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Beschreibung des Themas

Welche Alternativen gibt es zur Zwangsbehandlung? Wie werden psychiatrische Zwänge von Betroffenen und Angehörigen erlebt? Welche neuen Gesetze gibt es zum Thema Zwangsbehandlung und wie ist das rechtliche Vorgehen?
#1

Welche Alternativen gibt es zur Zwangsbehandlung?

in Allgemeines 07.11.2015 01:08
von UgoAdmin | 2.392 Beiträge | 7191 Punkte
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Welche Alternativen gibt es zur Zwangsbehandlung?



Da dieses Thema von großem öffentlichen Interesse ist, können wir es ja ruhig auch öffentlich diskutieren.

Wir alle haben eine bestimmte Meinung über Zwangsbehandlung, Viele stehen ihr ablehnend gegenüber. Einige sagen, Zwangsbehandlung sei ein Verstoß gegen die UN-Menschenrechtskonvention. Andere sagen, Zwangsbehandlung sei nötig, um selbst- oder fremdgefährdendes Verhalten zu verhindern.

Doch wie seht ihr das, welche Alternativen gibt es? Wie lässt sich die Krankenbehandlung humaner gestalten? Gibt es überhaupt Möglichkeiten, Zwangsbehandlung abzuschaffen, was könnte an ihrer Stelle stehen? Kann man den medizinischen Erfordernissen ohne Zwangsbehandlung gerecht werden?

Freue mich auf viele Meinungen zu diesem Thema.



Bella23 hat sich bedankt!
zuletzt bearbeitet 05.08.2016 21:15 | nach oben springen

#2

RE: Welche Alternativen gibt es zur Zwangsbehandlung?

in Allgemeines 07.11.2015 10:06
von runnhide (gelöscht)
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Die Notwendigkeit, höchst auffällige, psychotische Menschen zu medikamentieren, ist gegeben. Fremdgefährdung muss strengstens unterbunden werden, aber auch Eigengefährdung darf nicht (weiterhin) passieren. Weiterhin, weil Psychosen leider den Frontallappen zerstören können.

Der Dreh- und Angelpunkt ist die mangelnde, bewusste Einsicht in die gesamte, persönliche Situation. Deswegen muss ein Eingriff geschehen. Damit geht es eigentlich nur um die Art und Weise, wie dieser Eingriff geschehen soll. Der Zweck heiligt in der Tat die Mittel - nur welche Mittel sind die besten?

Zwangsfixierung, Sedierung mit Narkotika und Zwangsmedikation ergeben Psychotraumen, das habe ich bei vielen Menschen gesehen, die von ihren "Erfahrungen" mit ein oder zwei der genannten Dinge erzählt haben. Bei speziellen Psychotikern, die schon in einem abstoßendem Maße strafrechtlich aufgefallen sind, sind das bestimmt die schnellsten Methoden, die man anwenden kann.

Die Delinquenz ist aber nicht höher als in der Restbevölkerung.

Es geht also um Alternativen, auch in Hinblick auf Individualität (nicht jeder Psychotiker tickt gleich aus).

Würde ich selbst eine alternative Methode ausprobieren wollen, wäre es den Patienten hinters Licht zu führen. Ich wäre zwar Arzt, gebe mich aber synton zu seinem Wahn als Heiland, Bestandteil seines Wahns oder Freund aus, würde sein Vertrauen auf Niveau des Wahns gewinnen, ihn in keine psychiatrische Anstalt bringen, Polizei auslassen und in ein abgelegenes, zweites Hospital am Stadtrand in Naturnähe fahren. Das sieht aber nicht wie eine Klinik aus und die Zimmer darin können bei Bedarf synton zum individuellen Wahn eingerichtet werden.

Der springende Punkt ist, dass ich einen Wahninhalt mit der Notwendigkeit, "Wundertabletten" (die NL) zu nehmen, verbinden würde. Er soll das essen, um dies und dies im Leben zu erkennen, oder was es da sonst noch für Möglichkeiten gibt. Wenn das klappt, könnte man die Psychotraumen infolge der gewaltsamen Behandlung vermeiden.

