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#46

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 23.03.2018 13:06
von Jenie | 1.702 Beiträge | 13089 Punkte
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Ok da hast du oder ihr schon einen längeren Leidensweg hinter Euch. Mein Sohn ist letztes Jahr in den Sommerferien erkrankt und bekomme seit Anfang Oktober 2017 Medikamente. Also bisher zum Glück noch eine sehr kurze Zeit.

Allergien und Unverträglichkeiten lieben näher an Umwelterkrankungen dran als man meint. Aber das mit dem alleine dastehen kenn ich auch. Vor allem ist die Doc suche für welche die nicht nur stramm der Schulmedizin mit Pillis verschreiben folgen hier recht schwer. Das war früher im Süden einfacher, da ist alternative Medizin weiter verbreiteter gewesen. Die Familie meines Männes ist da auch noch vom schlag - kenn ich nicht das gab es doch früher nicht dann gibt es dass auch nicht...

Wir fahren seit drei Jahren folgende Ernährung aufgrund dessen das wir Atopiker sind eh schon:

Bei Broten nehmen wir die Mischbrote mit hohem Roggenanteil oder Dinkel usw. Ein bisschen Weizen durchs Brot haben wir noch aber dafür Volles Korn und meist Bio Qualität. Das geht bisher ganz gut. Die jüngste bekam nun drei Jahre komplett Glutenfrei da sie den Darm entzündet hatte auf Weizen und seit einigen Tagen bekommt sie nun nach und nach Dinkel und Roggenbrote und wenn es klappt behalten wir das dann so bei für alle. Wir hatten damals auch Glutenfrei 6 Wochen lang für alle hier ausprobiert und merkten das es unseren Blähbäuchen sehr gut tat.

Casein das halten wir so das wir die allgemein besseren Käsen für Allergiker nehmen wir Gouda - Brie und weitere Sorten die leichter Verdaulich sind. Sahne und Joghurt geht auch wird ja meist auch besser vertragen und die Milch haben wir gegen Hafermilch ersetzt, die obendrein so oder so noch sehr gute Mineralstoffe mit bringt.

Saure Äpfel nehmen wir gar nicht sondern nur die süßen wie red Delizius ZB. Mandarinen Orangen und weiteres Obst nur von Demeter oder Biohof das bekommen wir inzwischen von Biohofladen in der Nähe geliefert und klappt da Motte es verträgt.

Zuckerfrei ganz und gar. Den haben wir gegen Honig ausgetauscht und da kaufen wir welche die nicht industriell aufgezuckert sind.

Wir sind fast alle Blutgruppe 0 und haben unsere Wurzeln väterlicher Seits in den Dolomiten Italien liegen. die Allgemeine Mittelmeerkost ist für die meisten Europäer am besten verträglich uns so auch für uns. Würzen sparsam wie die Italiener und einige Magenbasische Gewürzmischungen tun uns besser. Fleisch da essen wir wenig aber Rind und bio - Fisch wie gesagt Bioladen

Ganz ohne Fleisch nein, da es meine Eltern bei uns so gemacht hatten und trotz damals Reformhaus Tofu Soja und Veggie Pillen meinen sie heute es wäre besser ein bisschen aber wenn dann gutes rein Bio.

Das war auch der Rat einer Ärztin in einer Anthroposophischen Klinik in der ich als Kind war und auch hier in der Herdecker wo ich mir Rat holte wegen der jüngsten.

Entgiften einmal im Jahr mindestens sollte man so oder so. und dann den Darm mit Probiotika weiter wieder aufbauen wie Symbiolact das machen wir schon das dritte Jahr jetzt und das hilft auch sehr.

Seicht Monchichi erkrankt ist haben wir nun eben noch Fisch und vor allem die Mikronährstoffe aufgestockt das hatten wir zuvor noch nicht.
Oder wenn dann nur bei Sportevents für einige Wochen. Eisen führen wir auch während des Entgiftens im Frühjahr für einige Wochen hinzu.

Grüße Jenie


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#47

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 11.05.2018 10:36
von Melanie1991 | 3 Beiträge | 13 Punkte
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Hallo ihr Lieben,

Bei meiner Mama steht die Diagnose Schizophrenie erst seit einer Woche. Bei ihr ist es scheinbar erst im höherem Alter (51 J.) ausgebeochen.
Jetzt hab ich natürlich auch tausend Fragen im Kopf.
Sowas wie, wird sie wenn der Schub vorbei ist, wieder wie die Alte oder kann ich das vergessen?
Meine Mama hat unter anderem eine leichte Behinderung, sie ist auf dem Entwichklungsstand eines punktierendem Kindes. Es ist so also schon schwer möglich, dass sie für sich alleine sorgt. Darum hat sich immer mein Papa gekümmert. Jedoch ist der alkoholkrank. Zu ihm kann ich sie ja wohl schlecht zurück lassen, wenn sie aus der psychiatrischen entlassen wird. Aber gibt es denn sowas wie betreutes Wohnen oder so? Und wer finanziert sowas? Und ist es nicht auch blöd, sie aus ihrem gewohnten Umfeld raus zureißen?

