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#16

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 11.02.2016 10:41
von Hotte | 1.616 Beiträge | 4550 Punkte
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Hallo Molly,

alle Referenten sind auf der oben verlinkten Website zum Kongress vorgestellt und deren Homepages sind dort verlinkt worden.
Wenn Dich Stefan Hiene besonders anspricht: Stefan Hiene
Ich habe mich bemüht, bei den verschiedenen Beiträgen jeweils herauszustellen, was die Probleme mit der Sensibilität mit psychischen Krankheiten zu tun haben. Dabei ist, wie ich oben schonmal schrieb, recht egal, wie (hoch) sensibel man ist. Man trifft immer wieder auf Menschen, die sensibler oder weniger sensibel als man selbst sind. Schwierigkeiten mit anderen Menschen bekommt man dann, wenn man mit sich selbst (zB mit seiner Sensibilität) nicht zurechtkommt.

Am Beitrag von Katharina Maria Nestelberger ist mir wieder sehr deutlich geworden, wie stark die Parallelen im Erleben verschiedener HS sind. Ob man nun von dysfunktionalen Erwachsenen spricht, von unterdrückter sensibler Seite oder von Licht und Schatten - es ist immer dasselbe in Grün. Ob ich Fachbegriffe aus der Psychologie verwende oder Gefühle mit Bildern aus der Bibel beschreibe, das Empfinden ist dasselbe.

Katharina hatte nun keine Probleme, ihre Sensibilität anzunehmen, aber sie versuchte, immer nur das Gute zuzulassen. Auch das ergab ein Ungleichgewicht, unter dem sie litt. Sie versuchte, alles unter Kontrolle zu bringen und machte sich dadurch zum Opfer ihrer Gefühle, fühlte sich ausgeliefert.
Sie spricht von Schmerz, aber meint damit starke Gefühle wie Wut, (Selbst)Hass oder Ohnmacht. Dieser Schmerz, unter dem man am stärksten leidet, ist der Ruf, was Du tun sollst auf Erden, sagt sie. Leiden ist der Widerstand gegen den Schmerz. Wenn Du nicht auf den Ruf hörst, wird er immer stärker. Hörst Du ihn, kommt die Kraft. Man hat dann einen Drang, allen davon zu erzählen.

Die Leute merken das, wenn sie berührt werden. Auslöser sind meistens Lebenssituationen, in denen Menschen alles oder viel verlieren oder es stirbt jemand oder es ist eine Depression. Dies alles sind Chancen, zu erkennen, wer man wirklich ist.

Wenn man in der Krise einen Sinn erkennt, dann kann man Ja sagen zu seiner Lebensaufgabe. Das ist das, was ich auch im Umgang mit Krankheiten wiederfinde. Dort spricht man von Benefit Finding. Viele suchen ja auch nach dem Sinn ihrer Psychose und oft genug wird einer gefunden.

Es geht nicht darum, das Leben komfortabel zu machen, sondern sich so zu zeigen wie man ist.. Es geht darum, all den Dreck an Dich heranzulassen und die Lebendigkeit und die Liebe darin zu spüren. Das geht aber nur, wenn man ja dazu sagt. Je stärker man kämpft, desto stärker drückt die andere Seite dagegen.


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#17

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 11.02.2016 18:12
von Hotte | 1.616 Beiträge | 4550 Punkte
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Susanne Steed-Pfäffle hat sehr anschaulich beschrieben, warum viele hochsensible Menschen oft Probleme bekommen. Bindungserfahrungen spielen bei HSP eine große Rolle und das Wissen über frühkindliche Zusammenhänge ist wichtig für das Verständnis der HS.
@Molly das ist sicherlich sehr interessant für Dich und auch für Dich @Lovefordays
Man kann sich bestimmt auch jetzt noch anmelden, auch wenn der Kongress schon angefangen hat.

In Stichworten:
1. Baby verhält sich nicht konform
Die HS gilt als angeboren, beginnt bei der Zeugung.
HSP haben eine andere Reizfilterung und -verarbeitung.
2. Kleinkind wird kritisiert, geschimpft, nicht akzeptiert
Der intuitive Teil ist sehr viel stärker als die meisten denken.
3. Kind möchte gut / akzeptiert & geliebt werden
Der Körper sorgt dafür, dass unsere Grundbedürfnisse erfüllt werden
Grundbedürfnisse:
- Kontrolle (im und für das Leben) und Orientierung (Ziele)
- Bindung und Nähe/Kontakt (verbale und körpersprachliche Kommunikation)
- Lustgewinn und Unlustvermeidung (mehr von dem, was mir gefällt und weniger von dem, was mir nicht gefällt)
- Selbstwertschutz und Selbstwerterhöhung (keiner möchte weniger wert sein als bisher, Kind möchte gelobt werden)
Grundbedürfnisse werden früh verletzt
4. Orientierung an anderen, Anpassung, Verleugnung der Grundbedürfnisse
Lernen am Beispiel ist toll, funktioniert aber nur, wenn man es um des Lernens willen tut und nicht aus Verzweiflung
HSP übernehmen ungeprüft, weil sie ihre Grundbedürfnisse gar nicht (mehr) kennen.
Es beginnt eine starke Außenorientierung und aus dieser resultiert auch ein überhöhter Selbstanspruch.
5. Verlust Körpergefühl, eigene Bedürfnisse & Wünsche, Intuition
Häufig ist auch eine schlechte Kontrolle/Einschätzung der eigenen Körperkraft.
Entwicklungsphasen sind häufig verschoben.
6. Körper reagiert: Autoimmungeschehen, Verhalten, ...
--> Schwächung des Systems