Wenn sich dann infolge der verdeckten, medikamentösen Behandlung wieder mehr Bewusstheit und Einsichtsfähigkeit ergibt, würde ich in Gesprächen seinen Wahn langsam als falsch entlarven und somit wieder an die Realität heranführen.

Würde man ein Tier fesseln und es sich gefesselt selbst quälen lassen, spräche man von Tierquälerei.


"Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor." (Hippokrates)


zuletzt bearbeitet 07.11.2015 10:33 | nach oben springen

#3

RE: Welche Alternativen gibt es zur Zwangsbehandlung?

in Allgemeines 07.11.2015 10:52
von UgoAdmin | 2.392 Beiträge | 7191 Punkte
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Zitat von runnhide im Beitrag #2
Die Notwendigkeit, höchst auffällige, psychotische Menschen zu medikamentieren, ist gegeben. Fremdgefährdung muss strengstens unterbunden werden, aber auch Eigengefährdung darf nicht (weiterhin) passieren. Weiterhin, weil Psychosen leider den Frontallappen zerstören können.



Von einer Zerstörung des Frontallappens habe ich noch nie etwas gehört, lediglich von Volumenveränderungen im Frontalhirn. Diese Volumenveränderungen rechtfertigen doch aber keine Zwangsmedikamentierung, es konnte im Gegenteil sogar nachgewiesen werden, dass insbesondere Neuroleptika diesen Volumenverlust selbst verursachen. Es sind doch keine Hirnversehrten, sondern Menschen mit durchweg intaktem Intellekt. Selbst- und fremdgefährdendes Verhalten ist nicht die Folge eines zu kleinen Gehirns. Sedierung scheint teils ein probates Mittel zu sein, aber wenn sie gegen den Willen des Betroffenen stattfindet, muss man ganz klar fragen, ob der kurative Effekt gegenüber der seelischen Folterung in jedem Fall gerechtfertigt ist. Ruhigstellung kann ja auch auf andere Weisen erfolgen.



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zuletzt bearbeitet 07.11.2015 10:53 | nach oben springen

#4

RE: Welche Alternativen gibt es zur Zwangsbehandlung?

in Allgemeines 07.11.2015 11:03
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Dann eben Volumenänderung, ist mir piepe. Man kann es nennen, wie man will. Aber weißt du, was das Frontalhirn alles kann? Dauert die Psychose an, können die dortigen Veränderungen die psychische Gesundheit ganz klar einschränken. Dabei ist das ganze Spektrum an Negativsymptomen, affektiven Störungen und kognitiven Einschränkungen relevant. Hier Hilfe zu bieten, hat eine ethisch gebotene Relevanz. Das ist aber auch nur ein Teilstück. Was alles als Mosaikstein definiert wird, der eine Zwangsbehandlung rechtfertigt, steht wohl mehr in den Gesetzestexten.

Frage ist, was du anstatt dessen machen würdest. Dass ich die derben Formen der Akutbehandlung als Menschenrechtsverletzung sehe, habe ich sehr direkt so geäußert. Es steht fest, dass es so ist.


"Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor." (Hippokrates)


zuletzt bearbeitet 07.11.2015 11:10 | nach oben springen

#5

RE: Welche Alternativen gibt es zur Zwangsbehandlung?

in Allgemeines 07.11.2015 11:11
von Bella23 | 37 Beiträge | 152 Punkte
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Moin,

ich bin noch nicht wach genug für Diskussionen habe aber gestern noch diese links gefunden, die vielleicht auch nochmal
ein erweiterte Sicht ermöglichen (einmal ein Schreiben eines Chefarztes einer Psychiatrischen Klinik bzgl der Neuregelung der
Zwangsbehandlung im Betreuungsrecht an die damalige Justizministerin Leutheusser-Schnarenberger von 2012 + ein Vortrag eines Rechtsanwalts im Bereich Medizinrecht zur Zulässigkeit von Fixierungen).
Ist beides länger und umfangreicher, aber sehr informativ.

1) https://docs.google.com/viewer?a=v&pid=s...MmYyYWQwZWY5OGE

2) http://www.aerztenetz-bad-berleburg.de/i...fixierungen.pdf

Gruß, Bella



Ugo hat sich bedankt!
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#6

RE: Welche Alternativen gibt es zur Zwangsbehandlung?

in Allgemeines 07.11.2015 11:40
von Hotte | 1.572 Beiträge | 3951 Punkte
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Krisenpensionen, die freiwillig aufgesucht und auch wieder verlassen werden können, anstelle Zwangsunterbringung in der Geschlossenen, wo zusätzlich noch massiver Stress durch die Gewaltanwendung auf die Patienten einwirkt. So kommt zum Trauma durch die Erkrankung selbst noch eines durch die Behandler. Zu Gewalt zu greifen ist lediglich Ausdruck der Hilflosigkeit selbsternannter Helfer.
Gesprächsangebote anstelle von Zwangsmedizierung.
Früher und individueller Hilfe anbieten und nicht erst auf einen Notfall warten. Dazu gehört auch früherer Zugang zu Psychotherapie, kürzere Wartezeiten.


Ich bin nicht schuld an meiner Krankheit, aber verantwortlich für meine Genesung. (Meine Genesungsbegleiterin)
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#7

RE: Welche Alternativen gibt es zur Zwangsbehandlung?

in Allgemeines 07.11.2015 11:48
von UgoAdmin | 2.392 Beiträge | 7191 Punkte
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Also wenn hier argumentiert wird, man müsse zum Schutz des Patienten und aus Gründen der körperlichen Unversehrtheit die Zwangsbehandlung legitimieren, dann sollte man auch berücksichtigen, dass Zwangsbehandlung von sich aus bereits das Recht auf körperliche Unversehrtheit verletzt. Mir ist es wichtig darauf hinzuweisen, warum Zwangsbehandlung eine Menschenrechtsverletzung darstellt und nicht nur zu sagen, dass es nunmal so sei, aber aus Gründen der medizinischen Notwendigkeit bedauerlicherweise keine andere Lösung gebe. Fixierung und die Ruhigstellung durch Medikamente ist immer eine freiheitsentziehende Maßnahme, die Verabreichung von Psychopharmaka berührt in besonderer Weise den Kern der Persönlichkeit [1] Das Grundgesetz schützt die Freiheit zur Krankheit und das schließt auch das Recht auf Therapieverweigerung mit ein.

Es gibt Versuche, alternative Behandlungsmethoden zu ermöglichen. Zum Beispiel gibt es das Hamburger Modell [2]. Die Versorgung in psychiatrischen Kliniken muss insgesamt besser werden, wichtig ist Deeskalationstraining und psychotherapeutische Beziehungsarbeit. Zudem gibt es die Möglichkeit des Talk down, also die Beruhigung des Patienten mit besänftigenden Worten.

Zwangsbehandlung ist der Versuch, dem mutmaßlichen Willen des Patienten zu entsprechen. Der mutmaßliche Wille ist aber nicht nur die Abwendung von Gefahren, sondern auch das Recht auf Selbstbestimmung und eine würdevolle Krankenbehandlung.



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#8

RE: Welche Alternativen gibt es zur Zwangsbehandlung?

in Allgemeines 07.11.2015 12:43
von Quietschi | 930 Beiträge | 1901 Punkte
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Ich sehe da wenig Alternativen. Die meisten Menschen sind nicht krankheitseinsichtig und kommen erst dann erst gezwungenermaßen in die Klinik, wenn sie schon sehr tief in der Psychose drin stecken. Das ist sicher nicht schön. Besser ist es sicher, man geht schon vorher zum Psychiater. Manchmal wird es aber auch so akut, dass man vorher in die Klinik muss, bevor der Termin beim Psychiater wäre (- so wie bei mir -), weil der Psychiater erst spät einen Termin frei hat. Man müsste also - wenn überhaupt - viel früher einen Termin beim Psychiater kriegen, wenn man hochakut ist.


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#9

RE: Welche Alternativen gibt es zur Zwangsbehandlung?

in Allgemeines 08.11.2015 10:57
von Hotte | 1.572 Beiträge | 3951 Punkte
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Zitat
Wenn einige Menschen das als Eingriff in ihre Persönlichkeitssphäre sehen, dann eventuell, weil es ihnen nicht schlecht genug ging?


@lutreola
Wenn es jemandem "nicht schlecht genug" ging, dann war die Gewaltanwendung unverhältnismäßig!

Das ist ja das, was ich in der Hauptsache bemängele: Unbescholtene Bürger werden zu Patienten deklariert und als solche inhaftiert, fixiert und zwangsmediziert.
Ich nehme ein Medikament gerne, wenn es mir hilft. Aber ich will nicht aus lauter Bequemlichkeit des Personals damit ruhiggestellt werden.
Sollte ich tatsächlich in einer Situation kommen, in der ich akut gefährdet bin, mir oder jemand anderem etwas anzutun, dann kann ich auch die Notwendigkeit von Fixierungen anerkennen. Aber es darf nicht ausreichen, dass mir das einfach nur unterstellt wird. Jeder kann dazu provoziert werden, dem Personal Widerstand zu leisten und sich zu wehren und schon hat man eine angebliche Fremdgefährdung, die Zwangsbehandlung legitimiert.
Auch das Einsperren zusammen mit Wildfremden, so dass der Einzelne keinerlei Privatsphäre mehr hat, ist für die meisten Menschen nicht hilfreich, sondern führt zu einer Verschlechterung. Vor allem, wenn dies gegen den Willen der Leute geschieht.


Ich bin nicht schuld an meiner Krankheit, aber verantwortlich für meine Genesung. (Meine Genesungsbegleiterin)
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#10

RE: Welche Alternativen gibt es zur Zwangsbehandlung?

in Allgemeines 08.11.2015 17:01
von lutreola | 347 Beiträge | 906 Punkte
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Hallo Hotte,
dem, was du da jetzt beschreibst, dem stimme ich voll zu. Natürlich möchte ich in der Klinik auch nicht über das sinnvolle hinaus mit Medis zugedröhnt werden. Natürlich wünsche ich mir da, gerade als erfahrener Patient, ein deutliches Mitsprache- und vetorecht, gerade was tranquillizer angeht.
Ich wollte mich eher auf diese "schleichenden" Fälle beziehen, in denen Menschen über Jahre hinweg völlig paranoid und wahnhaft in ihren Wohnungen dahinvegitieren und trotz allen Zuredens partout nicht glauben wollen, eine behandelbare Krankheit zu haben, sondern eher glauben, dass alle Nachbarn, Arbeitskollegen und ehemaligen Freunde sich gegen ihn verschworen haben. Ich kenne drei solcher Fälle, in denen die Menschen schon seit über 15 Jahren Krankheitssymptome haben, inzwischen Jobs, Freunde und leider auch Familien verloren haben und einfach nicht glauben wollen, dass sie psychotische sein könnten.
Wann werden sie denn einmal etwas unternehmen, um sich helfen zu lassen? Eventuell nie! Für sie bedeutet dass, ein total vereinsamtes, finanziell verarmtes, von starken psychischen Problemen aufgezwungenes, kaputtes Leben.
Alle drei leiden furchtbar unter ihren Ängsten und der Einsamkeit. Ebenso wie unter der Tatsache, dass sie keinen "Verbündeten" finden, um ihre Probleme loszuwerden. Denn jeder Mensch, dem sie von den vermeindlichen Abhöranlagen des Vermieters etc. erzählen, sagt ihnen, dass sie spinnen und bricht irgendwann den Kontakt ab.
Das sind dann Fälle, die ich tragisch finde, in denen ich mir wünsche, man könnte sie wenigstens einmal einweisen und zwangsmedikamentieren lassen. Eventuell hätten sie dann doch eine Chance auf eine Zukunft.
Ich kenne auch zwei Männer, die nach jahrelanger Gegenwehr endlich von ihren Ehefrauen zwangseingewiesen wurden.
Heute, tonnenweise Medis und einige Therapien später sind sie sehr glücklich, wieder ein normales Leben zu führen und sagen einheitlich, sie wären da niemals rausgekommen und hätten , mitsamt der Frau und den Kindern, alles verloren. DAMALS sind sie natürlich voll ausgetickt, weil die Zwangsbehandlung natürlich genau ihre Paranoia bestätigt hat, dass ihnen jeder aus diversen Gründen etwas böses will.
Von daher siehst du, es gibt unterschiedliche Geschichten und Gedanken zu dem Thema.

