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#16

Illusion

in Betroffenen-Literatur 18.02.2015 18:26
von MDark (gelöscht)
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DunkelGrau
Linien am Firmament, silbern, Illusion.
Helles Licht am Ende des Tunnels, Illusion.
Gott, Gebilde des Glaubens, Illusion.
Der Himmel auf Erden, völlige Illusion.
Zerfall, Vergänglichkeit, Realität.

Gespräche mit Gott, Illusion.
Gedanken über den Sinn, Illusion.
Gebete für Frieden, Illusion.
Neubeginn, Illusion.
Glücksbringer, silbern, Illusion.
Verblödendes TV, Realität.

Gleichheit, Brüderlichkeit, Freiheit, Illusion.
Unsterblichkeit, für immer, Illusion.
Gesundes Fast Food, Illusion.

Schatten begeistern in ihrem Spiel im Licht.
Dabei gibts das Licht, eigentlich nicht.
Abwesenheit von Dunkelheit.
Dieser Reim war 'ne Kleinigkeit.

Leidgeprägt das Dasein fristen.
Einfach nur in der Sonne sitzen.

Strom, am besten Grün, Illusion.
Ignorieren der Gefühle, Illusion.
Gedanken verfolgen, Illusion.
Die Hoffnung stirbt zuletzt, Illusion.
Topf voll Gold, am Ende des Regenbogens, Illusion.
Krankheit und Tod, Realität.


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#17

Betrunken vom Leben

in Betroffenen-Literatur 20.02.2015 18:21
von MDark (gelöscht)
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Auch wenn Sex für mich noch eine Rolle spielt, ist diese nicht so groß.
Gedanken wandern ihrer Wege, entstammen mir, wie das Kind des Mutters Schoß.
Ich sehe dem Leben entgegen und sehe viele verworrene Wege.
So wandere ich, zaghaft und doch forwärts, auf wackeligem Stege.

Manchmal brauche ich Zeit für mich, manchmal bin ich gern mit Anderen;
Der Wege sind es viele, unzählige wie der Menschen Wandel.
Es ist wie immer, doch immer auch anders.

Manchmal sage ich: "Mach doch die Augen auf!", wenn auch nicht diese Worte.
Manchmal bin ich gern betrunken, vom Leben, vom Alkohol, aber meistens bin ich gerne nüchtern.
Warum so viel Uniformität? Es ist das Geschenk der Individualität, der besonderen Sorte!
Ich gehe weiter, mal stolz, mal traurig, mal ernst, mal schaurig, mal lustig, doch immer ich und etwas schüchtern.

(Muss hier den Flow leider unterbrechen, geht zu nem Freund!)
...
MD


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#18

Einer dieser Tage...

in Betroffenen-Literatur 25.03.2015 19:55
von MDark (gelöscht)
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Seit ein paar Tagen schlafe ich schlecht, wache mehrmals die Nacht auf.
Ich sehe mich selber Dinge tun und diese verändern sich, wie Phasen im Leben.
Mal ists das Schreiben, was zur Zeit mehr wird; mal ists das Zeichnen, was abgeflacht ist.
Bücher liegen bei Seite gelegt und warten darauf gelesen zu werden.
Heute ist einer dieser Tage, an denen ich mich nicht so gut konzentrieren kann...
Es wäre heute eigentlich wieder Aktzeichnen angesagt, aber habe dem Freund schon gesagt, dass ich nicht immer kann.
Wenigstens haben die Leute da einiges an Verständnis, die kennen das ja auch selber.