Es muss bewusst entschieden werden, ob die Verletzung von Grundbedürfnissen durch zB ein Projekt in Kauf genommen werden soll oder nicht. Dieses bewusste Entscheiden muss erlernt werden.
Wenn ein Kind sich auffällig verhält, liegt das immer an den Bindungserfahrungen.
Auch körperliche Krankheiten sind ein Alarmsignal. Etliche Krankheiten können sich aus der Missachtung der Grundbedürfnisse entwickeln.
Man sollte sich (als Eltern) auch immer fragen: Was hat die Erkrankung (meines Kindes) mit mir zu tun?
7. Meister der ungesunden Anpassung.
Schlupflöcher, Lügen.
Verlust der Selbstachtung, Abgrenzung, Konflikt

Das kann in Richtung Narzissmus abrutschen. Das sind dann jene Leute, die andere ständig schlecht machen müssen, um sich selbst gut zu fühlen.
8. Kein eigener Standpunkt, völlige Abhängigkeit, keine Orientierung, Selbstwert, ...
Das kann sich als psychische Störung zeigen (Borderline als Steigerung des Narzissmus).

Die Kommunikation ist anders bei HSP, deshalb formulieren HSP oft unklar, weil sie Dinge für selbstverständlich halten, die andere nicht kennen.


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#18

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 11.02.2016 18:39
von Schneepferdchen (gelöscht)
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Ich fand dieses Interwiev bisher am besten. Spannend von Anfang bis Ende. Das Zweite hab ich noch nicht gesehen, mache ich gleich noch. Sehr gute Zusammenfassung wieder, Hotte.

Lg
Schnee


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#19

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 11.02.2016 20:03
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Danke Schnee,

Bei dem, was Dagmar Neubronner erzählt hat, warum sie ihre Kinder zu Hause unterrichtet hat, sind mir die Tränen gekommen. Es ist so schön zu wissen, dass es auch anders geht und auch gemacht wird und anderen mein Leidensweg erspart blieb.
Sie arbeitet nach einem entwicklungspsychologischen Ansatz und sagt, dass jedes noch so merkwürdige Verhalten einen verstehbaren Grund hat.
Sie hat erklärt, warum sich viele HSP ein Schneckenhaus zulegen müssen, um sich zu schützen.
Normalerweise gibt es drei Möglichkeiten:
- Wahrnehmung ausblenden
- Gefühle betäuben (cool sein, "mir egal")
- gar nicht mehr die Nähe suchen von demjenigen, der uns verletzt hat
Da bei den HSP der (neurophysiologische) Filter anders ist, können sie ihre Wahrnehmung nicht so ausblenden. (Die Ärztin in der Klinik hatte damals gesagt, ich hätte eine Filterstörung und nannte meine Hochsensibilität Reizoffenheit.)
Beobachtungen, die Dagmar bei HSP gemacht hat (sie arbeitet hauptsächlich mit HS-Kindern):
HSP haben mehr Bedürfnis nach verlässlichen Bindungen, aber man merkt es ihnen nicht so an (weil sie sich so oft zurückziehen müssen).
HSP finden große Gesellschaften ätzend.
HSP können mit Smalltalk nichts anfangen.
HSP mögen Strukturen und Ordnung und wissen gerne im Voraus, was passiert.
HSP können es nicht gut vertragen, wenn etwas anders läuft als geplant. Änderungen in dem, auf was man sich eingestellt hat, sind eine große Herausforderung.
HSP-Kinder verlieren oft die Fassung/Beherrschung, weil ihnen alles zu viel oder zu laut ist.
"Dieses Kind braucht aber auch immer eine Extra-Einladung!" - auch ich habe sowas zu hören bekommen. Und nun sagt Frau Neubronner, dass dem auch tatsächlich so ist.
Nicht Relevantes rauszufiltern fällt schwer. Das Gehirn lernt im Laufe der Zeit, auch in belebter Umgebung zu funktionieren.
Durch die Qual der Reizüberflutung in öffentlichen Schulen werden viele Kinder aggressiv (so wie ich). Wenn längere Ruhephasen möglich sind, werden "normale Situationen" besser verkraftet. Es hilft nichts, durch Training überfordernder Situationen Fortschritte erzwingen zu wollen. Im Gegenteil, durch die überfordernden Situationen in der Schule geht die Zeit in der Schule hinsichtlich Wachstum und Entwicklung verloren.
Unsere heutige Gesellschaft ist so, dass HSP mit einem Bein inder Sonderschule und mit einem Bein in der Psychiatrie stehen. Das sollte uns eine Warnung sein, dass etwas mit dem System nicht stimmt. (Siehe auch: Der Psychotiker als Alarmanlage des Systems)

Das hochsensible Kind braucht so viel reizarme Umgebung wie möglich und es braucht Raum, um zu reifen.
Diese Kinder stellen sich nicht an, sie können (noch) nicht anders.
Dagmar Neubronner hat viele schöne Beispiele gebracht. Vielleicht finden sich auch welche bei ihren Videos bei youtube.


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#20

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 11.02.2016 20:55
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Ja, mir sind bei diesem Vortrag auch die Tränen gekommen, weil es tatsächlich auch anders geht und weil Dagmar Neubronner so engagiert ist und es wirklich verstanden hat, wie man sich als Mutter bzw. generell Hochsensiblen gegenüber verhalten sollte.
Ich habe mich auch total wiedergefunden und mir ist vieles klar geworden. Ich freue mich darüber, daß wir hier sooooo viel noch lernen können und für die Zukunft besser machen können.