Klar, als Patient, der in die Klinik geht und auch bereit ist, sich behandeln zu lassen, lehne ich zwangsbehandlungen natürlich ab. Wie ich ja auch schon bereits sagte, graut es mir bei dem Thema eh vor dem ja oftmals total genervten, teilweise auch recht grausamen Klinikpersonal. Gäbe man ihnen diese Rechte über den Patientenwillen hinweg, würden Kliniken bestimmt zu noch unerträglicheren Orten.
Mag sein, dass Deutschland, aus sozialer Hinsicht nicht reif ist, ein solches Thema human und mit Rücksicht auf die Persönlichkeit der Patienten anzugehen.

Hoffentliuch konnte ich etwas Licht in meine Argumentation bringern

Liebe Grüße

Lutreola



Folgende Mitglieder finden das Top: specialK, Asina und Anja Schütz
Bella23 und Hotte haben sich bedankt!
zuletzt bearbeitet 08.11.2015 17:05 | nach oben springen

#11

RE: Welche Alternativen gibt es zur Zwangsbehandlung?

in Allgemeines 10.11.2015 18:02
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Hallo @lutreola

Zitat von lutreola im Beitrag #10

Ich wollte mich eher auf diese "schleichenden" Fälle beziehen, in denen Menschen über Jahre hinweg völlig paranoid und wahnhaft in ihren Wohnungen dahinvegitieren und trotz allen Zuredens partout nicht glauben wollen, eine behandelbare Krankheit zu haben, sondern eher glauben, dass alle Nachbarn, Arbeitskollegen und ehemaligen Freunde sich gegen ihn verschworen haben. Ich kenne drei solcher Fälle, in denen die Menschen schon seit über 15 Jahren Krankheitssymptome haben, inzwischen Jobs, Freunde und leider auch Familien verloren haben und einfach nicht glauben wollen, dass sie psychotische sein könnten.
Wann werden sie denn einmal etwas unternehmen, um sich helfen zu lassen? Eventuell nie! Für sie bedeutet dass, ein total vereinsamtes, finanziell verarmtes, von starken psychischen Problemen aufgezwungenes, kaputtes Leben.
Alle drei leiden furchtbar unter ihren Ängsten und der Einsamkeit. Ebenso wie unter der Tatsache, dass sie keinen "Verbündeten" finden, um ihre Probleme loszuwerden. Denn jeder Mensch, dem sie von den vermeindlichen Abhöranlagen des Vermieters etc. erzählen, sagt ihnen, dass sie spinnen und bricht irgendwann den Kontakt ab.
Das sind dann Fälle, die ich tragisch finde, in denen ich mir wünsche, man könnte sie wenigstens einmal einweisen und zwangsmedikamentieren lassen. Eventuell hätten sie dann doch eine Chance auf eine Zukunft.
Ich kenne auch zwei Männer, die nach jahrelanger Gegenwehr endlich von ihren Ehefrauen zwangseingewiesen wurden.
Heute, tonnenweise Medis und einige Therapien später sind sie sehr glücklich, wieder ein normales Leben zu führen und sagen einheitlich, sie wären da niemals rausgekommen und hätten , mitsamt der Frau und den Kindern, alles verloren. DAMALS sind sie natürlich voll ausgetickt, weil die Zwangsbehandlung natürlich genau ihre Paranoia bestätigt hat, dass ihnen jeder aus diversen Gründen etwas böses will.
Von daher siehst du, es gibt unterschiedliche Geschichten und Gedanken zu dem Thema.

