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#16

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 03.06.2015 17:28
von Mona | 89 Beiträge | 159 Punkte
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Dankeschön. Das, was du geschrieben hast, dass es die ganze Familie belastet weil sich alles um deinen Sohn dreht... das ist hier ganz genauso. Ich frage mich ob sich das wohl jemals ändern wird.

Das Schlimmste ist, daneben stehen zu müssen und nicht helfen zu können. Ich sehe in die verzweifelten Augen meines Kindes und ich weiß, dass er in dem Augenblick ganz mutterseelenallein sein muss mit all seiner Angst. Das tut mächtig weh.


1 Mitglied findet das Top!
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#17

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 03.06.2015 17:32
von Hilflos (gelöscht)
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da fühle ich voll mit geht mir immer genauso


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#18

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 03.06.2015 17:39
von Fiene (gelöscht)
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Hallo Berta,

ja , es ist schade, wenn ein Mensch keine Aufgabe hat. Dennoch muss ja ein gewisser Leidensdruck entstehen, um sich mal
"selbst in den Hintern zu treten".

Auch bei mir steht dieses Thema an. Immer überlegen, ob man zu viel oder zu wenig tut.

Wenn du etwas von mir gelesen hast, weisst du auch, daß wir unserer Tochter eine Wohnung finanzieren,
die sie allerdings mit eigener Tatkraft gefunden hat.

Es ist schon wichtig, einen erkrankten Menschen so normal, wie möglich leben zu lassen.

Ich finde es gut, daß dir sein Studium egal ist. Dennoch, achte jetzt mal in erster Linie auf dich!.

LG. Fiene


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#19

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 03.06.2015 18:19
von Fiene (gelöscht)
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auch von mir noch mal ein

Hallo Mona!

Bei mir hat es auch lange gedauert, verstandesgemäss bereit zu sein, los zu lassen.
Könntest du was mit der Formulierung "in Liebe loslassen" anfangen?
Ich meine damit: Liebe ist ein hoher Wert. Gibt es nur Liebe, dann kann man sie vielleicht auch irgendwann nicht mehr erkennen?

Wenn es mit der Mutter- Liebe dennoch zur Krankheit kam, finde ich es fatal, Liebe oder Mutterliebe in Frage zu stellen.
Dann muss doch derjenige, der aus der Bahn geworfen wurde, selbst die eigene Mitte ausloten.

Prinzipiell geben Mütter/Väter ihr Bestes (Ausnahmen bestätigen die Regel).

LG. Fiene


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#20

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 03.06.2015 20:57
von Schneepferdchen (gelöscht)
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Verfuscht finde ich auch unangemessen. Wie wäre es denn mit "in einer anderen Bahn verlaufend". Aber dann denke ich wieder, so manches Leben läuft in anderen Bahnen ab.
Ich weiß es nicht. Meistens denke ich mittlerweile "es ist wie es ist". Ich konzentriere mich jetzt eh darauf eine solide Grundlage für die Zukunft zu schaffen. Das ist mir persönlich im Moment das Wichtigste :-)

LG
Schneepferdchen


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#21

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 09.07.2015 19:52
von Blackswan282 (gelöscht)
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Hallo,
mein Name ist Tanja, bin 33 und Mutter von 3 Kindern und komme aus Kerpen bei Köln.

Leider musste ich meinen Verlobten am Dienstag Früh einweisen lassen... :(

Würde mich über Austausch freuen, werde auch noch ein eigenes Thema eröffnen.

LG


1 Mitglied hat sich bedankt!
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#22

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 09.07.2015 20:21
von Fiene (gelöscht)
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Hallo Tanja

herzlich wilkommen im Forum.
Der Schritt hier ins Forum ist sicherlich ein guter Entschluss.
Nach einiger Zeit spürt man die erleichternde Wirkung von Hilfe und Unterstützung.

Einen lieben Gruß von

Fiene


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#23

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 09.07.2015 22:03
von Blackswan282 (gelöscht)
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Danke....

Ich hoffe dass er sich nicht in einen Hass zu mir reinsteigert, mir verzeihen kann und mich wieder normal lieben wird...

LG


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#24

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 24.07.2015 11:34
von Sidney (gelöscht)
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Hallo noch mal,

ich habe mich wohl an falscher Stelle vorgestellt.

Deshalb noch einmal: Ich bin Mutter einer 25 Jahre jungen Tochter, die seit 2010 an Schizophrenie erkrankt
ist und nun den 4. Klinikaufenthalt hat.

Wahrscheinlich wird sie nächste Woche entlassen, denn es geht ihr wieder gut.
Vielleicht kann ich ja in diesem Forum etwas über den Umgang mit der Krankheit lernen,
obwohl ich schon einiges drüber weiß.

LG. Sidney


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#25

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 21.09.2015 21:46
von Amy998 (gelöscht)
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Na dan trag ich mich hier auch mal noch nachträglich ein :)
Mein Freund leidet an DIS (dissoziative Identitätsstörung). Ich bin hier im Forum gelandet, weil die Psychologen keine Zeit hatten bisher mit mir zu reden und weil ich dachte, dass er an Schizophrenie leidet, weil sich die beiden Krankheiten auf den ersten Blick für jemanden, der sich nicht gut auskennt, doch recht ähnlich sind.
Ich weiß inzwischen seit 7 Jahren Bescheid, setze mich aber jetzt erst damit auseinander, weil es bis vor 2 Monaten auch so gut funktioniert hat.


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#26

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 20.11.2015 12:02
von MrsBabylon (gelöscht)
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Hallo Welt.
Ich hab mich neu angemeldet, weil ich nach Austausch und Erfahrungen anderer suche, betroffene wie Angehörige.

Seit etwa 15 Jahren bin ich mit jemandem befreundet, der sich schon immer mehr oder weniger merkwürdig verhalten hat. Natürlich habe ich mir immer wieder Gedanken gemacht, warum er diese Dinge tut oder jene sagt. warum er so ist, wie er eben ist. Da er aber nie viel über sich geredet hat, blieb es größtenteils bei Spekulationen und eigenem - teilweise recht wildem - Kombinieren.

Vor kurzem gab es einen Zwischenfall, bei dem bzw aufgrund dessen er mir dann von seiner Diagnose erzählte.
Auf einmal passte alles zusammen. Ich habe ihm immer wieder viele Fragen gestellt. Nicht selten wurde es ihm zu anstrengend und wir mussten unterbrechen, aber er war bereit mir nach und nach zu erklären, was in seinem Kopf passiert.

Ich habe in der letzten Zeit viel über Psychosen, Schizophrenie und schizoide Persönlichkeitsstörungen gelesen. Aber trotzdem fehlt mir der Austausch, der nicht auf sachlichen Informationen basiert. Vielmehr würden mich Variationen und Phasen der psychosen interessieren. Ich weiß, das kann alles sehr individuell sein. Wie erlebt ein betroffener diese Schübe von Anfang bis Ende, wie ein Angehöriger?

Ich neige dazu viele Fragen zu stellen, weil ich gern verstehenm möchte. Ich freue mich also auf einen regen Austausch.

Neugierige Grüße
Mrs Babylon


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#27

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 07.04.2016 12:57
von Insight (gelöscht)
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Hallo ihr Lieben,

auch ich suche Austausch mit Personen, die eventuell schon Erfahrungen mit der Materie haben.

Ich weiß garnicht recht wo ich anfangen soll; da mich das Thema sehr beschäftigt habe ich so viel im Kopf und doch fehlen mir die Worte um mich auszudrücken...

Es geht um meine Mutter und ich "vermute", dass sie seit vielen Jahren an einer Art Psychose leiden könnte. Diagnostiziert ist nichts bei ihr, da sie selbst immer wieder ausdrücklich betont, dass sie nicht "verrückt" oder "bekloppt". Obwohl mich dieses Thema schon seit einigen Jahren begleitet, beschäftigt und natürlich auch sehr mitnimmt, habe ich mich bisher nicht eingehend mit der Thematik befasst. Ich hatte meine "eigenen Baustellen" die ich angehen musste.

Kurz warum ich glaube, dass sie unter einer Psychose leiden könnte:

- sie denkt in ihrem Haus werden Sachen beschädigt oder kaputtgemacht, es werden Sachen versteckt, es werden ihr Pfennige in die Tasche gesteckt, es sitzt jemand auf dem Dachboden
- trotz mehrfachen Austauschs der Schlüssel ist sie fest davon überzeugt, dass jemand in ihrer Wohnung ist (z.B. soll auch einmal die Toilettenschüssel ausgetauscht worden sein)
- sie hat auch schonmal den Verdacht gehabt, die Nachbarn würden sie mit giftigen Gasen vergiften wollen
etc.

Alles Weitere würde den Rahmen sprengen.

Ich selbst bin Ende 20 und erlebe meine Mutter in diesem Zustand seit der Trennung von meinem Vater; schon davor war das Zusammenleben mit ihr nicht einfach (ca. ab meiner Pubertät), aber die Trennung hat schlussendlich m.E. eine Art Überlastpsychose bei ihr ausgelöst.

Warum ich nun hier Rat bei Euch suche? Mich belastet ihr Verhalten zusehends, sie hat auch mit ihrer eigenen Familie Probleme (Krankheiten, Streit) welche sie auf mich projeziert, ich habe Sorge wie es werden wird wenn sie bald in Rente geht und bin selbst gesundheitlich angeschlagen und merke körperliche Sympthome auf die doch recht stressigen Treffen mit ihr - mir gelingt die Abgrenzung nicht so recht.

In erster Linie wäre es mir also wichtig zu erfahren, wie ihr mit Euren Angehörigen umgeht? Derzeit habe ich das dringende Bedürfnis mich von ihr zu distanzieren, während ich aber in dem Wissen bin, dass sie eigentlich nur noch mich hat. Sie arbeitet und bekommt ihr Leben soweit auf die Reihe, ist in ihrem Umfeld nicht beliebt aber fällt auch nicht großartig auf...nur schleicht sich mir immer der Gedanke ein, dass es ihr doch besser gehen könnte wenn sie z.B. medikamentös eingestellt wäre. Sie leidet ja auch, denn ihre Wahnvorstellungen sind für sie ja real. Das tut mir unendlich leid.

Mittlerweile ist es nun so, dass sie aufgrund Streitereien und Distanzierung von ihrer Familie einen länger andauernden Schub hat (so kommt es mir vor); Sie hat mir 2x Nachts SMS geschrieben, dass sie wüsste, ich würde auf ihrem Dachboden sitzen, ich solle sofort runter- oder herkommen, etc. Das ist bisher noch nie passiert und bereitet mir große Sorge.

Wenn wir uns Treffen projeziert sie teilweise ihre Ängste (sie hatte schon immer starke Angst um mich und war deshalb vor 20 Jahren auch in Therapie) auf mich. Ständige Fragen, dessen Beantwortung sie mir eh nicht glaubt oder zufriedenstellt sind die Folge...mich belastet das, ich kann und will das nicht mehr!!

Falls mir also jemand behilflich sein könnte, mir Tipps zum Umgang mit meiner Mutter oder wie es mir eventuell doch noch gelingen könnte, sie irgendwie zur Einsicht zu bewegen wäre ich unendlich dankbar!!



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#28

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 23.04.2016 18:36
von Brosi (gelöscht)
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Hallo @Insight ,


Herzlich Willkommen im Forum.

Dein Post ist jetzt auch schon einige Tage alt. Ich beneide dich nicht um deine Situation. Fern Diagnosen kann dir hier niemand stellen. Doch ich sehe, dass es dir nicht gut geht in der Situation in der du dich befindest. Es gibt leider keine Bedienungsanleitung, wie man mit den Betroffenen oder eventuell Betroffenen umgeht. Gibt es so viele Menschen auf Erden und auch wenn wir nach dem gleichen Bauplan konstruiert worden sind, sind wir dennoch alle einzigartig und verschieden. Ich kann dich gut verstehen, dass du alles daransetzen willst, deiner Mutter zu helfen.
Doch zur Einsicht, kann man niemanden zwingen, bewegen. Die Einsicht muss von ganz alleine kommen.

Da es einen Schub-Förmig Verlauf hat, gibt es Zeit-Inseln (Ich nenne es Zeit-Inseln), wo man besser mit ihnen Kommunizieren kann und sich austauschen.... - Dies gilt es abzuwarten... Viel Geduld und Verständnis.

In der zwischen Zeit, sollte man sich nicht aus den Augen vileren. Mann sollte tun und machen, was einem Pass macht, auf sich schauen. Und ja, Abgrenzung ist schwer, besonders bei einem geliebten Menschen.

Tut mir leid, wenn ich dir nicht deine ersehnte Antwort liefern kann. vielleicht gibt es jemand hier im Forum, der dir auf deine Fragen mehr Antworten geben kann.

LG

Brosi


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#29

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 27.04.2016 21:36
von Alein_zu_Haus | 12 Beiträge | 139 Punkte
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Hallo, ich bin Ela

und mein Mann hat Schitzoaffektive Persönlichkeitsstörung.

ich suche auch Austausch. Bin schön länger hier angemeldet. musste mich jetzt nochmal neu anmelden.

Hallo, ich bin neu hier und möcht einfach mal alles aufschreiben.....

Habe dazu vorhin einen Thread geschrieben im Forum:

kennt jemand AngehöriegenGruppen bei gem. Schitzoaffekt. Störung/ Schitzophrenie

Am liebsten würde ich eine Art Verhaltenstraining mitmachen.

Habe aber keine Ahnung, ob es sowas überhaupt gibt.

Ach, je... ich habe meine alten Beiträge gerade durchgelesen und stelle fest, dass ich gerade ziemlich dünnhäutig bin.
was mich aber irgendwie nicht wundert. Seit Januar pendle ich zwischen Klinik und Wickeltisch. Grob.

Hm.

Und das hab ich auch grad entdeckt:

http://www.psychiatrie.de/bapk/rat/regeln/

das ließt sich alles ganz einfach....

ist es aber nicht unbedingt immer.

Liebe Grüße

Ela


Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist,
habe ich beschlossen: glücklich zu sein. ~Voltaire~
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#30

RE: Angehörigen-Liste

in Treffpunkt für Angehörige 14.06.2016 22:18
von Palim Palim (gelöscht)
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Hallo Ihr Lieben,

ich bin die Steffi, 29 Jahre alt, habe selber eine psychische Erkrankung (mittelschwere Depression, emotionale Persönlichkeitsstörung Borderline Typ, Zwangsgedanken), allerdings geht es um meinen Partner der zur Zeit in der Klinik ist (2 Wochen).

Ich würde euch gerne ein wenig über meine aktuelle Situation schreiben, da ich hin und her gerissen bin was ich machen soll.

Es geht um meinen Partner, er ist 25 Jahre alt, macht eine Ausbildung als Informatikkaufmann in einem Berufsförderungswerk welches speziell für geistig, psychisch und körperlich behinderte ist. In diesem Berufsförderungswerk befinde ich mich momentan auch noch (Ausbildung Bürokauffrau), bin jedoch in 2 Monaten fertig.

Wir sind nun seit fast 3 1/2 Jahren zusammen und wohnen auch schon zusammen.
Mein Partner ist bei seinem Vater groß geworden, zu seiner Mama hat er keinerlei Kontakt. Es ging ihm bei seinem Vater eigentlich sehr gut, er hatte eine gute Schullaufbahn, wollte mal studieren.
Jedoch hatte er leider einen Unfall, der Ihn komplett aus der Bahn geworfen hat. Daraufhin fing er an Drogen zu konsumieren (Amphvitamine, Gras, XTC, Kokain).

Die Ärzte in der Klinik haben ihm eine drogenbedingte Psychose diagnostiziert. Sein letztes Medikament war Abilify, jedoch hat er es nach ca. 1 Jahr eigenständig abgesetzt weil er der Meinung war das er sich wie unter einer Kuhglocke fühlt und keinen Antrieb hat.
Sein Arzt bei dem er 1 mal im Monat einen Termin hatte, war darüber wenig begeistert aber was sollte er machen, immerhin hat mein Freund ihm Monate später erst mitgeteilt das er sie nicht mehr nimmt.

Letztes Jahr im Dezember ging es ihm dann sehr schlecht, antriebslos, schlaflos, suizidale Gedanken, depressiv. Er konnte nicht in die Ausbildung gehen, was der dortige Reha Berater absolut nicht verstehen konnte oder wollte. Ganz im Gegenteil, er hat meinem Freund noch Stress/Druck gemacht zu erscheinen, dabei ist das Berufsförderungswerk dafür gedacht das wenn man fehlt, nicht rausfliegt wie es bei manch anderen Betrieben der Fall wäre auf dem normalen Arbeitsmarkt.
Das Berufsförderungswerk hat sogar Ärzte, die man allerdings leider in der Pfeife rauchen kann. Also ist mein Freund in die Ausbildung gegangen und dort zu einer Ärztin hin, anstatt zu seinem jahrelangen behandelnden Arzt zu gehen.

Er hat ihr seine aktuellen Probleme mitgeteilt und was er vorher für Erkrankungen hatte. Die Ärztin hat weder Blut/Urin Proben entnommen, geschweigedenn nach ärztliche Unterlagen gefragt, bezüglich seiner Aufenthalte in der Psychiatrie zwecks der Psychosen.
Sie hat Ihm dann einfach Venlafaxin 35mg verschrieben und 3 Wochen später auf 75mg erhöht.

Da fing dann auch schon die ganze Tragödie an (Januar 2016), er wurde regelrecht manisch und ist wie ein Glücksbärchi durch die Welt geschlendert. Als ich Ihn darauf angesprochen habe meinte er nur zu mir, das er die Welt wieder bunt sieht und nicht mehr schwarz weiß, es fühlt sich an wie ein Rausch. Da sind bei mir schon die Alarmglocken angegangen.
Als nächstes stellte ich eine Wesensänderung fest, er war gefühlskalt, egoistisch, hat andere in der Ausbildung verbal fertig gemacht und meinte dann zu mir das er keine Gefühle mehr spürt.
Daraufhin bin ich 4 Tage zu meiner Mama gezogen und habe ihn einfach mal in Ruhe gelassen und das hat ihm anscheinend gut getan.
Das manische hat dann auch wieder aufgehört und Ihm hat das Angst gemacht weil er diesen rausch, wie am Anfang nicht mehr gespürt hat. Er wollte die Tabletten nochmal erhöhen, wovon ich keineswegs begeistert war.

Ich bin dann zu der Ärztin in dieses Berufsförderungswerk gegangen und hab ihr geschildert wie er sich verhält aber sie meinte nur das wir warten sollen (zwischenzeitlich wurde immernoch kein Blut/Urin entnommen).
Er fing dann an sich zurück zu ziehen und saß die meiste Zeit vor seinem Laptop oder war an seinem Handy.

Am 27.05.16 fing es dann damit an, das er Herzrasen hatte, Schweißausbrüche, Tinitus, Schwindel. Er hat geredet wie ein Wasserfall ohne Punkt und Komma, ist die ganze Nacht wach geblieben und hat sich Dokumentationen angeschaut über Medizin, Geschichte, Mathematik uvm., er war sehr aufgedreht, hippelig, wenn er was gelesen hat dann hat er einzelne Wörter betont und daraus neue Themen angefangen, ab und an hat er dann auch lateinische Wörter in den Raum geworfen und wenn ich nicht wusste was er meint, wurde mir direkt an den Kopf geknallt das ich doch mal meine grauen Gehirnzellen anstrengen soll und das ich dumm bin.
Er hat das ganze Wochenende die unterschiedlichsten Dinge gelernt (Medizin, Geschichte, Mathematik uvm.) es war schon echt zwanghafter input.

Am 29.05.16 (Sonntag) meinte er dann zu mir, das er heute eine Pause vom Lernen brauch, sein Kopf sei voll. Das konnte ich natürlich verstehen. Er hat sich dann ins Bad zurückgezogen und hat dort ein Fußbad machen wollen mit Meditations Musik, Duftkerzen und unserer Picknick Decke. Ich sollte in der Zwischenzeit das Periodensystem ausdrucken weil er es sich an die Wand hängen wollte.
Nach ca. 3-4 Stunden bin ich dann ins Bad gekommen mit meinem Handy, er wollte wissen was ich mit dem Handy möchte und ich bin in Tränen ausgebrochen und hab ihm gesagt, das er Hilfe braucht und sich helfen lassen soll. Doch er war der Meinung das sich nur einige Kisten in seinem Kopf geöffnet haben und er damit alleine klar kommt, dies hab ich verneint und gesagt das ich Angst habe das er krank wird. Das Wort ,,krank'' war ein Fehler, denn daraufhin ist er aufgestanden und hat mir gesagt ich sei eine Verräterin und solle ihm aus den Augen gehen, ich wäre doch eine gute Schauspielerin mit meinem geheule, dies hat er dann kurze zeit später wieder zurück genommen.

Ende vom Lied war nun das ich ihn am 30.05.16 dazu bringen konnte, mit mir in die Klinik zu gehen. Dort haben sie ihn auch gleich behalten. Die letzten 2 Wochen waren sehr schlimm, Venlafaxin wurden komplett abgesetzt, er wurde aggresiv, wollte sich mit jemanden schlagen, hat immer mehr Sachen gesagt die keinen Sinn ergaben.

Nun ist er seit letzter Woche Freitag auf Antipsychotika eingestellt, er wirkt ruhiger auch wenn er hin und wieder immernoch wirres Zeug sagt, allerdings brauch das ja seine Zeit bis die Tabletten Wirkung zeigen.
Habe am Sonntag aber erfahren das er seine Abilify Tabletten seit ein paar Tagen verweigert mit der Begründung das er Herzrasen bekommt. Die Ärzte haben ihm extra Tavor nebenbei gegeben, um die Nebenwirkungen erträglicher zu machen. Ich telefoniere und renne den Ärzten seit 2 Wochen hinterher aber ich bekomme nie jemanden zu Gesicht oder an den Hörer. Morgen werde ich wieder zu ihm fahren und dann will ich wissen was nun Sache ist.
Mittlerweile ist es so, das er mich nur noch angeht, er fühlt sich total gut in der Klinik und babbelt nur wirres. Seine Aggressionen hat er allerdings immernoch.
Er hat mich auf seinem Handy blockiert, er sagt das ihn momentan keine Frau haben kann. Ich lasse ihn ja komplett in Ruhe und telefoniere ihm auch nicht hinterher, er brauch seine Ruhe aber wenn er mich anruft um mit mir zu reden, dann wirft er immer wieder den Hörer auf obwohl ich ihm nix böses getan habe.
Ich weis einfach nicht mehr weite.

Nun zu meinen Frage:

Kann er sich, wenn er wieder stabil ist, an die Aussagen erinnern die er mir an den Kopf geknallt hat?
Er kann mich momentan nur umarmen wenn wir uns verabschieden, einen Kuss kann er mir gerade nicht geben, ich solle ihm Zeit lassen und Geduld haben, was ist mit seinen Gefühlen passiert?
Sind die Gefühle aufgrund seiner Psychose abgeflacht?
Wie lange dauert es ca. bis er wieder stabil ist und kein wirres Zeug redet?
Wie soll ich mit ihm umgehen?
Kann die Psychose von den Venlafaxin her kommen oder kann es sein das er sie bekommen hat aufgrund der Absetzung von Abilify vor ca. 2 Jahren?

Entschuldigung, für die eventuell entstandenen Rechtschreibfehler.

Liebe Grüße

Palim Palim


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