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#31

Lez' fätz!

in Betroffenen-Literatur 22.05.2015 17:57
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#32

Spiel des Lebens...

in Betroffenen-Literatur 23.05.2015 15:48
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Das Rollenspiel des Lebens. Masken, wohin man auch sieht. Manche wunderschön, manche verzerrt, manche geschmacksneutral. Auch ich trage Masken, aber ich trage sie mit dem Wissen sie zu tragen und der Erkenntnis, dass ich aus diesem Spiel so vieles lernen kann. Viele Masken gefallen mir, andere kosten viel Konzentration und wieder andere trage ich nur ungerne... Kaum jemand erkennt, was sich hinter den Masken verbirgt, weil alle es gewohnt sind ihre Masken zu tragen. Manchmal wechseln sie ihre Masken, ohne es zu bemerken. Immer wieder frage ich mich, warum die Menschen ihre Masken tragen und dieses Spiel mitspielen... Hinter all meinen Masken, die ich nicht mehr zähle, bin ich traurig, melancholisch und nachdenklich... Anfangs waren diese Masken stellvertretend für ganze Persönlichkeitsanteile, Charaktere oder wirklich Personen mit einer Geshichte. Das schwächte im Laufe der Zeit ab, denn es gibt so viele Anteile, die es sich manchmal lohnt auszuleben.
Wenn ich jemanden neu kennenlerne, dann trage ich keine Maske. Ich bin ich. Erst im Verlauf bemerke ich, dass ich eine Maske aufsetzen muss, um weiter mit diesem Menschen auszukommen oder, weil es diesem Menschen einfach gefällt das Spiel zu spielen. Ich trage erst meine Masken, wenn es sich lohnt mitzuspielen... wenn ich jemanden ausreizen will, dass dieser Seine Maske fallen lässt und sich mir zeigt. Das sind besondere Menschen, weil sie dieses Spiel auch nur gezwungenermaßen spielen. Sie wissen, wie es ist allein zu sein hinter seiner Maske. Und es lohnt sich diese Besonderheiten zu entdecken und Aufrichtigkeit zu spüren und selbst aufrichtig zu sein...

Manchmal jedoch, wenn ich eine Maske trage, die ich nicht gerne trage... Dann ist es anders. Diese Masken trage ich, um ein Ziel zu erreichen und damit dem Anderen zu gefallen. Solche Masken trage ich manchmal, wenn ich einfach nur Sex will. Oder wenn ich im beruflichen Leben weiter kommen will...

Ich bin also auf der Suche nach den "Maskenlosen" unter den Clowns. Größtenteils sind es dann traurige Clwons, die diese selbe Melancholie in ihrem Herzen tragen, wie ich es tue. Auf der Suche nach einer Heimat, die ich mir selbst erst aufbauen muss.

MD


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#33

RE: Spiel des Lebens...

in Betroffenen-Literatur 23.05.2015 16:06
von Hurley (gelöscht)
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Großartiger Text. Hab mich wiederentdeckt. Bin auch in meinem inneren so ein heimatloser melancholischer Clown. Komisch ist das. Nicht alle Menschen können oder wollen das Ding mit den Masken wahrhaben. Die, die es erkennen sind bestraft und belohnt gleichermaßen. Es ist nicht leicht in so einer Welt zu leben.

Deine Beiträge gefallen mir immer sehr gut!


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#34

RE: Spiel des Lebens...

in Betroffenen-Literatur 23.05.2015 16:10
von snuggles (gelöscht)
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#35

RE: Spiel des Lebens...

in Betroffenen-Literatur 23.05.2015 17:03
von runnhide (gelöscht)
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Tja, warum trägt ein Mensch eine Maske? Und impliziert 'Mensch' nicht auch einen selbst?

Sicherlich lernt man es nicht anders. Es ist also erlernt (Zeitspanne) und dient meistens dazu, ein gesellschaftlich als positiv anerkanntes (Teil-)Image zu transportieren. Entweder verbal (direkt oder im Subtext) oder nonverbal (Mimik oder Gestik). Man trainiert sich das ja situationsspezifisch an, d.h. um Schutz hinter dieser Maske zu suchen und seine Schwächen zu verbergen. Man ersetzt diese Schwächen also mit etwas Herbeigeholtem, etwas Imitiertem, von anderen Aufgegriffenem.