Lg
Schnee


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#21

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 11.02.2016 21:17
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Meine Tränen hatten noch einen weiteren Grund.
Sie hat mir vor Augen geführt, dass ich versuche, eben das zu tun, wovon sie abrät: Durch Training besser zu funktionieren.
Ich bin doch jetzt die guten Eltern für mich, da sollte ich mir einfach mehr Raum und Zeit gönnen und meine Erholungsphasen genießen, dann wird das schon werden. Beim Karneval hat es ja auch gut funktioniert.


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#22

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 11.02.2016 21:27
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Ich überlege gerade, ob es sowas wie Frühwarnzeichen gibt bzw. wie schaffe ich es, wenn ich ein Frühwarnzeichen erkenne, auch wirklich die Bremse zu ziehen?

Damit werde ich mich nach dem Kongreß auseinandersetzehn. Erstmal alle Interwievs ansehen.

Lg
Schnee


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#23

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 12.02.2016 11:09
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Ich brauchte eine Weile, um mich auf Britta Hildebrandt einlassen zu können. Sie ist sehr unstrukturiert und entsprechend durcheinander sind auch meine Notizen, weil das Gespräch weniger geordnet verlief. Vieles von ihrem Sprachgebrauch war mir nicht sofort eingängig.
Sie ist ein gutes Beispiel dafür, dass HSP nicht alle extravertiert sind und ich glaube, das trifft auf mich ebenfalls zu. Ich tue mich da immer etwas schwer, zu entscheiden, ob ich meine Energie eher aus dem Kontakt oder aus dem Rückzug beziehe - ich brauche ja beides, um im Gleichgewicht zu sein. Auch Britta arbeitet mit Kindern bzw. in erster Linie mit deren Eltern.
HS-Kinder zeichnen sich ihrer Beschreibung nach durch eine ausgeprägte Wahrnehmungsfähigkeit und großes Ideenreichtum aus.
Die Diagnose AD(H)S wird sehr häufig (sie sagt 98%) bei hochsensiblen Kindern gestellt. Der Kinderpsychologe sagte ihr bezüglich ihrer Tochter:
"Wenn das Kind dieses Medikament nimmt, dann ist es so, wie die Gesellschaft es erwartet."
Das war für sie der Weckruf, sich mit dem Thema ADHS zu befassen.

Mich machte das sehr traurig und auch hilflos, weil ich die ganze Zeit an einen sehr guten Freund denken musste, der an dieser Diagnose leidet und brav sein Ritalin futtert. Er ist dadurch überhaupt nicht mehr in der Lage, seine Wohnung in Ordnung zu halten. Also damit meine ich wirklich extreme Unordnung, die auch unter "Messie" fallen würde. Ich habe ein halbes Jahr mit ihm zusammengelebt und es nicht geschafft, mit Aufräumen fertig zu werden - das hing allerdings auch mit seiner Bindung an die Gegenstände zusammen. Alleine wäre ich wohl schneller gewesen. ;)

Britta Hildebrandt ist, wie sie sagt, wachgeküsst worden von einer spirituellen Lehrerin und hat von da an ihr Leben umgekrempelt und an ihre neuen Glaubenssätze angepasst.
Ihrer Meinung nach wecken die Kinder die Famlie und man darf die Kinder nicht an die alten starren Muster anpassen, sondern muss sich selbst bewegen, weiterentwickeln und neue Werte entwickeln.
Kinder sind nur das Symptom. Wenn die Eltern beginnen, an sich zu arbeiten, löst sich das auf. Daher empfiehlt sie ganz dringend, eigene Themen zu lösen, um die Kinder und auch sich selbst zu entlasten.

Da musste daran denken, dass meine Mutter sagt, sie lernt jetzt auch dazu durch ihre Schwiegertochter.
Wie auch Camillo erklärte, nimmt das Kind die unbewussten Ebenen wahr und verhält sich deshalb so. Die Stimmung aus dem Umfeld wird von ihm aufgesogen wie von einem Schwamm und tief verarbeitet. Das ist etwas, das mir an mir selbst sehr deutlich aufgefallen ist, als ich das Berufungscoaching machte in den Monaten vor der Diagnose.
Kindern fällt es natürlich noch viel schwerer als Erwachsenen, Worte für ihre Gefühle zu finden. (Da habe ich mich sozusagen drauf spezialisiert, weil mir das immer immens wichtig war, mich diesbezüglich mitteilen zu können.)
Viele Kinder können gut über Bewegungen Reize abbauen. Das ist der Grund, warum sie dann verhaltensauffällig werden, wenn man von ihnen verlangt, in einer reizüberfluteten Umgebung wie dem Klassenzimmer stundenlang stillzusitzen. Das ist der Grund, warum ich damals bei der Schulpsychologin gelandet bin. (Die ihrerseits in der ruhigen Atmosphäre ihrer Praxis keine Auffälligkeiten feststellen konnte.)

Britta Hildebrandt hat also, sobald sie durch ADHS auf das Thema "Reize" gestossen war, entsprechend gehandelt und zunächst alle Reizquellen (Dauerbeschallung durch Fernseher etc) eliminiert. Und prompt (10 Tage später) konnte das Kind nachts durchschlafen.
Dazu hat sie Ruhephasen nach dem Mittagessen eingeführt, die ihr selbst auch zugute kamen.
Sie empfiehlt weiterhin feste Abläufe, viel Zeit in der Natur zu verbringen, und nach Möglichkeit ein Elternteil zu Hause bleiben zu lassen und wo das nicht geht, Kinderbetreuung in Kleingruppen gegenüber großen Gruppen vorzuziehen.
Ihrer Ansicht nach braucht das Kind in den ersten Jahren die weibliche Energie der Mutter und erst später, wenn es hinaus in die Welt geht, die männliche Kraft des Vaters. Deshalb sollte sich idealerweise die Mutter in den ersten Jahren um das Kind kümmern und so lange nicht arbeiten gehen.
Auch ein Umzug in ein Haus in einer kleineren Stadt hat der Familie gut getan, weil es dort mehr Ruhe gab. Für HS-Kinder sind nicht viele Aktivitäten (es gibt ja etliche Betreuungsangebote für Kinder, die Eltern gemacht werden) notwendig.