Ich will mehr aus meinem Leben machen! Ich habe reichlich Ziele und Etappen wieder aufgebaut...
Was mühsam das doch war... Trotz der Schlafprobleme, bin ich eigentlich recht wach. Wenn ich mich wenigstens an meine Träume erinnern könnte und damit weiß, warum ich aufwache. Aber nichts ist. Ich habe zwar Vermutungen aber dabei bleibt es wohl auch.
Es war mühsam genug, wieder das aufzubauen, was ich nun mit mir rumtrage. Vieles davon bleibt in meinem Kopf, ich arbeite schließlich noch an meinem Weltbild und manches davon könnte ein Vorzeichen für eine weitere Psychose sein. Deswegen bin ich damit auch vorsichtig... Vieles verschweige ich bewusst. Ich kenne meine Frühwarnsymptome und bisher ist keines wirklcih wieder aufgetreten. Die Gedankenwelten, in denen ich manchmal schwelge, schiebe ich in die Welt der Fantasie... Ich trenne bewusst zwischen Fantasie und real Erlebtem... Nur mein Weltbild verbindet beides komischer Weise.
"just a different view... and nothing else matters!" - seit der Akutphase habe ich eine andere Sicht auf die Dinge und das Leben, vielleicht bleibt das alles in der Vergangenheit und ich werde die Medikamente auch gut absetzen können... aber das weiß ich nicht.

Einer dieser Tage, an denen es sich nicht lohnt was anzufangen...
Einfach wieder mehr im Leben stehen, ich will einfach mehr, als das was aktuell so los ist...

MD


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#19

Geschichten

in Betroffenen-Literatur 17.05.2015 03:57
von MDark (gelöscht)
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Das Sammeln von Geschichten ist ein Teil von mir. Ich erzähle diese Geschichten nicht, die ich sammle.
Was ich erzähle sind eigentlich Belanglosigkeiten. Ich weiß nicht, wann es angefangen hat und ob es überhaupt
einen Anfang hatte. Aber das Sammeln von Geschichten trägt sich durch mein Leben. Ich weiß nicht was ich will,
weil ich nicht weiß wo ich hingehöre. Ich habe mir schon viele verschiedene Sichtweisen auf die Welt angesehen, Gruppen von Menschen zu denen ich mal gehört habe... Jedoch nirgends wirklich das Gefühl hatte, fester Bestandteil zu sein. Ebenso vielseitig wie diese Freundeskreise sind auch meine Interessen, die Facetten meiner Persönlichkeit. Selbst wenn ich jemandem von den Geschichten erzählen könnte, die ich sammle, wären es nur banalste Worte... Eine Zeit lang haben Drogen die Illusion aufrecht erhalten, sie würden den Schmerz lindern können... Bis chemische Preparate hinzukamen und diese erst richtig tiefe Furchen in das Herz geschnitten haben. Übrig davon sind stumme Geschichten und viele Narben. Werde ich mich jemals festlegen können und mich dazu entscheiden können dazu zu gehören? Oder kann ich es nicht entscheiden, weil das Gefühl stimmen muss?

Ich überbrücke einige Schmerzen meines Lebens einfach mit Sex ohne Gefühle, was ich vor der Psychose nicht getan hätte. Ich bemerke zwar eine Veränderung, aber diese leere Stelle in meinem Herzen bleibt. Ich suche. Ja, ich bin auf der Suche nach meinem Platz in der Welt. Ich habe einige Zeit gebraucht, um diese Worte wirklich zu verstehen. Ich habe mir schon viele Geschichten angehört und viele davon trage ich in meinen Erinnerungen. Ich habe so manche Geschichten erfahren, aber nicht mal annähernd so viele, wie ich noch erleben will. Ständig und rastlos auf der Suche nach dem Gefühl der Heimat... Auch wenn ich öfter gesagt bekomme, dass ich mich "angenehm warm" anfühle, friere ich öfter als es sich äußert. Oft auch einfach aus dieser inneren Leere heraus. Es wird von mir gefordert, ich solle doch einfach stärker sein... Aber das kann ich nicht. Nicht mehr, als ich es bin. Ich trage eine Weile eine Maske und spiele das Spiel mit, es bringt Erfahrungen, aber wirklich gehaltvoll ist es nicht.

Ich spiele gerne... bin grad eben erst von einem Spieleabend bzw einer Spielenacht wieder zurück und mit den Leuten habe ich das Gefühl dabei zu sein, auch einfach ruhig sein zu können und ich zu sein. Aber eine eigene Heimat habe ich nicht. Es fehlt mir das gewisse Etwas...

