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#1

mein freund..."du musst mir helfen"

in Treffpunkt für Angehörige 01.03.2015 17:03
von doitnow (gelöscht)
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Hallo....
Also es geht um meinen Freund, wir sind bald 7 Jahre zusammen. Schwere Zeiten und viel Stress durchzogen die Beziehung, wir hatten nie eine richtige Konstante. Als ich dann mit dem Umzug in eine neue Wohnung endlich zur Ruhe kommen wollte, brach alles zusammen. Es fing so an das er mit den Jahren immer eigenwilligere Ansichten zum leben bekam, sein nicht arbeiten war für ihn ganz normal und wurde auf seinen Arbeitsunfall in seiner Ausbildung geschoben. Mit "Kränkungen" und Abweisung/Ablehnung konnte er noch nie umgehen ... Nun ja kurz nachdem wir dann umgezogen sind fing es bei ihm an das er Muskelschmerzen bekam, schlecht Luft und er verspürte eine innere Unruhe. ich suchte ihm dann eine neue Ärztin raus, die fand er dann auch gleich doof und warf ihr vor ihn sowieso nicht richtig behandeln zu wollen. Zeitgleich hörte er auf zu kiffen, er wäre plötzlich allergisch dagegen. Das Thema möchte ich hierbei aber eher ausblenden. Naja eines abends dann bekam er dann schlecht Luft, mir war gleich klar das es Angstzustände oder Panik sein muss und nach kurzen überreden fuhr ich ihn in die Notfallambulanz. Wir gingen mit einem Rezept Lorazepan und einer Überweisung in die Psychatrie...er solle selbst entscheiden ob er dort hin möchte oder nicht. Mit Medis fuhren wir nach hause. Das war der Start. Paar Tage später packte er morgens seine Tasche und fuhr in die Klinik, einen Tag war er da. Und dann war er ein paar Tage später nochmal 4 Tage da....und dann ging es los mit dem Wahn.
Um mal auf den Punkt zu kommen. Er ist dann irgendwann zu seiner Mutter um sie zu besuchen und blieb letztendlich 6 Monate bei ihr. Anfangs war es kein Problem ihn dort zu besuchen, aber der Wahn und gehetze von der Mutter mir gegenüber, machten es bald unmöglich Kontakt zu halten. Ich gab jedoch nicht auf...fuhr i.mer wieder hin nachdem ich ihn telefonisch gar nicht mehr erreichte und seine Mutter sogar zeitweilig das Telefon aussteckte. Ich merkte recht schnell das die Situation bei seiner Mutter das alles noch beungünstigt und machte mir grosse Sorgen. Suizidgedanken fielen und erst nach und nach wurde mir bewusst was bei ihm überhaupt los ist. Ich versuchte mir an allen Ecken hilfe zu holen. War bei seinem neuen Hausarzt, habe den spd dort hin geschickt, war in der Psychatrie und habe mit einem Arzt gesprochen, habe die Klinik angerufen um mit einem Profi für Psychosen zu sprechen. Einige Dinge haben mich sehr niedergeschlagen....und hilfe habe ich nur bedingt erhalten. Als ich schon fast aufgab und ich immer weniger versuchte Kontakt zu halten ...kam er wieder nach hause.
Er ist jetzt wieder ein halbes Jahr bei mir. Er ist fest davon überzeugt unter einem Mind Control Programm zu stehen. Er wird mit hilfe von Elektronischer Strahlung gefoltert,seine Gedanken können gelesen werden, eine Stimme ihm direkt in den Kopf gegeben (Voice to skull), er wird gestalkt (Gangstalking)....aufgrund seiner Verfolger verlässt er das Haus auch nicht. Er sagt er habe schmerzen weil er bestrahlt wird. Nun aber zu einer Sache die mich persönlich dabei so trifft. Er sagt das meine Familie, meine Freunde und mein Arbeitsumfeld das mit ihm machen. Hauptakteur dabei ist meine Mutter. Diese Idee bestrahlt zu werden wird dann noch bestärkt von diversen Internetseiten die es dazu gibt. Er fordert von mir das ich dafür sorge das mein Umfeld aufhört ihn zu foltern. Wenn 8ch versuche dagegen zu reden oder sage das ich nicht weiss was ich machen soll, hänge ich natürlich mit drin. Wie ich das denn zulassen könne usw. Dann ist er wieder verzweifelt und fleht mich an sein leben zu retten. Es wäre ja ganz leicht sein leben zu retten, indem er einsieht das er Medis braucht. Aber dieser Gedanke steht für ihn ausser frage "ich bin doch nicht krank". Das ganze zerrt sehr an meinen Nerven und das er mir sozusagen die Verantwortung dafür zuschiebt tun den Rest. Er muss begreifen das ich ihn nicht retten kann...sondern nur er selber.
Wie habt ihr oder eure Angehörigen es geschafft den Wahn als Wahn anzunehmen? Wie gehe ich damit am besten um? Wie weit soll ich ihn das glauben lassen?