Ich merke, dass ich immer ausführlicher werde und zudem mit meinem eigenen Erleben verbinde.
Mal sehen, ob mir beim nächsten Video weniger relevant zu sein scheint.^^
Das liest ja sonst wieder keiner, weil es viel zu lang ist.


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#24

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 12.02.2016 15:23
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Wow! Also mit Christina Wiesner Sonnenbaum möchte ich am liebsten sofort verschmelzen und möglichst lange verbunden bleiben.
Sie hat sehr sehr viele konkrete Übungen beschrieben, wie man sich reinigen, erden und schützen kann. Da ich drei Seiten geschrieben habe, werde ich diese Übungen später abtippen und dazu einen gesonderten Thread aufmachen.
Für mich waren diese Übungen deshalb so ansprechend, weil sie mehrheitlich sehr konkret und körperbezogen sind. Auf solche Übungen spreche ich am besten an und ich habe auch bereits etliche Übungen intuitiv selbst erarbeitet. Viele Tätigkeiten im Haushalt haben für mich mittlerweile meditativen Charakter und so erdet mich auch zB das Abwaschen. Besonders gut tut mir das Bügeln, weil ich mich dazu in den Keller zurückziehe (reizärmere Umgebung).

Auch Christina hat sich als Kind aus dem Körper rausgezogen nach dem Motto "Brauche ich nicht!" und musste dann lernen, wieder in den Körper zu kommen. Dies tat sie durch die Beschäftigung mit den Darstellenden Künsten. Seit der Schauspielschule ist sie gerne im Körper.
Alles was mit der Berührung des eigenen Körpers zu tun hat erdet sofort.
70% der Emotionen von sehr stark empathischen Menschen sind fremde Emotionen. Dagegen hilft die Übung "Emotionslöscher", bei der man die Hände ans Gesicht legt und einfach runterrutschen lässt, als ob man eine Maske ablegt. Das macht mehrmals, bis man eine Veränderung spürt. Bleibt das Gefühl, ist es ein eigenes.
@runnhide
Probiere doch mal aus, ob Deine Aggressionen überhaupt Deine eigenen sind.
Wir übernehmen nicht nur die Gefühle, sondern auch die Gedanken und auch davon kann man sich befreien mit einer kombinierten Atem- und Bewegungsübung und gleichzeitig zählen. Auf diese Weise soll das Hirn überlastet werden. Das wird für mich sicherlich sehr viel hilfreicher sein als im Bett zu liegen und eine reine Visualisierung zu machen.

Wir haben den Impuls, uns zurückzuziehen, bis wir den Körper ganz verlassen. Stattdessen müssen wir uns aber breit machen, um uns wohl zu fühlen. Beispiel: Auf einem Stuhl auch anlehnen und die Arme auf die Lehne und nicht nach vorne lehnen und schmal machen.
Schütze Dich, indem Du Dich öffnest!
Das (gesellschaftliche) System hat so lange funktioniert, weil die HSP gekuscht und geschwiegen haben; sie haben an sich gearbeitet, haben diese Prozesse innerlich gehalten und haben nichts dagegen gehalten.
Und das ändert sich jetzt.

Zu den Übungen gibt es noch den Trick, die Übungen mit Gewohnheiten zu verbinden. Man sollte auch durchaus den Mut haben, eigene Übungen zu entwickeln, wenn man das Prinzip einmal begriffen hat.


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#25

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 12.02.2016 22:24
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Georg Parlow ist natürlich der HSP-Papst schlechthin, weil von ihm vor zwölf Jahren das erste Buch zu dieser Thematik erschienen ist.
Die meisten HSP sind Büchermenschen und sind ja gründlich bei der Recherche. Da HSP mittlerweile als Markt wahrgenommen werden, hat die Qualität der diesbezüglichen Ratgeber inzwischen leider abgenommen.
Heute rät er gezielt davon ab, sich am Arbeitsplatz als hochsensibel zu outen. Mit diesem Laben können die meisten Leute, die nicht selbst HSP sind, nichts anfangen. Es ist dagegen zielführend, klar seine Bedürfnisse im Detail zu benennen.
Beispielsweise: "Ich brauche ein eigenes Büro, bei dem ich die Tür zumachen kann" oder "Ich möchte nicht den ganzen Tag das Radio hören müssen, weil ich mich dann besser auf meine Arbeit konzentrieren kann" oder "Darf ich bitte Radio anmachen, damit ich mich besser konzentrieren kann"

Viele HSP machen leider den Fehler, sich eine nicht verantwortungsvolle Position zu suchen, in der Hoffnung, sich dadurch nicht zu überlasten. Das geht leider nach hinten los, weil sie eben doch mitkriegen, wie der Karren vor die Wand fährt, aber nichts dagegen tun können aus der untergeordneten Position heraus.
Daher empfiehlt es sich, selbst Führungspositionen zu besetzen und dafür entsprechende Kompetenzen aufzubauen. Dadurch kommt man in die Lage, lenkend einzugreifen und die Rahmenbedingungen des Arbeitsumfeldes so zu gestalten, dass man sich selbst darin wohlfühlen und entfalten kann.

Die klassische Position der HSP ist die des Beraters. Deshalb machen sich so viele als Coach selbständig. Als Selbständige haben sie ebenfalls die Möglichkeit, die Rahmenbedingungen an ihre Bedürfnisse anzupassen.
HSP leiden nicht unter der Arbeit an sich, sondern unter den Rahmenbedingungen.
Der Großteil der HSP hat unternehmerisches Denken, sieht auch, was in den anderen Abteilungen abgeht. HSP haben eine langfristige Perspektive.
HSP sind sehr leistungsstark, beispielsweise werden bis zu 3 oder 4 Leute als nachfolge für eine Position eingestellt, die eine HSP zuvor inne hatte (hab ich selbst erlebt, waren 3 bei mir).
Die meisten Arbeitnehmer fahren bei Leerlauf eher zurück und machen Dienst nach Vorschrift. HSP sagen:"Mir ist langweilig, gib mir noch was zu tun!"

Nur Geld als Belohnung reicht nicht. Anerkennung und Wertschätzung sind sehr wichtig.
Beziehungen zu Vorgesetzten sind bei HSP anders. HSP haben oft Schwierigkeiten, sich unterzuordnen. Und zwar immer dann, wenn die formale Hierarchie nicht auch einer menschlichen Kompetenzhierarchie entspricht (auf deutsch: Ich will zu meinem Chef aufsehen können). Wenn der Chef mich kleinhalten will - warum auch immer - fange ich natürlich an zu leiden.

Wichtigster Faktor für die Zufriedenheit mit der Arbeit ist das Vorhandensein eines eigenen, klar abgegrenzten Zuständigkeitsbereichs.

Erfolgreiche Organisationen sind solche, wo Entscheidungen auf der Ebene getroffen werden wo sie gebraucht werden.

Lena sagte, da wo es schmerzt, fängt der Mensch erst an, etwas zu verändern.

Cortisol ist das Langzeit-Stresshormon, Adrenalin das Kurzzeit-Stresshormon.
Ein angespannter Zustand, in dem man ständig auf die nächste Störung wartet, ist das Ergebnis von Cortisol. Das ist das Superbenzin für kurzzeitiges Überschreiten eigener Grenzen, zB weil das Kind krank ist.
Aber diese übermenschlichen Kräfte als Dauerzustand auszuschlachten ist sehr gefährlich, es können Depressionen und Verwirrungszustände entstehen.
Im Tiefschlaf wird Cortisol abgebaut. Binaurale Klänge können das befördern. Es gibt CDs zu kaufen: http://deepharmony.net/
Camillo sagte, er hat die ausprobiert und es wirkt so schlafanstoßend wie eine Schlaftablette, aber man ist dann nicht den ganzen nächsten Tag platt. Die Tabletten zerstören ja (vor allem bei Daueranwendung) die Schlafarchitektur, so dass der Schlaf nicht erholsam ist.

Weitere CDs, auf denen nur Rosa Rauschen aufgespielt wird, mit dem man störende Hintergrundgeräusche überlagern kann, sind in Planung.

Weiterhin hat Parlow von alternativen Wohnprojekten erzählt, mit denen er sich derzeit befasst.

Ich bin auf jeden Fall sehr sehr dankbar, nun auch kognitiv erfassen zu können, warum ich so lange so sehr gelitten haben an meinem Arbeitsplatz, obwohl ich meine damaligen Kolleginnen so sehr lieb(t)e. Auch das war ein Riesenthema für mich in der Psychose und die meiste Zeit meiner Genesungsphase vorherrschend.


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#26

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 12.02.2016 22:57
von Molly | 2.587 Beiträge | 11773 Punkte
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Zitat von Hotte im Beitrag #25


HSP haben oft Schwierigkeiten, sich unterzuordnen. Und zwar immer dann, wenn die formale Hierarchie nicht auch einer menschlichen Kompetenzhierarchie entspricht (auf deutsch: Ich will zu meinem Chef aufsehen können). Wenn der Chef mich kleinhalten will - warum auch immer - fange ich natürlich an zu leiden.


Hihi... ! Woher kenne ich das jetzt??? Aber ich bin immer noch nicht sicher, ob das Wort HSP nicht nur wieder eine neue Schablone ist, in die man gepresst werden soll. Ich erkenne mich in der Beschreibung aus Deinen Rezensionen wieder Hotte, kann aber auch seeeeehr unsensibel sein, wenn es drauf ankommt.

LG,


Mein Wahlspruch: Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft!
zuletzt bearbeitet 12.02.2016 22:58 | nach oben springen
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#27

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 12.02.2016 23:35
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Molly, ich sage mal so:
Von Psychologen und Psychiatern habe ich gelernt, was in meinem bisherigen Leben schiefgelaufen ist.
Von HSP habe ich gelernt, wie ich mit mir selbst und in dieser Welt zurechtkomme, so dass ich nicht nur funktioniere, sondern mich wohl fühlen und entfalten kann.

Und ja, das HSP-Konzept ist dabei, sich zur Schablone zu entwickeln. Aber lieber einen Stempel haben, mit dem ich ein Weichei, aber nicht krank bin, als eine Diagnose, auf deren Grundlage ich mit Tabletten vollgestopft mir selbst überlassen werde oder gar Zwangsmaßnahmen erleiden muss.


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#28

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 13.02.2016 01:28
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Ich habe die Übung "Emotionslöscher" sofort handschriftlich notiert und neben meinen Schreibtisch gelegt, Hotte!

Ich habe mich selbst tatsächlich schon öfters so wahrgenommen, als wenn ich besonders leicht empfänglich für das Aufnehmen von Gefühlen/Regungen/Motivationen anderer Menschen bin. Ich merkte auch, dass ich sie leider oft automatisch in mein eigenes Seelenleben einbaute. Das Tragische ist, dass das meist ungefiltert geschieht. Somit ist es auch möglich, die dunklen Regungen (Aggressionen zum Beispiel) aufzunehmen. Es hat mit dem psychologischen Begriff Introjektion zu tun, denk ich.

Ich fühle mich eben nicht wohl, wenn zu viel verbale Gewalt und negative psychische Energien um mich herum sind. Ich versuche die Technik "Emotionslöscher" definitiv mal auszuführen. Diese hohe Auflösung von geistigen Reizen, die HSPs kennzeichnet, ist oft mein Knackpunkt.

Auch interessant und bewusstseinserweiternd ist der Wert des Körpergefühls, was in den Videos (die ich leider wegen Zeitmangel und fehlendem Highspeed-Internet nicht schauen kann) zum Ausdruck kommt. Wenn man die Energien mehr in der Körper leitet, entlastet man damit die gesamte Psyche!

Auch völlig neu ist die Idee, die eigenen Bedürfnisse zulassen zu dürfen und seine Sensibilität zuzulassen/zu entfalten. Ich unterdrücke beides sehr oft, denn so war es immer einfacher. Ich musste mich selbst nicht als "Sonderling" sehen, der halt anders ist. Das ist aber wahrscheinlich ein eingeübtes, starres Muster.

Ich denke, man kann Unmassen von den Videos lernen und an dieser Stelle auch einen Dank an dich, @Hotte, dass du den Usern alles zusammenfasst und ausführlich schilderst.

Von der HSP-Sichtweise kann man sehr viel lernen. Es braucht mehr Menschen im System, die eine große Sensibilität, einen großen Altruismus und Weitsicht mitbringen.


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zuletzt bearbeitet 13.02.2016 01:43 | nach oben springen
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#29

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 13.02.2016 11:58
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Das freut mich, runnhide. Selbst wenn Du der einzige wärst, der von meinen Aufzeichnungen profitiert, würde sich die "Mühe" schon lohnen. Dabei fällt es mir ganz leicht, weil es das ist, was ich im Moment einfach tun will.

Thomas Bröker hat sich viel mit Beziehungen befasst und zwar sowohl mit Beziehungen zu anderen Menschen als auch mit der zu Geld.
Thomas hat sehr anschaulich beschrieben, wie er sich lange um sich selbst gedreht hat, bis er herausgefunden hat, was er wirklich tun will. Wieder sind mir sehr viele Parallelen zu meinem eigenen (Er)Leben aufgefallen, auch was meine Beziehung zu Geld anging.

HSP auf dem Land merken oft gar nicht, dass sie HSP sind, weil sie dort nicht so reizüberflutet sind wie in der Großstadt.
Das Thema "Wo ist mein Platz auf der Welt?" ist häufig sehr wichtig für HSP. "Ich hab das Gefühl, ich darf gar nicht ich sein." Es hat schon Sinn, dass ich mich so lange mit mir selbst beschäftigt habe, sagt Thomas heute. Ich mache das Gleiche wie vorher, sehe jetzt aber einen Sinn darin.
HSP wollen alle geben, geben aber oft mehr als sie haben und nehmen nichts dafür.
HSP haben sich viel zu viel zurückgenommen, fühlten sich überrollt von der Welt und bedroht.

Ein zentraler Punkt, um sich vom Burnout dahin zu entwickeln, wo er jetzt steht, war das Thema zwischenmenschliche Beziehungen.
Es war ihm neu, dass es bei jedem Satz neben der reinen Informationsebene und der emotionalen Ebene auch die Beziehungsebene gibt.
Was ich damals im Pädagogik-LK anhand der Bücher von Friedemann Schulz von Thun erarbeitet habe, hat er ganz praktisch geübt.
Schlagworte dazu sind Cycling und Authentic Relating Games. Es gibt sicherlich noch andere Anbieter (auf diesen Seiten ist aber sicherlich gut erklärt, worum es sich dabei überhaupt handelt) und für Menschen mit F-Diagnose gibt es das sicher auch irgendwo von der Krankenkasse bezahlt, nur wüsste ich da den Begriff nicht dafür.
Es gibt, wie Camillo ankündigte, auch bald einen Kongress zum Thema "Glückliche Beziehungen". Der wird allerdings von jemand anders veranstaltet. Den Namen habe ich leider nicht notiert.
Es ist wichtig für die Beziehungen , dass ich weiß, was ich will und was nicht und das auch klar sage. (Gedankenlesen funktioniert nur hier im Internet, in man seine Gedanken aufschreibt und auf diese Weise austauscht.)
Die anderen können nicht wissen, wie es Dir geht oder was Du brauchst, wenn du es nicht sagst.
Deshalb musst Du aktiv werden und diese Welt mitgestalten, anstatt einfach nur mitzufliessen.

Thomas hatte eine tiefe Existenzangst: Ich muss arbeiten, damit ich Geld bekomme, weil ich ohne Geld sterben könnte. (Die hatte ich auch.)
Je näher ich mich dem Thema widme, das mir so viel Angst gemacht hat, umso kleiner und weniger bedrohlich wird es, sogar freundlich.
"Ich brauche das Geld zwar, aber eigentlich ist es mir nicht wichtig." Wenn ich das zu meiner Freundin sage, ist sie wohl bald weg.
Deshalb ist es sehr wichtig, die eigene Beziehung zum Geld zu überdenken und zu kitten. Siehe Link unten!
Wichtig war für ihn, zu erkennen, welches Konzept hinter dem Geld steht. (Mein Pädagogik-Lehrer brachte uns bei, dass Geld ein Token ist.)
Er kam dann zu der Erkenntnis: Wenn ich ein Prdukt schaffe, das im Internet für jeden erhältlich ist, brenne ich nicht aus und kann unendlich viel Menschen helfen. Und so kann ich einen Wert hinterlassen, wenn ich weiterziehe, um mich mit einem anderen Thema zu befassen.
Er hat auch gelernt, es aushalten zu können, gerade nicht zu wissen, wohin der nächste Schritt führt. (Mir hat dabei der Tango geholfen, auch nach einem Schritt erstmal anzukommen und es zu genießen, dort zu verweilen und nicht zig Schritte im Voraus zu planen.).

Thomas Böker macht jetzt Entspannungsmusik, die den Effekt jahrelanger Meditation bewirkt. Das wirkt auf der körperlichen Ebene. Es gibt auch Frequenzen, die wach machen. Das ist sicherlich eine Hilfe für viele, die den ganzen Tag müde sind. Es heisst heute binaurale Beats, funktioniert aber seit Tausenden von Jahren auch mit den Trommeln von Schamanen. (Die Physik ist dieselbe, unabhängig von der Weltanschauung.)
Auf seiner Webseite, die auch auf der Website des Kongresses verlinkt ist (ich möchte hier keine Werbung posten) bietet er bisher die Meditationen zum Thema Geld an, und die binauralen Beats werden folgen.

Hier ein Geschenk von Thomas: DEIN KOSTENLOSES PAKET FÜR HOCHSENSIBLE: EINE STUNDE ENTSPANNUNGSMUSIK, 5-MINUTEN-MEDITATION UND WEBINAR MIT GEFÜHRTER MEDITATION ZUM THEMA REICHTUM UND FÜLLE

Er konnte immer kein Geld annehmen, hat aber der Welt vermittelt: Ich habe genug Geld.
Er hatte auch ganz viel von dem "Ich will die Welt verändern", was sich auflöste, als er sich selbst veränderte.
Man muss öfter durch diese existentielle Angst durch.
Man muss die Angst zulassen und spüren. Dann hört man auf, gegen die Wand zu laufen und sieht, wo die Tür ist. Durch die kann man dann einfach durchgehen.
Sein Empfinden ist jetzt: Ja, es ist wirklcih so schön, das bilde ich mir nicht ein.
Er stellte an sich ein sich wiederholendes Muster fest:
Oft machst du aus Aktionismus irgendwelche Dinge, um dieses Gefühl nicht zu spüren und irgendwann lässt die KRaft nach, Dich so künstlich hochzupuschen und dann kommen die Gedanken und sagen"Was Du hier machst, ist nicht gut" und ich fange wieder an, in Aktionismus zu verfallen, um dieses Gefühl nicht zu spüren.
Kommt euch das bekannt vor? Klingt mir doch sehr nach bipolarer Störung, oder? Dieses Phasenhafte: In der Manie durchpowern bis zur Erschöpfung und dann in Depression verfallen.
Deshalb sagt er jetzt: Mach einmal bewusst die Erfahrung, wie es ist, Geldsorgen zu haben. (Es reicht ja eigentlich, sich gedanklich da reinzuversetzen, zB mithilfe eines Buches über finanzielle Nöte anderer oder durch den Austausch in Internetforen.)

"Es war jahrelange Vorarbeit, mir zu erlauben, das zu tun, was ich tun will." Das sehe ich mittlerweile auch so, was meine eigene Vita angeht.
Ich werde mir das jetzt nicht mehr verbieten. Und ich denke, ein Buch (oder mehrere) zu schreiben und auf diese Weise sehr viel mehr Menschen erreichen zu können, ist langfristig gesehen tatsächlich klüger als mich auf die wenigen Klienten zu beschränken, denen ich gerade noch so viel Zeit widmen kann, wie ihnen zusteht, ohne selbst dabei auszubrennen. Außerdem wiederhole ich mich ja nicht so gerne. Das würde mich auf Dauer langweilen, wieder und wieder dieselbe(n) Geschichte(n) vorzutragen. Aber ich kann sie aufschreiben und als Buch, Hörbuch und Video vermarkten.


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#30

RE: Online-Kongreß für Hochsensible Personen (HSP) 7.2. - 14.2.16

in Schwarzes Brett 13.02.2016 14:42
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Ich war noch vor wenigen Tagen sehr skeptisch, weil Martin Zoller als Medium und hellsichtig beschrieben wurde. Die Vorstellung, damit in Kontakt zu kommen, machte mir Angst. Es war jedoch sehr angenehm.

Martin erzählt, dass er gewisse Energien bereits als Kind wahrgenommen hat, zB Farben um menschliche Körper herum zu sehen. Das trat dann mit der Einschulung in den Hintergrund und mit 19 fing es wieder an. Er hat sich Zeit genommen, sich mit seinen Wahrnehmungen und dem Phänomen der Hellsichtigkeit auseinanderzusetzen.

Wenn man spürt, von dem kann ich lernen, der kann mir weiterhelfen, dann sollte man demjenigen folgen. Man nimmt ja auch Sprach- oder Musikunterricht, wenn man dort seine Stärken bemerkt. So hat er u.a. in Indien in Klöstern viel gelernt.

Bei einem Kulturschock benötigt man Zeit, um sich anzupassen. (Da musste ich wieder an unsere Flüchtlingskrise denken. Das gilt ja für beide Seiten.)

Man muss spüren, wann man sein drittes Auge aufmachen und wann man zumachen muss. Das war am Anfang nicht so einfach, aber das kann man lernen. Es erfordert sehr viel Selbstdisziplin, ja und nein zu sagen.
Ein Buch von Carlos Castanjeda hat ihm dabei sehr geholfen.
Er beschreibt die Gefahr des "Mutter-Theresa-Syndroms": Man möchte die Welt verändern, so viel wie möglich helfen und dadurch überlastet man sich.
Ein Schamane ist laut Martin nichts weiter als eine hochsensitive Person, die sich nicht von der geistigen Welt führen lässt, sondern auch die Kontrolle über sie hat. Es gibt neben hellsehen auch hellhören, hellfühlen, hellriechen usw. (Damit wäre das Spektrum abgedeckt, das die Psychiatrie als Halluzinationen beschreibt; taktile (Miß)Empfindungen gehören noch dazu.)
Wichtig ist, sich bewusst zu machen, wo das eigene Talent liegt. Wie bei den Künsten kann man nicht alles gleich gut (erlernen).

