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#1

Verlust der Wirksamkeit von Medikamenten durch wiederholtes Absetzen

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 23.03.2015 13:14
von schizophil (gelöscht)
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Hallo zusammen!

Bei mir ist es so, dass ich Abilify nicht mehr nehmen kann, da ich es immer wieder abgesetzt habe, psychotisch geworden bin und es jetzt zwar noch antipsychotisch wirkt (gegen Positiv-Symptome) aber zugleich erzeugt es vermehrten Rededrang, Größenideen u.v.m. Es hat sozusagen ausgedient. Drei Jahre lang nahm ich Risperdal und wie ich es ausgeschlichen habe, kamen Negativsymptome. Diese habe ich dann anderweitig versucht zu bekämpfen, bislang erfolglos. Seit kurzem nehme ich wieder 1 mg Risperdal, und siehe, es wirkt gegen Negativ-Symptome. Das Problem ist nur, dass ich damit immer so lang im Bett liege. Vor kurzem, ohne Risperdal, ist es vorgekommen, dass ich um 5:00 aufgewacht bin und um 5:30 angefangen habe, Semmeln zu backen. Mit dem Risperdal geht vor 8:00 gar nichts, aber nächstes Semester beginnt die Vorlesung um 8:00. Was ist, wenn ich jetzt das Risperdal wieder absetze, und was anderes probiere, das aber nicht klappt und ich dann zum Risperdal zurückkehren möchte? Mich würde interessieren, wie es Euch bisher mit dem Verlust der Wirksamkeit von Medikamenten durch wiederholtes Absetzen ergangen ist, und ob Ihr da psychotisch wart oder nicht.

Grüße

schizophil


zuletzt bearbeitet 23.03.2015 13:14 | nach oben springen

#2

RE: Verlust der Wirksamkeit von Medikamenten durch wiederholtes Absetzen

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 23.03.2015 17:41
von Hotte | 1.617 Beiträge | 4572 Punkte
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Hallo schizophil,

Abilify und Risperidon sind Medikamente, die man über lange Zeit nehmen und nur langsam absetzen sollte.
Ich weiß nicht, was sich hinter "immer wieder abgesetzt" verbirgt, aber es klingt mir sehr nach Hü-Hott.

Mit Olanzapin habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich es auf Bedarf nehmen kann. Dh wenn ich abends nicht einschlafen kann, weil ich Gedankenrasen habe, dann nehme ich 5mg Olanzapin. Dieses ist mir auch als Schlafmittel verschrieben worden (allerdings in der Dosierung 10mg, weshalb ich die Tabletten teile) und nicht als Dauermedikation.
Seit Februar handhabe ich es so, dass ich das Zeug gelegentlich mal ein oder zwei Nächte nehme und dann wieder nicht. Bisher hat sich kein Verlust der Wirksamkeit bemerkbar gemacht. Manchmal geht es mir allerdings so schlecht, dass ich zu spät daran denke - dann schlägt es in dieser geringen Dosierung nicht mehr an und ich muss ein stärkeres Schlafmittel nehmen.
Olanzapin macht mich auch nur leicht depressiv, während ich unter 2mg Risperidon wirklich im Keller war.


---
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#3

RE: Verlust der Wirksamkeit von Medikamenten durch wiederholtes Absetzen

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 23.03.2015 18:06
von schizophil (gelöscht)
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Das erste mal Absetzen war von 100 auf 0, das zweite mal war ein langsames Ausschleichen. Es folgte jedes mal eine Psychose darauf. Was Du schilderst, sind ja die Nebenwirkungen. Olanzapin macht als Nebenwirkung müde. Ich glaube nicht, dass die Nebenwirkungen irgendwann abstumpfen, genauso wie ich vom Risperdal immer lange im Bett liegen werde.


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#4

RE: Verlust der Wirksamkeit von Medikamenten durch wiederholtes Absetzen

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 23.03.2015 19:27
von Wolf (gelöscht)
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Hallo Schizophil,

Ich meine, Zickzackkurs ist nicht so optimal. Eher meine ich, dass du dich richtig einstellen lassen musst. Die Art des Medikaments kann ich natürlich nicht sagen. Ich selbst hatte Amisulprid, habe dann andere NL ausprobiert, um dann wieder bei Amisulprid zu landen.
Aber es ist vielleicht offensichtlich, dass du eine Erhaltungsdosis brauchst. Dazu musst du die nötige Höhe genau kennen. Ich denke, das wird auch dein Arzt mittragen.

Gruß vom Wolf


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#5

RE: Verlust der Wirksamkeit von Medikamenten durch wiederholtes Absetzen

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 26.03.2015 19:54
von coldmorning (gelöscht)
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Ich weiss nicht ob sich die Wirksamkeit verändert wenn man sein Medikament eine Zeit lang nimmt und dann mal wieder nicht. Aber optimal ist das nicht da sich immer erst ein Spiegel aufbauen muss... Ich kenne nur Fälle wo das Mittel nach Jahren der Einnahme nicht mehr geholfen hat und ein anderes Medikament verabreicht wurde. Ich kann deinen Wunsch verstehen das du keine Medikamente mehr nehmen willst aber wer will das schon... Gerade bei Antipsychotika die sehr wohl nicht nur positive Effekte auf Geist und Körper haben. Ich bin seit langem dabei meine Medikamente nach und nach abzusetzen, ich handhabe das nach dem Motto nichts überstürzen. Bei mir kommt dazu das ich mich für eine Alternative zur Medikamentösen Behandlung entschieden habe und ich seitdem auf einem für mich guten Weg bin :-). Außerdem setze ich das Medikament mit Hilfe meines Arztes ab das kommt noch dazu.


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