Klar, als Patient, der in die Klinik geht und auch bereit ist, sich behandeln zu lassen, lehne ich zwangsbehandlungen natürlich ab. Wie ich ja auch schon bereits sagte, graut es mir bei dem Thema eh vor dem ja oftmals total genervten, teilweise auch recht grausamen Klinikpersonal Gäbe man ihnen diese Rechte über den Patientenwillen hinweg, würden Kliniken bestimmt zu noch unerträglicheren Orten.
Lutreola


Da fällt mir ein Zitat von Franz Kafka ein:

"Wenn Du vor mir stehstund mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von Deinen.
Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüßtest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand
erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich (...) stehen,
wie vor dem Eingang zur Hölle" (immer noch Franz Kafka ;-) )

Ich gehe davon aus, daß das Erleben, inneres wie äußeres, immer eine Wechselwirkung hat und somit letztlich kein statischer
Seinszustand existiert.
Nicht: Ich habe ein Gen, einen "defekten" Frontallappen, eine Psychose ----> 100% negativ
ergo muß ich - weil ich es nicht besser weiß/oder fühle/denke - zu meinem Glück gezwungen werden.
Ich will damit nicht sagen, daß man nicht unter Zuständen respektive Psychosen leidet!
Ganz im Gegenteil, deswegen - und nicht auch zuletzt wegen der Vulnerabilität - wäre es doch umso wichtiger,
Menschen in diesem Zustand einfühlsam und respektvoll zu begegnen.

Über was reden wir hier:
Über Zwangsmaßnahmen , die a) die zwangsweise Einnahme von Psychopharmaka zur Folge haben
und/oder b) die Zwangsfixierung auf ein Bett mit mindestens 4 Gurten

Wenn wir zugrunde legen, das bei Schizophrenie meistenteils Angst eine große Rolle spielt, sind solche Maßnahmen doch deutlich
fehlindiziert, denn sie erreichen ja keine Entspannung beim Betroffenen.
Die Medikamente, die dann verabreicht werden, dienen der Ruhigstellung, nicht der Heilung.
Die Menschen, die ich kenne, die stark medikamentiert worden sind, leiden. Sind nicht mehr sie selbst.
Können nicht mehr im normalen Rahmen eigenständig handeln und entscheiden.
Können nicht mehr fühlen. Und schon mal gar nicht verarbeiten, sprich reflektieren.
Das, was ich jetzt dick markiert habe, sagt doch auch einiges darüber aus, aus welchen Gründen Betroffene u.a. zwangsbehandelt werden.

Die Menschen, die ich auf Psychosen erlebt habe, waren zwar auch wahnsinnig, aber immer ansprechbar.
Sie haben regelmäßig auf äußeren Zwang mit Abwehr und Aggression reagiert.
Alleine ernstzunehmen, daß sie in "ihrer" Welt sind und ich in meiner und nicht: "meine Realität ist DIE einzig akzeptable Realität und Du musst auch genau in dieser Realität sein", hat letztlich, manchmal hat es eben Zeit gebraucht,
dazu geführt, das sie sich haben helfen lassen.
Nicht alle waren bereit, in eine Klinik zu gehen. Das heißt, sie haben eine Entscheidung getroffen
Ob das in meinen Augen die richtige war, steht mir letztlich nicht zu , zu beurteilen. Ich wußte: sie haben eine Wahl.
Nichtsdestotrotz kann man sich um sie kümmern. Und sie waren sehr dankbar dafür.
In dieser, unserer Gesellschaft, gibt es aber keinen Raum für einen anderen Umgang mit Betroffenen, sie dürfen weder auffällig werden,
noch hätte ich Zeit, mich 24/7 um sie zu kümmern.
Also gibt es Psychiatrien, die doch nun eigentlich genau den Auftrag haben, diese Lücke in der Gemeinschaft zu schließen.

