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#1

Besorgte Mutter

in Treffpunkt für Angehörige 21.09.2015 13:48
von Emely (gelöscht)
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Hallo ich hab folgendes Problem, mein Sohn ist Schizophren er ist 16
sein Arzt sagte das er in eine geschlossene Einrichtung muss ,habe nun alles in die wege geleitet, das Problem isz das er einige Drogen genommen hat und dadurch die Schizophrenie ausgelöst wurde.
Er war längere Zeit in eine Psychiatrie und danach noch zwei Monate in eine Einrichtung für Drogen Probleme, er war jetzt ein paar Monate zuhause,nun ist er wieder rückfällig geworden.

Weiß jemand von euch wo es geschlossene Einrichtungen gibt mit solch einer Vorgeschichte??

Was ich noch erwähnen muss ist das mir das Jugendamt andauernd sagt es gäbe keine Einrichtung für meinen Sohn. Oder sie sagen es würde nicht so schnell gehen einen Platz zu finden.

Bin für jede Antwort dankbar.


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#2

RE: Besorgte Mutter

in Treffpunkt für Angehörige 21.09.2015 14:01
von eartha | 63 Beiträge | 182 Punkte
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Wenn Dein Sohn akut in der Psychose ist, nimmt ihn jede Psychiatrie sofort auf. Er kann auch in eine Tagesklinik gehen. Am besten geht Ihr zusammen zum Neurologen und besorgt eine Überweisung.
Weiß nicht, was sich das Jugendamt denkt.
Alles Gute.


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#3

RE: Besorgte Mutter

in Treffpunkt für Angehörige 21.09.2015 14:20
von Emely (gelöscht)
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Wir hatten letzte Woche ein Termin da wurde mir dann gesagt ich soll auf das Familliengericht und den Antrag im Eilverfahren stellen,
Mein Sohn ist vor ca14 Tage ins Heim weil ich ihm wieder Hauserrest gegeben habe da er bekifft nach Hause gekommen ist, das war der 4 Vorfall in 4Wochen und jedesmal habe ich alle informiert (Arzt,Jugendamt,Drogen verein).Da wurde immer nur gut zu geredet,ich kenne mein Sohn und wusste das bringt überhaupt nichts!

Jetzt meinte der Arzt dann auch das er nicht auf freiwilliger Basis in eine Therapie geht sollte ich diesen weg gehen.

Mir wurde gesagt das wenn ich ihn einliefere und er nicht bleiben will.das sie ihn wieder gehen lassen müssen!

Er ist im Heim nicht gut aufgehoben er kommt und geht wann er will und hat zu uns den Kontakt abgebrochen, das weiß der Arzt auch.

Mein Sohn geht freiwillig nicht in die Psychiatrie,darum muss ich hoffen das bis zum gerichtstermin nichts passiert .

Bin jeden Minute voller Angst das was schlimmes passiert.


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#4

RE: Besorgte Mutter

in Treffpunkt für Angehörige 21.09.2015 14:29
von Serendipity | 277 Beiträge | 777 Punkte
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Hallo Emely!

Das Problem bei Patienten mit Doppeldiagnose (Komorbidität) ist, daß Psychiatrien auf die Behandlung von psychiatrischen Erkrankungen spezialisiert sind (in deinem Fall Schizophrenie) und Einrichtungen zur Suchtbehandlung eben auf die Sucht.

Ich habe etwas gegoogelt und die Einrichtung Faßbacher Hof gefunden, die auf beides eingeht. Es handelt sich dabei um eine stationäre Suchtbehandlung, die auch die anderen psychiatrischen Erkrankungen berücksichtigt. Vielleicht kann man dir dort sagen, wo es in deiner Nähe eine ähnliche Einrichtung gibt und wie man sich dafür anmeldet.

http://www.fassbacher-hof.de/

Alles Liebe dir,
Serendipity

P.S. Buchtip für die Behandlung von Doppeldiagnosen: Franz Moggi und Ruth Donati "Psychische Störungen und Sucht: Doppeldiagnosen"


zuletzt bearbeitet 21.09.2015 14:30 | nach oben springen

#5

RE: Besorgte Mutter

in Treffpunkt für Angehörige 21.09.2015 15:26
von UgoAdmin | 2.906 Beiträge | 11857 Punkte
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Eigentlich verfügt jede größere psychiatrische Klinik über Suchtstationen, in denen auch Doppeldiagnosen behandelt werden. Suchterkrankungen kommen bei der Schizophrenie-Erkrankung sehr häufig vor, diese Komorbiditäten wurden sogar wissenschaftlich nachgewiesen.

Eine normale psychiatrische Klinik ist also ausreichend, man kann dort sowohl die Psychose als auch die Sucht behandeln. Meistens hängt beides miteinander zusammen.

Grüße,
admin


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#6

RE: Besorgte Mutter

in Treffpunkt für Angehörige 21.09.2015 17:38
von slowmoh | 10 Beiträge | 107 Punkte
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hallo emely, willkommen in unserer runde :)

ich habe das selbe problem wie dein sohn. wie bereits gesagt kann er in jeder größeren stadt auf eine suchtstation gehen und dort entgiften, daran angeschlossen habe ich immernoch eine tagesklinik, die sich dann um die psychische komponente gekümmert hat in form von psychoedukation, ergotherapie und so. die suchterkrankung und die schizophrenie bedingen sich gegenseitig, es ist ein wechselspiel. konsumiert man, wird man psychotisch, wenns einem psychisch nicht gut geht, konsumiert man. in dem krankenhaus wo ich ne zeitlang regelmäßig war gabs sogar speziell die therapie "psychose und sucht".

als erstes ist es wichtig die sucht anzupacken, damit die baustelle schonmal geschlossen ist, er stabiler wird und die therapien wegen der schizophrenie auch erfolg haben.

bei mir hat es sehr lange gedauert, ich musste "mehrere runde drehen" wie man so schön sagt, damit ich das alles kapiere.

wichtig in der jetzigen situation ist es auch, dass du dich ebenfalls um dich kümmerst, damit du nicht "vor die hunde gehst", bei den anonymen alkoholikern würden sie sagen, dass du deinen sohn "loslassen" sollst, damit du selbst keinen schaden bekommst. natürlich ist das sehr schwer und leichter gesagt, als getan beim eigenen kind, aber auf lange sicht gesehen ist das der richtige weg. mir hats geholfen.

halt auf jeden fall den kopf oben und sehr gut ist, dass du dich hier angemeldet hast und erzählst, damit du hilfe und unterstützung bekommen kannst und nicht alles in dich reinfressen brauchst.

alles liebe für dich!


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#7

RE: Besorgte Mutter

in Treffpunkt für Angehörige 21.09.2015 17:53
von Emely (gelöscht)
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Danke!
Es ist das Problem das er nicht auf Entzug will!
Und sich auch nicht mehr helfen lassen will.

Darum der Gerichtliche Weg, er ist einfach total von der Realität abgedriftet.

Das Jugendamt macht mir auch Probleme und fragt mich heute tatsächlich wieso ich den gerichtlichen weg gehe, bin am Ende :( , fühle mich unverstanden vom Jugendamt.Morgen habe ich wieder ein Termin beim Jugendamt danach werde ich gleich In die Psychiatrie gehen und fragen wie es jetzt weiter geht, würde ihn am liebsten gleich auf die geschlossene Einrichtung in der Psychiatrie rein tun,doch das Problem ist,sie lassen ihn gehen wenn er nicht bleiben will. Und er will nicht!
Der Arzt hätte ihn doch eigentlich gleich nach dem Gespräch in die Psychiatrie tun sollen! Doch ich war nach diesem Gespräch mit hundert Gedanken im Kopf beschäftigt.


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#8

RE: Besorgte Mutter

in Treffpunkt für Angehörige 21.09.2015 18:12
von slowmoh | 10 Beiträge | 107 Punkte
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das ist auch ne echt beschissene situation für dich (aber auch für dein sohn, obwohl er das selbst vielleicht nicht so merkt). ich will dir mal von meinen erfahrungen erzählen:

mit dem richterlichen beschluss wirst du ihn vielleicht dazu bringen, zu entgiften und seine positivsymptome werden abnehmen bis verschwinden, aber er muss auch selbst verstehen, dass er mit drogen ein problem hat, sie für seine schizophrenie ein auslöser sind. wenn er dies nicht tut, wird er wieder rückfällig und damit psychotisch. ihm muss der zusammenhang klar gemacht werden zwischen psychose und sucht. und um dies zu begreifen braucht es wie in meinem fall manchmal mehrere anläufe.

was gut sein könnte ist folgender weg: krankenhaus (entgiftung) - tagesklinik (arbeit mit der psychose) und danach eine langzeittherapie irgendwo anders (spezialisierung auf doppeldiagnose)


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#9

RE: Besorgte Mutter

in Treffpunkt für Angehörige 21.09.2015 18:29
von Emely (gelöscht)
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Er war 3 1/2Monate In der Psychiatrie um erstmal die entgiftung und die Schizophrenie zu behandeln,es wurde erstmal schlimmer mit den Stimmen so das er von der Anfangsdosis 100mg Seroquel immer gesteigert wurde bis jetzt nimmt er seid Dezember 600mg am Tag, danach bekam er noch ein Antidepressiva das wurde aber dann abgesetzt weil es nicht die Wirkung hatte wie man es sich vorstellt(sagte der arzt von der9wöchigen Entzugsklinik Nähe Heilbronn).

Die Situation ist sehr schlimm,da er wirklich vor dem Arzt sagte,er würde nirgendwo hin gehen,wir sollten es versuchen dann werden wir sehen was passiert.


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#10

RE: Besorgte Mutter

in Treffpunkt für Angehörige 21.09.2015 20:58
von whity (gelöscht)
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Hallo,

das Problem habe ich momentan leider auch mit meiner Frau. Klar, bei deinem Sohn ist es noch was Anderes, weil er minderjährig ist. Umd meine Frau weiß auch, dass sie sich in der Klinik behandeln lassen muss (und ist nicht drogenabhängig), aber ihre Stimmen und ihr Wahn lassen das nicht zu. Sie hält es nie lange in der Klinik aus und läuft dann weg, so dass sie mehrere Tage vermisst ist und draußen rum läuft. Dann mache ich mir natürlich auch Sorgen. Auch wenn sie nicht mehr minderjährig ist.

Das Problem ist allerdings das selbe wie bei deinem Sohn. Sie ist freiwillig in der Klinik und nicht akut selbst- oder fremdgefährdend. Deshalb wird sie weder zwangseingewiesen, noch gesucht von der Polizei wenn sie wegläuft (auch wenn sie 800 km weit weg von zu Hause ist und nichts dabei hat, außer ihre Jacke).

Klar, bei deinem Sohn komm noch die Sucht-Problematik hinzu. Aber so lange er nicht zwangseingewiesen wird, darf er in die Klinik kommen oder gehen wie er möchte. Und das wird er nicht, so lange er nicht eigen- oder fremdgefährdend ist. Deshalb wird wohl auf die Entscheidung vom Gericht gewartet. Die können ihn als unzurechnungsfähig per gerichtlichem Beschluss einweisen lassen. Funktioniert glaube ich auch nur, weil er minderjährig bist und du als seine Mutter das veranlassen kannst. Irgendwie könnte ich das wohl auch veranlassen. Aber ich glaube, das ist schwieriger, weil das von etlichen Ärzten und Richtern geprüft werden würde.

Du hast wohl leider keine andere Wahl als abzuwarten, bis er per Gerichtsbeschluss eingewiesen wird. Traurig aber wahr. Aber immerhin besteht eine gute Hoffnung, dass es bald dazu kommt. Und zählen Drogen nicht auch als Eigengefährdung? Wahrscheinlich wird es deshalb geprüft und gerichtlich festgelegt.

Warum das Jugendamt es nicht versteht, weiß ich nicht. Allerdings haben die ja auch viele Fälle und sicher haben sie nicht jeden Fall aktuell auf dem Schirm.^^ Es sind auch nur Menschen, die für deinen Sohn das Beste wollen. Leider mussten wir auch die Erfahrung machen, dass psychiatrische Hilfen nicht weit ausgebaut sind und auch nicht in allen Gebieten gleich gut. Wir wurden ziemlich allein gelassen mit allem und außer Klinik scheint es auch keine geeignete Behandlungsform für meine Frau zu geben. Ganz schön ätzend wenn man so hilflos ist und nichts tun kann.

Ich wünsche dir und deinem Sohn alles Gute. Eigentlich kann es ja nur besser werden. Pass auf dich auf und bewahre deine Stärke, wenn schon dein Sohn nicht mehr klar sieht....

LG Whity


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#11

RE: Besorgte Mutter

in Treffpunkt für Angehörige 22.09.2015 08:10
von Emely (gelöscht)
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Oh mein Gott,das ist alles andere als leicht für dich!
Ja da hast du recht sobald eine Person über18 ist wird das Verfahren um einiges schwerer.
Ich habe letztes Jahr schon den gleichen Antrag gestellt doch da war mein Sohn vor Gericht einsichtig und sagte er bleibt freiwillig in der Psychiatrie, so wurde das Verfahren eingestellt.

Ich weiß das es nicht mehr lange gut geht,,das Problem ist das er im Moment eher das Drogen Problem im Vordergrund steht,und er sagte wenn er kifft das er dann entspannter ist.
Ich hoffe einfach das diesmal das Gericht genügend Gründe hat!
Es hört sich bestimmt schlimm an aber einen anderen weg gibt es leider nicht mehr.

Ich bedanke mich für eure antworten,hier fühle ich mich verstanden und gibt mir ein bisschen Hoffnung.

Ich wünsche euch einen schönen Tag.


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#12

RE: Besorgte Mutter

in Treffpunkt für Angehörige 23.09.2015 21:17
von Hasenzähnchen86 (gelöscht)
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Liebe Emely,

eines noch von mir: Mein Bruder war in dem gleichen Alter, in dem er erstmals eine Psychose hatte. Wir haben 10 Jahre dafür gekämpft, bis er sich hat behandeln lassen. Er hat nur, weil er selbst sehr tief gefallen ist, Hilfe gesucht. Was uns von Beginn an gefehlt hat, war der Zusammenhalt der Familie und professionelle Hilfe von außen, sonst wäre er wahrscheinlich schneller zur Einsicht gekommen. Hole dir Angehörige ins Boot. Steh das nicht alleine durch. Suche dir professionelle Hilfe von Menschen, die sich ausschließlich mit Psychose befassen. Klar ist er von Drogen abhängig und das ist ein zusätzliches Problem. Aber die Psychose veranlasst ihn momentan in allem und jedem eine Bedrohung zu sehen. Wir haben sehr viele Therapieversuche gestartet und erst diejenigen, die sich nur mit Psychose befassten, waren erfolgreich. Deshalb wirklich mein Rat: Gehe nicht zu Allgemeinpsychologen, die haben selten Ahnung von Psychosen. Suche Spezialisten, es gibt dafür Zentren. Hole dir mehrere Meinungen ein, die erste ist nicht die beste!
Ich spreche aus 10jähriger Erfahrung und unzähligen Besuchen in vielen verschiedenen Psychiatrien. Wir hätten uns viel Leid ersparen können, hätten wir schon früher eine gute Beratung bekommen. Aber auch mein Rat ist kein Patentrezept.
Auf jeden Fall wünsche ich dir eine baldige positive Veränderung und ganz viel Rückhalt von allen Seiten! Du wirst es schaffen und dein Sohn auch, wenn du immer wieder kämpfst. Egal, wie hart der Weg ist, es lohnt sich, denn ich habe meinen Bruder endlich wieder und dafür hat sich der Stress gelohnt.


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#13

RE: Besorgte Mutter

in Treffpunkt für Angehörige 23.09.2015 22:17
von comfortzone | 394 Beiträge | 533 Punkte
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Mit Drogen kann ich nicht viel Anfangen und habe keine Erfahrung. Ist bestimmt nicht leicht.
Was die Psychose angeht. Bei mir soll sie in der Jugend ausgebrochen sein und eine Behandlung habe ich erst weitaus später angefangen.
Kann zwar nicht sagen, was wäre wenn ich früher in Behandlung gewesen wäre, aber es ist sicherlich gut zügig zu reagieren, wenn das im Raum steht. Von daher kann ich dir nur empfehlen am Ball zu bleiben, zumal du selber ansonsten immer weiter belastet wirst. Die Ausgangssituation ist so schon mehr als schlecht.


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#14

RE: Besorgte Mutter

in Treffpunkt für Angehörige 25.09.2015 18:08
von whity (gelöscht)
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Hallo Emely,

ich wollte mal fragen, ob es etwas Neues gibt von deinem Sohn.

Leider werden Psychosen oft durch Drogen ausgelöst, anders herum nehmen aber auch einige Betroffene Drogen, um die Symptome besser aushalten zu können... Irgendwie ein Kreislauf. Eigentlich haben aber die meisten Kliniken Entzugsstationen... Ist halt nur schwierig, wenn dein Sohn nicht mitwirken möchte. Unter Zwang erreicht man schwer etwas. Für Angehörige ist das natürlich heftig und schwer nachvollziehbar. Denn man macht sich ja Sorgen...

Alles Gute!


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#15

RE: Besorgte Mutter

in Treffpunkt für Angehörige 27.09.2015 20:22
von Emely (gelöscht)
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Hallo,

Es gibt Neuigkeiten vom Gericht haben den Termin kommenden Freitag :(
Es gab noch ein Gespräch beim Jugendamt da die aber noch immer sagten es gäbe keine Einrichtung für so ein Fall habe ich ein Sozialpädagogen von der Psychiatrie angerufen und er hat dem Jugendamt dann erstmal ein Gespräch gehabt, zum Glück ich wusste nicht mehr weiter.
Mein Sohn hat sich gemeldet aber nur noch um Sachen zu holen die er noch brauchte.
Er sieht schlecht aus und er meinte noch das er jetzt weiß das er in ein geschlossene Einrichtung muss . Sobald ich aber versuche ihn davon zu überzeugen das es jetzt der falsche weg ist blockt er ab oder antwortet nicht.

Ich hoffe das es bei Gericht gut läuft ,auch wenn ich ihm diesen weg gerne erspart hätte.


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