Einloggen
Zurück Vorwärts
Aktualisieren Drucken
Neuer TAB


Zum Seitenanfang Schritt hoch Schritt runter Zum Seitenende

#1

Ein Dilemma

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 27.05.2015 16:40
von Fiene (gelöscht)
avatar
X

Auszeichnungen


des Mitglieds Fiene
Gold
Gold
Silber
Silber
Bronze
Bronze
Medaille
Medaille
Pokal
Pokal

Bester User-Support
Bester User-Support
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Goldene Feder
Goldene Feder
Simple Award Plugin • © 2013 Miranus GmbH

Hallo, liebe Foris

Meiner Tochter geht es zwar vergleichsweise recht gut, nachdem sie ja schon über 4 Monate in der Klinik ist,
aber es geht mir auch drum, daß ich oft gerne mehr Informationen durch Ärzte hätte.

Wenn sie akut ist, gibt sie keine Einwilligung, daß ihre Eltern durch Arzte aufgeklärt werden, geht es ihr besser, ist sie einfach
erleichtert, daß wir ihr das Leben angenehmer machen, ist dann wieder ein gangbarer Weg gefunden, fühlt sie sich irgendwann so stark,
daß sie auf Medikamente verzichten will.

Im Moment empfinde ich es als eine Art von Teufelskreis.
Gerne würden wir von ihr eine Patientenverfügung erhalten. Nur sind wir keine Eltern, die Zwang ausüben.

Dies ist eigentlich nur die Einleitung zum Problem.
Heute erzählte mir meine Tochter von wieder 2 neuen Medikamenten, die sie bekommt.

MIt Abilify kam sie früher recht gut klar. Nun spricht sie davon, daß ein neuer Wirkstoff drin sein soll, den sie nicht
verträgt.

Weiss jemand von euch etwas davon?
Wenn dem so ist - ich bin nun mal kein permanent gutgläubiger Mensch mehr- muss ich auch befürchten, daß eben
auch Versuche mit neuen Medikamenten, bzw. Verbesserungsversuchen gemacht wurden.

Bin dankbar für hilfreiche Antworten

LG. Fiene


nach oben springen

#2

RE: Ein Dilemma

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 27.05.2015 16:54
von snuggles (gelöscht)
avatar
X

Auszeichnungen


des Mitglieds snuggles
Gold
Gold
Silber
Silber
Bronze
Bronze
Medaille
Medaille
Pokal
Pokal

Bester User-Support
Bester User-Support
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Goldene Feder
Goldene Feder
Simple Award Plugin • © 2013 Miranus GmbH

Hallo,

Abilify ist immer Aripiprazol, einen anderen Wirkstoff gibt es in diesem Fall nicht. Auch wenn es ein Generikum wäre, dann wäre der Wirkstoff identisch, da sind dann höchstens andere Trägerstoffe enthalten. Vielleicht hat deine Tochter da etwas durcheinander bekommen oder dir versehentlich ein anderes Medikament genannt. Kann natürlich trotzdem sein, dass sie Abilify nicht verträgt, auch wenn es früher gut vertragen wurde.

Zugang zu deiner Tochter hast du eigentlich nur, solange sie gesundheitlich stabil ist und zu diesem Zeitpunkt solltest du auch über eine Patientenverfügung nachdenken. Aktuell besteht ja wohl auch Anlass dazu, damit sie sich in Zukunft gegen Zwangsbehandlung schützen kann. Manche Dinge müssen einfach getan werden und da kann man ruhig etwas Druck ausüben. Im akuten Zustand kann sie vermutlich keine Patientenverfügung aufsetzen, weil dann ihre Geschäftsfähigkeit in Frage gestellt wird.

MfG


nach oben springen

#3

RE: Ein Dilemma

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 27.05.2015 17:33
von Fiene (gelöscht)
avatar
X

Auszeichnungen


des Mitglieds Fiene
Gold
Gold
Silber
Silber
Bronze
Bronze
Medaille
Medaille
Pokal
Pokal

Bester User-Support
Bester User-Support
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Goldene Feder
Goldene Feder
Simple Award Plugin • © 2013 Miranus GmbH

Hi Snuggles,

oh ja, ich bin mir auch oft nicht mehr sicher, was meine Tochter realistischerweise wahrnimmt,
was auch bedeutet, daß unsere "Mutter - Kind Beziehung" nicht so läuft, wie man es sich wünscht.
Dennoch, ich denke über deine Worte nach.

Vielen Dank

Fiene


nach oben springen

#4

RE: Ein Dilemma

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 27.05.2015 18:07
von Wolf (gelöscht)
avatar
X

Auszeichnungen


des Mitglieds Wolf
Gold
Gold
Silber
Silber
Bronze
Bronze
Medaille
Medaille
Pokal
Pokal

Bester User-Support
Bester User-Support
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Goldene Feder
Goldene Feder
Simple Award Plugin • © 2013 Miranus GmbH

Hallo Fine,

da bekommst du natürlich nicht mal Auskunft, solange deine Tochter keine Patientenverfügung abgibt. Dabei geht es doch gar nicht darum Zwang auszuüben, sondern um das Auskunpftsrecht. In Patientenverfügungen kann man sehr genau festlegen, welche unterschiedliche Rechte und Pflichten entstehen. Das ist deiner Tochter sicher nicht bekannt.

Zum absetzen der Medikamente möchte ich sagen, dass das meistens nicht geschieht, weil man sich stark fühlt, sondern viel mehr, weil sich die Erkrankung nicht als solche anfühlt. Es kommt einem sehr real vor und man sieht selbst gar keinen Grund mehr, die Medikamente zu nehmen.

Ich denke nicht, dass Ablify verändert wurde. Wenn soetwas geschieht, sieht das Phramaunternehmen sofort zu, das anzugeben. Denn nur dann können sie sich wieder ihre Rechte auf das veränderte Medikament wahrnehmen. Und genau das ist die Absicht, wieder ein neues Patent zu bekommen, um gleichmäßige geschützte Einnahmen zu sichern. Zweitens ist jede Veränderung der Gesundheitsbehörden anzuzeigen, um eine neue Zulassung zu bekommen. Ich denke, das hintergeht kein Pharmaunternehmen, denn es könnte die Sperrung des Unternehmens am Weltmarkt und somit das plötzliche Ende ihrer Einnahmen zur Folge haben. So dumm sind die dann doch nicht, ihr fettes Leben zu gefährden ;-)

Gruß vom Wolf


nach oben springen


Google Translator

Besucher
2 Mitglieder und 26 Gäste sind Online:
Cristina, Serendipity

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Nikami
Besucherzähler
Heute waren 26 Gäste und 2 Mitglieder, gestern 1695 Gäste und 65 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 3628 Themen und 69784 Beiträge.

Heute waren 2 Mitglieder Online:
Agi007, Cristina
Besucherrekord: 150 Benutzer (17.05.2014 08:28).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen