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#46

RE: Hebephrene Schizophrenie - Frage an Comfortzone, Jenni

in Treffpunkt für Angehörige 01.03.2015 20:16
von comfortzone | 394 Beiträge | 533 Punkte
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So, heute mal in Kurzform:

@Sommerkind
Die Vorgehensweise von Amts- oder Betriebsärzten ist mir bekannt, wobei man den Betriebsarzt nur im Betrieb hat und dazu der Betrieb eine beachtliche Größe haben muss. Das hilft hier also nicht weiter. Eine jährliche Untersuchung hat nichts mit Vertrauen zu tun.
Einen Amtsarzt begegnet man auch nicht immer, selbst wenn es um Anträge geht. Oft genung liest sich dieser lediglich die Gutachten durch. Hilft also auch nicht weiter. Selbst wenn deine Tochter da mal hingehen sollte. Da kann ich auch zum Zahnarzt gehen.

Wenn du gerne zwischen den Zeilen liest, wirst du in meinen vorherigen Posts zu lesen haben. Natürlich umschiffe ich auch.

Und jetzt steht ihr wieder bei Null.

Das Vertrauen zwischen dir und deiner Tochter geht gegen Null und was ich so lese ist nur Zündstoff. Daher meine Empfehlung, die ich schonmal ausgesprochen habe - weswegen ich mich mit diesem Post ausklinke.

Baue Verständnis für deine Tochter auf. Schnapp dir deine Unterlagen und gehe zu einem Arzt. Oder lass es eben bleiben.
Die Krankheit hat ihre Tücken. Versuche es mal menschlich zu betrachten und versteife dich nicht auf Sachen, die mit Geld zu tun haben.

Frag dich mal, wie viele Freunde deine Tochter hat, wem Sie sich wirklich anvertraut (Gefühle, Gedanken etc.) und was für Träume sie so hat. Ich gehe davon aus, dass du dazu nicht so viel sagen kannst, die aktuell und jünger als 2008 sind. Deine Tochter wird dazu im Rahmen ihrer Krankheit auch nicht viel sagen können.

Deine Tochter ist fast schon wie eine fremde. Versuche sie kennenzulernen oder mache dich erst einmal über deine Grenzen bewusst. Mit deiner Einstellung abzuwarten oder auf besseres zu hoffen, wirst du bei einer Krankheit mit Hang zur Degeneration nicht viel weiter kommen.


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#47

RE: Hebephrene Schizophrenie - Frage an Comfortzone, Jenni

in Treffpunkt für Angehörige 12.03.2015 18:25
von Sommerkind (gelöscht)
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Hallo Wolf und Comfortzone (falls Du noch lesen magst),

endlich wieder online! Leider war das Motherboard geschrottet und mußte erst besorgt/eingebaut werden. Sry also für die späte Rückmeldung, aber ich bin euch (womöglich) noch eine Antwort schuldig... So mich 'rausschleichen mag ich nicht; paßt auch nicht zu mir.

Wolf, ich/wir versuchen, die Krankheit unserer Tochter nicht als Hauptthema auflaufen zu lassen. Leider ist's im Moment so, dass wir verstärkt uns auch bei anderen Tätigkeiten/Aufgaben damit gedanklich beschäftigen, da sie das friedliche Mit-/Nebeneinander innerhalb des Hauses massiv beeinträchtigt. Und das ist garnicht gut!

Da sie jetzt angefangen hat, unsere (Behörden-)Post im Treppenflur zu verteilen, sofern meine Mutter diese 'reingeholt hat (wer eben zuerst am Briefkasten ist), obwohl diese ordentlich auf die Treppe gelegt wurde, habe ich mich jetzt den Vormund hiervon in Kenntnis gesetzt einschl. dem Hinweis div. Dokumentationen der letzten Vorgänge. In Kürze soll hierzu ein Gespräch zwischen ihm und uns Eltern stattfinden. 'mal schauen; mit ein bißchen Glück schon nächste Woche. Unsere Tochter ist ja nicht die einzige zu betreuende Person seinerseits.

Wobei ich dann 'mal übergangslos zur Beantwortung von Comfortzones Frage komme... Ich HABE Verständnis für die Erkrankung meiner Tochter, auch wenn's sich hier mitunter anders liest; weiß, dass sie aufgrund dieser Erkrankung oftmals anders reagiert...himmelhoch jauchzend...zu Tode betrübt..., wobei der Trübsal z. Zt. vorherrschend ist.

Comfortzone, ich finde den schnöden Mammon ätzend, leider ist er notwendig und sichert ab. So einfach ist das. D. h., wir sichern sie ja unsererseits schon finanziell ab, indem entsprechende Verträge laufen. Diese sind jedoch nicht dazu gedacht, für Alltägliches verschleudert zu werden. Mit knapp 25 ist sie noch jung genug, um gesundheitlich anderweitig Schiffbruch erleiden zu können. Da sie - warum auch immer - noch 2 Milchzähne im sichtbaren Bereich hat, müssen/sollten diese entsprechend ersetzt werden bei Bedarf. Etwas Vernünftiges in diesem Bereich ist recht kostenintensiv.

Meine Tochter hat keine Freunde/Bekannte. Die letzte stammte noch aus der Grundschulzeit, welche nach Wechsel auf die Realstufe in einen anderen Wohnbezirk zog. Von anderen Mädchen, welche sie sich anvertraute, wurde sie verar.... Ich erwähnte es in eines meiner vorhergehenden Postings.

Da sie sich im Zeitraum 2010 - Anfang 2014 nicht zu ihren Wünschen, Gedanken etc. geäußert hat, sind mir diese nicht bekannt. Allerdings "quetsche" ich mein Gegenüber (unabhängig, ob jetzt familiär oder Bekannte/Freunde) nicht gerne aus, da ich auch nicht gerne ausgefragt werde.

Einige Zeilen vorher wirst Du evtl. gelesen haben, dass wir den Betreuer kontaktiert haben. Wie's weitergeht? Kein Plan! Oder doch!?
Wir müssen erst einmal unsere Beweggründe darlegen, ehe wir weiterkommen, auch wenn Du diese Vorgehensweise vll. überhaupt nicht gut findest. DAS ist ersteinmal UNSER Weg; Du hast einen anderen für Dich gefunden. Ok? :-)

So, WE steht vor der Tür, und damit wird weiterrenoviert im Garten. Ob ich am WE zum Tippen komme, weiß ich nicht.

*winke*


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#48

RE: Hebephrene Schizophrenie - Frage an Comfortzone, Jenni

in Treffpunkt für Angehörige 12.03.2015 19:27
von Wolf (gelöscht)
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Hallo Sommerkind,

schön, von dir zu hören. ;-)

ich selbst bin froh, wenn ich keine Entscheidungen für meine Kinder treffen muß. Mittlerweile habe ich schon Angst davor, falsch zu entscheiden. Da bin ich immer froh, dass ich nicht alleine dastehe. Meine Frau kann da zum Glück besser entscheiden als ich. Da bin ich viel zu Angstvoll.

Anderseits würde ich mich auch nicht anders verhalten, als du. Was bleibt einem den sonst übrig, wenn die Kinder nur noch extem reagieren? Sie steuern vom Gefühl, was sie wollen. Auf jede Nachfrage reagieren sie nur genervt. Und da glaube ich eben, das ist in "deinem Fall" es eben nicht eine Frage der Erkrankung ist. Jedenfalls nicht vordergründig.

Es gibt ja diese TV-Schow: Die strengsten Eltern der Welt". Ich mag das nicht so, weil es einseitig betrachtet wird.
Anderseits ist es natürlich so, dass Kinder in ihrer begrenzten und wohlbehüteten Welt, nicht mehr so weiter machen können. Da tut es ihnen gut, die Welt mal aus einer anderen Perpektive sehen zu müssen. Und sie müssen ja irgendwann Verantwortung für sich selbst übernehmen. Das können sie nicht, solange immer jemand da ist, der alles so akzeptiert, was die Kinder aus ihem Gefühl so "anbieten".

Nur fordern und nichts einbringen... eine Grundregel des menschlichen Zusammenlebens.. Wie passt das in eine Erkrankung rein?

Herzlichen Gruß vom Wolf


zuletzt bearbeitet 12.03.2015 19:47 | nach oben springen


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