MD


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#20

Unterschiede...

in Betroffenen-Literatur 18.05.2015 11:35
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Was macht den großen Unterschied aus? Warum haben selbst sehr ähnliche Menschen so sehr unterschiedliche Erfolgsgeschichten in ihrem Leben? Am Aussehen allein liegt es sicher nicht, am Charakter und der Persönlichkeit bestimmt auch nicht allein... Gibt es doch ein "ErfolgsRezept"? und man braucht nur die richtige Mischung der Zutaten? Was macht das Besondere aus? Warum können wir Menschen sowas wie Harmonie empfinden bzw wahrnehmen? Das gesamte Universum entwickelt sich ständig und existiert in Harmonie. Klar, mit Abweichungen, damit es sich weiterhin verändern kann. Was macht das Besondere aus?

Was macht einen Menschen zu einem besonderen Menschen? Warum gehen manche in der Masse unter und Andere stechen heraus?

Ich komme wieder auf Spiele zu sprechen... Eine der Geschichten in meinem Leben, die einen Unterschied für mich ausmachen. Es ist einfach mit den Menschen zu sprechen, aber nicht mit jedem kann man auch schweigen. Bei Spielen kann man sich zwar auch unterhalten, aber man muss auch schweigen können... Ein gemeinsames Ziel verfolgen, auch wenn es dabei darum geht, selbst zu siegen. Ich beginne mein Leben als Spiel zu sehen und fange an Trophäen zu sammeln. Es sind unsichbare Trophäen, die ich in meinen Erinnerungen und vielleicht in meinem Herzen trage. Jede dieser Trophäen spricht eine Sprache: "Geschafft!" - ja, einfach einen Level weiter gekommen zu sein, Erfolgserlebnisse. Dadurch habe ich das Gefühl etwas Besonderes in meinem Leben zu machen, auch wenn es einige Andere gibt, die das ähnlich handhaben. Ich bin ein Spieler, schon immer gewesen. Warum nicht diese Leidenschaft auch auf das Leben ummünzen? Leidenschaft... ein Wesenszug, den ich schon ab und zu mal gesagt bekommen habe und ich kenne es nicht anders...

Ich trage meine Masken und spiele mit, mache meine Erfahrungen und lerne mich dadurch immer wieder neu kennen. Vor der Psychose habe ich darin eine Art Perfektion erlangt... Seit der Psychose musste ich so vieles neu lernen, was für Andere selbstverständlich ist. Besonders soziales Verhalten, Selbstreflexion, den eigenen Willen... und auch das Spielen und das tragen von Masken... Bei beidem verliere ich mich nicht, ich bleibe ich selbst. Zum Glück kann ich mich selbst beobachten.

MD


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#21

RE: Unterschiede...

in Betroffenen-Literatur 18.05.2015 11:58
von Fiene (gelöscht)
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Hallo MD,

ich denke, es gibt kein allgemeines Erfolgsrezept, es sei denn, du bewegst dich im Strom der großen Masse und
entsprichst dem allgemeinen Denken. Und selbst in diesem kann ein Mensch untergehen und sein Selbstwertgefühl verlieren.
Wenn du dich allerdings als individuellen Menschen wahrnimmst, bist du zunehmend auf dich selbst gestellt und musst
dir selbst die Anerkennung geben.

Prinzipiell ist doch jeder ein besonderer Mensch, denn jeder muss sich seinen eigenen Weg bahnen.
Während du vielleicht gerne Spiele spielst gibt es ja auch die Menschen, die um ihre Exestens kämpfen
und bei mir ist es z.B. so, daß ich Trophäen für unnötig halte.

Hat man sich eine erkämpft, schielt man nach der nächsten und nächsten und...
Für mich persönlich bedeutet es Stress, der auch zur Sucht ausarten kann.
Aber das bin nun mal ich und du bist du.

LG. Fiene

Mein kleiner Beitrag zum Thema Unterschiede.


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#22

RE: Unterschiede...

in Betroffenen-Literatur 18.05.2015 14:09
von Wolf (gelöscht)
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Hallo MDark,

ich sehe das ähnlich wie Fiene.

Zitat: Was macht einen Menschen zu einem besonderen Menschen? Warum gehen manche in der Masse unter und Andere stechen heraus?

