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#1

Freundschaft mit einer Erkrankten

in Treffpunkt für Angehörige 05.11.2015 16:20
von white bird (gelöscht)
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Hallo Forum,

möchte mich mal kurz vorstellen.
Habe mich im Forum angemeldet, weil meine EX-Kollegin und gute Freundin (wir sind kein Paar) schon seit mehreren Jahren
an einer Psychose erkrankt ist.

Wir versehen uns super. Eigentlich belastet lediglich die Tatsache, dass sie nicht viel über ihre Erkrankung spricht.
Dann ist sie mit einem Mal wie von der Bildfläche verschwunden und meldet sich nach vielen Wochen oder Monaten
zurück. Sie informiert mich immer erst hinterher, dass sie wieder in der Klinik war. Ich merke aber, dass sie nicht gerne
mehr darüber erzählt.

Alles was ich weiß ist, dass sich ihr Vater vor langer Zeit das Leben nahm.
Manchmal frage ich mich schon, wieviel ihr unsere Freundschaft bedeutet. Nicht, dass ich in ihrer "Psyche" rumgraben will,
aber so ein Kontaktabbruch macht mich doch immer wieder unruhig. Nur bei ihrem ersten Klinikaufenthalt wollte sie
Besuch von mir. Die anderen Male nicht.

Da sie aber immer wieder neu zu mir Kontakt aufnimmt, bin ich verunsichert. Ist es vielleicht besser,
wenn ich nicht so viel über ihre Erkrankung erfahre? Vielleicht will sie ja einfach nur vergessen und mich
nicht belasten. Wie seht ihr das?

liebe Grüße

white bird


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#2

RE: Freundschaft mit einer Erkrankten

in Treffpunkt für Angehörige 05.11.2015 16:57
von UgoAdmin | 2.881 Beiträge | 11729 Punkte
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Hallo,

anscheinend möchte deine Freundin während der Krankheitsschübe keinen Kontakt zu dir. Das kann mehrere Gründe haben. Vielleicht ist es ihr unangenehm oder sogar peinlich oder sie möchte sich in solchen Phasen von ihrer Umwelt abschirmen, um sich auf ihre Therapie zu konzentrieren. Im Krankenhaus ist sie Patientin, da hat sie vermutlich ein primäres Interesse an ihrer Rehabilitation. Vielleicht mag sie auch keine Krankenbesuche, weil sie sich in der Rolle der Kranken nicht wohlfühlt.

Dass sie wenig mit dir darüber redet, heißt nicht, dass ihr die Freundschaft nicht wichtig sei. Vielleicht ist ihr die Freundschaft ganz besonders wichtig und sie möchte nur nicht auf ihre Erkrankung reduziert werden. Das ist kein Mangel an Vertrauen, vielleicht hat sie einfach andere Prioritäten und möchte die Freundschaft nicht gefährden. Krankheiten und Diagnosen sind ja in einer freundschaftlichen Beziehung auch nicht unbedingt zentral.

Sprich doch mal mit ihr darüber und sag ihr, dass du wegen der Kontaktabbrüche sehr besorgt bist. Bestimmt kann sie dir die Situation plausibel erklären.

Grüße


Ugos Homepage: http://www.hummelreich.net
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zuletzt bearbeitet 05.11.2015 16:59 | nach oben springen

#3

RE: Freundschaft mit einer Erkrankten

in Treffpunkt für Angehörige 05.11.2015 17:31
von Hotte | 1.621 Beiträge | 4650 Punkte
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Hallo white bird,

meine Freunde kennen das von mir auch, dass ich mich phasenweise gar nicht melde und dann nach längerer Zeit wieder Kontakt aufnehme. Das steht bei mir nicht zwingend im Zusammenhang mit Klinikaufenthalten, aber oftmals ist für mich die Gesellschaft anderer Menschen sehr kraftraubend.
Nach einer akuten Psychose kommt die Scham darüber hinzu, die mich eine ganze Weile davon abhält, wieder Kontakt aufzunehmen. Besuch im Krankenhaus mag ich gar nicht haben, weil ich nicht möchte, dass man mich in einem derart geschwächten Zustand sieht. Zur Genesung brauche ich zudem viel Ruhe.
Bei denjenigen, die mir am nächsten stehen, melde ich mich idR als erstes zurück.

Ich finde das sehr interessant, jetzt einmal die andere Perspektive kennen zu lernen. Mich hat bisher noch niemand in dieser Weise darauf angesprochen. Von mir aus erzähle ich auch nicht gerne von meiner Erkrankung, aber Fragen beantworte ich meistens.


---
Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus! (G. Sielaff)
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#4

RE: Freundschaft mit einer Erkrankten

in Treffpunkt für Angehörige 05.11.2015 18:04
von white bird (gelöscht)
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Hallo Ugo,

danke für deine Antwort.
Ja, ich habe mir vorgenommen, wenn sie sich wieder meldet, darüber zu sprechen.
Z.Zt. ist sie wieder seit ca. 3 Monaten unerreichbar und als "nicht Verwandte" würde ich eh keine
Auskunft erhalten, in welcher Klinik sie steckt. Allerdings würde ich sie dann auch nicht besuchen, solange
sie sich nicht ausdrücklich Besuch wünscht.

Jedenfalls versuche ich mich auf ein offenes Gespräch mit ihr vorzubereiten und hoffe,
dass sie auch meine Verunsicherung und Sorge versteht.
Dennoch will ich ja nicht den Eindruck erwecken, sie solle sich regelmäßiger bei mir melden.


LG. White bird


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#5

RE: Freundschaft mit einer Erkrankten

in Treffpunkt für Angehörige 05.11.2015 18:21
von white bird (gelöscht)
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Hallo Hotte,

Auch an dich mein "Danke schön"

Das war auch mein Gedanke: Sie möchte nicht in einem derart geschwächten Zustand erlebt werden.
Genau deshalb habe ich bisher auch nicht viel nachgefragt. Außerdem: Wenn sie wieder Kontakt aufnimmt,
merkt man ihr keine Erkrankung an. Wir können über alles Mögliche quatschen, gehen essen oder spielen mal wieder zusammen
Gitarre. Mir bedeuten unsere Aktivitäten viel und ich bin dann einfach nur froh, dass es ihr wieder gut geht.

Vielleicht muss ich die Dinge einfach gelassener sehen. Immerhin bin ich ja eine Freundin und keine "Glucke".
Sie wird sich sicher wieder melden.

L.G. White bird


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#6

RE: Freundschaft mit einer Erkrankten

in Treffpunkt für Angehörige 05.11.2015 19:32
von Wolf (gelöscht)
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Hallo White Bird,

aus meiner bescheidenen Sicht gibt es da noch ein drittes Thema. Du kannst dir nicht vorstellen, wie grauenhaft die Erkrankung sein kann.
Man hat dann einfach nur mit sich selber zu tun. Psychosen beanspruchen das Gehirn so wesentlich, dass man nur noch Ruhe im Kopf braucht. Bei mir hat das ca. 3/4 Jahr gebraucht, bis ich wieder "sozialfähig" war.
Ich kann mir vorstellen, dass sie gar nicht anders kann, wie ich damals. Wenn das üerstanden ist, erinnert man sich natürlich an seine Freunde, stellt den Kontakt wieder her und freut sich, dass "alles beim alten" geblieben ist.
Ich kann auch gut verstehen, dass sie nicht darüber sprechen mag. Warum an die schwärzesten Tage im Leben erinnert werden? Das versucht man verständlicherweise gern zu verdrängen. Und du darfst nicht vergessen, das die Angst vor der Stigmatisierung Betroffenen die Kehle zuschnürt. Das ist nicht die Frage der Beziehung zu dir, sondern ein grundliegendes Problem für Erkrankte.
Gut, dass du ihr anbietest, mit ihr über die Probleme zu sprechen. Das bedeutet aber auf Grund der o.g. Schwierigkeiten sehr viel Engagement, Fingerspitzengefühl und wenig Rückschläge.
Ich wünsche dir und besonders ihr viel Erfolg. Denn letztlich brauchen Psychotiker auch jemanden, bei denen sie das Gefühl haben, sich öffnen zu können.

Herzlichen Gruß vom Wolf


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#7

RE: Freundschaft mit einer Erkrankten

in Treffpunkt für Angehörige 05.11.2015 21:52
von Molly | 2.886 Beiträge | 13622 Punkte
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@white bird:

Man hört so oft von Betroffenen, dass sie durch die Erkrankung immer mehr ihrer sozialen Kontakte verlieren. Wahrscheinlich hat sie davor Angst. Ich denke also schon, dass das der Grund für ihre Kontaktabbrüche ist. Versuche vielleicht, das zu akzeptieren. Ihr habt ja Eure Freundschaft immer noch, wenn sie wieder bereit ist Kontakt aufzunehmen.

LG,


Mein Wahlspruch: Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft!
1 Mitglied hat sich bedankt!
zuletzt bearbeitet 05.11.2015 21:52 | nach oben springen

#8

RE: Freundschaft mit einer Erkrankten

in Treffpunkt für Angehörige 05.11.2015 22:13
von white bird (gelöscht)
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Hallo Wolf,

stimmt, vermutlich kann ich mir nicht vorstellen, wie grauenhaft die Erkrankung sein kann.
Das einzige, was ich ahne ist, dass sie mich auch als Anlaufstelle braucht, um sich von ihren
Schwierigkeiten auch mal ablenken zu können.
Dennoch habe ich eben das Gefühl, es kann nicht immer ein Tabu-Thema zwischen uns bleiben.
Eben drum, weil ich nicht weiß, was ich auslösen könnte, wenn ich mit ihr rede, bin ich so vorsichtig.
Vielleicht liegt es an meiner Befürchtung, sie könnte ihrem Vater folgen und derartiges traue ich mir
nicht zu, in den Griff zu kriegen.
Also warte ich immer mehr ab, was von ihr kommt und das ist eben nicht viel.
Vielleicht ist es ihr ja einfach genug, dass ich da bin, wenn sie mich braucht.

L.G. White bird


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#9

RE: Freundschaft mit einer Erkrankten

in Treffpunkt für Angehörige 20.11.2015 11:04
von MrsBabylon (gelöscht)
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Hallo, white bird. Übrigens ein schöner Name, finde ich.
Ich kenne dieses verhalten auch von einem sehr guten Freund. Ich kenne ihn jetzt seit guten 15 Jahren und immer wieder ist er über Nacht spurlos verschwunden. Wochen, manchmal Monate später bekam/bekomme ich dann eine Nachricht von ihm oder er steht plötzlich vor meiner Tür. meistens tut er dann so, als sei gar nichts gewesen und ich bin total verwirrt.
Aber auch ich denke dann, wenn er immer wieder zurück kommt, kann er mich ja nicht so schlecht finden. wir haben auch sehr intensive und schöne Zeiten miteinander.
Erst vor kurzem hat er mir von seiner Diagnose erzählt, ich wusste also die ganze Zeit nicht, dass es sich dabei um eine Krankheit handelt. Ich dachte immer, er sei nur ein besonders schwieriger Typ mit diversen Problemen und "Macken"
Ich muss aber sagen, nachdem er mir erzählt hat, was in seinem Kopf abgeht, kann ich viele seiner Verhaltensweisen besser verstehen. Gleichzeitig erschreckt es mich aber auch. Und nun stecke ich in der Phase, in der ich ihm so gern helfen möchte und akzeptieren muss, dass das einzige was ich für ihn tun kann, is für ihn da zu sein und Verständnis zu haben. Sowas is ja auch nich immer leicht. aber ich weiß, wenn die Liebe zu der Person groß genug und echt is, dann schafft man das =)

In diesem Sinne, viel Kraft und Verständnis


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#10

RE: Freundschaft mit einer Erkrankten

in Treffpunkt für Angehörige 20.11.2015 12:30
von lutreola | 488 Beiträge | 2059 Punkte
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Hallo,
bei diesem Thema fühle ich mich auch direkt angesprochen.
Ich bin auch ein Mensch, der immer wieder für Wochen, manchmal Monate in der Versenkung verschwindet. Ich kann den vorangegangenen Beiträgen nur zustimmen.
Meine psychotischen Phasen sind furchtbar. Da sie auch mit starker Melancholie, Zweifeln und Depressionen einhergehen, schaffe ich es auch nicht, Kontakt mir meiner besten Freundin aufzunehmen. Ich leide da auch sehr drunter, glaube aber, dass in diesen Zeiten Gespräche mit mir sehr verwirrend, wenn nicht gar besorgniserregend und planlos wären. Fröhlich geht dann gar nicht, für ein bisschen Plaudern fehlt mir die Konzentration. Wahrscheinlich wäre ich nur kryptisch, sehr bedrückt und eventuell etwas konfus. So mag ich niemandem gegenübertreten, nicht einmal am Telefon.
Dazu gibt es auch oft Tage, an denen ich so reizoffen und nervös bin, dass ich nicht einmal die Stimme aus dem Telefonhörer ertragen würde.
Meine Freundin weiß und versteht diese Phasen inzwischen. Am Anfang, als sie sich meine Erkrankung noch nicht vorstellen konnte, war sie auch sehr irritiert. Zum Glück haben wir dann über mehrere Monate hinweg viel darüber gesprochen und ich hatte die Möglichkeit zu erklären. Darüber bin ich sehr froh, weil ich sehr darunter gelitten hätte, ihre Freundschaft zu verlieren.
Durch unsere Gespräche erst ist mir klargeworden, wieviele Sorgen sie sich in diesen Zeiten um mich macht.
Inzwischen haben wir einen Modus gefunden. Geht es mir wieder schlecht, wird sie von meiner Schwester informiert, die ihr dann auch wöchentlich einmal "Meldung" erstattet und ihr meinen Status quo durchgibt.
Dadurch bin ich der Sorge enthoben, mich melden zu müssen, auch wenn es mir zu schlecht dazu geht und sie kann sich entspannen und muß nicht mehr mit dem Schlimmsten rechnen. (Seitdem sie mitbekommen hat, dass ich einmal über Selbstmord nachgedacht habe, beunruhigt sie mein wochenlanges Schweigen sehr, was ich natürlich sehr lieb von ihr finde und zu schätzen weiß)
Geht es dann endlich wieder aufwärts und ich finde zu meiner alten Persönlichkeit zurück, dann melde ich mich sofort wieder persönlich bei ihr und wir sprechen über die vorangegangenen Wochen.
Was mich persönlich immer sehr betroffen macht, ist die Tatsache, dass ich dadurch eine sehr einseitige Freundin bin.
Mehrfach ging es meiner Freundin in meiner "Abwesenheit" wirklich nicht besonders gut, wovon ich erst nachher erfahren habe. Natürlich würde ich gerne in allen Lebenslagen da sein für sie und auch in ihren Kriesenzeiten für sie da sein können. Das belastet mich schon sehr.
Na, von daher denke ich auch, dass du deine Freundin auf die Problematik ansprechen solltest, die dir Kopfzerbrechen bereitet.

Oftmals haben gerade schizophrene Menschen, bedingt durch die langen Krankheitszeiten und die Stigmatisierung nach einigen Jahren nur noch sehr wenige Freunde. Da es sich bei euch beiden sowieso um eine schöne, bestimmt sehr wichtige Freundschaft handelt, sollte man alles tun, damit diese nicht leidet.

Liebe Grüße dir

Lutreola


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#11

RE: Freundschaft mit einer Erkrankten

in Treffpunkt für Angehörige 20.11.2015 15:25
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Hallo MrsBabylon,

Danke für´s Kompliment. Den" white bird " können wir gerade in den jetzigen Tagen gebrauchen..
Auch mich verbinden ca. 15 Jahre Freundschaft mit meiner Freundin.

Noch ist sie nicht wieder aufgetaucht. Ich kann mein Leben allerdings nicht nur mit warten verbringen.
Ich versuche mich in Verständnis und werde berichten, wenn sich weiteres tut.

Bis dann!

White bird


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#12

RE: Freundschaft mit einer Erkrankten

in Treffpunkt für Angehörige 20.11.2015 15:29
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Hi, lutreola,

ich bedanke mich ganz dolle für die Schilderung aus deiner Sicht.
Heute feiere ich allerdings einen eigenen wichtigen Tag und kann deshalb vielleicht erst später auf dich antworten.

Bis bald, hoffe ich...

White bird


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