Danke euch!


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#2

RE: mein freund..."du musst mir helfen"

in Treffpunkt für Angehörige 01.03.2015 19:51
von Schrankerl (gelöscht)
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Das ist das Problem:
Ehr muss es wirklich gantz aleine einsehen.
Das einzige was du machen kanst, ist dich auf Zeit von im zu lösen, und im die Zeit gehben die er braucht.
Manchmahl ist das Leben einfach hart. Und man muss die leute auf den Mund fliegen lassen, das sie es kapieren, und selber wieder aufstehen.
Vielmehr Kann man dazu leider auch nicht sagen.


zuletzt bearbeitet 01.03.2015 19:55 | nach oben springen

#3

RE: mein freund..."du musst mir helfen"

in Treffpunkt für Angehörige 01.03.2015 21:42
von doitnow (gelöscht)
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Hallo,
Sowas hab ich natürlich schon öfters gehört. Aber ist das wirklich Sinn der Sache??? Menschen die krank sind allein zu lassen? Ich bringe das nicht übers Herz. Und die Zeit in der er bei seiner Mutter war, war nicht weniger hart als jetzt.
Also meinst du das irgendwann jeder verstehen kann das er krank ist, es bei dem einen länger dauert und bei dem andern weniger und dann wieder welche die es gar nicht verstehen? Ist das so ein Prozess den sie durchmachen müssen? So eine Art Labyrinth?
Lg


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#4

RE: mein freund..."du musst mir helfen"

in Treffpunkt für Angehörige 01.03.2015 23:12
von MDark (gelöscht)
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Hallo,
man könnte es mit einem Labytrinth vergleichen.
Ich selber hatte das Glück, mich während der gesamten Zeit selber noch beobachten zu können und darüber hinaus auch über meine Vergangenheit intensiver zu reflektieren. Spätestens als sich die ersten starken Suizidgedanken immer deutlicher bemerkbar gemacht haben, bin ich freiwillig in die Klinik gegangen.
Ansonsten kann ich sagen, dass ich zwar wahnhafte Gedanken hatte, die auch echt logisch und schlüssig erscheinen... Aber abwechselnd zu den negativen Seiten auch immer wieder positive Seiten erlebt habe und mich selber hinterfragt habe.

Einfach ein wenig reflektieren und es wird leichter.

Grüße,
MD


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#5

RE: mein freund..."du musst mir helfen"

in Treffpunkt für Angehörige 01.03.2015 23:20
von Hotte | 1.638 Beiträge | 4790 Punkte
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Hallo doitnow,

mein letzter Post vor dem Urlaub:
Ich habe nach wie vor nicht den Eindruck, krank zu sein. Ich kann nachvollziehen, warum man mich als psychisch krank einstuft und auch warum diese Krankheit als chronische Krankheit eingestuft wird. Trotzdem ich mich selbst nicht krank fühle, halte ich das Konstrukt psychischer Krankheiten an sich für gar nicht mal so ungeschickt...