Ich hab noch so um die tausend andere Fragen, bezüglich Betreuungsverfügung und der richtige Umgang mit ihren Ängsten etc. Aber das sollte erstmal reichen.

Ich bedanke mich schon mal.


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#48

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 11.05.2018 11:55
von UgoAdmin | 2.915 Beiträge | 11920 Punkte
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Hallo @Melanie1991 ,

willkommen im Forum, dein Benutzerkonto wurde soeben vollständig freigeschaltet. Ab sofort kannst du alle Funktionen des Forums nutzen, dazu gehören die nichtöffentlichen Bereiche, die Galerie, der Chat und der Talkbereich. Du hast außerdem Zugriff auf dein persönliches Benutzermenü, dort kannst du Änderungen an deinem Profil vornehmen und dein Postfach verwalten. Bei Fragen und technischen Problemen kannst du dich jederzeit an die Moderation wenden.

Viele Grüße und einen guten Austausch,
ugo


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#49

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 11.05.2018 12:26
von WHOAMI | 172 Beiträge | 801 Punkte
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Hallo herzlich willkommen Melanie1991, cool das du dich hier registriert hast , wünsche dir viel Spaß auf der Seite hier.


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#50

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 11.05.2018 12:52
von Maja | 2.612 Beiträge | 11068 Punkte
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Herzlich Willkommen in unserem feinem Forum, @Melanie1991 !

Ja,es gibt Betreutes Wohnen. Frage doch in der Klinik beim Sozialdienst, was es so alles in der Umgebung gibt. Kannst dich auch an den Sozial-PsychiatrischenDienst,SpD ,wenden .
Bin selbst Betroffene,aber es gibt hier sehrsehr engagierte Angehörige, die dir sicherlich mit Rat weiter helfen.

Lieber Gruß
Maja

-


Egal,wie oft ich am Boden liege,ich muss immer einmal mehr aufstehen.
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#51

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 11.05.2018 13:56
von erdbeere | 6.322 Beiträge | 22008 Punkte
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hallo @Melanie1991

auch von mir ein liebes willkommen hier bei uns im forum,
ich wünsche dir einen guten austausch...

liebe grüße
erdbeere


Du bist der Mensch, der mich zum Lachen bringt
und der, der mit mir weint
auch manchmal knallhart ehrlich ist,
es aber niemals böse meint.
Du bist der Mensch der mir verzeiht
und keinen einzigen Tag mit mir bereut
und sich immer mit mir freut.

(Jonathan Zelter "Ein Teil von meinem Herzen")
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#52

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 11.05.2018 15:20
von Sirod | 190 Beiträge | 1533 Punkte
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Hallo Melli!

Oh je, da hast du ja viel Verantwortung jetzt. Ich würde mich an deiner Stelle an den Sozialdienst der Klinik wenden, die sind dazu da die Anschlußversorgung zu organisieren. Ob deine Mutter wieder nach Hause kann, hängt davon ab in welchem Stadium der Alkoholkrankheit sich dein Vater befindet und wie ihr Gesundheitszustand bei der Entlassung ist. Da kannst du auch mit den behandelnden Ärzten drüber sprechen, was für deine Mutter am besten ist.

Mein Mann ist auch alkoholkrank (mittlerweile trocken) und er war damals sehr überfordert, als ich krank war. Ich war froh ins Krankenhaus zu kommen, wo ich versorgt wurde und mich um nichts kümmern mußte. Vorstellen könnte ich mir in eurem Fall auch eine Kurzzeitpflege zum Übergang, bis deine Mutter wieder belastbar ist. Meine Mutter hat mit 81 Jahren eine organisch bedingte Psychose bekommen und kann mit Hilfe des Pflegedienstes wieder ein normales Leben zu Hause führen und meinen Vater unterstützen. Vielleicht ist ein Pflegegrad im Falle deiner Eltern auch hilfreich. Das kann in der Klinik im Schnellverfahren beantragt werden.

Gut wäre, wenn deine Eltern eine Vorsorgevollmacht aufsetzen könnten, dann könntest du ohne bürokratischen Aufwand gleich als Betreuer einspringen und z. B. mit der Pflegekasse in Kontakt treten. Da kann der Sozialdienst im Krankenhaus auch bei helfen. Gegebenenfalls kannst du auch Kontakt zum sozialpsychiatrischen Dienst eurer Stadt herstellen, um dich beraten zu lassen.