In der Sendung, die hier links in der Mediathek ist (Scobel...) sagt der Psychiater stolz, das die Betroffenen ja nur höchsten 30 Tage
in der Klinik bleiben. Was ist daran so toll? Weil sie so wahnsinnig effizient scheinen?
Das erinnert mich an Krankenkassen, die nicht zahlen wollen und Behandlungsziele, die eingehalten werden müssen.
Zuwenig Personal, hohe Krankenstände, keine Zeit usw...
Das erinnert mich an das Hospiz, in dem ich mal gearbeitet habe: da haben die Krankenkassen regelmäßig die Gelder für
einzelne gestrichen "weil sie noch nicht tot waren". Einfach nicht nach Kostenfestsetzungspauschale gestorben sind.

Nochmal zu Deinen Beispielen: Ja, das ist teilweise erschütternd mitanzusehen. Aber was ist diesen Menschen denn passiert?
Hast Du sie gefragt? Und wenn sie leben, ist es vielleicht genau so für sie am erträglichsten?
Auch, wenn wir so ein Leben umfänglich ablehnen?

Mir geht das hier nicht ums philosophieren, aber wenn schon wir, die wir glauben, klar im Kopf zu sein, so große Schwierigkeiten
haben, andere in ihrem Sein zu akzeptieren, wie können wir das dann von eben diesen verlangen in Situationen, wo
ihnen das schlichtweg unmöglich scheint.

Und das Horrorszenario, das aufgebaut wird um die einzige Lösung in Form von Medikamentierung anzupeilen,
ist wie eine schlechte Versuchsanordnung., wo der Forscher das Ergebnis vorweg nimmt und alles genau so inszeniert,
das sein Resümee zwangsläufig folgt.

erstmal, ich kann auch kürzer :-)

Gruß Bella


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#12

RE: Welche Alternativen gibt es zur Zwangsbehandlung?

in Allgemeines 10.11.2015 18:25
von Hotte | 1.572 Beiträge | 3951 Punkte
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Zitat von lutreola im Beitrag #10

Ich wollte mich eher auf diese "schleichenden" Fälle beziehen, in denen Menschen über Jahre hinweg völlig paranoid und wahnhaft in ihren Wohnungen dahinvegitieren und trotz allen Zuredens partout nicht glauben wollen, eine behandelbare Krankheit zu haben, sondern eher glauben, dass alle Nachbarn, Arbeitskollegen und ehemaligen Freunde sich gegen ihn verschworen haben. Ich kenne drei solcher Fälle, in denen die Menschen schon seit über 15 Jahren Krankheitssymptome haben, inzwischen Jobs, Freunde und leider auch Familien verloren haben und einfach nicht glauben wollen, dass sie psychotische sein könnten.
Wann werden sie denn einmal etwas unternehmen, um sich helfen zu lassen? Eventuell nie! Für sie bedeutet dass, ein total vereinsamtes, finanziell verarmtes, von starken psychischen Problemen aufgezwungenes, kaputtes Leben.
Alle drei leiden furchtbar unter ihren Ängsten und der Einsamkeit. Ebenso wie unter der Tatsache, dass sie keinen "Verbündeten" finden, um ihre Probleme loszuwerden. Denn jeder Mensch, dem sie von den vermeindlichen Abhöranlagen des Vermieters etc. erzählen, sagt ihnen, dass sie spinnen und bricht irgendwann den Kontakt ab.
Das sind dann Fälle, die ich tragisch finde, in denen ich mir wünsche, man könnte sie wenigstens einmal einweisen und zwangsmedikamentieren lassen. Eventuell hätten sie dann doch eine Chance auf eine Zukunft.



