Einloggen
Zurück Vorwärts
Aktualisieren Drucken
Neuer TAB


Zum Seitenanfang Schritt hoch Schritt runter Zum Seitenende


#76

RE: Ausgebrannte Asche...

in Betroffenen-Literatur 08.09.2015 23:33
von Schneepferdchen (gelöscht)
avatar
X

Auszeichnungen


des Mitglieds Schneepferdchen
Gold
Gold
Silber
Silber
Bronze
Bronze
Medaille
Medaille
Pokal
Pokal

Bester User-Support
Bester User-Support
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Goldene Feder
Goldene Feder
Simple Award Plugin • © 2013 Miranus GmbH

Hallo Manuel,

schön geschrieben, nur verstehe ich nicht alles, was Du meinst damit.

Viele Grüße,

Schnee


nach oben springen

#77

Ein inneres Kind

in Betroffenen-Literatur 09.09.2015 23:05
von MDark (gelöscht)
avatar
X

Auszeichnungen


des Mitglieds MDark
Gold
Gold
Silber
Silber
Bronze
Bronze
Medaille
Medaille
Pokal
Pokal

Bester User-Support
Bester User-Support
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Goldene Feder
Goldene Feder
Simple Award Plugin • © 2013 Miranus GmbH

Hallo,
mein Name ist Manuel und ich bin noch nicht so lange auf diesem Planeten. Geboren bin ich 2011 nachdem meine Eltern ihre schönste Zeit erlebten. Klar, ich kann noch nicht schreiben, sprechen oder tolle Bilder malen, aber ich kann denken und was hier so alles passiert ist schon echt komisch. Ich habe auch schon Träume und Ideen, aber es erscheint mir so, als ob diese Welt genau das verstecken will. Warum denn? Es macht Spaß und könnte so viel Freude schenken.
In meinen jungen Jahren und Monaten war nciht viel mit mir anzufangen, selbst das Denken war sehr langsam... zumindest kam es mir so vor, aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt. Ich bin eine Fantasiefigur, aber mein Papa passt gut auf mich auf, auch wenn es ihm selber nicht immer gut geht. Meine Mama ist auch immer dabei, aber sie ist etwas distanzierter. Wir haben schon ein tolles Verhältnis und dieses Gefühl von Geborgenheit ist immer da. Zumindest ist es da, wenn einer von Beiden bei mir ist. Bin ich allein, fühle ich mich aber nicht allein, weil ich noch Geschwister habe. Wir sind alle unterschiedlich alt, aber uns vereint, dass wir Gedanken sind. Sehr viele Ideen auch, die wirklich Potenzial hätten.... Aber manche meiner Geschwister schreien auch sehr laut und viel. Bald komme ich in die richtige Schule und lerne endlich das Leben, ich kann ja nicht immer bei Mama und Papa sitzen. Schon viele meiner Geschwister sind so in die Welt hinein gekommen...

Ich bin eine Idee, die etwas komisch ist. Denn eigentlich ist ein Prinzip von vielen im Universum, dass aus 1 immer 2 wird und umgekehrt. Es gibt so viele Regeln in der Welt und so viele Gesetze und auch das sind Ideen und Gedanken. Aber woher kommen wir? Warum machen unsere Eltern sowas immer?

------------------

Eine Idee von vielen und doch so einzigartig. Jede Idee ist wie ein Kind, nur ist die emotionale Bindung immer unterschiedlich. Je stärker diese Bindung, desto intensiver die Vorstellung einer Idee oder eines Gedanken.


November 2012:

Zitat
Wir sind herangereift in unserer Eltern Gedanken,
denen wir ein Leben lang danken...
für dies heutige Leben ohne Schranken...
Auch haben wir geschaut, was uns nicht bekannt
und uns auch getraut, manches auch verkannt...