Ich wünsche dir viel Kraft!
Sirod


Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”, aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

*Charlie Chaplin*
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#53

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 12.07.2018 21:30
von BrokenHeart | 10 Beiträge | 40 Punkte
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Hallo,

Mein Sohn - 21 Jahre - hat Ende 2016 die Diagnose paranoide Schizophrenie bekommen. In der Zwischenzeit ist noch die Diagnose manische Depression hinzugekommen. Außerdem gibt es noch eine nicht ganz gesicherte Diagnose auf starke Persönlichkeitsstörung, die aber auch eine multiple Persönlichkeitsstörung sein kann (da sind sich die Ärzte einfach nicht sicher).

Anfang 2017 war mein Nachwuchs dann mit einem mal der Meinung, das seine Medikamente nur alles schlimmer machen würden und setzte alles ab. Irgendwie ging es ihm kurzzeitig auch ganz gut - aber vielleicht haben die anderen Probleme das irgendwie überdeckt, die es im letzten Jahr gab (mein Vater wurde zum Pflegefall und verstarb dann, anschließend verstarb meine Mutter - für meinen Sohn waren das wirklich geliebte Großeltern). Anfang dieses Jahres ging es ihm dann zunehmend wieder schlechter, so das er freiwillig in eine Tagesklinik ging.

Jetzt wird versucht, die richtigen Medikamente zu finden. Leider gibt es da erhebliche Nebenwirkungen, die schon einmal eine vollkommene Umstellung erforderten (und die Beipackzettel der neuen Medikamente lesen sich auch nicht besser). Die neue Ärztin hat ihm nun gesagt, wie weit die Dosierung hoch gesetzt werden soll und nun bekommt er wieder Angst. Er schläft jetzt schon sehr viel - ist eigentlich immer müde - und keine Ahnung wie das weiter gehen soll.

Das war es erst mal zur Vorstellung. Bei Fragen - einfach her damit.



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#54

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 15.07.2018 17:25
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Hallo zusammen,

meine/unsere 22-jährige Tochter wurde vergangenen Mittwoch zwangsweise eingewiesen. Volles Programm, lehrbuchmäßig. Wahnvorstellungen, Verschwörungstheorien, Verwirrtheit ..... Vorläufige Diagnose lautet: Schizophrenie, welche Art konnte man noch nicht sagen. Fakt ist, dass unser Kind seit Beginn der Schulzeit, also mit 7 Jahren, immer mal wieder Probleme hatte. Angefangen von Bettnässen, Klauen etc. pp., so dass wir versuchten, uns Hilfe zu holen, indem wir im Kindesalter schon bei verschiedenen Psychologen und anderen Einrichtungen (SPZ) mit ihr waren. Festgestellt wurde, dass sie sehr intelligent ist und an ADHS leidet/litt. Verschiedene Gruppentherapien wurden gemacht, die jedoch nix brachten. Nie hätte ich gedacht, dass das der Anfang von einer später auftretenden Schizophrenie sein könnte :-(. Ich bin hier, weil diese Diagnose meine Welt aus den Fugen geraten ließ. Ich/wir haben sie seit stationärer Aufnahme täglich besucht und ich komm nicht klar damit, sie so zu sehen. Ich kann nicht glauben, dass es jemals wieder besser wird. Tja ...deshalb bin ich hier. Ich hoffe einfach darauf, mich hier mit Angehörigen austauschen zu können, die diesen Weg schon eine Weile gegangen sind.


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#55

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 15.07.2018 17:36
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Hallo @Kolibri!

Ich bin zwar keine Angehörige, möchte Dir aber trotzdem Hoffnung machen. Manchmal helfen die Medikamente ja tatsächlich, den Betroffenen ein wenigstens halbwegs normales Leben zu ermöglichen. Bis diese richtig wirken kann es aber ein paar Wochen dauern und teilweise muss man auch mehrere ausprobieren. Es bedarf also eines langen Atems und vor allem muss man dabei auch Rücksicht auf die Befindlichkeiten deiner Tochter nehmen, denn die Nebenwirkungen sind oft unerträglich. Habt Geduld!

LG,
Molly


LG,
Molly

Mein Wahlspruch: Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft!
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#56

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 15.07.2018 22:56
von Jenie | 1.702 Beiträge | 13089 Punkte
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Hallo Kolibri

Wie schön du hast den Namen gewählt interessant ich habe den Vogel in meinem Bild. Herzlich willkommen hier an Board und ja ich bin auch Angehörige. Mein Sohn bekam letzten Sommer eine Psychose und er hatte als KInd auch ADHS.
Hat deine Tochter früher Medikamente dafür bekommen? Ritalin oder ähnliches?

