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#61

RE: Wie geht es nach dem Klinikaufenthalt weiter?

in Treffpunkt für Angehörige 18.08.2015 10:33
von Wolf (gelöscht)
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Hallo Mona,

vielleicht ein kleiner Lichtblick, dass dein Sohn wenigstes Betreung hat.
Übrigens war ich damals auch der Meinung, mein Telefon wird abgehört. Auch diese panischen Ängste sind mir bekannt. Bei mir haben aber die Neuroleptika angeschlagen, so dass ich heute ein fast unberschwertes Leben führen kann. Ich will um nichts in der Welt das noch einmal durchleben müssen. Denn das war die Hölle.
Das dein Sohn nicht glaubt schizophen zu sein, ist normal, denn das fühlt sich alles so realistisch an.
Ich selbst nehme Amisulprid. Das dämpft die Ängste ab. Andere Neuroleptika haben bei mir nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Vielleicht spichst du mal mit mit seinem Psychiater. Ich gebe sonst keine medikamentösen Ratschläge, aber dein Sohn hat offensichtlich die gleichen Symptome wie ich damals.

Herzlichen Gruß vom Wolf


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#62

RE: Wie geht es nach dem Klinikaufenthalt weiter?

in Treffpunkt für Angehörige 06.09.2015 20:48
von Mona | 89 Beiträge | 157 Punkte
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Mal wieder ein kleiner Zwischenbericht. Tut mir wirklich leid dass ich hier kaum mehr anwesend bin und auch weitestgehend nicht bei den Anderen lese oder kommentiere, ich bin momentan arg unter Druck und stehe mit einem Bein in der Psychatrie (ich versuch es so lang es geht hinaus zu zögern auch wenn ich weiß dass das falsch ist).

Meinem Sohn geht es nicht wirklich gut, die paranoiden Ängste werden immer schlimmer. Er meint wir würden ausspioniert, er hätte Viren auf seinem PC, Handy und Laptop obwohl er ständig nach Viren scannt. Außerdem meinte er er habe aus seinem neuen Laptop ein Flüstern gehört.

Ich fürchte, du hast recht, Wolf. Er ist wohl medikamentös nicht richtig eingestellt. Leider will die Psychaterin an der Medikation nichts ändern. Ich habe ihm geraten, sich an die Institutsambulanz zu wenden und sich von dort aus medizinisch behandeln zu lassen. Hat er ja zwischen seinen letzten beiden Klinikaufenthalten auch gemacht, die haben seine Rezepte ausgestellt etc.

Die Damen vom Psychosozialen Dienst kommen einmal pro Woche, was halt wirklich nur ein Tröpfchen auf dem heißen Stein ist. Sie meinen wir sollen geduldig sein, aber das Problem ist halt dass ich wirklich ziemlich am Ende bin und mein Sohn eigentlich dringendst von daheim weg gehört. Das hört sich jetzt so schlimm an, ich will ihn nicht loswerden, ich liebe ihn ja, aber ich bin selbst krank und es wird immer nur schlimmer statt besser.

Nun ja... ich weiß aktuell nicht was ich machen soll. Eigentlich sollte ich stationär gehen, aber ich will das nicht. Wer soll sich um meinen Sohn kümmern? Meine Eltern sind alt und packen das nicht mehr mit ihm.


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#63

RE: Wie geht es nach dem Klinikaufenthalt weiter?

in Treffpunkt für Angehörige 06.09.2015 21:00
von Molly | 2.587 Beiträge | 11766 Punkte
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Und was wäre, wenn ihr Beide in die Klinik gehen würdet?


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#64

RE: Wie geht es nach dem Klinikaufenthalt weiter?

in Treffpunkt für Angehörige 06.09.2015 21:04
von Mona | 89 Beiträge | 157 Punkte
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Keine Ahnung ob das gehen würde... ich werde morgen auf jeden Fall einen Termin bei der Ambulanz machen und mit denen mal reden, was man tun kann.


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#65

RE: Wie geht es nach dem Klinikaufenthalt weiter?

in Treffpunkt für Angehörige 06.09.2015 21:06
von Molly | 2.587 Beiträge | 11766 Punkte
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Ja, tu das! Sag denen, was Sache ist. Dann bekommt ihr bestimmt einen Platz.


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#66

RE: Wie geht es nach dem Klinikaufenthalt weiter?

in Treffpunkt für Angehörige 07.09.2015 17:43
von Mona | 89 Beiträge | 157 Punkte
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Ich war heute bei der Ambulanz, kam auch sofort dran und kann bereits am nächste Woche Dienstag in die Tagesklinik. Die Ärztin hat gemeint mein Sohn solle sich wieder stationär aufnehmen lassen, seine psychose würde ja nicht besser, so wie ich das beschreibe.

Habe mit Sohn gesprochen, er ist auch halb überzeugt, wieder in die Klinik zu gehen. Dort war er ja letztes Jahr schon mal, ist nur 15 Minuten mit dem Auto von daheim entfernt und er fand es dort auch ganz gut.

Ich bin heilfroh dass das alles so super geklappt hat, und dass ich so schnell einen Platz in der Tagesklinik bekommen habe ist wirklich ungewöhnlich. Liegt vermutlich daran, dass in Hessen heute die Schule wieder angefangen hat.


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#67

RE: Wie geht es nach dem Klinikaufenthalt weiter?

in Treffpunkt für Angehörige 07.09.2015 17:50
von Wolf (gelöscht)
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Das klingt doch gut, Mona!

Ich hoffe, du kannst in der Tagesklinik lernen, besser mit dir klar zu kommen. Und deinem Sohn muss wirklich geholfen werden, damit er wieder positiv denken kann.

Herzlichen Gruß vom Wolf


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#68

RE: Wie geht es nach dem Klinikaufenthalt weiter?

in Treffpunkt für Angehörige 09.09.2015 08:57
von Mona | 89 Beiträge | 157 Punkte
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Ging jetzt alles ganz schnell. Sohn ist soeben richtung Klinik aufgebrochen, sie nehmen ihn stationär als Notfall auf. Wir sind dann tatsächlich beide in der gleichen Klinik, wobei ich ja nur tagsüber dort bin.

Ich bin sehr erleichtert dass er sich nun doch zu diesem Schritt entschlossen hat. Mittlerweile bin ich auch nicht mehr ganz davon überzeugt, dass er Schizophrenie hat. Die Ärzte sind ja auch geteilter Meinung. Es gibt ja auch sowas wie eine paranoide Persönlichkeitsstörung. Aber eigentlich ist es ja gar nicht so wichtig wie seine Diagnose nun genau heißt, Hauptsache man kann ihm helfen.

Wenn es ihm besser geht und er irgendwann mal auf eigenen Füßen steht wird es bestimmt auch mir besser gehen. Ich habe halt leider diese depressive Grundstimmung und bin nicht sehr belastbar, und mein Körper reagiert immens auf Stress und Druck. Von daher ist es jetzt echt super, dass das so schnell mit der Klinik klappt für uns beide.

Viele liebe Grüße an Euch alle
Mona


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#69

RE: Wie geht es nach dem Klinikaufenthalt weiter?

in Treffpunkt für Angehörige 09.09.2015 19:14
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Liebe Mona,

Viele liebe Gruesse zurueck. Ein bischen mentaler Beistand kann ja in einer solchen bewegten Zeit nicht schaden. Sende Euch Beiden einen ganzen Sack voll guter Gedanken und Wuensche. Ja es ist nicht immer leicht mit allem klar zu kommen, alles auf sich einwirken lassen zu muessen. Ich finde es aber top, dass ihr Euch so schnell in gute Haende gegeben habt. Jetzt wollen wir an einen guten und positiven Verlauf in alle Richtungen hoffen. Vielleicht hilft es Dir zu wissen, dass auch ich nach dem ersten akuten Schub die Tuere der Klinik noch dreimal in die Hand nehmen musste. Es ist nicht immer ganz einfach den richtigen Hebel, die richtige Gesamtkonstellation zu finden. Diese Mist kann und ist in der Regel erstmal ziemlich hartnaeckig. Und ist in diesem Alter und dem Krankenhintergrund bestimmt fuer Euch Beide auch nicht ganz einfach zu haendeln. Das eine odere andere hast Du dazu ja auch schon geschrieben. Also nur den Mut nicht verlieren, es gibt nur einen Weg und der geht hoffentlich in einer gemeinsamen Kraftanstrengung bald wieder nach vorne.