Doch immer gab es mindestens eine helfende Hand
Und heut, stehen wir nicht nur geschrieben in Sand...
Denn der Mensch hat uns in seiner Hand...
Will dieser uns denn auch verwirklichen? Das ist unsere wichtigste Frage
Wir sind Träume, für uns gibt es keine Klage

Doch wünschen wir uns, vom Menschen erdacht,
dieser uns zur Erde gebracht
So wir Wirklichkeit werden,
bis alle Menschen... restlos sterben
Doch das wird nicht geschehen...
Weil wir als Träume dem Menschen immer bei Seite stehen...


nach oben springen

#78

Nichts zu sagen...

in Betroffenen-Literatur 22.09.2015 23:58
von MDark (gelöscht)
avatar
X

Auszeichnungen


des Mitglieds MDark
Gold
Gold
Silber
Silber
Bronze
Bronze
Medaille
Medaille
Pokal
Pokal

Bester User-Support
Bester User-Support
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Goldene Feder
Goldene Feder
Simple Award Plugin • © 2013 Miranus GmbH

erstmal: Musik

Eigentlich gibt es ncihts zu berichten...
Ich warte auf Antworten auf Bewerbungsschreiben, bastle hier und da an meinen digitalen und analogen Spielideen und suche nebenbei Mitstreiter. Der Sozialhilfegrundantrag ist noch nicht ganz ausgefüllt, aber ich schicke ihn jetzt einfach mal ab. Ich treffe mich weiterhin mit Freunden und... bin einfach zu verkopft... habe Blockaden im Kopf und wil raus aus diesem Gedankengefängnis und diesem Netz aus psychischer Abhängigkeit vermeindlicher Wichtigkeiten, die einem im Laufe des Lebens so eingetrichtert werden.

Wasser trinken...

Geständnis:
Ich habe auch während meiner Zeit der Tabletten gekifft - nicht regelmäßig und auch nicht viel, was die Sache nicht besser macht. Jedenfalls habe ich mir vorgenommen die Finger wieder davon zu lassen ... Ich brauche einfach einen klaren Kopf, für die Zukunft, für die Pläne und Ideen, die ich habe... Für mich... Deswegen will ich auch wieder mit Aripiprazol aufhören.
Mehr als ein Jahr symptomfrei... Ich werde es versuchen und meine Neurologin soll mcih dabei begleiten. Ich habe mit ihr schon ansatzweise drüber gesprochen, sie ist natürlich erstmal dagegen. Aber ich will es versuchen!
Im November habe ich den nächsten Termin, dann bespreche ich es mit ihr.

Traumerinnerung:
Ich hatte letzte Nacht einen Traum. Realistisch und meiner Erinnerung nach, was ich einfach ich... Was ungewöhnlich ist für meine Träume, aus denen ich immer schnell wach werde, sobald ich anfange diesen bewusst wahrzunehmen und zu realisieren, dass es ein Traum ist. Diesmal was es anders...
Ich lernte eine schöne, junge Frau kennen. Irgendwie fast genau mein Typ und wir flirteten auch. Sie signalisierte mir sehr deutlich, was sie wollte und irgendwann standen wir beide und ich drückte sie sanft an die Wand. Plötzlich stand ein Mann hinter mir und sie fing an zu grinsen. Der Mann redete mit mir und machte mir klar, dass ich die Finger von ihr lassen solle. Das Ende vom Lied ist gewesen, dass sie mich beschuldigte und der Mann mich dann zusammengetreten hat. Interessanter Traum. Seltsam ist es schon, denn auch aus Träumen kann man lernen... besonders, wenn man diese bewusst wahrnimmt und diese "luzid" sind. So eine Situation habe ich selber bisher nicht erlebt, außer in diesem Traum.

Selbstbild:
Ich habe mir schon lange keine wirklich ernsthaften Gedanken über mich selber gemacht. Dennoch wird mir so einiges nachgesagt, was ich als sehr positiv empfinde und - offensichtlich - auch die Anderen. Mir fallen gerne meine Macken auf und was für ein Arschloch ich bin, obwohl mir gesagt wird, ich sei es nicht. Ich mache mir zu viele Gedanken, das weiß ich... dadurch mache ich mir so einiges kaputt.
Ich würde gerne wissen, was alles hinter meinem Rücken geredet wird... egal ob negatives, beabsichtigte oder aus Dummheit entstandene Lügen, Gerüchte... Aber die Menschen sind zu feige, es einem direkt ins Gesicht zu sagen. Warum sollten sie das tun? Es würde ja bedeuten, dass jemand, den man vielleicht nicht einmal kennt, plötzlich schlecht über einen denkt... oder dass es zu einer Diskussion werden könnte.
Die Menschen himmeln sogar Leute an, die sie in ihrem Leben niemals getroffen haben...

Was sehne ich mich nach einem Weltuntergang oder zumindest einem größeren Krieg, der etwas Neues zulässt... Ein Krieg der alles bekannte an Systemen auslöscht und die meisten Menschen gleich mit... Was wäre dieser Planet dann für ein ruhiger, schöner und besinnlicher Ort... Aber stattdessen haben wir einen laut tönenden, ohrenbetäubenden Lärm um uns herum, voll von Informationen, Daten und Geräuschen. Erst heute hatte ich in einem Gespräch gesagt, warum ich mal nach Tibet will... Das sagte ich zu einem Psychologen: "...weil diese Welt viel zu laut ist! Wie soll man sich da auf sich besinnen und wissen, was man wikrlich will?" und dieser entgegnete mir etwas verwundert: "Da haben sie völlig Recht... ja, absolut." Das Gespräch ging noch eine Weile - es ist keine Therapie, sondern vorbereitend für ambulant betreutes Wohnen (oder: aufsuchender psychosozialer Dienst).

Wären die Menschen nicht so sehr auf Konfrontation mit dem Unbekannten aus, nicht so machtversessen und hungrig nach der Befriedigung ihrer animalischen Instinkte, könnten wir schon längst andere Planeten besiedelt haben... Aber Nein, wir verharren hier auf diesem armen, kleinen Planeten, der immer mehr kränkelt und hören auf die Stimme einer Minderheit, die sich selber auch noch "Elite" nennt. Wir könnten schon längst soweit sein, dass jeder Mensch genau da und genau wie er leben möchte auch leben kann... Ok, wir wären bei den ersten größeren Raumfahrten, erste Raumstationen auch für Zivilisten und bei Landwirtschaft im All oder sogar auf Mond oder Mars...
Es könnte so schön sein, wenn... ja... wenn das Geld nicht wäre und diese Machtgier aufhören könnte...

Aber das bleibt ein Traum... Teil einer Welt, die ich niemals erleben werde, weil ich vorher noch sterbe. Naja, vor 3 Wochen las ich einen Artikel darüber, dass bis 2020 ein Bürgerkrieg in Deutschland erwartet wird... Hoffen wir das Beste! Die meisten Menshen denken, es müsse eine "alte" Regierungsform her - dabei wird aber was Neues entstehen... sehe ich jedenfalls so.

Und sonst?
Erstmal eine Zigarette...

Bochum, Dortmund, Köln, Iserlohn... Und sicher noch einiges mehr an Städten - ich werde mich einfach für 2016 überall bewerben und ich werde Spaß dran haben, was ich dann tu. Es wird mir Spaß machen, weil ich lerne und gleichzeitig auhc noch eigenes Geld verdienen werde... Endlich durchstarten und Träume realisieren!
Egal wohin es mich dann auch zieht, ich bin mehr als bereit dafür... Endlich ein völlig neues Leben anfangen, weg von all dem alten Kram und das Gewohnte auf Abstand halten! Neuer Job, neuer Ort, neue Leute... neue Möglichkeiten! Ich hoffe, dass ich diese auch ergreifen werde...

Manuel


nach oben springen

#79

RE: Nichts zu sagen...

in Betroffenen-Literatur 23.09.2015 13:18
von Quietschi | 930 Beiträge | 1901 Punkte
avatar
X

Auszeichnungen


des Mitglieds Quietschi
Gold
Gold
Silber
Silber
Bronze
Bronze
Medaille
Medaille
Pokal
Pokal

Bester User-Support
Bester User-Support
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Goldene Feder
Goldene Feder
Simple Award Plugin • © 2013 Miranus GmbH

Hallo MDark.
Dafür, dass du nichts zu sagen hattest, hast du aber viel geschrieben!^^ Wünsche dir viel Erfolg bei deinem neuen Anfang (- aber ohne Krieg.)
Liebe Grüße,
Quietschi


zuletzt bearbeitet 23.09.2015 13:19 | nach oben springen

#80

RE: Nichts zu sagen...

in Betroffenen-Literatur 27.10.2015 17:40
von MDark (gelöscht)
avatar
X

Auszeichnungen


des Mitglieds MDark
Gold
Gold
Silber
Silber
Bronze
Bronze
Medaille
Medaille
Pokal
Pokal

Bester User-Support
Bester User-Support
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Goldene Feder
Goldene Feder
Simple Award Plugin • © 2013 Miranus GmbH

Naja, ich bemerke halt immer wieder das Desinteresse vermeintlicher Freunde in meinem Umfeld, bzw eben nicht mehr Umfeld.
Wem nicht passt, wie ich bin, der soll auch ruhig fern bleiben! Und ich distanziere mich derzeit auch wieder von ein paar Leuten, weil die einfach nicht gut tun.