Hallo lutreola,

genau das finde ich eine anmaßende Beurteilung und Bewertung der Lebensumstände anderer Menschen. Solche Denkweise ist doch die Ursache für die PsychKGs, die wir heute haben, auf deren Grundlage Menschen eingesperrt und misshandelt werden, bevor sie irgendjemandem etwas getan haben.
Ich habe das Recht, in Würde und in Freiheit zu leben, egal ob jemand meine Lebensumstände für menschenunwürdig hält oder nicht. Wenn ich Gardinen und Vorhänge vors Fenster hänge, damit nicht jeder reinglotzt, dann kannst Du mich für paranoid halten, aber Du hast nicht das Recht, mir vorzuschreiben, wie ich meine Wohnung einrichte. Und wenn ich Pappe oder Alufolie für geeigneter halten würde, dann wäre auch das meine freie Entscheidung, in die sich niemand einzumischen hat.

Das Traurige ist ja, dass diese - ganz gleich wie gelaunte - Personal in der Psychiatrie das Recht hat, Gewalt anzuwenden. Da reicht es bereits aus, unbekleidet über den Flur zu laufen.

/edit:
Da das Thema hier ja eigentlich Alternativen zur Zwangsbehandlung lautet, verweise ich nochmal auf meinen obigen Post. Damit hätte eigentlich bereits alles gesagt sein sollen, wenn ich mich nicht so aufregen müsste.


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zuletzt bearbeitet 10.11.2015 18:26 | nach oben springen

#13

RE: Welche Alternativen gibt es zur Zwangsbehandlung?

in Allgemeines 10.11.2015 18:33
von Quietschi | 930 Beiträge | 1901 Punkte
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@Bella23 : Die Medikamente dienen nicht nur der Ruhigstellung. Es wird nicht nur Valium verabreicht, sondern auch schon Neuroleptika, die die Psychose abschwächen helfen, also sehr wohl der Gesundung des Menschen helfen. Ich habe in der Klinik auch Leute erlebt, die zwangseingewiesen wurden und randaliert haben, so dass eine Fixierung nötig wurde, um sie unter Kontrolle zu bekommen. Sicherlich ist es eine schwierige Sache. Denn zu einer Psychose gehört oft der Gedanke, andere wollten einen für verrückt erklären und wären gegen einen. Das kommt, wenn eine Zwangseinweisung ansteht, dann doppelt zum Tragen und die Leute wehren sich gegen ihre „Verschwörer“. Sie reagieren aggressiv, spucken die Pfleger an, treten um sich. Natürlich ist das eine Wechselwirkung. Die Zwangseinweisung kommt ja nicht von ungefähr. Einige Leute sind vorher auffällig gewesen, wollten sich selbst, oder anderen etwas antun. Ich bezweifele, dass man als solch gelagerter, schwerer Fall noch die geistige Klarheit für die eigene Entscheidungsgewalt besitzt, um entscheiden zu können, dass man nicht in die Klinik kommen möchte. Und genau das ist der Kasus knacksus.


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#14

RE: Welche Alternativen gibt es zur Zwangsbehandlung?

in Allgemeines 10.11.2015 18:36
von Wolf (gelöscht)
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Hallo Lu, :-)
und alle hier,

ich mag den Gedanken, was aus mir geworden wäre, wenn ich hätte mich nicht behandeln lassen, niemals zu Ende denken. Ich jedenfalls bin mir ganz sicher, dass das im Suizid geendet hätte. Denn ich kannte die Erkrankung nicht und war dieser nur noch ausgeliefert.
Ich bin froh, dass ich behandelt wurde.
Natürlich kann ich nur für mich sprechen. Und ich fände es besser, wenn hier jeder bei sich bleiben würde. Zu schnell wird aus der eigenen Sicht hier für alle Menschen verallgemeinert.
Es wird niemals ein Hut geben, unter den alle Menschen passen. Dafür sind wir in unserem Erleben viel zu unterschiedlich.
Ich habe meinen Weg gefunden und darüber bin ich sehr froh, weil es mir das überleben gesichert hat.

Gruß vom Wolf


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#15

RE: Welche Alternativen gibt es zur Zwangsbehandlung?

in Allgemeines 10.11.2015 18:44
von Quietschi | 930 Beiträge | 1901 Punkte
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Hallo Wolf. :-)
Ich bin auch froh, dass ich freiwillig in der Klinik war.
Liebe Grüße,
Quietschi


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