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#1

wie kann ich mich abgrenzen?

in Treffpunkt für Angehörige 23.02.2015 19:02
von Winterschlaf (gelöscht)
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Guten Abend,

ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen. Ich befinde mich gerade in einer schwierigen Situation, die mich an meine Grenzen bringt und wünsche mir einen Austausch mit Menschen, die Erfahrungen im Umgang mit Menschen haben, die unter einer paranoiden Schizophrenie leiden.
Meine Mutter leidet unter dieser Krankheit, die allerdings oftmals auch für längere Zeit eher schlummert bzw. schwelt, in belastenden Lebenssituationen aber ein dramatisches Ausmaß annehmen kann.
Da meine Mutter eine sehr gesunde und vernüftige Seite hat, habe ich ihre Krankheit lange Zeit nicht so ernst genommen, wie ich es hätte vielleicht tun sollen. Ihre Phantasmen haben eine derartige innere Logik, dass selbst ich Jahre gebraucht habe, wirklich wahrzunehmen, dass es Phantasmen sind.

Und genau an diesem Punkt beginnt mein Problem. Ich selbst kann häufig nicht mehr unterscheiden, was nun ihrer Fantasie entstammt und was real ist. Ich möchte sie nicht einfach wie eine Kranke behandeln und jede Lebensschwierigkeit ihrer Fanatsie zuschreiben. Ich habe mich immer bemüht, sie genau so ernst zu nehmen, wie jeden anderen Menschen auch. Andererseits belastet es mich sehr, ständig Realität und Fiktion auseinander zu halten (gelingen kann es mir natürlich sowieso nicht).

Und ich weiß, dass kein Argument durch ihr Gedankenkonstrukt durchdringen kann, also schweige ich und versuche sie auf Umwegen zu stabilisieren. Das heißt, innerhalb ihres Wahn-Konstruktes. Ich stelle also nicht in Frage, was sie denkt, sondern versuche, ihr aufzuzeigen, dass sie nicht so ohnmächtig ist, wie sie in diesen Phasen annimmt.
Meistens gelingt es mir aber danach falle ich vor Erschöpfung um denn es ist ein Drahtseilakt zwischen Einfühlung, innerer Distanz, aufpassen, nicht das Falsche zu sagen usw.

Aber das Schweigen fällt mir angesichts ihres Leides schwer. Und ich schweige auch in meinem Umfeld denn eine Schizophrenie ist ein Stigma. Nicht jeder Mensch geht damit reflektiert um. Noch hat sie sich nicht völlig zurück gezogen und hat Phasen, in denen sie genau so gesund und normal, bzw. ungesund und verrückt ist wie jeder andere Mensch auch. Wenn ich irgend jemanden von ihrer Diagnose (die sie selbst nicht ernst nimmt) erzählen würde, liefe sie ja Gefahr, in ihren Beziehungen nicht mehr für voll genommen zu werden. Das möchte ich unbedingt verhindern.

Ich brauche mehr Distanz zu ihr denn diese Erkrankung hat mein eigenes Leben bereits eingeschränkt. Unter anderem wegen der Abgrenzung zu ihr habe ich eine Therapie gemacht, die mir sehr geholfen hat aber ich bin nach wie vor ratlos, welche Grenzen ich stecken kann und welche nicht. Es macht mich wahnsinnig, mich ständig mit diesen Halluzinationen auseinander setzen zu müssen. Es bleibt wenig Raum für Konstruktives. Einer Alkoholkranken Mutter würde ich irgendwann "eiskalt" sagen: solange Du Dich nicht in Behandlung begibst, halte ich auch nicht mehr als Kummerkasten her. Aber inwieweit ist so eine Verantwortungsübergabe bei einem Menschen, der an Schizophrenie erkrankt ist möglich ohne dass ich ihn fallen lasse?
Oder verhindere ich etwa dass sie sich Hilfe sucht indem ich sie immer wieder auffange?
Unser Verhältnis ist in besseren Phasen ausgeglichen. Geben und Nehmen sind im Gleichgewicht und ich finde meine Mutter salopp ausgedrückt einfach toll.

Ich möchte übrigens auch um jeden Preis verhindern, dass sie einfach mit Medikamenten "still gelegt" wird denn ich bin der festen Überzeugung, dass die Ursache nicht körperlicher Natur ist da ich ihren Wahn als absolut folgerichtig zu ihrem "Lebensdrama" betrachte. Ganz, ganz selten scheint da auch ein Hauch einer Einsicht bei ihr durchzuschimmern aber das hält nicht lange an.

Eine letzte Frage: wie finde ich Psychotherapeuten, die auf diese Thematik spezialisiert sind?

Ich wäre euch dankbar für jeden Ratschlag.

liebe Grüße,

Winterschlaf


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#2

RE: wie kann ich mich abgrenzen?

in Treffpunkt für Angehörige 23.02.2015 20:08
von snuggles (gelöscht)
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Hallo,

um dich abzugrenzen, ist Distanz nötig. Abstand bekommst du zuerst durch räumliche Distanz und wenn die gegeben ist, kannst du dich auch gefühlsmäßig etwas von deiner Mutter lösen. Wenn dich die Erkrankung deiner Mutter zu sehr einschränkt, ist Abstand sicherlich richtig. Wenn das Verhältnis zu ihr ansonsten gut ist, kannst du ihr das bestimmt erklären, ohne dass sie verletzt ist. Zum Beispiel könntest du es vorerst so halten, dass die Besuche/Anrufe zu ihr seltener werden und die Krankheit mehr in den Hintergrund gestellt wird. Man kann ja auch miteinander reden, ohne diese Erkrankung zum Gegenstand der Unterhaltung zu machen. Über ihre Phantasmagorien könntest du auch versuchen, hinwegzusehen. Es ist wie es ist, irrige Überzeugungen lassen sich nur schwerlich korrigieren. Biete ihr für den Ernstfall deine Hilfe an, aber mache ihr klar, dass du jetzt auch zunehmend an dich denken musst.

Mit Psychotherapeuten kenne ich mich nicht aus, aber du kannst dich auch zunächst nach guten Psychologen umhören und deine Situation mit einem Psychologen besprechen. Ein Psychologe, der etwas von seinem Fach versteht, wird dich nicht wegschicken, sondern sich deiner Gedanken annehmen und dir zuhören.

MfG


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#3

RE: wie kann ich mich abgrenzen?

in Treffpunkt für Angehörige 23.02.2015 20:33
von Winterschlaf (gelöscht)
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Vielen Dank Snuggles!

Ja, wir haben räumliche Distanz. Ich wohne nicht bei ihr.

Zitat
Über ihre Phantasmagorien könntest du auch versuchen, hinwegzusehen.Es ist wie es ist, irrige Überzeugungen lassen sich nur schwerlich korrigieren. Biete ihr für den Ernstfall deine Hilfe an, aber mache ihr klar, dass du jetzt auch zunehmend an dich denken musst.



Das schwierige an der Situation ist, dass es sehr schwer ist, zu sagen "Sorry, lass uns über etwas schönes reden...", wenn sie sich gerade in Not wähnt. Für sie ist das so, als würde ich ihr vorschlagen, sich mal einen schönen Strauss Blumen auf den Tisch zu stellen, während ihre Verfolger an ihrer Tür kratzen.
Ich habe es mit der Distanz inzwischen recht gut drauf aber- wie bereits gesagt- wenn sie in Not ist, rettet sie sich zu mir.
Wenn sie nicht unter Druck steht, dann "behelligt" sie mich auch nicht mit diesen Themen und hält den richtigen Abstand.

Weil das ganze andauert, seitdem ich denken kann, habe ich eine gute innere Distanz dazu aber es erschöpft mich einfach zu sehr.

Zum Psychologen: ja, ich war ja selbst in Behandlung und die war klasse! Allerdings kannte sich meine Thera nicht mit Schizophrenie aus. Wenn ich im Netz nach geeigneten Psychologen suche, stoße ich immer nur auf Psychiater und da möchte ich sie im Notfall ungern hinschicken.

Und mich beschäftigt die Frage, ob es ratsam oder eher weniger sinnvoll ist, ihr mitzuteilen, dass ich mir das alles nicht mehr anhöre, auch wenn sie gerade einen akuten "Schub" hat.

liebe Grüße,

Winterschlaf


zuletzt bearbeitet 23.02.2015 21:03 | nach oben springen

#4

RE: wie kann ich mich abgrenzen?

in Treffpunkt für Angehörige 23.02.2015 21:01
von snuggles (gelöscht)
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Hallo,

also wenn deine Mutter gerade einen akuten Schub hat, bist du ohnehin nicht die richtige Ansprechpartnerin. In so einem Fall gehört deine Mutter in ärztliche Behandlung und wenn sie die verweigert, kannst du ihr durchaus erklären, dass sie auf deine Hilfe nicht mehr zählen kann. Du musst auch an deine eigene Gesundheit denken und auf deinen Schultern sollte das nun gerade nicht ausgetragen werden. Du musst deiner Mutter auch nicht permanent zur Seite springen, wenn sie sich bedroht fühlt. Was da hilft, ist ein Arzt und den kannst du nicht ersetzen.

Und ja, richtig, für Schizophreniepatienten sind Psychiater zuständig, weil es meistens auf eine medikamentöse Therapie hinausläuft. Eine Behandlung, die rein auf Psychotherapie basiert, ist nicht empfehlenswert und vermutlich ist sowas auch schwer zu finden.

MfG


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#5

RE: wie kann ich mich abgrenzen?

in Treffpunkt für Angehörige 23.02.2015 22:00
von Insane | 55 Beiträge | 82 Punkte
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Zitat von snuggles im Beitrag #4

Und ja, richtig, für Schizophreniepatienten sind Psychiater zuständig, weil es meistens auf eine medikamentöse Therapie hinausläuft. Eine Behandlung, die rein auf Psychotherapie basiert, ist nicht empfehlenswert und vermutlich ist sowas auch schwer zu finden.




Da unterschreibe ich mal. Das einzige was wirklich hilft um aus einer akuten Phase wieder rauszukommen, sind Medikamente, so bitter es klingen mag. Für verbale Argumente ist man in einer Psychose nicht zugänglich, so war es jedenfalls bei mir. Ich war schon 5 Jahre bei meinem Psychiater in Behandlung, als meine Psychose ausbrach, und schätze ihn sehr und war immer offen für das was er mir sagte. Aber in meiner akuten Phase kam er überhaupt nicht gegen mich und meine Wahnvorstellungen an, es prallte alles von mir ab. Ich fühlte mich ihm überlegen, machte mit ihm was ich wollte und redete ihn in Grund und Boden.

Und heute lachen wir beide darüber ... ;)


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#6

RE: wie kann ich mich abgrenzen?

in Treffpunkt für Angehörige 23.02.2015 22:02
von Wolf (gelöscht)
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Hallo Winterschlaf,
es gibt sicherlich viel zu deinem Beitrag zu sagen. Ich versuche mich auf das wichtigst zu beschränken:

Zitat von Winterschlaf im Beitrag #1

Ich möchte übrigens auch um jeden Preis verhindern, dass sie einfach mit Medikamenten "still gelegt" wird denn ich bin der festen Überzeugung, dass die Ursache nicht körperlicher Natur ist da ich ihren Wahn als absolut folgerichtig zu ihrem "Lebensdrama" betrachte.


Ich denke, du hast selber Angst, dass deine Mutter schizophren sein kann. Dabei ist das auch nur eine Erkrankung, wie jede andere auch. Es mag ja sein, dass deine Mutter Wahnvorstellungen bekommen hat, nur weil ihr Lebensdrama so schlimm gewesen ist.
Wenn du recht hättest, würden Menschen immer schizophren, wenn sie im Leben zu viel durchgemacht haben. Dem ist aber so nicht.

Im übrigen nehme ich nun seit 12 Jahren Neuroleptika und fühle mich nicht "still gelegt". Ich bin nur froh, dass ich diese Wahngedanken los bin.
In deinem Fall solltest du aus meiner bescheidenen Sicht den Ärzten und es besonders deiner Mutter überlassen, wie und welchen Weg sie gehen möchten. Denn das bist du ihr schuldig.

Gruß vom Wolf


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#7

RE: wie kann ich mich abgrenzen?

in Treffpunkt für Angehörige 23.02.2015 22:16
von snuggles (gelöscht)
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@Winterschlaf: Naja, ich kann die Vorbehalte verstehen, die du gegenüber dem Psychiater hast. Aber das ist doch nicht nur Zudröhnen, sondern auch Hilfestellung. Höhere Dosierungen sind eigentlich nur in akuten Krankheitsphasen notwendig, wenn der Patient gut eingestellt ist, werden die Medikamentengaben in den meisten Fällen so gering wie möglich gehalten. Eben so, dass der Patient möglichst beschwerdefrei leben kann und das wünscht du dir doch auch für deine Mutter.

Ich stelle es mir schwierig vor, für deine Mutter abwechselnd die Tochter und die Krankenschwester zu spielen. Lebenskrisen hatten Viele von uns und der Eine oder Andere ist vielleicht auch "folgerichtig" krank geworden. Dennoch war für die meisten Betroffenen hier der Weg zum Psychiater unumgänglich. Sicher, man kann auch ohne das alles leben, aber wie soll das funktionieren, wenn du als Tochter in Notsituationen immer einspringen musst, weil ein vermeintlicher Verfolger an der Tür deiner Mutter kratzt? Hier ist Distanz und das Abnabeln von der Mutter absolut notwendig und weil deine Mutter allein offensichtlich nicht zurechtkommt, braucht sie einen Arzt, ohne Wenn und Aber.

MfG


zuletzt bearbeitet 23.02.2015 22:23 | nach oben springen

#8

RE: wie kann ich mich abgrenzen?

in Treffpunkt für Angehörige 24.02.2015 01:27
von Winterschlaf (gelöscht)
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Herzlichen Dank für eure Antworten!

Zitat
also wenn deine Mutter gerade einen akuten Schub hat, bist du ohnehin nicht die richtige Ansprechpartnerin. In so einem Fall gehört deine Mutter in ärztliche Behandlung und wenn sie die verweigert, kannst du ihr durchaus erklären, dass sie auf deine Hilfe nicht mehr zählen kann. Du musst auch an deine eigene Gesundheit denken und auf deinen Schultern sollte das nun gerade nicht ausgetragen werden. Du musst deiner Mutter auch nicht permanent zur Seite springen, wenn sie sich bedroht fühlt. Was da hilft, ist ein Arzt und den kannst du nicht ersetzen.



Hallo Snuggels,

ich bin mir durchaus bewusst, dass ich nicht die richtige Ansprechpartnerin bin aber ich brachte es einfach nicht übers Herz, sie allein zu lassen, wenn es hart auf hart kam.
Früher ging sie zum Psychiater (Jahre her). Dort bekam sie auch die Diagnose. Aber seit Jahren verweigert sie jegliche ärztliche Hilfe. Sie sagt selbst manchmal "Also die werden mich ja für wahnsinnig halten! Das, was ich erlebe, ist ja auch kaum vorstellbar..." Und sie kehrt jedem ihren Rücken, der nicht an ihren Wahn glaubt. Ich spreche es immer mal wieder an, rate ihr zum Arzt zu gehen aber sie weigert sich.

Zitat
Und ja, richtig, für Schizophreniepatienten sind Psychiater zuständig, weil es meistens auf eine medikamentöse Therapie hinausläuft. Eine Behandlung, die rein auf Psychotherapie basiert, ist nicht empfehlenswert und vermutlich ist sowas auch schwer zu finden.



Ja, ich weiß. Darum fragte ich, ob es Psychologen mit dieser Spezialisierung gibt.
Sie hat ja selbst den Drang, ihre Geschichte aufzuarbeiten- sie sehnt sich in erster Linie nach einem Gesprächspartner. Involviert aber auch die Therapeuten und Ärzte in ihre Phantasmen.

Zitat
Naja, ich kann die Vorbehalte verstehen, die du gegenüber dem Psychiater hast. Aber das ist doch nicht nur Zudröhnen, sondern auch Hilfestellung. Höhere Dosierungen sind eigentlich nur in akuten Krankheitsphasen notwendig, wenn der Patient gut eingestellt ist, werden die Medikamentengaben in den meisten Fällen so gering wie möglich gehalten. Eben so, dass der Patient möglichst beschwerdefrei leben kann und das wünscht du dir doch auch für deine Mutter.



Ja Du hast schon recht doch ich finde, dass die Gesprächszeiten beim Psychiater einfach zu kurz sind. Nur medikamentöse Behandlung ist zu wenig. Erkläre das gleich genauer in meiner Antwort an Wolf.

Hallo Wolf,

Zitat
Ich denke, du hast selber Angst, dass deine Mutter schizophren sein kann.



Wie meinst Du das? Angst? Ich weiß doch lange um ihre Diagnose. Sie ist schizophren. Aber es macht mich unsäglich traurig zu sehen, wie sie sich selbst behindert und zuweilen leidet.

Zitat
Dabei ist das auch nur eine Erkrankung, wie jede andere auch.



Ja Wolf aber eine Erkrankung, die verhindert hat, das sie ein richtiges Leben führen kann. Ich bin so vertraut mit psychischen Erkrankungen, Beeinträchtigungen- sie machen mir keine Angst. Aber ich nehme sie nicht als gegeben hin wie eine Stoffwechselerkrankung des Gehirns oder dergleichen.

Zitat
Es mag ja sein, dass deine Mutter Wahnvorstellungen bekommen hat, nur weil ihr Lebensdrama so schlimm gewesen ist.
Wenn du recht hättest, würden Menschen immer schizophren, wenn sie im Leben zu viel durchgemacht haben. Dem ist aber so nicht.



Das ist mir doch bewusst. Die Sele ist komplex. Nicht jeder, der eine schwere Kindheit hatte, bekommt eine Schizophrenie.
Auch wenn sie nicht erkennt, dass ihre Wahnvorstellungen etwas mit ihrer Schizophrenie zu tun haben, so sagt sie selbst immer mal wieder (nebenbei und fast unbewusst), dass sie glaubt, aus Gründen xyz schizophren zu sein. Da ist in ihr ein enormer Drang zu sprechen, zu fühlen...
Wenn ein Patient das Bedürfnis hat, sich mit der psychischen Komponente zu befassen, dann sollte man das doch nicht behindern.

Zitat
Im übrigen nehme ich nun seit 12 Jahren Neuroleptika und fühle mich nicht "still gelegt". Ich bin nur froh, dass ich diese Wahngedanken los bin.
In deinem Fall solltest du aus meiner bescheidenen Sicht den Ärzten und es besonders deiner Mutter überlassen, wie und welchen Weg sie gehen möchten. Denn das bist du ihr schuldig.



Ich bevormunde sie nicht im geringsten. Sie selbst verweigert den Arztbesuch und als ich ihr einmal eine Klinik vorschlug, weinte sie bitter und sagte mir gefühlte 100 Mal, sie wolle unter keinen Umständen Medikamente nehmen und die Situation eskalierte wie nie, nur weil ich ihr eine Klinik vorschlug. Nicht mehr.
Es ist ihre Entscheidung.
Dennoch ist es verdammt hart, konsequent die Hilfe abzulehnen wenn man weiß, dass das Gegenüber trotzdem nicht zum Arzt gehen wird und es tatsächlich lebensbedrohlich wird. Ich habe im Laufe meines Lebens manchmal radikal Nein gesagt und blieb auch dabei. Es stand immer an Messers Schneide und es gab in der Vergangenheit Suizidversuche. Momentan sehe ich diesbezüglich keine Gefahr aber ich muss eine Entscheidung treffen, wie ich mich in Zukunft verhalte.

liebe Grüße,

Winterschlaf


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#9

RE: wie kann ich mich abgrenzen?

in Treffpunkt für Angehörige 24.02.2015 01:31
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Danke übrigens auch Dir Insane.

Wenn ich fragen darf: was hat Dich denn trotz Deinen Überlegenheitsgefühlen gegenüber Deinem Arzt damals dazu bewogen, überhaupt zu einem Doc. zu gehen? Und woher kam die Bereitschaft, Medikamente zu nehmen wenn Du doch annahmst, völlig klar zu sein?


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#10

RE: wie kann ich mich abgrenzen?

in Treffpunkt für Angehörige 24.02.2015 06:12
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Hallo,

natürlich gibt es Psychotherapeuten, die auf Schizophreniepatienten spezialisiert sind, aber eine Psychotherapie erfolgt standardmäßig neben der medikamentösen Behandlung und nicht außerhalb davon. Die Psychose ist eine Stoffwechselerkrankung des Gehirns und die wird grundsätzlich mit Medikamenten behandelt. Du hast geschrieben, dass deine Mutter auch Halluzinationen hat und die lassen sich mit Neuroleptika ganz gut in den Griff bekommen. Mit einer Psychotherapie wirst du die Halluzinationen nicht wegbekommen. Klar, es gibt auch Betroffene, die ihre Erkrankung mit Globuli behandeln, versuchen kann man alles Mögliche, aber das ist dann nicht hilfreich und teilweise sogar kontraindiziert.

Du bist hier in einem Forum, in dem es für die meisten Betroffenen normal ist, sich von einem Psychiater behandeln zu lassen. Es geht doch nicht um Leben und Tod, sondern nur darum, dass deine Mutter Medikamente bekommt, die sie soweit stabilisieren, dass sie ihren Alltag gut bewältigen kann. Wenn die Situation für sie bisweilen so bedrohlich ist, dass auch Suizidgefahr besteht, dann gehört sie dringend in fachärztliche Behandlung. Du kannst ja versuchen, einen Therapeuten zu finden, der bereit ist, sie rein auf der Basis einer Psychotherapie zu behandeln. Aber das dürfte schwierig werden, Psychologen arbeiten mit Psychiatern Hand in Hand und zur Zeit ist es mal leider so, dass psychotische Symptome nur mit Medikamenten erfolgreich behandelt werden können. Ich bin mir sicher, dass auch ein Psychotherapeut eine dringende Empfehlung in Richtung Psychiater aussprechen würde.

Klar kann deine Mutter die Behandlung verweigern, aber dann kannst du dich auch verweigern. Du kannst sie in Notsituationen nicht ständig auffangen, du bist ja auch gar nicht qualifiziert dafür. Messers Schneide schreibst du, ja das ist es ja auch, wenn sogar Eigengefährdung vorliegt. Du kannst das auf keinen Fall alleine stemmen. Vielleicht kannst du wenigstens den sozialpsychiatrischen Dienst miteinbeziehen, damit in Krisenzeiten jemand da ist, der sich um deine Mutter kümmert.

MfG


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#11

RE: wie kann ich mich abgrenzen?

in Treffpunkt für Angehörige 24.02.2015 10:17
von Insane | 55 Beiträge | 82 Punkte
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Zitat von Winterschlaf im Beitrag #9
Danke übrigens auch Dir Insane.

Wenn ich fragen darf: was hat Dich denn trotz Deinen Überlegenheitsgefühlen gegenüber Deinem Arzt damals dazu bewogen, überhaupt zu einem Doc. zu gehen? Und woher kam die Bereitschaft, Medikamente zu nehmen wenn Du doch annahmst, völlig klar zu sein?




