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#31

RE: Hebephrene Schizophrenie - Frage an Comfortzone, Jenni

in Treffpunkt für Angehörige 24.02.2015 10:03
von galizier | 164 Beiträge | 330 Punkte
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Hallo Sommerkind,

wie ich das so bisher mitbekommen habe, scheint es wohl doch keinen anderen Ausweg mehr zu geben als deine Tochter in eine andere Betreuung unterzubringen.
Und ich muß da Comfortzone völlig Zustimmen. Besser wird das Verhalten deiner Tochter nicht mehr. Es kann im Gegenteil nur noch schlimmer werden. Und ohne Behandlung wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nur noch schlimmer. Es ist ja jetzt schon keine Einsichtsfähigkeit mehr bei deiner Tochter vorhanden. Und auch der Verlust der Empathie-Fähigkeit und unberechenbares Verhalten ist bei vielen Psychosen nicht unüblich.

Aber trotzdem ist deine Tochter noch ein fühlendes und Lebenswertes Wesen, dass ein recht auf gute und menschenwürdige Behandlung hat. Und das scheint wohl in diesem Fall nur mit einer professionellen Betreuung zu funktionieren. Von daher wäre es vielleicht wirklich das Beste, so wie Comfortzone es enpfohlen hat, für eine Ablöse der Betreuung zu sorgen wenn Du oder Ihr es selber nicht schaffen tut. Es bringt ja auch nichts, wenn die Angehörigen immer mehr darunter leiden und vielleicht auch selber noch Krank werden.

Wie es nun gesetzlich aussehen tut mit der Betreuung, weiß ich auch nicht so genau. Ich weiß nur, das nach den PsychKG-Gesetzen eine psychiatrische Behandlung gegen den Willen des psychisch Kranken (wenn keine Gefahr in Verzug Besteht), nicht durchgeführt werden darf.

Zu DDR-Zeiten war das noch anders. Da duften auch Zwangsmaßnahmen gegen den Willen des Patienten durchgeführt werden. Ich finde es einerseits gut, dass die Rechte der psychisch Kranken heute verbessert wurden um missbräuchliche Zwangsmaßnahmen usw. entgegenzuwirken. Aber andererseits könnten Zwangsbehandlungen bei besonders uneinsichtigen Patienten, wie in diesem Fall doch wiederum angebracht sein auch wenn keine Gefährdung für sich oder andere besteht.


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#32

RE: Hebephrene Schizophrenie - Frage an Comfortzone, Jenni

in Treffpunkt für Angehörige 25.02.2015 15:43
von Sommerkind (gelöscht)
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Hallo Wolf,

nachdem der Elektriker erfolgreich Strippen gezogen hat, komme ich heute nun zum Tippen... ;-)

Nein, also Informatik ist so garnicht das Ding meines Sohnes, denn da hängt ja Mathe (höhere Mathematik) mit drin, obwohl - hm -
ein PC ist schon 'was tolles...usw. usf.

Deshalb hat er als Wahlfach auch Psychologie anstelle von Informatik gewählt...So wie ICH das sehe, wird's ein gesellschaftswissenschaftliches Studium, aber bis Ende der 13. ist noch etwas Zeit...oder besser...in einem Jahr sollte es dann schon konkret werden...

*hüstel* Ich als 24jährige hätte auch so meine Schwierigkeiten, meinen Eltern mein "Innenleben" aufzutischen. Eltern müssen ja nicht alles wissen. ;-) Und als junge Frau/junges Mädchen von 24 Jahren ist das ein gaaaaanz anderes Kaliber. Ich habe auch nur per "Buschfunk" erfahren, dass mein Sohn eine Freundin hat. "Kerle" eben. ;-D


Weißt Du, dass mit dem Humor ist so eine Sache...Ich mußte mich schon so oft aus dem Schlamassel freibuddeln, nicht nur hinsichtlich meiner Tochter, da habe ich schon fast so eine Art Galgenhumor entwickelt, welcher immer dann aufkommt, wenn's scheinbar keinen Weg mehr gibt. Ein "Jetzt erst recht" und "Aufgeben gilt nicht" ist oftmals der "Rettungsanker". Das wir mit ärztlicher Hilfe seit 2008 und ohne ärztlicher Hilfe schon mind. 2 oder 3 Jahre länger am Werken sind, habe ich/haben wir einen langen Atem entwickelt. Das härtet ab.


*winke*
Sommerkind


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#33

RE: Hebephrene Schizophrenie - Frage an Comfortzone, Jenni

in Treffpunkt für Angehörige 25.02.2015 16:25
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Hallo Comfortzone,

nein alles ok; um das Ganze weitestgehend zum Abschluß zu bringen, sonst drehen wir uns wirklich nur im Kreise...

...und ja - lieber Tacheles reden...Honig um die Schnute nutzt ja keinem etwas...;-)

Bezüglich der Änderung, welche von uns ausgehen muß, um unsere Tochter nicht von weiter abrutschen (?) zu lassen (sry, mir fällt momentan kein passenderes Wort ein), aber Du wirst schon wissen, was ich meine: Das Leben ist nunmal ein Geben und Nehmen; z. Zt. ist unsere Tocher nur dabei, die "Nehmen-"Seite bis auf's Äußerste auszureizen. Sicherlich sind wir die Eltern/bin ich die Mutter, dass heißt aber noch lange nicht, dass ich/wir zu springen haben, wenn unsere/meine Tochter aufgrund ihrer Erkrankung Wünsche äußert, welche wir aufgrund ihrer Nicht-Mithilfe nicht erfüllen wollen.

Vll. könntest Du mir noch diese eine Frage beantworten: Wir haben ihr mündlich und schriftlich mitgeteilt, weshalb wir ihr diese Wünsche nicht erfüllen können/wollen. Akkustisch hat sie es auch verstanden; die Reaktion sprach für sich. Aber: Hat sie diese Gründe eigentlich aus verstanden/verinnerlicht? Wir können sie ja kaum dannach fragen bzw. Versuche unsererseits scheiterten grandios... :-(

Zitat
Auf irgendwelche finanzielle Verpflichtungen zu drängen, sollte es einfach so auch nicht ändern.



Jein; es würde erst einmal Ruhe ins Haus bringen. Meine Aussage ihr gegenüber lautete (Gedankenzitat): "...wenn das KG nachgezahlt/weitergezahlt wird, können auch Extrawünsche erfüllt werden..."

Es ist nunmal so: diese Extrawünsche kosten schnöden Mamon (und nicht gerade wenig), und der muß zusammengespart werden. Diesbezüglich behandeln wir übrigens beide Kinder gleich (falls jetzt die Frage hierzu aufkommt).

Professionelle Hilfe zu suchen, ist ja schön und gut. Aufgrund der derzeitigen Situation sind wir wieder einmal dabei, alles zu dokumentieren und - sollte sich die Situation auf's Äußerste verschlimmern - mit dem gesetzlichen Vormund über Möglichkeiten zu sprechen und alles auszuloten; notfalls dann auch über's Gericht (wie schon einmal).

Wie gesagt, als Eltern sind wir gesetzlich nicht die letzte Instanz, sondern können bzw. werden unsere Anliegen auch entsprechend kundtun. Es ist ja auch ein Schutz sowohl für unsere Tochter als auch für uns, dass wir die Vormundschaft abgegeben haben. Mit Bequemlichkeit und Nichtwollen hat das nichts zu tun.

Zitat
Nachdem was du alles geschildert hast, gehe ich derzeit davon aus, dass es insg. noch weitaus schlimmer wird. Post-Its und Katzen treten ist nicht das Ende der Fahnenstange, wenn der Status Quo nicht aktiv geändert wird.

Wenn ihr das nicht stemmen könnt, dann kümmert euch um eine Ablöse.



Wie im letzten Abschnitt erwähnt, Ansprechpartner ist der Betreuer. Näher hierzu gehe ich bei der Beantwortung des Postings von Galizer ein.

*winke*
Sommerkind


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#34

RE: Hebephrene Schizophrenie - Frage an Comfortzone, Jenni

in Treffpunkt für Angehörige 25.02.2015 17:06
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Hallo Galizier,

vorab SRY, dass ich Dich im Vorgangsposting falsch geschrieben habe.

Ja, im Moment ist's heftig. Nachdem es über einem längeren Zeitraum gut verlief (von einigen Differenzen zwischen meinem Vater und ihr abgesehen), herrscht dicke Luft. Das ganze verläuft recht wellenförmig.

Natürlich hat unsere/meine Tochter ein Recht auf gute und menschenwürdige Behandlung; das habe ich auch nie in Abrede gestellt. Ich bin die letzte, welche jemanden eine Bitte abschlägt (vll. auch deshalb, weil meine Eltern mir nicht alle Wünsche erfüllen konnten - ok, was es in der DDR zu kaufen gab und was uns die West-Werbung zeigte, waren eben verschiedene Dinge, für ein Kind aber schwer nachvollziehbar, wenn kaum "Westverwandschaft" vorhanden war...).

Aber was hättest Du gemacht, wenn man Dir während einer Diskussion ins Gesicht ro...t. "Vielen Dank!" und Kopf in den Sand gesteckt?
Eltern zu sein, heißt doch nicht, als Dienstleute der eigenen Kindern zu fungieren. Und als Tochter versucht sie, uns (als Eltern) gegen ihre Großeltern (meine Eltern) auszuspielen. DAS klappt aber diesmal nicht - oh Wunder!

Wie schon in meinem Vorgangsposting an Comfortzone geschrieben - wir fungieren als Eltern und Beobachter (boah, mir fällt kein besserer Ausdruck ein). Wenn ich jetzt "Beobachter" schreibe, heißt das aber nicht, dass wir stillschweigend alles hinnehmen. Nicht nur für die Ämter, auch für uns ist der Vormund der erste Ansprechpartner, wenn wir Anliegen haben. Diese Regelung ist vernünftig und klug; unsererseits wurde - ich hatte es im Ordner vorhin nochmals nachgelesen, um nichts falsches zu schreiben - alles ausgelotet, was wir als Eltern machen konnten. Der jetzige Vormund hat ganz andere Möglichkeiten.

Und damit komme ich zu folgendem:

Zitat
Wie es nun gesetzlich aussehen tut mit der Betreuung, weiß ich auch nicht so genau. Ich weiß nur, das nach den PsychKG-Gesetzen eine psychiatrische Behandlung gegen den Willen des psychisch Kranken (wenn keine Gefahr in Verzug Besteht), nicht durchgeführt werden darf.



GENAU! So ist die Gesetzeslage. Es wurde ihr aber gescheinigt, dass keine Gefahr in Verzug ist, weder für sich selbst noch gegenüber anderen. Punkt. Basta. Aus.

Für uns als Eltern heißt es also: Beweise sammeln, alles dokumentieren, den Vormund bei besonders "krassen" Fällen (wie es z. Zt. ist) anzusprechen und darauf hinzuweisen. Mehr geht im Moment nicht, denn erst wenn - Zitat - "Gefahr in Verzug besteht" usw. usf.

Das ist z. Zt. ein verd... schmaler Pfad, auf dem wir uns bewegen. Im Moment lassen wir die Zeit für uns arbeiten. Unser/ihr Hausarzt hat ein entsprechendes Attest ausgestellt, in welchem aufgezeigt wird, dass sie nicht arbeitsfähig ist (der Arzt kennt sie von div. Arztbesuchen ihrerseits persönlich). Ansonsten kommen momentan wöchentliche Rückmeldungen an den Vormund sowohl von uns als auch seitens des Vormundes über alles weitere.

Die Ärztin von Uchtspringe hatte seinerzeit beim Abschlußgespräch (2008) gesagt, dass unsere Tochter "austherapiert" sei und das nichts/kaum noch 'was zu machen wäre, da wir einige Jahre zu spät gekommen wären (Gedankenzitat). Ich laß' das jetzt 'mal so unkommentiert von mir im Raume stehen.

____________________________________________________________________________________________________________

Da drängt sich mir noch die Frage auf: Ist Schizophrenie eigentlich vererbbar? Was ich so im Web gelesen habe, eigentlich nicht, es besteht lediglich ein erhöhtes Risiko bei Erkrankung mehrerer Familienmitglieder. Fragen hierzu kann ich niemanden, aber ich hatte 'mal eine Cousine und die Cousine meiner Oma väterlicherseits...



*winke*
Sommerkind


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#35

RE: Hebephrene Schizophrenie - Frage an Comfortzone, Jenni

in Treffpunkt für Angehörige 25.02.2015 20:53
von Wolf (gelöscht)
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Hallo Sommerwind,

Damals wäre Informatik genau das richtige gewesen. Heute würde ich am liebsten Psychologie studieren. Das Interesse wechselt hat, wenn man älter wird. Ich finde es gut, wenn dein Sohn sich für Psychologie interessiert. Vielleicht hat in auch die Erkrankung seiner Schwester geformt, da ein besonderes Interesse zu entwickeln. Wenn dem so ist, wäre das doch nur gut. Das Leben formt den Menschen, sagte man früher mal. ;-)

Natürlich offenbart man seine Eltern nicht sein Innerstes. Das ist nur nervig für die Kinder, wenn die Eltern das fordern und bringt so gar nichts. Es geht ja auch darum, dass die Kinder ihre eigene Intiemsphäre haben dürfen. Und das ist gut so. Da hast du schon die richtigen Ansichten.

Mit dem Humor meinte ich, genau das was du beschreibst. Manchmal Galgenhumor, weil man im Moment nicht weiter weiss, aber immer noch Hoffnung, weil man zum Glück gelernt hat, mit Schwierigkeiten umzugehen. Mich hat damals nur einmal der Humor verlassen. Als ich psychotisch war. Da stand ich kurz vor dem Suizid, weil mir mein Leben auswegslos erschien. Daher kam meine Anmerkung über deinen Humor. Leicht ist dieses Leben eben nicht. ;-)

So, nun lese ich erstmal eure anderen Beiträge. Da findest ich oft einen Sichtwinkel, den ich selbst nicht gesehen habe.

Herzlichen Gruß vom Wolf


Ja, nun habe ich gelesen. Aus meiner Sicht passt das genau so, wie du schreibst. Du hast ja auch gar keine anderen Alternativen.


zuletzt bearbeitet 25.02.2015 21:05 | nach oben springen

#36

RE: Hebephrene Schizophrenie - Frage an Comfortzone, Jenni

in Treffpunkt für Angehörige 25.02.2015 23:01
von comfortzone | 394 Beiträge | 533 Punkte
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Hallo Sommerkind,

ich fasse mich diesmal was kurz um mich nicht zu sehr hineinzusteigern. Daher nehme ich mal eine einfachere Schreibweise vor.

1. Das Thema "Geben und nehmen" hat bei euch wahrscheinlich schon lange für Konflikte gesorgt. Das wird sich auch nicht einfach ändern. Du solltest nicht davon ausgehen, dass sich das mal eben ändert. Das wird eher weiter für Probleme sorgen. Ich will dir damit nicht sagen, dass man nachgeben muss.

2. Zum Thema "Erklärungen samt Schriftstück". Persönlich fände ich es sehr irritierend, wenn mir Personen etwas sagen und es mir danach schriftlich geben. Das könnte einen impulsiv werden lassen. An eurer Stelle würde ich nicht von "Nicht-Wollen" sprechen/schreiben. Sprecht eher nur vom "Nicht-Können". Wenn ihr ein Nicht-Wollen einbaut, dürfte dies den Trotz aktivieren.

Bezug von meinem ersten Post: Eine Möglichkeit ist das Interesse für Geld und somit dem Erwerb zu wecken. Wenn deine Tochter für sich nicht weiterkommt und ihre "Welt" in Gefahr ist, wird sie sich vielleicht denken "Ich muss einen Weg finden um das zu erreichen"

Zurück zu 2. Die Intelligenz deiner Tochter wird nicht beeinträchtigt sein. Sie wird euren Brief und Gespräch (war wahrscheinlich eher ein Monolog) schon angehört haben. Sie wird ihn aber sehr wahrscheinlich ganz anders verarbeitet haben. Ich hatte ja mal geschrieben, dass in ihrem Kopf sehr viel los ist. Genauer denke ich mich da besser nicht hinein.

3. Professionelle Hilfe: Gute finde ich es, dass ihr beobachtet und dokumentiert - wobei ihr eurer Tochter hoffentlich nicht das Gefühl gebt beobachtet zu werden. Das fördert Symptome. Nicht gut finde - persönlich - eure Vorgehensweise. Du redest von Betreuern, Gerichten, Amtsärzten. Das sind formelle Instanzen. Ich würde mit diesen Unterlagen zu Therapeuten bzw. Psychologen gehen. Das meinte ich mit professioneller Hilfe (die andere Hilfe, wäre z.B. ein betreutes Wohnen, sofern ihr nicht mehr weiterkommt), da ich das Gefühl habe, dass ihr euch selber sehr stark von eurer Tochter distanziert habt. Teilweise wegen realen Problemen (z.B. Geld und anderen "normalen" Dingen des Lebens), aber auch, weil ihr kein gutes Bild von der Krankheit habt. Daher habe ich oft genug geschrieben, dass man Dinge, die ich umschrieben hatte auch nachlesen kann. Ein Therapeut/Psychologe wird euch mit den Unterlagen sicherlich hilfreiche Dinge mitgeben können. Vielleicht gibts da auch extra Programme für Angehörige. Da ich betroffener bin, weiß ich das nicht.
Nach einiger Zeit hat mir meine Therapeutin gesagt, dass für mich vieles sonderbar ist. Daher versuche deine Tochter besser nicht, wie eine normale junge Frau zu sehen. Sonst schmälerst du die eigentliche Thematik und das ist die Krankheit. Klar sind jugendliche nicht einfach und junge Erwachsene eine Thema für sich. Eine psychische Krankheit ist aber erst recht ein Thema für sich. Ich "vermisse" bei deinen Posts das Verständnis. Das sollte man vielleicht aufbauen. Immerhin wisst ihr um die Krankheit seit 10 Jahren. Da wäre es doch mal an der Zeit.