Ich sehe schon die Fragestellung als falsch an. Natürlich gibt es Menschen die dir sofort auffallen. Leider ist da oft vorsicht geboten, weil diese auch sehr oft blenden.
Bei anderen Menschen (die nach deiner Meinung in der Masse untergehen) muss man sich schon etwas mehr Mühe geben, ihr inneres zu erkennen. Aber mir ist diese Mühe wert, weil man dabei sehr oft interessante Menschen kennen lernen kann. Wenn man das will kann man das tun. Wenn nicht, bleibt einem aber auch das wesentliche an vielen Menschen versperrt.
Übrigens brauche ich auch keine Trophäen. Wozu sollen die gut sein? Zu einer Art Selbstbefriedigung? Ich meine, andere Menschen brauchen die Hilfe anderer Menschen. Wenn man da etwas geschafft hat, ist das keine Trophäe, aber viel sinnvoller.

Gruß vom Wolf


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#23

RE: Unterschiede...

in Betroffenen-Literatur 18.05.2015 15:23
von MDark (gelöscht)
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Hallo ihr zwei! @Fiene @Wolf
ich finde, es kommt wohl in erster Linie auf die Sichtweise auf die Menschen an, was einen zu nem Besonderen macht und wer für einen einfach untergeht. Ich habe zB Freunde, die haben ihre Freundeskreise und immer wieder schaue ich mal mit rein und lerne damit die gesamte Welt kennen. Meine Freunde sind vielleicht nichts großartig besonderes, aber für mich schon, weil ich sie lange kenne und auch glaube zu wissen, wie sie sind... und ich sie Freunde nenne.

Zitat
Aber mir ist diese Mühe wert, weil man dabei sehr oft interessante Menschen kennen lernen kann.


Ja, es ist auf jeden Fall diese Mühe wert!

Was die Trophäen angeht... ich glaube zu meinen, jeder sammelt solche, nur nicht jeder nennt sie so. Schließlich brauchen wir als Menschen Erfolgserlebnisse. Ich nenne sie "Trophäen", weil ich auch bei Spielen gerne Trophäen sammle - aber mir ist der Unterschied zwischen virtueller (also bei Spielen [auch Brettspielen]) und realer Trophäe...
Eine meiner Trophäen heißt zB: "drittes Mal im Kletterwald klettern gewesen"

Ich werde mir mal alle aufschreiben :)

Grüße euch,
MD


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#24

RE: Unterschiede...

in Betroffenen-Literatur 18.05.2015 16:16
von Fiene (gelöscht)
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Hallo M.Dark

du schreibst, deine Freunde sind vielleicht nichts Großartiges, aber für dich schon.
Dann müssten sie dir ja auch z.B. für das 3. Mal Kletterwand genügend Bestätigung u. Anerkennung geben.

Ausserdem: weshalb sind sie vielleicht nichts Besonderes, wenn du durch sie doch deren Freundeskreise (die Welt) kennenenlernst?

Da liegt die Frage nahe: ob sie Mittel zum Zweck sind (provokante Frage - gebe ich zu). ??

Was ich damit sagen will: Ich verstehe bei dir nicht, wonach dur suchst. Viele Freunde = viel Welt = Quantität?
oder wenig Freunde = kleine Welt = Qualität.

Beides gleichzeitig ist schwer zu haben.

LG. Fiene

eine wenigstens grobe Entscheidung wäre gut!


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#25

RE: Unterschiede...

in Betroffenen-Literatur 18.05.2015 18:28
von MDark (gelöscht)
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Hallo Fiene,
Durch die Psychose musste ich neu lernen, was es heißt Erfolgserlebnisse zu haben. Anfangs waren es das Zeichnen von Bildern, PC-Spiele und so Kleinigkeiten. Dann kamen immer mehr Sachen dazu, wie zB der Kletterwald. Ich habe die Bestätigung im Spaß an der Sache gefunden. Bestätigung durch Freunde bekomme ich auch immer wieder mal, aber auch das genaue Gegenteil... Aber auch was dazwischen, scherzhafte Plänkeleien und dumme Sprüche.

Mittel zum Zweck?
Man kann alles auf dieses "Mittel zum Zweck" runterbrechen, wenn man es denn genau nehmen will... Aber so genau braucht man es nicht zu nehmen, besonders nicht bei echten Freunden. Ich hatte immer die Zeit der Qualität, auch wenn zwischendurch mal die Quantität hinzukam... Letzteres hielt nicht lange, weil ich nur für mich "Besondere" suche und finde... Oberflächliches Geplänkel liegt mir nicht.

Ich habe keinen wirklichen "Freundeskreis" - aber einzelne Freunde. Es sind nicht viele, aber dafür tiefer und echt.
Es ist einfach einen großen Freundeskreis zu haben, aber was brinigt es... Quantität bedeutet eben mehr Oberflächlichkeit.

Grüße,
MD


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#26

Atmen.

in Betroffenen-Literatur 21.05.2015 20:25
von MDark (gelöscht)
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Ein...
Aus...
Ein...
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Mit jedem Herzschlag geht das Leben weiter und sagt mir, dass es endet.
Mit jedem Atemzug geht das Leben weiter und sagt mir, dass es endet.
Verdammt in einem Käfig der Vergänglichkeit, von Geburt an geht das so.
Nichts bleibt... es treibt umher auf der Suche nach Erfüllung und Sinn.
Melancholisch ist der Blick in die Welt da draußen, zu wissen, dass das Schönste einfach endet.
Natürlich lohnt es sich trotzdem jeden Moment auszukosten.
Gibt es etwas, was bleibt? Es gibt so vieles, was mich treibt... verleibt...
verbleibt...
vergessen...
versessen...
verblassen...
Gelassen klingt eine Melodie durch. So melancholisch wie mein Blick.
Nein, mit Sicherheit gibt es keinen Weg mehr zurück... wohin auch?
Nach Vorn, nach vorn... getrieben von Ängsten, zeigen sich in jedem Menschen...
Ein...
Aus...
Ein...
Aus...

MD


1 Mitglied findet das Top!
1 Mitglied hat sich bedankt!
zuletzt bearbeitet 21.05.2015 20:26 | nach oben springen

#27

RE: Atmen.

in Betroffenen-Literatur 21.05.2015 21:28
von Jela | 1.404 Beiträge | 4602 Punkte
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Worte sind wie Farben, Danke!


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#28

RE: Atmen.

in Betroffenen-Literatur 21.05.2015 21:29
von Schneepferdchen (gelöscht)
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Wow, das ist soooo schön :-)


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#29

RE: Loser!

in Betroffenen-Literatur 21.05.2015 23:06
von Quietschi | 930 Beiträge | 1901 Punkte
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Hallo MDark.
Ja, wer hat nicht schon in den Abgrund gesehen und der Abgrund hat zurück geblickt. Leben ist Kampf. Nur wer aufhört für sich zu kämpfen hat schon verloren, gerade mit Psychose. Du sagst, es interessiert keinen, dein Redeschwall. Wenn du´s gleich schon lässt, zu reden, meine ich, weil du denkst es würde keinen interessieren, kann dich dein Gegenüber schlecht widerlegen, oder?
Sinn zu suchen bringt tatsächlich nichts, denn den Sinn kann man nicht suchen, da wirst du nichts finden. Sinn muss man seinem Leben geben. Nur so kann man gegen die „alles egal“ - Stimme angehen. Ich wünsche dir, dass bald wieder hellere Tage folgen.
Liebe Grüße,
Quietschi


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#30

RE: Loser!/Atmen.

in Betroffenen-Literatur 22.05.2015 17:08
von MDark (gelöscht)
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Hallo,
@Quietschi - Danke, ja so ist das Leben. Es gibt helle und dunkle Tage. Es geht mit mitlerweile wieder sehr gut eigentlich und da hat die Medikamentenumstellung auch einen Teil zu beigetragen. :-)

@Schneepferdchen
@Jela
Der besagte Text hat für mich die Farbe von verrottendem Fleisch, aber einen Geruch von einem angenehm kühlen Wind im Sommer. Dabei hat dieser Wind das Gewicht von einem LKW und das Fleisch ist nicht faserig, sondern eher kristallin...
Schade, dass ich nicht so gut zeichnen kann, um das darzustellen...

Grüße euch,
MD


zuletzt bearbeitet 22.05.2015 17:10 | nach oben springen


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