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#1

Wie fühlt man sich als Betroffener ?

in Treffpunkt für Angehörige 16.03.2015 20:27
von franzisibi (gelöscht)
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Hallo Community. Ich habe bereits einen ähnlichen Forumsbeitrag erstellt und hoffe hier mehrAnklang zu finden. Im Rahmen meiner Facharbeit für die Jahrgangsstufe 11 an meinem Gymnasium würde ich gerne von Betroffenen, gemeint sind hier die Partner und Eltern von erkrankten Personen, erfahren, inwiefern sie damit umgehen können, wo Schwierigkeiten liegen, ob es sie bereichert hat und ob es die Beziehung zwischenmenschlich verändert (verbessert/verschlechtert) hat. Ich würde mich sehr über baldige, zahlreiche Antworten freuen.


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#2

RE: Wie fühlt man sich als Betroffener ?

in Treffpunkt für Angehörige 16.03.2015 21:11
von Schneepferdchen (gelöscht)
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Hallo franzisibi,

ich habe zwangsläufig gelernt, damit umzugehen. Da kann man ja auch gar nichts anderes tun. Ich denke auch oft gar nicht mehr darüber nach. Aber vielleicht sollte ich das doch noch besser öfter. Das ist auch eine der größten Schwierigkeiten, daß ich vielleicht zu viel "erwarte", wenn ich die Erkrankung ausblende.
Bereichert? Auf jeden Fall. Und zwar in jede Richtung. Ich habe niemals zuvor so viel Freude, aber auch so viel Traurigkeit erlebt. Und ich denke, wenn man es schafft, mit solch heftigen Ereignissen und Gefühlen dann letztendlich klarzukommen, dann kann man alles meistern. Und zwischenmenschlich ist die Beziehung auf jeden Fall verbessert, weil man nicht, wie sonst ja eher üblich, einfach so nebeneinander her lebt, sondern wirklich miteinander. Ich habe erst dadurch gelernt, was Zwischenmenschlichkeit bedeutet. Und was Vertrauen bedeutet. Ich möchte sogar behaupten, daß alles viel bedeutungsvoller und intensiver ist.
Ich habe auch gelernt, was richtige Freundschaft bedeutet. Was aber auch nicht heißen soll, daß ich Menschen verurteile, die damit nicht klarkommen. Es ist nunmal schwierig und viele Menschen können das nicht aushalten. Und nicht jeder hat die Lust, Kraft und Zeit sich zu informieren. Und vor allem auch, sich selbst zu reflektieren.

LG
Schneepferdchen


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#3

RE: Wie fühlt man sich als Betroffener ?

in Treffpunkt für Angehörige 16.03.2015 21:40
von franzisibi (gelöscht)
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Danke für die (erneute) ausführliche Antwort. Wärst du damit einverstanden, das ich sie in meine Facharbeit übernehme? Zu lesen bekommt sie nur mein Lehrer, sie wird sonst nicht weiter veröffentlicht, dein Name bleibt sowieso geheim.


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#4

RE: Wie fühlt man sich als Betroffener ?

in Treffpunkt für Angehörige 16.03.2015 22:01
von Schneepferdchen (gelöscht)
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Ja, klar. Du kannst auch mir auch gerne noch mehr Fragen stellen.


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#5

RE: Wie fühlt man sich als Betroffener ?

in Treffpunkt für Angehörige 16.03.2015 22:13
von franzisibi (gelöscht)
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Vielen Dank, deine Antwort hat mich persönlich auch sehr berührt. Aber du hast eigentlich jede Frage beantwortet danke!


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#6

RE: Wie fühlt man sich als Betroffener ?

in Treffpunkt für Angehörige 16.03.2015 22:24
von Schneepferdchen (gelöscht)
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Ok :-)


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#7

RE: Wie fühlt man sich als Betroffener ?

in Treffpunkt für Angehörige 17.03.2015 00:14
von kasa89 (gelöscht)
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Hi
Falls du noch einen weiteren Beitrag hören willst....
Wie fühle ich mich als betroffener? Sobald ich jmd wissen lasse dass ich paranoide schizo habe bin ich unsicher wie ich mich weiter verhalten soll... Da ich nicht weiß wie andere darauf reagieren werden. Aber es befreit mich auch.
Wenn ich nichts mit meiner medikation umstelle oder nicht großartig drüber nach denke oder rede lebe ich ganz normal wie jede in meinem alter. Falls doch komm ich immer wieder ins grübeln und für mich ist grübeln nicht gesund Gerade wenn noch stress dazukommt sei es von der Arbeit sei es von Freizeit. Ich versuche seit der Krankheit weniger über die Geschehnisse des Tages nachzudenken und suche eine Art Ausgleich in träumen und Gesprächen also indirekt denk ich dann doch drüber nach.
Im positiven hat es mich verändert letztendlich denn ich bin aus der Krankheit hervor gewachsen in Sachen Persönlichkeit. Ich war immer schon ehrlich und mittlerweile bin ich eine Kämpfer Natur geworden. Nach meinen suizidversuchen die Mitbegründet waren durch die diagnosestellung allein bin ich jetzt an einem Punkt angelangt an dem ich alles für mein Glück tun würde. Das heisst nicht beruflicher Natur eher für meinen Seelenfrieden kämpfe ich. Seelenfrieden sag ich deshalb da mir Ehrlichkeit, nicht lästern, für andere da sein, glücklich sein, Freude verbreiten sehr wichtig geworden sind. Ich lebe für Harmonie.
Das war jetzt viel dahergefasel weiß nicht ob dir das überhaupt was bringt.... Vielleicht........


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