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#1

RE:Leitfaden zum Absetzen von Psychopharmaka

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 05.01.2015 15:19
von Serendipity | 299 Beiträge | 865 Punkte
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Will Hall ist selbst Betroffener, der ohne Psychopharmaka lebt und durch eine strenge Ernährung seine Symptome soweit reduziert hat, daß er damit gut leben kann. Er vermutet die Ursache seiner Probleme in Umweltgiften (soweit ich verstanden hab).

Ein von ihm verfaßter Leitfaden zum Absetzen von Psychopharmaka, auf Richtigkeit geprüft von einer Liste von Professionellen:
http://www.willhall.net/files/HarmReduct...ka2EdOnline.pdf

Seite 5 des Leitfadens:
Dieser Leitfaden ist kostenlos erhältlich als ein File Download von den Freedom Center und Icarus Project Webseiten.
Auch erhältlich auf Englisch, Spanisch, Griechisch und Bosnisch.
Sie haben im Voraus Genehmigung diesen Leitfaden zu vervielfältigen, zu verbreiten und zu verlinken so viele Kopien, wie Sie wollen, vorausgesetzt Sie geben die Herkunftsangabe an, verändern nicht den Inhalt und haben keinen finanziellen Gewinn.


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#2

RE:Leitfaden zum Absetzen von Psychopharmaka

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 05.01.2015 15:39
von schizophil (gelöscht)
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Danke, Serendipity, für den Link. Das führe ich mir mal bei Gelegenheit zu Gemüte.


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#3

RE:Leitfaden zum Absetzen von Psychopharmaka

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 05.01.2015 17:20
von Hirnsehprogramm | 1.361 Beiträge | 2826 Punkte
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Ach das Dokument. Danke nochmal für den Hinweis darauf, ich hatte es schonmal ansatzweise gelesen, wollte es aber nochmal vertiefen.

Ich sehe das so wie ich es in Erinnerung habe sehr, sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite stehen dort neben vielen Allgemeinplätzen durchaus sinnvolle Hinweise, wie man sich verhalten kann um ein Absetzen oder eine Reduktion verträglicher zu machen. Auf der anderen Seite macht es vielleich mehr Mut, auch auf nicht ganz durchdachte Weise, sich von Medikamenten "lossagen" zu wollen, die für manch einen dann trotz nicht grade guter Verträglichkeit ein sehr sehr wichtiger stabilisierender Faktor sind! Zudem begeben sich grade Menschen die Neuroleptika nehmen, da sie Psychotisch sind/waren in eine nicht zu unterschätzende mögliche Gefahr, die dort so weit ich lesen konnte so nicht beachtet bzw. verharmlost wird. Ich finde solche Entscheidungen sollte man wesentlich reflektierter und ausgewogener diskutieren. Ich weiss aus eigener Erfahrung und aus vielen Berichten anderer Betroffener, dass ein falscher Einsatz oder schlecht durchgeführte Veränderungen nun mal zu sehr viel Leid führen kann. Bei manchen mag eine Psychose die möglicherweise nach dem Absetzen kommen kann "bunt" sein, bei anderen wieder kann es der blanke horror sein. Mit "falschem Einsatz" meine ich aber nicht nur eigenmächtiges Absetzen, sondern auch vom Therapeuten gemachte Fehler in der Behandlung.

Aber ich werde das Dokument noch mal studieren, habe es jetzt gespeichert - vielleicht hatte ich es damals zu selektiv überflogen. Ich mag weder, wenn Medikamente verharmlost werden, noch wenn gegen Leidensdruck mindernde Maßnahmen die Folgen verharmlosend Stimmung gemacht wird. Nun ja, diese Medikamente können zwar Leidensdruck mindern, aber auch mit negativen Schattenseiten. Trotzdem runzle ich immer wieder gegenüber scharfen Medikamentenkritikern die Stirn, die hatten wahrscheinlich selbst noch nie einen richtig, richtig üblen Horrortrip um deswegen mal zu wissen, wie eine mögliche "Alternative" mitunter aussehen kann!


Die Liebe an sich muss auch bedeuten, dass man immer kompromisslos ehrlich sein muss. Vor allem zu sich selbst.
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#4

RE:Leitfaden zum Absetzen von Psychopharmaka

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 05.01.2015 18:07
von Lightning (gelöscht)
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Naja.. also das was der in dem "Leitfaden" schreibt, habe ich so ziemlich alles beim Absetzen gemacht. Und im Prinzip gehöre ich wohl auch in die Kategorie "Medikamentenkritiker"? Der Leitfaden könnte auch von mir sein :P Und ich hatte richtig böse Horrortrips, sonst wäre ich wohl kaum Zwangseingewiesen und fixiert worden. Was genau meinst du denn, mit "nicht durchdachte Weise" @Hirnsehprogramm? Ich denke, dass Menschen die Absetzen wollen sich so oder so der Risiken bewusst sind. Zumindest, wenn sie in stationärer Behandlung waren. Dort wird einem das doch jeden zweiten Tag eingetrichtert. Für mich reicht für die Entscheidung eigentlich das Wissen, dass eine hohe Rückfallchance bestehen kann und dass man ein Auge darauf haben muss, wie sich auftretende Symptome entwickeln. Dann kann man sich für oder gegen das Risiko entscheiden. Und wenn man sich dafür entscheidet, sollte man die Risiken erstmal nach hinten schieben und nicht immer daran denken. Da braucht man dann positive Gedanken.

Im Leitfaden wird ja auch ein paar mal erwähnt, dass man Entzugserscheinungen haben wird, aber auch wieder Symptome auftreten können und diese schwer zu unterscheiden sind.. und auch eine längerfristige Einnahme wird nicht ausgeschlossen. Also ich finde den Leitfaden Top. Hier z.B.:

"Zurückkehrende Emotionen könnten länger dauern, um sich zu legen, und erfordern mit aktivem Engagement und Verständnis durchgearbeitet zu werden. Man kann die beiden nicht definitiv unterscheiden, besonders mit dem Placebo-Effekt und den Erwartungen. Wenn die Symptome unerträglich sind, kann es sein, dass Sie zu schnell absetzen. Vielleicht wäre es besser die Dosierung wieder zu
erhöhen und dann noch einmal versuchen langsamer abzusetzen. Falls die Entzugserscheinungen nach wie vor unerträglich bleiben, so könnten Sie sich entscheiden längerfristig die Medikamente einzunehmen."

Also das ist ja nicht wirklich eine Verharmlosung. Und dass es nicht einfach ist, auf dieser "Grenze" zu wandern, sollte ja klar sein. Spätestens, wenn durch das Absetzen entweder Entzugserscheinungen oder eben alte Symptome aufflackern ist es klar. Und wem es dann zu heftig wird, der kann die Dosis wieder erhöhen, also das Absetzen wird ja dort eigentlich sehr langsam und kontrolliert gemacht/beschrieben.


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zuletzt bearbeitet 05.01.2015 18:08 | nach oben springen

#5

RE:Leitfaden zum Absetzen von Psychopharmaka

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 05.01.2015 18:46
von Hirnsehprogramm | 1.361 Beiträge | 2826 Punkte
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Naja, ich sehe solche "Motivatoren", die's nur zu gut meinen, sehr kritisch, auch wenn sie im Grunde dabei sehr nützliche Tipps geben. Aber ich weiss selbst, wie hart ein Entzug von Neuroleptika nach längerer Einnahme sein kann. In meinen Augen gehört sowas in vielen Fällen in ein klinisches Umfeld, zur Sicherheit und mit psychologischer Betreuung sowie sinnvollem Einsatz (anderer) Pharmaka um die Geschichte so gut es geht zu lindern. Und nicht nach Hause und mit Kräutermitteln behandelt. Allein der Gedanke, dass manche Leute versuchen würden so einen Schritt allein zu wagen, und dann eventuell nicht mal ein geeignetes direktes eingeweihtes Umfeld mit Leuten die gut genug aufpassen können - sowas wäre in höchstem Maße unverantwortungsvoll! In dem Dokument ist auch durchaus die Rede von Benzos, und in diesem Falle kann ein falsch betreuter Entzug auch mal direkt tödlich sein, je nach Vorbedingungen! Es gibt sicher viele Fälle wo sowas einfach mal gut geht, aber auch genug wo's ganz bitter anders aussehen kann...

Allein, das gute alte "klinische Umfeld" spielt leider nicht immer mit. Das empfinde ich auch als grossen Notstand an der Menschlichkeit, denn ich denke durchaus es sollte in der Eigenverantwortung liegen, ob man solche Pillen schlucken will oder nicht - und angemessene Betreuung durch das medizinische System gewährleistet werden, wenn man sich dagegen entscheided. Krause gespaltene Welt mit rigider Psychiatrie und abgefahrenen zu schön denkenden Kritikern. Beide Seiten sehen in meinen Augen die eigentliche Brisanz der Thematik nicht, und werden ihr nicht gerecht.

Weil ich die Thematik so wichtig finde, und auch sehr dikussionswürdig, trenne ich jetzt die letzten Beiträge ab in ein eigenes Thema, wo sie für sich weiter diskutiert werden können - es geht nicht mehr wirklich um Rückfallprophylaxe.


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#6

RE: RE:Leitfaden zum Absetzen von Psychopharmaka

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 06.01.2015 02:08
von Lightning (gelöscht)
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Jepp, da hast du Recht. Thx fürs Verschieben :)
Sry schon mal, Text wurde länger als erwartet.

Was die Benzos angeht, erwähnt er aber dennoch die Gefahren bezüglich eines Absetzens dieser.. zumindest, dass es riskanter ist, die Benzos abzusetzen, als die anderen Neuroleptika mit ein paar Gründen dazu. Und ich denke, der Titel des "Buches" sagt ja auch schon aus, was man darin finden wird. Wenn man mehr Kontra erwartet, was das Absetzen angeht.. sollte man sich evtl. ein anderes Buch suchen. Also so weit ich darin gelesen habe, finde ich, dass es sehr viele Wege aufzeigt, auch wirklich mit den aufkommenden Symptomen fertig zu werden. Ich meine, man kann auch zu viel über etwas diskutieren. Was genau wären denn deine Befürchtungen, oder was denkst du, was man alles vorher wissen sollte, wenn man Absetzen möchte? Und welche Fälle gab es, bei denen ein Absetzen von Benzos einen Tod verursacht hat? Ich war ja lange in der Drogenszene unterwegs. Dort werden Benzos genommen, um runter zu kommen. Ich kenne z.B. nur Leute, die an einer Überdosis Benzos gestorben sind. Es gibt auch Medis, bei denen Leute dank Nebenwirkungen ein Herzversagen hatten. Also da kann man wohl immer in 2 Richtungen argumentieren.

Ich denke auch, man sollte sich mit den ganzen Statistiken und Zahlen gar nicht so lange beschäftigen, wenn man erfolgreich Absetzen möchte. Man muss sich lediglich des Risikos bewusst sein, auch einen Rückfall erleiden zu können und dementsprechen sehr genau auf die Veränderung der aufkommenden Symptome achten. Es ist doch schon "Brisant" genug, zu wissen, dass man wieder einen Rückfall erleiden kann. Was soll es noch Schlimmeres geben? Ein geeignetes Umfeld oder regelmäßige Arztbesuche, wären natürlich sinnvoll, um Rückmeldung zu bekommen, wenn man irgendwie auffällig wird. Allerdings setzt die Einnahme der Medis ja fast schon vorraus, dass man noch regelmäßig beim Psychiater ist. Und was bringt es dir, wenn du absetzen möchtest, im Hinterkopf Gedanken zu haben wie "Wenn ich die Benzos absetze, kann ich sterben" oder "Wenn 80-90% beim Absetzen einen Rückfall erleiden, besteht wenig Hoffnung." Ich habe mir von Anfang an gesagt: "Scheiss auf die Prozente.. ich bin nicht Alle und wenn dann gehöre ich zu den 10%". Jeden aufkommenden Zweifel habe ich versucht weg zu bekommen. Und bei mir kamen sehr viele Symptome und Zweifel hoch.