Wenn man das im Laufe seines Lebens immer und immer wieder macht, lernt man so sein wahres Ich zu verdecken. Nicht nur vor anderen, sondern sogar vor sich selbst. Man töten sozusagen seine wahren Reaktionen, hinter denen durchaus schmerzliche Gefühle stecken können. Irgendwann setzt man dann so oft eine Maske auf, dass Teile unseres wahren Ichs hinter einem stahlharten Panzer gefangen sind. Und den wird man nicht so einfach los, weil man ihn intuitiv aufsetzt und das nicht nur noch situationsbezogen, sondern schon wahllos und beliebig.

Die einen tragen mehr Masken, die anderen nicht. Feststeht, dass Masken auch schützen können und diese wohl eine elementare Fähigkeit sind, um sich im Interpersonellen sozusagen zu verstecken qua um unerkannt zu bleiben und keinen Schaden durch andere oder sich selbst zu erfahren. Früher hieß das vielleicht "die Angst vor Fressfeinden, die man nicht sehen kann", heute "die Angst vor dem Zeigen seines wahren, kaputten Ichs". Das ist sicherlich eine Form der Tarnung, die sich ganz früher im Verstecken vor Bäumen o.Ä. abgespielt hat, als der Homo Sapiens noch keinen so reichhaltigen sozialen Kontext hatte.

Erst dieser machte ja solcherlei Verhaltensweisen notwendig. Und diese Verhaltensweise gehört anscheinend zum Standard-Repertoire des Menschen. Etwas überspitzt gesagt lügt man den Menschen einen vor. Andere spalten einen langanhaltenden Konflikt, der in ihnen nicht gelöst wurde, durch eine Maske quasi ganz ab ins Innerliche. Sie spüren ihn nicht mehr und sehen sich gezwungen jene spezielle Maske fortlaufend zu tragen, weil sie sonst mit etwas sehr Unliebsamen in sich konfrontiert werden würden, was Reaktionen zu anderen freisetzen würde, die nicht akzeptabel sind. Ich weiß, dass ich mein wahres Ich auch oft verstecke. Intuitiv, weil ich es früher so oft musste. Ich setze viele Masken auf, um keine Konflikte zu schüren. Oft aber bin ich es auch mehr als leid. Man muss sich nicht ewig verstellen.


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zuletzt bearbeitet 23.05.2015 17:11 | nach oben springen

#36

RE: Spiel des Lebens...

in Betroffenen-Literatur 23.05.2015 17:17
von MDark (gelöscht)
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@runnhide
Manchmal ist bei einem "Warum" nicht auch "Warum" die eigentliche Frage.
Danke für die schöne Ausformulierung der Gründe, warum Menschen Masken tragen können.

Immer wieder stolpere ich bei einer solchen Überlegung auch über das Wort "Persona" - was ja auch "Maske bedeutet und von dem unser Wort "Persönlichkeit" her abstammt... Ist vielleicht die gesamte Persönlichkeit eine Maske, die das eigentliche, animalische und instinktive Selbst des Menschen überdeckt und zu schützen versucht?
Vielleicht ist es das Gehirn selbst, was solche Prozesse erst in Gang bringt um an sich selbst zu wachsen und zu lernen, damit die völlige Vorherrschaft über das eigene Handeln hat und das "Ich" ist nur eine Illusion, die einem vorgaukelt, man könne etwas frei entscheiden... Letztenendes sind wir auch nur Teil der Evolution und es ist schließlich immer das selbe Prinzip hinter dem Geschehen der Dinge...

Grüße,
MD


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#37

RE: Spiel des Lebens...

in Betroffenen-Literatur 23.05.2015 18:04
von runnhide (gelöscht)
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Ja, das genaue Warum ist elementar. Es lohnt sich genau jene Masken zu reflektieren ("sich vorzustellen"), die einem beim Aufsetzen missfallen. Sie schreien aus den kognitiven Tiefen etwas zu einem, nämlich das sie eher in den Schrank abgestellt als weiterhin zur täglichen Mode gehören sollten. Ansonsten verdeckelt man beständig etwas, das eigentlich heraus muss. Und das ist ja meistens gerade ein (Trieb-)Impuls, den wir nicht zu lassen wollen. Weil wir befürchten, dass wir ihn nicht kontrollieren können oder gar die Kontrolle über uns verlieren, uns das Wort abhanden kommt oder Ärger und Wut ihren Lauf nehmen.

Ob eine Persönlichkeit eine riesige Maske ist, dass das animalische Selbst verschleiern will? Das sehe ich nicht so, weil ein Hauptteil darin besteht, seine Masken - btw oft aus der Kindheit stammend oder neu erlernt - abzuschütteln. Sonst fühlt man sich ja angekettet. Hinter diesen Masken steckt doch ein Kern, der weg will. Ich würde nicht sagen, dass Masken (z.B. übertriebene Freundlichkeit, gewählte Wortwahl, Profilierzwang) den Hauptteil der Persönlichkeit darstellen, sondern vielmehr einen häufig herbeigeholten Schutzmechanimus, den man dazu noch modeliert (die Maske an sich), damit sie authenthisch wirkt, obwohl sie aufgesetzt ist. Ich denke aber, dass generell Animalisches und Instinktives nicht vollständig durch Masken überdeckt wird, sondern das diese beiden Sachen primär durch eine Persönlichkeit hindurch herrschen und sie antreiben.

Ich stelle mir eine Persönlichkeit als eine Matrix vor, welche noch dazu bei allen unterschiedlich sein kann. Und ich meine, dass sehr viele Menschen sehr umfangreiche Masken aufsetzen, um Ängste oder wahre Tendenzen erträglicher zu machen und zu sublimieren. Sublimation gilt als Motor der kulturellen Entwicklung, daher ist das Aufsetzen einer Maske wahrscheinlich das Mittel der Wahl, um weiter zu kommen. Und das impliziert natürlich auch das Wachstum des Hirns, wenn man materialistisch argumentieren will. Ich gehe davon aus, dass Material und Geist im Prinzip eins sind. Dieses Masken-aufsetzen bzw. nicht erträgliche, festgesetzte, rumorende Konflikte durch etwas Sekundäres zu ersetzen (Wissen, Kenntnisse, Zitate, Religion, Forscherdrang) ist da, denke ich, um den verloren gegangenen Tatendrang wieder zu gewinnen. Sozusagen werden Impulse, die man nicht ausleben will, durch das Ausleben anderer Impulse ersetzt und das kann durchaus gute Dinge schaffen - um den Kontext mal auszudehnen. Ich meine, der Mensch ist im Prinzip beträchtlich mehr als "nur" ein Tier, allerdings ist er das natürlich. Jedoch hat man einen Tatendrang, will Selbstverwirklichung, Fortschritt, Vernetzung und Belohnung.

Zitat von MDark im Beitrag #36

Vielleicht ist es das Gehirn selbst, was solche Prozesse erst in Gang bringt um an sich selbst zu wachsen und zu lernen, damit die völlige Vorherrschaft über das eigene Handeln hat und das "Ich" ist nur eine Illusion, die einem vorgaukelt, man könne etwas frei entscheiden... Letztenendes sind wir auch nur Teil der Evolution und es ist schließlich immer das selbe Prinzip hinter dem Geschehen der Dinge...


Das kann man nicht sagen, ob der Geist letztendlich voll und ganz durch eine komplexe Anordnung von Materie entsteht. Man kann daran glauben, bewiesen ist es ("noch"?) nicht. Dazu gibt es ja auch die wildesten metaphysischen und esoterischen Inhalte. Wenn ich allerdings um mich schaue, sehe ich nur Materie. Licht und Strahlen sind zwar Energie, aber laut Einstein Materie. Jedenfalls scheint das ICH eine der stärksten Illusionen zu sein. Vielleicht eine, die bei Enttäuschung oder Selbstkritik zerfallen kann, aber es bleibt zu einem Großteil immer da. Und freie Entscheidungen sind nicht immer gegeben, schließlich macht das Bewusstsein nur einen Teil des Selbst aus. Allerdings fällt man tagtäglich - ob bewusst oder unbewusst - wahrscheinlich Millionen von Entscheidungen. Ich denke, dass etwas hinter dem Ich ist, dass den eigentlichen Wert eines Lebewesens ausmacht. Es ist vielleicht ein "geordneter Energiefluss" als Primärform allen Lebenden. Die Neurophysiologie meint beweisen zu können, dass wir nicht frei sind. Denn bevor eine Reaktion auf etwas eintritt, hat sich Nanosekunden davor ein Gedanke, ein Muster dazu abgespielt. Und wann immer ein Muster vor etwas ist, ist etwas nicht frei.


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zuletzt bearbeitet 23.05.2015 18:21 | nach oben springen

#38

RE: Spiel des Lebens...

in Betroffenen-Literatur 25.05.2015 16:27
von Quietschi | 930 Beiträge | 1907 Punkte
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Dass die Persönlichkeit eine große Maske ist wie eine Zwiebel, die man häuten kann, denke ich auch nicht. Ich denke die Masken dienen eher der sozialen Kompetenz. Ihre Notwendigkeit besteht darin, dass wir unterschiedliche Verhaltensformen zu unterschiedlichen Menschen wahren. Das hängt vom Nähegrad einer Person zu uns selbst, aber auch von erlernten Benimm – und Verhaltensregeln ab. Man benimmt sich in unterschiedlichen Kreisen auch unterschiedlich. Die Persönlichkeit halte ich für den unabänderlichen Kern unseres Selbst.
Wir sind in der Tat nicht so individuell wie wir von uns selbst meist glauben, werden von bestimmten Impulsen gesteuert... Trotzdem würde ich die wissenschaftliche These, dass wir nur Sklaven der Vorgänge unseres Gehirns sind verneinen. Das ist mir zu sehr auf die Funktionalität herunter gebrochen. Vermutlich ist es ein Mittelweg – mit allen Facetten, die es dann doch charakterlich gibt.
Liebe Grüße,
Quietschi


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#39

Augen zu...

in Betroffenen-Literatur 25.05.2015 22:51
von MDark (gelöscht)
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Außenwelt...
Ich schließe die Augen und sehe komische, farbige Muster die sich bewegen... eigentlich immer sind es sehr deutliche farben und eher runde Formen, selten mal was eckiges... es sieht aus, wie Wellen auf einem See. Sehr selten nur sehe ich einfach nur schwarz, wie ich es eigentlich kenne. Ich schließe die Augen und will nichts mehr um mich herum, doch höre ich ein leises Pfeifen. Meistens ist es gleichbleibend und ich kann es mitlerweile auch gut ignorieren aber manchmal, manchmal wird es ein lautes, viel höheres und penetrantes Pfeifen... Ich schliese meine Augen und spüre ein Kribbeln im Körper, seit der Psychose nur noch am Kopf - über den Augen, die ich geschlossen habe.

Innenwelt...
Ich kann mich ablenken, Gedanken umlenken, mich in Gefühlen versenken... Liebe schenken. Trotz jeder einzelnen Enttäuschung, an die ich mich noch heute erinnere. Ich bin nicht vorsichtiger, als ich es vorher war. Ich mache weiter, egal wie tief der Schmerz seine Narben in mir hinterlässt. Zum Aufgeben bin ich zu weit gekommen. Ich fange wieder an mir ein Leben zu errichten, ein kleines Haus am Fluss gelegen... Imaginär bisher. Ich lache über vieles, was in der Vergangenheit schief gelaufen ist, ich bin daran gewachsen. Ich sehe mich an und bin nicht zufrieden mit mir und meinem Leben, deswegen arbeite ich dran. Vielleicht komme ich irgendwann etwas größer raus, mache einfach etwas Besonderes... Etwas, was von mir bleibt. Denn Kinder kann ich mir bisher nicht vorstellen. Zwei Seiten kämpfen weiter in mir, denn auf der anderen Seite kann ich mir eine schöne Familie schon vorstellen... Immer wieder diese beiden Seiten.

Und atmen...

Gedanken...
Immer wieder eine kleine Erinnerung, dass man lebt. Aber was ist Leben überhaupt? Ich sehe keinen Unterschied zwischen "lebendigen" und "toten" Dingen. Es ist für mich das selbe. Klar gibt es Unterschiede, ohne Unterschiede wäre es langweilig. Aber im Kern ist alles das Selbe.

Einen Schluck Orangensaft...

Zeitmanagment...
Bisher habe ich meine "Freundschaft mit Extras" (ja, so nenne ich das) auf die Wochenenden reduziert. Aber nächste Woche gibt es zwei Wochenenden und einen Feiertag zwischendurch... Ich weiß noch nicht, was ich da machen werde.

Kurz und gut... man macht sich so seine Gedanken.

MD


zuletzt bearbeitet 25.05.2015 22:53 | nach oben springen

#40

In Vita Veritas

in Betroffenen-Literatur 26.05.2015 21:26
von MDark (gelöscht)
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Mein Leben mit Schizophrenie.


oder:
In Vita Veritas...
Als ich die Diagnose das erste Mal gehört habe, war ich nicht verwundert... Aber auch nicht geschockt oder hatte sonst eine emotionale Regung in mir. Ich nahm es wie selbstverständlich einfach erstmal hin. Ich war verzweifelt. Wie es anfing? Ich hatte eine längere Beziehung, ein Jahr lang. Es war eine Liebe, die ich bis dahin nicht einmal kannte oder für möglich gehalten hätte. Wir verstanden uns im wahrsten Sinne des Wortes einfach wortlos. Die Gespräche waren tiefer und sinniger, als mit jedem bisherigen Gesprächspartner. Es war die völlige Erfüllung. Es wurde dann schwieriger mit mir... Ich habe mich immer mehr zurückgezogen. Schon sehr lange davor und während der Beziehung habe ich viel am PC gesessen, die Spiele als Ausgleich für mein Gefühlsleben, Internet zur Kommunikation, Drogen... Darunter fielen Marihuana, was ich fast 10 Jahre konsumierte und später kamen dann Amphetamine dazu, Pepp und XTC... Ich hätte die Finger von der Chemie lassen sollen! Es hat alles zerstört... Meine Gefühle waren dadurch nicht mehr die selben und habe Dinge getan, die ich sonst nicht getan hätte. Ja, es ging also mit der Beziehung langsam, aber wenigstens in Frieden, auseinander... Ich fiel in ein Loch und es war tief... So tief, dass meine Handlungen noch irrationaler wurden. Depression. Dann kamen auch die ersten psychotischen Symptome dazu. Die ersten leisen Stimmen und Charaktere in mir.
Irgendwann war ich so verzweifelt, dass ich an einer Brücke stand und im letzten Moment noch sagen konnte: "Das bin ich nicht!" und mich direkt an diesem Abend habe einweisen lassen. Feriwillig.

Offenheit...
Mein Leben ist ein Arschloch! Das sage ich immer wieder, wenn es um schlimme Erlebnisse und Schattenseiten des Lebens geht. Mein Leben ist jedenfalls ein großes Arschloch. Es fing bereits in der Kindheit an, habe selber keine klaren Erinnerungen, wann es anfing. Jedenfalls hatte ich damals schon sehr schwere Neurodermitis und Asthma... Mitlerweile ist beides aber symptomfrei. Asthma ist so schwer gewesen, dass ich nur schwer atmen konnte und alle möglichen Allergien entwickelte. Eine meiner frühesten Erinnerungen ist gewesen, dass mich drei Ärzte festhalten mussten, damit der vierte mir eine Spritze geben konnte, damit ich wieder atmen kann... So manch Nacht, besonders im Hochsommer und im Winter, wenn die Luft trocken und kalt ist, habe ich schwer atmend wachgelegen und manchmal sogar Panikattacken gehabt. Ich wünschte mir einfach nur zu sterben. Mein Körper hat innerlich gegen alles rebelliert.
Die Neurodermitis ist so schwer gewesen, dass mein Körper auch äußerlich gegen alles rebellierte. Allergien gegen alles, Pollen Nahrungsmittel, Getränke, eigene Körperflüssigkeiten. Auch wieder eine frühe Erinnerung war, dass ich im Hochsommer unter einer Daunendecke lag, Schüttelfrost, Fenster offen und ich zu meiner Familie sagte: "Mir ist kalt! Kein Wunder, das Fenster ist offen." Mein Körper war von oben bis unten völlig entzündet... Ich musste einen Seidenschlafanzug tragen, weil dieser Schweiß aufnimmt und am atmungsaktivsten ist... Ich wollte sterben...
Zu guter letzt kam dann die Psychose... Mein Geist rebellierte gegen alles und jeden. Was mir mit das Wichtigste war, habe ich verloren, meine Gedanken, meine innere Sicherheit, äußere Sicherheit. Ihr wisst wie das ist. Charaktere in mir, die ich kennengelernt habe, manche wieder rausgeworfen, Andere waren ganz unterhaltsam. Stimmen, die über und mit mir reden wollten. Mein Herz zersprang durch die Trennung in millionen Splitter und bisher habe ich nur einen Teil davon wieder aufsammeln können. Ich stopfe die Löcher mit neuem Leben und neuen Interessen und Hobbies. Irgendwann war ich völlig überfordert mit dem Leben... Ich wollte sterben... Immer wieder, wenn es nicht auszuhalten war. Immer wieder auch Selbstverletungen und Selbstmordgedanken und einen Versuch an einer Brücke in einer mir unbekannten Stadt. Ich wollte sterben.

Gefühlswelten...
Seit neustem, knappe fünf Wochen, habe ich eine so genannte "FmE" oder auch "Freundschaft mit Extras". Wir haben uns in Gesprächen darauf geeinigt, dass es dabei bleibt. Meine Gefühle sind dafür nicht bereit, außerdem habe ich etwas Bindungsängste - nicht diagnostiziert. Ich will aber auch nicht auf den Spaß verzichten und will auch noch etwas experimentieren Läuft bisher ganz gut. Außerdem hilft es mir die Wunden etwas zu mildern, die sich im Laufe meines Lebens in meinem Herzen angesammelt haben. Wofür Sex so gut sein kann, wisst ihr bestimmt auch. Jedenfalls suche ich weiter, bis ich ein ähnliches Gefühl wie damals wiederfinde... Zumindest annähernd. Mein Leben ist ein Arschloch und ein bisschen bin auch ich dazu geworden. Meine "FmE" hat sich in mich verliebt und ich habe ich mehrfach klar gemacht, was ich will und was nicht. Sie will es weiter, was da zwischen uns läuft. Ich werde ihr auch nochmal sagen, dass ich spiele und Spaß daran habe. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig. Sie weiß es bereits und lässt mit sich spielen. Vermutlich aus Angst allein zu sein, aus Angst vor dem, was sie sonst so kennt... Ich war der erste, der sie so behanldet hat und so mit ihr gesprochen hat, wie ich es immer tue... Ich kenne es nicht anders.
Eine meiner frühesten, klaren Kindheitserinnerungen ist gewesen, wie ich grad eben so auf den Tisch schauen konnte und davor saß mein Vater. Vor ihm eine Flasche Korn, Frima weiß ich nicht mehr aber ich würde sie immer wieder erkennen. Als ich fragte: "Willst du mit mir spielen?" kam nur ein: "Nein... ich habe keine Zeit." und ich antwortete fragend: "Aber für deinen Alkohol hast du Zeit?" - Das war der Moment, in dem meine Mutter mich weggedreht hat und wegschickte.
Später, so etwa zwischen 9 und 10 Jahren haben meine Eltern fast täglich gestritten. Es war kaum auszuhalten... Ich wollte sterben. Habe mir selber die Schuld für diese Streitereien, die schon Jahre zuvor begonnen haben, gegeben. Schon in der Grundschule hatte ich selbstverletzendes Verhalten, unsichtbar. Mit der Trennung habe ich dann das Vertrauen völlig verloren und das erste Mal richtig erkannt, dass ich immer allein sein werde... Dieses Gefühl wird mich nicht mehr loslassen. Ich wollte sterben...

Aber ich lebe!
Ich habe gekämpft und kämpfe weiter. Angehörige und Freunde meinen, man merke mir nichts an. Meine Therapeutin hat sich schon beim Kennenlernen gewundert, wie gut ich mich wieder im Griff habe. Sie meinte die ganze Zeit über, dass es wohl eine gute Kombination von gedanklicher Arbeit und den Medikamenten sei... Ich füge noch hinzu, dass mein Weltbild auch dazu beigetragen hat. Diese drei Dinge haben mir mein Leben gerettet. Schön, wenn man es mir nicht mehr anmerkt. Ich selber habe immer wieder mal mit kleinen Sachen zu Arbeiten, Konzentration zB ist bei mir noch schwierig. Aber was ich mir behalten muss, das behalte ich mir auch.
Ich lebe noch und werde nicht aufgeben! NEIN! Dafür bin ich zu weit gekommen. Es ist mein Leben und so schnell gebe ich das nicht her.

Erstmal Feierabend mit dem Seelenstrip

Grüße,
MD

PS.:
Ich brauche auf dieses Schreiben keine Antwort... höchstens als PN dann bitte! Danke!


(Grad in der Playlist: "Isn't it beautiful, the way we fall apart...")


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1 Mitglied hat sich bedankt!
zuletzt bearbeitet 26.05.2015 21:41 | nach oben springen

#41

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in Betroffenen-Literatur 26.05.2015 22:50
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#42

Arschloch...

in Betroffenen-Literatur 27.05.2015 22:38
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Der Titel sagt es bereits.
Ich mache mir grad mal darüber Gedanken, was es bedeutet ein Arschloch zu sein. Zu großen Teilen gefällt es mir, ja, ich habe Spaß dran gefunden. Früher, vor der Psychose, habe ich einiges wohl unterdrückt. Wenigstens finde ich immer wieder Kanäle, um mich auszudrücken und meinen Gefühlen Platz zu verleihen. Aber was bedeutet es ein Arschloch zu sein? Klar, ich spiele zur Zeit mit jemandem... Aber ich habe es klar und deutlich gesagt, was ich will und was nicht. Mehrfach. Besser als zu spielen, und der Andere nichts davon weiß... Ich spiele auch erst, trage Masken erst, wenn mich jemand so kennengelernt hat, wie ich auch wirklich bin. Sonst lohnt es sich einfach nicht und ergibt keinen zufriedenstellenden Sinn für mich.
Das Leben hat mich zum Arschloch werden lassen. Aber vermutlich war ich schon immer so. Ich habe kriminelle und semikriminelle Taten begangen. Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Straßenschilder abmonitieren oder umnieten oder Barken von Baustellen klauen. Oder mit einer CD Straßenschilder geblendet. Habe Autos angepinkelt. Habe linksorientierte, systemkritische Flyer verteilt... Die direkt am nächten Tag bereits wieder weg waren, wo sie mal hingen. Ich habe Sachen besprüht, mit Parolen und Symbolen. Habe Action-Painting in meinem Ort gemacht und die Polizei ist sogar an mir vorbei gefahren. Ich habe Drogen genommen. Und... Ich wurde nie wirklich erwischt, keinerlei Konsequenzen.
Bestimmt habe ich noch das ein oder andere vergessen...
Das einzige Mal, wo ich erwischt wurde, war in der Grundschule. Ich hatte ein Auto zerkratzt.

Ich liebe das melancholische, weil ich es mein Leben lang bereits kenne. Manche Details lasse ich trotzdem noch weg... Familiengeschichten zum Beispiel. Melancholie ist mein Leben, ein graues, ruhiges Meer, durch Sonne und Mond in verschiedenen Facetten glitzernd leuchtend. Farben...

Farben...
Texte haben für mich eine Farbe, manchmal sogar Muster oder Bilder. Texte sind für mich Gefühle... Geht es auch Anderen so? Ich habe noch nie drüber gesprochen. Worte sind wie Farben. Andere sehen Farben, Muster oder ähnliches, wenn sie Musik hören, andere, wenn sie selber Musik machen... Die Welt der Künste fasziniert mich, auch wenn ich mich nur beiläufig mit Kunst und Kultur auch befasse, ich mache lieber selber. Zwar nicht sonderlich gut, aber ich mache was.


Der Text von diesem Song ist irgendwie eher dunkelgrün mit unterbrochenen, dünnen, hellroten Streifen durchzogen.

Vom 8.3.2012

Zitat
In meinem Kopf hats klick gemacht,
nach einer ewiglangen, finstren Nacht
bin ich plötzlichlich aufgewacht.

Eine Stimme sagte leise in mir:
"Das größte Geschenk, das geb ich Dir."
Und als ich sah, dass es ein Spiegel war,
wars mir einfach sonnenklar.

Ich war nie weg, war schon immer da.
Das alles ist ein Gag und der ist so nah.

So langsam kommt alles wieder ins Rollen
und ich lasse mehr und mehr das Wollen.
Denn leise spreche ich über das was ich seh,
solang ich meinen Weg hier geh.

Ich muss mich nur trauen, es geschieht von ganz allein.
Jetzt fühl ich mich nicht mehr ganz so klein.
Doch mit Gewissheit kann ich sagen,
ich bin im Herzen klein und will nicht klagen.

Das alles wollt ich einfach nur mal sagen...


Helles Blau, wie ein wolkenfreier Himmel und mit kleinen, kaum erkennbaren bunten Punkten die auftauchen und wieder verschwinden.

6.3.2012

Zitat
"Wenn sich Antworten bereits ergeben, dessen Fragen nicht gestellt wurden, so ist es aus den eigenen Tiefen entsprungen. Manchmal unterhalten wir uns mit uns selber. Es können sogar zwei oder mehrere verschiedene Stimmen sein. Eine dieser Stimmen ist der eigene, innere Mentor. Und wer kennt nicht den inneren Schweinehund, dem man zu Weilen auch Namen gibt...? Warum sollte das Krankhaft sein, wenn man im Kopf für Ordnung sorgt und somit verschiedene Stimmlagen hat.? Ein Mensch spricht auch nicht immer nur monoton in einer Tonlage, warum sollten es Gedanken dann tun.? Wie in der Außenwelt, so kann auch die Innenwelt aus verschiedenen Begriffen und Namen bestehen - daraus wächst das, was wir Menschen im allgemeinen Spiritualität oder aber Glauben nennen.

In dieser Welt des Glaubens bzw der Spiritualität leben wir, selbst wenn wir es nicht wahrhaben möchten oder nicht bemerken. Die Bewusstwerdung ist eine Reise im Irdischen, wie auch im Geistigen hin zu dem, was wir Menschen wirklich sind und größtenteils erst wirklich glauben können, wenn wir es selbst erfahren.

Ein Zettel hängt an der Wand, auf dem der Weg beschrieben steht..."


Ein helles, angenehm warmes Grau mit dunkelbuntem, karierten Muster.

MD


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#43

RE: Arschloch...

in Betroffenen-Literatur 27.05.2015 22:50
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Hi MDark,

ich überlege gerade, wenn man mit jemandem spielt und die Person weiß das und ist einverstanden, dann ist es doch gar keine Spielen in dem Sinne mehr, sondern eher ein gemeinsames Spielen. Und von Arschloch ist dann auch keine Rede mehr. Oder sehe ich das falsch?

LG
Schneepferdchen


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#44

RE: Arschloch...

in Betroffenen-Literatur 27.05.2015 22:53
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ist ja auch noch so der Fall, dass sie in mich verliebt ist... Die Kombination machts doch irgendwie, oder?


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#45

RE: Arschloch...

in Betroffenen-Literatur 27.05.2015 23:55
von Jela | 1.672 Beiträge | 5088 Punkte
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Sehe ich das falsch ? Ich denke ja Schneepferdchen
Wenn sich bei einen solchen Agreement ein Partner verliebt ist es kein"Spiel" mehr,
vor allem nicht auf Augenhoehe


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