Der Grund, warum ich - wieder mal - überhaupt Medikamente genommen habe, war: Ich glaubte zwar nicht, dass sie mir helfen - im Gegenteil, ich ging immer noch davon aus, dass sie mir mehr schaden als nützen - ich wusste aber mit Sicherheit, dass mein Partner sich besser fühlen würde und besser schlafen können würde, wenn ich
a) in die Krisenpension gehe und ihm die Wohnung allein überlasse, obwohl ich dasselbe Anrecht habe, hier zu leben
b) Schlafmittel nehme, damit ich schlafen kann, wenn es mir nicht anhand von Entspannungstechniken oder Baldrian gelingt
So kommt es, dass ich Tabletten nehme, damit mein Partner schlafen kann und das funktioniert tatsächlich.
Bei uns ist es also ein gewisser Rollentausch, der aus Sicht der Behandler wohl zu meinem Wahn gehören dürfte, auch wenn ich mich selbst überhaupt nicht für wahnsinnig halte und meines Erachtens auch berechtigte Zweifel an der Stimmigkeit der Diagnose bestehen.

Es gibt kein Labyrinth bei der Schizophrenie, doitnow, und Prozesse werden vor Gericht geführt. Nichts bei dieser Krankheit lässt sich verallgemeinern, außer dass Episoden kommen und gehen. Bei einer Erkältung weißt Du, Du bist sie ohne Medikamente nach zwei Wochen los und mit Arztbesuch und Arznei nach 14 Tagen. Bei einer Psychose kann man den Verlauf nicht absehen.

Ich möchte Dir nicht raten, Deinen Freund sich selbst zu überlassen.
Es kann ihm jedoch helfen, wenn er sich nicht mehr von außen bedroht fühlt. Wer sich von Kameras beobachtet fühlt, dem hilft es für den Moment, wenn er sich davon überzeugen kann, dass da wirklich keine sind.
Da bist Du als Angehörige (oder die Behandler) gefragt, die Grenzen zu ziehen. Ein Buch oder andere Gegenstände kann man aus dem Regal nehmen, um dahinterzusehen, aber die Decke einschlagen oder Tapete runterreißen führt vllt. schon zu weit.
Wenn Dein Freund sich dann sicher fühlt, weil äußere Ruhe eingekehrt ist, dann hast Du alles getan, was in Deiner Macht steht, dass er schlafen kann. Für die innere Ruhe muss er selbst sorgen. Wenn ihm Medikamente helfen, ist es eigentlich recht einfach. Wenn die nicht anschlagen, kann das eine große Enttäuschung für alle Beteiligten sein.
Wenn er lieber andere Wege beschreiten will, dann geh mit ihm, solange Du es für Dich verantworten kannst.

Als Angehörige musst Du immer zuerst an Dich denken. Mein Partner hat sich bei meiner jüngsten Krise zu spät Hilfe geholt. Ich werfe ihm nicht vor, dass ich in der Klinik war, weil er zu lange gewartet hat, aber er hätte sich selbst einige schlaflose Nächte erspart, wenn er sich früher Hilfe geholt hätte. Das hast Du ihm bereits voraus; bei Dir ist der Fall anders gelagert.

Meiner Erfahrung nach ist es eine Frage der Zeit, bis ich ausreichend geschlafen und alles verarbeitet habe, was zutage getreten ist. Schlafmangel bringt bei mir mit sich, dass ich einen enormen Kontakt zu meinem Unterbewusstsein bekomme und dann so viel hochkommt, dass ich nicht alles auf einmal verarbeiten kann. Normalerweise ist der gesunde Schlaf ausreichend, um die Erlebnisse des Tages zu verarbeiten. Wenn dann aber noch alte Traumen hochkommen oder frische obendrauf geladen werden, dann ist das manchmal zu viel, um im Schlaf verarbeitet zu werden. Dann mache ich die Nacht zum Tag und den Tag zur Nacht.
Und beim nächsten Mal weiß ich, welches Medikament mir da hilft, zu schlafen, wenn ich es will und nicht alleine kann. Den Mut zu einem solchen Experiment muss man erstmal finden, aber ich war verzweifelt genug, es zu wagen.
Soweit meine laienhaften Thesen zum Thema. Nun ist es aber tatsächlich an der Zeit, den Computer einzupacken.


---
Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus! (G. Sielaff)
Mein Blog: https://ingo-schreibt-anders.blog
Ich schreibe auch in der http://www.schreibkommune.de/. Dort findet ihr Geschichten und Artikel mit Themen rund ums Schreiben.
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#6

RE: mein freund..."du musst mir helfen"

in Treffpunkt für Angehörige 02.03.2015 00:16
von doitnow (gelöscht)
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Hotte dank dir... Hätte noch so einige Fragen an dich. Leider bist du jetzt erstmal im Urlaub.
Die Frage ist ja nunmal.... Wie kann ich ihm seine Angst nehmen? Wie schaffe ich ihm eine angenehme Atmosphäre in der er sich entspannen kann? Diese Angst vor meinem Umkreis...wie soll ich die ihm nehmen? Er ist hier geschützt und muss keine Angst haben das irgendwer vorbei kommt und ihm etwas tut. Aber er sagt ja das er aus der ferne verletzt wird und es ist einfach keine greifbare Angst. Kameras kann man suchen, Verfolger filmen,...ich versuche mit ihm Dinge aufzuklären. Habe sogar Kontakt aufgenommen mit Organisationen die sich mit dem Thema Elektrofolter auseinandersetzen, um zb einen Scann der nach Strahlen sucht durchzuführen. Da erhalte ich aber auch nur bedingt hilfe. Haltet mich jetzt bitte nicht für irre aber ich wollte mich auf den Wahn einlassen und ihn dadurch vielleicht helfen.
Ich merke das es ganz arg schlimm wird wenn er sich alleingelassen fühlt,wenn ich nicht auf seine Probleme eingehe oder sie seiner Meinung nach abtue. Ich muss es ernst meinen. Allerdings versuche ich dabei auch immer wieder die Waage zu finden und zu sagen das ich Dinge anders empfinde. Und versuche ihm auch wie eben wieder klar zu machen das ich auch Gefühle und Bedürfnisse habe und es mich extrem fertig macht wenn er mich verdächtigt oder von mir erwartet dafür zu sorgen das die Folter aufhört.
Er lässt sich die letzten Tage wieder so von seinen Empfindungen lenken das er an nichts anderes denke kann. Und ja das mit dem schlaf ist auch ein riesen Problem...er meint immer geweckt zu werden oder halt wach gehalten zu werden.

Lg


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#7

RE: mein freund..."du musst mir helfen"

in Treffpunkt für Angehörige 02.03.2015 21:13
von Wolf (gelöscht)
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Hallo doitnow,

aus meiner eigenen bescheidenen Erfahrung mag ich leider sagen:
Er wird seine Angst nicht los. Leider ist das so, dass wenn man sich kaum überzeugt hat, dass eine mögliche Bedrohung nicht nachweisbar ist, sich gleich das Gehirn eine Erklärung sucht, dass dem doch so ist.
Und selbst, wenn ein Problem beseitigt scheint, folgt das Nächste.

Ich muß wohl hier von mir damals sprechen. Ich hatte solche Angst, dass ich fast Suizid begangen hätte. Und gerade da hat mir meine Angst geholfen, das Richtige zu tun. Natürlich mit unterstützung meiner lieben Frau.
Mir war es egal, wie die Erkrankung heist. Es ist übrigens paranoide Schizophrenie. Mir war nur eines wichtig: Ich wollte wieder wie ein normaler Mensch leben können. Ich habe die Erkrankung ansich erst viel später für mich annehmen können. Heute habe ich Klarheit darüber und bin froh, dass mich das Leben wieder hat. Natürlich mit medikamentöser Dauerbehandlung.

Ich denke heute, die einzige Möglichkeit, vorwärts zu kommen ist über die Angst, so nicht mehr weiterleben zu wollen.
Dazu muß ich sagen, dass die paranoiden Gedanken sich so real anfühlen, dass man selbst niemals anzweifelt, nicht gesund zu sein. Daher ist das so schwer, über die Logik überhaupt an einen Erkrankten heran zu kommen.
Aber, du kannst ihm die Erkrankung erläutern. Das es eben bei dieser Erkrankung Gedanken gibt, die einen fast selbst zerstören. Und du kannst ihm sagen, dass es dafür Hilfe gibt. Ob er das annehmen kann, weiß ich nicht. Letztlich ist es eben die Frage, ob er dir genug vertraut, oder seine paranoiden Gedanken so stark sind, dass er selbst vertrauten Menschen mißtraut. Mir hat mein Vater damals geholfen. Denn ich habe ihn nicht anzweifeln können, da ich seine Lebenserfahrung und Fürsorglichkeit nie in Frage gestellt habe, oder stellen würde. Vielleicht kannst du ein solcher Mensch für deinen Mann sein?
Es klingt fast so, wenn er dich um Hilfe bittet!

Alles Gute für dich,
vom Wolf


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#8

RE: mein freund..."du musst mir helfen"

in Treffpunkt für Angehörige 03.03.2015 00:22
von doitnow (gelöscht)
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Hallo... Heute ist der tag gekommen an dem ich nicht mehr konnte und die Stärke und Mut hatte Hilfe zu holen. Er hat wieder vor Schmerzen rumgeschrieen... Mein Stiefvater (der Arzt ist und auch einer seiner Folterer) kam dann. Er lies sich natürlich nicht behandeln ujd wir haben entschlossen ihn mit Hilfe des Ordnungsamtes einweisen zu lassen. Da er auch seit gestern Abend Drohungen bezüglich seines Lebensende äusserte. Naja ich hörte dann den ganzen Tag nichts von ihm...bis eben sdas Telefon ging und mein Freund mich anrief. Das erschreckende... Er war völlig klar. Er redete und redete und versuchte mich um den Finger zu wickeln. Ich blieb bei mir und versuchte mir immer wieder zu sagen das es ein Spiel ist was er da mit mir treibt. Wie zur Hölle kann es sein das jemand so ausser Rand und Band ist, hier rumschreit usw. Und ein paar Stunden später so gut Argumentieren kann? Kennt ihr ein solches Verhalten? Ist das die Angst vor der Klinik die ihm etwas bewusst macht? Oder ist es wie ich schon sagte einfach nur um mich um den Finger zu wickeln? Er weiss ganz genau das ich ein sehr treuer Mensch bin dem schnell ein schlechtes Gewissen zu machen ist.

Lg


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#9

RE: mein freund..."du musst mir helfen"

in Treffpunkt für Angehörige 03.03.2015 17:47
von Wolf (gelöscht)
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Hallo doitmow,

ja, du mußt aufpassen, dass du nicht ausgenutzt wirst! Für deinen Freund da sein, ja! Aber bitte nicht Alles und um jeden Preis. Solche Menschen wie du, sind sehr angenehm. Daher schau bitte, dass du dich nicht so leicht um den Finger wickeln läßt. Das ist mein Rat als auch immer gutmütiger Mensch. :-)

Eigentlich wollte ich dir gratulieren. Du mit deinem Stiefvater genau das Richtige getan. Und der erste Schritt ist gemacht!

Daher ist es so gar nicht verwunderlich für mich, dass dein Freund nun auf eine andere Strategie umschlägt. Jetzt sind natürlich plötzlich seine bisherigen Gedanken weg, weil jetzt etwas viel wichtigeres ansteht. Ich hätte warscheinlich auch wie dein Freund gedacht und gehandelt. nur ich bin freiwillig in Behandlung gegangen, da nichts mehr ging.
Nun hoffe ich, dass er in der Klinik medikamentös eingestellt wird und er soviel über die Erkrankung kennenlernt, das er Krankheitseinsicht behommt. Ich hoffe besonders für ihn, dass er da nicht so schnell wieder davon läuft. Denn das braucht Zeit.

Herzlichen Gruß vom Wolf


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#10

RE: mein freund..."du musst mir helfen"

in Treffpunkt für Angehörige 03.03.2015 20:22
von doitnow (gelöscht)
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Hallo...leider ist es anders gelaufen als gehofft. Die richterin hat entschieden das er nich suizidgefährdet ist und er konnte nach nicht einmal 24 std die klinik verlassen. Was soll ich euch dazu sagen...ihr kennt ja wahrscheinlich die rechtsgrundlwgen. Er erschien ihr zu klar. Was er vielleicht auch grade ist, durch seinen enormen willen nicht da bleiben zu wollen. Mal wieder hatte ich das gefühl zwei menschen (arzt und richterin) vor mir sitzen zu haben die den falschen beruf ausüben und das Gefühl habe ich nicht weil ich denke das diese entscheidung falsch war. Sondern weil sie nicht vernümpftig mit menschen umgehen. Ich wurde völlig unfreundlich und gleichgültig behandelt...weder ein kurzes gespräch bevor ich einfach ohne etwas zu wissen in den raum zur richterin geschickt wurde, noch wurde sich von mir verabschiedet und schon gar nicht kurz besprochen was jetzt ansteht. Ein kaltschnäutziges "ja er geht jetzt" und "trennen sie sich von ihm" bekam ich nicht zu hören. Meinen freund habe ich jetzt erstmal zu seiner mutter gebracht und ihm erklärt das ich ein pasr Tage ruhe brauche und wir dann gucken wir.

Lg


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#11

RE: mein freund..."du musst mir helfen"

in Treffpunkt für Angehörige 03.03.2015 20:48
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gut gemacht doitnow,

auch wenn das unbefriedigend für dich ist...
natürlich darf keiner gegen seinen Willen in einer Psychiatrie fesgehalten werden. Und natürlich erscheint er den Ärzten klar. Er hat ja auch nicht über seine Verschwörungsteorien und seinen Wahn gesprochen. Das hat er tunlichst vermieden. So wie ich auch damals. Zu sehr schämt man sich für seine Anwandlungen. Aber die lassen einen selbst, wenn unbehandelt nicht los. Leider.

Gut, dass du ihn zu seiner Mutter gebracht hast! Denn, dass du Ruhe brauchst, kann ich nach den aufreibenden Zeiten, die wir selbst als Familie damals durchgemacht haben, gut verstehen.

Vielleicht hat ja die heutige Aktion etwas bei ihm bewirkt. Sorry, ich glaube das eher nicht, weil:

Zitat von doitnow im Beitrag #10
Was er vielleicht auch grade ist, durch seinen enormen willen nicht da bleiben zu wollen.
Lg

Er hat Angst ohne Ende, will aber durch seinen enormen Willen nichts dagegen tun. Er läuft da immer wieder im Kreis, ohne den Mut zu haben, das zu verändern.

Gruß vom Wolf


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#12

RE: mein freund..."du musst mir helfen"

in Treffpunkt für Angehörige 03.03.2015 21:10
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Doch doch er hat denen schon erzählt von seinem "schicksal" gefoltert zu werden. Er hat klipp und klar gesagt was bei ihm los ist. Der arzt hat ihm ja auch gesagt das mein freund so denkt weil er eine psychose hat. Aber mein freund wehrt das wehement ab. Hab ihm ja auch erkläert das es ja gar nicht sein muss mit der klinik....das man ja auch ambulant behandelt werden kann oder ein arzt ihn zuhause begleitet. Ich hab ihm wieder mal vorgeschlagen es zumindest mal auszuprobieren. Wie gesagt ich muss kurz luft schnappen und nachdenken und hoffen wir mal das er es auch tut.
Was ist denn bei euch passiert das ich euch helfen lassen habt???
Danke und lg


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#13

RE: mein freund..."du musst mir helfen"

in Treffpunkt für Angehörige 03.03.2015 23:07
von Molly | 3.181 Beiträge | 15615 Punkte
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Hallo Doitnow!

Dein Freund ist nun mal ein Verschwörungstheoretiker. Da ist es schwer durchzudringen. Ich habe eine Bekannte, die ebenfalls eine Psychose hat und schon seit Jahren erzählt, sie würde von einem "Medium" verfolgt, das auf der Arbeit in einer WfbM anruft und ihre Chefin dazu bringt sie "auszutesten". Außerdem würden alle in ihrer Umgebung ständig über sie reden und wären auch mit diesem Medium in Verbindung. Wenn Anrufe kommen ist es mit Sicherheit wieder das Medium... . Das kann sie einem völlig klar und emotionslos erzählen. Sie kann so sogar recht gut arbeiten. Sie beschuldigt dann wieder aber auch völlig unbeteiligte Leute in der S-Bahn, nur weil sie gerade mit jemandem telefonieren oder etwas in ihr Handy tippen. Körperlich übergriffig wurde sie aber nie.

Das ist schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten so. Letztes Jahr war sie bestimmt 7 Monate in stationärer Behandlung in einem Landeskrankenhaus für Psychiatrie, hat einige Ärzte verschlissen und was glaubst Du was dabei rausgekommen ist? Nichts! Sie ist heute noch haargenau so wie vorher. Wir sind in einer Werkstatt für psychisch Kranke und sie sagt immer, die anderen wären krank, aber bei ihr wäre das anders, da sie ja von dem Medium verfolgt wird. Dabei nimmt sie aber Medikamente!

Kurzum! Ich sehe für Deinen Freund keine Aussicht auf Besserung, so lange er keine Einsicht hat, dass er sich aus diesem Gedankenkonstrukt befreien muss um normal leben zu können. Genau das kann man aber wahrscheinlich nur dadurch erreichen, dass man ihm zu fühlen gibt, dass er auf andere angewiesen ist und für Hilfe auch etwas geben muss, nämlich erst mal die Einsicht, dass er nicht nur sich selbst, sondern auch anderen mit seinem Verhalten schadet. Also wäre es wahrscheinlich wirklich sinnvoll, wenn er erst mal auf sich alleine gestellt wäre und sich statt auf die Verschwörungstheorien, auf die überlebenswichtigen Dinge im Leben konzentrieren müsste.

Dabei muss man immer beachten, dass die Medikamente keine Lutschbonbons sind und auch nicht immer wirken wie gewünscht. Man hat viele, teils unerträgliche Nebenwirkungen, die neben noch viel Schlimmerem auch dazu führen können, dass man zB. zunimmt und sich so das Äußere ungünstig verändert. Das will natürlich kein Betroffener und für die Angehörigen ist es ebenfalls schwierig, das mitanzuschauen. Es bedeutet also selbst ohne Paranoia schon eine große Überwindung, sich auf die Medikamente einzulassen.

Ich selbst habe trotz Medikamenteneinnahme immer noch Stimmen und etwas, das andere als einen Wahn bezeichnen würden. Ich selbst kann das überhaupt nicht einsehen, und meine Idee, nämlich dass meine Stimmen einfach Seelen Verstorbener oder sonst etwas sind, die keinen direkten Einfluss auf die Menschen in meiner Umgebung haben, ist sozialverträglicher als die Konstrukte vieler anderer Betroffener und so kann in meinem geschützten Bereich und auch meine Mitmenschen im allgemeinen gut und angstfrei damit leben. Vielleicht bin ich auch von meinem Charakter her eher so konstruiert, dass ich mir mehr gefallen lasse als andere und so nie überreagiere. Ich lebe nach der Trennung von meinem Mann alleine und ohne Betreuung in einer Mietwohnung. Ich bekomme Rente und arbeite 80% in einer WfbM.

LG,


LG,
Molly

Mein Wahlspruch: Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft!
1 Mitglied findet das Top!
zuletzt bearbeitet 03.03.2015 23:21 | nach oben springen

#14

RE: mein freund..."du musst mir helfen"

in Treffpunkt für Angehörige 13.03.2015 04:41
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Hallo...
Liege schlaflos im bett und muss meinen frust loswerden.
Nach der aktion mit dem krankenhaus hab ich ja bereits erzählt das ich meinen freund erstmal zu seiner mutter gebracht habe. Wir haben immer wieder zwischendurch telefoniert und trotz meiner unsagbaren sorgen, habe ich mich versucht zurück zu halten. Um ihn erstmal mit seinem problem allein zu lassen und mir ein wenig ruhe zum nachdenken zu verschaffen. Trotz das er mich bedrängt hat ihn abzuholen hab ich versucht es aufzuschieben. Ich habe mir ein paar regeln überlegent an die er sich zu halten hat wenn er wieder nach hause möchte. Unwichtige sowie wichtige. Nicht rauchen im schlafzimmer, helfen im haushalt, nicht 24 std kopfhörer auf haben, zumindest wenns dunkel ist mal spazieren gehen, arzt (paartherapie hab ich ihm vorgeschlagen, um evtll auf Umwegen zugang zu bekommen), kein rumgeschreie mehr...ja ich glaube das wars. Ich habe ihm das alles sehr ernsthaft und eindringlich erklärt und ihm auch nochmal gesagt das ich das was er empfindet anders sehe und er nicht mehr von mir verlangen soll das ich diese folterei stoppen soll. Es entspricht einfach nicht der wahrheit. Klar soll man nicht versuch3n dagegen zu reden, aber ich kann ihm nicht mehr zuspruch geben. Naja, er hat sich nach einigen disskussionen auf diese regeln eingelassen und ich meine auch gespürt zu haben das er merkt das es mir ernst ist. Er wolle unbedingt nach hause, zu mir. Knapp eine woche hab ich es ausgehalten in zappeln zu lassen, hätte ruhig noch was warten können. Habe mich aber wieder um den finger wickeln lassen indem er das gesagt hat was ich hören will. Ich habe ihm erklärt das ich eine zukunft haben will und das unter diesen umständen die zur zeit hier herrschen nicht möglich ist. Er muss mitmachen damit es ihm besser geht, auf mich hören, mir vertrauen... Tut er das nicht sehe ich keine chance für uns. Und wenn er nicht mitmacht müssen wir uns trennen. Wie gesagt, er hat natürlich alle dem zugestimmt. Kaum zuhause haben wir wieder gestritten... Ich habs ein wenig provoziert, hab zuviel erwartet. Aber ich war so darauf fixiert stark zu bleiben das ich mich nur aufregen konnte. Minimale verbesserungen sind da, er räumt zwischendurch mal auf, bewegt sich, schreit n8cht mehr rum, legt sich in ein anderes zimmer wenn er nicht schlafen kann, raucht nicht mehr im schlafzimmer. Ich bekomme jedoch immer wieder seitenhiebe indem er das mit der foltereiabschaltung von kir verlangt, was mich extrem provoziert. Das mit dem arzt hat er auch wieder ein wenig revidiert. Bin grade wieder so hin und her gerissen wo jetzt wirklich grenzen gezogen werden müssen. Ich bin halt sehr reizbar zur zeit 7nd da reicht schon ein falsches wort von ihm das ihm ich sauer werde. Einerseits muss ich jetzt bei dem was ich sage bleiben, auf der andern seite kann ich ja nicht von heute auf morgen erwarten das er alles direkt umsetzt. Ich merke das meine grenzen langsam erreicht sind, aber ich habe auch angst zu "schnell" den schlussstrich zu ziehen. Ich liebe ihn noch sehr stark obwohl er so zu mir ist. Ich hab relativ früh einen vertrag mit mir geschlossen, das ich von tag zu tag lebe und jeden tag schaue wie die situation ist und ich damit umgehe. Ob ich noch kann oder ich aufgebe.
Lg


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Hallo,

ich befürchte, da mußt du ihn irgendwie dazu überreden, zum Arzt zu gehen und sich behandeln zu lassen, auch wenn das natürlich nicht unbedingt eine hundertprozentige Sicherheit gibt, daß er geheilt wird, so wird man sein Leid dort aber doch sehr wahrscheinlich lindern können. Schließlich gibt es ja durchaus angslösende Medikamente und auch beruhigende.
Oder aber, du kannst nicht mehr, was ich auch gut verstehen könnte, und beendest die ganze Geschichte. Vielleicht ist es ja nur eine vorrübergehende Trennung, bis er sich behandeln läßt.

Dein Freund gehört meiner Meinung nach in die Psychatrie.

Um mal von mir zu erzähle, ich bin vier monate völlig Psychotisch gewesen, wollte aber auch partout nicht in die Psychatrie und erst als ich sehr kurz vor dem Selbstmord stand, bin ich dann freiwillig in die Psychatrie gegangen. Die angstlösenden Medis, die ich dort bekommen habe, waren für mich erstmal wie eine Erlösung und zum erstenmal seit vier Monaten konnte ich richtig schlafen. Auch ich habe gedacht, ich würde von telepahisch begabten Menschen um mich herum gefoltert und gequält.

Mittlerweile habe sich meine Wahnvorstellungen völlig verflüchigt und ich hoffe sehr, das bleibt auch so.

Also, die Entscheidung kann ich dir antürlich nicht abnehmen, aber ohne therapeutische Behandlung wird es deinem Freund so schnell nicht besser gehen, befürchte ich.

LG


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