit, wie man sich in sozialen Situationen verhalten soll (zB Freundin bricht in Tränen aus)

Die Parallelen zu meinem eigenen Lebensweg sind erschreckend.
Auch ich war als Teenager nicht in der Lage, ein kleines Mädchen zu trösten.
Auch ich war ganz überrascht, als ich feststellte, dass es sowas wie Körpersprache gibt. Und sobald man diese wieder lesen kann, beantwortet sich auch die Frage "Warum redet der nicht mit mir?" oder "Warum hat der gerade so böse geguckt?" quasi von selbst.

Ziel ist also für Kirchner, eine Balance zwischen Meditation und Leute ansprechen zu finden.
Das ist genau das Gleichgewicht zwischen Isolation und Reizüberflutung, das ich auch suchen muss, um Psychosen vorzubeugen.

Was man(n) also suchen muss, sind Menschen, von denen man lernen kann und Gleichgesinnte, mit denen man sich austauschen kann.
Das finde ich sehr schön als Rat zu hören, denn das ist es, was ich bereits tue und mir tat es immer sehr leid, dass jene, von denen ich lernen kann, aus meinem Umfeld verschwinden, sobald da "nichts mehr zu holen ist".

Im November 2015 gab es einen Selbstbewusstseinskongress für Männer


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#15

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 11.02.2016 09:16
von Molly | 3.271 Beiträge | 16130 Punkte
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Zitat von Hotte im Beitrag #12


Stefan Hiene ist auch der Ansicht, dass die Folge dessen, dass man einem Kind zB sagt "Du brauchst nicht traurig sein" ein dysfunktionaler Erwachsener ist, weil man auf diese Weise lernt: Wenn ich Gefühle habe, stimmt was nicht mit mir.
Dabei sind unsere Gefühle tatsächlich unser Navigator, da sie ganz klar sagen: Hier will ich sein, hier will ich nicht sein.
Deshalb muss man dahin zurück, wieder wie ein Kind auf sie zu vertrauen. Der Weg dahin muss nicht zwangsläufig über das Ausagieren dieser Gefühle führen.


Ich habe diesen Thread bisher nicht mitgelesen, da ich mich eigentlich nicht für uaßergewöhnlich Hypersensibel halte. Ich bin zwar sensibel, komme aber normalerweise mit anderen Menschen zurecht. Jetzt, weil ich diesen Abschnitt gelesen habe, ärgere ich mich, dass ich mich nicht angemeldet habe, denn das ist genau mein Thema. Vielleicht liegt es bei mir aber eher daran, dass meine Bezugsperson in der Kindheit so dermaßen unsensibel war und nicht daran, dass ich übersensibel war.

Vielen Dank, Hotte!


LG,
Molly

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