--------------------------
Beispiele:

Z.B. konnte ich meiner zweiten Entlassung und ohne Medis überhaupt nicht vorm PC sitzen. Wenn ich Anno gezockt habe.. habe ich nur noch Muster und Farben gesehen und so starke Ängste bekommen, dass ich aufhören musste. Ich konnte im Teamspeak nicht mehr als einer Person zuhören. Sprechen konnte ich mit der Person auch kaum. Dann habe ich mich täglich gesteigert.. habe trotzdem den PC angeworfen.. so lange, bis ich 6-8 Std Anno zocken konnte. Dann bin ich wieder online gegangen und habe mich was Teamspeak angeht genau so gesteigert. Erst war ich im TS mit einer Person, die meine Probleme kannte.. weil ich nicht mehr als einer Person folgen konnte.. und dieser auch nur 10-20 Minuten. Dann war ich mit 2-3 im TS.. und täglich haben wir etwas länger gelabert.. bis ich letztendlich wieder 10-15 Mann die durcheinander sprachen ertragen habe. Dann habe ich mich selbst getestet weil ich gerne übertreibe und habe in nem Browsergame 3 Allianzen mit je 50 Mann geleitet.. (Tiberium Alliances).. fast 2 Jahre lang.. Mit täglichen TS Gesprächen und täglich neuen Leuten. Somit habe ich meine Angstgrenzen immer erweitert. Wir wurden dann Rang 2 mit der Hauptalli.

Oder ich konnte z.B. nicht mal mit Begleitung vor die Tür. Ich konnte kaum aus meinem Zimmer raus. Trotzdem bin ich dann mit meiner Mutter immer öfter zum Einkaufen.. oder fragte, ob sie mit mir Spazieren geht. Die Spaziergänge wurden immer länger.. von Anfangs manchmal nur 100-200 Metern.. bis hin zu 2-3 Std Laufen. Ich hatte sogar einen halben Nervenzusammenbruch als wir mit dem Auto durch die Stadt fuhren (als beifahrer). Habe angefangen zu zittern und habe nur noch bunt gesehen. Nur weil meine Mutter einen Umweg gefahren ist, den ich nicht erwartet habe. Ich lag danach auf dem Rücksitz und habe geheult wie ein Schlosshund und konnte nur noch zitternd da liegen und die Augen zu machen, bis wir zuhause waren. Dann hab ich mich unter meiner Decke verkrochen. Naja ich habe mich trotzdem immer öfter dieser Angst gestellt und als ich fit genug war, habe ich mir einen Sozi geholt, der 2 mal pro Woche für 4 std hier war. Jetzt noch 1 mal pro Woche. Bin dann auch mit dem immer häufiger raus und wir haben immer anspruchsvollere Dinge gemacht. Jetzt geht wieder so gut wie alles, aber ich kann eben nicht alleine raus. Das geht aber auch nicht mit Medis. Das nehme ich dieses Jahr in Angriff und somit stelle ich mich dieses Jahr der letzten und größten Angst, auf die Gefahr hin, einen Rückfall zu erleiden.
-----------------

Natürlich gab es noch deutlich mehr Probleme.. aber ich habe sie großteils ohne Neuroleptika überwinden können. Und das hat wirklich seeeehr viel Kraft gekostet.. habe mich geistig einige male selbst aufgegeben. Nur wenn es gar nicht mehr gegangen ist, habe ich Haldol genommen.. oder bei Schlafproblemen Neurocil.. und bei ganz heftigen Depris Doxepin. Das mache ich auch noch immer. Aber eben ganz selten. Und ich musste ja selbst das Lesen wieder neu lernen und jetzt schreibe ich hier wieder halbe Romane ^^ Könnte dir jetzt sehr viele Dinge aufzählen und bei den 2-3 erwähnten bin ich jetzt auch nicht ins Detail gegangen, weil der Text eh schon zu lange wird. Ich will damit nur sagen.. ich kenne die Probleme, die auftauchen können.. aber die sind alle schon enthalten, wenn man weiss, dass man einen Rückfall erleiden kann.

Und was spricht dagegen, auftretende Symptome mit Kräutermitteln zu behandeln, wenn diese eine Linderung bringen könnten? Also wenn ich mit einem Kräutermittel eine starke Unruhe oder Schlafprobleme in den Griff bekomme.. warum dann ein Neuroleptika einnehmen, bei dem die Gefahr besteht, noch deutlich heftigere Nebenwirkungen zu bekommen? Oder warum sollte man manchen Gedanken nicht mit NLP (Neurolinguistisches Programmieren) begegnen? Oder mit Eigenmeditation in der ein oder anderen Form? Natürlich vestehe ich deine Bedenken.. aber wie würde denn bei dir ein Versuch aussehen, wenn du Absetzen würdest @Hirnsehprogramm?

LG, Lightning


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zuletzt bearbeitet 06.01.2015 02:24 | nach oben springen

#7

RE: RE:Leitfaden zum Absetzen von Psychopharmaka

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 06.01.2015 23:33
von Serendipity | 299 Beiträge | 865 Punkte
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You are a fighter, lightning.
Ich hab mich auch hochgearbeitet von Zuständen, die die meisten hier wahrscheinlich gar nicht wissen, daß es sie gibt.
Und ich werd sie auch nicht beschreiben, damit keiner Angst kriegt.

Vielleicht ist das denen, bei denen die Pharmaka (bis zu einem gewissen Grad) wirken
und die immer wieder von Absetzen reden, gar nicht klar:
Wahrscheinlich (obwohl es nicht auszuschließen ist) wird das keine gemütliche Kreuzfahrt.
Die ursprünglichen Probleme werden wieder hochkommen, du wirst deine Gefühle wieder stärker wahrnehmen,
die Reize aus der Umwelt werden intensiver sein, Streß wird dich stärker verunsichern, ...
und du wirst lernen, damit umzugehen, bis sich alles wieder beruhigt. Und das kostet zeitweise immens viel Kraft.
Wem das zu anstrengend ist, der sollte besser nicht versuchen abzusetzen.


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#8

RE: RE:Leitfaden zum Absetzen von Psychopharmaka

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 07.01.2015 04:14
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Es gibt für jeden das Mittel der Wahl und für jedes auch irgendwie den richtigen Zeitpunkt.
Mir hat es sehr gut getan, dass mir mittels NL mit Gewalt die Birne ausgeknipst wurde - das hat mich sehr aufgerüttelt und mir gezeigt, wie leichtsinnig ich vorher permanent über meine Grenzen getrampelt bin, weil ich jegliche Gefühle unterdrückt und Signale meines Körpers ignoriert habe. Auf Dauer als NL-Zombie leben würde ich aber nicht wollen. Ich muss das Leben schon spüren können.

Es gibt Leute, für die ist Alkohol das Mittel der Wahl, um abends abzuschalten. Anderen reicht die Berieselung durch den Fernseher. Wieder andere wühlt gerade das auf und sie lesen ein Buch. Dem nächsten taugt das Buch zu der Zeit nicht, der zieht die Badewanne vor. Kiffer gibts, Junkies, Naturfans, Rollenspieler, .... und andere meditieren im Gebet, machen Yoga, Atemübungen oder PMR.
Jedem Tierchen sein Plaisierchen. Allen geht es darum, sich auszugleichen durch den geeigneten Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung. Bei den allermeisten läuft die Suche nach diesen Mittel sehr wenig bewusst ab.

Mir wurde diese Bewusstheit durch die Zwangsbehandlung aufgezwungen oder anders gesagt es ist eben mein Weg, mich bewusst mit meinen Beschränkungen auseinanderzusetzen und nicht einfach alles zu schlucken, was mir im Becherchen gereicht wird. Und vor allem möchte ich nicht da stehenbleiben, sondern mich weiterentwickeln und darüber hinauswachsen.
Ich freue mich aber für alle, denen mit den Psychopharmaka geholfen ist, die damit zufrieden leben können und finde es auch völlig legitim, wenn sie bei den NL bleiben möchten.

Insofern ja: Wie Seren sagt, wird das Absetzen keine gemütliche Kreuzfahrt werden. Man muss schon ein bisschen Gefühlsachterbahn und Gedankenkarussell fahren wollen, damit man diesen Weg genießen kann. Es kann aber auch schon nach drei Monaten erledigt und danach nie wieder Thema sein. Kann man nie wissen.


---
Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus! (G. Sielaff)
Mein Blog: https://ingo-schreibt-anders.blog
Ich schreibe auch in der http://www.schreibkommune.de/. Dort findet ihr Geschichten und Artikel mit Themen rund ums Schreiben.
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#9

RE: RE:Leitfaden zum Absetzen von Psychopharmaka

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 07.01.2015 16:28
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Ach...vielleicht habe ich meine Bedenken hier einfach zu scharf formuliert. Ich kann es selbstverständlich nachvollziehen, wenn Menschen mit der Wirkung und den Nebenwirkungen unzufrieden sind, oder einen Versuch durchziehen wollen ohne diese Mittel mit der Erkrankung umzugehen zu lernen. Ich meine, ich selbst habe das durchaus auch schon versucht. Zwar erfolglos, aber ich denke sowohl die Erkrankung an sich als auch die Reaktion auf das eingenommene Mittel können bei unseren Geschichten stark unterschiedlich ausgeprägt sein.

Wie Seren schreibt, darf man sich eben nicht auf eine gemütliche Kreuzfahrt in ein leichtes, ungedämmtes Leben einstellen, wenn man die Mittel absetzen will. Man wird wohl oder übel mit 2 problematischen Dingen konfrontiert sein, die auch abhängig von der persönlichen Ansprache und Ausprägung der Erkrankung sind, sowie der Dauer und Dosierung der vorherigen Behandlung. Das erste wird sein, dass im Entzug die sedierende und reizblockende Wirkung der NL wegfallen wird, und dann wahrscheinlich erstmal in ein krasses Gegenteil umschlagen kann, was sehr sehr unangenehm sein kann. Das zweite ist natürlich die stark erhöhte Wahrscheinlichkeit einer wiederaufflammenden psychotischen Phase - auch hier sprechen Berichte anderer, Aussagen von Medizinern, und meine eigene Erfahrung dafür, dass diese Phase durchaus viel heftiger sein kann, als die erste wegen der man behandelt wurde.

Ich sage mal so, mir kommt das Grauen den Nacken hoch, wenn ich daran denke, dass z.B. jemand um den Nebenwirkungen der Tabletten zu entkommen einfach mal alleine zu Hause diese Mittel nicht mehr nimmt, und trotzdem versucht seinen Alltag wie er immer war in diesem Zustand zu bestreiten. Ob das jetzt der Versuch einer Arbeit ist, oder ein eher passives einsames Leben, ich glaube beides wäre ungünstige Vorzeichen. Womöglich wird in diese Entscheidung dann noch niemand wirklich eingeweiht, der ein Auge auf diesen Prozess werfen und ggf. handlen kann, und meiner Ansicht nach sind manche "Ersatzmedikamente" ala Homöapathie oder Baldriantropfen nicht wirklich geeignet, um bei heftigeren Reaktionen die nötige Wirkung zu entfalten.

Naja, wie würde ich das machen? Zuallererst würde ich versuchen einen Mediziner zu finden, der bereit ist eine Reduktion durch die Verschreibung der nötigen Dosierungen zu unterstützen. Einmal, um eine ganze lange weile vor dem Versuch in kleinen Schritten die Dosis nach unten zu verschieben, mit einer tüchtigen Pause zwischen jedem Schritt bis ich stabil auf dieser Dosis klarkomme. Ich glaube bei mir würde diese Zeit wegen der langjährigen Einnahme sehr lang ausfallen, ich schätze mal 1-3 Jahre wenn die Gewöhnung schon sehr stark ausgeprägt sein sollte. Zudem würde ich mir als "back-out" immer genügend Material vorhalten, um jederzeit zurückzukönnen, falls es doch unerträglich würde - selbst wenn die darauf folgende stabile Dosis eine kleinere als am Anfang wäre, wäre das ja schon ein Erfolg. Zudem würde ich Menschen in meinem Umfeld mehr als vollständig einweihen, damit diese täglich ein Auge auf mich haben, und nötigenfalls eingreifen können. Sprich mich auch durchaus zum Psychiater, oder wenn's ganz dicke kommen sollte in eine Klinik zu bringen. "Kräutermittel" würde ich wahrscheinlich auch durchaus nutzen wollen um die Zustände zu lindern, etwa zur Entspannung und Beruhigung, aber mit Sicherheit auch "härteren Stoff" aus der Pharmaecke, der potenter in seiner schlaffördernden Wirkung ist. Auch hierzu braucht man natürlich einen gewillten Mediziner. Letztenendes würde ich mir für die wirklich kritischen Phasen noch intensivere "Überwachung" aber auch einfach positive Beschäftigung und Ablenkung von anderen Menschen versuchen zu organisieren. Was den Tagesablauf angeht, würde ich versuchen Alltagsmuster vorrübergehend zurückzustellen, und mehr Aktivitäten einzuplanen, die den Prozess unterstützen - wenn es die Verfassung erlaubt etwa Sport, als Gegenzug auch Rückzugsmöglichkeiten zur bewussten Entspannung, zudem eine wesentlich bewusstere gesunde Ernährung in dieser Zeit. Ich würde versuchen im Vorfeld schon eine gewisse Zeit zu organisieren, in der mit in jeder Beziehung "der Rücken frei" ist, also so wenig wie möglich privater Druck oder Verpflichtungen. Und dann - würde ich sehen, ob die Sterne wieder leuchten, wie stark, und ob es irgendwann weniger würde.

Das mag extrem paranoid klingen, aber ihr wisst nicht, wie ich drauf war als ich die letzten Male versucht hatte zu schnell zu weit zu reduzieren oder abzusetzen. Freiwillig würde ich solche Zustände nicht nochmal erzwingen, und deswegen wäre mir daran gelegen, eine Entwöhnung von den Mitteln wegen der paradoxen Auswirkungen so irgend verträglich wie nur irgendwie möglich zu machen. Möglich, dass andere weniger Probleme bei sowas haben könnten. Mir erging's jedenfalls jedes mal extrem, und jedes mal extremer, und ich bin froh, dass ich jetzt z.B. noch relativ wohlauf bin. Ich musste wegen sowas schon in die Klinik, das letzte mal reichte aber, dass jemand mit mir zum Psychiater ist, um neue NL und was zum Schlafen zu organisieren - wäre ich allein gewesen, wäre das vielleicht nicht so günstig gelaufen.

Ich habe das Dokument jetzt immer noch nicht gelesen, meine Konzentration mach im Moment nicht ganz so viel mit, und ich finde den Stil des Dokumentes etwas "anstrengend" in der Form wie es geschrieben und formuliert ist. Ich sage mal, ich mag den amerikanischen Stil Dinge "leicht" zu präsentieren, anstatt sie sachlich darzustellen nicht so sehr, da ich immer das anstrengende Gefühl bei sowas habe, jemand wolle mich damit beeinflussen - vielleicht auch ein Grund, warum ich diesem Dokument gegenüber so meine Zweifel hatte und habe.


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#10

RE: RE:Leitfaden zum Absetzen von Psychopharmaka

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 07.01.2015 17:09
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Naja, das Dokument, das hier vorliegt, gibt ja durchaus einige wichtige Hinweise, wie man das Absetzen von Neuroleptika entsprechend erleichtern kann. Es wird ja gar nicht gesagt, dass man sich zu Hause abschotten und diese kritische Zeit ohne fremde Hilfe allein durchstehen solle. Es wird im Gegenteil darauf hingewiesen, dass man in dieser Phase auf jeden Fall auf verlässliche Angehörige und ein freundschaftliches Verhältnis zum Arzt angewiesen ist. Ich würde schon behaupten, dass hier ein behutsamer Umgang mit Medikamenten nahegelegt wird. Besonders wird darin ausgesagt, dass Psychopharmaka einen erheblichen Einfluss auf das Gehirn haben und daher sei auch beim Absetzen große Vorsicht geboten.

Ein wichtiges Argument ist sicher auch, dass ein großer Teil der Absetzproblematik nicht die Psychose selbst sei, sondern die Entzugssymptome, die beim Absetzen aufkommen. Angst und Unruhe sowie das Wieder-Aufflackern von psychotischen Symptomen müssen nicht zwingend ein Krankheitssymptom sein, es kann auch die unmittelbare Wirkung des Gehirns auf den entzogenen Wirkstoff sein. Das Gehirn gewöhnt sich an die Wirkung von Psychopharmaka und wenn man dem Gehirn davon etwas wegnimmt, dann gibt es per se schon mal Probleme. Das ist wichtig zu wissen, denn auch das Reduzieren von Neuroleptika bringt das Gehirn ins Ungleichgewicht. Darauf baut der Text auf und vor solchen Gefahren wird ausdrücklich gewarnt.

Mir gefällt der Text allerdings aus einem anderen Grund nicht so gut. Wenn man sich einmal das Inhaltsverzeichnis ansieht, wird man feststellen, dass es überwiegend eigentlich gar nicht um die Methoden des Absetzens geht. Hauptsächlich ist das ein Aufsatz über die Schädlichkeit von Psychopharmaka und @Hirnsehprogramm du hast recht, man fühlt sich merkwürdig beeinflusst, wenn man das liest. Zur reinen Information ist es dennoch gut geeignet - über die Schattenseiten von Psychopharmaka bekommt man sonst ja gar nicht so viel mit, jedenfalls nicht auf konventionelle Weise.

MfG


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#11

RE: RE:Leitfaden zum Absetzen von Psychopharmaka

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 07.01.2015 19:32
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Naja.. ich denke, Serendipity hat es in aller Kürze sehr deutlich ausgedrückt. Thx für den "fighter":)

Es werden wieder Symptome aufkommen, sei es durch den Entzug oder auch weil von der Krankheit wieder etwas durch scheint. Und man braucht sehr viel Kraft, Selbstbeherrschung und Konzentration, um diese unter Kontrolle zu bekommen. Die Problematik beim Absetzen finde ich im Dokument ganz gut beschrieben. Und ich finde es zum Teil gut, wenn man sich ein wenig "beeinflußt" fühlt, weil den "Leitfaden zum Absetzen von Psychopharmaka" bestimmt auch eher die Leute lesen werden, die auch Absetzen wollen.. und es vielleicht sogar so oder so machen würden. Daher macht es für mich auch Sinn, in einem solchen "Buch" die negativen Seiten von Medis zu erwähnen. Es stärkt den Willen.

Dass du einige der Dinge eher sehr kritisch betrachtest ist auch irgendwie klar @Hirnsehprogramm. Du hast beim Absetzen sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Aber zum Teil vielleicht auch, weil du dir sehr viele Gedanken darüber gemacht hast, was alles schief gehen könnte? Oder kamen diese erst nach den fehlgeschlagenen Versuchen hinzu? Der Vorschlag bezüglich "Kräuter" von meiner Seite aus, war als Unterstützung gedacht. Es sollte ja klar sein, dass - wenn sie nicht helfen - auch wieder härteres Zeug genommen werden kann. Gleiches gilt beim Absetzen. Die Psychopharmaka laufen nicht weg :)

LG, Lightning


zuletzt bearbeitet 07.01.2015 19:46 | nach oben springen


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