Auch sollte man darauf achten: Welche Orte tun mir gut, welche Orte tun mir nicht gut. Große Menschenansammlungen mit hohem Aggressionspotential oder unterschiedlichen Ansichten sind für Martin nicht angenehm, da geht er nur kurz rein und dann wieder raus, zB auf den Marktplatz.
(Kenne ich auch von mir, dieses Aggressionen bemerke ich auch oft und bisher hatte es mir immer Angst gemacht. Ich sah immer schon eine Massenprügelei im nächsten Moment auf mich zukommen, in die ich hineingezogen werde. Dabei war es noch sehr weit von dieser Eskalationsstufe entfernt.)

Einfach spüren: Was tut mir gut, was tut mir nicht gut. (Ist mir xmal von Psychologen, Krankenschwestern etc gesagt worden.)
Sich von diesem Gefühl führen lassen.
Wenn man auf diese eigene innere Stimme hört, zeigt sie einem auch ganz klar, wohin der eigene Weg führt.
Und dann funktioniert das mit der Abgrenzung auch relativ gut.
Wenn man intim ist und hat plötzlich Zwerge und Geister um sich, dann ist das auch verwirrend.
Wenn man Wesen sagt: "Lasst mich in Ruhe und geht!", dann respektieren die das normalerweise auch.
Martin hat "Bürostunden" festgelegt, und öffnet sich außerhalb dieser Sprechzeiten nicht für Kontakte. Wenn dann Wesen kommen, sagt er denen, sie sollen warten. Speziell wenn ein Wesen schon ein paar Jahrhunderte rumwandert, macht es auch nichts, wenn es ein paar Tage länger wartet. Natürlich gibt es immer extreme Ausnahmesituationen, wo man sich die Zeit auch außerhalb der Sprechzeiten nimmt. Man leistet ja auch bei Notfällen erste Hilfe. Aber das sollte eben auch die Ausnahme bleiben. Wenn man zB schlafen will, macht man ja auch das Handy aus, damit man nicht gestört wird.
Auch die Kommunikation mit solchen Wesen kann man lernen.

Der geistigen Welt ist egal, was man macht und was für ein Leben man führt.
Durch Verzichte wird man nicht weniger hochsensitiv. Wenn man sich wohl fühlt, als Raucher oder ohne Alkohol oder als Veganer, dann soll man das machen. Aber ein Künstler wird auch kein besserer Künstler, weil er vegan lebt. Man darf auch Fleisch essen, wenn man hochsensitiv ist.

Man kann sich dank der globalen Vernetzung seine Realität suchen und dort hingehen, wo man sich wohlfühlt.
Die hochsensitive Wahrnehmung ist nicht gekoppelt an Religion. Physisch unterscheiden sich die Mittel, aber alle arbeiten mit derselben hochsensitiven Kraft.
Jede Kultur gibt diesen Wesen einen anderen Namen. (Die Psychiatrie bezeichnet die Wahrnehmung derselben als Halluzinationen.)
Das Umfeld reagiert sehr offen, wenn man ohne Wertungen und Dogmen über seine Wahrnehmungen spricht. Wer "missioniert", stösst die anderen vor den Kopf.

Mir ist es deshalb an dieser Stelle sehr wichtig, noch einmal zu unterstreichen, dass jeder die Wahl hat, wie das eigene Leben aussehen soll. Wenn man sich dazu entscheidet, diese (Fehl)Wahrnehmungen nicht haben zu wollen und ein Medikament findet, das gut verträglich ist, dann ist das sicherlich ein Weg, der funktioniert und den ich niemandem absprechen will. Den habe ich selbst ja auch hinter mir. Eine Zeit lang war das auch der richtige Weg für mich, aber der Drang, diese Krankenrolle zu verlassen, wurde immer stärker.
Mein Berufsziel ist es nicht, Rentner zu werden. Wer die Rente bereits hat, hat ja auch eine große (Narren)Freiheit, das zu tun, wonach ihm oder ihr wirklich ist. Für das Geld ist dann ja gesorgt.

Martin Zoller sagt, wenn man einen Drang hat, dass man etwas machen möchte, sollte man das auch machen.
Wichtig ist, sich Zeit zu nehmen, um sich eben darauf zu besinnen.
Meditation kann dabei helfen und Meditation kann viele Formen haben. Es kann das Gebet sein oder Sport oder Haushaltstätigkeiten, oder oder oder.
Von Martin Zoller gibt es auch Videos bei Youtube, zum Beispiel dieses:


Als ich die Bilder von 9/11 im Fernsehen gesehen habe, war ich schockiert und wusste "Wir sind im Krieg. Das ist der dritte Weltkrieg."
Beim Schamanischen Heilkreis, kurz vor der Zwangseinweisung, habe ich gesagt: "Wir müssen den Krieg verhindern."
Ja, da war ich wohl psychotisch. Aber jetzt habe ich keine Angst mehr, das zu sagen, was ich denke - ich bin doch eh schon für plem erklärt worden. Deshalb:
Das Thema Flüchtlingskrise machte mir das ganze letzte Jahr schon Sorgen. Wir haben jetzt die Möglichkeit, diese Krise als Chance zu nutzen. Indem wir uns ohne Angst öffnen und sie willkommen heißen.


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