Darf ich fragen was passierte als sie ausbrach? Hatte sie Stress oder durch anderes?
Ich persönlich habs ja inwischen hinter mir und weis noch sehr gut wie blöd sich das anfühlte im letzten Jahr. Möchte dir Mut machen es kommen wieder bessere Zeiten ja. Sobald sie ein Medikament finden was ihren Wahn stoppen kann dann wird es auch wieder.

Grüsse Jenie


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#57

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 15.07.2018 23:12
von rose | 914 Beiträge | 2829 Punkte
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Verstehe ich die Frage richtig mit dem ADHS und dem Ritalin, das ja Dopamin fördern soll (wovon bei ADHS ein Mangel vorliegen soll)? Dass Schizophrenie auch durch ADHS-medikamentöse Behandlung im Jugendalter später ausgelöst werden könnte?


Es gibt keine Probleme, sondern nur zu einfache, vereinfachende Lösungen, die wir für problematisch halten.
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#58

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 16.07.2018 06:59
von Woody | 141 Beiträge | 654 Punkte
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Interessante Fragestellung, @rose - ich habe mal google scholar dazu bemüht und werde im Medikamentenforum dazu was schreiben.
@Kolibri: Im Moment stürmt viel Neues auf Dich ein. Lass Dich also von dieser Frage nicht zu sehr beunruhigen. Gäbe es deutliche Hinweisenauf einen solchen Zusammenhang, stünde das ja allein schon aus Haftungsgründen im Beipackzettel.
Es schadet aber sicher nichts, die behandelnden Ärzte auf einen möglichen Zusammenhang hinzuweisen - die haben das ja studiert und sollten darüber Bescheid wissen.
LG
Woody


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#59

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 16.07.2018 07:13
von Kolibri | 21 Beiträge | 131 Punkte
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Wir haben damals zwar ein Medikament verschrieben bekommen, ich meine, es war Medikinet. Allerdings hat unsere Tochter dieses Medikament lediglich eine Woche genommen. Die Nebenwirkungen waren einfach zu krass. Müdigkeit, sie stand völlig neben sich, war ein komplett apathisches Kind. Sie wollte es selber nicht mehr und wir haben es abgesetzt nach Rücksprache mit der Ärztin. Unsere Tochter war - wie gesagt - bei verschiedenen Psychologen im Laufe ihrer Kindheit in Behandlung. Die letzte Psychologin, bei der sie war, war dann plötzlich selbst psychisch erkrankt, wie uns mitgeteilt wurde.


... doch am Ende musst du dein eigener Held sein ...
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#60

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 16.07.2018 07:22
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Als es ausbrach ... was ist da passiert, gute Frage. Wirre Gedanken hatte sie schon die letzten Wochen. Aber sie war eigentlich zwischendrin immer noch normal. Am Montag, als es "ausbrach" hatte sie gerade eine neue Arbeit angefangen im Pflegebereich. Sie ist eigentlich gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte - wie ich. Nachdem man ihr dort alles gezeigt hatte, was wohl ziemlich viel war, ist sie dann gegen Mittag gegangen und kam nicht wieder zurück zur Arbeit. Wie das alles herging, haben wir erst im Nachgang von ihrem Chef erfahren. Ein Pfleger hatte unserer Tochter nämlich eine Heimbewohnerin vorgestellt und gesagt, die Dame sei dement, woraufhin unsere Tochter meinte, die Dame sei keinesfalls dement, sie würde das sofort sehen und sie könne ihr auch helfen. Der Pfleger meinte dann, sie solle sich doch zur Heimleitung begeben, damit der Chef mit ihr sprechen könne. Ich meine, irgendwas da hat sie überfordert und das Fass zum Überlaufen gebracht. Seitdem war sie "draußen" unterwegs. Ich muss dazu sagen, dass unsere Tochter seit sie 18 Jahre alt ist, in einem eigenen Haushalt 3 km von uns weg lebt. Es gab im Teenageralter viele Probleme und ein gemeinsames Wohnen war einfach nicht mehr möglich :-(. Aber wir hatten an und für sich immer engen Kontakt, außer, wenn sie mal wieder "schräg drauf" war, so wie wir es damals nannten. Da waren wir mal wieder Scheiße und wären nie für sie da und hätten früher alles falsch gemacht. Aber nach diesen Ausbrüchen war auch immer wieder gut.

Im Moment befindet sie sich ja in einem Zustand, wo alles was sie sagt, völlig irre klingt. Wie lange kann denn dieser Zustand anhalten? Ohne Medikamente kann das wohl dauerhaft sein? Oder? Wie habt ihr das die erste Zeit geschafft? Ich bin momentan nicht in der Verfassung, meine Arbeit ordentlich zu machen, denke ich. Im Kopf ist nur noch Watte.


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