Tanke wieder Kraft, damit auch Du wieder auf die Beine kommst. Meine guten Wuensche sind auf jeden Fall bei Dir und Deinem Sohn. Druecke Euch ganz fest die Daumen !!!

Ganz liebe Gruesse
und ein paar Bluemchen fuer Dich

Jela


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#70

RE: Wie geht es nach dem Klinikaufenthalt weiter?

in Treffpunkt für Angehörige 09.09.2015 19:39
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Hallo Mona,

das ist doch gut. Da freue ich mich für euch.
Vielleicht versuchst du in der Tagesklinik, etwas Abstand zu deinem Sohn zu gewinnen. Er ist erstmal versorgt und das sollte dier vielleicht Zeit geben, dich auf dich selbst zu besinnen.

Ich meine, du kannst deinem Sohn nur helfen, wenn du selbst stabil bist. Daher ist vielleicht Abstand ganz wichtig. Aber das weist du ja selbst.

Aus meiner Sicht hast du in den letzten Tagen sehr viel geschafft. Du kannst kämpfen und kommst ans Ziel! Für mich ist Tagesklinik immer ein Ort der Erholung gewesen. Da kann man runterkommen von dem Stress, aber auch schauen, was man selbst für großartige Stärken hat.
Es ist ebenso, dass man seine Stärken nicht mehr sehen kann, oder man ihnen nicht mehr vertraut. Da ist eine neue Sichtweise nötig. Und du siehst den Vergleich mit anderen Menschen. Für mich ist das sicher, das du diesen "Test" überduchschnittlich abschliest. Aber ich denke, es fällt dir schwer, das für dich selbst anzunehmen.

Herzlichen Gruß vom Wolf


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#71

RE: Wie geht es nach dem Klinikaufenthalt weiter?

in Treffpunkt für Angehörige 09.09.2015 20:16
von Mona | 89 Beiträge | 157 Punkte
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Ihr seid so lieb - DANKE!

Ich merke jetzt schon dass mir der Abstand zu meinem Sohn gut tut. Ich fühle mich momentan regelrecht befreit... er hat ja so geklammert dass ich kaum zum Luft holen kam. Er kann nix dafür, und ich liebe ihn über alles, aber ich weiß dass er in guten Händen ist, und für mich ist eine Pause sehr wichtig.

Mein Sohn hat jetzt schon 2 x angerufen, er beschwert sich dass die Pflege so wenig Zeit für ihn hat. Er ist irritiert weil er ständig Deja Vu's hat und Leute an 2 Orten gleichzeitig sieht... ich hoffe es ist einfach nur die Anspannung. Er hat jetzt Angst dass er Hallus hat, aber das glaub ich nicht.

Na mal schauen wie es ihm morgen geht.


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#72

RE: Wie geht es nach dem Klinikaufenthalt weiter?

in Treffpunkt für Angehörige 10.09.2015 15:00
von Mona | 89 Beiträge | 157 Punkte
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Eben rief die Klinik an, ich darf nun doch nicht kommen, der Chefarzt möchte nicht, dass mein Sohn und ich parallel in der Klinik sind. Jetzt ist mein Sohn so sauer und enttäuscht dass er abbrechen will.

Mir fehlen gerade die Worte...


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#73

RE: Wie geht es nach dem Klinikaufenthalt weiter?

in Treffpunkt für Angehörige 10.09.2015 17:22
von Sidney (gelöscht)
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Also, ich sehe das so: Du brauchst dringend Erholung und nach eigener Beschreibung klammert dein Sohn sehr.
Die Frage, wer sich nun um ihn kümmert, ist geklärt. In der Klinik ist er versorgt und sicher.
Ich habe noch nicht so viel von dir gelesen, denke aber, dass deinem Sohn im jetzigen Zustand nicht bewusst ist, dass auch du
gesunden willst und musst.
Wie soll das gehen, wenn er wieder anfängt, zu klammern? Er kann sich nicht stets auf etwas stützten, nämlich dich, wenn die Stütze
selbst unstabil ist.
Vermutlich ist auch dies der Gedanke vom Chefarzt, denn (auch wenn es hart klingt) es ändert sich ja nichts, wenn sich alte Muster wiederholen.
Leider kann ich dir nicht mehr zur Aufmunterung schreiben, außer dass er so eher die Chance wahrnehmen kann, sich wieder auf eigene
Füße zu stellen .

Ich wünsche euch dennoch beiden baldige Gesundung.

LG. Sidney


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#74

RE: Wie geht es nach dem Klinikaufenthalt weiter?

in Treffpunkt für Angehörige 10.09.2015 17:57
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Liebe Sydney, du hast natürlich völlig recht, und auch der Chefarzt, der sowohl mich als auch meinen Sohn schon von früheren Aufenthalten kennt, hat natürlich recht. Ich hatte aber diesbezüglich extra nochmal nachgefragt, und die Oberärztin hat der Assistenzärztin mit der ich gesprochen hatte versichert dass es KEIN Problem sei, da der Sohn ja stationär und ich tagesklinisch aufgenommen würde.

Mein Sohn klammert sehr, und mir fällt es schwer, ihn loszulassen, weil ich ihn ja quasi wegschubsen müsste. Es fehlt bei ihm gänzlich die Einsicht, dass auch ich krank bin, und dass er eine ursächliche Rolle daran trägt. Ich war vorhin bei meiner Hausärztin, die mich eindringlich gebeten hat, auf Abstand zu meinem Sohn zu gehen. Sollte der seinen Aufenthalt in der Klinik vorzeitig abbrechen sollte ich mich stationär aufnehmen lassen. Ich solle ihm klar machen, dass ich nicht mehr kann und diese Distanz zwischen mir und ihm wichtig für meinen Genesungsprozess ist. Es geht mir sehr schlecht, ich kann nicht schlafen, nur noch mit Schlaftabletten, habe rund um die Uhr Schmerzen oder Missempfindungen, und das Gedankenkarussell kreist und kreist und treibt mich immer mehr in die Depression. Das kann so einfach nicht weiter gehen... ich weiß momentan nur nicht woher ich die Kraft nehmen soll, mich meinem Sohn entgegen zu stemmen. Meine Mutter hat vorhin mit ihm telefoniert und er war, wie üblich, völlig uneinsichtig.


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#75

RE: Wie geht es nach dem Klinikaufenthalt weiter?

in Treffpunkt für Angehörige 10.09.2015 19:55
von Wolf (gelöscht)
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Hallo Mona,

ich als Aussenstehender meine auch, dass es so besser ist. Erstmal mußt du den Druck loswerden, unter dem du stehst. Sonst hat die Tagesklinik für dich auch keinen Sinn.
Und ja, dein Sohn muss sich endlich dem Leben stellen. Nur ist das bei Jugendlichen wie deinem Sohn so, dass man gerne die eigene Sichtweise in den Vordergrund stellt. Da vergisst man schnell, dass Mütter auch ihre eigenen Probleme haben. Es ist ja so angenehm, im Hotel Mama zu wohnen.
Später mag dein Sohn, mit etwas mehr eigener Lebenserfahrung sehen können, dass Egozentrik nicht gut ist. Das wird noch etwas dauern, bis er das versteht. Aber du bist halt gefordert, das er lernt sich "abzunabeln". Daher ist alles gut, was du tust, damit er endlich selbständig wird. Keine Krankheit ist so groß, das sie die nötige Eigenständigkeit verbaut. Daher ist dein Dingen auf Auszug deines Sohnes für seine eigene Entwicklung so wichtig.

Herzlichen Gruß vom Wolf


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