"Eigentlich gibt es nichts zu sagen" - heißt also:
Geringe Wertschätzung des eigenen Lebens.

Shit happens ;-)

Grüße,
MD


nach oben springen

#81

Der "Schalter im Verlies"

in Betroffenen-Literatur 27.10.2015 17:55
von MDark (gelöscht)
avatar
X

Auszeichnungen


des Mitglieds MDark
Gold
Gold
Silber
Silber
Bronze
Bronze
Medaille
Medaille
Pokal
Pokal

Bester User-Support
Bester User-Support
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Goldene Feder
Goldene Feder
Simple Award Plugin • © 2013 Miranus GmbH

Brachland:
Es ist wieder Ebbe - das Land ist brach und unfruchtbar, es wird nichts gedeihen.
Die Bäume sind verdorrt, die Gräser schon lange vom Wind verweht.
Chaos in mir - ein Chaos, welches sich nur durch ein Rauschen bemerkbar macht.

Dieses Rauschen bestimmt meine Wahrnehmung. Ich sehe es, höre es, fühle es.
Letzte Nacht habe ich sehr schlecht geschlafen, aber dafür intensiv geträumt.
Am Ende des Traums erschien der Schriftzug: "Schalter im Verlies." und die
Protagonisten waren Menschen meines Lebens.

Mehrere Wochen nun geht's mir schlecht. Letzten Freitag so richtig. Zum Herbst und Winter hin geht es mir immer schlechter, als gewöhnlich. Dazu kommt noch mein nahender Geburtstag - macht die Sache auch nicht besser.

MD


nach oben springen

#82

Gefühle..?

in Betroffenen-Literatur 02.11.2015 01:07
von MDark (gelöscht)
avatar
X

Auszeichnungen


des Mitglieds MDark
Gold
Gold
Silber
Silber
Bronze
Bronze
Medaille
Medaille
Pokal
Pokal

Bester User-Support
Bester User-Support
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Goldene Feder
Goldene Feder
Simple Award Plugin • © 2013 Miranus GmbH

Wozu Gefühle, wenn diese im Chaos enden?
Eine klare Linie wäre ja mal was, aber wenn es mit Gefühlen verbunden ist, entsteht Chaos. Je tiefer diese Gefühle, desto größer das Chaos... Und dann Tage, an denen ich mich weder entscheiden kann, noch weiß wohin mit mir. Gefühle bedeuten Stress. Je flacher diese sind, desto einfacher ist es noch einen klaren Kopf dabei zu behalten. Entscheidungen sind größtenteils mit Gefühlen verbunden, also stehe ich vor einem Rätsel.
Selbst Erinnerungen sind nicht mehr klar, sondern immer chaotischer Matsch, vermischt mit Gefühlen, die da vorher nicht gewesen sind. Überlagert von diesem Rauschen. Wenige gute Tage, an denen ich mich so fühle, als könne ich wieder alles erreichen. Ansonsten herrschen Zweifel und Ängste. Einfach zum kotzen.
Ich muss mich damit abfinden, dass es nie wieder so sein wird, wie zuvor und ich ständig Gefahr laufe wieder einem Schub zu unterliegen. Aber was am meisten nervt, sind diese Verstimmungen. Als hätte ich die Freude eingesperrt, die Zuversicht, die Kraft weiter zu machen...

MD


nach oben springen

#83

Extreme Extreme....

in Betroffenen-Literatur 10.11.2015 21:44
von MDark (gelöscht)
avatar
X

Auszeichnungen


des Mitglieds MDark
Gold
Gold
Silber
Silber
Bronze
Bronze
Medaille
Medaille
Pokal
Pokal

Bester User-Support
Bester User-Support
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Goldene Feder
Goldene Feder
Simple Award Plugin • © 2013 Miranus GmbH

Wenn ich mir die Welt so betrachte, sehe ich meistens die Extreme, die die Menschen so leben.
Dabei brauchen Menschen solche Extreme, um heraus zu stechen und etwas "Besonderes" zu sein.
Ich selber würde auch gerne ein extremes Extrem leben wollen, um etwas zu erreichen und irgendwie
auch was Besonderes zu sein...
Besonders aber erkennt man solche Extreme im Internet - auf den verschiedenen Seiten. Wenn man sich das mal ansieht, sieht man schnell diese Spezialisierungen. Ansonsten muss man die Menschen halt kennenlernen, um ihre Extreme zu erkennen. Bei mir ists so, dass ich etwas anfange und exzessiv durchziehe, bis mir dann die Kraft flöten geht es weiterhin zu machen - das ist bei vielen Sachen so.