In Foren wie diesen können viele bestimmt Tipps und etwas Einsicht vermitteln. Das ersetzt aber keine psychologischen Fachleute mit denen man sich eine Stunde pro Sitzung austauscht. Nebenbei könnt ihr ja 5 Probesitzungen bei einem oder mehreren (aber 5 Stunden ingsgesamt) in Erwägung ziehen. Das macht jede Kasse mit und ist nicht mit Papierkram verbunden. Diese 5 Stunden dürften einen weitaus besseren Einblick für euren konkreten Fall bringen. Durch eure Dokumentationen habt ihr ja eine gute Grundlage für umfassende Gespräche.


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#37

RE: Hebephrene Schizophrenie - Frage an Comfortzone, Jenni

in Treffpunkt für Angehörige 26.02.2015 16:08
von Sommerkind (gelöscht)
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Hallo Wolf,

ob die Erkrankung seiner Schwester das Ausschlaggebende für das Wahlfach Psychologie war, weiß ich nicht; eine Möglichkeit wäre es. Andererseits: Informatik hat ja letztendlich auch mit Mathe/Naturwissenschaften zu tun. Der einzige in der Familie, welcher sich für die Naturwissenschaften, insbesondere Mathe + Physik, begeistern kann, ist meine Mann. Bloß gut, dass ich die gesellschaftswissenschaftliche Seite abdecke; da ist alles schön abgedeckt, ohne dass wir uns in die Quere kommen - ROFL. ;-)

Ja, das mit dem (Galgen-)Humor ist schon so ein Ding bei mir...Der hat sich aber auch über Jahre bzw. Jahrzehnte so entwickelt. Ein "Es ist eben so, also mache das Beste aus dem Sch...lamassel..." und ein "Es geht weiter, die Lösung findet sich beim Weitermachen" haben mich/uns schon oft ans Ziel gebracht. Alles planen, wie - wo - was - och nöööö - mir reicht ein Grobkonzept. ;-)

Also ich wüßte - jetzt als Außenstehende - nicht, wie ich mit der Diagnose "psychisch krank" umgehen würde. Das ganze ist ja ein riesiger Komplex. Vll. mit einem "sch....ön, schau'n wir 'mal, wo's hingeht, mach' das Beste draus...". Diesbezüglich bin ich jetzt wirklich
überfragt.

*winke*
Sommerkind


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#38

RE: Hebephrene Schizophrenie - Frage an Comfortzone, Jenni

in Treffpunkt für Angehörige 26.02.2015 17:30
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Hallo Comfortzone,

kein Problem, schreibe so, wie es für Dich das Beste ist.

In Anlehnung Deines Postings möchte ich mich ebenfalls auf die von Dir benannten Punkte in Form von 1. ... beziehen. Nun denn:

zu 1. Jein, das Thema "Nehmen & Geben" hat sich erst seit ca. 9 Monaten so zugespitzt. Bislang, d. h. , nachdem wir (Mutter - Kind)
wieder eine eigentlich normale Beziehung aufgebaut hatten, kam sie mit ihren Wünschen zu mir und die Dinge wurden besorgt. Hierbei beziehe ich mich auf PC komplett (ich bin im Hause die Technik-Tante) sowie spezielle Bekleidung, welche es so nicht in den Geschäften zu kaufen gibt.

Seitens meiner Mutter wurde ihr angeboten, den GBA von meinen Eltern kaufen zu lassen. "Nein danke" - das Geld soll von mir kommen.
Och nööö, so nebenbei 'mal knapp 300 Mäuse locker machen; das Leben ist kein Wunschkonzert.

Hier lasse ich einfach 'mal die Zeit für mich arbeiten. Wie - wo - was -----> soviel Geduld habe ich, kein Problem.

Zitat
Wenn deine Tochter für sich nicht weiterkommt und ihre "Welt" in Gefahr ist, wird sie sich vielleicht denken "Ich muss einen Weg finden um das zu erreichen"



Genau, und hier lasse ich die Zeit für mich arbeiten.

zu 2. Ähm, hier hast Du etwas verwechselt, vll. habe ich's auch falsch be-/geschrieben...

Aktuell steht Mitte März der alljährliche Zahnarzttermin an. Ich habe sie heute per Post-it über den Termin (vor-)informiert. Erklärend füge ich 'mal noch hinzu, dass meine Tochter mit meinen Eltern 1 - bzw. 2x wöchendlich zum Einkaufen fährt, wie auch heute. Den Zettel fand ich zerknüllt auf der Treppe. Bis zum 19.03. ist's ja noch 'ne Weile; also nächste Woche nochmals schriftlich über den Termin informieren. Steter Tropfen usw. Am 19.03. frage ich sie dann persönlich, ob sie mit zum Zahnarzt kommt. So läuft das mit schriftlich/mündlich ab, nicht umgekehrt. :-)

Nein, die Intelligenz ist nicht beeinträchtigt, ganz im Gegenteil. Und genau das finde ich "das Gemeine" an der Erkrankung. Sie artikuliert sich pfiffig und weiß genau, wie was (ab-)läuft. Seitens des Krankenhauses wurde ich ja ein guter IQ bescheinigt, und genau DAS macht's so schlimm: etwas "auf den Kasten haben und es nicht so anwenden können, wie es sein könnte." Aber wir drehen uns hier im Kreise und das war jetzt nicht so gut (für Dich)? So habe ich's aus den letzten Postings 'rausgelesen.

zu 3. Die letzte "professionelle Hilfe" seitens eines Krankenhauses (Therapie bzw. erst einmal Krankheitsfestellung in Verbindung mit einer Therapie bzw. eines Versuches) war 2008. Weitere Therapieansätze bzw. eine (Wieder-)Eingliederung fand ebenfalls 2008 im Laufe des Jahres statt. Leider erfolglos. Mitte 2008 erfolgte dann die Vormundschaft.

Nein, unsere Tochter weiß nicht, dass wir sie beobachten, wobei "beobachten" der falsche Ausdruck ist. Wenn nicht ihrerseits irgendwelche Verbalattacken erfolgen, wird sie wie jeder andere Mensch behandelt. Warum auch nicht? Es sollte ja wohl selbstverständlich sein. Auch wenn sie heute das Katzenfutter (geschlossen) durch die Wohnung geschmissen hat, weil sie ihren Willen nicht bekommt. Fotos schießen, ausdrucken, abheften, aufräumen. Nebenbei dann der Aha-Effekt. Warum soll ich jetzt Rabatz machen? Um damit erneut eine Eskalation ihrerseits hervorzurufen? Wem nützt das? Darauf habe ich "keinen Bock" - wie's so schön heißt. Den Fez brauche ich auch nicht.

Zitat
Du redest von Betreuern, Gerichten, Amtsärzten. Das sind formelle Instanzen.



Bitte nicht falsch verstehen. Ich beziehe mich jetzt auf 2008, dem Jahr, wo unsere Tochter volljährig wurde. Es ist ein ganz normaler rechtlicher Vorgang, dass, wenn eine Person nicht in der Lage ist, für sich persönlich zu handeln, ein Vormund (hier also der Betreuer), bestellt wird. Wir als Eltern haben die Vormundschaft bewußt abgelehnt, auch um ein weiteres bedrängt-sein-durch-die-Eltern zu vermeiden. Da wir in den Augen unserer Tochter die "Hass-"Personen sind, wäre es zum damaligen Zeitpunkt (und zum jetzigen auch) nicht klug gewesen, als Eltern die Vormundschaft zu beantragen. Damit ein Vormund bestellt werden kann, benötigt man das Vormundschaftsgericht. Das ist nunmal so. Es ist ein Verwaltungsakt, genauso wie jeder andere Mensch verwaltet wird: von der Rentenstelle, der Krankenkasse oder sonstwie. Der Amtsarzt soll feststellen, inwieweit die Möglichkeit besteht, dass unsere Tochter eine Tätigkeit aufnehmen kann und welche Art der Tätigkeit es sein könnte. Du hattest doch auch eine Ausbildung (ich hab's jetzt nicht nachgelesen, kann mich aber dunkel dran erinnern). Üblich ist es doch dann, vom Betriebsarzt auf Tauglichkeit untersucht zu werden. Selbst ich als Büromensch wurde vom Betriebsarzt untersucht. Und wenn es nur "das Übliche" in Form von "hören - sehen - Farbenblindheit - Reflexe" ist. Dazu gehört auch ein persönliches Gespräch mit der Person X, unabhängig jetzt von unserer Tochter, so ganz allgemein gehalten. Was ist daran so schlimm? Amtsarzt - Betriebsarzt. Beide stellen die Berufsfähigkeit fest. Mehr soll nicht gemacht werden.

Wir haben kaum Unterlagen, welche wir vorweisen können. In ca. 2 Wochen kommt der Vormund/Betreuer vorbei. Sollte sich ihrVerhalten nicht bessern bzw. verschlimmern, können wir ihn jederzeit telefonisch erreichen. Ja, und wenn es nicht mehr geht, werden
wir uns um ein betreutes Wohnen bemühen bzw. dieses auch anregen.

Ja, es besteht eine Distanz, insbesondere ist der Vater Hassobjekt Nr. 1. Im Moment ist natürlich das Vertrauensverhältnis zwischen mir als Mutter und ihr völlig zerstört, da ich nicht auf ihre Wünsche eingegangen bin. Ich lasse die Zeit für mich arbeiten. Normale Behandlung und - wenn ich nicht gerade wieder angero... werde, meinerseits keine Eskalation (bloß nicht!).

Zitat
Eine psychische Krankheit ist aber erst recht ein Thema für sich. Ich "vermisse" bei deinen Posts das Verständnis. Das sollte man vielleicht aufbauen. Immerhin wisst ihr um die Krankheit seit 10 Jahren. Da wäre es doch mal an der Zeit.



Verständnis in Form von "Es ist so - mach das beste aus dieser Situation" ist bei mir als Mutter schon vorhanden, auch wenn ich alles andere als begeistert bin. Logisch oder? Es macht mich nur - hm - wütend? bingt mich aus dem Konzpt? ist für mich nur schwer nachvollziehbar? - dass ein lumpiger Brief mit einer - eigentlich selbstverständlichen - Aufforderung das so mühsam aufgebaute Vertrauensverhältnis zum Einsturz brachte und ich wieder bei "0" anfangen darf.

Ach, und ehe Deinerseits die Frage aufkommt, Verständnis seitens des Vaters - hm ja - wie beschreibe ich's nur? - ist ansatzweise vorhanden. Ein "Hmmm, ist ja nun 'mal so." und ein mimisches "Sch...., aber nicht zu ändern..." u. ä. lese ich in Mimik und Gestik. Aber Männer sind ja oft sehr schweigsam! ;-)

*winke*
Sommerkind


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#39

RE: Hebephrene Schizophrenie - Frage an Comfortzone, Jenni

in Treffpunkt für Angehörige 26.02.2015 18:53
von Wolf (gelöscht)
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Oh Sommerwind,

da habe ich mich wieder ungeschickt ausgedrückt:

Zitat von Sommerkind im Beitrag #37


Also ich wüßte - jetzt als Außenstehende - nicht, wie ich mit der Diagnose "psychisch krank" umgehen würde. Das ganze ist ja ein riesiger Komplex. Vll. mit einem "sch....ön, schau'n wir 'mal, wo's hingeht, mach' das Beste draus...". Diesbezüglich bin ich jetzt wirklich
überfragt.



Das sollte keine Frage sein, sondern nur die Erklärung, warum ich es für besonders richtig finde, die Hoffnung und den (Galgen)humor nicht aufzugeben. Ich bin ja rethorisch nicht so gut. Da ist es bei uns ähnlich wie bei euch. :-) Ich bin eher der Logiker, für alles andere ist meine Frau besser veranlagt :-)

Ich bewundere dich, wie du Comfortzone antwortest. Bitte nicht falsch verstehen. Comfortzone achte ich sehr (auch du bitte nicht Compfortzone)
Ihr habt da ein sehr schwieriges Thema eröffnet. Einer Betroffener, der andere Angehöriger. In der Regel ist da meistens sofort Zündstoff für einen kräftigen Disput. Ja, da bin ich dann angenehm überrascht, wie ihr euch sofort auf die logische Ebene begeben könnt! Das finde ich Klasse.

Herzlichen Gruß vom Wolf


zuletzt bearbeitet 26.02.2015 19:01 | nach oben springen

#40

RE: Hebephrene Schizophrenie - Frage an Comfortzone, Jenni

in Treffpunkt für Angehörige 26.02.2015 19:14
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Hallo Sommerkind,
mal was off-topic, ist aber ein Tipp.
Du musst nicht für jeden User einen eigenen Beitrag schreiben. Du kannst einfach einen zweiten Tab mit den Beiträgen öffnen und somit die Zitate direkt rauskopieren und so antworten. Ich denke, die mitschreibenden User lesen sich auch Beiträge durch, die nciht direkt an sie selber gerichtet sind - um weitere Informationen zu sammeln. Also genügt ein Beitrag für alle User völlig.

Grüße ;-)


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#41

RE: Hebephrene Schizophrenie - Frage an Comfortzone, Jenni

in Treffpunkt für Angehörige 26.02.2015 19:36
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Hallo Wolf,

öhm ja, bin gerade an der Klapperkiste und Opera mag mich heute....

Ups, da habe ich ja 'was in Dein Posting hineininterpretiert.... Sry.

Und trotz der Falschinterpretation...ich könnte es mir nicht vorstellen, wie ich reagieren würde, wenn ich so eine Diagnose gestellt bekäme.

Zitat
Ich bin eher der Logiker, für alles andere ist meine Frau besser veranlagt :-)



LOL - Männer sind doch irgendwie...sich alle ähnlich...

*winke*
Sommerkind


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#42

RE: Hebephrene Schizophrenie - Frage an Comfortzone, Jenni

in Treffpunkt für Angehörige 26.02.2015 19:45
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Hallo DMark,

autsch, nachdem ich schon die "Zitatenblase" übersehen habe....Ok, dann auf die von Dir vorgeschlagene Weise.

Ich fand's bloß für mich (und vll. auch für die anderen User) übersichtlicher, sonst wäre es jedesmal ein XXL-Posting geworden.

*hust* DAS separate Posting war jetzt aber Absicht...Ich war bei Wolf zu langsam am Tippen, da ich so nebenbei noch die Wirtschaft hier geschmissen habe und Du mit Deinem Hinweis schneller warst.

*winke*
Sommerkind


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#43

RE: Hebephrene Schizophrenie - Frage an Comfortzone, Jenni

in Treffpunkt für Angehörige 26.02.2015 20:03
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Hallo Sommerkind,

Zitat von Sommerkind im Beitrag #41


LOL - Männer sind doch irgendwie...sich alle ähnlich...



Auch dafür gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse. Es scheind als bewiesen, dass beide Hirnhälften der Fau besser als beim Mann miteinander kommunizieren. Daher unterscheidet der Mann mehr zwischen Logik und Gefühl und Fauen können das komplexer verknüpfen ;-)


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#44

RE: Hebephrene Schizophrenie - Frage an Comfortzone, Jenni

in Treffpunkt für Angehörige 26.02.2015 20:12
von Sommerkind (gelöscht)
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NACHTRAG: Ich wurde hier im Hause abgelenkt...sry. Und JA, wieder ein neuer Beitrag; der ursprüngliche läßt sich ja nicht mehr bearbeiten...

Vorab Wolf, natürlich Comfortzone OHNE "P", da waren die Finger schneller... ;-/

Ähm...warum sollen denn ein Betroffener (um jetzt bei Deiner Wortwahl zu bleiben) und eine Angehörige mit einer Erkrankten im Hause nicht vernünftig diskutieren können? Comfortzone hat in seinen Postings geschrieben, auf welche Bereiche des Themas er nicht näher
(zum Eigenschutz?) eingehen möchte. Gut, alles klar. Also versuche ich, diese Bereiche möglichst elegant zu - nein, nicht vermeiden -
eher zu umschiffen, da zwischen den Zeilen mehr steht, als was hier als Posting zu lesen ist. Es ist ja auch eine Frage des gegenseitigen Respektes.

Es hat ja auch viel mit "um die Ecke denken" zu tun. Und gegen eine vernünftige Diskusskion, in dem jeder seine Sichtweise darlegt, ist doch nichts einzuwenden. Wenn wir dann beide ansatzweise auf einen Nenner kommen, ist m. E. schon viel erreicht.

Soooo, und da Du schon wieder fixer beim Tippen bist wie ich...

Zitat
Daher unterscheidet der Mann mehr zwischen Logik und Gefühl und Fauen können das komplexer verknüpfen ;-)



Kommentar meines Fitneßtrainers zu einer Sportfreundin: "Männer denken rational und Frauen emotional!" Bei der nachfolgenden Diskussion zwischen den Beiden hätte ich mich "wegschmeißen" können vor Lachen! Jaja, Frauen und ihr "Bauchgefühl". LOL

*winke*
Sommerkind


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#45

RE: Hebephrene Schizophrenie - Frage an Comfortzone, Jenni

in Treffpunkt für Angehörige 27.02.2015 19:35
von Wolf (gelöscht)
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Ach Sommerkind :-)

Ich erlebe es leider täglich, dass bei unterschiedlichen Ansichten sofort die Kanonen rausgeholt werden. Da geht es dann darum: Ich muss meinen Gegner erledigen. Da wird dann oft die rationale Ebene verlassen und nach Gefühl alles rausgelassen, was als Kampfmittel verwendbar ist :-)

Zitat von Sommerkind im Beitrag #44

Wenn wir dann beide ansatzweise auf einen Nenner kommen, ist m. E. schon viel erreicht.



Genau so sehe ich das auch. Ich habe das auf Lehrgängen gelernt. Du kannst das ohne dass dir das jemand erklären muss. :-)

Nun sind wir vom eigentlich wichtigen Grundtema weggekommen!

Ich finde es eben gesund, dass du die Probleme deine Tochter nicht als einziges Problem siehst, sondern auch nebenbei, trotz der schwierigen Aufgabe, noch andere Themen hast! Auch das schützt, nicht daran kaputt zu gehen!

Herzlichen Gruß vom Wolf


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