Nunja, wie ich schon schrob, war ich schon 5 Jahre bei ihm in Behandlung, ehe die Psychose ausbrach. Wir hatten halt schon immer alle 2-3 Wochen Termin, und das lief während meiner Psychose eben auch so weiter.

Und Medikamente bekam ich erst wieder, als ich mich in der Psychiatrie wiederfand. War zwar keine Zwangsmedikation, aber ich da ich schon noch irgendwie mitbekam, dass es ziemlich schlimm um mich stand, nahm ich sie halt. Ich hatte auch keine grosse Energie mich dagegen zu wehren, und bekam dann auch das Risperdal als Depot gespritzt, alle 2 Wochen. Der Vorteil von so einer Spritze ist dass man gar nicht auf die Idee kommen kann, das Tabletten einnehmen zu verweigern, oder zu vergessen, weil man da eben nicht jeden Tag die Tabletten schlucken muss.


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#12

RE: wie kann ich mich abgrenzen?

in Treffpunkt für Angehörige 24.02.2015 11:04
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Vielen Dank euch beiden!

Durch das Schreiben hier wird mir bewusst, dass ich wieder einmal zu viel trage/auffange und ich dringend etwas ändern muss.

@Insane: ja stimmt, Du hattest ja geschrieben, dass Du bereits in Behandlung warst, bevor die Psychose ausbrach. Ich bin gerade etwas überanstrengt und so ist es mir gleich wieder durch die "Lappen" gegangen.

Meine Mutter war in der Vergangenheit bei diversen Ärzten, auch mal eine längere Zeit bei einem Psychiater. Medikamente verweigerte sie jedoch und Krankheitseinsicht hatte sie nicht.
Der Sozialpsychiatrische Dienst, Betreuer usw. Wir haben es alles durch. Nach einer Weile involviert sie ihre Helfer in ihre Gedankenkonstrukte und fühlt sich gerade von ihnen bedroht. Dann fallen Sätze wie "Die wollen mich vernichten..."
Sie ist dann überzeugt, dass die Ärzte ein Netzwerk bilden, nur um ihr zu schaden.
Sie ist also nicht mit zehn Pferden nochmal zum Arzt zu bewegen. Deswegen dachte ich quasi an einen Schleichweg über den Psychologen. Auch das wird sich schwierig gestalten aber in seltenen Momenten erklärt sie sich dazu bereit.

Insane und Wolf, wenn man dank der Medis begreift, dass man sich viel einbildete, wieso nimmt man sie dann weiterhin? Wenn die "Erkenntnis" sitzt, dann dürfte man doch den eigenen Phantasmen keinen Glauben mehr schenken, oder?

liebe Grüße,

Winterschlaf


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#13

RE: wie kann ich mich abgrenzen?

in Treffpunkt für Angehörige 24.02.2015 13:42
von Insane | 55 Beiträge | 82 Punkte
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Zitat von Winterschlaf im Beitrag #12
Insane und Wolf, wenn man dank der Medis begreift, dass man sich viel einbildete, wieso nimmt man sie dann weiterhin? Wenn die "Erkenntnis" sitzt, dann dürfte man doch den eigenen Phantasmen keinen Glauben mehr schenken, oder?




Ich würde nicht sagen, dass man dank der Medis etwas "begreift". Ganz vereinfacht gesagt musst du dir das so vorstellen, wie die Medis wirken: bei Psychosen läuft auch ein biochemischer Prozess im Gehirn ab, es wird zuviel Dopamin ausgeschüttet. Dopamin ist ein Botenstoff, der für die Weiterleitung von Informationen im Gehirn sorgt. Und wenn zuviel Dopamin produziert wird, werden die Informationen im Gehirn fehlgeleitet, und man fängt an zu "spinnen". Und die Medis sind Dopamin-Blocker, sie sollen die Überproduktion von Dopamin verhindern. So hat man es mir jedenfalls mal erklärt.

Das ist ein Grund, wieso man die Medis dauerhaft nehmen soll. So ziemlich alle Psychiater und psychiatrische Krankenpfleger die ich kenne, haben mir gesagt dass das Rückfallrisiko sehr hoch ist, wenn man die Medikamente absetzt. Die wissen das ja auch aus ihrer Erfahrung. Wenn man eine gewisse Zeit stabil ist, kann man es wagen, die Medis zumindest zu reduzieren. Man sollte eine Erhaltungsdosis finden, die die Symptome noch unter Kontrolle hält, aber für weniger Nebenwirkungen sorgt.

Ich hatte bisher erst 1 Psychose, deswegen kann ich es gar nicht wissen, ob man auf einen erneuten Schub überhaupt vorbereitet ist und das "mitbekommt" wenn es wieder soweit ist. Und ob man dem ohne Medikamente entgegensteueren kann. Ich glaube aber eher nicht ...


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#14

RE: wie kann ich mich abgrenzen?

in Treffpunkt für Angehörige 24.02.2015 15:54
von Winterschlaf (gelöscht)
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Vielen Dank Insane dass Du Dir nochmal die Mühe machst, mir das alles zu erklären!
Deine Worte nehmen mir ein wenig die "Furcht" vor den Medis. Vielleicht wäre es wirklich das beste für meine Mutter wenn sie Medis nimmt. Aber das bleibt allein ihre Entscheidung und solange sie nicht zum Arzt geht, gibts ja auch keine "Drops".
Haben diese Medikamente irgendwelche unangenehmen Nebenwirkungen? Fühlst Du Dich in irgend einer Weise beeinträchtigt durch sie?

Danke Dir.


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#15

RE: wie kann ich mich abgrenzen?

in Treffpunkt für Angehörige 24.02.2015 18:55
von Wolf (gelöscht)
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Hallo Winterschlaf,

erstmal entschuldige. Ich habe deine Text wohl falsch gedeutet. Schon, dass du das gerklärt hast. Es ist für mich halt schwer, immer alles aus einem Text herauszulesen. Ich bewerte auch unbewusst auch immer Klang, offene Fragen und Gefühle.

Zitat von Winterschlaf im Beitrag #12

Insane und Wolf, wenn man dank der Medis begreift, dass man sich viel einbildete, wieso nimmt man sie dann weiterhin? Wenn die "Erkenntnis" sitzt, dann dürfte man doch den eigenen Phantasmen keinen Glauben mehr schenken, oder?




Ja, so geht es mir heute. Ich weiß, dass ich damals erstmal die Diagnose nicht annehmen konnte. Aber mir war es egal, Hauptsache, mir ging es besser. (Bin kurz am Suizid vorbeigeschrammt) Erst viel später habe ich für mich annehmen können, dass ich Wahnvorstellungen gehabt habe. Schau, und genau das macht vielen Erkrankten zu schaffen. Denn die Psychose fühlt sich so real an. Die psychotischen Gedanken sind einigen Betroffenen sogar lieb. Andere sagen, ich lasse mich doch von dem Gift nicht zudröhnen. Oder, die wollen mich vernichten, wie du sagst. Da nimmt man Medikamente nicht an, denn die sind Teil des Plans, einen vernichten zu wollen. Genau das ist aus meiner Sicht das heimtückische an der Erkrankung. Der Wahn gibt einem selbst vor, dass man richtig denkt.
Ich weiß jetzt nicht die richtige Kommunikation mit deiner Mutter, um sie zur Medikamenteneinnahme zu gewinnen. Es ist halt ein langer, psychologisch schwieriger Prozess, den jeder selbst durchmachen muss. Und gerade bei älteren Menschen ist das Stigma Schizophrenie für sie selbst oft nicht annehmbar.
Ich drücke dir die Daumen, dass du für deine Mutter den richtigen Weg findest. Es ist halt anstrengend, so wie damals für meine Frau.

Herzlichen Gruß vom Wolf


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