Zigarette...

Mir fehlt etwas im Leben, etwas, was mich auch was durchhalten lässt. Damit ich etwas zu Ende bringen kann. Nichts hat mir bisher lange genug Spaß gemacht, als dass ich es heute noch mache. Alles hat sich verändert, besonders durch die Psychose... Meine gesamten Interessen haben sich verschoben und auch mein Musikgeschmack ist anders geworden.
Seit ein paar Tagen erst werde ich klarer im Kopf und bemerke, dass die meisten Ängste NUR im Kopf stattfinden. Das Gefühl der Angst fehlt dabei. Meine Gedanken sind ruhiger geworden, ich fühle nicht mehr dieses Kribbeln am Kopf so stark... Es ist faszinierend. Und es ging sehr schnell.
Mit einem Gespräch, nur wenige Worte, veränderte es sich plötzlich... Und ich fühle mich ein Stück weit wieder wie ich selbst. Aber es scheint noch ein längerer Weg zu sein, zu dem, wer ich mal war. Ich gebe nicht auf!

Eines meiner Ziele ist es, wieder so zu fühlen, wie noch vor 4 Jahren, bevor es zu diesem "Zwischenfall" kam, der Psychose genannt wird. So zu fühlen, so intensiv und tief, so feinsinnig... Sodass ich wieder mit jeder Zeile, die ich schreibe, wieder ein Gefühl ausgedrückt wird. Meine Innenwelt ist mir wichtig, daher war es für mich der größte Schock, als da plötzlich alles aus dem Ruder lief.

Am 16.11. habe ich einen weiteren Termin bei meiner Neurologin und an diesem Tag werde ich die Medikamende ausschleichen lassen. Am besten natürlich mit ihrer Hilfe. Aber auch ohne ihre Hilfe, werde ich das machen. Ich hoffe, dass meine Gefühle wieder so zurückkehren, wie ich mich kenne... mein Leben lang... Ich ertrage es einfach nicht mehr so "abgeflacht" rumzulaufen und nicht zu wissen, wer ich bin... Natürlich fühle ich noch, aber nicht mehr so... nicht mehr in dieser Qualität, die mir Leben verleiht, die mich etwas durcharbeiten lässt, die mich durchhalten lässt... Diese Kraft der Gefühle fehlt mir und ich bin mir der Risiken bewusst, die auf mich zukommen... aber dieses Risiko bin ich bereit einzugehen.
Weil ich das Leben liebe, weil ich meine eigenen Gefühle liebe...

Ich werde kämpfen und ich werde es durchziehen. Wenn nichts weiter passiert, sehr gut... besser als gut! Wenn aber wieder Symptome auftreten, dann weiß ich jetzt noch nicht wie ich reagieren werde. Die Vernunft sagt: "Hey, lass dir dann auf jeden Fall helfen!" aber etwas in mir sagt auch: "Nein, denn das bist du einfach. Sieh hin und Lebe einfach wieder DEIN Leben."
Egal was kommt, "das Leben ist eins der Schwersten" - hat mein Grundschullehrer immer zu sagen gepflegt.

Aber ich habe nur dieses eine Leben und das will ich wieder genießen können.

MD


nach oben springen


Google Translator

Besucher
10 Mitglieder und 11 Gäste sind Online:
Jela, Oceana, erdbeere, WHOAMI, escargot, Schlendrian, lathyrus_odoratus, lucky, Melisse, Sirod

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Iel
Besucherzähler
Heute waren 334 Gäste und 30 Mitglieder, gestern 1444 Gäste und 57 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 3197 Themen und 50728 Beiträge.

Heute waren 30 Mitglieder Online:
Agi007, biennis, Eleonore, erdbeere, Felinor, Feuerlilie, Freia, frog91, Fränzchen, h1ght, Jela, Jenie, lathyrus_odoratus, lucky, marie luise c, Melisse, Mi Ri, Molly, Oceana, PapaRa113, Rebus, Sartorius77, Schlendrian, Schnitzelchen, Sirod, Steffie, suffered, Summer, Ugo, wir2

Besucherrekord: 150 Benutzer (17.05.2014 08:28).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen